also bei mir war es so, dass ich mind. 6 Wochen nicht sitzen "konnte". und auch nicht wollte, und jetzt, nach der Wundabheilung (ein ganz minimales Loch ist noch da, aber kaum der Rede wert,geht schon weg)achte ich immer peinlichst genau auf Haare in der Steißbeinregion(die werden gelyncht) und darauf, dass sich nicht zuviel Schweiß am Steißbein sammelt (ausduschen mehrmals am Tag)

    @Maverick

    Wie groß war denn Deine Wunde??? Meine ist ca. 7cm lang und 1-2 cm breit sowie keine Ahnung wieviel cm tief. Die Wunde liegt in der oberen Steißregion. Ich kann jetzt, 1 Woche nach der OP, wieder relativ problemlos sitzen, allerdings nicht länger als ca. 1-2 Stunden, dann merkt man es schon.

    find das irgendwie eigentartig weil so viele meinen sie könnten nach so kurzer Zeit wieder sitzen..... bei einem Bekannten von mir der auch an SP operiert wurde ist es auch so, dass er nach 2 Wochen sitzen konnte. Bei mir hats satte 7-8 Wochen gedauert ehe ich sitzen konnte ohne dass es anfängt zu bluten. Bei mir mehr geschnitten worden??

    @Homer

    Naja, bluten tut es ab und zu schon noch, ein ganz winziges bisschen als mal. Aber das verschwindet in den weiten der Kompresse :-) Ich könnte ja mal ein Foto posten, weiß aber nicht ob das so geschmackvoll wäre *g*

    ich tät mal gern ein Foto von ner Steißbeinfistel sehen, denn meine habe ich nie zu Gesicht bekommen! so kann ich nämlich immer selbst nachschauen und selbst diagnostizieren falls eine da wäre, oder könnt ihr mir sagen wie ich merke wenn ich wieder eine bekommen sollte

    @Homer

    Habe jetzt natürlich kein Foto von einer Steißbeinfistel, nur von einer Wunde :-) Ich habe die Fistel eigentlich ganz gut erkannt. Ich konnte es erkennen, indem direkt in der Spalte ein kleines schwarzes Löchlein saß, nur ganz klein. Das war der Fistelausgang, diesmal nur einer, letztes mal waren es 3.

    Steißbeinfistel

    Eure Beiträge fand ich sehr interessant und ermutigend.


    Mein Sohn wurde vor 1 Woche ambulant operiert, es sei alles ganz problemlos verlaufen hieß es.


    Als wir nach Hause kamen begann die Wunde plötzlich sehr heftig zu bluten und hörte nicht wieder auf. Das ging so schnell, dass ich meinen Sohn nicht mal mehr ins Auto setzen konnte weil der Kreislauf versagte, sondern 112 rufen musste. In der Klinik stellte sich heraus, dass der Arzt eine Arterie eröffnet hatte!


    Nicht nur, dass mein Sohn 2 l BLut verloren hatte, wahnsinnige Schmerzen hatte, vom Arzt kam nun - nach 4 Tagen Krankenhaus mit intensiv- Betreuung noch nicht mal ein Wort des Bedauerns. Er hatte uns nicht aufgeklärt darüber, dass es zu solch starken Nachblutungen kommen kann.


    Der operierende Arzt hatte übrigens die erste Wundversorgung nach der OP so vorgenommen, dass er die Fäden zog (er hatte mit 3 Stichen zugenäht !), dann einen dicken Gazeball tief in der Wunde deponierte und zum Schluss darüber eine Auflage wie man sie auf den Krankenliegen im Behandlungsraum darübergelegt. Schön luft- und wasserdicht ! Nicht nur, dass mein Sohn darunter schwitzte, er hatte auch wieder wahnsinnige Schmerzen.


    Wir haben die Nase voll von Chirurgen in einer Kleinstadt ! Dieser dachte offensichtlich nur ans Geldverdienen.


    Nun sind wir zur Wundversorgung regelmäßig beim Hausarzt - gute Wahl, denn seit dem geht alles glatt !


    Muss man sich das als Patient eigentlich gefallen lassen? Hat jemand damit Erfahrungen? Schadensersatz etc? Bin für jeden Tip dankbar.

    Es heilt super zu

    So,


    mein Männe kam gerade vom Verbinden zurück. Er bekommt die Alginat Tamponaden und das Purilon Gel.


    Er wurde Samstag vor einer Woche operiert. Der Arzt hat heute gemeint, so schnell und gut, hat er noch keine Wunde zuheilen gesehen.


    Die Methode ist auf jeden Fall besser, als die ganz normale.


    Übrigends muss er keinen Pfennig (Cent) mehr bezahlen, als bei der normalen Behandlung. Der Arzt hat ihm das auf Rezept gegeben.

    bin wieder hier..

    hallöchen!


    Also, am Dienstag war die OP... Spinal-Narkose war super. Für die Spritze im Rücken war ich kurz im dämmer Schlaf... und bei der OP haben sie mir sogar die Zyste gezeigt... man, war das ein riesen Ding!!


    Jetzt bin ich wieder zuhaus und ich versuche einen häuslichen Pflegedienst zu bekommen. Denn meine Mutter traut sich das tamponieren nicht zu. Sie musste direkt würgen, als sie dieses Apfelgroße loch sah...


    Die Schmerzen sind schon nicht schlecht, aber ich schmeiße immer sofort ne Tablette ein - sonst halt ich es nicht aus...

    mal ne Frage...

    also, ich komme gerade von meinem Hausdoc... er meinte, es reicht völlig aus, die Wunde einmal täglich nach dem Duschen zu tamponieren, er macht es auch.


    Alles andere wäre nur eine völlige tortoure...


    mein ihr, dass kann ich so annehmen


    Der Doc meint, die Wunde sieht sehr gut aus, und sie hat auch noch nie geblutet, selbst nach der OP nich...

    @Medea45

    Genau das gleiche habe ich bei mir auch erlebt. Am ersten Tag, aber im Krankenhaus. Da wurde die Tamponade rausgenommen, dabei hats wohl ne kleine Ader mit erwischt, geblutet wie Sau. Aber das war eben der Vorteil, war gleich jemand zur Stelle, hat alles mit Kompressen vollgestopft und die Sache war erledigt. Aber wie ist das? Der operierende Arzt hat die Fäden gezogen??? Absichtlich oder unabsichtlich. Habe ja auch ein paar Fäden hinten in der Wunde, damit werden die Artherien zu gemacht damit es eben nicht blutet. Hmmm, scheinbar an irgend so einen Feld, Wald- und Wiesenarzt geraten, was?


    Aso, ob Du da Schadensersatz verlangen kannst wage ich zu beweifeln. Mit Komplikationen ist immer zu rechnen, nach einer OP. Das nächste mal vielleicht besser im Krankenhaus machen lassen. Wenn der Sohn noch nicht so alt ist, ist es sicherlich besser, wenn er dort ein paar Tage unter Beobachtung die Wundheilung angeht.


    Ja Leute, noch eine kurze Frage. Die Tamponaden, schiebt ihr die richtig in die Wunde rein, oder wie??? Weil das einzige was ich verwende sind ES-Kompressen, zwischen die Pobacken, sodass die Öffnung auch wirklich von unten zuheilt und gut ist.

    Nu geht's los...

    Hi,


    war heute im Krankenhaus und nächste Woche Mittwoch am 16.03.2005 gehts los ich muss nochmal unters Messer...


    Na toll.....aber was solls nütz ja nix. Heute haben sich das ganze nochmal zwei Ärzte angesehen und meinten eistimmig das muss weg. Schade das sie mir noch nicht sagen konnten wie groß es diesmal wird denn beim letzten mal war es riesig. Werd ich dann ja sehen.

    @ Stefan13

    Also beim ersten mal als ich noch im Krankenhaus verbunden wurde haben die mir da ganz normale Kompressen mit Octenisept getränkt reingestopft, dann so eine Art Binde drüber zugeklebt, fertig. Und das ganze einmal am Tag. Und diese Kompressen wurden richtig reingestopft.


    Später hab ich auch das Alginat bekommen und das war echt klasse, zwar ein bischen eklig wenn man es rausholt, aber naja.


    Im Krankenhaus haben sie mal zu mir gesagt das es gar nicht so gut ist wenn die Wunde trocken ist, besser sei es wenn sie leicht feucht ist, ist ja mit dem Alginat gewährleistet.


    Ein bischen Bammel hab ich ja schon....


    Und das beste ich hab dann Abführmittel bekommen, die soll ich am Vortag nehmen, sehr lustig da arbeite ich noch und zwar bis 20 Uhr... das wird ein Spass.... ;o)


    So, ich wünsch euch was und meld mich dann mal mit Ergebnissen....


    Miriam