@flachi

    Ich denke Du hast recht. Leider habe ich heute noch keinen Termin bei meinem Arzt bekommen, morgen aber. Das ganze sieht auch nur wässrig gelb aus, nicht wirklich dick gelb und riecht auch nicht, außer halt dieser typische, etwas fischige Geruch nach Blut und Wundwasser.


    Tja, dann steht einer erfolgreichen Wundheilung, hoffentlich, nichts mehr im Wege.

    verabschiedung...

    Hallo liebe Mitleidenden,


    morgen früh um sechs gehts ab ins Krankenhaus... Habe Angst und bin gespannt wie nen Flitzebogen, ob der Doc mich wieder nach Haus schickt... aber die kleine Beule ist zum Glück noch da!!!! Werde ihm von diesem wunderbaren Forum berichten - und von den Aussagen, dass dieses Ding auch ohne Entzündung operiert werden kann!!!


    Wünscht mir Glück! Melde, sobald ich wieder Zuhaus bin! Tschöööö

    @purzel80

    Ich wünsche Dir viel Erfolg. Vollnarkose oder Lokal??? Ich habe lieber die Vollnarkose gewählt, Spinal war mir nicht ganz geheuer. Ich finde das bei Vollnarkose ganz praktisch, einschlafen, aufwachen, zack Schmerzen sind voll da. Keine Überraschung oder so, einfach da, so kann man ganz gut damit umgehen.

    Spinalanästhesie????

    Hätt ich ehrlich gesagt lieber als eine Vollnarkose. Da ich Sani beim Roten Kreuz bin und viele Notärzte bei uns Anästhesisten sind, hab ich mal mit so einem darüber gesprochen und der hat gesagt, wer bei so einer OP eine Spinale macht, handelt verantwortungslos und grob fahrlässig:


    1. Weil die OP in Bauchlage erfolgt und wenn es irgendeinen Zwischenfall gibt, hat der Anästhesist keine Möglichkeit an den Kopf des Patienten ranzukommen (z.b. zum Intubieren oder so...)


    2. Die Einleitung von einer Spinalen erfolgt im Sitzen und während der OP muss der Oberkörper des Patienten erhöht gelagert werden. Diese OP erfolgt aber wie schon gesagt in flacher Bauchlage. Hierbei besteht durch das Umlagern (vom Sitzen in die Bauchlage) und durch die Bauchlage selbst die Gefahr, dass das Anästhetikum den Rückenmarkskanal hinauf wandert - da sein spezifisches Gewicht geringer als das Liquor (Rückenmarksflüssigkeit) ist - und dann wenn es die Halswirbelsäule erreicht zu starkem Brechreiz und sogar zur Atemlähmung führt. Und dann hat man ein Problem, da in Bauchlage keine Intubation und Beatmung erfolgen kann.


    Damit hat er mich überzeugt, dass eine Vollnarkose am Sichersten ist. Außerdem hat er gesagt, dass er mir die Narkose macht. Ist mir auch lieber, wenn mir das jemand macht, der mich und den ich gut kenne. Und da er mit mir beim RK gern NAW fährt, hat er gesagt, wird er sich um eine gute Narkose besonders bemühen... ;-D

    Ambulant oder ins KH

    @ Maverick93:

    In welchen Teil Deutschlands rettest du? Nich zufällig im bereich KA, LD oder GER? (Bin RettAss i.A.) ;-)

    @ All:

    Ich war gestern bei Chirurgen. Er hat gemeint das Loch sei ziemlich groß aber nicht entzündet. Er hat gemeint er könnte es ambulant mit Lokalästhesie machen oder ich gehe ins Krankenhaus. Er würde es verstehen wenn ich lieber in KH möchte. Wenn ich es beim im machen lasse komme ich frühesten Ende April dran. Würdet ihr sagen es ist besser ins KH zu gehen oder es Ambulant machen zu lassen. WÜrdet ihr noch bis ende April warten oder es leiber sofort machen lassen? Er hat auch noch gemeint mann könne es evtl. direkt zunähen. Es bestehe dann eine immerhin 50% Chance auf schnellere Heilung. Meinungen???


    Fragen über Fragen. Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Antworten geben. Danke!!!!!

    @Maverick93 bzw. Purzel80

    Mein Anästhesist, der wo das auch schon vor 5 Jahren gemacht hat, hat mir beides vorgeschlagen. Habe ihm aber gleich gesagt, dass ich ne Vollnarkose möchte, sonst renn ich ihm vor Angst noch ausm OP-Saal davon ;-D Er hat mich noch über mögliche Risiken aufgeklärt und das war es dann, hatte also die Wahl. Ich finde es einfach besser, da wie Maverick gesagt hat, die Spinalanästhesie auch nicht gerade harmlos ist.

    @maltuke

    Ich habe das bisher immer stationär machen lassen, fühle mich einfach sicherer falls es danach zu Problemen kommt. So haben die mir z.B. am ersten Tag nach der OP die Tamponade rausgenommen, dabei wohl ein kleines Äderchen verletzt, und ich stand im Bad sollte die Wunde ausduschen und blutete vor mir hin, ganze Trainingshose rot :-o Sowas will ich daheim nicht erleben. Dort konnte mir wenigstens schnell geholfen werden.

    @all

    So, heute war ich beim Arzt, da ich ja meinte, es käme mehr gelbes aus meiner Wunde, was gestern auch schon wieder nachgelassen hat, die Beschwerden sind gestern auch rapide zurückgegangen, gestern war ein guter Tag :-) Der Arzt meinte, dass der Wundgrund sehr gut aussieht und auch nirgends irgendwas schmierig wäre oder so, scheint gut zu heilen. *freu*

    Krankenhausempfehlung...

    Hi,


    kann mir evtl. jemand ein gutes Krankenhaus oder einen guten Arzt im Bereich Karlsruhe, Landau, Speyer empfehlen? Ich meine natürlich zur entfernen einer Steißbeinfistel.


    Danke!


    Grüße


    Maltuke

    @Maltuke

    Ich rette nirgends in Deutschland. Bin beim Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Kärnten, Bezirksstelle Spittal an der Drau.


    Meine Meinung zu deiner Geschichte: Lass es möglichst bald machen, so lange es noch nicht entzündet ist. Mich hat ein Chirurg, der bei uns Notarzt ist, dazu überredet, denn bei mir ist es auch noch nicht entzündet. Wenn du im KH früher einen Termin bekommst, lass es halt dort machen. Außerdem ist ein kurzer stationärer Aufenthalt von 3-4 Tagen sicher nicht von Nachteil. Sollte es Narkosezwischenfälle geben (auch postoperativ) wie z.b. eine maligne Hyperthermie, was ja manchmal vorkommt, oder Nachblutungen, bist du sicher besser dran, wenn du auf Station bist.


    Ich hab meinen Sakraldermoid letzten Freitag von einem niedergelassenen Chirurgen ansehen lassen und mir eine Einweisung fürs KH geben lassen. Und dieser Chirurg hat mir auch gesagt, dass man es vernähen kann, wenn es noch nicht entzündet ist, wobei die Rezidivwahrscheinlichkeit nicht wesentlich erhöht wird. Wenn ein primärer Wundverschluss durchgeführt wird, ist es ideal, wenn eine asymmetrische Excision mit paramedianer Naht (nach Karydakis) gemacht wird, oder eine Verschiebelappenplastik (z.b. Limberg-Lappen). So ein primärer Wundverschluss ist mir persönlich natürlich lieber, da die ganze Geschichte dann nach 2-3 Wochen komplett ausgestanden ist. Denn wenn ich mir die Storys hier über 3-6 Monate offener Arsch gebe, krieg ich echt Angst. Am Freitag gehe ich in die chirurgische Ambulanz im KH und lass mir einen Termin für Anfang April geben. Mal sehen was dann der operierende Chirurg dazu sagt, ob nähen oder offen lassen...

    @Maverick93

    Naja, 3-6 Monate sind wohl eher die Ausnahme, denke ich. Beim letzten mal hat es ca. 4 Wochen gedauert bis das ganze einigermaßen verheilt ist. Kommt natürlich auch drauf an wie schnell der Heilungsprozess des Körpers ist. Aber wenn man nach 2-3 Wochen wieder schmerzfrei arbeiten kann sehe ich da keinen großen Nachteil bei offener Wundheilung. Trotzdem dürfte natürlich eine Vernähung, in diesem Fall, von Vorteil sein.

    Hallo Leute,


    bei mir wurde im Oktober 04 auch ein Sinus Pilonidalis diagnostiziert, woraufhin ich mich operieren lies. Die Wundheilung dauerte ganze 14 Wochen an. Geschnitten wurde damals bis auf den Knochen und ich musste fast täglich zur Untersuchung, es wurde sauber gemacht etc.


    Jetzt, nachdem alles verheilt ist, hoffe ich natürlich, dass kein neuer Sinus Pilonidalis kommt. Um vorzubeugen enthaare ich z.B die Steißbeinregion und wasche auch öfters damit nicht viel Schweiß da ist. Kann ich sonst noch was tun, um ein mögliches Rezidiv zu verhindern? Und wie lange hatte es bei euch gedauert, bis ein Rezidiv da war?


    gruß

    @ Maverick93:Nein,

    bei mir wurde die Diagnose total zufällig im Rahmen einer anderer Untersuchung festgestellt. Ich hatte bis dahin noch nie was von Fisteln gehört und hatte auch absolut keine Beschwerden. Allerdings habe ich in seltenen Fällen ein wenig Blut auf dem Klopapier entdecken können, jedoch ohne Schmerzen etc.


    hoffe halt nur im Moment, kein Rezidiv zu bekommen und tue echt alles dagegen!

    @Homer996

    Ich habe mich bei meinem ersten Fall, im Jahre 2000, nach den 2-3 Wochen wo ich dann wieder arbeiten konnte, kaum drum gekümmert und einfach heilen lassen. Das war wahrscheinlich mein Fehler. Daher das Rezidiv, wobei es knapp 5 Jahre gedauert hat bis ich es wieder hatte. Wenn es zumindest bei dem 5 Jahres Rhythmus bleibt wäre ich schon zufrieden :-)