@bammelhab

    Hallo,


    genau solch eine OP wurde bei mir auch gemacht, durch das "blau" färben kann der Chirurg genau sehen wie weit sich die Fistelgänge ins Gewebe gebohrt haben um somit alles entfernen zu können.


    Bei mir war es ein riesiger Fuchsbau.


    Meine Drainage hatte ich drei Tage drin, damit auch alles Blut und Wundwasser ablaufen kann, ist auch wirklich notwendig, aber nicht schlimm, Du läufst halt mit so ner Flasche an Deiner Seite rum, mein Freund hat mich Beuteltier :-) genannt.


    Ich bin ambulant operiert worden und abends schon nach Hause, die ersten 3 Tage hatte ich Schmerzen, die auszuhalten waren, sitzen war nicht, nur auf dem Bauch liegen und rumlaufen ging prima.


    Ich war 2 1/2 Wochen krankgeschrieben und bekam nach 10 Tagen meine Fäden gezogen. Musste aber jeden 2. bis 3. Tag zum Doc, da es am Anfang sehr gefährlich ist, dass sich die Wunde im Inneren nochmal entzündet, bei mir ist nichts dergleichen passiert.


    Ich wünsche Dir alles, alles Gute. Du schaffst das ! Nur Mut :-)


    VLG

    @ :)

    @kekskrümel

    danke für deine Zeilen... Endlich mal ein Erfahrungsbericht, der nicht negativ ist:-)


    Ich lasse es auch ambulant machen... auch wenn mir alle Leute in meiner Umgebung davon ab raten, ohne auch nur einen einzigen vernünfigen Grund zu nennen.


    Hat das Redon-Ziehen weh getan?


    Wie groß ist denn deine Wunde gewesen?


    Sind die "Wehwechen" nach der OP mit irgendwelchen Mittelchen (außer Schmerzmitteln) zu veringern?


    Ich stelle mir das im Moment einfach schrecklich vor...


    Meine Nerven spielen mir schon ganz schöne Streiche :-/ aber das soll ja normal sein... :-o


    Vielen lieben Dank nochmal @:)

    @bammelhab

    Also ich finde ambulant ist eine feine Sache, denn ich bin kein Mensch der gerne im KH bleibt.


    Man kann ja immer noch stationär bleiben, wenn es einem nach der OP nicht so gut geht, dann lassen einen die Ärzte eh nicht nach Hause.


    Also mir ging es gut ausser halt den Schmerzen und mein Kreislauf war nicht ganz so fit, aber ich konnte nach Hause.


    Ich habe gegen die Schmerzen abends eine Schmerztablette ( nur 2 Tage lang)genommen, die wie ich finde kaum Wirkung zeigte, aber ehrlich die Schmerzen sind auszuhalten, jeder hat halt auch ein anderes Schmerzempfinden.


    Meine Wunde muss wohl sehr gross gewesen sein, sowie der Arzt sagte. Mein Freund hat die Naht gemessen: knappe 10 cm. Sie haben alles grossflächig ausgeräumt.


    Ich kann Dich weiterhin beruhigen, das Ziehen der Drainage tut auch nicht weh, Du merkst nur für ein Sekündchen ein kaltes Ziehen im Gewebe, aber mehr nicht.


    Also wenn Du noch Fragen hast dann schreib einfach ok ;-)


    Ich wünsch Dir für morgen nochmal alles Gute!!!


    VLG:)*

    Bin ganz neu hier....endlich habe ich mal 'ne Runde gefunden, die ebenfalls die gleichen Probleme hat wie ich.


    Kann mir vielleicht jemand einen Facharzt im Raum Ruhrgebiet oder Solingen/ Wuppertal empfehlen?? Bin echt für jeden Tipp dankbar...habe diese Abszesse schon sehr viele Jahre und bestimmt jedes Medikament und einige andere Dinge, die helfen sollten, ausprobiert...Ohne nennenswerten Erfolg!! Bin echt verzweifelt!! Habe aber Angst vor einer erneuten OP....vor allem vor diesen Schmerzen danach!!!


    Wäre echt nett, wenn mir hier vielleicht geholfen werden könnte...

    Vor 4 Tagen operiert

    Um auch meinen Leidensweg kurz zu schildern, also ich bin vor 4 Tagen ambulant im KH operiert worden, habe mich für die OP mit Vollnarkose entschieden.


    Nach der Op war ich absolut schmerzfrei *teu teu teu*.


    Ich muss dazusagen das die Wunde beimir zugemacht wurde, da sie nicht entzündet war, da ich relativ früh nachdem Bekanntwerden der Fistel mich für die OP entschieden habe.


    Leider hat Sie sich dann trotz intensiver Bestrebngen des sterilhaltens entzündet, also wurde Sie im KH aufgemacht und seitdem ist sie offen.


    Nun das einzige was mich stutzig macht ist, dass wenn ich duschen gehe und sie dann ausspüle, die Mulbinde rausziehe es sehr stark blutet aber nach 10 Min. aufhört.


    Also ich kann auch nur jedem zur OP raten, ich habe es mir seitens des Schmerzfaktors wesentlich schlimmer vorgestellt, viel schlimmer, aber Schmerzen habe ich bis auf den Verbandswechsel so gut wie nie, es nervt eben nur ein wenig.


    Weiss jemand wie man effektiv vorbeugen kann das keine Neuen mehr kommen?


    Bis dato allen Leidensgenossen gute Geneßung

    nun kann ich auch mitreden ;o)

    hallo,


    nun hab ich endlich das "schlimmste" hinter mir.


    Am Mittwoch hatte ich meine OP in einer ambulanten Praxis, in der mein wirklich spitzenmäßiger Chirurg so gut wie fast alles operiert.


    Meine Angst war wirklich riesengroß.


    Als ich dann wieder wach wurde, hatte ich ein riesige Pflaster mit noch mehr Mullbinden darunter, was sich irgendwie wie eine Windel anfühlte:-)


    Das schlimmere Anschauungsmaterial waren die Schläuche der Redon-Drainagen. Ganze 6 Stück baumelten an mir herum.


    Mein Arzt erklärte nach der OP, das der Abszeß doch größer war, als wir alle zusammen vermutet hatten (16 cm lang, 7 cm breit und 6 cm tief) und deswegen soviele Redons nötig waren.


    Allein der Gedanke an diese Maße ließ mich Sachen spüren... ich kann euch sagen... "ich konnte mich so richtig reinsteigern"... trotz allem hielten sich die Schmerzen eigentlich in Grenzen.


    Ich danke Hexal für's Ibuprofen und für´s Parazetamol, genauso wie Voltaren für ihr Dispers ;-D welche meine Nächte, die ich nur auf der Seite liegen konnte sehr erträglich machten.


    Nunja, heute (Sonntag...4 Tage später) habe ich meine "Verkabelung" der Redons los bekommen (was überhaupt nicht schmerzhaft war!!) und es geht mir blendend.


    Am Donnerstag werden nur noch die Fädenenden abgeschnitten (der Restfaden löst sich auf) und ich kann endlich sitzen üben


    |-o


    Also, ich danke an dieser Stelle noch mal Kekskrümel, welche mir wirklich ganz lieb Mut gemacht hat!!@:)


    Und die letzten Zwickattacken meiner Narbe werde ich sicher auch bald überstanden haben!


    Ich hoffe nur, das das mein erster und letzter "Sinus Pilonidalis" war.


    Allen anderen wünsche ich viel Mut, schnelle Genesung und einen so tollen Doc wie ich ihn habe!!! Vor allem:


    Lest nicht immer nur die negativen Beiträge, sondern lest solche Beiträge wie "Kekskrümel", denn die machen Mut und nehmen einem ein bisschen was vor dem Bammel

    @ :)

    @bammelhab

    Hallo,


    das "Schlimmste" hast du überstanden.


    Bei der Größe deiner Wunde und der Ausdehnng eines Abszesses wundere ich mich sehr, dass es bei dir vernäht wurde.


    Meine Wunde war 10x6x5 cm und offen. Es kommt jetzt immer noch (ca. 6 Wochen nach OP) einiges an Sekret aus der Tiefe.


    Ich hoffe, dass es bei dir klappt!!! Ansonsten lasse es sofort wieder aufmachen, sonst kommt das Ganze sicher wieder.


    Gruß


    Michael


    PS: Bei 16cm lang frage ich mich wie lang deine Pospalte ist, denn bei meinen 10cm geht das schon von oben bis vor den Anus ;-)

    @heilendlich

    hi Michael,


    um gleich mal deine Frage zu beantworten...


    bei mir ging der Abszeß das komplette Steißbein hoch, bis Richtung Kreuz... und das ganze hat sich in relativ kurzer Zeit entwickelt.


    Ich hoffe das da, eben weil es genäht wurde, nix mehr nach kommt... Hallo...??%-| ich halte doch dieses zwicken der Näht nicht einfach nur so aus.


    *ichdenknueinfachmalpositivundhoffedasdanixmehrkommt*


    So, nun wünsch ich dir noch eine gute und schnelle Heilung


    ;-)

    So ma wieder ein kurzer Zwischenstand meinerseits:


    Nachdem ich ja jetzt min. 1 die Woche rasiere (und zwar den kompletten Lendenbereich, also Hintern, Beinde, Intimbereich, usw.) scheints nach wie vor gut zu heilen.


    Im Moment "sifft" es sogar fast gar nich mehr und laut dem Doktor is die Wunde nur noch Minimal.


    Hoffe mal dass es diesmal klappt.

    Habe Angst

    Hallo zusammen, ich mache mir wirklich sehr große Sorgen, deswegen hoffe ich auf viele Antworten!


    Zu meinem Problem:


    Im April letzten Jahres bemerkte ich beim Duschen, dass mir am Steißbein, Po-Ritze, etwas weh tut, ich tastete und stellte ein kleines Loch fest, ca. einen halben Zentimeter breit, also nicht wirklich groß. Nach paar Tagen merkte ich dass das Loch blutet und nicht zu ging und da ich zu der Zeit gerade im OP meinen Zivildienst gemacht hatte, zeigte ich dem Chefarzt die Stelle und er meinte es wäre eine Steißbeinfistel und müsste operiert werden.


    Na gut, drei Tage später kam ich unter das Messer.


    Die Fistel / der Fistelgang wurde weiträumig ausgeschnitten und da die Fistel noch nie geeitert hatte oder nur sehr wenig, wurde die Narbe auch zugenäht.


    Ich verbrachte 2 Tage im Krankenhaus und ca. 2 Wochen im Bett, wobei mich meine Freundin sehr gut gepflegt hatte.


    Ich hatte Schmerzen, konnte nicht alleine aufs Klo usw. aber nach ca. 2 bzw. 3 Monaten war alles soweit in Ordnung.


    Ich laufe des Jahres hatte ich immer wieder Schmerzen an der Narbe und im November letzten Jahres bemerkte ich erneut ein kleines Loch. Ich bekam sofort Panik, wollte nicht wieder ins Krankenhaus und schmierte mir ca. 2 mal täglich Traumel-Salbe in und über da Loch in der Hoffnung das es verschwindet und tatsächlich, nach ca. 3 Tagen war das Loch wieder zu, ich war sehr erleichtert.


    UND NUN KOMMTS: Letzten Dienstag hatte ich auf der Arbeit beim Sitzen plötzlich Schmerzen im Steißbein-Bereich, die Schmerzen dauerten bis Donnerstag an, dann waren die Schmerzen weg.


    Am Freitag, hach wie toll, bemerkte ich dann erneut ein Loch an der selben Stelle wie bei der ersten Fistel und es ist genau das selbe. Ca. 1 cm großes Loch, das "leicht" blutet und ganz ganz ganz wenig Eiter ausstößt. Leichtsinnig wie ich bin dachte ich mir, nimmst mal wieder die Traumel Salbe und in ein paar Tagen ist die Sache erledigt. Leider ist dem nicht so, das Loch ist noch immer dda, nach dem WC-Gang merke ich beim "abwischen", dass das Loch leicht blutet aber nicht eitert.


    Ich will nicht wieder ins Krankenhaus und den ganzen Mist nochmal durchstehen, wirklich nicht, was kann ich tun, hat jemand Erfahrungen? Ist es eine widerkehrende Fistel?


    Bitte helft mir!

    Noch ein Leidgeplagter

    Hallo und guten Morgen!


    Ich war sehr überrascht und erfreut, daß es für das Thema Pilonidalsinus ein Forum gibt.


    Ich plage mich seit Mitte 2001 mit meiner Fistel. Im Mai 2002 bin ich nach anraten meiner Freundin zur Hautärztin. Die war Klasse.


    Die gute Frau nahm einfach zwei Tupfi - Stäbchen und drückte bissel rum und verschrieb mir eine Salbe. Das wars.


    Im Frühjahr 2003 bin ich zur nächsten Hautärztin. Sie hat mich gleich auf die Pritsche gelegt , örtlich betäubt und drauflos geschnitten. Nach 30 Minuten war Sie fertig. 10 Tage später noch Fäden ziehen und alles war gut. Bis Herbst 2003. Das gleiche Spiel begann von vorn. Pritsche, auf und zu.


    Im März 2004 meldete sich mein "Fistelchen" wieder.


    Es folgte ein weitere Gang zur Hautärztin, welche nun aber, nach Absprache mit einem Kollegen, die 3.OP verweigerte und mir den Rat gab, diesen "Übeltäter in einer Klinik unter Narkose beseitigen zu lassen. Es folgten die Erläuterungen (einfärben u.s.w.). Ich begab mich nun in die Hände eines Chirurgen in Freital. Er operierte mich im April 2004 (Größe: 5cm lang und 2cm breit, Tiefe:??? Er hat es zugenäht. Meine Freundin konnte vor lachen nicht mehr. Es sah aus wie eine Vagina). 3 Tage Klinikaufenthalt bei voller Verpflegung und netten Personal - was will man mehr.


    Ich traute mich sogar im Sommer wieder an den Fkk.


    Bis Juli 2005 war alles o.k.. Dann kam es wieder.


    Ich suchte eine 3. Hautärztin auf. Die gleiche Beratungs- und Erklärungsleier begann von vorn. Ich hatte die Schn... einfach voll. Meine Freundin wälzte Bücher über Naturheilkunde und auch im Gespräch mit einem befreundeten Neu-Doktor erhielt ich den Rat, es mal mit Naturheilmitteln zu versuchen. Also rief ich bei meiner Heilpraktikerin an. Sie hatte mich erfolgreich vor vielen Jahren von meinen Rückenschmerzen befreit.


    Auch sie wälzte Ihre Bücher und kam auf zwei Behandlungsmethoden. 1: Kokain-Spritzen 2: Blutegel.


    Ich habe mich für die zweite Variante entschieden. Man muß für diese Behandlung ca.1 Stunde Zeit einplanen. Der Egel beißt nicht auf Bestellung. Aber wenn er gebissen hat, dann....


    Der Egel kommt ausgehungert und saugt bis zum Abfallen. Das Tier holt dabei eine Menge Blut und auch "Schadstoffe" aus der Region wo er sitzt. Bei seiner Arbeit gibt er eine Art Blutverdünner ab, damit er besser saugen kann. Das ist der einzige Nachteil. Denn es dauert etwa 10 Stunden bis sich das Mittel abgebaut hat. D.h. man sollte diese Behandlung auf den Abend verlegen und am besten eine Damenbinde bei der Hand haben. Zum Schlafen eine Folie ins Bett legen!!!


    Mein Fazit: Es hat zwar noch nicht geholfen (zwei Wochen hatte ich nur Ruhe), ich werde aber trotzdem noch einige Blutegelsitzungen machen. Ich denke, er kann mit einen Mal nicht all das gesammte entzündete Gebiet reinigen.


    Vielleicht hat aber von Euch jemand noch andere Vorschläge. Auf eine 4.OP möchte ich verzichten. Es ist ja auch kaum noch etwas zum wegschneiden da.


    Ach ja, der Blutegel beißt Sternförmig. Wer also mal einen Mercedesstern am Hintern haben will,....


    Es grüßt Virginia.

    @ Virginia

    Hallo,


    ich bin mir leider ziemlich sicher, dass es mit Blutegeln nicht weggehen wird. Natürlich, die Beschwerden mögen abnehmen und es mag eine Zeit Ruhe geben, aber weg ist es dann nicht. Endgültige Ruhe (die Rezidiven mögen es mir nachsehen) bringt nur eine endgültige Entfernung. Und das sollte ein Profi machen. Wenn Du sagst, da ist nichts mehr zum wegschneiden, bin ich leicht verwundert. Bei mir hat sich das Gewebe neu gebildet, meinen Po schmückt eine längere und etwas breitere Narbe (das hatte der Prof bei mir angekündigt), aber ansonsten ist da wieder soviel Fleisch wie vorher. Meine OP ist erst 8 Monate her.


    viele Grüße von