@studi82

    Servus studi82,


    ich würde dir, egal, was die Ärzte raten sofort zu einer radikalen OP raten. Das Loch ist zwar etwas größer, aber du kannst sicher sein, dass das Zeugs auch kpl. rausgeschnitten wird. Ich kann nur sagen, dass ich jetzt die 2.OP wahrscheinlich deswegen hatte, weil beim ersten Mal zu konservativ geschnitten wurde. Jetzt ca. 12 Wochen


    nach der letzten OP, habe ich noch eine oberflächliche Wunde von 2,5cmx1cm, wo langsam Haut drüberwächst (anfangs sicherlich 10x4x5 cm). Zu deinen Fragen:


    1. Sitzen/Bewegen/Sport:


    Also Sitzen kannst du sicherlich erst nach ein paar Tagen oder 2 Wochen, Sport ist tabu bis ganz verheilt (Entzündungsgefahr), außer die nähen das zu! (was ich für völlig falsch halte, egal wie groß das Ganze ist).


    2. Arbeiten


    Arbeiten bei offener Wundheilung nach ca. 6 Wochen, wenn du sitzen musst. Einen Sitzring solltest du dir in einem Sanitätshaus besorgen (bekommst du vom Hausarzt verschrieben).


    Macht das Sitzen angenehmer...


    3. Versorgung


    Anfangs ca. 3 Wochen vom Arzt bei offener Behandlung alle 1-2 Tage neuer Verband, danach je nach Befund 1-2 Ausduschen, neu tamponieren zuhause, falls du Unterstützung hast, ansonsten such dir einen Pflegedienst. Die Nachversorgung ist das Allerwichtigste!!!!!!!! Nicht nachlassen, dann heilt es sehr schnell.


    Alles Gute...


    Michael

    nugehnsemazuuuu ;-D

    japjap, da kann ich michael nur zustimmen: weg mit dem teil, und zwar ganz! ist zwar am anfang 'ne echt fiese sache mit der wunde, tut aber lange nicht so weh wie das ganze ding da vorher. ;-)


    was du danach alles machen kannst und musst, hängt von der größe der wunde ab und wie schnell das eben alles verheilt. für die ersten 1-2 wochen kann ich einen pflegedienst wirklich nur empfehlen, mir hat das zumindest echt geholfen. in den ersten tagen durfte echt niemand, der keine ahnung hatte, die wunde auch nur angucken ... ;-D und die leute vom pflegedienst wissen halt wirklich was sie tun. danach kannst du das aber eigentlich auch alles alleine machen, wenn du dir das zutraust.


    und was sitzen, sport und arbeit angeht, musst du eben selbst sehen, was du machen kannst und willst. ich weiß nicht, ob ein sitzring hilft, aber wenn, dann ist das teil sicherlich ziemlich sinnvoll.


    ich hab die ersten 2 1/2 wochen nach der op nur gestanden, das ging dann soweit, dass ich sonntagmittag beim essen in der küche stehen musste .. ;-D auf der seite sitzen geht aber ganz gut, zumindest immer eine zeit lang und mit ein paar mehr kissen kann man auch schon mal ein bisschen sitzen. ;-)


    sport geht eigentlich kaum, außer halt dinge, an denen der hintern nicht direkt beteiligt ist. *gg* ich mach zur zeit ganz gerne liegestütze, da tut nix weh. :-)


    arbeiten kannst du, würd ich zumindest sagen, sobald du dich wieder dazu fähig fühlst, was nach ungefähr 2-3 wochen der fall sein dürfte.


    aber insgesamt musst du leider doch damit rechnen, dass du ziemlich lange was von der ganzen sache haben wirst. ich hab die op jetzt seit 6 wochen hinter mir und noch ein schätzungsweise 1cm³ großes loch, wechsel 2 mal täglich den verband, dusche 2 mal pro tag und muss noch bis anfang april keinen sportunterricht mitmachen. ohne den verband würde die wunde zwar in nullkommanix zuwachsen, aber das ist ja nicht im sinne des erfinders. ;-)


    ...aaahm, aber wie genau ist das nun sportmäßig? ist sport komplett verboten, bis die wunde RICHTIG verheilt ist? in ungefähr 4 wochen müsste ich nämlich in der schule bodenturnen und sowas alles nachholen und grusel mich davor ziemlich ...wär ja nich so toll, wenn das alles beim kopfstand wieder aufreißt. ist das da noch irgendwie gefährlich oder kann (bzw. muss *gg*) ich da wieder turnen?


    beste grüße


    coffee

    Huhu

    ich bins, ihr findet mich mit einigen kleinen Beiträgen hier im Forum,


    ich schreib, weil ich einfach mal sagen möchte, dass das zunähen der Wunde nicht unbedingt schlecht ist :-( Ich habe meine Wunde zugenäht bekommen, die Gefahr dabei ist, dass sie sich in den ersten Wochen nochmal entzündet, dann wird es wieder aufgemacht und offen gelassen. Bei mir hat es funktioniert, es hat sich bis heute nichts mehr entzündet. Die Op war im November. Trotz allem egal ob zugenäht oder offen, es kann immer wiederkomen, ist einzelfall abhängig. Ich habe jetzt eine beim Sport kennengelernt, die hat vor 10 Jahren die Op mit offener Wundheilung bekommen. Bis vor einigen Wochen nie wieder Probleme, doch dann war da plötzlich wieder der Schmerz, ein neuer Abzeß. Also, es kann auch nach 10 Jahren wiederkommen.


    Mein Dad ist fünfmal an den Dingern operiert worden, bis es nie wieder kam... danke an dieser Stelle, von ihm hab ichs geerbt ;-)


    Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende :)D


    LG

    Endlich fertig

    Hallo Ihr Fistelgeplagten.


    Ich komme eben aus dem KKH. Freitag war die (4.)OP.


    Wieder unter Vollnarkose. Verlief wie am Schnürchen. Sonnabend war der erste "Tamponwechsel" inkl. ausduschen. So hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht gebrüllt. Als ich wieder zu mir kam, wurde ich von zwei Schwestern zum Bett begleitet. Dann gab es Schmerzmittel. Neu Tamponiert wurde später. Sonntag wieder. Diesmal Schmerzmittel vorneweg. Ich bin auch munter geblieben. Schmerzen waren erträglich. Heute der 3. Wechsel. Ging wunderbar. Bei mir wurde jedoch keine Salbe auf die Wunde / den Tampon gegeben sondern nur eine Flüßigkeit. Deswegen ziepst es immer etwas. Welche Salbe könnt Ihr empfehlen? Sitzen kann ich ganz gut. Bin jetzt auch auf Arbeit. Ab Dienstag dann Verbandswechsel zum Teil von Freundin und zum Teil vom Hausarzt in Aussicht. (Freundin kann nicht so viel Fleisch sehen). Ich melde mich später wieder, wenn die Wundheilung fortgeschritten ist.

    Vigina

    Ich hab mit Panthenol Wund- & Heilsalbe von Heumann gute Erfahrungen gemacht. Die Faktu-Salbe, die sie mir am Anfang gegeben haben, fand ich nicht so toll, hat auch immer stark gezogen beim Wechsel.


    Dir eine gute Besserung, hoffentlich wars jetzt endlich die letzte OP.

    salbe ?

    Klare Empfehlung, nun nach OP 5 und 6 viel schlauer:



    Anaestesin Salbe 20%


    Wirkstoff Benzocain


    Zusammensetzung Arzneilich wirksame Bestandteile:


    100g Salbe enthalten 5g, 10g oder 20g Benzocain (Anaesthesin)


    Sonstige Bestandteile:


    Mittelkettige Triglyceride, Polysorbat 80, Softisan 649, Myristylmyristat, weiße Vaseline


    Gute Besserung ! *:)

    Salbe

    Danke für den Tipp. Habe heute vom Arzt NU-GEL mit Alginat bekommen. In der Klinik haben sie am Montag mit PURITON gesalbt und als Tamponage SEA SORB genommen. Gibt es aber beides nicht in der Apotheke. Deswegen der Ersatz. Beim gestrigen Wechsel (der übrigens nun durch meine Schwester durchgeführt wird und nicht von meiner Freundin) flutschte es wie geschmiert. KEINE Schmerzen. Das war traumhaft. Ausduschen ist auch i.O. Bin nun die nächsten Abende der Duschgast und Patient bei meiner Schwester. So häufig habe ich sie das ganze Jahr nicht gesehen. Hat also doch seine guten Seiten so ein Pilonidalsinus. Für die äußere Wundpflege empfahl mir mein Schwager BETAISODONA Salbe. Versuch erfolgt heute Abend. Ich möchte mich auf diesem Weg bei EUCH für die nützlichen Tipp's und Info's und Ratschläge bedanken. Ich hatte vor dem Gang zum Chirurgen die Nase gestrichen voll. Bei 3 vergeigten OP's kein Wunder. Ich möchte jedem raten, den Übeltäter so schnell wie nur möglich entfernen zu lassen und auch die offene Wundheilung durchzuführen. Es klingt in manchen (auch von mir geschriebenen) Beiträgen schlimmer als es ist. Seid TAPFER!!!!! Um so schöner ist es hinterher.


    Es grüßt Virginia.


    Ich werde gelegentlich noch mal vorbeischauen und Bericht erstatten.

    Salbe

    Hi!


    Meine OP war am 31. Januar. Hab auch schon mal hier rein geschrieben. Meine Wunde, die offen gelassen wurde und anfangs sehr groß war (auch runter bis auf den Knochen), ist jetzt ganz schön klein geworden. ist vielleicht einen cm breit und zwei tief. habe sehr gute erfahrung mit Eisentabletten und Vitamin C gemacht. Ein tip von einer bekannten ärztin zur schnelleren heilung. promt sind auch meine fingernägel schneller gewachsen *g*. Mit der Salbe Pantenol hatte ich allerdings nicht so viel glück. hab um die wunde pickelchen bekommen die total gejuckt haben, weil ich auf die Salbe allergisch reagiert hab. Hab jetzt manchmal gar keine drauf, manchmal eisensalbe (nur um die Wunde!!!) und Weleda (wird das so geschrieben) ist auch net schlecht. Bin mal gespannt wann es ganz zu ist. Jedenfalls hintert mich das dumme ding jetzt endlich an nix mehr. die ärztin hat mir auch erlaubt ganz ganz langsam mit sport anzufangen. natürlich nicht grad reiten oder fahrrad fahren, aber ich könnte ruhig langsam mit joggen anfangen.


    Hab gedacht ich mach mal wieder einigen Mut. War alles gar net so schlimm. Stört auch net mehr, obwohl es noch net ganz zu is.


    Grüß an alle und gute besserung.

    Moderne Wundbehandlung...

    Hallo zusammen,


    mit großem Interesse und teilweise mit Entsetzen habe ich einige Beiträge gelesen. Ich bin/war selber betroffen, hatte allerdings den Vorteil, durch meine Tätigkeit als Fachkrankenpfleger (Intensiv/Chirurgie) und Mitarbeit in der Wund-AG meine Wunde selber behandeln zu können.


    Mein Chirurg empfahl mir, mehrfach täglich die Wunde (offene Wundheilung) auszuduschen/ Sitzbäder zu nehmen. Als Verband feuchte NaCl-Kompressen. Das ist Stand von ca. 1985:(v !


    Erstens ist das sehr unangenehm, feuchte Kompressen im Popo zu haben, zweitens ist der Verbandswechsel schmerzhaft, drittens reiben die Kompressen an der Wunde, und stören die Heilung.


    Ich habe einige Tage nach der OP die Wunde mit Silber-Alginat (Aquacel-Ag) austamponiert und mit einem PU-Schaum (Allevyn) abgedeckt. Bei stark sezernierender Wunde können auch normale Kompressen zur Abdeckung verwendet werden.


    Haare entfernen und 1x tgl. ausduschen natürlich obligat!


    Vorteile:


    1. Feuchter, aber angenehmer Verband


    2. Antiseptisches Milieu (->s. Posting "Pseudomonas"!)


    3. Nahezu schmerzfreier Verbandswechsel


    4. Optimale Heilungsbedingungen


    Nachteile:


    -Kosten. Ich habe mir die Mat. selber in der Apotheke gekauft, man kann versuchen, sie von der Kasse ersetzt zu bekommen, wenn der Arzt sie nicht verschreiben will. Ist allemal billiger als eine Wundinfektion oder eine Rezidiv-OP.


    Meine Wunde ist in ca. 6 Wochen ohne Komplikationen verheilt, der Chirurg meinte, die Narbe wäre reif für die Lehrbücher. Dann habe ich ausgepackt, und ihm meine Therapie offenbart.


    :-D


    Das stellt natürlich nur einen Erfahrungsbericht dar, da jede Wunde individuell behandelt werden sollte!!!


    Sucht euch große Krankenhäuser mit moderner Wundbehandlung, am besten mit Wunddienst/Wundtherapiezentrum.


    Viel Erfolg!

    So, dann melde ich mich auch mal wieder kurz zu Wort. Ich wurde auch am 31.1 operiert. Die Wundheilung ist bei mir bislang auch gut verlaufen, es wird laut meiner Ärztin aber noch geschätzte 2 Monate dauern bis alles zu ist. Nervig, aber man gewöhnt sich ja irgendwann an das ständige Ausduschen und Tamponieren.


    Schmerzen hatte ich eigentlich nie besonders, mittlerweile merke zT gar nicht mehr, dass da noch was ist (was man beim Anblick der Wunde wohl nicht glauben würde).

    @ Fistelchen:

    Ich habe auf die Panthenolsalbe von Lichtenstein auch allergisch reagiert mit Pickelchen rund um die Wunde. Ich habe dann mal die Wund- und Heilsalbe von Ratiopharm gekauft und vertrage die recht gut.


    Ich habe mir nach der OP übrigens Zink + Vitamin C eingeworfen. Keine Ahnung, ob das nun zum positiven Heilungsverlauf beigetragen hat, aber geschadet hat es bestimmt nicht...

    @ Staph-aureaus:

    Mit den Mullkompressen habe ich mich anfangs auch etwas schwer getan, da sie teilweise mit der Wunde verklebt sind und der Verbandswechsel dadurch natürlich recht unangenehm war bzw. erst nach einem Sitzbad erst möglich wurde. Ich habe es für mich so gelöst, dass ich die Kompressen nun mit reichlich Salbe bestreiche, dann kleben sie immerhin nicht mehr.


    Von diesen Alginat-Verbänden habe ich auch schon gelesen, aber ich schätze mal, die wird man (zumindest als gesetzlich Versicherter) wirklich selbst zahlen müssen. Meine Ärztin hat mir heute erzählt, dass sie ab 1.April pro Patient und Quartal gerade noch 10 € für Rezepte zur Verfügung hat...

    @ noch Eine

    Hi!


    Ja, natürlich Zink und Vitamin C. Weiß auch net wie ich jetzt auf Eisentabletten gekommen bin. Hab dazu ja auch noch die Zinksalbe für um die Wunde, die noch ganz gut sein soll. Die Mullkompressen fand ich gar nicht gut. die waren auch so grob. Hab mir die Fliesstoffkompressen gekauft, die ich auch im Krankenhaus bekommen hab. Die sind zart und feinmaschig und kleben nicht sooo stark. Ich merke eigentlich auch gar nix mehr von der wunde. ist kaum noch einen finger breit und man sieht sie kaum noch.


    Gestern hat mich eine Freundin angerufen. Die ist heut morgen operiert worden. Sie hatte gehofft, dass es keine fistel sondern nur ein abzess bei ihr ist, da sie ziemlich schnell zum arzt ist. kannte ja zum glück die geschichte von mir. Mal schauen, vielleicht kann ich sie ja mal einladen auch hier zu schreiben.


    LG an alle leidensgenossen.

    Ich auch

    Hallo alle miteinander.Ich habe mit großem Interesse dieses Forum gelesen weil ich auch selbst betroffen bin.Etwas zu mir: bin 39 Jahre alt und wurde mit 16 zum ersten mal an einer Steissbeinfistel operiert.Damals wurde die Fistel nur aufgeschnitten zum auseitern.Ein ¾ Jahr später dann komplett rausgeschnitten und zugenäht.2,5 Wochen Krankenhaus danach jeden Tag zum Verbandswechsel ins KH.Am dritten Tag nach der Entlassung meinte der Arzt glatt zu mir ob ich den Koffer mitgebracht hätte,es müsste nochmal alles rausgeschnitten werden.Also nochmal OP mit Vollnarkose und wieder 2,5 Wochen KH mit allem drum und dran unter anderem auch ausschaben der Wunde:(v.Anschließend "12" Wochen krankgeschrieben!!!Diesmal offene Wundheilung.Anfangs wuchs die Wunde gut zu aber ein ca.2 cm Schlitz blieb offen.Zwischendurch Musterung Bundeswehr,wegen der Fistel ausgemustert:-p.Die Wunde blieb ca.1,5 Jahre offen und war immer wieder am nässen.Ich also zum 4.mal ins KH,diesmal in ein anderes.OP,Vollnarkose volles Programm halt.Diesmal heilte alles gut zu und ich hatte bis auf eine Analfistel die vor ca. 2 Jahren gespalten wurde Ruhe.Bis letzten Samstag.Schmerzen und Nässen am Steissbein.Daher meine Frage: hat einer von Euch auch nach so langer Zeit (ca.17-18 Jahre) auch nochmal Probleme mit einer Steissbeinfistel gehabt und kann es sein das es vielleicht auch nur gereizt ist,was ich öfter schon mal hatte aber nicht so schlimm.Ich habe nun Angst das es nochmal operiert werden muss.


    Und hat einer Erfahrungen mit einem Krankenhaus im Siegerland und Umgebung wo man hingehen kann falls ich nochmal operiert werden muss.So das langt jetzt erstmal aber ich bin froh das ich auf dieses Forum mit Leidgenossen getroffen bin.

    Zwischenbericht

    Guten Morgen!


    Bis jetzt läuft (im wahrsten Sinne, denn die Wunde näßt ganz schön) alles klar. Seit einigen Tagen ist das ausduschen eine richtige Wohltat. Wirkt wie eine Massage. Das ständige Wundjucken macht einen alle. Kratzen is ni, also Wasser marsch! Wunde ist schon einige "Zehntelmillimeter" in der Tiefe flacher geworden. Im Verhältnis dazu wächst die Oberfläche etwas schneller zu. Muß morgen zum Doktor. Kontrolle.


    Zum Sitzen und arbeiten: Sitzen kann ich ganz gut auf meinen Arschknochen, nur mit anlehnen wird es noch nichts. Selbst im Auto geht es mit einem zusammengeroltten Handtuch, welches man sich unter den Hintern schiebt, damit die Wunde "freischwebt". Habe allerdings das Glück, daß ich mich nicht so krumm machen muß beim einsteigen. Habe beim letzten Autokauf vorgesorgt und mich für einen Van entschieden. Zur Zeit ist allerdings laufen angesagt, aufgrund des Hochwassers in DD ist meine Zufahrtsbrücke gesperrt.


    Arbeiten gehe ich schon seit meiner Entlassung. Bin im Handel tätig, allerdings kein Supermarkt sondern kleines Familiengeschäft. Da wird die Arbeit "Behindertengerecht" aufgeteilt.


    Ich wünsche allen Pilonidalsinusgeplagten eine gute Heilung. Bis demnächst.

    Wollte nur mal kurz mitteilen, dasses nach gut 1 Jahr Wundheilung zu is und auch im Moment echt nen guten Eindruck macht.


    Also Hoffnung nich aufgeben, immer schön rasieren wien blöden und dann klappt das schon :D

    Dann geb ich auch mal wieder nen Status, hab gestern die Woche 7 nach der OP abgeschlossen, und obwohl meine Wunde wirklich groß war (10x4x3) ist jetzt nur noch ein "Schlitz" von vielleicht 2cm Höhe und 2-3mm Tiefe zu sehen. Hätte ich im Leben nicht gedacht das so eine große Wunde wirklich wieder zuheilen kann. Wieder um eine Erfahrung reicher.


    Ich wünsche euch allen viel Glück, Erfolg und nicht zu viele Umstände/Probleme!


    Grüße,


    Fitschi

    Hallo!


    Ich wurde im Januar wegen einer Steißbeinfistel operiert,zunächst hieß es das ich für 3 Tage stationär im KH bleiben solle,weil wegen meiner Kids eine ambulante Behandlung für mich nicht akzeptabel war,tja,leider sind aus den 3 Tagen,3 wochen geworden,die Steißbeinfistel hatte ich vom 1. Erscheinen am 23.01. bis zum OP-Termin am 25.01. so tief ausgebreitet,das sie kurz vor dem Enddarm endete,die Ärzte sagen einen Tag später,wäre der Darm mit angegriffen gewesen und ich hätte einen künstlichen Darmausgang haben müssen.Außerdem mussten sie den Eiter vom Steißbei und vom Gesäßnerv kratzen,so weit war schon der Befall.


    Um die Wundheilung zu beschleunigen bekam ich 5 Tg nach der OP eine Vakuum(VAC-Pumpe)pumpe in die offene Wunde gelegt,diese saugte die Wundflüssigkeit ab um die Heilung von unten nach oben schneller voranzutreiben.Leider reagierte ich auf das Vacuumpflaster so allergisch das die Pumpe nach 5 Tagen wieder entfernt wurde.Nach genau 3 wochen urde ich am 15.02. wieder aus dem KH entlassen.Versorgt werde ich seitdem von einem Häuslichen Krankenpflegedienst,der täglich kommt um die Wunde zu spülen und zu tamponieren.Anfänglichst wurde die Wunde mit Allewyn Wundbällen,Durchmesser ca.5cm,tamponiert und mit Allewyn Adhesive-wundpflaster abgedeckt,da ich aber immer wieder kapuute Hautstellen hatte wo das Pflaster klebte sind wir inzwischen auf eine andere Firma umgestiegen,auf dieses Pflaster reagiere ich nur beding allergisch.Die Wunde ist jetz noch ca. 1-2 cm breit aber geht noch so 4-5 cm in sie Tiefe(wie ein Trichter),ach ja vor 2 Wochen musste ich dann nochmal ins KH,etwas weiter auf der linken Po-Backe/Becken hat sich ein neuer "Pickel" entwickelt,diese als Kabunkel bezeichnet wurde,aber sie wurde genauso wie die Steißbeinfistel rausgeschnitten und ist ca.6x5x5 cm und muss genauso offen zuheilen wie die Fistel,nun habe ich also 2 Löcher.bei der 2. Wunde war ich mit OP-Tag 4 Tage im KH,die Heilung verläuft sehr gut bei beiden wunden.Ich kann dieses mal sofort normal sitzen,was beim letzen mal erst nach 8 Wochen Schmerzfrei möglich war.Ich hatte mir nach dem 1. KH Aufenthalt einen Sitzring besorgt,aber nicht so einen aufblasbaren sondern einen aus Polyschaumstoff,wesentlich angenehmer und Weicher.


    Falls ihr noch Fragen habt,gerne hier,ansonsten ist da so im groben meine Geschichte.


    Wie gesagt bei der 1. Fistel hatte ich vorher nix,bin Abends ins Bett,merkte eine Stich und dachte,na kriegst halt dort nen Picke,das war Sonntag Nachts,am Dienstag war der Pickel so entzündet das ich fast nicht mehr laufen konnte,und bin deshalb zum Arzt der mich sofort ins KH einwies.


    LG Andrea

    @Simone

    Danke für die Begrüßung.


    Wird schon alles wieder werden.Ich seh das ganz zuversichtlich und scheinbar ist es mit den "Pickeln" jetzt vorbei,habe jedenfalls keine neuen Pickel mehr bekommen,aber du kannst mir glauben,das ich ab jetzt wirklich wegen jedem Pickelchen zum Arzt gehen werde.Naja nun heißt es abwarten und meine juckreiz werden wir auch in denGriff bekommen,der Alleregietest hat bis jetzt ergeben das ich eine Duftstoff-Allergie habe,welche genau erfahre ich am Donnerstag.Interessant ist nur,das ich vor dem KH keine allergische Reaktionen gezeigt haben,scheinbar haben die sich tatsächlich jetzt erst ausgebildet.


    LG Andrea@:)

    Hallo

    Also letzt woche (am 6.4.06) hatte ich meine op. Der arzt meinte das wir es zunähen können und somit die heilung beschleunigen. mir wurde ein tag lang eine trenade eingesetzt umd die wundflüssigkeit abzuführen. am nächsten tag wurde mir gesagt das für den ersten tag die wunde recht gut aussehen würde. dann kam das wochenende. erst wars richtig gut. doch dann ab sonntag hat es mir wieder richtig weh getan. hab dann abends noch schweizausprüche und übelkeit bekommen (halt grippeartige symptome). montags bin ich dann gleich zum arzt. haben gleich übermäßigen eiter festgestellt und haben es aufmachen müssen. fäden aufgeschnitten und dann kam die ganze "pracht" raus (sorry für den ausdruck aber es war halt so). nun ist es donnerstag und der eiter will einfach nicht weggehen obwohl ich jeden tag spülung mit kochsalzlösung und iod bekomme.


    nun meine frage: ist das normal oder soll ich mir langsam sorgen machen über die op? ich hab eben voll angst nochma unters messer zu kommen bzw. ins krankenhaus. klar würde ich es wieder tun für meine gesundheit aber lust und zeit (3.7. zivi) hab ich nicht. ich mein hier sagt ja jeder das wundheilung am besten ist und vllt. kennt jemand das problem. der arzt meint nur der körper würde arbeiten und es wären eben noch viel bakterien vorhanden. nur nach jedenmal spülen müsste es ja auch irgendwann einmal vorüber gehen....


    MfG Dudel

    @Dudel87

    Also,ich würde schleunigst nochmal ins KH fahren,wer hat dir denn das mit dem zunähen erzählt,mir haben sie gesagt das die Wunde langsam von innen nach außen zuwachsen muss,natülich kommt es wohl auch auf die tiefe an,aber selbst die 2. Fistel,eher eine Kabunkel,ist offen geblieben und wächst zu,ich denke die haben nicht weit genug das befallene Gewebe weggeschnitten,würde das dringend noch mal abklären.


    Gruß Andrea@:)