ich würde solange verband anlegen, wie die wunde nässt. bei mir ist es jetzt anderthalb wochen her, die wunde schmerzt fast gar nicht. aber dennoch muss ich 2mal am tag den verband wechseln, weil er total mit wundsekret durchtränkt ist.


    bei mir sind es aber auch erst 10 tage, meine wunde ist noch offen. da es bei dir schon 6 wochen her ist, schätze ich mal, dass nur noch wenig bis gar nichts mehr rauskommt. aber besprech das lieber mti deinem arzt, der kann das besser einschätzen als wir hier per forum. ;-)


    wir kennen dich und deine wunde ja schließlich nicht...

    Also, ich würde die Wunde bis ganz zum Schluss austamponieren, dann bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Mein Arzt sagt immer, dass die Mullkompressen die Haut reizen, wodurch die Granulation bzw. Hautbildung angeregt wird.


    Meine OP ist über 9 Wochen her, aber auch wenn man fast nichts mehr von der Wunde spürt sollte man sie noch weiter verbinden. Schon allein wegen dem austretenden Wundsekret.


    Was man aber machen kann, ist die Wunde nach dem Duschen eine Zeit lang offen zu lassen, damit schön Luft und damit Sauerstoff hineingelangen kann. Das soll die Wundheilung zusätzlich anregen.


    Ich wünsche allen gute Besserung!

    es gibt da absolut keine faustregeln. ich hätte schon 2 tage nach der OP wieder gehen "können", allerdings nässt die wunde halt und es kommt drauf an, wie wohl du dich fühlst. 2mal am tag musste am anfang mindestens der verband gewechselt werden.


    körperlich anstrengende arbeiten würde ich allerdings nicht machen, und schon gar nichts, wo man in dreckige bereiche kommt. die gefahr, dass dabei etwas in die wunde gelangt, ist viel zu groß.

    ganz kurz

    @:) simone @:)

    ...wiso "bis" düsseldorf, sag bloß, du bist auch resident of d´dorf ?


    ansonsten hab ich alles in der woche abgesagt, um denn mal zu versuchen, die "formalitäten" einer kommenden aufnahme zu regeln. inklusive telefonat mit meiner krankenkasse, der tkk, denn vielleicht gibts da noch ein paar nützliche tips. ich überlege noch, sicher entscheidung der operierenden, ob eine laparoskopie gleichzeitig stattfinden kann, da eine appendektomie (schnipp schnapp nach der sogenannten blinddarmentzündung) zu sehr klaren immer wiederkehrenden bauchschmerzen in der OP region führte. offenbar verwachsungen, die aber geklärt werden sollten, da sie mich doch schon mehr als "beiläufig" nerven und beeinträchtigen.


    2in1 ?


    hab schiss aber muss....


    so long "gute besserung" *:) an alle geplagten fistelianerInnen !

    @Miriam

    Ach herje, das ist natürlich gar nicht gut. Nun wenn es in solch kurzen Abständen wieder kommt, würde ich fast eher darauf tippen das eben doch nicht alles entfernt wurde, der Zeitraum ist halt ziemlich kurz.


    Ggf. wie meine Arzt mir von einem Fall erzählte, steckt vielleicht irgendwo in dem Bereich ein Fremdobjekt, welches die Bildung einer neuen Fistel immer wieder begünstigt, vielleicht kann man das mal prüfen.


    Ansonsten, ganz viel Glück und Daumen drück zum weiteren Verlauf :)^

    @Alle:

    Ja ich bins mal wieder. Meine OP ist nun knapp 3 Monate her. Die Wunde ist mittlerweile zu, fehlt nur noch das ganz dicke Fell oben drauf. Hatte zwischendurch mal ein paar Schwierigkeiten, da mein Arzt meinte ich könnte problemlos ins Thermalbad (Wunde schon zu) Die Wunde sich aber leicht aufgerauht hatte und ich mir wohl nen leichten Pilz eingefangen habe. Na toll, jetzt darf ich mir momentan noch ne extrem-fettige zinkhaltige Paste dort draufschmieren, naja was muss das muss.


    Ansonsten bin ich soweit ganz zufrieden. Das mit den Narbenschmerzen kenne ich auch. Das hatte ich die ganzen Jahre nach der ersten OP immer wieder mal. Wenn man lange gesessen ist und dabei vielleicht noch hart bzw. eher ungünstig, z.B. lange Zeit so halber im Kinosessel gelegen, dann hat man deutlich gespürt das die Stelle immer noch empfindlich ist. Da würde ich mir keine allzugroßen Sorgen machen. Ich glaube es gibt da keine bessere Möglichkeit als immer mal wieder ein Auge darauf zu werfen was da hinten abgeht. Mehr bleibt einem ja auch leider nicht übrig.


    In diesem Sinne,


    Chirurg Alaaf, Krankenhaus Alaaf, Wundheilung Alaaf.

    hallöchen euch mitleidenden

    bin gerade heute nach der zweiten abszess/fistelentfeernung aus dem Krankenhaus enlassen worden, war zum glück nicht so groß wie beim letzten mal. Ich wollt euch mal nach euren Nachsorgevorgängen / -arten fragen, wie die wunde behadelt wurde Ausduschen/Bindenwechsel/Artzbesuche/Salbe jaod.nein/u.s.w. danke im voraus für jede Antwort


    allen betr. jute besserung

    @F.M.

    F.M. sind die Anfangsbuchstaben meines Vor/Nachnamen :-)


    Also bei mir ist es so:


    Eine Woche nach der OP musste ich jeden Tag zum Doc, den Verband wechseln.


    Es kamen nur 2-3 Kompressen in die Wunde rein, 1-2 oben drauf, und das wars.


    Muss jetzt (ca. 3 Wochen nach der OP) alle 2 Wochen zum Doc. Die Kompressen tu ich mir selbst rein/raus, ca. 1-2 mal am Tag. Falls möglich, jedes Mal (aus)duschen wenn ich sie wechsel. Und dann so eine Damenbinde an die Unterhose kleben und fertig.


    Mehr tu ich auch nicht, für mehr wäre ich sicher auch zu faul :-)

    @F.M

    Bin erst 17 und gehe dahher noch zur Schule.


    Aber 1,5 Wochen nach der OP konnte ich schon wieder hin, da das Sitzen schon sehr gut funktionierte.


    Wie der Name schon sagt, Steißbeinfistel ...


    Hatte am Pospaltenansatz son größeren Pickel oder sowas, und in der Pospalte selbst (bisschen weiter unten) zwei kleine Löcher (wo der Farbstoff bei der Op (zitat) "wieder raussprudelte")


    Das Loch war ca. 10cm lang, 4cm breit und 5cm tief.


    Ist aber schon recht kleiner geworden, heilt erstaunlich schnell und schmerzfrei (hatte mir das zuvor viel krasser vorgestellt, ist aber eher "harmlos", aber du weißt es ja sicher besser, bist ja schon in der zweiten Runde)