Mein Abszess....

    hallo, dann will ich auch mal mit meiner geschichte kommen, auch wenn ich noch immer hoffe micht thematisch hier im falschen thread zu befinden.


    anfang mai habe ich mir in der gesäßfalte einen analabszess öffnen lassen müssen. das ganze ambulant mit schmerzen, die ich nicht so schnell vergessen werde.


    die heilung verlief zunächst - die ersten zwei wochen - problemlos. mein chirurg meinte daher, daß man das ganze wahrscheinlich nicht nochmals öffnen müsse um nach einer fistel zu schauen.


    doch seitdem hat sich der heilungsprozess verlangsamt um nicht zu sagen: er ist zum stillstand gekommen. die wunde wird einfach nicht mehr kleiner, nässt und blutet immer ganz leicht.


    eine proktoskopie ergab keine ergebnisse. letzte woche meinte mein arzt dann, daß man eine steißbeinfistel nicht ganz ausschließen könne und "beglückte" mich mit ein paar erzählungen zu dieser erkrankung.


    nun meine vielleicht etwas doofe frage: welche möglichkeiten gibt es denn eine diagnose zu stellen? reicht schon die tatsache aus, daß eine wunder wochen- bzw monatelang nicht verheilt und weiter nässt? oder muss man wirklich gleich nen großen schnitt machen um die fistelgänge mit dieser blauen flüssigkeit sichtbar zu machen?


    falls das ein oder andere medizinisch nicht ganz schlüssig klingt....ich näher mich dem thema erst noch an. :-)


    Danke fürs Zuhören!

    hi @all


    hatte heute also auch meine op um 13 uhr.


    diese wurde ambulant gemacht. konnte nach zwei stunden wieder nach haus. komischerweise habe ich bis jetzt keinerlei schmerzen, außer vom liegen. morgen muss ich um 10 uhr wieder zur durchsicht hin. hat irgendjamend von euch tipps zum sitzen im auto?


    wie klappt es bei euch mit dem ersten stuhlgang?

    Hi Berggemse

    Also das mit der Flüssigkeit so hat man mir jetzt im Krankenhaus erzählt funktioniert nur wenn die Fistel zu ist bzw. keine offene oder perforierte Öffnung vorliegt weil man dann nicht genügend Druck in die Gänge bringen kann um diese Sichtbar zu machen . Ansonsten habe ich jetzt ne Entzündungshemmende Salbe besorgt und zusaätzlich ein paar Einlege gitter die mit Salbe bestrichen sind um diese besser aus der Wunde zu bekommen also es kommt nicht mehr zu diesem schmerzahften verkleben. Natürlich habe ich die wie immer selber bezahlt meinem Arzt ist doch scheiß egal was ich für Schmerzen habe ich muß dem ja erzählen was ich brauche toll oder.


    Also man ist halt auf sich gestellt zum Glück habe ich einen Apotheker aufgetan der schon mal dasselbe Problem hatte wie ich der hat mir auch diese Sachen empfolen. Also die Gitter nennen sich Grassolind ( neutral) Salbenkompressen, und die Salbe heißt Betaisodona Salbe.


    Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen Liebe Grüße von mir aus hier hoffe mein Heilprozeß kommt nun eine Woche nach der OP in Gang. bis demnächst

    meine chirugin meinte heute, dass alles in 4 wochen wieder zu ist. daran habe ich ja meine zweifel wenn ich höre wie lange es bei euch dauert....


    kennt jemand von euch die schmerztropfen: "novaminsulfon lichtenstein?"


    habe die gerade mal genommen und merke überhaupt nichts

    Meine OP war im Dezember 2004 und das Fistelchen bleibt weg

    Hallo zusammen,


    hier noch einmal ein kurzer Beitrag eines beim ersten Mal von der Fistel geheilten.


    Mein ganz persönlicher Tipp: laßt euch für die Tamponade ALGINAT verschreiben und wenn euer Arzt das nicht macht, dann wechselt den Arzt oder kauft sie euch. Ich möchte jetzt nicht tiefer darauf eingehen (dafür gibt es Google), aber ich kann nur sagen, daß damit die Wundheilung und das Tamponadewechseln absolut schmerzfrei ist. Und mit absolut meine ich, daß selbst ein Tag nach der OP das Wechseln der Tamponade kein Problem war. ALGINATE sind teuer, aber sie sind das Geld wert; in England und Amerika sind sie im Gegensatz zur BRD seit Jahrzehnten Standard für Behandlung tiefer Wundhöhlen. Nach jedem Wechsel wurde bei mir übrigens die Wunde mit OCTISEPT gespühlt.


    Ausduschen: ich sollte ebenfalls einmal täglich ausduschen mit dem scharfen Brausestrahl (natürlich nicht zu intensiv). Der Arzt gab eine sehr gute Begründung, wieso mehrmaliges tägliches Ausduschen bzw. Sitzbäder Quatsch sind. Mit Sitzbädern sitzt man regelrecht im eigenen "Dreck"; wenn man zu oft ausduscht, wird das zarte Gewebe überreizt; ALGINATE halten die Wunde feucht und geben heilungsfördernde Stoffe ab.


    Das ist ganz wichtig: die optimale Wundheilung verläuft FEUCHT.


    Mein Schnitt war 8 cm lang und ca. 4-5 cm lang bis zum Knochen (bin sehr schlank). Nach 10 Wochen war alles weg und nach einer Woche war von dem "Loch" bereits gar nichts mehr zu spüren. Sitzen mit einer Untelage: kein Problem.


    Die Wunde ist übrigens trotz offener Heilung sehr ansprechend geworden, ehrlich.


    Das einzige, was ich tue: alle 14 Tage die Stelle mit Enthaarungscreme enthaaren; bereits während derNachbehandlung wurden immer nachwachsende Haare wegrasiert und anschließend nochmals mit OCTENISEPT gespühlt.


    Also habt Mut; es ist nicht schlimm, wenn es der richtige Arzt macht. Und wartet niemals bis zur Entstehung des entzündeten Abszesses: das sind Höllenschmerzen; alles andere ist problemlos.


    Ich dachte auch nach der Forumslektüre das schlimmste, aber Prof. Dr. Pan Decker vom Mutterhaus in Trier hatte mit allem im Vorgespräch Recht!

    @ Larry

    Loch ist nicht gleich Loch würde ich sagen :-)


    Ich hab das Glück das meine Wundheilung sehr gut ist. Du hast vielleicht das Glück das dein Loch nicht so groß ist.


    Sitzen im Auto?? Großes Aua besonders das Aussteigen. Also ich versuche immer seitlich zu sitzen das geht am besten auf der Rückbank d.h. Gewicht irgendwie seitlich verlagern und abstützen. Ich ziehe aber die StraBa vor da kann ich mich wenigstens hinstellen.


    Die ersten Tage hatte ich beim "Pressen" Probleme. Vielleicht könntest du versuchen das Ganze mit Leinsamenprodukten "weich" zu halten.


    Schmerzmittel nehm ich keine. Ich bin Maso ich steh auf Leiden :-)


    huhu meins :-)


    von Betaisodonna gibt es auch Wundgaze. d.h So ein Gitternetz (Kompresse) mit Betaisodonna getränkt. Verklebte bei mir nie. Nur hatte ich das Gefühl die Wunde suppt noch viel mehr wenn ich das nehme.


    Ich bin jetzt in Woche 8 und hab nur noch einen Tipp bitte achtet darauf immer die Wundöffnung immer mitzutamponieren(damit sie offen bleibt). Meine Öffnung ist mittlerweile so eng das ich kaum noch die Kompresse reinbekomme obwohl drunter noch eine Kuhle ist.


    Liebe Grüße Simone (Woche 8 nach OP)

    Ja ja die Wundränder !!

    @ saarland Fistelgrube ist wohl privatpatient


    soviel hat mit mir noch niemand geredet das meiste habe ich mir selber angelesen oder hier im Forum erfahren.


    Vorallem den Herr Prof. hab ich nur im Vorbeiflug gesehen.


    @simone1608 ja das mit den Wundrändern ist sehr wichtig deswegen bin ich ja jetzt wieder geschnippelt worden weil sich eine Wundhöhle gebildet hatte lasse nun von meiner Partnerin die Tamponade immer schön tief einführen ( wie sich das anhört ) um ein erneutes schnelles Oberflächlisches zuheilen zu verhindern ist zwar immer noch Schmerzhaft aber mit den Gittern lassen sie sich Problemlos wieder ziehen. Kann sogar schon auf dem Rücken schlafen was für eine Wohltat. Ja und duschen tue ich nach jedem ziehen ca. 4 mal am Tag


    hab es auch die ersten Tage mit einer Kamilan lösung gespült war auch angenehmer als nur mit H2O. Sitzbäder sind wohl out wegen den eigenen keimen die da rum schwimmen. Also weiterhin schnelle genesung Euch allen.

    Steißbeinfistel

    hallo und einen schöne Dank an die vielen, teilweise sehr hilfreichen Kommentare.


    Hier meine "Leidensgeschichte".


    Bei mir haben sich kurz vor Ostern, sehr starke Schmerzen am Steiß entwickelt und das habe ich dann erst mal eine Woche lang ignoriert, bis ich es nicht mehr ausgehalten habe. Also dann 25.03.05 ins Krankenhaus zu den Notfallärzten und die haben mich dann direkt in die Chirurgie geschickt. Die wollten mich dann gleich unters Messer legen und direkt operierien. Da habe ich dann mir erstmal eine Frist bis zum 30.03.05 ausgehandelt. Die paar Tage bis zum OP-Termin waren einfach nur unbeschreiblich schmerzhaft, weil sich die Fistel entzündet hat und dann auch noch anfing zu eitern. Am 30.03.05 war dann der ersehnte Tag und ich wurde unter Vollnarkose ambulant operiert und durfte nach 3 Stunden wieder nach Hause. Die Wunde war ca. 7-8 cm lang, 2 cm breit und bis auf den Knochen, weil alles vereitert war und sich die Fistel verteilt hatte. Das Tamponat am nächsten Tag entfernen war auch ein Highlight meiner bisherigen OP´s, aber das konnten hier ja einige schon selbst genießen. Danach bin ich dann in Behandlung zum Hausarzt, 4-5 mal ausduschen und Tupfer dazwischen, Pflaster drauf und fertig. Das ging eine Woche gut und dann war die Wunde tierisch vereitert, trotz des korrekten Ausduschens. Dann kam Alginat zum Einsatz und nach 5 Wochen war die Wunde eiterfrei und heilte sehr schnell.


    Mein Problem ist jetzt, dass die Haut dann auch schön zugewachsen ist und vor ca.2 Wochen am oberen Ende ca. 1 1/2 cm wieder aufgerissen ist. Daraufhin habe ich eine Salbe bekommen und wieder ausgeduscht und die Haut ist auch wieder zugewachsen. Jetzt, gerade vor 2 Tagen ist die Haut vom unteren Ende aufgerissen, hat geblutet und ist von einem 1/2 cm bis auf 4 cm aufgerissen. mir wurde jetzt eine Salbe mit Vasseline verschrieben um die Haut geschmeidiger zu machen, damit sie nicht so schnell einreißt (ist eine Augensalbe):-).


    Kann mir jemand einen Ratschlag geben, wie ich es schaffe, das die Haut endlich mal zu bleibt und nicht dauernd wieder aufreißt, bevor ich noch Depressionen bekommen.


    Sitzen ist auch nicht das Wahre, da ich auch noch im Büro arbeite und den ganzen Tag auf meinem Hintern sitze. Zur Info: Habe nach 3 Tagen wieder 3 -4 Stunden gearbeitet und nach 1 1/2 Wochen wieder komplett. vielleicht war das auch zu früh und habe jetzt immer noch teilweide tierische Schmerzen, sobald ich länger als eine 1/4 Stunde auf einer Stelle sitze.


    Würde mich über Tipps freuen. Auch unter meiner E-Mail Adresse (Zwerg36@web.de)


    Gruß


    Stephan

    @ Saarland-Grube:

    Ich bin auch im November 2004 operiert worden und beschwerdenfrei.


    Mein Arzt hat mich zwar vorher nicht viel beraten, aber er hat gute Arbeit geleistet. Am Anfang hat sich zwar mal ne Höhle gebildet (wurde dann aufgeschnitten ohne Betäubung oder Schmerzmittel (war übrigens sehr toll)),aber dann war alles sehr gut. Täglich die ersten Wochen hin und täglich einmal ausduschen und der Arzt hat Reste(falls vorhanden)entfernt. Auch nachwachsende Haare wurden rasiert und die Ränder geätzt. Die Wundheilung dauerte insgesamt ca. 12 Wochen.Seitdem das ganze zugeheilt ist rasiere ich den Bereich 2 mal die Woche und dusche die Stelle 2 mal täglich aus (Rasiercreme hab ich probiert, stellte sich aber als Flop bei mir raus).

    kurze Rückmeldung

    Hallo zusammen,


    ich wollte nur anmerken, daß ich kein Privatpatient bin, sondern als Student sogar gesetzlich mitversichertes Familienmitglied. Aber dennoch hatte mich der Chefarzt persönlich empfangen. Und das fand ich sehr positiv. Was ist für das Krankenhaus teurer: Patienten, die mehrmals kommen oder welche, die aufgrund ETWAS teurerer Verbandsstoffe nur einmal da sind? Ich vermute mal das letzte.

    Hallo!


    Ich werde in Kürze auch zum Arzt gehen und meine OP "beantragen". Eigentlich wollte ich das ganze auf den Herbst verschieben, habe jetzt aber ein Problem. Gestern habe ich eine Scmerzhafte Verdickung im After festgestellt, kann das was mit der Fistel zu tun haben? Ich meine das kam auch so plötzlich, vor 3 Tagen war da noch gar nix. Oder ist das was anderes, was wieder weg geht? Es fühlt sich an, wie ein harter Gnubbel, der sich im Schlissmuskel befindet und wie eine Art kleine Blase durch die Haut des Afters drückt. Kann mir jemand einen rat geben, was das ist?


    mfG


    Andy

    bekannt ist mir, dass eine Verdickung auf dem Steißbein oder so auftaucht ,am After? hm, keine Ahnung. Ich hatte nie eine Verdickung oder Abzess oder Schmerzen etc. frag mal deinen Doc

    @Saarland-Fistelgrube:

    wollte mal fragen wie um alles in der Welt du mit Enthaarungscreme arbeitest? Ich habs mal mit Pilca Med aus der Apotheke versucht. Resultat: bei weitem nicht alle Haare weg und sehr gereizte Haut

    @Homer996

    Also da habe ich kein besonderes Verfahren. Ich habe mir die billigste vom Kaufland gekauft (es sollte nicht nach Rosen oder sonst wie stinken), nämlich SNÄ-Epil, und verwende alles seit einem halben Jahr wie angegeben: Haut feucht machen, auftragen, 10 min. Wirkzeit, mit dem Schaber abkratzen, nachwaschen, fertig. Keine Haut-Creme, nichts; nur Wasser mit Kernseife. Da gibt es keine Irritation, da bleibt nichts übrig. Ich trage das Zeug natürlich nur um die Narbe herum auf. Und wie gesagt: bei mir reichen alle 2 Wochen.

    Eiter auch nach der Behandlung ?

    Hallo liebe Leidesgenossen


    Ich hatte auch eine STeißbeinfistel, allerdings ein halbes Jahr - danach bn ich zum Arzt und wurde direkt unter Vollnarkose operiert.


    Nun liegt die OP 12 Tage zurück und beim Wechseln des Verbandes sind die Tamponale und die Kompressen immer recht eiterig :-o


    Ist das normal ? weil eigentlich wure das Ding ja entfernt, wieso kommt jetzt immer noch Eiter ?


    mfG