@all

    Hallo ihr Lieben!


    Tja heute musste ich in der gemeinschaftspraxis meines Arztes zu seiner Kollegin für den VW da er krank war und hab es total bereut! Nach 8Tagen nach der OP hatte ich grad neuen Mut gefasst und gedacht dass alles halb so schlimm ist und als sie dann meine Wunde sah und meinte: Wow ich hab ja schon viele fisteln gesehn aber DAS.. Heftig!!!.. brach dann wieda alles zusammen! Verdammt, wer hat sich sowas ausgedacht? Muss echt groß sein meine Wunde!! ;(


    trau mich auch garnicht sie anzuschaun! Hat das schon jmd getan? Freu mich total dieses Forum hier gefunden zu habn um mal sein herz auszuschütten ;-)


    Mit dem Stuhlgang hab ich keine Probleme, auch 2Tage sofort nach der OP nicht, tut nur weh wenn man sich verkrampft, also viel Ruhe gönnen! Mir gehts nach der OP auch besser, da mein weiß es kann nur noch besser werden! Bin in Gedanken bei euch! Kussi, Cindy

    An Alle...

    Ich habe diesen Artikel schon öfters in verschiedenen Beiträgen reingestellt, um möglichst viele Menschen damit zu erreichen. Also nicht wundern, falls er Euch öfters auffällt.


    Hallo,


    nun endlich bin ich mal soweit auch hier in das Forum rein zu schreiben.


    Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 34 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern.


    Vor ca. 1 ½ Jahren bin ich auf dieses Forum gestoßen weil ich nach Hilfe suchte.


    Seit meinem 17. Lebensjahr wurde ich immer wieder von Abszessen geplagt.


    Mein Erstes hatte ich am Steißbein. Nach der Geburt meiner Tochter hatte ich plötzlich einen Knoten in der Brust, der Untersucht wurde und als "Flüssigkeitsansammlung" deklariert wurde. Nach der Geburt meines Sohnes, öffnete sich dieser Knoten unter sehr starken Schmerzen und plötzlich hieß es dann, es wäre ein Abszess. Na gut, ich ging also operieren, was eigentlich ohne große Probleme über die Bühne ging.


    Ein halbes Jahr später bekam ich urplötzlich auf der anderen Brust starke Schmerzen, die mich wieder mit hohem Fieber ins Krankenhaus brachten, wo sich heraus stellte, dass ich ein tief liegendes Abszess im Milchgang hatte.


    Es dauerte ein ganzes Jahr mit insgesamt 3 Brustoperationen, bis ich die Sache überstanden hatte. In dieser schlimmen Zeit hatte ich genug Zeit um nachzudenken woran es wohl liegen könnte. Ich ging von einem Arzt zum Anderen, doch keiner konnte mir helfen. Schließlich landete ich bei einem Homöopathen. Seine Therapie


    Schlug an und ich hatte seitdem keine Probleme mehr in der Brust.


    Doch ich freute mich zu früh. Es dauerte nicht lange, da hatte ich mein erstes Abszess unter der Achsel. Ich wusste nur, dass ich mich nicht noch einmal so einer Tortour wie einer Operation aussetzen wollte. Mit Hilfe des Homöopathen, war die ganze Sache auch erträglich. Es füllte sich 1x im Monat, ging auf, entleerte sich und ich hatte wieder für 2 Wochen Ruhe. Ich war damit zufrieden, obwohl von "Lebensqualität" konnte man dabei nicht sprechen.


    Mit der Zeit bekam ich dann dort Eines und da Eines, aber ich war absolut nicht bereit mich operieren zu lassen. Einmal lies ich mir sogar ein Abszess ohne Narkose aufschneiden, nur um nicht ins Krankenhaus zu müssen.


    Vor fast zwei Jahren, es war nach Weihnachten, bekam ich plötzlich wieder einen "Dübel", der nicht und nicht aufgehen wollte. Ich ging zum Homöopathen, doch seine Globoli nutzten so gut wie gar nichts. Im Gegenteil, über Nacht schwoll meine Achsel dermaßen an, so dass ich nicht einmal mehr ohne starke Schmerzen husten konnte.


    Jetzt konnte ich nicht mehr aus, jetzt musste ich ins Krankenhaus. Ich bekam 1 Woche Antibiotika, da sie mich sonst gar nicht operieren konnten. Es folgte eine sehr schlimme Zeit, an die ich nur sehr ungern zurückdenke. Ich hatte wieder 5 Operationen die aber keinen Erfolg brachten. Kaum sah es so aus als ob es gut verheilt, fing das Ganze wieder von vorne an. Ein Notarzt, der mich bei den Nachbehandlungen sah, meinte ich sollte einmal ins Landeskrankenhaus Wels. Er habe gehört die wenden spezielle Antibiotika an, die viel Erfolg bringen sollen.


    Gesagt, getan. Diese Antibiotika hießen "Dapson-Fatol", mit denen normalerweise Leprakranke behandelt werden. Ich hatte auch guten Erfolg damit. Die Abszessattacken waren viel weniger und weit nicht so heftig.


    Doch aufgehört haben sie damit nicht! Schließlich ergriff ich die letzte Möglichkeit. Ich ließ mir die ganzen Schweißdrüsen herausschneiden. Eine sehr heftige Operation, wo ich anschließend eine Hauttransplantation benötigte. Ich sah dies als meinen letzten Ausweg.


    Genau in dieser Zeit bekam ich von meiner Mutter einen Artikel von Dr. med. Hans Reckeweg, einen anerkannter Wissenschaftler, mit dem Titel "Schweinefleisch und Gesundheit" – 36 Seiten dick, den sie aus dem Internet ausgedruckt hatte.


    Sie sagte mir, ich sollte den unbedingt lesen, da Abszesse angeblich von Schweinefleisch hervorgerufen werden. Ich war aber nicht im Stande dies zu tun, da ich mit meiner Wunde genug beschäftigt war und gehört, dass man kein Schweinefleisch essen soll, hatte ich schon oft genug. Außerdem zum Kochen verwendete ich sowieso hauptsächlich Puten, Huhn und Rindfleisch. Es ging mir auch immer besser und mit den Antibiotika spürte ich in der anderen Achsel auch kaum noch was.............


    2 Monate später fiel mir dieser Artikel wieder ein und da ich nichts Besseres zu tun hatte, las ich ihn.


    Von diesem Zeitpunkt an, habe ich kein Schweinefleisch mehr gegessen. Sei es die Jause zu Hause, das Essen bei Freunden oder im Gasthaus.


    Ich habe auch die Antibiotika weggelassen. Dies ist nun ein dreiviertel Jahr her und ich hatte seitdem kein einziges Abszess mehr, nicht einmal eine Andeutung eines Solchen.


    Ich will hier nicht als Apostel auftreten.


    Ich habe meinen Weg gefunden, aus dieser ganzen Misere herauszufinden und ich hoffe ich kann mit meiner langen Geschichte Jemanden hier helfen.


    Falls sich hier Jemand für den Artikel interessiert:


    http://mitglied.lycos.de/wort/index.html.schweinerei

    Hallo liebe Leidgenossen,


    ich wollte nochmal meinen Verlauf der Wundheilung preisgeben.


    Also die OP ist jetzt 4 1/2 Wochen her und ich muss sagen:


    Herrschaftszeiten. Das ging jetzt aber alles recht schnell.


    Anfangs (die ersten 2 wochen) lief es relativ schleppend voran.


    Aber jetzt können wir alle 2 Tage den Verbandsmull verkleinern.


    Anfangs passten 2 Stck. von den 10x10 Mullbinden rein.


    jetzt gerade mal die Hälfte eines einzelnen.


    Meine Mum meinte, man könnte fast zugucken wie es zuwächst.


    Nach der 3. Woche hab ich die Wunde manchmal sogar schon


    vergessen, weil ich teilweise wirklich überhaupt nichts gemerkt habe.


    Heute ist es wirklich schon fast wie früher.


    Kann ohne Probleme laufen, sitzen, liegen, ja ich kann mich sogar


    schon richtig wieder gefechtsmäßig auf die Couch werfen.


    Bei einigen Situationen wie zb. Autofahren oder ducken bemerke ich


    die Wunde. Wohlgesagt, "bemerke". Von Schmerzen absolut keine


    Spur!!


    Mein Doc meinte letztens nur: "Mannoman, also ich denke, besser kanns nicht laufen. Wir sehen uns in 2 Wochen wieder."


    Mal schauen, wieviel Mull wir heute abend in die Wunde bekommen ;-)


    Grüsse


    Henry

    An alle....

    die denken,glauben,wissen oder vermuten, dass auch sie eine Steißbeinfistel haben.


    Vielleicht geht es Euch genauso wie mir und Ihr habt gehört, dass Ihr ev. auch so ein Ding haben könntet und lest Euch nun die Beiträge hier durch und bekommt Panik...:-o


    Ja ich weiß, manche Beiträge hier sind echt erschreckend, deshalb will ich mal einen halbwegs positiven schreiben.


    Ich bemerkte anfangs nur einen Druckschmerz am Steißbein, der immer schlimmer wurde, bis ich nach einer Woche mal zum Hausarzt gegangen bin. Zum Glück hatte er sofort den Verdacht, es könne eine Steißbeinfistel sein und schickte mich in eine Spezialklinik, um das abklären zu lassen. Der Arzt dort war sehr freundlich und sagte nur "Da haben sie nur eine Wahl - OP!". Irgendwie brach eine kleine Welt für mich zusammen.


    Den Abszeß haben sie mir dann im Krankenhaus aufgestochen und er heilte auch sehr schnell ab. ABER trotzdem rieten sie mir irgendwann mal zu einer OP. Ich dachte mir nur irgendwann mal gibt es nicht, ich mache es sofort, bevor es noch schlimmer wird.


    Ich habe es mir allerdings dann ambulant bei einem Chirurgen machen lassen und bin damit auch sehr zufrieden.


    Es ist heute der 2. Tag nach meiner OP. Ich habe nur selten schmerzen und kann sogar einigermaßen sitzen - halt nicht lange. Der Verbandswechsel ist echt das schmerzhafteste, das man in dieser Zeit erlebt. Ich kann ohne Probleme laufen und stehen und liegen. Und habe auch keine Probleme mit dem Stuhlgang.


    Mein Arzt meinte, es sei sehr gut gewesen, dass ich es sofort habe machen lassen. So sei die Wunde recht klein.


    Also Leute, geht sofort zum Chirurgen. Es wird nicht von alleine weggehen und wird nur noch größer, je länger Ihr wartet. Ich weiß, dass man da Angst vor hat, doch Ihr werdet nicht darum herum kommen. Und am Anfang ist es nocht nicht so schlimm.


    Falls Ihr noch Fragen habt, könnt Ihr sie mir gerne stellen. Ich arbeite selbst im Krankenhaus und kenne mich ein bißchen damit aus.


    Lieben Gruß

    Ein kleiner Erfahrungsbericht!

    Ich bin per Zufall auf dieses Forum gestoßen und bin doch sehr überrascht wieviel Leidesgenossen/in es gibt. Ich würde mich hinsichtlich einer Steißbeinfistel leider bereits als alten Hasen bezeichnen. Ich habe die erste von drei Fisteln vor zwölf Jahren gehabt und die letzte ungefähr vor einem Jahr. Hier ein paar Erfahrungen die ich dabei gemacht habe.


    Ich kann jedem nur empfehlen sich bei den ersten Anzeichen einer Fistel sofort zu Arzt zu begeben und sich untersuchen zu lassen. Ich habe bei meiner ersten Fistel zu lange gewartet und dann solche Schmerzen bekommen, daß ich nicht mehr sitzen oder gerade stehen konnte.


    Alle drei Fistel wurden durch eine OP im Krankenhaus entfernt. Die Aufenthaltsdauer betrug vier bis sieben Tagen. Die Nachbehandlungszeit sprich Krankgeschriebenzeit betrug jedoch mindestens vier Wochen. Meine letzte Behandlung war nach ca. 3,5 Monaten abgeschlossen.


    Die Zeit nach der OP ist in den ersten zwei Wochen etwas unangenehm jedoch schmerzmäßig auszuhalten. Die Wundversorgung habe ich immer alleine getätigt. Ich will damit sagen, es ist durchaus machbar. Mein Arzt hat mir geraten nach jedem Verbandswechsel (drei mal täglich) und nach jedem Stuhlgang eine Wundreinigung sprich Duschen durchzuführen. Dies habe ich auch mindestens 1,5 Monate durchgezogen.


    Der Stuhlgang ist eigentlich kein Problem, da die Wunde viel weiter oben liegt.


    Der erste Verbandswechsel nach der OP ist sehr unangenehm. Ich habe das Problem dadurch gelöst, daß ich nach der zweiten OP den Verband mit lauwarmen Wasser gespüllt habe. Dabei ist die Tamponade fast von selbst rausgefallen.


    Wie gesagt habe ich alle Operationen im Krankenhaus machen lassen und ich kann für meinen Teil nur sagen, daß es die richtige Entscheidung war. Man ist nach der OP doch sehr geschwächt und ich war für die Hilfeleistungen der Schwestern doch sehr dankbar.


    Nach der letzten OP habe ich auf Anraten meines Arztes angefangen die Haare an der betreffenden Stelle mit einer Enthaarungscreme zu entfernen. Ich benutze dafür Pilcamed und ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht.


    Ich kann nur allen Leidgeprüften raten, nur nicht den Kopf in den Sand zu stecken und die Sache zu verschleppen. Ich kann euch eins versichern, es wird auf keinen Fall besser!!!

    @cindy

    Hi Du,


    also Ärzte gibt es, die sollten manschmal lieber ihren Mund halten. Unsensibel bis zu geht nicht mehr! Laß Dich davon nicht bange machen. Du solltest Dir Deine Wunde ruhig mal mit dem Spiegel ansehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Du, egal wie groß sie ist, warscheinlich heulen wirst. Doch nur indem Du sie dir selber ansiehst, den Verband wechselst u.s.w. kommst Du damit besser klar. Du mußt sie aktzeptieren. Wenn Du dann Fortschritte siehst, wird auch alles andere besser glaube mir.


    Ich gucke leider seit einem Jahr auf eine Stelle die nicht zugeht. Hier darum an alle eine Frage: Kann es sein, daß Stellen, die mehrmals kurz hintereinander aufgeschitten wurden, nicht oder schlecht heilen?


    Wäre schön von jemanden zu hören.


    Und an Dich, Cindy, laß Dich nicht bekloppt machen. Aktzeptier das Loch. Es geht wieder weg. Meine Sache ist wohl eine Außnahme.


    Viel Glück und gute Besserung

    @ Hetty

    Hallo,


    wie oft ist denn die Stelle schon aufgeschnitten worden??


    Also es kann schon mal sein, dass so eine Stelle langsamer zuwächst, aber ein Jahr ist wirklich lang.


    Leider muß ich sagen, dass manche Ärzte manchmal Mist bauen. Das eine Fistel wiederkommt liegt meistens daran, dass der Arzt nicht wirklich alles komplett herausgeschnitten hat. Ähnlich wie bei Krebszellen darf kein Rest übrig bleiben.


    Hast du einen guten Hausarzt, der sich mit sowas auskennt?? Ansonsten such Dir einen spezialisten, der dir bei der Wundheilung helfen kann.

    Wieder eine Woche aufschub...

    Hallo zusammen!


    Vielen, vielen lieben Dank für Eure netten Worte und Antworten!


    Ich wollte doch mal schnell den neuesten Stand bekanntgeben:


    Also, ich war ja Freitag nochmal beim Chirurgen. Er schaute sich meinen Hintern nochmal an und meinte nun er würde den kirschkerngroßen Knubbel am liebsten unter örtlicher Betäubung wegschneiden (wird angeblich ca. kronkorkengroß) und würde es sogar riskieren, die Wunde zuzunähen, da es wohl so ganz gut aussehen würde, und ich gute Chancen hätte, daß es auch so vernünftig verheilt. Wenn nicht, müßte man den Faden wieder ziehen. Dies würde er dann aber noch kurzfristig bei der OP entscheiden. Dann hätte iches, wenn alles gut verläuft, innerhalb 2 Wochen überstanden.


    Hmm, ich sollte mich ja eigentlich darüber freuen, aber ich kann nicht glauben, daß wenn er mir den oberen (neúen) Knubbel wegschneidet alles gelaufen ist, denn Schmerzen habe ich seit einem Jahr UNTEN am Steißbein, und nicht oben, wo der neue Knubbel sitzt. Und dort hatte ich auch im letzten Jahr den entzündeten Knubbel. Ich trau der ganzen Sache nicht. Er meinte auch, es könne sein, daß der obere Knubbel einen Gang bzw. Verbindung nach weiter unten hat, aber er würde trotzdem erstmal versuchen, ob es nicht mit dem oberen dann erledigt ist. Es könne auch sein, daß das STeißein unten von Natur aus einen "Knick" (oder so) hat, der die anderen Schmerzen verursacht. Dies könne man allerding erst röntgen, wenn die Entzündung aus meinem Hintern raus ist...


    Aber ganz ehrlich?? Ich glaube nicht, daß es an irgendeinem Knick liegt!


    Auf jeden Fall soll ich nächste Woche Freitag wieder hin und ihm mitteilen, ob ich mir für den kleinen Eingriff entscheide.


    Ich weiß nicht... Ich denke ich werde ihn mal fragen, ob er nicht unter Vollnarkose nachsehen kann und dann macht, was gemacht werden muß.


    Gibt es denn keine Möglichkeit vorab zu sehen, ob ich zwei Fistelherde (oder wie auch immer man das nennen will) habe, zwischen denen eine Verbindung besteht von der obersten Stelle (Anfang Pofalte) bis zur untersten STelle(Steg)? Ich laß mich doch nicht erst operieren mit örtlicher Betäubung, damit er mir hinterher sagt, daß das doch nicht alles war und wir nochmal mit Narkose "größer" operieren müsssen (natürlich nachdem die erste Wunde wieder abgeheilt ist). Ich bin ziemlich verunsichert.


    Ich sollte vielleicht dazu sagen, daß mein Chirurg eigentlich wirklich gut ist und eigentlich auch weiß, was er tut. Aber sollte es sein, daß er bei seinem jetzigen Vorgehen völlig falsch liegt? (So wie mein ehemaliger Hausarzt, der mich zur Massage damit schicken wollte) Ich habe auf jeden Fall kein gutes Gefühl bei der Sache, weil ich die ganzen letzten Monate an einer andern Stelle Schmerzen hatte und nicht dort, wo nun der neue Knubbel ist (der natürlich auch raus muß - ist mir schon klar) Aber nochmals den Arzt wechseln möchte ich auch nicht.


    Ihr habt wahrscheinlich auch keine Idee, was ich tun kann, hm?


    Liebe Grüße!

    @Tuddeldulli

    Hallo,


    also ich kann dir nur eines ganz klar raten:


    Laß dich NICHT auf den vorschlag von deinem arzt ein.


    Die ganze Sache sollte so von statten gehen: Laß dir eine Narkose geben. Kann man auch ambulant machen lassen, wenn man daheim nicht ganz alleine ist und jemand um sich hat. Dann sollte er eine blaue Farbe in JEDEN kleinsten Ausgang spritzen. Dadurch kann man während der OP alle Fistelgänge sehen und sicher stellen, alle heraus zu schneiden.


    Das ist normalerweise auch die gängige Methode. Er soll alles rausschneiden. Alles was er irgendwie noch drin lässt, wird wieder neue GÄnge bilden und sich wieder entzünden. Er soll es AUF KEINEN FALL zunähen. Offene Wundheilung ist das einzige, was hilft. Auch wenn die Wunde klein ist. Es dauert zwar länger, dafür hat man weniger Ärger. Wenn du deinem Arzt eigentlich vertraust, sag ihm, was du gerne hättest. Er kann nichts machen, was Du nicht willst.

    Wenn doch nicht so bald Weihnachten wäre

    Hallo Zauberwald!


    Vielen Dank für Deinen Rat. Du denkst also wie ich, daß eine kpl-OP und offene Wundheilung das beste sind. Ich werde am Freitag nochmals mit dem Chirurgen sprechen, mal sehen, was er dazu meint. (Auch wenn ich riesen Bammel vor den Schmerzen und der Wunde habe...) Ich werde mich dann auch auf jeden Fall nochmal melden.


    Ich kann einfach nicht verstehen, warum sich meine Ärzte soviel Zeit mit einer OP lassen, wo ich doch schon seit 1 1/2 Jahren Probleme mit den Mistdingern habe. Ich bin nicht umsonst schon so weit, daß ich mich freiwillig operieren lassen will. Denn es vergeht kein Tag, an dem sich das Ding nicht bemerkbar macht.


    Wenn es so weitergeht lieg ich wahrscheinlich Heiligabend mit einer frischen offenen Wunde zu Hause rum.... Dabei wollte ich doch bis dahin aus dem Gröbsten raus sein, zumal es arbeitstechnisch ab Januar noch ungünstiger ist... :-(


    Leider kenne ich auch keinen Spezialisten in unserer Nähe.

    @ Zauberwald:

    Wie groß ist Deine Wunde denn?


    Na, sobald ich etwas Neues weiß melde ich mich wieder!


    Lieben Gruß an Euch alle!

    @Tuddeldulli

    also warum sie sich so zeit lassen, weiß ich auch nicht. naja es is halt keine wirklich dringende OP. Bei mir war es so, dass mein chirurg mich fragte, wie es arbeitstechnisch aussieht. ich hab dann gemeint, dass ich es sofort machen möchte und am übernächsten tag hatte ich einen termin. es ist wirklich keine große sache und dauert keine 3 stunden. ich weiß ja nicht, was du für einen job hast, aber ich würde dann lieber über die feiertage daheim bleiben, als im neuen jahr.


    auch wenn dich dein arzt dann vielleicht 3 wochen krank schreibt, heißt das ja nicht, dass du dich 3 wochen nicht mehr bewegen kannst. meine wunde ist nicht sehr groß, da ich mich sofort hab operieren lassen. es passt eine 5 mal 5cm große Kompresse rein. ich war bereits 2 tage nach der OP wieder fit und konnte schon wieder raus, obwohl auch ich 3 wochen krank geschrieben bin.


    vielleicht dauert das bei dir etwas länger, wenn du dich schon 11/2 jahre damit herum quälst, aber es wird auf keinen fall besser werden. und je früher du es machen lässt, desto besser ist es.


    sag deinem arzt, dass es arbeitstechnisch besser für dich wäre, es sofort operieren zu lassen.


    bis weihnachten sind es ja dann noch 3-4 wochen. auch wenn du nicht so schnell wieder fit bist, wirst du dich bis dahin sicherlich wieder normal bewegen können und nicht am bett gefesselt sein.


    wenn du magst, kannste mir ja mal schreiben, wo du wohnst, vielleicht kenn ich einen spezialisten in deiner nähe

    @ Henry70 / Zauberwald81 / Tuddeldulli

    Hallo allerseits. Also jetzt Mal der Reihe nach:


    Henry70:


    Das hört sich doch mal gut an! Ich denke mal du hast es jetzt soweit überstanden, aber nicht nachlassen jetzt. Weiterhin gute Besserung und das du auf viele Mulden "sitzen" bleibst.


    Zauberwald81:


    Also bei dir ist es erst 2 Tage nach der OP. 2 Tage nach der OP hatte ich eine große Klappe. So nach dem Motte "Ha! Ich spüre gar nichts. Keinerlei Schmerzen. So kann es weitergehen". Ging es dann aber nicht!


    Sobald der erster Verbandwechsel absolviert wurde ging es erstmal bergab mit den Schmerzen. Vorher spürte ich wirklich sehr wenig. Ab dann und den nächsten 2 Wochen circa, machte sich meine Wunde richtig bemerkbar. Alles im grünen Bereich, aber um zu sagen ich hatte keine Schmerzen ....


    Ich hoffe die Schmerzen kommen nie bei dir, aber wegen meinen eigenen Erfahrung und die Erfahrungen der anderen hier, glaube ich nicht das du ganz ohne wegkommst.

    @Tuddeldulli:

    Ich hatte ja auch mehrere Knubbel. Aber nur eine Fistel. Was diese anderen Knubbel waren, weiß ich bis heute nicht. Aber nach der OP und dem einen Schnitt sind sie nicht mehr da.


    Als ich noch nicht wußte was es war und ich auch noch nicht den richtigen Arzt gefunden hatte, haben die Ärzte versucht mittels Röntgenbilder und auch MRT (also diese Röhre) heraus zu finden was da so schmerzt. Ohne Resultat. Die "Dinger" sind nicht auf diesen Bildern zu sehen.


    Das dein Arzt nur den oberen Knubbel wegschneiden will, finde ich auch sehr bedenklich. Hole dir eine zweite Meinung rein, denn dein Arzt scheint sich da nicht wirklich aus zu kennen.


    Gruß

    @tuddeldulli

    Hallo Du,


    ich kann Maurice nur Recht geben. Ich hatte zwar keine Steißbeinfistel, sondern eine Analfistel, aber ich habe auch aus Angst erstmal einen kleinen Schnitt gemacht, bis dann irgendwann die Großsannierung statt fand.


    Der ambulante Chirug hatte mir auch versprochen mit "blauer Farbe" den Fistelverlauf zu prüfen. Es dann aber doch nicht gemacht!


    Statt klar zu sagen, das kann ich nicht, gehen Sie ins Krankenhaus! Nä erstmal rumdoktern.


    Der Arzt im Krankenhaus hat dann später genau das gemacht. Daran kann man erkenne, ob Deine "Knubbel" eine Verbindung haben oder noch woanders was steckt.


    Ich hätte damals besser eine zweite Meinung eingeholt und das rate ich Dir auch! Besser eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


    Viele Grüße und gute Besserung

    DANKE HETTY

    dankeschööön für das Mutmachen, dennoch werd ich mir die Wunde noch nicht ansehen, frühestens in 1 woche.. zzt brauch nur was kleines schlimmes auf mich zukommen und meine Welt bricht zusammen!


    Die Wunde ist bis aufs Steißbein. Also nix kleines ;((


    Ich weiß garnicht, wann ich wieder in die Schule kann ;(


    Könnt ihr mir einen Rat geben?


    Ìch kann dieses Forum immer wieder nur loben! Toll, dass es sowas gibt :-)


    Eure Cindy

    Nochmal =) @tuddeldulli

    Meinen Rat?


    Ich würde auf keinen FALL diese Op ambulant machen lassen! bei mir war die druckstelle NUR so groß wie ein Cent stück! Und jetzt hab ich ne Wunde bis aufs steißbein also ca. 8,9 cm!! Man kann das von aussen NIE abschätzen, erst wenn man es öffnet! Ich bin glaub ich das beste beispiel =) ich hab mir auch zig Meinungen geholt bis ich mich operieren lassen hab! Tja ausserdem wünschte ich, ich wär eher hin!!! Jetzt nach der OP fühl ich mich viiiiel besser! Ich wurde vor 12Tagen operiert und kann behaupten nur noch schmerzen beim bücken oder ähnlichem zu haben! Vor allem auch nur beim schmerzhaften Verbandswechsel! Der ist echt kein bisschen angenehm! Ach und noch zum Thema Fäden-ziehen! Ich hatte Fäden die sich auflösen und dann beim Ausduschen aus der Wunde gespült werden! Habe nach einer woche nur die Reste von der Ärztin gezogen bekommen, damit sie die Wunde nicht unnötig scheuern und ich habs kaum gemerkt!


    Alles Gute!!