auch an caro-juliane

    herrje, so leid mir das tut, aber ich möchte dich eindringlich bitten, die sache nicht verfrüht als "nochmal glück gehabt" abzuschliessen. ich habe auch immer wieder (ohne wundersalbe) phasen gehabt, wo der knubbel sehr klein wurde und aus der öffnung nur sehr sehr wenig sekret austrat, bis es dann wieder entzündlich akut wurde, etwa oliven bis traubengroß und ne ziemliche sauerei veranstaltend. neben der tatsache, daß diese entzündlichen schübe, so ca. 4-5x im jahr, auch schmerzen bereiteten. was ist betonen will: es handelt sich definitiv um eine zeitbombe, die irgendwann hochgeht, ohne daß du irgendeinen einfluss auf den zeitpunkt hast. wenn du das archiv dieses sehr langen thread durchgesehen hats, wirst du viel gelesen haben über "meine geschichte" - glaub mir: mit abgeklungener entzündung in den händen eines guten niedergelassenen chirurgen der fachrichtung kolo-proktologie, der auch eine gewissenhafte und engmaschige postoperative wundbehandlung gewährleisten kann - darüber solltest du schnell mal nachdenken.


    gute besserung *;)

    Ich kann mich da nur den anderen anschließen ich bin seit dem ich 17 jahre alt bin mit diesem Knubbel rum gelaufen und nie Probleme gehabt! Habe mir auch nie ein Kopf drüber gemacht was es sein kann nach 5 jahren dann ist die BOMBE hoch gegangen und ich muß sagen es war mehr als besser das das ding nun Weg ist! Das einzige was ich in den Jahren mal gemerkt habe ist das der Knubbel immer über Steißbein gerutscht ist beim Sitzen was kurz schmerzen verursacht hat .


    Was halt nach der Op nervt ist das man nicht wirklich richtig sitzen kann und man immer zum Arzt muß. Aber bei mir geht die Heilung schnell voran und nach nun 2 Wochen ist es bei mir fast verheilt.


    Ich kann dir auch nur raten zum Arzt zu gehen und es nicht auf dich leichte Schulter zu nehmen !

    Habe ich das auch???

    Hallo,


    ich habe am oberen Ende der Pofalte eine Beule, diese taucht nun schon zum zweiten Mal auf.


    Muss es sich dabei zwangsläufig um das hier beschriebene Problem handeln?


    Gruß


    Paint

    5 Wochen sind rum

    morgen sind 5 Wochen rum und trozdem kann ich noch nicht richtig sitzen. das Loch ist kleiner geworden, das freut mich sehr, aber ich würde mich so gerne auf den Rücken hinlegen und entspannen.


    ich hoffe, bald ist es vorbei.


    aber, wenn ich es höre, dass die Wunde zugenäht wird, und ist dazu noch gross, dann kann ich die Ärzte nicht verstehen.


    das gleiche gilt der Fuchtigkeit, entweder ist sie gut oder nicht.


    mein Arzt sagte,ich soll die Kompressen nicht wechseln, weil sie zu nass sind sondern wenn die Zeit dafür ist, also dreimal am Tag und nicht öfter.


    na ja hoffentlich kommt das nicht nochmal.


    Gruss kaska

    @kaska

    wieso ist bei der Größe und dem Nähen ein Widerspruch??


    Mein Arzt sagte mir das nach heutigen Stand der Erkenntnisse nach Möglichkeit immer genäht wird, und sei es nachträglich, einfach um die Heilungszeit zu reduzieren, da natürlich eine geschlossene Wunde immer schneller heilt als eine offene Wunde.

    offen / zu

    nene... ganz große kontroverse !


    die gemeinheit beim zunähen ist die gegebene gefahr, daß sich unter der naht eine entzündung ausbreitet, die sich dann entwickelt, wachsen kann (und wird), so daß nach einer weiteren OP nicht nur die heilung sozusagen "auf reset" gesetzt wird, sondern auch viel zeit verloren ist. abgesehen vom leidensdruck... (je nach dem, wie oft nun schon OP)


    keiner der mich behandelnden ärzte (ca. 6 / Uni-Klinik und der niedergelassene Chirurg) hat die option des zunähens in betracht gezogen. auch nicht bei vermeintlichen "korrekturschnitten"... (OP 3 und 4). nach nummer 5 auch nicht, gerade nicht. im offenen verlauf gut kontrollierbar von unten nach oben sich schließend irgendwie für mich von anfang an recht logisch und sinnig. aber das ist auch nur meine ansicht. hoffe, daß ichs bald hinter mir hab...


    gute besserung ! *:)

    Hab endlich wieder inet und möchte euch kurz von meiner OP am 13.06.2005 berichten. Sie wurde ambulant durchgeführt.


    Die Wunde war knapp zehn zentimeter lang, vier breit und fünf tief. Hatte nicht so schlimmer Schmerzen und nach 6 Wochen bin ich wieder arbeiten gegangen. War am Anfang alle 2 Tage, nach 2 Wochen alle 3 Tage und nach vier Wochen 1 mal die Woche beim Arzt. Es wurde teilweise etwas weggeätzt, und habe auch immer nur kompressen in die Wunde bekommen. Habe 1-2 mal am Tag ausgeduscht.


    Geht Also auch ohne diesen ganzen Kramm der bei manchen gemacht wurde.

    Hallo Leute!*:)

    Erstmal an alle Gute Besserung!! Ich komme gerade aus dem Krankenhaus Nachsorge. Tja und jetzt habe ich wieder einmal eine Frage an alle, wie immer. Ich habe seit ca. 3 Wochen wieder starke schmerzen beim liegen auf dem Rücken, beim sitzten hab ich manchmal das Gefühl, daß ein Ballon im 2.ten Loch wäre,das ich wirklich denke die OP ist erst vor 4 Wochen gemacht worden, meine Krankenschwester meinte, daß es gut sein könnte, daß wieder eine Fistel entstanden ist. So nun meine Frage: Kann sie recht haben und wie kann man das genau feststellen?? Vielen Dank im voraus für eure Antworten :-/

    @Prinzessin-Castrop

    Hallöchen !


    Tu Dir einen Gefallen ! Mache Dich nicht verrückt ! Ich habe auch noch nach 6 Monaten immer mal mehr Schmerzen, dann mal wieder nicht. Es hängt sicherlich vom Wetter, von Deiner Verfassung, oder vielleicht wirklich von einer neuen Fistel ab. Es weiß sowieso keiner woher es kommt. Sind es Phantomschmerzen ?? Kann alles sein. Des halb finde ich die Aussage Deiner Krankenschwester zum kotz... .Nehme es so wie es ist. Und wenn sich eine neue Fistel bildet, kannst Du eh nichts dagegen machen. Also, genieße Deinen Gedanken an die Heilung, sei optimistisch. Irgendwann wird es schon wieder. Ich bin mir sicher, daß ich auch nur 2x an einer Fistel erkrankt war. Vom Gefühl her waren die anderen 3 OP´s überflüssig. Die Heilung verlief bei mir immer gut. Es riss aber immer mal wieder ein, schmerzte, spannte, viel zu schnelle Diagnose: Rezidiv. Nach meiner momentanen Heilungsphase dasselbe. Spannen, einreißen, bluten, zusammenwachsen, ruhe, einreißen etc... . Wäre ich jetzt zum Arzt gegangen, hätte es erneut geheißen: Rezidiv zum 6.


    Ich habs sein gelassen, weil ein guter Bekannter mir den Tipp mit einer Narbensalbe gegeben hat. Seitdem creme ich mir die Narbe mit Narbensalbe ein und es ist ruhe. Ruhe seit 3 Monaten. Soviel Ruhe hatte ich die letzten 5 Jahre nicht. Ich kann die Narbe und die Fistel sogar zeitweise vergessen !!!! Das gab es wirklich 5 Jahre nicht. Und den Tipp musste ich von einem Bekannten bekommen. Nicht von einem Arzt. Denn der hätte mir Garantiert ein neues Rezidiv diagnostiziert.


    Also bleib ruhig, pflege Deine Wunde und später Deine Narbe mit Narbensalbe.


    Gruß


    Ralf

    apropos salbe

    das aber als kommentar zur wundbehandlung post OP, es gibt (an alle fistelneulinge) keine chance, eine fistel mit ner salbe wegzubekommen:


    ich pflege ja seit der letzten OP meine wunde mit Anaesthesin salbe und muß sagen, daß dies eine echte verbesserung zu allen vorherigen maßnahmen ist ! zum einen das "wie ein toast mit butter" bestrichene einführen der ES ist schnell gelernt (eher eine art überwindung, dann hat mans schnell raus, weil es ja nicht / kaum schmerzt dank der leicht betäubenden wirkung) und zum anderen pflegt die enthaltene vaseline die narbe wohl auch recht gut, was das "geschmeidig halten" der haut anbetrifft...


    ich bin nun wieder im rennen und hoffe, daß es nicht wirklich fies einreisst, denn "zu" isse noch nicht. aber wie schon richtig geschrieben: man sollte sich nicht verrückt machen lassen. und ich schließe mich der meinung bzgl. der krankenschwester an - totaler mist, soetwas zu sagen. nene....


    gute besserung ! *:)

    Ich brauch mal Euren Rat...

    Bin gerade ein wenig verzweifelt ob der Frage wie ich weiter Vorgehen soll.


    Kurz nochmals zusammengefasst mein bisheriger Verlauf.


    Anfang Mai akuter Abszess in der Pospalte. Das ganze wurde geöffnet, dann offene Wundheilung. Über zwei Monate schloss sich die Wunde nicht ganz, es blieb ein kleines nässendes Loch. Sonde kam nicht weit, Proktoskopie brachte auch kein Ergebnis. Daher Mitte Juli erneuter Schnitt. Diesmal wurde Gewebe in der Größe einer großen Pflaume entfernt. Ein Teil wurde zugenäht, ein anderer blieb offene mit einer Drainage. Gewebsuntersuchung bestätigte Verdacht eines Sakraldermoids. Heilte alles schnell ab, es blieb - Ihr ahnt es schon - bis heute ein kleines Löchlein, das mal mehr, mal weniger Sekret absondert, gelegentlich auch blutet.


    Nun weiß ich absolut nicht wie ich weiter vorgehen soll. Es erscheint mir offensichtlich, daß das Ding wieder nicht zuheilt. Was nun machen? Wieder beim gleichen Arzt vorstellig werden und das Prozedere ein drittes mal durchmachen? Oder mal einen anderen Arzt aufsuchen und mit ihm das ganze durchsprechen? Ich weiß es einfach nicht. Das eine scheint mir so sinnvoll wie das andere. Ich mag nur einfach nicht mehr dieses ständige nässende Löchlein haben. Es ist zwar absolut schmerzfrei, aber einfach lästig.

    Steißbeinfistel Aachen - Spezialist?

    Hallo,


    kennt jemand hier einen Spezialisten in Aachen für Steißbeinfisteln? Oder habt ihr bei einem bestimmten Arzt gute Erfahrung gemacht? Würde mich freuen, wenn ich von euch hören würde.


    Gruß


    Anja

    Hallo,


    ich hab ja schon ein paar seiten vorher meine erfahrung berichtet. Jetzt ist es einen Monat nach meiner zweiten op (ich wurde einen monat vorher schon mal operiert, der arzt hat zugenäht-FEHLER!). Naja, die wunde ist halt jetzt offen...braucht wohl noch zwei monate.


    Mich stört ad etwas..meine ma hat gesagt da sei eine ganz kleine blase in der Wunde. Meint ihr es ist was schlimmes? Ich kann seit wochen wieder auf den rücken liegen, was mich sehr freut.


    Ich hoffe diese blasse verschwindet bald von selbst.

    Erfahrung die Nächste

    So, komm gerade vom Arzt und bei mir sieht es ziemlich gut aus. Wie gesagt, OP am 19.7., am 25.7. Sekundärnahr exkl. Drainage aber inkl. Antibiotikakette (30 Glieder). Gestern wurden die letzten 3 Glieder der Kette aus der Wunde gezogen und mein Arzt ist äußerst zufrieden mit der Wundheilung. Die Wunde war (hab ich glaub ich schonmal gepostet) ca. 8 x 4 cm sowie drei Finger tief. Dort wo die Kette rausguckte ist nach wie vor ein ca. 1 cm breites Loch, welches auch weiterhin offen bleibt, so dass Blut/Wundsekret abfliessen kann. Die Wunde selbst ist jetzt noch ca. 2 cm tief, was sicherlich auch durch die Nahtsetzung und die dadurch schnellere Heilungszeit gefördert wurde. Entzündet ist nichts, keine Schmerzen und das Wundsekret ist nicht trübe (was ja auf eine Entzündung hindeuten würde). Mein Doc ist was Steißbeinfistel angeht ziemlich erfahren (aber sind sie das nicht alle??;-)), trotzdem ich vertraue ihm. Er hat mittlerweile mit dem Krankenhaus, in welchem ich operiert wurde, telefoniert und die behandelnden Ärzte über mein Wundverlauf informiert sowie ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wenn die Wunde genäht wird in jedem Fall eine Antibiotikakette mit hinein gelegt werden soll. Dies ist zwar für den Patienten nervig (tägliche Arztbesuche über 4-6 Wochen mit ggf. mittleren/starken Schmerzen beim Herausziehen), aber der Behandlungserfolg wird größer.


    Also Kopf hoch an alle, ich kann im Widerspruch zu manch Anderen hier die Nahtsetzung, allerdings inkl. Antibiotikakette, nur empfehlen.


    Gruß Sven

    ich hatte auch so ne Antibiotikakette. Tja...hat sich dann derbe entzündet...mein arzt hatte anscheinend keine ahnung...eine woche lang meinte er dauernt die flüssigkeit die da rausfließt sei Wundsekret (vonwegen, es war eiter!).