@schroelene

    Zitat

    @ teufidrea


    Deine Geschichte klingt sehr ähnlich, wie meine. Macht mir aber Mut, dass es bei Dir "schon" nach 1,5 Jahren wieder gut war... Jedenfalls alles Gute für den ganzen anderen Sch..., den Du an der Hacke hast. Kopf hoch.


    schroelene

    Da hast du was falsch verstanden,es ist nicht nach 1,5 Jahren wieder gut.Ich hoffe das nach 1,5Jahren endlich meine Ponerven wieder normal reagieren und nichtständig ein Taubheitsgefühl im Popes ist. Meine Große OP war am 25.01.06,und diese Wunde war nach genau 5 Monaten und 5 Tagen endlich zugewachsen.Während die 2. Wunde von OP am 27.März schon nach 8 wochen,ohne jegliche Probleme,d.H. ohne Schmerzen,verheilt war.

    Hallo zusammen,


    bei mir wurde der die Steißbeinfistel Ende Oktober vom Hausarzt diagnostiziert und wurde direkt zum Chirurgen geschickt. Da ich von Bekannten das schon kannte hab ich mich seelisch schon auf die Op eingestellt.


    Als ich beim Chirurg ankam hat er dem Abszess erst mal aufgemacht. Aber aus der Op wurde bis jetzt nichts. Er meint man müsse das erst gut abheilen lassen und dann wird er das operieren. Seit dem lauf ich mit einer nässenden Wunde durch die gegend und bin ziemlich genervt davon.


    Heut hat er endlich auf meiner Frage nach der Op gemeint "Wann sie möchten". Ich habe ihm dann als Vorschlag nächste Woche unterbreitet und was meint er:" Das geht bei uns leider nicht". Ich war natürlich total verärgert, da dies nur aufgrund der Praxisferien an Weihnachten nicht stattfindet und ich bis ins neue Jahr damit rumrennen darf. Hätte mich dieser gute Mann direkt operiert wäre ich jetzt schon fast wieder fit...


    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Grüssle

    Also bei mir ging das auch schnell, gleich am nächsten Tag, obwohl der Abzess richtig entzündet war haben sie alles auf einmal weggemacht, da gabs keine zweite Op mehr.


    Bei meiner in der Leiste war ich Freitags in der Ambulanz und Mi kam das Ding raus.


    :)D

    Lasst euch nicht verrückt machen!

    Hallo allerseits,


    ich gehöre nun auch zu den Fistel-Geplagten. Allerdings muss ich sagen, dass


    es mein größter Fehler war mich zu sehr in diesem Forum umzuschauen


    und mich von den vielen (größtenteils negativen) Fallberichten verrückt


    machen zu lassen. Nun gut, ich war mir durch diese Form der Aufklärung


    natürlich schon vor meinem Arztbesuch relativ sicher was mich plagt etc., aber


    da ich relativ beschwerdefrei war und mir die fiese OP inklusive anschließender


    Wundbehandlung nicht ganz geheuer war' schob ich es vor mir her.


    Monat um Monat, Jahr um Jahr. Vor allem dank meiner Freundin hab' ich


    mich aber letztenendes doch dazu duchgerungen dem ganzen ein Ende zumachen


    und lag somit letzte Woche unter'm Messer. Und ich kann sagen:


    Ist wirklich alles halb so wild (und das sagt jemand der wirklich panische


    Angst vor Krankenhäusern, Schmerzen, Nadeln, etc hat).


    Der Aufenthalt im Krankenhaus war sehr entspannend; es wurde in


    Vollnarkose operiert (dachte nie, dass das dermaßen beschwerde- und


    problemlos ist, obwohl ich einen relativ schwachen Kreislauf hab);


    die Wunde wurde anschliessend mit dieser Lappen-Plastik Technik


    vernäht und die Narbe ist gut versteckt;


    Das Aufwachen (bzw. fit werden) nach der Narkose ging dermaßen zügig,


    dass man gar nicht wusste ob der Eingriff schon gemacht wurde oder nicht


    (man vegetiert also nicht unbedingt als halb-leiche im Bett herum).


    Schmerzen: Fehlanzeige.


    Am nächsten morgen wird beim Verbandwechsel die Drainage gezogen,


    wovon ich persönlich ebenfalls nichts gemerkt hab. Ich kann gemütlich


    auf der Seite oder auf dem Rücken liegen, herumspazieren und sogar


    sitzen (man sollte es damit allerdings nicht übertreiben, da dass


    wohl nicht so gut für die vernähte Wunde ist).


    Verband wird in den ersten Tagen von den netten Krankenschwestern


    gewechselt, anschließend erfolgt dieser beim Arztbesuch.


    Werde mich vielleicht nochmal melden, wenn bei mir alles


    komplett verheilt ist, aber wie gesagt:


    Bis jetzt alles halb so wild.


    Allerdings möchte ich euch dennoch mit auf den Weg geben:


    Lasst es am besten schon machen solange das ganze nicht eitert


    bzw. entzündet ist und wartet nicht solange bis es nicht mehr anders geht.


    Hab das ganze selbst lang genug mit mir herumgeschleppt


    (mit lange meine ich eher Jahre als Monate).


    Also denn, wünsche euch allen eine baldige Genesung


    und an all' die Unschlüssigen:


    Kopf hoch, macht euch selbst keine unnötige Panik vor dem ganzen!


    Und nicht weiter hinauszögern, sonder handeln!

    @Gwyndion

    Also zwischen meiner Abszessöffnung und der richtigen OP lagen 8 Wochen... Die Wunde hat bis kurz vor der richtigen OP genäßt. Liegt daran, dass es an einer ziemlich blöden Stelle liegt, die durch die Reibung und das Schwitzen immer feucht ist und somit eine Heilung langsamer ist als normal.


    P.S. Seit gestern bin ich zu... Hat also seit Abszessöffnung 5 Monate gedauert

    Nach exakt 2 monaten habe ich heute das erste mal wieder mit sport angefangen :-)


    wollte eigentlich nur ein paar lockere körbe werfen, aber da das so gut lief hab ich ohne probleme 2h locker basketball spielen können:-D


    Noch etwa 2 wochen und ich bin komplett zu!


    gute besserung an alle und einen schicken 2. advent :-)

    Meine Story (to be continued)

    Hallo zusammen.


    Bin neu hier und möchte jetzt mal meine Geschichte hier erzählen.


    Vor ca. einem halben Jahr hab ich plötzlich Schmerzen am Steissbein bekommen. War eigentlich perfektes Timing da ich zu der Zeit meinen Zivildienst im Krankenhaus leistete.


    Hab dann kurzerhand während der Arbeit mal in der Ambulanz vorbeigeschaut.


    Hatte leider dass Pech dort nur Unfallchirurgen anzutreffen, die, wie ich auch, von einer Prellung oder sowas ausgigen. Also ab zum Röntgen wo natürlich nichts zu sehen war. Mir wurde kurzum eine Salbe verschrieben die ich mir täglich draufschmieren sollte. Hat natürlich nicht viel gebracht.


    Da die Schmerzen die nächsten Tage immer stärker wurden und ich kaum mehr sitzen konnte ging ich nochmal in die Ambulanz und hatte diesmal das Glück einen Chirurgen anzutreffen.


    Dieser hat dann auch nach einem kurzen Blick eine Fistel diagnostiziert. Was ihn jedoch nicht davon abhielt mit dem Finger drauf rumzudrücken und drei Assistenzärztinnen zu rufen die sich dass mal ansehen sollten.


    Jedenfalls wurde auf den darauffolgenden Tag ein OP Termin ausgemacht.


    Bei der ca. 30 minütigen OP wurde die Fistel einfach "Schiffchenförmig" aufgeschnitten um den Eiter abzulassen. Das ganze musste dann von selber verheilen.


    Ich war nur eine Nacht im Krankenhaus und danach eine Woche krankgeschrieben. Ich hatte auch nach der OP keinerlei Schmerzen (konnte auch wieder sitzen) ausser beim Wechsel der Tamponage welche nur zwei mal gewechselt wurde (danach nur noch mit Mulbinden abgedeckt).


    Der Chirurg hat mir Kamille-Sitzbäder verschrieben (2 bis 3 mal Täglich). Ausserdem sollte ich darauf achten dass die Wunde nach den Sitzbädern und nach dem Duschen ganz trocken sei (am besten Föhnen).


    Klingt bis jetzt sehr gut.


    Man hatt mich jedoch gleich darauf aufmerksam gemacht dass ich, wenn alles gut verheilt ist eine zweite Operation über mich ergehen lassen muss. "Resection im Gesunden" oder sowas.


    Dabei wird die, jetzt beschwerdefreie Stelle, nocheinmal aufgeschnitten und dei Fistelgänge ausgeschabt (was sollange die Stelle entzündet ist nicht möglich sei). Mir wurde dass so erklärt, dass die Fistel totes Gewebe zurücklässt und die Wunde somit nur oberflächlich zuwächst.Bei dieser zweiten OP wird nun dass tote Gewebe entfernt damit wirklich alles verheilen kann und sich somit nicht nocheinmal entzündet.


    Morgen hab ich die zweite OP. Diesmal wird der Krankenhausaufenthalt etwas länger dauern (ca. 5 Tage) und ich werde voraussichtlich danach noch 2 Wochen Krank geschrieben.


    Bin schon gespannt ob sich das bewahrheitet. Denn wenn ich meine Erfahrungen mit denen von einigen von Euch vergleiche muss ich sagen "Glück gehabt".


    Jedenfalls wünsche ich allen Leidensgenossen alles gute und ich werde nach der zweiten OP meine Geschichte hier vortsetzen (und hoffentlich beenden),

    Hab irgendwann immer Sommer mal berichtet.


    OP war Ende Mai, bin immer noch nicht mit der Sache fertig.


    Ist aber auch nicht soooo schlimm.


    Problem war, dass die Wunde (oder das Riesenloch) recht eifrig nässte, das wurde vom arzt mit einer Saugkompresse, 2-3 normalen Kompressen und Pflaster jeden 3. Tag versorgt. alledings war der Vorabend schon unangenehm.


    Irgendwann dann reagierte ich auf den Verband, die Haut entzündete sich. Darauf wurde ein anderes Verbandsmaterial versucht, was aber überhaupt nicht funktionierte. Seit dem mit ich mit einem Pflaster, das eine saugende Schicht hat sehr zufrieden.


    Warums so lange dauert............naja, kann keiner definitiv sagen.


    Es gibt immer lichtblicke und dann stagnierst mal ´ne Zeitlang.


    die Vertretung, als mein Arzt im Urlaub war, hatte einiges zu dem Kram zu berichten:


    Es kommt wohl darauf an wie man sitzt. Falsche Druck kann nicht nur die Wundheilung verzögern, er meint, dass da vielleicht auf die Dinger herkommen können. Eine Patientin von ihm passte überhaupt nicht in den Kreis der Verdächtigen, nachher stellte sich heraus, dass sie beruflich (Friseuse, oder wie´s heut heisst Friseurin) immer so halb mi´m Arsch auf ´nem Schemel hockte.


    Da der gute Mann sehr philosophisch veranlagt war, meinte er, das beste Mittel sei Gedult. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ich das noch 1-3 Mal im Leben bekomme sei gegeben. Ich solle mich also in Gedult üben

    Zweite OP

    Hallo zusammen,


    also ich hatte am 5.12.06 meine zweite OP. Die letzte liegt jetzt schon 3 Jahre zurück. Hab es damals ein bischen schleifen lassen. OP war gut verlaufen und die Heilung anfangs auch, die wunde war zum schluss noch zwei zentimenter auf und vielleicht ein halben tief. Hab also gedacht na das wird schon. War wohl nix. Jetzt war ich nach drei Jahren wieder mal beim Arzt. Gab natürlich bischen anschiss. Er meinte muss wieder operiert werden. Also wurde es dann am 5.12. gemacht. Wunde war jetzt nach der zweiten OP ca. 10cm lang und 4cm tief. Wurde wieder ambulant gemacht. Hab jetzt schon ein bischen schmerzen aber es geht noch. Meine Freundin hatte sich ne woche frei genommen um mich zu verarzten. Jetzt muss sie wieder arbeiten und ich muss mich irgendwie überwinden jetzt alles selbst zu machen. d.h. die wunde zu duschen und vorallem ein neues tuch mit salbe rein zu tun, was das schwerste sein wird.


    Wie macht ihr denn das so mit dem Wechseln?


    Tut schon immer etwas weh wenn das neue tuch reingesteckt wird.

    ZU


    nach 2 Monaten und 2 Tagen ist meine Wunde, wo vorher locker ein Golfball reingepasst hat zu :-)


    Die Narbe inklusive Schorf muss noch mehr verheilen und noch ist es eine kleine "Furche" die aber vernarbt ist. Alles in allem super verlaufen die Heilung und jetzt werd ich mal abwarten wie isch die Narbe entwickeln ;-D

    2006 > ein Scheissjahr

    HAllo Zusammen


    Sorry, ich möchte auf keinen Fall als Jammerlappen rüberkommen, aber mein Jahr hat ein wenig seine Hürden gehabt.


    Zuerst Colitis Ulcerosa- Diagnose, dann Bandscheibenvorfall und jetzt scheinbar SAKRALDERMOID:(v


    Letzteres ist meinem Hausarzt vor ca. 5 Jahren aufgefallen, ca. 1 Woche Schmerzen beim Sitzen, dann hatte ich 5 Jahre Ruhe ohne eine Behandlung.


    Seid ca. 3-4 Tagen nun wieder dieselben Schmerzen wie damals...und heute beim Arzt:


    Er hat mir vorerst eine Salbe verschrieben: Bactroban Mupirocine


    und ein Antibiotikum: Clavamox


    Er meint von einer OP sei vorerst abzusehen und genau zu beobachten wie sich die Geschichte entwickelt.


    Vor 5 Jahren bin ich beruhigt aus der Praxis gelaufen, nach dem Lesen hier macht mir die Aussage meines Arztes aber nicht wirklich Freude...obwohl ich definitiv keine solche "Riesenwunde" in mich reinschneiden lassen möchte :-(


    Was meint Ihr?

    Ist das nur dein Hausarzt oder ein Spezialist? Wenn es nur ein Hausarzt ist, würde ich dir raten auf jeden Fall mal beim Spezialist vorbeizuschauen. Ist klar, dass du kein riesen Loch da haben willst. Ich will das auch nicht, aber hab am Dienstag op. Lass es auf jeden Fall nochmal anschauen und dir genau bestätigen, dass es nicht notwendig ist es oparabel zu entfernen


    Gruß

    37.1°

    Ich glaub da können wir nicht von Fieber sprechen..


    Was die Schmerzen angeht...besser seid der Entzündungshemmenden Salbe. Für mich ist es etwas schwierig zu differenzieren:


    Was sollte man von aussen sehen? Gibt es einen Unterschied bei Fisteln, Sakraldermoid usw.?


    Werde die Sache mal bis nächste Woche beobachten...wenns nicht wieder besser wird, gehe ich mir eine Zweitmeinung einholen.

    Narbe wieder offen

    Hallo!


    Nachdem ich mich letzte Woche super gefreut habe, dass die Wunde endlich zu ist, nun wieder der Tiefschlag.


    Gestern nacht hab ich gemerkt, dass was nicht stimmt und gesehen, dass die Wunde sich um ca. 3mm geöffnet hat und etwas geblutet hat.


    Ich habe es gestern u heute mittag beobachtet, es kam mal etwas Blut und ein wenig durchsichtige Flüssigkeit raus. Die Ärztin, bei der ich gerade war, sagte mir, dass es nicht schliumm ist. Ich hab aber irgendwie ein ungutes Gefühl. Was ist, wenn sich wieder ein Gang bildet oder der Arzt nicht alles raus geschnitten hat und es sich jetzt entzündet. Es tut ja nicht weh. Kann mir jemand einen Tip geben, was ich machen kann. Die Ärztin sagte nur gut ausspülen, keine Heftpflaster, Salbe, etc. Soll ich zu einem anderen Arzt...?

    ich komme auch gerade vom arzt. bei mir ist es ähnlich, der untere teil ist schon glatt vernarbt, der obere teil war etwas "schorfig", er hat das bisschen entfernt und nun hab ich auch nen 2mm kleines löchlein.


    aber er hat auch gemeint, das is völlig normal. das öffnet sich, dann schließt es sich wieder usw. ... er meinte das ist so weil's ne blöde stelle ist damit sich schnell eine narbe bilden kann.


    allerdings kommt bei mir nix aus der wunde raus hmm ... ich meine du kannst ja einfach zu nem chirugen hingehn und dir eine zweite meinung einholen. :-)

    das kann auch angestautes wundwasser sein, da die wunde ja eine zeitlang zu war. aber der gang zum chirug ist bestimmt nicht verkehrt. kannst ja morgen mal berichten was er gesagt hat. gruß berndte :-)