Hey Leute, als Montag die Schmerzen auftraten und ich ein loch am Steißbein fest stellte, bin ich Gestern(Dienstag) direkt zum Artzt gegangen wo ich auch sofort unter das Messer gelegt wurde(hat keine 2 Stunden gedauert) ich wurde per vollnakose behandelt, die Wunde soll jetzt offen heilen.Eine nacht sollte ich da bleiben wegen einses Juristischen Fehlers, in dieser Nacht hatte ich wirklich 0 schmerzen, ich habe nichts gemerkt wobei laut der Schwester die Meisten Steißbeinfistelpatienten Schmerzmittel benötiugen. So, heute morgen hat sich der Artzt das angeschaut, neuen Verband drum gemacht und gesagt ich kann gehen.


    (Bis hierher keinerlei Schmerzen)


    Jetzt möchte ich einen großen Stuhlgang machen doch bemerke schmerzen beim drücken(ja klingt komisch, ist aber so) meine Frage an euch, war es zu anfangs auch so bei euch, das ein Stuhlgang schmerzen in der Wunde verursachte? und noch eine Frage, ich habe erhrlich gesagt paras das flaster ab zu machen um in die Wunde zu schauen, kann ich es ohne bedenken tuen oder ist es schon shokoerend?


    Bin für jede Antwort dankbar


    Mfg


    Denn!s

    also ich muss sagen, dass ich beim stuhlgang keine schmerzen hatte...aber muss ja nix heissen. da würd ich doch direkt ma deinen arzt fragen!


    du musst doch sicherlich wie so ziemlich alle anderen betroffenen immer mal zum arzt, damit der schaut b alles in ordnung ist?!


    und zu dem ersten anblick muss ich sagen...hm..ich war ziemlich schockiert. mir wurd richtig schwarz vor augen... aber da gewöhnst dich schnell dran ;-)

    Hallo Denn


    Bei mir hats beim K.... auch weh getan.


    Die Schmerzen beim ausduschen waren bei mir sehr krass. Ich hatte aber auch einen 25cm langen und 10 cm tiefen schnitt.Ich weiß natürlich nicht wie groß es bei dir ist.....aber hab am besten jemanden beim ersten auduschen an deiner Seite.Denn im Krankenhaus ist ein Mann der ein kleines Löchlein hatte direkt beim duschen 3x umgekippt.Darum kriegen ja auch Frauen die Kinder ;-D


    Nicht das du alleine im Bad umkippst.ok.


    Wie groß (sagen denn die Ärzte) ist deine Wunde

    Hallo Nick.


    Ich weiß wie´s dir geht.....füll mich mittlerweile auch wie´n hypochonda.


    31Jahre, nur Schmerzen die ganzen Jahre....wenn ich 50 werde reichts mir auch....denn noch länger Schmerzen haben...Nein danke.


    Seit 1998 kämpfe ich gegen Fisteln an.Ich hatte 5 Jahre ruhe nachdem ich bei Italienischen Heilerin war.Leider kommt sie nicht mehr nach Deutschland.Alle anderen bei denen ich zur besprechung war...hatten keinerlei auswirkung.Ist vielleicht auch schmu.Aber die Italienerin konnte mir auch wehwehchen sagen die ich ihr nicht gesagt hatte.


    Nun habe ich montag eine eigenbluttherapie angefangen.Montag Nacht ist sie gering aufgegangen.Kamen aber nur 3 Tropfen raus.Dennnoch hatte ich dienstag kaum schmerzen sodass ich auch wieder laufen konnte ohne zu schreien.Leider sah es mittwoch wieder schlechte aus.Und heute ging wieder nix mehr.Der Doc war gade da und hat mir nochnal eigenblut gespritzt....ich sag dir bescheid, ob es morgen wieder besser ist. Ich werde jetzt auch zusätzlich Echinachea Tropfen nehmen um die Abwehrkräfte zu unterstützen und noch ein Tip.....Halte dir Streß und seelischen ärger weg


    Als meine Oma verstarb...bing war ne fistel da, als ich auf der arbeit gemobbt wurde, bimg war ne fistel da, als mein schwiegervater verstarb, bing war ne fistel da, als ich streß mit meiner mum hatte, bing...als mein Freund mich verließ,bing.....wie gesagt bin grad bei NR 20.


    Ich hoffe für alle das das Jahr 2009 ein Fistelfreies wird.


    Dicken Bussy und Kopf hoch

    @ Denn!s

    Das mit den Schmerzen ist ganz normal. Ich lag ca. ne woche im Krankenhaus, da hab ich täglich so komisch Medis bekommen dass der Stuhl weich wird (habs aber irwie nie genommen, kann das nich leiden wenn das so weich is ^^, außerdem hab ich ja schmerzmittel am laufenden Band bekommen. Das Ende vom Lied war dass ich 3 Tage lang nicht aufm Topf war. :D) Naja anschließend dann zuhause hat es das erste Mal dann schon weh getan, denke aber dass es nur weh getan hat weil ich mich zuhause nicht so mit Schmerzmittel vollgepumpt habe wie die im Krankenhaus. (Ärztin wollte mich garnicht entlassen weil ich so viele Schmerzmittel von den Schwestern bekommen habe, ständig kam eine und hat mir Schmerzmittel intravenös oder Schmerztropfen zum einnehmen gegeben, bis ich gesagt habe dass ich momentan eigentlich keine Schmerzen habe.)


    Zu dem Thema mit dem Pflaster: Also ich selbst hatte kein Pflaster, hatte nur Sterile Kopressen in und auf der Wunde, also die eine so in die Pofalte geklemmt, und hab ewig gewartet bis ich das mir angeschaut habe, zum einen weil ichs nie probiert hatte mir im Spiegel anzuschauen, zum anderen weil ich es nicht wollte.


    Schmerzen beim Auswaschen/Verbandswechsel hatte ich eigentlich nie, im KKH nur als die Tamponade von nach der OP entfernt wurde (weil die rausgekratzt wurde), und als meine Freundin mir zuhause das erste mal die Kompresse aus der Wunde gezogen hatte (lag daran dass "ich" die Pobacken nicht weit auseinandergezogen hatte).


    Euch allen ein hoffentlich gesundes und erholsames neues Jahr

    Danke für die Antworten, wünsche euch auch ein frohes fistelfreies Jahr;)


    War heute bei der ersten Nachuntersuchung und die ärztin meinte dass das loch 3-4 cm sei, also ziemlich klein für eine entzündete Fistel.Sie meinte auch das sich schon wieder erste Zellen bilden.Habe ihr dann gesagt das ich Probleme mit Schmerzen bei dem Stuhlgang habe, da hat sie mir dann ein Mittel gegeben, das aber nicht gewirkt hat, konnte nachher aber trotzdem Problemlos gewichte ablassen^^


    So jetzt hoffe ich auf schnelle genesung und ein nicht wieder aufreten der Fistel, das mit dem sitzen klapt gerade sogar ganz ok:)

    Hallo an alle,


    ich habe am 17.7.08. meine zweite Op hinter mich gebracht meine Wunde wurde genäht und soweit ist alles wieder in Ordnung.Nur habe ich bis heute das Problem das ich nicht richtig sitzen kann wenn ich zum beispiel auf einem Stuhl sitze und mich zurück lehne habe ich ein komisches Gefühljavascript:e(':-o') bei meiner Narbe.Es tut nicht Weh aber es ist stören.Hat jemand vielleich das selbe Problem ?Freue mich auf jede Antwort.


    Gruß

    Hallo Montroing


    Ist völlig normal das du nicht richtig sitzen kannst. Auch wenn die Wunde zugenäht wurde und du von außen nichts siehst, hattest du immerhin einen Eingriff. Je nachdem wie groß die Wunde ist, kann es auch sein das es ab und an mal etwas ziept. Liegt daran das bei der op ja auch sehnen, Nerven und bei größeren Wunden auch Muskel durchtrennt werden. Die Nerven etc. suchen sich und versuchen wieder zusammen zu wachsen...


    Alles wird wieder gut.

    guten abend.


    seit sonntag hatte ich das gefühl, ich hätte nen kräftigen tritt in den hintern bekommen. als es dann aber schlimmer wurde, hab ichs gestern tatsächlich auf mich genommen und bin zur hausärztin, die mich dann gleich zum kh geschickt hat.


    ja, ihr könnts euch denken ;-) - steißbeinfistel.


    da ich am di meine diplomarbeit abgeben muss, haben sie das erstmal nur aufgeschnitten (und nur eisspray benutzt...ich sag euch. schmerzen, die keiner tauschen will mit mir :( - die ärztin heute beim verbandwechseln war auch entsetzt, irgendwie..).


    nun, jetzt wirds jeden tag ent-sekretet ;-) und neu verbunden und jetzt soll ich so schnell wie möglich operiert werden.


    gut, googeln sollte man eh lassen, hab ich auch gemerkt. aber: auch ohne negative erfahrungsberichte: ne offene wunde ist pervers, schmerzhaft und scheiße :(.


    ich wollte im märz nach ecuador für nen freiwilligendienst gehen - das kann ich ja echt fast knicken, oder? :(


    und - die ärztin heute hat hoffnung gemacht, dass sies vielleciht ganz oder teils zunähen können, wenn sie jetzt erstmal die infektion im griff haben...


    was meint ihr dazu?


    wie realistisch ist das? und - wielang dauert dann die heilung?


    die andere ärztin gestern (die ich aber wegen dem eisspray eh verdächtig finde..) meinte, ich könnts auch drauf ankommen lassen, bei manchen käms auch erst nach fünf jahren wieder...aber das ist doch keine lösung, oder? oder wenigstens nur für die zeit bis nach ecuador? ab herbst kann ich krank sein, da fang ich anerkennungsjahr an ;-).


    ich hab so angst vor den schmerzen und es ist so kacke, adss all meine lebenspläne grad so den bach runtergehn :(.


    okay. mut, trost...irgendwas?


    bitte, grad keine fiesen erfahrungsberichte mehr :(...


    ps. eigentlich fall ich völlig aus der "zielgruppe": weiblich, normalgewichtig, am hintern kein bisschen behaart. tja. hilft mir aber auch nix.


    danke. und liebe grüße!

    Hallo Metchen.


    Also erstmal,sehr niedlich, aber eine Fistel macht keine Gesichts / Gewichtskontrolle. Ich bin auch ne Frau...aber kleine Häärchen haben auch wir dahinten.Vielleicht nicht grade schwarz mit Dauerwelle und 30cm lang....aber wir haben welche.


    Ich hab ja jetzt ne Eigenbluttherapie begonnen.Ich hatte eine sehr große im Innenschenkel...oder Schlüpferrand.Da da auch die Muskels zusammenlaufen, konnte ich vor Schmerzen kaum noch laufen.Ich wußte das,wenn ch ins KH geh,bin ich untenrum sehr entstellt.Hatte auch mein Artz bestätigt.Ich habe erst die 2 te Spritze bekommen und die ist fast weg.Dazu nehme ich Echinacea Tropfen.


    Ich denke das die bei mir durch Streß entstehen.Weil ich in den letzten 2 Monaten jetzt 8 Stück bekommen hab.Also auch wenn es nicht an der Therapie oder den Tropfen liegt das es besser wird, muß es das positive denken sein.


    Durch schlechte Gedanken sind die ja auch gekommen....also wieso sollte es dann andersrum nicht auch klappen?


    Denn wielange du mit der Fistel zu tun hast,liegt immer an der Größe.


    Ist auch so, dass umso länger man wartet umso größer wird sie.Du mußt definitif etwas unternehmen.Ob es nun das KH ist oder du es mit alternativen Heilmitteln versuchst liegt bei dir.ok


    Gute Besserung

    Hallo Blueeye77,


    Ich habe auch mittlerweile die vierte Eigenblutbehandlung hinter mir. Bei den Entzündungen hat sich keine Besserung eingestellt, jedoch hatte ich schon lange keine Erkältung oder Grippe. Immerhin etwas...*fg. Ich werde morgen mal wieder meine Hausärztin besuchen müssen, um mit ihr zu entscheiden ob eine OP notwendig ist. Eigenbluttherapie liegt 5 Wochen zurück. Die letzte OP ist schon 2 Jahre her, da wirds ja mal wieder Zeit für eine Vollnarkose.(entschuldigt den Sarkasmus) Wenn es wieder nötig sein wird, werde ich mich für ein neues Krankenhaus entscheiden. Ich hab eines gefunden, die arbeiten mit Maden für die Wundheilung und Reinigung. Bin mal gespannt wie das gehen soll.


    Mfg,

    Hallo zusammen,


    Melde mich auch wieder mal!


    Wurde ja am 4.11. operiert und meine Wunde ist noch nicht ganz zugewachsen. Kein Grund zur Sorge, da es beim einen schneller geht, beim anderen langsamer... Täglich immer ausduschen und neu "vollstopfen" :D


    Hatte meine Endkontrolle im Spital jedoch bereits. Die Ärztin, welche mich untersucht hatte, meinte die Chance sei relativ klein, nochmals eine Fistel zu bekommen. "Einmal dürfe man so eine haben"... Somit solle ich auch mit einer Vorsorgemassnahme (Haare weglasern) noch warten, da diese These sowieso recht umstritten sei.


    Solange die Wunde beim Heilungsprozess länger sei als tief, sei alles i.O. und darauf achten, dass die Wunde auch wirklich schön verschlossen ist (kleine Risse, etc. sollte nicht vorhanden sein).


    Nun heisst es abwarten und Tee trinken :=o

    Sooo... dann ein herzliches HALLO vom nächsten Opfer! :°(


    Auch ich trag ein nettes Löchelchen mit sicherlich jeder Menge "Untergrund" an meinem Steiß mit mir rum.


    Gehe jetzt die Tage zur endgültigen Abklärung zu einem Doc, aber denke meine Selbstdiagnose wird sich bestätigen. Und dann heißt es sicherlich "schneiden lassen". Ganz toller Gedanke, hab ja nur endlos schiss vor Vollnarkose (deshalb will ich ne lokale über den Rücken) und dem ewigen Heilungsprozess... Und KH kommt auch nicht in die Tüte, also nur ambulant!


    Joa, und was mir am meisten Sorgen macht ist die Tatsache, dass zum Schluss (wenn es den überhaupt gibt...) als kleines Dankeschön auch noch eine nette große und HÄSSLICHE Narbe zurück bleibt. OK, es ist am Steiß, also nicht unbedingt ne Stelle die man ständig in der Öffentlichkeit präsentiert. Hab aber trotzdem kein Bock beim gemeinsamen Duschen (Fußball etc.) ständig derjenige zu sein, auf den mit den Fingern gezeigt wird ("Iiihhh, was hat der denn da?!").


    Da ich bisher mit dem Teil gut und weitestgehend schmerzfrei leben konnte, werd ich ne OP nur machen, wenn es unumgänglich ist und auch das kosmetische Ergebnis anschließend stimmt! So eitel bin ich nun mal! Wird aber vermutlich schwer, das nem Arzt zu erklären, dass ich v.a. Sorgen wegen dem endgültigen Ergebnis habe... Aber es macht mir eben psychologisch echt zu schaffen, wenn ich mich zu ner OP entscheide und dort hingehe und mein Ar... weitestgehend "normal" aussieht. Und anschließend, bzw. nach Wochen/Monaten, eben ein Schlachtfeld dort ist, das total verkrüppelt aussieht.


    Daher gleich mal ne Bitte an die anderen hier, die schon genesen sind:


    Hat jemand Fotos von der Stelle (Narbe) so 1-3 Monate nach der OP? Wäre nett wenn sich da jemand melden würde. Denn vom "Loch" gib es im Netzt genug zu sehen. Aber vom endgültigen "Ergebnis" hab ich nichts gefunden...


    Übrigens:


    Das Thema ist ja super interessant hier "aufbereitet", aber aufgrund des gewaltigen Umfangs von über 300 Seiten leider nicht mehr komplett lesbar.

    :)-Hallo


    ich wurde am 17.12.2008 operiert.


    Habe mich natürlich vorher auch in vielen Foren informiert.


    Vieles davon ist Gott sei Dank bei mir nicht so eingetreten.


    Trotzdem habe ich einige Fragen.


    Bei mir wurde eine Analfistel entfernt.


    Leider ist der Schnitt größer Geworden wie vorher vom Facharzt gedacht.


    Ich kann mit Kompressen abdecken( offene Wundheilung), da kein Loch vorhanden ist.


    Hat jemand Erfahrung wie lange es bis zur "guten Heilung" kommt.


    Da ich gerne wieder Sport machen würde!


    Ausdauersportarten: Joggen, Radfahren, Spinning etc.


    Ich Dusche regelmäßig aus, habe fast keine Schmerzen, kann alles machen; Arbeiten, Autofahren, spazieren gehen usw.


    Die Wunde nässt derzeit noch ein bißchen und brennt manchmal, auch manchmal nach dem Toilettengang.


    Habe hinzu nun noch Sitzbäder mit TANNOSYNT durchzuführen.


    Ich bin sehr ungeduldig, und will umgehend mit der Saisonvorbereitung beginnen.


    Wäre um ein paar Informationen über Heilungsdauer, Heilungsprozess sehr dankbar.


    Allen Betroffenen und allen dehn es nach einer Fistel OP viel schlechter geht,


    wünsche ich alles Gute!!!!!


    olli_2501

    hallo ihr alle,


    auch ich gehör zum "erlesenen" Kreis derjenigen mit extra "Loch" ;-)


    habe am 4.7. nachmittags (nebenbei, bin anästhesieschwester und war zu dem Zeitpunkt auf Arbeit) zum ersten Mal höllische Schmerzen in der Steissbeingegend gespürt. Konnte kaum noch laufen, geschweigeden sitzen oder auf dem Rücken liegen. Da ich eh grad in der Klinik war (Bereitschaftsdienst im OP - Ironie des Schicksals?) bin ich morgens gleich in die Poliklinik marschiert und wollte mir eigentlich nur ne Schmerzspritze geben lassen. Dachte, ich hätte einen "Hexenschuss". Zu meinem Glück bin ich an einen unserer diensthabenden Chirurgen geraten, der sich gut Pilonidalfisteln und -abszessen auskennt und der hat dann auch innerhalb fünf Minuten die Diagnose "Pilonidalfistel" gestellt. Hat dann auch gleich mal netterweise mit ner Kanüle reingepiekst - ich hätte ihn erwürgen können - allerdings war kein Eiter oder ähnliches vorhanden und auch von aussen keinerlei Eintrittspforte erkennbar. Damit war die Sache auch schon gleich klar, ich wurde mit den Worten " geh nach Hause, komm morgen um neun nüchtern und dann gehts ab in den OP". Mir blieb irgendwie überhaupt keine Zeit drüber nachzudenken.


    Also bin ich brav am nächsten Tag wieder gekommen und lag ein paar Stunden später vor meinen Kollegen aufm OP-Tisch, tolle Sache! :( Hatte mir eine Spinalanästhesie gewünscht (kann ich nur empfehlen!!!), die wurde dann auch vom Oberartz gestochen und schon lag ich aufm Bauch mit blankem Hintern und wurde geschlitzt.


    Der zuständige Chirurg meinte es dann auch besonders gut und hat spontan ein 10 * 7cm großes und bis aufs Steißbein tiefes Loch in meine Kehrseite geschnitten. Es stellte sich raus, dass es kein Abszess, aber ein Fistelgebilde bis aufs Steißbein und auch nicht mehr weit weg vom Enddarm war.


    Nach der OP lag ich dann erstmal noch weitere 5 Tage in der Klinik, da ich leider extrem nachgeblutet hatte - mein Chirurg wollte nicht allzuviel koagulieren (offenen Gefäße veröden), da O-Ton "Kohle zwar nicht blutet, aber auch nicht gut heilt". :/ Auch wurde die Wunde offen gelassen, da er strikt gegen Schwenklappenplastiken und ähnliches ist (also Wunde wieder zunähen), da sich dabei in den meisten Fällen Rezidive oder weitere Entzündungen bilden. Und ich hatte da auch vollstes Vertrauen in seine Erfahrung und habs so akzeptiert.


    Nachdem ich zuhause war, fuhr ich jeden Tag in die Poliklinik zum Verbandswechsel und Kontrolle. Ist zwar nervig, aber sinnvoll!!! Auch hab ich jeden Tag die Wunde selbst ausgeduscht, auch nicht schön bzw die ersten Tage scheisse schmerzhaft, aber eben auch wichtig.


    Als es nicht mehr ganz so weh getan hat, hab ich zweimal am Tag selbst Verbandswechsel gemacht mit "Iruxol"Salbe, einem Enzympräparat, dass möglichen Siff und Eiter und Keime verhindert. Wichtig dabei ist, dass die Salbe mit feuchten (mit NaCl 0,9% getränkten) sterilen Kompressen abgedeckt wird. Is zwar nicht ganz so einfach, das selbst zu tun, aber mein Freund kann sowas leider nicht (ihm wird richtig schlecht bei offenen Wunden und dann wollte ich ihn auch nicht dazu zwingen) und mit etwas Übung und einem großen Spiegel ist es durchaus möglich ;-) Sah auch bestimmt recht witzig aus.


    Drei Wochen nach der OP bin ich dann auch schon wieder arbeiten gegangen, hab ja zum Glück einen Job, in dem ich nicht sitzen, sondern halt nur viel laufen muss und da war das kein Problem. Konnte und wollte auch nicht mehr zuhause bleiben, wusste einfach nicht mehr wie ich liegen oder sitzen sollte (trotz komischem Sitzring).


    Mittlerweile ist alles schön verheilt, es ist trotz der Größe nur eine kleine Narbe geblieben - noch dazu an einer Stelle, die ja eh kaum einer zu Gesicht bekommt. Allerdings hat es auch gute vier Monate gedauert.


    Hier ein Tip an alle Mitleidenden:


    wenn ihr sowas an euch feststellt, geht gleich zum Arzt! Rauszögern bringt nichts und auch wenn manche das behaupten, von allein geht sowas nicht mehr weg. Sucht euch einen guten Chirurgen, der die Wunde NICHT zunähen will. Achtet auch vorallem auf einen gute Nachsorge, haltet euch an die Anweisungen der Ärzte und macht regelmässig Verbandswechsel und Ausduschen. Ich weiss selbst , wie nervig das alles ist und wieviel Geduld man haben muss. Aber wenn man sich an alles hält, dann ist die Chance, dass sowas nicht mehr passiert, relativ groß. Und mal ehrlich, lieber mal 4 Monate (oder auch kürzer) bisschen drauf achten und sich drauf einlassen, als jahrelang damit rumzumachen und deshalb auch öfter aufm OP-Tisch zu liegen!


    Haltet die Ohren steif und ich wünsch euch allen viel Geduld ;-)


    Christine

    Hallo,


    ich habe meinen Hausarzt mal auf diese Eigenbluttherapie angesprochen, da in letzter Zeit ja ein paar Leute hier davon berichtet haben. Er hat mich angeschaut und hat angefangen zu lachen. Und mir gesagt ich soll das gleich mal vergessen. Ich erwähnte daraufhin das ich im Internet gelesen habe das es manchen geholfen hat und er antwortete mir daraufhin nur das es "den Ärzten was bringt aber nicht den Patienten".


    Ich habe dann das Thema beendet. :(


    Jetzt wollte ich euch mal fragen warum euch diese Eigenbluttherapie empfohlen wurde? Was genau sind da für Gründe genannt worden? Verbessert sich die Heilung dadurch? Oder ist das eher was um das Immunsystem zu stärken, so das der Körper gegen die Fistel und Abszesse kämpft?


    lg


    ioana

    @ ioana

    Die Eigenbluttherapie mach ich zur Stärkung des Immunsystems, die Wundheilung wird dadurch nicht beschleunigt. Die Fisteln vergehen auch nicht. Ich lass mir mein Blut spritzen um meine Abwehr zu stärken. Wenn das eigene Blut dem Körper wieder gespritzt wird, erkennt der das nicht mehr als das eigene an, behandelt es wie einen Fremdkörper. Aber es ist immer noch körperverwandt, also auch nicht besonders schlimm wenn es gespritzt wird. Die Körperabwehr kommt in Wallung. Ich sehs als Training für die Immunabwehr, nicht als Heilmittel für eine Fistel.


    MFG,

    Hallo ioana


    Sorry, aber dann wechsel mal en Arzt. Wie erklären sich sonst andere Heilmethoden die anschlagen wie Zb. Handauflegen. Laut mehreren Ärzten wäre meine Verwandte aufgrund von MS innerhalb von Max. 1-2 Monatn gestorben.Sie ist zum Handauflegen gegangen und hat noch über 2 Jahre gelebt. Vielleicht findet dein Arzt das genauso komisch.


    Ich kann nur sagen das ich mit meinen 20 Fisteln wohl schon einige Erfahrungen gemacht habe. Und das wohl nicht von einem Arzt verglichen werden kann, der immer einen Patienten hat, der mal eine Fistel bekommen,operiert,und alles wieder gut ist.


    Ich kann nur sagen das die Eigenbluttherapie gegen einige Krankheiten hilft, zb Diabetes, Allergien, Hautkrankheiten etc. ob Sie tatsächlich auch bei Fisteln hilft....weiß nicht.


    Vielleicht ist das auch die Kraft des unterbewußtseins oder so.Nach dem Motto: wenn man dran glaubt hilft es auch.Ich habe gehofft das es hilft und das hat es getan.Und wenn man mir gesagt hätte gib mir 500€ und ich geb dir ein Glas Zuckerwasser....egal,hauptsache ist, das ich nicht wieder aufgeschnitten werden mußte und verloren habe ich lediglich 50€ für 10 Spritzen. Ob ich das an Tagegeld im Krankenhaus bezahle oder Peng.Und diesmal tat es aber garnicht weh

    @ Nick Neuer

    Danke für deine Antwort.

    @ Blueeye77

    Ich hatte auch vor 3 Wochen meine 6te Steißbeinfistel OP und mein Hausarzt hat mich bisher bei allen Operationen begleitet. Er kennt also schon meine Krankheitsgeschichte und weiß das es ständig wiederkommt. Aber er hat halt so seine Vorbehalte.....


    Ich persönlich bin aber offen für alles und versuche immer neue Behandlungs- und Heilmethoden zu finden. Deswegen werde ich den Chirurgen der mich operiert hat bei meinem nächsten Termin auch mal danach fragen und schauen was er mir dazu sagt.