Juckreiz am after!

    hi


    habe jetzt meine 2. OP hinter mir, beim ersten mal ist die wunde nur oberflächlich verheilt.


    werde jeden tag verbunden, schon seit 3 monaten, immer mit der salbe betaisodona.


    an manchen tagen hab ich nach dem stuhlgang nen juckreiz am after, wenn ich dann mit dem papier etwas tiefer "reingehe" sind manchmal winzige blutfleckchen zu erkennen, vielleicht 1mm groß.


    kann das mit dem täglichen verbinden zutun haben? das milieu ist ja recht feucht da unten, und da ich wirklich seit monaten jeden tag da unten verbinde, kann es ja ne reizung dadurch bedingt sein.


    hat jemand die selben probleme?

    Auto fahren und andere Hindernisse ;-)

    also ich hab beim Auto fahren nicht die Angst, dass die Wunde aufreißt weil sie ja eh ganz frisch ist und die Wundränder ja offen bleiben sollen. Außerdem "klaffen" die schon auseinander wenn ich mich nur hinhocke... Mein Problem ist eher das ich in dem blöden Autositz nicht vernünftig sitzen kann! Aber ich hab das Problem eh so weit gelöst, dass ich andere zum fahren einspanne und ich mich dann aufm Beifahrersitz rumkrömmel. Schmerzen sind allgemein auch nicht mehr soooo schlimm, da ich eine bessere Schlafposition gefunden hab. Jetzt hab ich nur das Problem, dass die Tamponade so festklebt und das rausziehen höllisch weh tut und es am Anfang beim Spülen ziept. :-( aber ich denke, da muss ich einfach durch!

    @ anja:

    Danke für die Tips zur Unterstützung der Heilung. Die Brausetabletten hol ich mir auf jeden Fall :)^

    @rausdamit

    Hallo !


    Du wirkst wohl auch viel im Hitergrund mit, oder ???


    Sag mal waren wir nicht auch einer der Kanidaten, die tausend gute Gründe hatten die OP hinauszuzögern, alter Schieber


    Ich hatte mir damals auch mehrere Meinungen von Ärzten eingeholt ob man eine OP verschieben kann, wenn keine Entzündungszeichen bestehen. Das einzige negative was man mir sagte, daß es sich von heute auf Morgen schmerzhaft entzünden kann und dann sofort operiert werden muß. Ich und ich glaube auch Du waren so leichtsinnig (oder auch nicht leichtsinnig) und hatten das Risiko in Kauf genommen. Wenn der Arzt bei Contis50 keine Entzündung feststellen kann und Contis50 seinem Risiko bewusst ist und damit leben kann, sollte er doch fahren, oder ???? Sehen wir es mal realistisch. Es steht der Hochsommer vor der Tür. Das bedeutet kein Freibad, kein "in Badehose rumlaufen", absolute Hitzestauung unter dem dicken Verband der entstehende Schweiß brennt förmlich in der Wunde, auch nicht gerade förderlich für die Wundheilung. Ich würde mir es schon überlegen wenn keine Entzündungszeichen vorliegen, ob ich mich unbedingt jetzt operieren lassen würde. Dennoch, schreib mal was über Deinen Heilungsverlauf, würde mich mal interessieren !!!


    Gruß


    Ralf

    hey, alter schieber

    Flachi, olle Säge ! :-p


    Wie soll ich sagen, na sicher ist das kein Spässle, bei dem Wetter, aber es geht vorran. Bin sehr sehr realistisch schiebend an diese OP Nummer 5 in Sachen "Sinus P" herangegangen. Schlicht und ergreifend im Sinne des Ausfalls, vorher und nachher. Wir sprechen ja grad auch nicht von einem "Erst-Sinus", würde mal von verpfuschtem Wundmanagement sprechen, gaaanz vorsichtig und auch wertfrei, was das um sich Schlagen mit Schuldzuweisungen angeht. Wer weiss, wer hier alles mitliest... Jedenfalls war mir klar, daß es während der Heilung nach OP4 im Dezember dann doch leider Probleme gab, sich eine kleine Stelle entzündet hatte, Haare eingeschossen waren und vor allem, so die Vordiagnose des operierenden niedergelassenen Facharztes, dort im Wundgebiet leider die Ränder kreuz und quer verwachsen wären. Alles in Allem ein Allgemeinbild, Flachi, bei dem ich absolut Herr meiner Lage und Schmerzen versuchte, ansatzweise realistisch als Freiberufler sehr wichtige Aufträge abzuarbeiten und danach im Juni eine "Nullrunde" einzulegen. Das alles würde ich aber trotzdem nicht wirklich in den direkten Vergleich ziehen lassen wollen, wenn es um einen 2.500km Trip mit dem Auto durchs schöne Frankreich geht. Hey, mal im ernst, die Ausfälle in 2004 waren für mich eine Katastrophe. Und nun in 2005 hab ich den Juni an den Nagel gehangen. Ganz realistisch. Solange ich beim Schuhe zusammenbinde starke Schmerzen habe, brauch ich mich auf nem Job nicht blicken lassen. So einfach ist das. Eventuell.... hallo es geht vorran... versuche ich morgen mal, 20 Tage post OP, wie ich mich am Steuer meines Autos fühle. Das gebunkerte Katzenstreu ist alle und die 20L Teile trägt man echt ungerne per Strassenbahn durch die Gegend ! ;-D


    Wobei, nach irgendeiner der OPs in 2004, war ich schon suuuperstolz, als ich den Haushalt mit einem Rieseneinkauf in der Metro wieder auffrischen konnte.... mit bepacktem Tieflader Einkaufswagen draussen aufm Parkplatz auf das bestellte Taxi ("Kombi, bitte !") wartend... *ggg*


    Wie dem auch sei, existenzielle Nöte und Urlaub sind zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe....


    gute besserung !! *:)

    @reppi

    Das mit dem fest kleben und Schmerz hatte ich wie gesagt eine Woche nach der OP und es mit der Betaisodona Salbe und den Grassolind Salbenkompressen binnen von 3Tagen im Griff.


    Dazu hat meine Partnerin mir noch mit Kamilan Wasser lösung die Wunde mit einem Schnapsgläschen ausgespült also nicht ausgeduscht da es zu Schmerzhaft war. Vorallem lassen sich diese Salbenkompressen super leicht wieder ziehen da sie nicht verkleben echt ne tolle Erfindung.*:)


    Ich vermeide aber auch das Beifahrer sein wie der Teufel das Weihwasser leider kommt dadaurch meine Partnerin manchmal wie ein Packesel von der Arbeit aber dafür hab ich sie ja eingestellt..hi hi ;-)


    Doch so ne lange Autofahrt wie der contis50 das halte ich für übertrieben auch nach der OP nicht wenn es zu genäht wird ist zu gefährlich . Aber wenn es so sein soll dann Auslandskrankenscheine nicht vergessen oder ne Zusatzversicherung machen ADAC bietet sowas an.


    Grüße von Meins

    Klinik+Ärzte

    Hallo an alle Fistelgeschädigte,


    wer kann mir eine Klinik bzw. Arzt nennen die/der auf so etwas spezialisiert sind/ist, denn ich habe in dieser Beziehung vier mal ins Klo gegriffen und möchte nun nach dem fünften mal wenigstens ein paar Jahre ruhe.


    Gut wäre Rhein-Main Gebiet (wegen der Entfernung)


    Auwe,Auwe, Fistel ade !?!?!

    ögger

    hi,ich bin zwar erst in der 2. woche nach der op .hatte aber ein riesen klotz da hinten und dementsprechend ist auch das loch ziemlich gross ausgefallen.bis jetzt läüft alles sehr gut.pflege die wunde so wie es mir im krankenhaus gesagt wurde,und habe soweit keine probleme.


    von meinem hausarzt wurde mir das st.josefs hospital in wiesbaden empfohlen(koloproktologie).


    neben guten ärzten haben die auch ein super pfleger und schwestern team.eine schwester hatte sogar den gleichen mist auch schon selbst mitgemacht und war mir grad am anfang ne ganz gute psychische stütze.

    Auch mal Senf dazu geben..

    Hallo! Habe das Forum schon mehrere Mal überflogen und interessante Aspekte mit verfolgt. Meine zweite Op am Steißbein ist gerade 7 Tage her. Die Ambulanz der Chirugie im KH hat mich Stationär angemeldet. Diesmal wurde radikal das gesamte Gewebe bis zum Steißknochen entfernt. Denn erst an der Knochenhaut gibt es eine klare Abgrenzung zum entzündetem Gewebe. Die Wunde ist ca. 5cm tief und 4 cm Lang. Mein Aufenthalt im KH betrug schlappe 4 Tage. Davon den erstenTag nur dumm rumgesessen. Die Narkose habe ich soweit ganz gut vertragen. Eine leichte Bindehautentzündung durch kalte Luftströmung des Beatmungsgerätes hat sich entwickelt, war aber nach zwei Tagen gegessen. Die ersten 24 Std. mach Op hatte ich noch eine Drenage in der Wunde. Danach wurde und wird mit Lavasept(Antiseptische klare Lösung)weiterbehandelt. Der Heilungsprozess wird wohl diesmal ca. 3 Monate dauern. Ächz!! Aber bis jetzt sieht es schon sehr gut aus. Natürlich treten noch relativ viel Wundsekret und Gewebeflüssigkeit heraus, aber das ist Normal. Die Wunde wird einmal am Tag ausgeduscht. Der Verbandswechsel erfolgt beim Hausarzt 1-2 mal täglich, je nach Verfassung. Zudem überwacht bald ein Chirug den weiteren Verlauf bis zum Abschluss der Wundheilung.


    Nun ja ,der erste behandelte Chirug vor einem Jahr war viel zu penibel und hat mehr oder weniger nur in dem Fistelgang herumgestochert. Eine Op war unausweichlich. Die habe ich dann auch in der proktologischen Abteilung eines unserer vielen Krankenhäuser durchführen lassen. Die Wunde wurde primär vernäht, anschließend ein Wundschlauch gelegt der durch einen negativen Druck das Wundwasser in eine Flasche pumpt. Dauer dieser Methode: 2 Tage. Genau 1 Tag nach der Entlassung Shock!! Was ist denn da so nass inder Hosse!!! Eine riesen Lache entzündetes Wundsekret hatte sich einen Kanal zur Außenwelt geschaft! Einige Zentimeter oberhalb der eigentlichen OP-Wunde. Sofort zurück ins Krankenhaus. Die Näht wurde entfernt und dann doch letztendlich eine offene Wundheilung angestrebt. Ca. 50% der Patienten vertragen das primäre Vernähen nämlich nicht. Er hats halt nur gut gemeint. Die Wunde war auch sehr schnell zugeheilt, jedoch blieb eine kleine Öffnung bestehen in der sich ein neuer Fistelgang gebildet hatte.


    Der Eingriff war halt nicht tief genug, "Siehe Anfang" Habe dann erst mal ein Jahr bis dato gewartet. Obwohl jetzt gerade im Sommer eine doofe Zeit ist. Da muß ich jetzt durch!!! Ich berichte bald wie der Heilungsprozess verläuft. Gruß!!

    @rausdamit und all die anderen

    Möööööönsch, son n Scheiß. Habs hier immer mal wieder mitverfolgt, Deine Leidensgeschicht. Bei mir is nun bald ein Jahr rum seit der OP. Ich hoffe, des bleibt so wie es ist. Bin ja auch Selbständig, des is die totale Kacke, ehrlich. Zumal, man das Einkommen ja benötigt, keine Lohnfortzahlung etc. Und die paar Kröten Krankengeld, naja, die sind auch nicht grad der Bringer. Nun gut, bei mir sieht die ganze Sache zumindest bis jetzt recht ordentlich aus, ich will ja nicht als Fistelking enden ;-D. Allerdings wurde bei mir im Februar diesen Jahres eine CLL festgestellt, (Chronisch Lymphatische Leukämie) also nicht wirklich toll. Da wär mir Fistelkönig fast lieber, weil zumindest die Hoffnung auf Heilung besteht. Große Kacke wäre natürlich, wenn sich dieses fiese Mistding auch noch wieder melden würde, ich bin fast täglich am "prüfen" ;-D, sicher is sicher :-D :-D. Aber auch dann wird sich daran nix ändern lassen, das Leben is eben so wie es ist, vor allen Dingen ist es schön.


    Euch allen mal gute Besserung hier und lasst Euch net verrückt machen. Eine Fistel is ein Riesenscheiß aber behandelbar. Nur muß man sich eben auch behandeln lassen und die Tipps der Ärzte oder anderen "Spezialisten" beherzigen, und die Hoffnung nie aufgeben.


    Greats

    Endlich mal eine gute Nachricht :)^

    Kaum zu glauben, aber wahr: Nach über 14 Wochen Heilungszeit ist meine Wunde nun endlich zu, ich kann es noch gar nicht fassen! Ich nehme beim Sitzen immer noch Schonhaltung ein, dusche die Stelle mit dem harten Strahl ab und traue mich nicht, mich wieder völlig uneingeschränkt zu bewegen... Aber außer einer noch geröteten Narbe ist wirklich nichts mehr zu sehen! Ich bin ja auch lange genug mit dieser Wunde rumgelaufen. Trotzdem bin ich irgendwie noch ein bisschen skeptisch.


    Also Leute, bleibt stark und habt viel Geduld! Ich wünsche euch allen das Beste!

    demnächst Operation :°(

    Hallo Leute,


    ich werde am Montag Morgen operiert und weiss nicht genau ob ich mich irgendwie vorbereiten kann, zB. vieleicht selber mal alle Haare in der Gegend rasieren oder mit Creme entfernen oder am besten mit Kaltwachs entfernen? Immerh habe ich ja nur ein Pickel ähnliches dings dort.


    Mein Arzt hat mir noch gesagt das er zwei kleinere Ausschneidungen machen will also nicht wie üblich wie bei euch allen, ein grosses Loch sondern 2 kleinere Löcher und dann den Zwischenkanal irgendwie säubern werde.


    Mich würde interessieren was ihr dazu meint? Also ich denke mal dass die Wahrscheinlichkeit grösser ist das es später wieder auftritt.


    i wäre froh wen ihr mir einige Tips für die ersten Tage geben könntet.