@Mike

    Also ich musste 4 Stunden nach der OP auf dem Bauch liegen und dann durfte ich nur mit nem Pfleger aufstehen (Das erste mal) ja und dann konnte ich aufstehen wann ich wollte, aber ich bin von mir aus den ganzen tag im bett gelegen! Stuhlgang müsste schon gehen, musst halt immer danach ausduschen Bei mir war die op am 8.8 und mittlerweile hab ich keine schmerzen mehr! Bei mir wurde es zugenäht und der schnitt beträgt ca 10 cm...


    Also keine angst!

    War gerade wiedermal beim Arzt !!!


    Kennt ihr diesen Äzstift ??? Irgendwann schmeiß ich das Ding


    bei den aus dem Fenster:-/


    Naja mein neuer Op Termin steht für mitte Oktober also


    gerade mal 4 Wochen Arbeit dann meinen Jahresurlaub und


    dann heißt es wieder :)Dzzz der Wunde beim Heilen


    zuschauen

    Morgen...

    ...bin ich dran... letzte Woche Donnerstag Termin beim Hautarzt, Montag beim Chirurgen, gestern Blutabnehmen beim Hausarzt, heute Ergebnisse besprechen und morgen um 10h bin ich dran. Meine OP wird ambulant durchgeführt, nach ca. 2-3h soll ich nach Hause dürfen. Mal sehen...


    :-/


    "Mein" Chirurg will die Wunde nicht komplett offen lassen, sondern teils vernähen. Nur soweit, dass noch Wundwasser, Eiter und all der andere Schmodder noch abfließen kann.


    Jetzt kommt ein wenig der Bammel, ist erst meine 2. OP und die erste seit 12 Jahren. Ich will eigentlich keine Vollnarkose aber die Anästhesistin meinte, dass örtliche Betäubung und Dämmerzustand, den sie herbeiführen will, evtl nicht ausreichen. Aaargh!!!


    Was ich sehr gut fand: mein Hausarzt hat gestern noch ein "psychologisches" Gespräch mit mir geführt, von wegen "erschrecken Sie nicht" oder "auch wenn Sie es nicht glauben werden, es geht wieder zu". Zu spät... hatte mich hier schon informiert und die ein oder Andere Schauergeschichte gelesen. :-o


    Bis dann, ich melde mich nach überstandener OP...

    vor zwei Wochen Limberg-Lappen

    Hallo allerseits,


    ich wurde vor zwei wochen - genauer gesagt, am 14. august - operiert, hier mein bericht:


    hatte im April ein riesiges, etwa daumengroßes eitriges geschwür am steißbein, konnte kaum noch sitzen - zum hausarzt, im glauben, er würde es punktieren, spülen, mir antibiotika verschreiben, und die sache wäre erledigt


    dann der schock - steißbeinfistel, ab ins krankenhaus, in die chirurgie (Krankenhaus 2620 Neunkirchen / Österreich)


    auskunft des chirurgen dort: es muss erst einmal das eiter entfernt werden, und später, nach ca. 3 monaten, wenn alles VÖLLIG entzündungsfrei ist, wird die eigentliche operation gemacht, und mittels limberg-lappen verschlossen - andere op-methoden standen nie zur debatte, war schockiert, hier von offener wundheilung mit spülen etc. zu lesen!


    so weit, so gut - 1. op gut überstanden, nach 4 tagen nach hause, jeden tag zum arzt bzw. am wochenende ins KH, zellstoffstreifen, getränkt mir betaisodona, wechseln, damit die wunde langsam von innen her zuwächst, und keine hohlräume und damit potentiellen entzündugsherde bleiben (zog sich über ca. 14 tage, war lästig, aber im prinzip problemlos)


    dann, mit einiger verspätung, am 14.8. die "Hauptoperation"


    alles bestens, um 9 uhr unters messer, um 12 uhr aufgewacht, um 14 uhr schon eine rauchen gegangen, im beigepäck die vakuum-flasche, um wundsekret abzusaugen (waren in summe ca. 100ml)


    am mittwoch, also am 17.8., die drainage raus - völlig schmerzfrei, der Doc sagte mir, ich soll tiiieeef einatmen, dann ausatmen - beim ausatmen hat er den schlauch rausgezogen, und ich schwöre, es hat nicht weh getan (bin auch nicht wehleidig)


    da die ärzte, vom Primarius abwärts, vollstens zufrieden waren, konnte ich am donnerstag nach hause, habe den schwestern noch ein paar einlagen (Vliwazell, 20x20 cm) abgeschnorrt, um mir die unterwäsche bei etwaigen nachbluten/nässen nicht zu versauen, ausserdem sehr hilfreich als schutz vor reibung an den nähten (15 an der zahl)


    14 tag nach der OP - also diesen Montag - die nähte raus, wurde vom mich operierenden arzt persönlich gemacht - wunderbar, die wunde schön bland (enzündugsfrei), alles bestens, freundliche verabschiedung


    doch dann, am abend - schüttelfrost, übelkeit, fieber, eine schlaflose nacht, meine hose nass voll blut, eiter und lymphflüssigkeit - am Dienstag morgen, also gestern, ab zum hausarzt, der schickte mich sofort wieder ins KH - ein Serom hat sich gebildet....


    "Mein" Chirurg war ausser sich, die wunde sah äußerlich immer noch wunderbar aus - er hat den "eiter-austrittskanal" dann auf ca. 5mm erweitert, das ganze ausgedrückt wie einen pickel, mit dest. wasser gründlich gespült, und mir eine 10-tägige antibiotika-kur mit Augmentin verschrieben (ursprünglich wollte er mich stationär aufnehmen, und mir das ganze intravenös verabreichen)


    ausserdem wieder einen zellstoffstreifen mit Betaisodona eingeschoben, damit die öffnung auch offen bleibt, und alles raus kann - hat mir auch kleine, 10x10cm große wundauflagen zum wechseln mitgegeben, für alle fälle


    letzte nacht war dann schon fast problemlos, der druck war weg - heute wieder im KH, spülen - der Chirurg war sehr zufrieden, meinte, sieht schon viel besser aus, der ausfluss ist nur mehr wenig, wir schaffen es wirklich ohne stationäre aufnahme - und so hoffe ich es auch, heute gin es mir schon sehr gut, praktisch schmerzfrei - am rücken liegen kann und soll ich natürlich noch nicht


    bin gespannt auf morgen, was er dann sagt - im prinzip müsste ich es jetzt überstanden haben, nur noch 8 tage antibiotika, und damit leider kein bier trinken :-)


    kann den Limberg-Lappen trotz der kleinen nachträglichen komplikation, an der ich wohl selbst schuld bin, da ich mein gesäß am wochenende überlastet habe, nur empfehlen - schneller heilungsverlauf, und das risiko eines wiederauftetens ist gleich null - die Ärzte im KH haben mir versichert, dass sie schon seit jahrzehnten nach dieser methode operieren, und es noch NIE ein wiederauftreten gegeben hat!


    das einzige, das dagegen spricht, ist die narbe am hintern - mir als mann völlig egal...


    falls jemand fragen hat - nur zu!


    lg


    Hannes

    Sinus Pilonidalis: Minimal-invasive OP-Methode nach Bascom

    Liebe Leidensgenossen,


    nachdem bei mir ein Sinus Pilonidalis diagnostiziert wurde, bin ich bei meinen Recherchen unter anderem auch auf dieses Forum gestoßen. Die Beschreibungen einiger Betroffener haben mich eher entmutigt: Faustgroße Löcher nach der OP, langwierige Heilungsverläufe, aufwendige Wundpflege, Rückfälle...


    Ich habe von einer neuartigen OP-Methode profitiert und möchte diese Erfahrung gerne weitergeben.


    Zunächst einmal hatte ich Glück, dass sich der Sinus Pilonidalis in einem chronischen Stadium befand und ich somit nicht unter Zeitdruck stand.


    Bei meinen Recherchen bin ich auf die Homepage von Dr. Hofer aufmerksam geworden, der damals am Klinikum Starnberg tätig war. Jetzt arbeitet er am Amper Klinikum in Dachau. Auf seiner Homepage hat Dr. Hofer eine neue minimal-invasive OP-Methode beschrieben, die von John Bascom entwickelt wurde. Also von genau dem Herrn, der die weiträumige Exzision mit offener Wundheilung "erfunden" hat. Nach seinen neuesten Erkenntnissen muss nur der Fistelgang entfernt werden, aber nicht das gesamte Unterhautgewebe. Einzelheiten zu dieser OP-Methode kann man im Internet unter folgender Adresse einsehen:


    http://darmzentrum-dachau.de/html/pilonidalsinus.html


    Dort kann man sich auch eine Patienteninformation als PDF herunterladen, in der viele Informationen enthalten sind.


    Da mir der Weg nach Starnberg zu weit war, habe ich andere Kliniken gesucht, die die neue OP-Methode anwenden. Nach vielen Enttäuschungen bin ich zufällig mit einem Arzt vom Krankenhaus München-Neuperlach in Kontakt gekommen. Dort gilt die minimal-invasive OP-Methode nach Bascom seit einiger Zeit als Standard.


    Die OP ist sehr gut verlaufen. Durch die wesentlich kleineren Schnitte und den primären Wundverschluss mit Naht konnte ich das Krankenhaus bereits nach 4 Tagen verlassen. Ich habe mich eine Woche krankschreiben lassen und konnte anschließend ohne große Probleme wieder arbeiten und sitzen. Die Wunde ist ohne große Narbenbildung gut verheilt, und ich bin jetzt schon seit mehreren Monaten "fistelfrei". Eine Rasur der Gesäßregion ist nicht zwingend erforderlich.


    Ich kann jedem Leidensgenossen nur empfehlen, diese neue OP-Methode zumindest zu erwägen. Die Rückfallrate soll sogar eher niedriger sein im Vergleich zur klassischen Methode.


    :)^


    Unter folgendem Link kann man die Kontaktdaten vom KH Neuperlach abrufen:


    http://www.kh-neuperlach.de/index.html


    Fachbereiche, Operative Abteilungen, Klinik für Allgemein-, Viszeralchirurgie und Coloproktologie


    Viel Glück,


    Sinus72

    Mir gehts richtig gut!

    Hi!!


    Wie 2 Beiträge weiter oben geschrieben, war am Donnerstag meine OP. War keine richtige Vollnarkose, trotzdem habe ich keine Erinnerung. War auch sehr schnell wieder bei Sinnen und durfte wie geplant, nach 2h nach Hause. Von Anfang an hatte ich keine Schmerzen, obwohl der Schnitt bis aufs Steißbein runter geht und ca. 10cm lang ist. Insgesamt wurden 3 Fistelöffnungen entfernt, allerdings war keine akut entzündet. Ich habe am Donnerstag "zur Sicherheit" abends 1 Schmerztablette genommen, weil ich nicht nachts aufwachen wollte. Seitdem nichts. Mir tut nichts weh, natürlich ziept es mal beim Aufstehen oder Umdrehen aber ansonsten alles ok. Klar ist es recht lästig aber wirklich nicht wild.


    Mit den Schmerzen, die Einige bei akuten Entzündungen hatten (ich zum Glück noch nicht so richtig) echt nicht zu vergleichen. Also: zack, rausschneiden lassen! Habe es mir vieel schlimmer vorgestellt.


    Hoffe, dass die Wundheilung nun so verläuft wie geplant, gestern war der Arzt zumindest sehr zufrieden.


    Schönen Abend!!

    @ Ilpadre

    Hi ich hatte eine akut entzündete Fistel, und mir wurde das


    Ding auch abulat entfert !!! Kann genau das beschreiben was


    du sagst, ich hatte so gut wie keine Schmerzen (gut mal ein leichtes ziehen hier oder ein kleines ziehen dort)!! Ist also wirklich nicht so furchtbar wie es sich immer anhört !!! Gut bei mir müssen sie noch 2 Fistelgänge (die nicht entzündet sind)entfernen aber was solls !! Habe beim ersten mal 6 Wochen gebraucht und diesesmal sagen sie das es nach ca 4 Wochen durch ist das Thema!!(Wenn sie alles auf einmal gemacht hätten würde es wohl viel länger dauern)JKann dir nur beiflichten immer weg mit den Dingern

    Wie gesagt, bei mir haben sie 3 Fisteln entfernt und man hatte mir starke Schmerzen prohezeit. So langsam fängt es bisschen an zu jucken. Ich wechsle alle paar h die Kompresse (ohne Pflaster, nur in die Unterbüx "geklemmt" und das wars.), die auch gar nicht mal sooo viel aufzusaugen hat.


    Meine Wunde ist oben und unten je ca. 1,5 cm genäht, insgesamt sind also 1/3 verschlossen und 2/3 "offen", wobei das viel spektakulärer klingt als es in Wahrheit ist.


    Bin die nächste Woche noch krankgeschrieben, danach mal sehen...

    Fistel?

    Hallo,


    Vor drei Tagen habe ich einen kleinen Hautriss im oberen Teil der Gesäßfalte entdeckt. Zu Anfang hat er ein kleines bisschen geblutet, tut dies aber nun nicht mehr.


    Ein Familienmitglied, der ich es gezeigt habe, meinte es wäre nur ein wenig wund gerieben und deswegen wäre dei Haut aufgerissen, ich allerdings werde den Gedanken nicht los, dass es eine Fistel sein könnte.


    Es tut beim Sitzen, sowie beim liegen auf dem Rücken kaum weh, könnte es also sein das es sich tatsächlich nur um eine normale wunde Stelle handelt?


    Norman

    @ Ilpadre

    Bei mir sind es auch dre !!!


    Den Abzess der Entzündet war haben sie zu erst gemacht ,


    und nun machen sie die beiden die nicht entzündet sind !!!


    Mein Arzt wollte mir eine Wunde von 15-20 cm ersparen!!!


    Ist mir auch recht so bin ich einmal 6 Wochen Weg gewesen und nun noch mal 4 und ich bin die Dinger los !!!

    @Norman

    Das kann die eigendlich nur ein Arzt genau sagen !!!


    Würde ich an deiner Stelle einfach mal hingehen !!!


    Ok das ist beim ersten mal eine überwindung aber


    besser ist !!(naja ich war jetzt ca 25-30 mal da ich habe gut reden;-) )

    Huhu

    Ich find es gut, dass es endlich auch mal mehr positive Berichte gibt, ist schon sehr erschreckend an manchen Stellen..... bei mir nach wie vor auch alles bestens, bei mir wurde es zugenäht und ich hatte keinerlei Probleme oder neu auftretende.


    VLG :p>

    @ kekskrümel

    ja, seh ich genauso.bis auf ein bisschen stärkere schmerzen ist bei mir auch noch alles beim alten, also gut.


    ich hatte dies forum benutzt,mich schön verrückt zu machen, vorher und find es deswegen wichtig, auch mal zu schreiben, dass es nicht immer katastrophal abläuft. im netz finden sich halt am ehesten die, bei denen es weniger gut läuft.

    @ Forum

    .. ich stimme euch zu. Als ich vor 6 Wochen das erste Mal hier im Forum war, da wäre ich beinahe vor Schreck vom Stuhl gefallen (tierisch erschreckende Geschichten).


    Nachdem ich damals das erste Mal aufgeschnitten wurde, um den Abszess an der Fistel zu öffnen, hab ich morgen mein Date im Krankenhaus. Werde am Mi operiert und genäht. Bin nachdem ich die letzten Tage nochmal hier war nicht mehr ganz so nervös und hoffe, dass alles gut läuft.


    Gute Besserung an euch da draußen....

    granulation?

    Bin eigentlich noch immer sehr zufrieden mit der Heilung, wenn auch seit Sonntag doch Schmerzen da sind. Naja, ganz ohne geht halt nicht, ist ja schließlich doch ne ganz schöne Wunde. Ist aber auszuhalten...


    Was mir auffällt: in der Wunde bilden sich runde Krümel. Ist das aus der Wunde selbst oder sich im offenen Teil sammelndes Material von der Kompresse? (Wer schonmal Fusseln ausm Bauchnabel gepult hat, weiß, was ich meine...*:)). Habe schon mal was von Granulieren in diesem Zusammenhang gehört. Was ist das und ist es das?

    @Date im KH

    Hallo!


    Mir ist heute morgen was ganz komisches passiert: Nachdem ich fast 5h im Krankenhaus war und jegliche Infoblätter unterschrieben und Blut gelassen habe, wurde ich wieder nach Hause geschickt. Die Ärztin sagte mir, dass sie die Fistel (nachdem mir ja vor 6 Wochen der Abszess geöffnet wurde) noch nicht entfernen wollen... Soll lieber nochmal 3 Wochen warten, da es wieder/ noch eitert. Habe jetzt Hammerantibiotika bekommen, die ich 10 Tage nehmen soll.


    Gibt es irgendjemand, dem das auch passiert ist?

    @torjas

    ist ganz normal, wenn auch ärgerlich für dich - bei mir stand die "hauptoperation" auch auf messers schneide, da das fistel 3 tage vor der OP noch entzunden war - und die OP wird nur durchgeführt, wenn keine bzw. nur eine ganz minimale entzündung vorhanden ist.


    welche Antibiotika bekommst du? ich darf noch bis donnerstag Augmentin einwerfen, postoperativ zum abklingen meines seroms

    Hi


    Komme gerade vom Arzt............


    Meine Behandlung wurde heute Abgeschlossen genau


    nach 8 Wochen ist alles bestens Zugeheilt ;-D!!!


    Und meine zwei Fistelgänge sie ich noch habe sind


    im Oktober dran :)D


    PS:Habe auf die beiden Fistelgänge (die da bei waren sich zu entzünden)immer schön dick "ICHTOLAN 20 %" raufgemacht,


    und nach einer Woche war nichts mehr von einer Entzündung zu sehen


    :)^ werde das jetzt erst mal weiter so machen damit sich bis zur OP


    nicht mehr tut *:)


    Also euch allen noch eine gute Bessereung