re: ausduschen

    danke für eure fixen antworten,


    also ich glaube ich ne bessere lösung für mein schmerzensproblemchen gefunden. ist zwar unheimlich wasserintensiv, aber das ist mir momentan echt ziemlich egal. ich lasse die badewanne n stückchen volllaufen, das beim hinhocken mein arsch grade so unterwasser ist. dann gibts ein stetiges brennen, das aber nach ein paar min so sitzen abklingt, da die wunde sich wohl ans ständige wasser gewöhnt. glücklicherweise haben wir einen ausfahrbaren duschkopf in der badewanne, mit dem man einen kräftigen strahl erzeugen kann, den ich dann unter wasser in die wunde halte, ziemlich geile sache eigentlich, weil es die wunde hoffentlich auch ausspült und es eigentlich nur mäßig wehtut, also man kann es auf jeden aushalten.


    nochmal ne frage, wenn eiter auf den pads war, die wunde hat auch den ganzen abend wehgetan, könnte das von allein wieder weggehen oder muss ich da sofort anitb. nehmen? naja also ich gehe morgen sowieso erstmal zu nem chirurgen, der mir von meinem hausarzt empfohlen wurde, denn die leute im krankenhaus kümmern sich irgendwie nicht wirklich um die wunde, die erzählen immer nur " besser pflegen " sonst nix.


    mfg der dude

    Mal ne Frage an alle die bereits komplett verheilt sind !

    ...kam es bei Euch auch mal vor, daß sich nach kompletter Verheilung die Haut neu eingerissen war, oder sich mal ein Löchlein gebildet hat ????


    Ich kann mir einfach kein neues Rezidiv vorstellen. Nachdem die Wunde so gut verheilt war und ich letzte woche als geheilt entlassen wurde hatte ich gestern abend wieder Blut am Toilettenpapier. Meine Frau erkannte ein minimales Löchlein. Kein Eiter oder so, einfach nur ein Loch aus dem es Blutete....


    Ist die Wunde noch zu frisch, daß es mal sein kann ???


    Gruß


    Ralf

    @der dude

    Weiß nicht ob das mit der Badewanne so gut ist, weil du dann ja quasi in deinen eigenen Bakterien sitzt...


    Bist du dir sicher dass das auf dem Pad Eiter war?! Das hab ich bei mir am Anfang nämlich auch gedacht, das sah ganz genauso aus wie Eiter, war in Wirklichkeit aber so 'ne Mischung aus Blutplasma, Wundsekret und Wundwasser.


    An deiner Stelle würde ich echt mal zu 'nem "vernünftigen" Chirurgen gehen, der kann das wohl am besten beurteilen.


    Ich wünsch dir alles Gute.

    Dann will ich auch mal meine Geschichte erzählen und hoffe es macht einigen Mut. Mit 24 hab ich das erste Mal eine Entzündung bemerkt. Die war schnell wieder weg, aber in den nächsten vier Jahren kam solche Entzündungen immer häufiger. So etwa alle 4 Wochen bis 3 Monate.Das hieß eine Woche immer nur auf einer Backe sitzen. Diagnose SF hatte ich recht bald, hab die OP aber noch drei Jahre vor mir hergeschoben. Zwischendurch hab ich immer mal wieder eine Untersuchung gehabt zu meiner Beruhigung ;-)


    Negativ war das mir ein Arzt erst recht spät eindringlich gesagt hat, daß das alles auch weiterwachsen und sich Vergrößern kann (hat es aber wohl nicht getan). Mit 28 hab ich mich dann endlich zur OP entschieden.


    Spinalanästhesie, würde ich wiedermachen, auf der Aufwachstation war ich topfit, nicht so ein rumdämmern wie die anderen...Man sollte allerdings kein Problem damit haben, falls es mal etwas verbrannt riecht oder der Arzt doch recht heftig an einem rumzupft. Der Anästhesist hat aber ständig auf mich eingeredet was mich gut abgelenkt hat.


    Entfernt haben sie mir dann ein Stück so etwa 9X2cm, also nicht riesengroß. Das Wundloch war dann letztendlich wohl halb so groß.


    Ich hatte wirklich fast keine Schmerzen nach der OP, 5 Tage Krankenhaus, behandelt habe ich die Wunde nur durch tägliches Auspülen und einer sterilen Kompresse, die zwischen die Backen geklemmt wird :-)


    Keine Kamillensitzbäder (sind aber sicher trotzdem sehr hilfreich).


    Sitzen ging nach ein paar Tagen zwar vorsichtig, aber eigentlich ohne Probleme. Natürlich dauert es dann ein paar Wochen bis sich die Wunde schließt und man ist etwas eingeschränkt, aber es war nie richtig unangenehm oder schmerzhaft.


    Die Zeit von 'Hohlraum fast zu' bis zu 'Wunde ist abgeheilt' zieht sich dann aber.


    Heute habe ich 4 Jahre später keine Beschwerden, bis jetzt ist nichts nachgekommen. Wenn ich überlege, wie oft mich bei Entzündungen der Schmerz gepeinigt hat...


    Kann nur empfehlen sowas zügig anzugehen.


    Gute Besserung und Heilung an alle Betroffenen :-)

    Hallo alle

    Bin auch ein Leidensgenosse. In den letzten Monaten habe ich immer wieder in diesem Forum gelesen, sodass ich bis gestern alle Einträge von Anfang bis Schluss durch hatte. Bin froh darum, dass man sich hier Erfahrungen und Ratschläge zu diesem Thema mitteilen und austauschen kann.


    Angefangen hat es bei mir vor etwa vier Jahren mit dem üblichen Druckschmerz unterhalb des Steissbeines. Bin auch sofort zum Arzt deswegen, jedoch hat dieser und auch ein anderer, dies nicht als SF erkannt. In der Zeit hatte ich zweimal eine eitrige Entzündung an der Stelle, die beim ersten Mal durch den Hausarzt und beim zweiten Mal im KH ambulant mit vorherigem kleinem Schnitt herausgedrückt wurde. Schmerzen hatte ich dabei fast keine. Die Entzündungen selber waren auch nicht extrem schmerzhaft, eher unangenehm und störend beim Sitzen.


    Im KH wurde das ganze dann als SF erkannt und ich wurde für eine OP mit offener Wundheilung aufgeboten. Die OP war dann am 12.04.05. Die herausgeschnittene SF wurde mir noch nach der OP gezeigt, war eigentlich nicht sehr gross. Im KH war ich insgesamt zwei Tage. Schmerzen hatte ich erst ab dem Folgetag der OP. Der Schnitt ist etwa 6x4x5 und geht bis direkt zum Anus hin. Da ist es unmöglich zu verhindern, dass Darmbakterien in die Wunde gelangen. Es ist eh schon eine mühsame Prozedur, sich nach dem Stuhlgang dort abzuwischen. Ich frage mich im Nachhinein, ob es wohl wirklich notwendig war, bis dorthin zu schneiden. Im KH hat man die Wunde nach kurzem Ausduschen dreimal täglich mit feuchten Kompressen zugestopft. Mit der Wundversorgung hat man mich dann ziemlich alleine gelassen. Der Chirurg gab mir einen Termin zur Kontrolle, der erst in fünf Wochen ist und er meinte, dass meine Freundin den Verbandswechsel vornehmen kann. Das geht ja aber kaum, da sie auch berufstätig ist und am Morgen früh raus muss und abends spät nach Hause kommt. Ich habe dann darauf bestanden, vom spitalexternem Pflegedienst (Spitex hier in der Schweiz) die Wundversorgung zuhause vornehmen zu lassen. Das klappt seit dem KH-Austritt auch bestens. Der Pflegedienst meinte, dass ein dreimal tägliches Ausduschen und die feuchten Kompressen jedoch nicht optimal wäre. Auf deren Rat hin habe ich mir dann Alginat-Kompressen-Streifen geholt (sind 44 cm lang und etwa 2 cm breit, kann man einfach auf die Wundgrösse zuschneiden und reinlegen). Das Herausnehmen dieser Kompressen ist überhaupt nicht schmerzhaft, meistens fallen die beim Ausduschen von selber heraus.


    Am zweiten Tag nach KH-Austritt fingen die Schmerzen an zuzunehmen. Das ging dann soweit, dass ich kaum mehr noch laufen und nur auf der rechten Seite liegen konnte. Die Wunde hat gestunken und sah auch recht unschön aus. Die Ursache der heftigen Schmerzen war eine gerötete Schwellung am linken Wundrand. Zuerst hoffte ich, dass diese sich selber wieder zurückbilden würde. Nach ein paar Tagen ging ich dann aber zum Hausarzt. Der meinte, dass sich da eine Infektion gebildet hätte und gab mir eine Ladung Antibiotika und stärkere Schmerztabletten. Seither ist diese Schwellung kleiner geworden und die Wunde ist nun schön rosa, wie es für eine optimale Wundheilung sein sollte. Die Schmerzen sind nun nicht mehr so schlimm, Antibiotika muss ich jedoch weiterhin nehmen. Hoffe, dass die Schmerzen und die Schwellung ganz weggehen und die Wunde bald zuwächst.


    So...das wäre mal ein Erfahrungsbericht meinerseits. Ich wünsche allen Betroffenen gute Besserung!

    @ flachi:

    In der Tat ist bei mir nochmal die Haut ein wenig eingerissen, war aber nur eine kleiner Pilzbefall was mit Creme nach 2 Wochen wieder ok war. Was es bei dir ist kann ich nicht sagen, geh am besten zum Arzt. Wie lange ist deine OP denn her?Wie lang schon zu?

    @Torino:

    Dir die Fistel gezeigt... wie sieht n so ne rausgeschnittene Fistel aus? würde mich wirklich interessieren

    @Homer996

    Die OP war am 20.01.05, die Wunde ist zu seit 20.04.05.


    War wirklich richtig glücklich, weil so ein Erfolg die letzten 3 Jahre nicht da war. Vor ner Woche klopften sich die Chirugen auch noch alle auf die Schultern und bekundeten das Ende. Tja, 1 Woche später...


    Ich glaube einfach nicht an eine Fistel. Ich kann mir vorstellen, daß es dort bei einer frisch zugeheilten Narbe mal einreißen kann. Dort (am untersten Teil der Narbe, kurz vorm Anus) ist halt am meisten Bewegung drinn. Das Stück ist bei mir auch als letztes zugewachsen.


    Mal sehen...


    Man muß sich vielleicht auch mit sowas abfinden und damit Leben lernen. Die Chirugen haben es nach 5 OPs nicht hinbekommen, also werden sie es bei den anderen OPs auch nicht hinbekommen.


    Gruß


    Ralf

    @Homer996

    Ich hatte eine Spinal-Anästhesie und habe während der Operation geschlafen. Kaum wurde ich geweckt, hat mir der Chirurg das Gläschen mit der Fistel vor meine Augen gehalten. War noch benommen, habe es nicht richtig sehen können. Hat irgendwie schwammartig ausgesehen und war in roter Flüssigkeit (war vermutlich rot wegen dem Blut). Habe aber einen Link gefunden, wo so eine herausoperierte Fistel zu sehen ist:


    http://www.surgical-tutor.org.…pilonidal_sinus.htm~right

    Steißbeinfistel

    Man muß wohl auch mal erwähnen das es verscheidene Arten von Fisteln gibt ! Die einen deren Entzündungsauslöser nach annerkannten Theorien eingewachsene Haare sind.Die anderen die sogenanten Darmfisteln die oft aber als Steißbeinfistel ausgegeben werden.


    Hatte nun schon die zweite OP nach meiner ersten im Februar 2003.


    Hatt also 2 Jahre ohne Beschwerden gehalten :-)


    Habe auch das Glück einen sehr guten Hausarzt zu haben.Wenn ich hier lese das Verbände nicht regelmäßig gewechselt werden und Patienten mit der Wundheilung ziemlich allein dastehen wundert mich nix mehr. Mein Pech war das sich am unteren Rand der Narbe ein Rezidiv gebildet hat. Als ich beim Doc war war mir klar,da musst du wieder unters Messer. Mein Doc meinte auch er habe das Gefühl das diese Erkrankung einfach Schicksal sei,er hat viele Patienten mit dem gleichen Problem in Behandlung und die Erfahrung sei wer es einmal hat kann es immer wieder bekommen !


    Naja aber mal zu den Behandlungsmethoden :


    Bei mir wurde (wird) jeden Tag der Verband gewechselt und die Wunde durch den Hausarzt gereinigt,so lässt sich schnell eine Veränderung erkennen,auch im negativen Sinne durch Hohlraumbildung,Eiterbildung etc. was dann behoben werden kann.


    Dazu kommen tägliches Wundausduschen und behandlung mit Wasserstoffperoxid was die Wundheilung anregt.


    Ich habe die Sache nun zwar schon zum zweiten Mal bin aber trotzdem mit der Behandlung zufrieden.Zum ersten weil es 2 Jahre gehalten hat und zum anderen weil immer die Hoffnung besteht länger oder für immer verschont zu bleiben.


    Achja klasse sind auch Sitzkissen die man auch nach der Wundheilung weiter benutzen sollte (werd ich auch machen).


    Sowie rasieren bzw. Haarentfernung um die betroffenen Stellen (wird von Medizinern empfohlen)

    Kalimar zurück zu Hause

    Hallo Leute, da bin ich wieder :-)


    frisch aus den Krankenhaus


    Kurze Vorgeschichte:


    Hatte schon längere (1 Jahr?) Zeit eine SF, bin aber erst vor Kurzem zum Arzt gegangen. Wurde auch recht akkurat als solche Diagnostiziert.


    Die OP war am Mittwoch.


    Hatte mir das ganze viel schlimmer vorgestellt!


    War aber eigentlich ganz lässig.:


    Um 7 Uhr hin, bis halb 11 rumgammlen und dursten :-(


    Dann ne Tablette schlucken und sexy OP-Klamotten anziehen


    Um 11 Uhr runtergefahren werden, in den OPsaal


    Kurzer Pieks am Handgelenk, und ca. 10 Seks nach der Injektion war ich dann auch weg (war aber trotzdem nen sehr krasses Gefühl)


    'Ne Stunde später war ich schon wieder "wach"


    Das Loch ist ca. 12cmx5cmx4cm (LxBxT) groß, also nen richtiger Eisbrecher.


    Hatte "moderate" Schmerzen gehabt und mir war halt auch wegen der Narkose noch ziemlich schummerig, konnte da nur rumliegen und halbwegs versuchen zu schlafen.


    Den Saft den ich nachher bekomme hatte, war auch ca. 10 min nach Einnahme wieder draußen. War ne echt starke Fontäne :-D Mein Nachbar hat sogar etwas abbekommen :-(


    Aber naja, kann halt passieren ...


    Konnte mich am ersten Tag nicht einmal im Bett umdrehen, tat zu sehr weh. Aber die nervigen Schwestern haben darauf bestanden, weil sie sich das "ansehen" wollten :/


    Nun gut ...


    Der Aufstehversuch am nächsten Morgen wäre auch Kreislaufmäßig fast in die Hose gegangen. Aber nach nem Happen Essen und Trinken hats dann doch geklappt. Tat zwar bisschen weh und hat lange gedauert (bis man die richtig Technik findet zum Aufstehen), aber es ging eigentlich. Hab mir dann auch direkt was Anständiges anziehen können, Zähne putzen etc.


    Heut Morgen um 8 Uhr hat dann der Doc den Verband abgemacht. Tat auch kaum weh (wider Aussagen in diesem Forum), war aber echt ein unangenehmes Gefühl.


    Danach gabs dann direkt ein Kamillesitzbad, war aber irgendwie bisschen unangenehm, vorallem, weil das weiße Handtuch nach dem Abtrocknen völlig eingeblutet war, und wenn ich viel Blut sehe, macht mein Kreislauf Probleme ...


    Konnte mich aber noch in mein Zimmer hinschleppen, mich aufs Bett legen und den roten Knopf drücken.


    Dann kam halt die Schwester (wohl eher Tante) und hat das bisschen sauber/trocken gemacht und neu Verbunden.


    Das war's eigentlich auch. 'Ne Stunde später kam mich dann auch Pappi abholen und nun sitze (!!) ich hier und schreibe meinen Report. Sitzen geht erstaunlich gut, solange ich mich so nach vorne lehne und mich eher auf den Oberschenkeln abstütze am Stuhl.


    Morgens gibts dann ein Besuch beim behandelnden/operierenden Chirurgen, der nochmal den Verband wechselt und mir für zuhause noch welche verschreibt (Schmerzmittel denk ich auch noch).


    Was mir aber noch Sorge bereitet ... Hatte seit Dienstag deinen Stuhlgang mehr, soll heißen, dass heute (spät. morgen) da was kommen wird.


    Muss ich da beim (ab)drücken/abwischen irgendwas beachten? Irgendwelche Tipps/Tricks?


    Nun, ich hoffe, dass ich euch mit meinem Bericht (etwas?) helfen konnte. Ich werde mich dann die Tage wieder mal melden und Neuigkeiten oder sowas posten :-)

    @kalimar

    Na mensch, herzlich Willkommen bei den Menschen mit den 3 Löchern!!! hehe


    Dein Bericht klingt ja eher wie ein Spaziergang... meiner ist da schon etwas krasser ausgefallen!! Sehr starke schmerzen (auch jetzt, nach 7 Wochen sind noch schmerzen da...grrr) und einige Kreislaufabgänge aufm Krankenhausboden!!!!hihi


    Also in Sachen Stuhlgang gibts keine Probleme... nur du musst peinlichst genau auf die Hygiene achten - gelingt am besten mit Feuchttüchern. Ich bevorzuge Baby-Feuchttücher -> die riechen so toll!! haha

    5-te OP! SUPER!!!

    Hallo Leute,


    ich hab schon vor ein paar Wochen mal von meinen Erfahrungen mit Fisteln berichtet. Hatte seit Dezember 2003 bereits 4 Op´s weil sich immer wieder eine neue Fistel gebildet hat. Dann kamen ja die lieben Ärzte die mich als ein "medizinisches Fragezeichen" bezeichnen auf die Idee mal eine Darmspiegelung machen zu lassen. Hatte aber Glück, der Gastroenterologe (oder so ähnlich) hat nach einer kurzen Voruntersuchen gemeint es müsste nicht sein da ich keinerlei Anzeichen für eine Darmerkrankung zeige. Er meine aber ich sollte jetzt mal endlich zu einen speziallisten gehen. Und ich kriege jetzt wohl ein Termin im Enddarmzentrum in Mannheim bei Dr. H* (weiß nicht ob ich den Arzt beim Namen nennen darf). In den Brief den der Gastroenterologe meinem Hausarzt geschickt hat sind 2 Sätze die finde ich wirkich wunderschön. 1: Diagnose: Therapieresistener Sinus Pilonidalis (ha ha ha, finde ich sehr schön)


    2: Dies ist jetzt eindeutig ein Fall für einen spezialisierten Prokto-Chirurgen. (EINDEUTIG!!! Nach der 4-ten OP sind die mal auf so einen tolle Idee gekommen! Klasse!)


    Jedenfalls, war ich gestern zur Untersuchung im KH und die meinen es hat keinen Sinn mehr das täglich auszuspülen da sich wieder 2 neue Kanäle gebildet haben die eitern und ich soll auf jeden Fall unters Messer.


    War einer von euch mal in diesem Enddarmzentrum? Auf deren Homepage finde ich sehr viel Info über Analfisteln, aber nix über Sinus P.


    Und das wird jetzt eindeutig die letzte OP sein, wenn´s danach nochmal kommt springe ich von der Brücke! :-)


    by

    @ ioana

    Ich bin letztes Jahr im September das zweite Mal operiert worden - in einer Enddarm-Klinik. Allerdings im Taunus ich weiß nicht wo Du operiert werden sollst. Aber dort sagte man mir, dass viele bisher erfolglos operierte Steißbeinfisteln dort operiert werden, und es auch das letzte Mal war. Das stand bei denen auch nicht auf der Homepage; da stand auch nur was von Analfisteln (aber die sind noch schmerzhafter!) Ich bin froh, dass das ganze Prozedere endlich vorbei ist.


    Immer und überall dieses Verbandszeug und Cremes und Alkohol etc. Ich habe es jetzt erstmal in die hinterste Ecke von meinem Schrank geschoben.


    Auf jeden Fall wünsche ich Euch alles Gute weiterhin, und habt Geduld (sagte mein Proktologe immer, als ich am Verzweifeln war - und das war oft). Das braucht alles seine Zeit - Einfach Geduld haben.


    Das ist leider der einzige Rat, den ich geben kann (hat mir zwar auch nicht immer weitergeholfen, aber ich habe es versucht zu beherzigen).


    Liebe Grüße


    Yvonne