ich hab das problem, dass meine narbe jetzt zum 2. mal ein wenig aufgeht. diesmal nicht so doll wie vor einem monat, aber ich hab angst das es wie beim ersten mal noch weiter aufgeht wie ein reißverschluss und es sich wieder 3 wochen hinzieht ...


    kurz vor weihnachten war die wunde komplett zu, 2 wochen später war ich etwas unachtsam mit dem handtuch und sie hat angefangen von unten nach oben etwas aufzugehen. nach 3 wochen war das zu und jetzt fängt das hoffentlich nicht schon wieder an.


    ist das bei euch auch ab und an? ich creme die narbe ja nun schon 2x täglich ein und halte sie geschmeidig.

    Bei mir war es ähnlich, meine Wunde ist seit einer Woche wieder offen (so groß wie ne Murmel). Wurde Anfang September operiert, war regelmäßig beim Doc und vor seinem Urlaub kurz vor Weihnachten meinte dieser, dass die Wunde fast zu sei. Im Krankenhaus wurde mir gesagt, dass ich während des Heilungsprozesses wieder Fußball spielen darf, solange ich keine Schmerzen habe. Also fing ich im November mit zunächst Lauftraining an, Ende November spielte ich sogar eine Halbzeit in einem Freundschaftsspiel mit. Dann war die Wunde in der ersten Januarwoche endlich zugewachsen. Dann spielenten wir mit der Fußbllmannschaft ein Hallenturnier, wo ich fast jedes Spiel durchspielte. Letzte Woche als ich im Büro saß, merkte ich dann plötzlich so ein seltsames unbeschreibliches Gefühl. Es tat nicht weh, mehr fühlte es sich so an, als ob eine Flüssigkeit die Pofalte durchfloss. Als ich abends nachschaute, stellte ich fest, dass die Wunde wieder offen ist. (Jetzt eine Woche her...)


    Könnte es daran liegen, dass etwas beim rausschneiden vergessen wurde? Oder kann es von der Fußball-Belastung kommen? habe jetzt jedenfalls erstmal aufgehört zu spielen...

    also sofern flüssigkeit rauskommt würde ich sofort zum chirug, das hatte meiner mir zumindest gesagt.


    bei mir kommt da ja nix raus, nur ist die haut da recht dünn und wenn's ein mal aufgeht, dann "reißt" die dünne haut nach oben auf.


    ist aber total schmerzfrei.

    Alginat?

    Ich war heute zum ersten Mal bei einem anderen Chirurgen als dem, der meine Fistel operiert hat (weil ich jetzt halt wieder zur Uni geh), und der hat mir jetzt Alginat Tamponaden verschrieben. Bis jetzt wurde bei mir mit normalen Tamponaden und Jod behandelt und hatte damit bis jetzt (bis auf Verkleben in den ersten 2-3 Tagen) keine Probleme, keine Entzündung, Wunde heilt gut. Da ich hier schon vorher gelesen hatte, dass viele von Alginat schwärmen, hatte ich auch meinen Chirurgen Nr. 1 gefragt, ob er die verwenden könne, aber er hat mir gesagt, dass er nicht viel davon hält (er meinte mit normalen heilt es in 7 TAgen, mit Alginat in einer Woche ;-)), so bin ich also bei normalen geblieben. Und heute sagte Chirurg Nr. 2, dass Alginat das Mittel der Wahl ist. ABER: es kostet 70 (!!!!!!!) Euro für 10 Tamponaden, sprich ich bräuchte dann noch 2-3 Packungen davon, das wären dann 210 Euro nur für Tamponaden!!! Mal davon abgesehen habe ich jetzt das andere Verbandsmaterial schon gekauft, als die normalen Tamponaden.


    Ich frage mich halat jetzt, ob dieses Alginat-Verschreiben dem immer vermehrter auftretenten Privat-Patienen-Syndrom zuzuordnenn ist...denn der Apotheker meinte auch, dass er ganz selten erlebt, dass Leute das bestellen, und gesetzlich Versicherte schon mal gar nicht...


    Wie viele von euch sind denn mit Alginat, und wie viele mir normalen Tamponaden behandelt worden?


    Und gibt es gesetzlich Versicherte, denen Alginat verschrieben wurde?


    Und noch eine Frage: Kann ich denn jetzt einfach "umsteigen", also von normalen auf Alginat? Und ist es evtl. möglich nur 1 Packung Alginat zu benutzen und dann wiedr auf normale umzusteigen?


    Ich weiß echt überhaupt nicht mehr welchem Arzt ich glauben soll...!


    Ach, und noch was, musstet ihr dann auch eure Alginat-Tamponaden selber zum Arzt zur Wundbehandnlung mitbringen, wiel die die nicht dahaben? DAs fand ich etwas komisch...


    Danke mal wieder ;-)

    hey ihr alle...

    heute bekam ich miene diagnose, nach einer woche schmerzen im steißbeinbereich ging ich zum arzt...muss (soll) jetzt innerhalb der nächsten zehn tage operiert weren. ist jemand aus norddeutschland (bremen, hannover) hier anwesend und kann mit erfahrungen (krankenhäuser, ärzte) dienen? Ich hab keine lust auf so einen pfuscher, der es nicht richtig macht.


    hab irgendwie auch n blödes gefühl in der magengegend wenn ich so an die op und vor allem an das loch hinterher denke...ist die narbe am ende sehr groß?


    wie kommt so ein ding eigentlich zu stande? mein arzt sagt, das es nicht an mangelnder hygiene liegt (würd mich auch arg wundern, dusche min 1* am tag), dass internet sagt aber, dass es doch so ist, wenn es nicht angeboren ist... wie war es bei euch? wieso bekommen? wie sind eure mitmenschen damit umgegangen? könnte mir vorstellen, dass man schnell in eine schublade (unhygienisch) gesteckt wird?! meine family und so weiß es und das ist auch okay, aber ich frag mich, wie andere darüber denken?!

    bei mir hatten das auch einige im bekanntenkreis.


    soweit ich weiß kann sowas entstehen, wenn haare abbrechen und sich dann durch die struktur des haares in die haut bohren, was durch das stündige sitzen/reobung begünstigt wird. daher sollte man die narbe später auch eine ganze zeot lang haarfrei halten.


    ob es bei mir so gekommen ist weiß ich nicht. hatte ja keine fistelöffnung.

    kann auch noch nicht wirklich sagen, ob es ne öffnung gibt. es gibt ne rötung und wenn ich den arzt richtig verstanden habe, auch ne öffnung. aber niemand weiß es so genau... ;o) man, ist echt ätzend...zumal ich im vertrieb arbeite und wieder viel im auto sitzen werde/muss....

    da kannst du dich, wenn es nur wenig ist was sie rausschneiden, trotzdem auf ein paar wochen krankschreibung einstellen. ansonsten länger.


    bei mir hat damals laut arzt locker nen golfball reingepasst und ich war jemand der wohl sehr gut davon gekommen ist, hatte fast NULL schmerzen. und ich konnte erst so nach 3 wochen wieder halbwegs normal fahren.

    Hi appendix,ich komme aus dem Nienburger Raum und war dort letztes Jahr um diese Zeit im Bollmanns KH,inzwischen haben wir ja ein neues KH,und ich bin,wenn ich das mal so sagen darf,und ich bin seit fast 1 Jahr hier Stammgast,am besten behandelt worden,vor allem was die Wundversorgung angeht.


    Ich weiß jetzt nicht wer gefragt hatte,ja es ist normal das man das verschriebene Zeugs mit zum Doc nimmt,ich bin ja zu Hause von einem Wundmanagment Pflegedienst behandelt worden,aber immer wenn ich Anfangs 1x wöchentlich zum Doc zur Kontrolle gegangen bin,hab ich mein Verbandmaterial mitgenommen,will heißen an dem Tag ist auch der Pflegedienst nicht gekommen,wäre ja Verschwendung des teuren Materials gewesen,ich hab ein paar Seiten vorher schon mal erwähnt,billig ist die ganze Geschichte nicht,aber für eine perfekte wundversorgung ist mir das egal gewesen,zumal man das ja Anfang nächsten Jahres alles einreichen kann,und alles was,wenn man nicht gerade chronisch krank,und somit zu dennen gehört die "nur" 1% selber zahlen müssen,sonder 2% ,bekommt man alles was man über dem Satzt liegt wieder,meine Fistlbehandlung hat im groben gerechnet mit knapp 4 Wochen KH-Aufenthalt,wegen 2x -1x 3 Wochen und 1x 4 Tg,ca.600,-€ -650,-€ gekostet.

    erlebnisbericht folgt...

    tja jungs und mädels, so schnell kann es gehen, gestern nur kurz zum anschauen im kh gewesen und am abend gleich operiert...und bin heute wieder zu hause. bin nur noch in wenig kaputt, deshalb folgt der erfahrungsbericht nachher... ich kann aber jetzt schon sagen: war fast wie urlaub und mir gehts grundsätzlich: :)^

    so, da samma widda....

    ja, ich hab es nun hinter mir...war gestern eigentlich nur schnell in der KLink um mich vorzustellen und der Arzt miente: Sie können gleich bleiben, habe heute abend noch frei für eine OP...Er erklärte mir alles sehr, sehr gut und ich hatte mich dann schnell entschieden, auch gleich da zu bleiben. Er stellte mir so gleich eine schnelle Entlassung in Aussicht, sofern es keine Komplikationen geben sollte. Naja, gestern abend um halb acht war es dann so weit, auf in den op...um zehn lag ich bereits wieder auf meinem zimmer und konnte diverse fernsehsendungen sehen. ;o) mir ging es echt richtig gut, auch dank der tollen Leistung der Anästhesisten und des ganzen OP-Team.


    Schmerzen? Absolut nicht...schlecht liegen? Neeeee....heut morgen dann die Visite der Ärzte. Nachblutungen: Nö! Verband durchgenäßt? Ne... Schmerzen? Nada.... Schmerzmittel? Brauch ich nicht...


    Dann viel Spass zu Hause...Dadurch dass es mir echt super ging und ich auch bis jetzt keine Schmerzen habe (okay, Halsschmerzen hab ich, wahrscheinlich durch den Tubus...) bin ich froh, dass ich alles so schnell hinter mir habe. Morgen gehts zum Hausarzt und zum Wunde spülen um auch da auf der sicheren Seite zu sein. Freu mich schon fast irgendwie drauf, da ich jetzt auch sehen will, wie das "Loch" bei mir aussieht... ;o) Ich denke sogar über eine komplette FOtodokumentation nach um anderen Leute auch ein wenig die Angst zu nehmen. Denn nachdem ich mich im I-Net ein wenig durchgelesen hatte, hatte auch ich ein wenig bammel vor der OP und den Schmerzen...


    Abschließend läßt sich sagen: Bin froh, dass es durch ist, ich habe absolut keinerlei Schmerzen, merke nichts von der Wunde, kann bereits sitzen, gehen, liegen und alles ohne große Pobleme (bücken geht eher schlecht, aber es klebt auch ein großer Verband "pber" den Arsch). Wer fragen haben sollte: ich stehe gerne bereit für Auskünfte. Und vor allem: Es braucht sich echt niemand schämen, auch wenn man manchmal sicherlich von einigen einen "lustigen" Spruch bekommt. Aber damit kann man sicher locker umgehen.


    Bis zum nächsten Mal...

    Ich meld mich auch mal wieder zu Wort :-)


    Hab euch ja von der Rötung mit den kleinen Pickelchen um die Wunde erzählt. War zwischenzeitlich bei 3 Hautärzten, wollte einfach mehrere Meinungen hören.


    Die Wunde "innen" ist komplett verheilt, das Gewebe wächst ordnungsgemäß nach aussen. Durch die Entzündung um die Wunde, kann die Haut, die Wunde aber nicht schließen. Das überwiegende Gewebe, was sich jetzt als "Hügel" darstellt wird dann, wenn die Entzündung vorüber ist, vom Körper abgetragen. Dürfte alles in 1-2 Wochen endlich fertig sein =)


    Gruß an alle Kranken/wieder gesunden und Erkrkankten ;-)

    bei mir ist es genau anders rum, das ist so eine art "furche". wo es anfing zu verheilen hat sich in der mitte der wunde (anfang dezember) eine art "brücke" gebildet (von links nach rechts).


    der oberer teil ist total verheilt, nur der darunter ist jetzt zum 2. mal aufgegangen. vorher war da eine art weißer narbenstrich.


    jetzt wo das von unten nach oben aufgegangen ist (innerhalb von 3-4 tagen), sieht das aus wie ein "spalt". aber tut nicht weh und blutet auch nicht.


    mal gucken ob mir mein chirug irgend eine besondere creme verschreiben kann.


    weil genau in dieser "furche" die narbe wie ein reißverschluss aufgegangen ist, dauert das ja immer ein paar wochen bis es wieder im "ursprungszustand" ist :-/

    auch betroffen

    Hallo zusammen!


    Ich hatte auch eine Steißbeinfistel,die sich sehr entzündet hatte,bevor ich endlich zum Arzt ging.Ich wurde am 23.01 von meinem HA zum KRH überwiesen,wo ich dann innerhalb von einer Std. auf dem OP Tisch lag..........OP ist gut verlaufen,die anschließenden Schmerzen waren besser zu ertagen wie vor der OP:3 Tage nach der OP bekamm ich starke Nachblutungen,so das ich insgesammt 6 Tage im KRH war.Ab dem 7.Tag tägl.Verbandswechsel durch den HA.Morgens erst ausduschen,dann mit einem sterilen Tupfer abdecken,zum Arzt,dann Tamponade.Heute 9 Tg. nach der OP immer noch starke Blutungen und starke schmerzen.Mein HA sagte ich müsse noch mal zum KH,die Blutungen wären schon zu lange und die Verhärtungen rechts und links neben der Wunde wären auch rot und sind sehr schmerzhaft.Wieder zum KH.Es ist nicht festzustellen,woher die Blutungen kommen,es wäre alles ok und Verhärtungen hätte man schon mal.Ich wurde als Simulant dahin gestellt,was mich fürchterlich geärgert hat.Aber die Blutungen sind doch da,die kann ich mir wirklich nicht selber aus dem Ärmel zaubern.


    Jetzt die Frage an Euch Erfahrenen:


    Ist es wirklich normal das man 9 Tage nach der OP immer noch so starke Blutungen hat?Ich müßte eigentlich die Tamponade 2x tägl.wechseln,da morgens meine ganze Unterlage mit Hose voller Blut ist,und die Schmerzen an der Verhärtung ist auch mit Schmerzmittel kaum auszuhalten.


    Ich danke Euch jetzt schon mal für's lesen und ich hoffe auf Antworten.Danke.


    Manuela