Op gut überstanden

    Hallo! Ich will mich mal zurück melden.Wurde ja wie ihr wisst am 16.12 operiert.War halb so schlimm wie ich gedacht habe.Ich habe mich unnötig Sorgen vorher gemacht.Leider ist meine Wunde größer als 10cm war schon sehr weit hat der Arzt gesagt.Die Wunde wurde aber auch genäht.Weiß nicht warum.Vielleicht weil sie so groß ist.Die Arzte wollten das während der Op entscheiden.Dannach hatte ich dann 2Tage einen Schlauch im Rücken,wo das Blut abfließen konnte.So gehts mir ganz gut,Schmerzen habe ich überhaupt keine auch nicht nach der OP.Übrigens ich habe mich letztendlich für eine Vollnarkose entschieden.Aber die Scheißegaltablette hat bei mir überhaupt nicht angeschlagen.Ich hoffe,das ich nicht noch Probleme bekomme weil ja alle sagen offene Wundheilung.Aber ich konnte ja nichts machen.


    Viele Grüße Mandy

    da bin ich wieder :-)

    hi leutz,


    hatte dienstag meine op und bin donnerstag schon wieder entlassen worden. Die op verlief reibungslos, sie hat auch der pro persönlich durchgeführt, darauf hab ich bestanden ;-)


    Er hat die wunde auch gleich vernäht, obwohl er vor der op nich davon ausgegangen ist. Seit heute blutet die wunde nicht mehr ( ich brauche nichmal einen verband, lege nur kompressen in die Shorts) ich darf duschen, habe auch keine probleme dabei und sitzen geht eigentlich auch ohne große probleme.


    Jetzt denkt sich vermutlich der ein oder andere, meine fistel war winzig - war sie aber nicht ;-) Dienstag habe ich einen abulanten Termin, wo dann vermutlich die Fäden gezogen werden, dann ist das ganze für mich größtenteils überstanden.


    Ich hoffe ich kann einigen Leuten hier Mut machen, sind ja seit meinem letzten post schon wieder 2 seiten beiträge geschrieben worden.


    Worauf ihr meiner meinung nach achten solltet:


    - Man kann die Fistel nicht einfach mit Salbe oder ähnlichem entfernen, lasst euch auf jeden fall operieren!


    - Ich traue bei solchen Dingen keinem Hausarzt/ Allgemeinmediziner, geht schnurstracks ins krankenhaus zum Chirurgen ;-)


    - Ich empfehle Vollnarkose und stationäre OP, ich hatte bei weitem nicht die schmerzen, die ich erwartet hatte, konnte nur kaum schlafen, aber dagegen gibts im KH ja schlaftabletten ^^


    - vor der OP: mit dem Arzt reden, reden ,reden - fragt lieber zuviel als zu wenig ;-)


    Was mir negativ auffiel:


    Der chefarzt mich natürlich nur operiert, weil ich privat versichert bin, sonst hätte es "nur" der oberarzt gemacht :|


    Ich wünsche allen, die die op noch vor sich haben alles gute ;-)


    -Dio

    Meine Erfahrungen bis jetzt...

    Hallo zusammen, liebe Leidgenossen/Innen !


    Zunächst mal vielen Dank an alle, vor allem an Maurice. Ich lese nämlich schon seit 2 Monaten mit und konnte viel Interessantes hier erfahren.


    Ich wollte mal kurz meine Erfahrungen schildern - anscheinend gibt es so viele Varianten, man sollte es nicht glauben...


    Meine Fistel war immer wieder mal aufgetreten und von alleine wieder verschwunden, doch seit dem letzten Mal (Juni) blieb sie offen und heilte einfach nicht mehr zu. 1 cm², aber nur Jucken, keine Schmerzen.


    Mein Hausarzt schnitt ambulant ein eingewachsenes Haar heraus, prophezeite mir aber eine baldige Operation mit kompletter Entfernung.


    Dies habe ich am 4. Dezember erledigen lassen. Angst hatte ich kaum, denn ich hatte schliesslich schon einen Hodgkin und eine Milzentnahme vor ein paar Jahren hinter mir - dagegen musste das ja eine Kleinigkeit sein.


    Und so war es auch. OP mit Vollnarkose (eine PTA wurde mir angeboten, kam für mich aber nicht in Frage!), Aufwachen auf dem Rücken, nur leichte Druckschmerzen vom Draufliegen.


    Ich stand auch sofort auf und bewegte mich, um zu testen, wieviel da hinten passiert war. Schmerzen: Null, aber wirklich absolut garnix!! Klar, Kniebeugen nur eingeschränkt möglich ;-)


    Am nächsten Tag kam dann die Tamponage heraus (5 Meter? :-D ), das ziepte ein kleines bisschen, aber wirklich nicht die Welt. Ich wurde auch gleich gefragt, ob ich mich selbst ausduschen und verbinden möchte ?!?


    Das tat ich dann, hat auch ziemlich stark geblutet erstmal. Habe dann auch ein paar Kompressen drübergepappt, 3 längs, 3 quer, fertig. Die Ärzte waren zufrieden damit bei der Visite.


    Meine Freundin ist beim ersten Mal draufgucken etwas blass geworden: Der Schnitt ist durch die Fistelgänge dann doch etwas grösser geworden (10 cm lang, 4 cm breit, 3 cm tief). Sie hat dann gleich Fotos gemacht, was sie auch jede Woche einmal macht für die Nachwelt :-) Vor allem für mich, da ich erst draufgucken will, wenn es nicht mehr wie ein rohes Steak aussieht...


    Entgegen anderer Aussagen hier muss ich 6 mal am Tag mit Warmwasser und leichtem Massagestrahl ausduschen und pappe jedesmal 2-3 Lagen WUndkompressen drüber, um das Nässen der Wunde aufzufangen. Und abends soll ich von der Freundin mit einem sauberen Tuch von den Wundrändern die fibrösen Hautreste entfernen lassen. Ich bin froh, dass meine Freundin damit super zurechtkommt, der Arzt meinte, viele haben mit "dieser Art Intimität" Probleme. Aber sie hat ja auch schon schön meinen Reissverschluß am Bauch gepflegt vor ein paar Jahren.


    Jetzt sind fast 3 Wochen seit der OP vergangen, ich habe immer noch keine Schmerzen, nur nach längerem Sitzen tut's kurz beim Aufstehen weh (nachlassender Druck von der Wunde), wie schon ein Vorredner beschrieben hat. Die Wunde scheint laut Aussage meiner Freundin von innen heraus zuzuwachsen, und die Farbe sieht auch nicht mehr so beängstigend dunkel aus.


    Nun klopfen wir mal auf Holz, damit das das erste und letzte Mal war, und dass ich im Sommer ohne Beschwerde wieder auf mein Sportrad steigen kann (nicht, dass ich im Sattel steckenbleibe ;-D ).


    Übrigens: Ich habe auf Anraten einer Bekannten 2 Tage vor der OP und dann seitdem jeden Tag 3 x pro Tag 10 Kügelchen (Globuli) Arnica D6 eingenommen, weil das die Blutung etwas zurückhalten soll. Ich weiss nicht, ob es daran gelegen hat, aber jedenfalls habe ich bereits am 2. Tag nach der OP nicht mehr "getropft"...


    Fazit: Das Unangenehmste an der ganzen Prodezur war das Legen des venösen Zugangs für die Narkose, der 3 Tage im Arm blieb, und die ersten beiden Male Stuhlgang (da die Wunde bis fast an den After reicht, ist das Säubern danach Gewöhnungssache).


    Gute Genesung an alle anderen, die es auch gerade hinter sich bzw. noch vor sich haben!!


    Grüße,

    So, melde mich auch ma wieder zu Wort:


    Meine OP ist nun 1 1/2 Wochen her, Schmerzen habe ich kaum noch. Nur manchmal ein bischen beim Aufstehen oder Bücken, aber absolut nicht schlimm.


    Nur süppt die Wunde manchmal sehr stark (Wundwasser). War heute dann bei dem Arzt der mich operiert hat, der meinte, dass müsse noch ein bischen nachlassen mit dem Süppen, sonst sieht es gut aus.


    Habe die Kompresse vorhin nach meinem Sitzbad mal ein bischen stärker reingedrückt, so wie der Arzt es sagte: also direkt auf die Wunde drauf. Tat allerdings ein bischen weh! Normalerweise müsste die Kompresse noch weiter rein, aber das traue ich mir nicht zu.

    @Alle

    Wie war das bei euch so mit dem Austreten von Wundwasser in den ersten Wochen nach der OP?

    @thorben

    Hi Du,


    ich hatte zwar keine Steißbeinfistel, aber in der gleichen region schon mehrere OP's wegen Anlafistel. Es stimmt, die Wunden nässen wie S..


    Das läßt mit der Zeit nach. Je nach Größe und tiefe und ob noch Entzündungen da sind näßt das schon mal mehr. Bei mir wurde es immer mehr, wenn ich viel gelaufen bin und dadurch die Wunde bewegt wurde.


    Also, bei mir war das auch heftig und nach 1 1/2 Wochen noch lange nicht weg. Ich habe eine Stelle, die näßt immer noch etwas (ist aber nicht normal, sagt der Doc)


    Keine Sorgen, laß Deiner Wunde nur etwas Zeit.


    Viele Grüße und schöne Feiertage.

    Zwischenbericht.

    So, kurzer Zwischenbericht von mir.


    Ich wurde am 20.11 Operiert, SF.


    War ein rießen Loch.


    Heute, ungefähr 4 Wochen später, ist das Loch echt nur noch halbsogroß, der Arzt meinte, mein Loch heilt sehr schnell zu.


    Ich hoffe weiterhin auf keine Komplikationen und hoffe auch, es nicht mehr so schnell zu bekommen...


    Für alle ein SuperTip:


    ZinkTabletten zur Wundehilungsunterstützung! Wirkt echt Wunder (Bei mir zumindest)


    Also ca. 30 mg Zink am Tag.


    Schöne Feiertage Ihr alle und weiterhin gute Genesung!

    Hallöchen!

    Hmm.. also bei mir war es es ein Riesenloch.. sodass so mancher beim draufgucken, etwas blass geworden ist =( daher kann ich für mich persönlich nur sagen: hatte höllische schmerzen! Sie haben es auch an den Rändern zugenäht (oben offengelassen) damit die Wundfläche unten kleiner ist!


    Ich zb konnte mich die ersten Tage garnicht bewegen..


    ist echt bei jedem anders..


    Meine OP ist jetzt gott sei Dank schon 6 Wochen rum (immer noch 1cm tief!!!) aber da kommen echt literweise wundsekret raus.. find ich ein bissl unangenehm.. aber hauptsache, das ist bald wieder zu *daumen drückz*


    Hab immer noch schmerzen bei längerem Sitzen und Tamponadenwechsel.. also wenn das vorbei ist.. schmeiss ich bestimmt erstmal eine Party (=


    Gute Genesung meinen Leidensgenossen und ein schönes Wochenende sagt CINDY (=

    Fast 4 Wochen später...

    Lieber Maurice,


    Liebe "Leidensgenossen",


    die OP von meinem Freund (vor fast 4 Wochen) ist soweit gut verlaufen. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, das man sich so schnell an alles gewöhnt, die Fistel ist schon fast zu unserem Altag geworden...


    Hier ein kleiner Bericht für die, die es interessiert:


    die OP dauerte ca. 2,5 Std. (also alles in einem, operieren + aufwachen) ich durfte nach der besagten Zeit in den Aufwachraum und konnte dort mein Freund empfangen, der gut trotz Vollnarkose voll da war und auch einigermaßen laufen konnte.


    Es wurden 4 Kanäle entfernt, die Wunde war ca. 5 cm lang, 4cm breit und 6 cm tief. Nach der OP hieß es dann jeden Tag zum verbandswechsel, d.h es werden Tamponagen, später dann Kompressen + Salbe in die Wunde gesteckt und mit einem Pflaster über beide Po-backen verklebt. Dem Gesichtsausdruck meine Freundes nach zu beurteilen , tun die Verbandswechsel anfangs doch sehr weh, aber der Schmerz ist in kurzer Zeit vorbei. Nach ca. 2 Wochen durfte ich dann den verbandswechsel machen, da die Sitzbäder (kamille) nur etwas bringen, wenn die Kompressen raus sind und die Wunde somit erst gereinigt werden kann. Wir machen jetzt 2x am Tag den Verband neu + Sitzbäder. 2x die Woche muß mein Freund noch zum Arzt zwecks Kontrolle. Die Wunde ist nun nach knapp 4 Wochen ca. noch 2,5 cm breit, 4 cm lang und 2 cm tief. Der nächste "heilungs-schub" scheint jetzt wieder etwas länger zu dauern, aber die Schmerzen sind definitif nicht mehr so arg wie zu Beginn. Krankgeschrieben wird er aber mind. noch bis Anfang Feb. sein, da das Sitzen auf Dauer einfach noch zu anstrengend ist.


    Also, für alle , die die OP noch hinter sich haben. Lasst euch nicht "entmutigen"- alles wird gut!


    Liebe Grüße


    Die Gefährtin

    @ die-Gefährtin

    Also summa-sumarum genau das was ich so mitgemacht habe. Abgesehen von den Schmerzen denn die waren wirklich nach 1 Woche weg. Die Wundheilung scheint auch sehr gut voran zu schreiten, also könnt ihr euch Hoffnung auf eine baldige Genesung machen. Ich hoffe es wird auch weiterhin so weiter gehen!


    Zu den Schmerzen: Ich war am Montag beim Zahnarzt. Habe 3 1/2 Stunden auf'm Stuhl verbracht denn mir sollten die alten (vor 10 Jahren!) provisorisch eingesetzten Füllungen dann nun doch von Keramik und Gold ersetzt werden. (Ich war mutig und wollte das jetzt machen lassen) Trotz der örtlichen Narkose (bevor die richtig saß dauerte es schon 1 Stunde) war es der reinste Horror für mich. Ich ging ganz ohne Schmerzen hin und kann bis heute nicht gescheit den Mund öffnen. Meinem Zahnfleisch zugesetzt haben vor allem die Abdrücke (insgesamt dauerte das auch schon wieder 1 Stunde denn die wollten nicht so richtig). Und dann die Verrenkungen des Kiefers ...


    Ich muß in 2 Wochen wieder hin um den Dentalzement zu entfernen und die angefertigten Füllungen einsetzen zu lassen. Aus betraubarer Quelle weiß ich das ich das Schlimmste hinter mir habe und das Einpassen der Füllungen wirklich nur noch eine angenehme Erlösung sein soll. Und nur weil ich das weiß gehe ich nochmal hin, ansonsten ....


    Warum ich das jetzt erzähle? Na an alle die immer noch unheimlichen Schiß vor der SB-OP haben: Setzt euch mal auf dem Zahnarztstuhl und last euch mal eine einzige Füllung erneuern! Das sind wesentlich mehr Schmerzen!


    Als ich auf dem Stuhl saß habe ich mir gewünscht lieber noch 3 SB-OP's zu haben als jemals wieder diese dämlichen Füllungen erneuern zu lassen! Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat (und wer hat die nicht?) kann sich jetzt vielleicht vorab ein Bild über die Schmerzen bei einer SB-OP machen. Wenigstens habe ich es so empfunden.


    Gruß und gute Besserung an alle,

    Hallo an alle die es noch vorsich haben :-( ,


    Ich hab vor circa 10 jahren diese fistel entdeckt, der arzt meinte es muss raus aber es kommt wieder. naja dachte ich wenn es eh wieder kommt lasse ich es lieber drinn, im Sep. 03 ging es mir ziehmlich schlecht. Ich bekam mitten in der nacht schweißausbrüche schwindelgefühle, mir ging es echt dreckig. den tag drauf habe ich einen arzt aufgesucht der mich dann sofort ins krankenhaus schickte. Im krankenhaus stellte sich heraus das ich wohl kurz vor einer blutvergiftung stand. Am selben abend wurde ich not operiert. Als ich mit einem faustgroßen loch im ars... aufwachte, waren es hölle schmerzen. 2 mal am tag tamponaden wechseln ausduschen naja alles was dazu gehört.


    Bei den untersuchungen ist mir und meiner frau aufgefallen das da noch ein kanal ist, der oberarzt meinte das sei normal, auch der hausarzt sagte mir das. nun 3 monate später heißt es dieser kanal sei nicht normal es ist ein zeichen dafür das die fistel nicht komplett entfert worden ist. Jetzt werde ich wieder operiert aber in einem anderen krankenhaus. Ich hoffe das ich die Sche.... irgendwann mal los werde.

    Steißbeinabszeß

    Hallo Ihr alle,


    ich habe gerade wieder dieses tolle Popo-Problem :-( und hab im Internet mal so rumgesucht und euch entdeckt.


    Erstmal ist es erleichternd, dass ich nicht die einzige bin die sowas hat, ist ja schon irgendwie peinlich.


    So und nun zu meiner Geschichte, denn wie ich hier lese scheine ich ja einen nicht sehr guten Chirurgen gehabt zu haben.


    Vor ca. 6 Jahren wuchs bei mir in der Weihnachtszeit ein komischer Pickel am Popsi und der wurde immer größer und tat höllisch weh, man konnte nix sehen, weil alles tief unter der Haut saß. Nichtsahnend bin ich zum Doc, der mich sofort in ein Krankenhaus verwies. Vollnarkose, Silvester im Krankenhaus und dann 3 Monate krankgeschrieben. Die Wunde war riesig, meine gesamte Faust passte da ohne Probleme rein. Schmerzen ohne Ende, nicht laufen, sitzen, richtig schlafen.


    4 weitere darauffolgende Jahre immer zwischen Weihnachten und Silvester das selbe nochmal, er wuchs immer im Jahresabstand und musste immer unter Vollnarkose entfernt werden.


    Ich war verzweifelt und vollkommen fertig.


    Aber es heilte und ich war froh das ich für 'ne Weile Ruhe hatte, abgesehen von einem sehr unschönen Hinterteil.


    Immer wenn der Winter kam hatte ich schon die Befürchtung das es wieder kommt, der Arzt sagte mir es wäre normal und sie können nicht so tief schneiden um den "Wundherd" restlos zu entfernen, weil ja nun auch begrenzter Popo vorhanden ist. Ich wollte das nicht akzeptieren und bin den Ärzten auf die Nerven gegangen, Aufklärung der Patienten wird allerdings nicht sehr groß geschrieben. Eine Talkdrüsenüberfunktion war deren Erklärung.


    Im fünften Jahr setzte ich die Antibabypille ab und siehe da, ich hatte ein super Weihnachtsfest und ein ebenso tolles Silvester ohne meinen kleinen Freund am Po.


    Die Hormone waren also schuld?! Zumindest ist das meine Erklärung. Ich wechselte dann zu einer anderen Pille und nun meldete mein Abszeß sich im Winter zwar, ein wenig Schmerz und Geziepe aber nach einigen Tagen war er wieder weg.


    Ja und gerade haben wir ja wieder diese schöne Winterzeit, vor 2 Monaten habe ich wieder die Pille abgesetzt und aus irgendwelchen Gründen passt das meinem Körper nicht und nun sitze ich grad gequält vorm Rechner und merke wie mein kleiner Popo-Freund wächst und mich bereits seit 4 Tagen ärgert.


    Noch ist er hart, also ohne Eiter, ich schleppe ständig einen Kühlakku und der Hose mit mir rum und hoffe das es hilft.


    Also falls sich jemand die Mühe gemacht hat meinen Roman zu lesen ;-), drückt die Daumen, das ich in den Semesterferien nicht im Krankenhaus verbringen muss und wer vielleicht einen Rat hat, soll sich nicht zurückhalten :-)


    Gruß an alle Leidensgenossen

    Die Dinger kommen und gehen bis sie vollständig entfernt wurden. Dann hat man immer noch eine Chance das sie zurück kommen, aber nur eine 20%-ige.


    Ob es daran gelegen hat das du die Pille abgesetzt hast oder es nur reiner Zufall war, kann man so nicht sagen. Meine Erfahrung mit den Fisteln ist das man die Stelle über mehrere Jahre/Jahrzehnte (nach der OP) beobachten sollte. Sicher sein das sie nicht wieder kommt, kann man nur kurz vor'm Sterben. :-D


    Sie sind halt ziemlich unberechenbar und hartneckig.


    Die Stelle ist jetzt hart und ohne Eiter, sagst du. Das glaubst du nur! Was die Stelle hart macht ist der Eiter der sich unter der Haut sammelt und bei genügend Druck einen Weg nach außen finden wird. Die Schmerzen werden aller Wahrscheinlichkeit nach in nächster Zukunft immer größer. Entweder wartest du bis es aufplatzt (eine wahre Erleichterung) oder du gehst zum Chirurgen der es aufschneidet.


    Sicher sagen kann ich dir das die Fistel wieder da ist und dir eine weitere OP bevor steht. Ich würde dir aber raten mal 'nen anderen Chirurgen zu nehmen. Wie wurde die Wunde denn bisher behandelt? Wurde sie etwa zugenäht oder offen gelassen? Die offene Wundheiling hat eine niederige Rezidivrate als die geschlossene! Die Fistel kommt also in selternen Fällen zurück.


    Gruß,