Mich hat's auch erwischt. (männlich, 17 Jahre)

    Hallo Mitleider,


    mich hat es auch erwischt.


    Habe im Inet bisschen gestöbert und bin dann auch ziemlich schnell in diesem Forum hier gelandet. Haben den Thread erstmal bis Seite vier gelesen und möchte auch mal meinen Senf dazu abgeben.


    Vorgeschichte:


    Vor einigen Monaten bildete sich ein größerer Pickel am Anstatz der Pospalte. Wurde auch kurze Zeit Später bisschen größere und blutete einwenig :-(


    Vorher hatte ich schon sone kleines "Loch" an der Pospalte weiter unten. Aus dem kamen auch immer lustige Sachen raus, vorallem übel riechende Düfte :-(


    Naja, wie ich halt so bin: "Ach das wird schon..."


    Wurds eben nicht.


    Gedrängt von meinen Eltern, endlich mal zum Arzt zu gehen (Indikator: versaute Unterwäsche), tat ich das dann heute auch.


    Heute beim Arzt:


    "Das sieht mir aus nach einer Steißbeinfistel"


    Nachdem ich dann eine zeit lang nurnoch dumm aus der Wäsche geguckt hab (nachdem ich mir die Hose erstmal wieder hochzog und zumachte :-) ), fing er eben an zu erzählen...


    Nach außen hin klein, tief drinnen "verwurzelt", Operation, bald wie möglich, tiefes Loch, zuwachsen, Unterschrift, Narkose, ahhhh


    Alles Wörter, die ich nicht hören möchte :-(


    Aber naja, da muss man wohl durch.


    Viel mehr hat er mir aber dann auch nicht erzählt und gab mir erst einmal einen Gesprächstermin (nächsten Montag) + bisschen Infomaterial und Operationstermin am 27. diesen Monats.


    Am Montag beim Arzt:


    Ja, da wird wohl über alles Informiert, so, dass auch keine Fragen offen bleiben. Ich dachte mir, dass ich mir schon vorher drüber Gedanken mache und im vorraus einige Fragen formuliere, bevor ich sie dort vergesse. Einige könnt ihr mir sicher auch beantworten. Ihr könnt ja auch einige Fragen selber formulieren, die Ihr für wichtig halten würdet.


    Also was ich hier schon so gelesen hab ....


    -Ursachen für das Theater? (habe im Inet gelesen: starker Haarwuchs, Übergewicht, dauerhaftes Sitzen, starke Schweißproduktion <- trifft irgendwie alles auf mich zu :-( )


    -Wie lange dauert die OP? Und OP im Allgemeinen


    -Schmerzfaktor?


    -Große der Wunde (schwer abschätzbar denke ich, vor der Kontrastuntersuchung da)


    -Behandlungmethode und Pflege der Wunde (habe etwas gelesen über "Schaumstoffeinlagen


    -Wie lange Schulfrei? (gehe noch zur 10.)


    -Wann werd ich wieder unbeschwert sitzen können?


    -Heildauer der Wunde (wird das irgendwann alles genau so aussehen/funktionieren wie frueher/als ob die OP nie stattgefunden hätte?)


    -Werde ich am 29.07 unbeschwert am Balaton 2Wochen Urlaub machen können?


    -Wie darf ich mir das "Loch" vorstellen? Wo genau wird denn geschnitten? Mitten in der Falte orthogonal richtung Bauch oder wie? Ich meine wo soll da denn ein loch von 10x5x4cm "reinpassen"?


    -Ambulant bedeutet: 7Uhr hin, 8Uhr OP, 10Uhr aufwachen, 11Uhr zuhause?


    Ok, momentan fallen mir keine mehr ein. Ich bedanke mich im Vorraus und melde mich dann am Montag abend nochmal.


    MfG Kali

    Hallo Kalimar!

    -Ursache:


    Eingewachsene Haare (Übergewicht, starke Schweißproduktion begünstigen das Ganze) oder es kann auch angeboren sein (zurückgebliebene Öffnung des Neuralrohres aus der Embryonalzeit)


    -OP:


    Nix aufregendes. Rund 15-30 min wenns offen bleibt, oder bis zu einer Stunde wenn die Wunde mit komplizierten Lappenplastiken verschlossen wird - so wie bei mir, da hats 50min gedauert. Ich muss aber dazu auch sagen, dass es bei mir von Seiten der Anästhesie volles Programm gegeben hat: INTUBATIONSVOLLNARKOSE!!!. Zuerst hats mir dabei alle Haare aufgestellt, wie ich das gehört habe, hab mir dann aber einen Notarzt und Anästhesisten, den ich von meiner Tätigkeit beim Roten Kreuz gut kenne, geschnappt und ihn gebeten, dass er bei meiner OP die Narkose macht. Der hat mich dann überzeugt, dass eine Vollnarkose viel sicherer ist. Eine Spinalanästhesie, die ich eigentlich wollte, wäre viel zu risikoreich gewesen. Wenn es dabei zu einem Zwischenfall kommen würde, hätte der Anästhesist keine Möglichkeit zum Gesicht des Patienten zu kommen (um zu Beatmen, Absaugen oder Intubieren...), da die OP in Bauchlage erfolgt.


    -Schmerzfaktor:


    Bei mir Null. Hab nie Schmerzen gehabt. Hie und da spüre ich etwas, aber so lange ich mein Hinterteil nicht belaste, kann von Schmerzen nicht die Rede sein. Angeblich soll aber das Wechseln der Tamponade bei der offenen Wundheilung große Schmerzen verursachen. Ich kann da aber (zum Glück :-) ) nicht mitreden.


    -Größe der Wunde:


    Hängt davon ab, wie groß dein Sacraldermoid ist, und wie die Fistelgänge verlaufen. Bei Beginn der OP wird Methylenblau in die Fistel gespritzt und alles, was sich dann blau färbt, wird entfernt. Also entscheidet sich eigentlich erst bei der OP, wie lang, wie breit und wie tief geschnitten wird.


    -Behandlungsmethode & Pflege:


    Für die Operation gibt es im Wesentlichen 2 Methoden. Bei der einen wird das Sacraldermoid vollständig excidiert und die Wunde offen gelassen. Das muss dann von selbst zuheilen und das kann dauern. Auch die Wundversorgung ist sicherlich komplizierter und schmerzhafter (was ich so gehört habe). Aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fistel wiederkommt geringer. Das hängt dann aber auch davon ab, wie das Sacraldermoid aussieht. Ist es entzündet, so muss der Chirurg im Eiter schneiden und dann ist eine offene Wundheilung besser. Wenn es aber noch im blanden Stadium ist (d.h. keine Entzündungszeichen) und auch noch abgekapselt ist, kann der Chirurg das Sacraldermoid vollständig und ohne Reste sauber entfernen. Und dann kann man in Erwägung ziehen, die Wunde mit einer Lappenplastik zu verschließen, ohne dass das Rezidivrisiko wesentlich erhöht ist. Letzteres ist bei mir mit einem so genannten Limberg-Lappen gemacht worden. Es bleibt dabei eine größere Narbe zurück, und wo Narbengewebe ist, wachsen keine Haare mehr und wo keine Haare sind, können keine Haare einwachsen. (Solltest du auf String Tangas stehen, ist es vielleicht nix für dich... :-) Meine OP ist einenhalb Wochen her und ich kann mit einem Polster unter meinem Hintern bereits sitzen und auch schon Autofahren.


    -Schulfrei:


    Kann ich nicht sagen. Ich weiß nicht, wie es dir gehen wird. Ich bin jedenfalls einmal 3 Wochen außer Gefecht. Besser zuviel, als zu wenig....


    -Unbeschwertes Sitzen:


    Ich schätze 1-2 Wochen wirst du mehr liegen oder stehen, danach dürfte es dann immer besser werden.


    -Heildauer:


    Hängt davon ab, nach welcher Methode operiert wird, wie groß die Wunde ist, und wie gut dein Körper Wunden heilen lässt. Aussehen wirds nicht mehr so wie früher. Je nach OP Methode wird ein größer oder kleinere Narbe zurückbleiben. Funktionieren wirds sicher so wie früher. Nur Geduld. Mir hat ein Chirurg gesagt, dass die offene Wundheilung im Schnitt 6 Wochen dauert, man hört in diesem Forum aber auch von Geschichten mit 3 monatigem Verlauf...


    -Urlaub am Balaton:


    Da liegen ja 3 Monate dazwischen - sicher wirst du Urlaub machen können!


    -Zum Loch:


    Geschnitten wird in der Gesäßfalte und meistens wird bis zur Fascia Sacralis (also bis zur Knochenhaut) präpariert. Je näher dein Sacraldermoid beim Anus liegt, desto tiefer wird geschnitten. Und auf Größenangaben der Wunden von Anderen kannst du dich auf keinen Fall verlassen. Es ist möglich, dass deine Wunde noch größer als 10x5x4cm oder auch viel viel kleiner ist. Ich weiß ja nicht, wie groß deine Fistel ist, und wie die Fistelgänge verlaufen. Eigentlich entscheidet sich die Wundgröße erst bei der OP.


    -Ambulant:


    Nein. Das heißt es nicht. Wenn du um 6 Uhr morgens ins KH gehst, um 8 operierst wirst, dann kommst du wahrscheinlich erst am Abend heraus. Es hängt auch davon ab, ob Vollnarkose, Spinalanästhesie oder Lokalanästhesie gemacht wird. Ich kann dir aus medizinischer Sicht von einer Ambulanten OP nur abraten. Sollte es zu Nachblutungen kommen, was bei dieser OP gar nicht so abwegig ist, bist du mit einem stationären Aufenthalt von 2-3 Tagen sicherlich besser Aufgehoben.


    Schöne Grüße und gute Besserung!

    @Kalimar

    Da hat Maverick93 eigentlich schon alle gesagt. Auch ich kann Dir nur zu einem stationären Aufenthalt raten. Ist nicht spassig am nächsten Tag im Bad zu stehen und es saftet wie nochwas, ich weiß von was ich spreche. Da isses immer besser wenn gleich jemand da ist und die Wunde mit allem zustopft was zur Verfügung steht :-)


    Aber mache Dir nicht im Vorfeld zuviele Gedanken und Sorgen. Wie auch gesagt wurde, hängt jede OP ganz individuell von dem Verlauf bei Dir ab.

    @ All:

    Ist es wirklich so das bestimmte Blutgruppen viel schneller zuheilen bzw. besser als andere???

    Sport?

    Hallo Leute!


    Meine OP ist jetzt schon über einen Monat her, anfangs ging meine Wunde bis auf den Knochen, jetzt ist sie noch ca. 2 cm tief. Bis jetzt ist die Heilung völlig ohne Komplikationen verlaufen. Schmerzen hab ich überhaupt keine mehr, es sei denn ich sitze oder liege längere Zeit genau auf der Stelle.


    Ich würde jetzt gerne mal von denjenigen, die auch schon vor einiger Zeit operiert worden sind, wissen wie das bei ihnen mit Sport ist... Ich bin Schülerin und hab seit der OP nicht mehr am Sportunterricht teilgenommen, da wir jetzt aber einen Musical-Tanz einüben würde ich gerne wieder mitmachen. Ich hab halt nur ein bisschen Bedenken dass die Wunde einreißen oder anfangen zu bluten könnte.


    Was meint ihr dazu?

    musst du zum Teil selbst einschätzen ob du schon so weit bist sport zu treiben. kannst auch deinen Arzt um Rat beten. Ich habe knapp 10 Wochen gewartet bis ich wieder Sport getrieben habe, einfach aus eigenem Sicherheitsgefühl her. Muss aber net heißen dass du auch solange warten musst.

    Wieder da

    Hallo Leute,


    erst einmal einen riesen Dank für eure Antworten. Hat mir sehr geholfen.


    War eben bei dem Arzt wegen der Besprechung + Fragen/Antworten. Ich weiß jetzt eigentlich alles, was ich wissen wollte/sollte.


    Wegen dem Urlaub sagte er auch, dass ich mich bis dahin unbeschwert austoben werden kann.


    Die Heilung dauert schon einige Wochen, aber bis die Wunde endgültig zusammenwächst, könnten schon 7-8 Wochen vergehen.


    Kann man wohl nichts machen.


    Wegen eurer stationären Aufenthaltsempfehlung habe ich mich auch dazu entschlossen. Er meinte, dass es eigentlich immer ambulant gemacht wird, aber aufgrund meines Asthmas Brochialis wird das doch lieber stationär gemacht ;-)


    Ich denke, dass man sich da dann sicherer fühlt, wenn man nach der OP noch ein paar Tage in guten Händen ruht.


    So, ich denke das wars eigentlich. Nächsten Mittwoch ist es dann soweit ...


    Wenn ich am Sonntag (?) wieder Zuhause sein sollte, werde ich hier einen kleinen Statusbericht abgeben.


    Also bis dann, danke nochmal und wünscht mir Glück :)^

    Wird mal Zeit, dass ich meinen OP Bericht poste:


    OP-Zeit: 8.20 bis 9.10 Uhr


    Diagnose: Sacraldermoid bzw. Pilonidalsinus


    Operation: OP an Haut und Hautanhangsgebilden


    In ungestörter Intubationsnarkose in Bauchlage rautenförmige Excision nach vorangegangener Instillation von Methylenblau in die Fistelgänge, es wird dann das Sacraldermoid in toto bis zur Fascia sacralis excidiert, exakte Blutungskontrolle. Anschließende wird nach rechts lateral ein halb rautenförmiger Schwenklappen mobilisiert und dieser zur Deckung des Substanzdefektes hergenommen. Es wird in 2 Reihen, zuerst intracutan mit 2/0 Vicryl und anschließend mit 2/0 Ethilon vernäht, es wird vor dem Nahtverschluss noch ein Sulmycin-Schwämmchen in die Wundhöhle installiert. BI-Tüllverband. Intraoperativ wurden 1.5g Curocef verabreicht.


    So, jetzt wisst ihr wie sowas ungefähr aussieht...;-D

    *:)

    Hi ich bin hier neu habe aber schon ein wenig die Diskussion verfolgt.Meiner einer kann mitreden bei mir wurde am 21.03.05 eine Steißbeinfistel festgestellt. Hatte am Wochenende starke Schmerzen beim sitzen. Tja Montag zum Arzt ja Dienstag operiert und Donnerstag raus. Die ersten Tage dachte ich, ich hab die Tour de France ohne Sattel gefahren. Ging so. Aber als ich dann zu hause war die Hölle. Konnte nicht sitzen nicht liegen sogar stehen war die Hölle.Da ich mein Rücken nicht selber sehen kann, kann ich nur wiedergeben was die Ärzte so sagen. Eine lange Narbe von mindestens 17 cm und ein großes und tiefes Loch bis zum Steißbein. Ich muß jeden Tag zum Krankenhaus zum saubermachen und Verbandwechseln. Die Schmerzen lassen langsam nach vielleicht liegt es daran daß das Wundwasser langsam raus geht. Kann mir einer sagen wie lange das dauert und wann ich mal eine Nacht durchschlafen kann.

    alle werden sofort operiert und kriegen nachbehandlung im krankenhaus wie gemein :D


    naja bei mir dauerts noch bis 9mai und ärzte mienten danach soll ich mich selber pflegen was ich absolut nich verstehe


    gute besserung an alle die operiert wurden und gute heilung


    ansonsten is mein werdegang zu 95% der selbe wie kalimars :D

    ist es nun vorbei?

    Hallo!


    Nachdem ich hier vor meiner OP sehr viel gelesen habe und mich gut über das Thema informieren konnte, möchte ich euch nun meine Erfahrungen mit dem Thema mitteilen und gleichzeitig auch noch ein paar Fragen loswerden... :-)


    Vorgeschichte:


    Das erste mal bemerkte ich im Sommer 2003 beim Duschen eine kleine "Blase" etwas rechts vom Steißbein am Anfang der Po-Falte. Natürlich nichts dabei gedacht - ging ja auch wieder weg... Es entwickelte sich aber eine "erschreckende" Regelmäßigkeit - alle eins, zwei Monate diese Blase; und beim Sitzen wurde es auch etwas unangenehm.


    Mal im Internet "Blase, Steißbein" eingegeben - SCHEIßE!!!!!!


    Habe dann bis zum 15.3. diesen Jahres gewartet. Blase kam und ging - nach dreimonatiger Zeit ohne ist sie auch zugeheilt und man konnte nur etwas fühlen...


    Es kam nie Eiter aus der Wunde und es gab auch keine zweite Öffnung.


    Wird also nicht so schlimm, oder!?


    OP und Krankenhaus:


    Am besagten 15.3. wurde ich operiert. Mit Larynxmaske und Vollnarkose, auf der Seite gelagert.


    Überhaupt nicht schlimm! Nach 35min wieder wach gewesen und NULL Schmerzen. Dann am nächsten Morgen Verbandwechsel - doch größer als gedacht. Denke mal es waren L6*B2*T3 cm. Sollte auch nachmittags schon ausduschen. Davor hatte ich natürlich bammel. Hat auch gleich schön geblutet und wurde wieder tamponiert. Also doch erst am übernächsten Tag nach Hause.


    Nachsorge:


    War also nach drei Tagen wieder daheim. Im KH meinten die Ärzte, ich bräuchte nicht tamponieren. Mein nachbehandelnder Chirurg war da anderer Meinung.


    Habe also 3mal täglich die Wunde ausgeduscht und war die erste Woche jeden zweiten Tag beim Arzt. Etwa am 6. post OP Tag setzten erstmals größere Schmerzen ein, aber mit Schmerzmitteln zu beherrschen und nur für etwa eine Woche.


    1,5 Wochen nach der OP habe ich mich erstmals getraut, selbst eine Kompresse in die Wunde zu legen. Die Arzttermine wurden wöchentlich und ich "langsam" mobiler.


    Nach 3 Wochen wurde das Wundwasser weniger und ich konnte einigermaßen sitzen, nach 4 Wochen nur noch 2mal täglich duschen und nach 4,5 Wochen wieder vorsichtig fast ohne Schmerzen Auto fahren.


    Die OP ist jetzt 5 Wochen und 2 Tage her und ich kann mich eigentlich wieder normal bewegen. Die Wunde ist bis zum Rand hochgranuliert und beginnt "angeblich" sich zusammen zu ziehen.


    Diesen Sonntag werde ich das erste Mal versuchen zu arbeiten, bis die Wunde komplett zu gewachsen ist, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen.


    Habe die ganze Zeit über 3*täglich 10 Globuli Arnica D6, Vitamin C und Zink zur Unterstützung der Wundheilung bzw. Infektionsprophylaxe genommen.


    Ob es was genutzt hat, weiß ich nicht... :-)


    Hoffe, dass ich ein wenig zur Aufklärung beitragen konnte. Es ist nicht wirklich schlimm, aber man sollte sich über die Dauer der Heilung kein falsches Bild machen!


    Zum Abschluß habe ich noch zwei Fragen an die, die es schon hinter sich haben.


    1) Habe Angst, dass die Haare, die nun wieder nachwachsen, in die Wunde "hineinwachsen". Unternehmt ihr das was? Rasieren trau ich mich nicht wirklich und der Arzt meinte, es sei "nicht zu erwarten".


    2) Ich lese hier nur von Salben und so weiter. Gibt es noch jemanden, dem so eine "konservative" Behandlung wie mir zu teil wurde? :-) (Eigentlich keinerlei verschriebene Medikamente und einfach abwarten...)

    ob es vorbei ist oder nicht kann ich dir leider nicht sagen,....das wüsste ich bei mir auch nur ZU gern (OP schon knapp 6 Monate her). Leider sollen oft wieder Rezidive vorkommen. Aber warts erstmal ab


    Was die Wundheilung betrifft: Dir gings ja noch relativ gut, bei mir hats 14 Wochen gedauert ;-)


    Rasieren: Also ich rasiere regelmäßig, ist bei mir aber auch schon richtig zu. Solangs noch nicht zu war hat der Arzt hin und wieder rasiert

    Hallo wegoderwas!

    Also, mein Chirurg meinte nach der OP, als ich noch mal zur Kontrolluntersuchung im KH war, ich sollte eine Enthaarungscreme benutzen, wenn die Wunde verheilt ist. Aber eigentlich wachsen auf einer Narbe doch gar keine Haare, oder???


    Naja, es könnten ja evtl. welche, die um die Narbe herum wachsen, einwachsen...


    Ich werd jedenfalls nochmal meinen Hausarzt, der mich im Moment behandelt, nach seiner Meinung zu dem Thema fragen. Ich würde (fast) alles tun, damit sich keine neue Fistel bildet!


    Ich wünsch dir alles Gute.