man, hatte ich ein glück....

    hi leute ....mir stehn die haare zu berge wenn ich eure berichte lese...... ich musste fast heulen als ich mit lesen fertig war....:°(


    es war am 22.september 2004 als ich plötzlich furchtbare schmerzen beim sitzen und liegen bekam.....dann hab ich auch noch diesen bollen am steißbein bemerkt der höllisch weh tat.....ich war grad beim führerschein machen.....und die schmerzen nahmen immer mehr zu.......:°(


    ich bin dann zum arzt gegangen und der hat gleich gemeint,dass das wohl oder über ne steißbeinfistel sei..... er sagte mir dass ich es kühlen soll und wenn es nicht besser wird,dass man dann operieren muss........als er mir die einzelheiten erklärt hatte hätte ich am liebsen losgeheult....


    die tage waren schlimm,aber schlimmer waren die nächte......das tat so furchtbar weh..... hinten tat alles weh .....berührungen ausgeschlossen......aber meine mutter hatte so ein "wunderbalsam" mit dem ich immer umschläge machte und sie mehrmals täglich wechselte........meine praktische führerschein prüfung musste ich absagen...... aber nach 1-2 wochen ging alles zurück.....der "bollen" und die schmerzen auch.......dann wars weg!!!!!!!:-D...... seither hatte ich nur einmal wieder für 4 tage so nen bollen aberohne schmerzen und mit dem mittel ist er wieder weggegangen................!!!!:)^ ich glaube und hoffe dass es das war ......ich hab halt so ein kleines loch von 5*5 mm ..!!!seither......was da vorsich ging weiß ich nicht aber ich lobe gott dafür,dass es nicht schlimmer war.......;-D


    ich wünsche euch viel durchhaltevermögen und viel glück, vorallem wenns ganz schlimmm ist, verliert nicht die nerven.... ihr müsst auch daran denken dass eure familie und freude euch unterstüzen...bei mir wars halt so auch wenn's im vergleich zu anderen ganz harmlos war.......


    liebe grüße

    Freu dich nicht zu früh ...

    Du solltest, wenn deine Euphorie etwas abgeklungen ist, nochmal zum Arzt gehen. Es ist normal, daß die Fistel kommt und geht. Aber das ist nicht das Schlimme dabei. Schlimmer ist, daß die Fistel im Inneren weiter wächst. Sie bildet sogenannte Fistelgänge aus, die fuchsbauartig durchs Gewebe wachsen. Schlimmsten falls befällt die Fistel den Knochen! Dann wirds richtig schlimm. Also mein Rat wäre in jedem Fall den Arzt zu befragen. Wahrscheinlich wirst auch du um eine OP nicht herum kommen. Je früher desto besser.

    @caro-juliane

    ich kann mich schos leider nur anschliessen. Dein 5x5 mm großes Loch ist aller Wahrscheinlichkeit der an der Oberfläche liegende Ausgang der Fistel. Ich selbst hat drei solche Ausgänge, relativ eng beieinander liegend. Dies ist sozusagen der Eingang zum Fistelsystem, welches man sich unter der Oberfläche wie ein weitreichendes Gangsystem (ähnlich einem Fuchsbau) vorstellen kann. Die Gefahr hierbei ist, dass das Fistelsystem sich weiter ausbreitet. Bei mir war es runtergegangen bis auf die Knochenhaut, was beim Doc natürlich sehr interessant fand im Hinblick darauf, dass ich vorher nie Probleme hatte. Naja, und da sich oftmals (Betonung liegt auf oft, nicht auf immer) die Fistel weiter ausbreitet, sollte man das keinesfalls verschleppen und auf Jahre unbehandelt lassen. Ich will Dir da keine Angst machen, aber dann lieber einmal Augen zu und durch da in der Hoffnung, dass es damit erledigt, anstatt irgendwann böse überrascht zu werden.


    Mein Tipp an Dich: gehe lieber nochmal zu einem Spezialisten und lass Dich ausführlich beraten.


    Gruß Sven


    Was mich

    auch an caro-juliane

    herrje, so leid mir das tut, aber ich möchte dich eindringlich bitten, die sache nicht verfrüht als "nochmal glück gehabt" abzuschliessen. ich habe auch immer wieder (ohne wundersalbe) phasen gehabt, wo der knubbel sehr klein wurde und aus der öffnung nur sehr sehr wenig sekret austrat, bis es dann wieder entzündlich akut wurde, etwa oliven bis traubengroß und ne ziemliche sauerei veranstaltend. neben der tatsache, daß diese entzündlichen schübe, so ca. 4-5x im jahr, auch schmerzen bereiteten. was ist betonen will: es handelt sich definitiv um eine zeitbombe, die irgendwann hochgeht, ohne daß du irgendeinen einfluss auf den zeitpunkt hast. wenn du das archiv dieses sehr langen thread durchgesehen hats, wirst du viel gelesen haben über "meine geschichte" - glaub mir: mit abgeklungener entzündung in den händen eines guten niedergelassenen chirurgen der fachrichtung kolo-proktologie, der auch eine gewissenhafte und engmaschige postoperative wundbehandlung gewährleisten kann - darüber solltest du schnell mal nachdenken.


    gute besserung *;)

    Ich kann mich da nur den anderen anschließen ich bin seit dem ich 17 jahre alt bin mit diesem Knubbel rum gelaufen und nie Probleme gehabt! Habe mir auch nie ein Kopf drüber gemacht was es sein kann nach 5 jahren dann ist die BOMBE hoch gegangen und ich muß sagen es war mehr als besser das das ding nun Weg ist! Das einzige was ich in den Jahren mal gemerkt habe ist das der Knubbel immer über Steißbein gerutscht ist beim Sitzen was kurz schmerzen verursacht hat .


    Was halt nach der Op nervt ist das man nicht wirklich richtig sitzen kann und man immer zum Arzt muß. Aber bei mir geht die Heilung schnell voran und nach nun 2 Wochen ist es bei mir fast verheilt.


    Ich kann dir auch nur raten zum Arzt zu gehen und es nicht auf dich leichte Schulter zu nehmen !

    5 Wochen sind rum

    morgen sind 5 Wochen rum und trozdem kann ich noch nicht richtig sitzen. das Loch ist kleiner geworden, das freut mich sehr, aber ich würde mich so gerne auf den Rücken hinlegen und entspannen.


    ich hoffe, bald ist es vorbei.


    aber, wenn ich es höre, dass die Wunde zugenäht wird, und ist dazu noch gross, dann kann ich die Ärzte nicht verstehen.


    das gleiche gilt der Fuchtigkeit, entweder ist sie gut oder nicht.


    mein Arzt sagte,ich soll die Kompressen nicht wechseln, weil sie zu nass sind sondern wenn die Zeit dafür ist, also dreimal am Tag und nicht öfter.


    na ja hoffentlich kommt das nicht nochmal.


    Gruss kaska

    @kaska

    wieso ist bei der Größe und dem Nähen ein Widerspruch??


    Mein Arzt sagte mir das nach heutigen Stand der Erkenntnisse nach Möglichkeit immer genäht wird, und sei es nachträglich, einfach um die Heilungszeit zu reduzieren, da natürlich eine geschlossene Wunde immer schneller heilt als eine offene Wunde.

    offen / zu

    nene... ganz große kontroverse !


    die gemeinheit beim zunähen ist die gegebene gefahr, daß sich unter der naht eine entzündung ausbreitet, die sich dann entwickelt, wachsen kann (und wird), so daß nach einer weiteren OP nicht nur die heilung sozusagen "auf reset" gesetzt wird, sondern auch viel zeit verloren ist. abgesehen vom leidensdruck... (je nach dem, wie oft nun schon OP)


    keiner der mich behandelnden ärzte (ca. 6 / Uni-Klinik und der niedergelassene Chirurg) hat die option des zunähens in betracht gezogen. auch nicht bei vermeintlichen "korrekturschnitten"... (OP 3 und 4). nach nummer 5 auch nicht, gerade nicht. im offenen verlauf gut kontrollierbar von unten nach oben sich schließend irgendwie für mich von anfang an recht logisch und sinnig. aber das ist auch nur meine ansicht. hoffe, daß ichs bald hinter mir hab...


    gute besserung ! *:)