Eine echt gute Sache!

    Hallo Leute!


    Zu allererst: Mich hat es auch erwischt. Habe die OP noch vor mir, werde wohl heute einen Termin bekommen.


    Ich finde dieses Forum sehr gut, es ist wirklich sehr informativ. Ich war erst vor zwei Tagen beim Arzt und hatte das Wort "Steißbeinfistel" vorher natürlich noch nie gehört.


    Dank Eurer Beiträge weiß ich jetzt aber bescheid.


    Meine Story:


    Ich bin 22 Jahre alt und habe es wohl erst so ca. zwei Jahre, denke ich, also nicht so lange wie viele andere von euch. Es hat ab und zu am Anfang der Poritze etwas geeitert oder sonst wie genässt. Ich hatte aber an sich keine Probleme oder Schmerzen deswegen. Deshalb sah ich ja auch nie einen Grund zu Arzt zu gehen.


    Vor ca. einem Jahr hatte ich eine Entzündung in der Nähe der eitrigen Stelle, aber eben nicht AN der eitrigen Stelle, sondern mehr seitlich, in Richtung Po-Backe. Ich sah damals keinen Zusammenhang. Es war eine etwas mehr als Erdnuss(mit Schale)-große härtere Stelle, welche weh tat, wenn man sich drauf legte oder drauf drückte. Die Schmerzen waren aber sonst nicht so wild, wenn sie nicht belastet wurde. Da es mir relativ peinlich vor meiner Freundin war und die Schmerzen auszuhalten waren, bin ich nicht zum Arzt gegangen. Nach ca. 1 1/2 Wochen war es dann auch wieder weg und kam auch bisher nicht wieder. Die eitrige und ab und zu ein bißchen blutende Stelle blieb aber, weshalb ich wieder dachte, dass die beiden Dinger nichts miteinander zu tun hatten, denn das andere war ja weg.


    Eines schönen Tages hatte meine Freundin etwas an meiner Boxershorts bemerkt, dort war ein kleiner bräunlicher Fleck, Eiter natürlich. Da war es dann natürlich vorbei mit der Heimlichkeit. Sie hat mich so lange gelöchert, bis ich ihr alles erzählt habe. Sie hat sich die Stelle mal angesehen und dort die zwei kleinen Löcher gesehen. Von nun an hat sie mich dauernd genervt, ich solle doch bitte zum Arzt gehen. Aber ich sah keinen Grund, denn Schmerzen hatte ich nicht, ich wußte auch nicht dass es schlimmer wird je länger man wartet, also für mich keine veranlassung zum Arzt zu gehen. Ich habe es dann noch einen Monat vor mir hergeschoben, weil ich für Klausuren lernen musste.


    Dann fiel auch diese Ausrede weg, keine Klausuren mehr.


    Nun musste ich wohl zum Arzt. Erst mal angerufen. Beschrieben. Zum Chirurgen geschickt. Da dann sogar hingegangen. Überweisung ausgestellt. Diagnose: Steißbeinfistel. Ich solle doch mal im KH vorbeischauen und mir einen Termin für eine OP geben lassen.


    Ich habe keine Schmerzen und es ist zur Zeit nicht entzündet. Ich habe es ja auch noch nicht so lange.


    Frage: Wird der Schnitt wohl auch so groß bei mir??(7-12cm)


    Ich glaube nicht, dass das Ding Tennisball-groß sein wird.


    Wie wird das im KH mit dem Liegen?


    Wie ist das mit dem Autofahren?


    Wie ist das mit Laufen und Stehen?


    Wann kann ich wieder zur Uni gehen (mehrmals am Tag ca. 2Std am Stück sitzen)?


    Was ist die Steißbeinfistel jetzt eigentlich genau (Gewebe? eingewachsenes Haar? entzündete innere Verletzung?angeboren? Veranlagung?)


    Gibt es einen Grund für so etwas (draufgefallen etc.)?


    Na ja, mal schauen, was sich heute im KH ergibt. Hoffe, dass ich einen Termin in den Herbstferien bekomme.


    Dieses Forum hat mir jedenfalls sehr geholfen die Sache zu akzeptieren und mich schonmal darauf einzustellen, was noch auf mich zu kommt.


    Ich werde auf jedenfall nochmal was schreiben, wenn ich mehr weiß.


    Bis dann an alle


    Gruß Olz

    re olz

    Hier meine Antworten in Kurzform:


    Eines aber vorneweg:


    Warum sollte die Sache peinlich sein??? Weil sie am Po ist, oder weils ein Loch ist? Mir ist das nicht peinlich. Habe allen Bekannten oder Kollegen gesagt was ich habe und fertig.


    Ich konnte ca. 3 Wochen nicht auf dem Rücken liegen. Nervt, aber man gewöhnt sich dran.


    Laufen ging sofort wieder. Die ersten Tage langsam, mit jedem Tag etwas besser.


    Autofahren: In der ersten Woche nur Beifahrer, nach 1,5 Wochen konnte ich 11km zur Arbeit (8Std. sitzen) selbst fahren. Tat aber schon etwas weh.


    Ursache: Laut allen Ärzten, mit denen ich gesprochen habe ist es ein eingew. Haar. "Aktiviert" wurde es bei mir wahrscheinlich durchs drauffallen.


    Auch wenn die Wunde heftig aussieht, ist es alles halb so schlimm. Es nervt nur, weil du ständig zu Arzt musst usw.


    Aber du bist ja Studi... :-D


    Halt die Ohren steif und gute Besserung.

    OP Termin

    Hallo, Ich schon wieder, Olz!


    Echt sehr cool, dass man hier so schnell eine Antwort bekommt!


    Ich war nun gestern im KH und habe einen Termin für die OP bekommen, 20.10.03.


    Der Chefarzt hat sich die Sache mal angesehen und gesagt, die Fistel sei bei mir noch nicht sehr groß. Der Schnitt wird wohl nur ca. 4x2cm. Natürlich keine Garantie.


    Er sagte auch, dass man die Wunde bei der Größe auch noch ohne Probleme zunähen kann. Ich sagte natürlich dass, was hier alle schreiben, von wegen offene Wundheilung sei das beste. Er sagte, dass man es wohl relativ schnell sieht, ob die Wunde sich entzündet, woraufhin man einfach die Fäden entfernt und es dann offen abheilen lässt.


    Ich habe ihn auch gefragt, was die Steißbeinfistel genau ist. Er sagte, dass es aus der Entwicklung stammen würde.


    Am Steißbein hätten sich Haare gebildet, die nach innen wachsen, dieser ort entzündet sich nun und nässt.Diese Flüssigkeit muss natürlich irgendwie raus, und dabei entstehen die kleinen Löcher.(So oder so ähnlich hat er es mir erklärt ;-) )


    Jetzt muss ich mir noch überlegen, welche Art Narkose ich nehmen soll. Da ich noch nie operiert wurde, habe ich da keine Erfahrung. Rückenmark (ist doch die ab Bauchnabel,oder)? oder Vollnarkose?


    Soll doch sehr unangenehm sein, oder?


    Was sind da eure Erfahrungen?


    Ein paar Meinungen habe ich ja schon gehört, aber nicht sehr detailliert.


    Am 17.10.03 habe ich diese Narkose-Voruntersuchung, die werden mich doch da auch nochmal beraten, oder?


    Hoffe ich jedenfalls.


    Wird schon werden.


    Ich melde mich auf jeden Fall wenn ich was neues weiß.


    Danke noch mal für die Antwort!


    MfG Olz

    @olz

    Hi,


    Auch grade nochmal ein paar Kommentare zu Deinen Fragen:


    Wie liegen/stehen/gehen/sitzen usw. funktioniert, wirst Du selbst feststellen müssen. Du weißt ja: alle Menschen sind verschieden. ;-)


    Du wirst Dich auf jeden Fall _ständig_ in Acht nehmen müssen, denn das ist ein sehr empfindlicher Bereich.


    Wann Du wieder vernünftig laufen, auf dem Rücken liegen, sitzen usw. kannst, musst Du ganz einfach selbst ausprobieren.


    Ich bin 5 Tage nach der OP wieder selbst autogefahren, aber das war wohl sehr leichtsinnig, denn ich habe während dem Fahren ständig versucht meinen Hintern einigermaßen zu schonen und damit die Schmerzen zu vermeiden... :-(


    Wenn ich es mir aussuchen dürfte (ich durfte nicht wählen), würde ich wieder die Vollnarkose nehmen. Das ist meiner Meinung nach die "sauberste" und einfachste Methode. Die Medizin ist mittlerweile so fortgeschritten, dass es wirklich nur noch ein sanftes Einschlafen und Aufwachen ist und damit ist die ganze Chose erledigt.


    Es kann ja immer zu Komplikationen während der OP kommen: in meinem Fall hätte ich zumindest nicht eine 40-minütige OP statt der angekündigten 10 Minuten live mitbekommen wollen.... :-o


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute für die OP und vor allem gute Heilung und wenig Schmerzen. :-)

    Ich hatte im September 96 auch ein Sacraldermoid welches mir bei einer 40min Notfall OP entfernt wurde. Ich aus meiner Sicht würde sagen, dass eine Vollnarkose nicht nötig ist. Zudem hab ich meine Beine erst 3-4h nach der Operation wieder gespürt.


    OLZ: Wenn du dich an die Anweisungen des Anästhesisten hälst wirst du von der Spritze so gut wie nichts merken.


    Mein Loch war nach ca. 5 Mt wieder zu. Merke jedoch heute bei Wetterumschlag noch einen Druckschmerz oder ein vermehrtes Schwitzen wenn ich Stress bei der Arbeit habe. Wenn auch dem Boden sitze und abliegen möchte schmerzt auch das noch, weil die Wunde nicht schön zusammen gewachsen ist. Über der Narbe ist ein Schückchen Haut zusammen gewachsen was dann eben spannt.


    Mein Spitalaufenthalt hat sich 10Tage in die länge gezogen da ich wirklich starke Schmerzen hatte (würde mich nicht unbedingt als wehleidig betiteln). Die weitere Behandlung zu Hause (Kamillen-Sitzbäder 2x täglich und nach jedem Stuhlgang, Wunde mit Wättestäbchen säubern und wieder mit feuchen Kompressen füllen) hat meine Mutter übernommen.


    Falls jemand Interesse an den Fotos von meinem Loch hat kann er sich gerne bei mir melden. Hab es etappenweise fotografiert.

    Spezialistensache??

    Hallo!!


    Na, gibt ja doch ganz schön viele Betroffene, dass ich nicht die einzige bin wusste ich (mein Freund hatte das auch schon).


    Ich hab das erste mal 1999 einen Hühnerei großen Abszess gehabt, den der Chirurg dann ambulant geöffnet und ausgeschabt hat. Dann hat er mich heim geschickt. Ich durfte noch einmal zum Verbandswechsel, das war es dann. Keine Sitzbäder oder andere Therapieformen.


    Die ganzen Jahre hat sich die Fistel in Stresssituationen gezeigt, wie z.B. Auszug bei den Eltern, manchmal vor Klausuren und vor der Assistentenprüfung.


    Jetzt hab ich seit mitte Juni (Beginn der Diplomarbeit)ziemlich häufig Probleme, d.h. ungefähr einmal im Monat platzt das Miststück auf.


    Überweisung habe ich, wollte jetzt nur mal fragen, ob es ratsam ist das von einem "Spezialisten" machen zu lassen oder ob das jeder "Metzger" kann.


    Kann mir jemand einen guten Chirurgen im Großraum Mannheim nennen?


    Ganz herzlichen Dank!!

    @Porsche 356

    Hallo Leidensgenossen,


    wurde i8m Sommer im Klinikum Ludwigshafen operiert, alles ganz vernünftig gelaufen, sind wohl fit auf dem gebiet und sehen sowas öfter. War sehr zufrieden, wenn das Teil wieder auftaucht würde ich immer wieder dahin. Viel Glück!

    Re: Porsch & alle

    Also Spezialistensache hin oder her, akzeptiert das ein Steißbeinfistel keine exotische Krankheit ist, und das wohl jeder niedergelassener Chirurg zig-Fälle in einem Jahr sieht und behandelt. War bei meinem auch nicht anders und gleiches habe ich von anderen gehört.


    Wenn der Chirurg generell einen guten Namen hat, reicht das völlig. Die Chancen stehen gut das er dann auch die Fistel gut behandelt.


    Ein anderes Thema ist deine Bemerkung oder Beobachtung das sich die Fistel vor allem bei Streß immer wieder bemerkbar gemacht hat.


    Das finde ich ziemlich bemerkenswert. Es sind ja einige in diesem Forum der Meinung eine Fistel wäre nichts anderes als eine "Deponie" für chemische Abfallstoffe im Körper. Viele versuchen es ja mit Homöopathie in den Griff zu bekommen. Ob es funktioniert weiß ich nicht denn ich habe schon seit längerem nichts mehr von diesen "Versuchsobjekten" gehört.


    Jetzt scheint auch noch die Psyche einfluß auf die Bildung der Fistel zu haben. Wenigstens laut dir. Ich kann dies nicht bestätigen denn ich habe gegenwärtig kein Problem mit 'ner Fistel, dafür aber soviel Streß wie in meinem ganzen Leben noch nicht. Und auch vorher kann ich mich nicht daran erinnern das die Fistel sich in solchen Situationen (Klausuren, Diplomarbeit, Mündliche) bemerkbar gemacht hat.


    Aber vielleicht sind hier andere die dieselbe Beobachtung gemacht haben. Meldet euch!


    Gruß

    Re alle

    Vom Biernot einfach mal wieder einen kurzen Zwischenstand:


    Die Op ist jetzt 2,5 Monate her. Die Wunde ist schon längst zu, aber das Häutchen obendrauf ist bereits dreimal wieder eingerissen.


    Im Moment ist es fast wieder zu.


    das neue Gewebe ist allerdings noch recht hart.


    Grüße

    Guten Abend

    Erstmal klasse das es so ein Forum gibt, und so viele Leidensgenossen. Bei mir wurde in diesem Sommer zuerst ein Pickel vermutet, aber seid einer Woche ist es sicher, dass es eine Steißbeinfistel ist. Der Chirurg hat mir auch gleich einen Termin gegeben. Er selbst macht das. Bei mir ist es am Freitag 17.10. soweit.


    Ich hab schon einige OPS hintermir und bin auch für eine Vollnarkose. Da ich stationär behandelt werde, ist das auch ok. Man hat ja Zeit sich zu erholen. Und es war eigentlich immer besser den ersten Tag etwas zu verpennen.


    Ich habe hier schon gelesen, dass man etwas eingeschränkt ist beim Sitzen, was mir als sitzender Arbeiter (Informatiker) und Student, etwas Sorgen bereitet. Aber da muss man durch.


    Auch habe ich schon gelesen, dass die Beweglichkeit eingeschränkt zu sein scheint. Daher würde ich gerne Eure Erfahrung abfragen wie es mit Sport ausschaut ? Wann habt ihr wieder angefangen?


    Gruß

    Einfach so abgeheilt?!?

    Hallo,


    ich habe, oder hatte auch eine Steinbeinfistel. Hat ca vor zwei wochen angefangen zu schmerzen und zu eintern. War heute wieder bei einem Chirurgen und der hat mit gesagt, das die Fistel abgeheilt ist. Ich soll jetzt zwei bis drei Wochen warten und wenn bis dahin kein schmerz mehr aufgetreten ist, hätte ich Glück und die Fistel wäre abgeheilt. Normalerweise sollte ich nächste Woche ins Krankenhaus und operiert werden und jetzt das.


    Jetzt meine Frage: Hat jemand so was auch schon mal erlebt, oder gehört, dass das passieren kann?? Kann das sein das so ein Ding einfach abheilt?


    Danke im Vorraus.

    Noch einer

    Hi,


    bin am Montag Morgen dran - Steissbeinfistel-OP. Heute war Vorbesprechung in der Klinik. Der Anaesthesist meinte, ich könne mich zwischen zwei Betäubungsmethoden entscheiden: Vollnarkose oder Spinalanaesthesie. Habe mich für letztere entschieden, weil, Fistel ist klein und nicht entzündet, und OP soll 30 Minuten dauern.


    Welche Erfahrungen habt Ihr mit dieser Art der Narkose?


    P.S.: Habe ich im Familienkreis erzählt, das mit der Fistel, und schon meinte mein Bruder: Ha, so Pickel die kommen und gehen am Steissbein hab' ich auch.


    Iss das Zeuchs irgendwie vererblich oder familiär bedingt?


    Tschoe, Tockel

    @ Rebecca & Tockel

    Das eine Fistel abheilt habe ich noch nicht gehört, was nicht heißen soll sowas gäbe es nicht. Vielleicht meinte dein Chirurg das die Fistel sich erst mal wieder "beruhigt" hätte. Fisteln sind mal mehr mal weniger präsent. Ich hatte monatelang überhaupt nichts mehr von meiner gespürt, bis sie auf einmal wieder da war.


    Vielleicht hat dein Chirurg das gemeint und sich nur unglücklich ausgedrückt. Frag mal nach!


    Soviel ich weiß gibt es zwei Theorien zur Entstehung der Fistel. Die eine Theorie ist die mit dem Haar das nach innen wächst und vor allem bei stärker behaarten Zeitgenossen auftritt. Die andere Theorie vermutet ein angeborenes Leiden.


    Über Vererbung ist sich wohl keiner einig, obwohl wenn die Theorie von dem angeborenen Leiden stimmt, warum dann auch nicht vererbbar? Mir ist da nichts bekannt. Anderen wohl?

    Hey, habe nicht die die Zeit

    alle Beiträge zu lesen, die vih nicht mitbekommen habe, aber eine Frage habe ich an meinen "Guru" Maurice;-D


    Wie sieht die Narbenheilung aus? Bleibt es auf immer und ewig taub dort? Ist es okay, wenn die Narbe nach innen wächst? Wie lange muss man dann noch ständig spülen, oder reicht die "normale" tgl. Hygiene?

    @ Entchen

    Hallo Entchen,


    lange nichts mehr von dir gehört. Die Wunde scheint dir wohl noch einige Probleme zu machen oder?


    Also bei mir ist die Stelle taub. Soviel ich weiß ist das auch ein Merkmal von Narbengewebe. Es wird also nicht mehr besser werden.


    Was heißt denn "die Narbe wächst nach innen"? Hört sich so nicht gut an. Es soll ja kein Loch zurück bleiben. Da mußt du dich noch ein wenig genauer ausdrücken oder lieber/besser gleich mal deinen Chirurgen drauf ansprechen. Mit dem "Guru" ist es alos bei mir nicht weit her.


    Meine Wunde ist seit 8 Monaten zu. Trotzdem schaue ich zu das die Stelle immer noch "besonders" gepflegt wird (Paranoid?).


    Ich habe die Stelle bis circa einem Monat nach meinem letzten Arztbesuch immer noch kräftig gewaschen. Du solltest in jedem Fall die Wunde ausspülen bis sie vollständig geschlossen ist. Solange da hinten noch ein Loch ist, kann sich dadrin auch noch Dreck ansammeln.


    Falls die Narbe zieht beim Bewegen oder reißt da zu trocken, kann ich dir Ringelblütencreme (oder so ähnlich - kann mir schlecht Namen merken, ist aber ziemlich bekannt) empfehlen. Es macht die Stelle geschmeidiger.


    Jetzt schau erst mal zu das du dir eine professionelle Meinung zu deiner nach Innen wachsende Narbe einholen. Falls du damit meinst das sich auch unter der Haut Narbengewebe gebildet hat, dann ist auch das normal, denke ich. Wer an einem Organ operiert wurde hat auch Narbengewebe an dieser Stelle im Körper.


    Bis denne,