Nachtrag zu oben drüber *:)


    Nachdem ich mein Gejammer selbst nicht mehr ertragen habe, war ich heut Mittag gleich wieder im Krankenhaus. Hab vor Schmerzen übergeben müssen und bin fast ohnmächtig geworden. Die Ursache war dann schnell gefunden. Von außen sah meine restlich noch zugenähte Wunde top aus...keine Beanstandungen. Hab aber auf einer Öffnung der Nähte bestanden und gesagt, das ich mir die Schmerzen ja nicht einbilde. Als dann alles offen war kam ne Menge Zeugs raus, was da nicht hingehörte. Die Wunde hatte sich nach innen schön entzündet. Jetzt muß meine Wunde auch, wie bei den meisten, offen ausheilen. Und ich sag Euch, das ist eine Wohltat.:)^ Wird zwar nun länger dauern, aber man riskiert so keine Entzündung. Ich werde das ganze nun von meinem Mann 2x täglich ausduschen und neu verbinden lassen. Auch der heute behandelnde Arzt meinte, so würde alles besser heilen. Er hat in seiner Laufbahn als Proktologischer Chirurg (und ganz taufrisch war der auch nicht mehr) erst EIN MAL!!! erlebt, das das mit dem zunähen gut geht. Also mein Rat, lasst die Wunde gleich offen ausheilen. Die Schmerzen die ich hatte, wünsch ich wirklich niemandem. :(v


    Liebe Grüße ;-D

    Hallo Weiowie,


    erstmal: Mach Dir keine Gedanken zum Thema Schmerzempfinden :)^ Jeder empfindet Schmerz anders und wenn wir Fistelgeplagten und Operierten keine Schmerzen empfinden dürfen, wer dann?!?


    Ich wurde auch am 7. operiert, allerdings ambulant unter örtlicher Betäubung da ich schwanger bin und keine Vollnarkose bekommen darf. Auf Schmerzmittel muss ich gänzlich verzichten und demnach kann ich ein Lied zum Thema Schmerzen singen :=o


    Ich kenne wirklich auch einige Leute bei denen die Wunde genäht wurde und danach immer geöffnet werden musste, weil es Komplikationen bei der Heilung gab.


    Als Schmerzmittel kann ich Dir Voltare* Resinat empfehlen, sie sind sehr magenverträglich und ausdauernd. Hast Du es denn schon paralell zu den Schmerzmitteln schonmal mit "Magenschonern" versucht? Die meisten Schmerzmittel schlagen leider auf den Magen.


    Da ich 2007 schon mal operiert wurde und mir vergangenen Donnerstag meine 5. Steißbeinfistel entfernt wurde, werde ich nach der Wundheilung einen Heilpraktiker aufsuchen und mir zudem die Haare am Steißbein in einer Hautklinik entfernen lassen. Ich würde alles dafür geben von dem Mist verschont zu bleiben und sollte ich irgendwann im Lotto gewinnen, geht die Hälfte meines Gewinn's in die Fistelforschung (Ursache, Prävention, Behandlung usw...).


    Ich wünsche Dir eine gute Besserung und eine schnelle Wundheilung*:)

    Hallo Kugelfisch777,


    danke für deine aufbauenden Worte ;-D


    Nehme Ibuprofen von Stada, mit denen komm ich jetzt ganz gut klar. Hab auch Magenschoner dazu genommen.


    Bei mir ist leider noch nicht ganz klar, welche Sympthome derzeit woher kommen. Ich werde seit einiger Zeit wg. "Burnout" behandelt. Habe aber immer gesagt, das ich nicht an was psychosomatisches glaube und daher auf weitere Untersuchungen beharrt. Wie sich nun nach dar OP herausgestellt hat, habe ich eine Schlidrüsenunterfunktion (vermutlich Hashimoto) - Lustigerweise habe ich genau das auch meinem Hausarzt ggüber vermutet und zwar Wochen vor der OP und der meinte "Nein, nein...das ist alles der Stress. Aber wenn Sie unbedingt möchten, dann lassen Sie sich mal Blut abnehmen. Jedenfalls kann es sein, das das behandeln der offenen Wunde mit Jodsalbe zu nem Schub oder sowas geführt hat und bei mir daher alles so schräg abläuft.


    Wie auch immer, Haare will ich mich auf jedenfall auch entfernen lassen und zum Heilpraktiker gehe ich auch. Wenn man mittlerweile den Ärtzen schon die Diagnosen vorkauen muss, wende ich mich solangsam lieber der alternativen Medizin zu. Zumal ich nun schon das 3.mal dem Arzt gesagt hab, auf was er mich untersuchen soll. War nicht immer der selbe Arzt, aber halt immer´n Schulmediziner. Ganz toll :-/


    Dir wünsche ich, das die Schmerzen bald vorüber sind und Du dich dann ganz auf deine Schwangerschaft einlassen kannst.


    *:)Ganz liebe Grüße und gute Besserung...auch an alle anderen Geplagten.

    Hallo Leute,


    an alle die sich mit Fisteln herumschlagen ob am Steißbein oder wo anders kann ich auch nur aus meiner Erfahrung sprechen, das es auch Möglichkeiten gibt, ohne OP. Natürlich ist eine Fistel immer so etwa wie ein Ablaßventil des Körpers, somit sollte vorallem auch untersucht werden, welche Giftstoffe sich im Körper befinden und dann sollte eine Entgiftung bzw. Ausleitung durchgeführt werden.


    Ich habe nach einer erfolgreichen Entgiftung die Fistel mit Silicea und Bädern in Kernseife in den Griff bekommen, also entgegen der Aussage aller Ärzte, dass sich eine Fistel niemals schließen kann.


    Es geht also auch ohne OP, aber dass muss ich auch mit Vorsicht sagen, es dauert auch sehr lange..


    Wenn ihr genaueres erfahren wollt, auch besonders zu meinen Erfahrungen und auch zu Heilungschancen und Therapiemöglichkeiten, dann schickt mir einfach eine email, ich werde euch dann Tips geben, wie ihr dieses lästige Problem für alle Zeit in den Griff bekommen werdet.


    Achja, und ein Rückfall ist bisher nicht aufgetreten.


    Emails bitte an "nik026@homail.com" senden.


    Liebe Grüße,


    Nils

    Soooo, nachdem ich gefühlte hundert Seiten dieses Forums vor und nach meiner OP gelesen habe, will ich mich auch ein bisschen beteiligen. Mich hat dieses Forum gut informiert, auf alles vor und nach der OP vorbereitet und deswegen denke ich, jeder der die Erfahrung schon hat, sollte unentschlossenen Menschen, oder aber ängstlichen "zur Seite" stehen.


    Meinen "kleinen Freund" spürte ich im Sommer 09 das erste mal. So ne Art Beule die einen erst mal nicht aus der Ruhe bringt. Ich bin als Mediengestalter sitzenderweise oft vorm Computer und war halt der Meinung einfach mal zu lange auf dem Steißbeinknochen gehockt zu haben. Das kennt man ja, man hockt furchtbar bequem im Schreibtischstuhl und merkt beim Aufstehen das man es übertrieben hat.


    Im Laufe der Tage und Wochen wurde ich dann aber doch stutzig, denn diese Beule ging nicht mehr weg, sondern änderte nur die Größe und Druckempfindlichkeit. Von Schmerzen konnte keine Rede sein. Wie bei vielen anderen war dann auch irgendwann der Zeitpunkt da, als man ne Überraschung im Boxershort hatte. Nicht viel und auch nicht wahnsinnig aufregend, aber doch ungewöhnlich. Ab diesem Zeitpunkt rang ich mit mir, ob ich doch mal zum Chamanen sollte :-) Ich hatte immer noch nur wenig Schmerz, eben als wenn man in der Pubertät einen größeren Pickel hatte ( bin 39 Jahre).


    Am Montag(11.01.2010) vor einer Woche hat es mir dann gereicht und ich bin zur Hausärztin. Ja und als wenn ich es schon geahnt hätte (dank des Forums) schaute sie kurz auf meinen Vollmond und kurze Zeit später hatte ich die Überweisung fürs KH und deren Bitte gleich vorbeizuschauen. Ich also ins KH und dort noch mal gefühlte 10 mal die Hose runter und hoch gezogen. Am ende war ich Fistelianer und sollte gleich dableiben. Nach mittleren Protest meinerseits, das ich wenigstens noch ein paar Dinge erledigen möchte, wurde ich für den nächsten Tag, also Dienstag bestellt.


    Tags darauf also ins KH und über die Tage dann Erlebnisse der dritten Art gehabt. In dem Krankenhaus herrschte eine Stimmung, die eines Kochtopfs nicht unähnlich waren. Diese beruhten wohl auf "Umstruckturierungsmaßnahmen". Was das in der heutigen Zeit heißt, könnt ihr euch selbst ausmalen. Aber die Pflege hat darunter nicht gelitten. Die OP lief wie bei vielen anderen hier auch. Chirurg machte witzchen, während er mich in den OP schob,ich zog mir die Droge rein und wachte im Zimmer wieder richtig auf. Keine Schmerzen, kein blödes Gefühl, aber trotzdem eine 7x4 große Wunde, die bis zum Knochen geht.


    Drei Tage musste ich die Laune der Schwestern noch ertragen, dann war ich wieder raus. Immer noch fast schmerzfrei, außer diesem echt lästigen dauerhaften Druckgefühl, welches auch von den Tamponagen kommt.


    Seitdem renne ich jeden Morgen nach dem großen Geschäft und dem ausduschen zu meiner sehr kompetenten Hausärztin und diese kümmert sich dann um meine Kehrseite. Das ist nicht das angenehmste und wohl auch die einzige Zeit am Tag wo es auch mal schmerzen kann, aber es ist auszuhalten.


    Wichtige Dinge sind meines erachtens:


    -mindestens zweimal (morgens u. abends) ausduschen. mehr würde ich nicht machen. Wassermassage gut und schön, aber die Wunde braucht auch mal Ruhe.


    -Tamponieren ist ultra wichtig. Wenn ein Arzt oder Schwester sagt, das sei nicht nötig, dem empfehle ich mißtrauisch zu werden. Einschlüsse, Wundtaschen, wildes Fleisch sind alles Dinge die wir nicht brauchen können und dies verhindert die Tamponage


    - ob entzündet oder nicht, nach der Op ist meiner Meinung nach die offene Heilung die einzig wahre, wenn auch nervige. Allein mein gesunder Menschenverstand sagt mir, das es höchstwahrscheinlich ist, das es Ärger gibt, wenn ich eine große Wundhöhle einfach zunähe. Ich brauche nur meine täglichen Tamponagen ansehen um zu wissen das sich das so ziemlich alles innen sammeln würde, wäre ich genäht worden.


    - apropo Wundheilung. Weil viele hier schreiben das sie sich alles mögliche einwerfen um die Wundheilung zu beschleunigen. Ich hatte eben dieses Thema mit meiner Hausärztin und sie meinte das sie eine zu schnelle Wundheilung gar nicht so prickelnd findet. Sie hat die Erfahrung gemacht, das es eben diese Menschen sind, die nach erfolgreicher Wundheilung immer noch mit einem winzigen Lock am A... rumlaufen, weil es einfach zu schnell ging und der körper ein Sekretkanal gelassen hat. was sich daraus bilden kann, na ja ihr wisst schon. Auch waren diese Kanidaten bei ihr immer diejenigen die das Vergnügen mehrmals hatten.


    Soooo,nun habsch Hornhaut an den Fingerkuppen und hör erst mal auf. Mal davon abgesehen das meine Wunde das Protestschild hochhält und ich erst mal wieder vom Stuhl hoch muss.


    Allen hier alles erdenklich gute, möge unsere Kehreite uns in Zukunft verschonen :-):-)

    Hallöchen,


    nach dem ich heute zum 1.Mal meine Wunde gesehen hab, will ich mich auch mal wieder melden ;-D


    Wunde ist untertrieben, es ist ein Loch...ein richtig tiefes Loch! Zum Glück aber ganz sauber und auch mein Chirurg ist mit der Heilung sehr zufrieden.


    Morgen ist die OP 14 Tage her und seit vergangenen Montag granuliert die Wunde und es bildet sich endlich neues Gewebe :)^


    Mich wundert's dass ich das Ganze ohne Schmerzmittel aushalte, um aber meinem ungeborenen Baby nicht zu schaden nimmt man ja doch einiges in Kauf.


    Wisst Ihr was mich tierisch ankot*t???


    Ich heirate in 4 Wochen und werde mit Sicherheit in meiner Bewegung eingeschränkt sein und meine Hochzeit wird mir immer in Erinnerung mit dieser Wunde sein%-|


    Danach geht's nach Wien in die Flitterwochen wo ich mir jetzt schon langsam einen Arzt für den Verbandswechsel suchen kann. Suuuuuper, so hab mir mir das vorgestellt!


    Ich hoffe Euch geht's den Umständen entsprechend gut!


    Liebe Grüße*:)

    Hallo, ich bin gestern zum dritten Mal innerhalb von einem Jahr an einer Steissbeinfistel operiert worden, und bin heute morgen entlassen worden. Die ersten zwei OPs habe ich bei uns im Krankenhaus machen lassen, da dann auch mit offener Wundheilung und täglichem Tamponadenwechsel. Für die dritte OP bin ich in eine Klinik in Grebenhain bei Fulda, die wohl spezialisiert sein soll. Die Ärzte sagen aber, ich soll nicht Tamponieren, sondern mir auf eine Kompresse Betaisadona drauf machen, und mir dann in die Wunde reindrücken. Fertig...


    Finde das schon komisch, das die einem von der Tamponade abraten. Und bei den ersten beiden OPs wurde mir gesagt, nicht sitzen erstmal. Hier haben die jetzt gesagt, egal wie, auch wenn es weh tut, einfach drauf sitzen.


    Bin da echt ein bisschen ratlos, was denn nun die bessere Methode ist. Tamponade oder dieser Betaisadonna lappen ?


    Hat da jemand Erfahrung mit gemacht.?


    Habe nach der OP und auch heute morgen bei der Visite gefragt, ob ich mal den Arzt sprechen kann, damit ich mal erfahre wie die OP verlaufen ist, aber man wiess mich da nur ab, und meinte wäre bestimmt alles gut.


    Der Arzt heute morgen bei der Visite, schaute nur kurz drauf, und meinte alles ok.Toll!!!


    Jetzt stehe ich hier, und muss mir irgendwie den Lappen mit der Salbe da rein drücken, und ich habe keine Ahnung ob ich es richtig mache, denn im KKH wollte ich es gerne unter Fachmännischen Augen mal selber tun, und da hiess es, ach das schaffen sie schon. Und dann wurde es von der Schwester gemacht.


    Klasse...oder ?


    Freue mich über Nachrichten von euch hierzu...


    Gruss René

    @ rene75

    "Finde das schon komisch, das die einem von der Tamponade abraten. Und bei den ersten beiden OPs wurde mir gesagt, nicht sitzen erstmal. Hier haben die jetzt gesagt, egal wie, auch wenn es weh tut, einfach drauf sitzen."


    Es kommt wohl auch ein bisschen auf die Tiefe der Wunde an. Haben sie dir denn wieder bis runter zum Knochen ein Steak rausgeschnitten?? Oder ist es eine eher flache Wunde?? Meine Ärztin meinte nämlich, bei flacheren Wunden ist eine Tamponage nicht unbedingt nötig. Ansonsten aber eigentlich ein Muss. Dieses Betaisadonna kann man an die Tamponagen machen oder aber in flüssiger Form in die Wunde geben, was aber meist von den Ärzten selber gemacht wird. Man hat ja nun mal hinten keine Augen.


    "Habe nach der OP und auch heute morgen bei der Visite gefragt, ob ich mal den Arzt sprechen kann, damit ich mal erfahre wie die OP verlaufen ist, aber man wiess mich da nur ab, und meinte wäre bestimmt alles gut. "


    Jaaaaa das kenne ich auch, ich habe jetzt, zwei Wochen später, immer noch keine Ahnung was bei der OP vorgefunden wurde, ob Fistelkanäle oder nicht usw.


    Ich habe meine Hausärztin jetzt gebeten sich den OP Bericht schicken zu lassen und dann sehen wir da mal nach. Man will ja schließlich wissen was war.


    "Der Arzt heute morgen bei der Visite, schaute nur kurz drauf, und meinte alles ok.Toll!!!


    Jetzt stehe ich hier, und muss mir irgendwie den Lappen mit der Salbe da rein drücken, und ich habe keine Ahnung ob ich es richtig mache, denn im KKH wollte ich es gerne unter Fachmännischen Augen mal selber tun, und da hiess es, ach das schaffen sie schon. Und dann wurde es von der Schwester gemacht. "


    Hast du keinen Hausarzt der das macht?? Also ins Krankenhaus renne ich nicht mehr um es versorgen zu lassen. Die haben mir dort einfach zu viel Streß und dann kommt es eben dazu das sie dich auf die Pritsche legen, ratsch das Pflaster ab, mal kurz geschaut und zack das nächste Pflaster drauf. Nee danke, meine Hausärztin schaut genau hin und versorgt die Wunde, bevor da wieder ein Pflaster draufkommt.


    Ich würde an deiner Stelle versuchen, einen "normalen" Arzt zu finden, der sich die Zeit nimmt. Einfach weg vom Kankenhaus!!! Ich weis ja nicht ob die Versorgung in deinen ersten beiden Fällen auch so ablief, aber wenn ja, dann ist die Möglichkeit, das du deswegen ein drittes mal da gelegen hast, durchaus da.

    Hi, ja ich werde am Montag auch zu meiner hausärztin gehen, denn die hat bei den ersten beiden OPs auch täglich die Wundversorgung mit Tamponade gemacht. Doch die Wunde ist ziemlich gross und tief. Würde sagen, fast ein Tennisball passt rein. Verstehe das auch nicht, mit dieser Methode. Antwort, von denen war gewesen, wir sind eine Fachklinik, und wissen wie es geht. Naja....


    Bin mir da total unsicher, und das selber machen...ist echt ne Zumutung. Habe das eben wieder gemacht, das ist absolute Scheisse.


    Jetzt war ich extra in einer 140km entfernten Fachklinik, und dann sowas...echt Toll

    Sosooo Fachklinik!!! Und dann so ne Behandlung?? Man staunt halt immer wieder :-)


    Ich würde mich da an bewährtes halten und da gehören die Tamponagen nun mal dazu. Wenn deine Hausärztin das so regelt, gut so, vor allem wenn du auch so ne tennisball-Wunde hast. Meine ist genauso groß und meiner Hausärztin musste ich nicht erklären warum ich Tamponagen bekommen will, auch wenn es unangenehm ist.Selber machen??? Huuaaaaa neeee, das geht ja mal gar nicht. Ich bin bestimmt nicht zimperlich, aber das geb ich mir nicht. Ich hab mich mit der Hausärztin geeinigt, das sie frühs tamponiert und ich das abends wieder entferne, normal ausdusche und ne Kompresse draufdrücke. Morgens kurz das selbe noch mal und wieder ab zum Arzt um wieder tamponieren zu lassen.

    Also, Grebenhain steht beim Berufsverband der Coloproktologen als Kompetenzzentrum. Heißt, die sind entsprechend qualifiziert, was - denke ich - schon fast die halbe Miete ist.


    Du warst relativ kurz nur stationär, ich war drei Tage in meiner Klinik. Und in der Zeit haben sowohl die Schwestern als auch ich den Verband gewechselt. Nachdem ich den Verband gewechselt hatte, hab ich mir ne Schwester gesucht, die hat kontrolliert, ob das soweit gepasst hat. Schade, dass man das bei Dir nicht so gemacht hat, da wäre ich auch verunsichert.


    Mit Tamponade meinst Du quasi das gleich Material wie bei ner Kompresse, oder? Bloß dass die Kompresse gefaltet ist?


    Ich hatte auch 10 x 10 cm Kompressen, bei mir kam Lavasept-Gel drauf. Und die habe ich dann auch soweit rein geschoben, wie es ging. Und meine Wunde war auch sehr tief, etwa 5 cm bis zur sogenannten Faszie runter. Wichtig ist nur, dass die Wunde von unten hoch heilt und sich nicht Taschen bilden können. Und das ging bei mir mit der Kompresse auch wunderbar. Ich hatte auch keine Pflaster - nur ne Flockenwindel über die Pofalte, Netzhose drüber - fertig. Ich hatte seit der OP nur ein Pflaster - für die Infusionsstelle.


    Also, dass man im Krankenhaus nicht so sehr beachtet wird, ging mir auch so. An meinem Tag wurden noch 7 andere operiert - alles proktologische Fälle. Und ich denke, dass ich da echt der harmloseste Fall war. Und im Nachhinein (auf den Tag genau 12 Wochen her), ging es eigentlich auch. So viel kann man eigentlich nicht falsch machen. Halte die Wunde immer sauber, achte darauf, dass die Kompresse vernünftig tief sitzt. Ob sitzen geht, solltest Du selber entscheiden. Ich habe 4 Wochen nicht gesessen, und mein Operateur meinte auch: Machen Sie das so, wie es für Sie geht...

    Ja aber wieso sagen die einen in der Klinik so und die anderen so...bin da echt verunsichert, zumal ich seit genau einem Jahr zuhause bin und Krank geschrieben. Da es jedesmal Probleme gab, das die Narbe nicht zugewachsen ist, bzw immer wieder aufging. Und ich nie, die ganzen Monate ohne Schmerzen sitzen konnte.

    Klingt so, als hätte man vorher versucht, es zu vernähen? Mein Proktologe meinte, Zunähen geht eher selten gut, deshalb macht er es grundsätzlich nicht. Außerdem muss man relativ viel Gwebe entfernen, um sicher zu gehen, dass auch alles an entzündetem Gewebe mitnimmt. Und dann wird die Wunde so groß, dass man sie eigentlich nicht vernähen kann, außer mit Verschwenkplastiken oder so. Und die Stelle ist ständig in Bewegung und Spannung, wirklich gut hält eine Naht da eh nicht. Und wegen der Nähe zum Darmausgang kann man die Wunde meist eh nicht absolut steril halten - deshalb ist das Ausduschen auch so wichtig. Ganz steril bekommt man die Wunde eh nie...


    Wenn Du mit der Methode aus der Klinik nicht klar kommst, würde ich an Deiner Stelle nochmal nachfragen, da scheint die Nachsorge und das Erklären wohl etwas zu kurz gekommen sein.


    Und dieser Satz "wir sind eine Fachklinik, und wissen wie es geht" - der stimmt wahrscheinlich! Dein Hausarzt sieht bestimmt nicht so viele Steißbeinfisteln wie die Klinik, die haben einfach die Routine darin. Für die ist das echt nichts großes. Sie hätten es Dir aber anders sagen können...


    Wenn die ersten beiden Versuche erfolglos waren, würde ich an Deine Stelle es erst recht anders probieren. Schließlich waren die bisherigen Methoden ja anscheinend nicht so klasse.


    Mein Hausarzt hat auch Kompressen verwendet und das kannte er auch so. Er hat es so gemacht, wie es im Arztbrief stand und ich bin bislang ganz gut damit gefahren. (Toi Toi Toi!)

    Bei der ersten OP war es eine offene Wundheilung. Als dann die Narbe nichr zuging, bzw immer wieder aufging, hat man nochmal operiert, allerdings nur die Wundränder nachgeschnitten und zugenäht. Das hat sich entzündet, dann wurden die fäden raus gemacht, und wieder offen Heilen lassen. Aber dann auch wieder das gleiche Problem, das die narbe immer wieder aufging. Der Facharzt sagte, warten warten warten...nach 4 Monaten und es war noch genauso, mit dem aufgehen der narbe, entdeckte er einen Fistelgang der an die hautoberfläche kam. Deswegen nun die dritte OP.Die Versorgung im KKH fande ich das allerletzte. Und das mit der tamponade, hat man mir im KKH bei der ersten und der zweiten OP gesagt, also nicht mein hausarzt.


    Habe gestern abend, dann wieder das selber gemacht, und habe eine Höllennacht hinter mir, mit tierischen schmerzen und fast das gefühl, als hätte sich da was entzündet.


    Gleich mache ich das auch wieder.

    Also wie gesagt, laut Aussage meiner Ärztin ist das zu schnelle zuwachsen der Wunde, einer der Gründe, warum es am Ende des Heilungsprozesses meist bei einem Loch bleibt, das einfach nicht weiter zuwachsen will oder immer wieder aufgeht. Es bildet sich ne kleine Wundhöhle und diese letzte Öffnung lässt der Körper als Sekretkanal nach draussen.


    Was meine Hausärztin angeht, die hatte schon jede Menge Leute mit dem Problem zur Nachsorge auf dem Tisch. Das iss wohl auch ne Art Volkskrankheit, von der aber nur wenige sprechen, betrifft es doch ne delikate Stelle.


    Es gibt ausreichend gute Gründe für eine Tamponage. Lass dich da nicht verunsichern. Deine Hausärztin wird das schon regeln.

    Was macht denn die Wunde für einen Eindruck??? Sieht sie entzündet aus ??? Ich weis, wir sind alles nur Laien, aber wenn man ständig drauf schaut, bemerkt man ja veränderungen.


    Wenn es gar nicht mehr geht, schwing dich zum Arzt zum drüberschauen!!!!!!!

    Nicht überlegen, wenn da wirklich was nicht stimmt, dann mach dich in die Spur. Dafür sind die ja da, das sie auch am Wochenende mal draufschauen. Wenn nichts gravierendes ist, dann ist es ja ok ( mal abgesehen von den Schmerzen), aber wenn doch was nicht stimmt, kann man gleich was tun und dir ist allemal geholfen.

    Erstmal n' Hallo an alle,


    hab mich nur wegen diesem Thema angemeldet. Mich plagt genau das selbe. Ziemlich genau seit der 1. Jannuar Woche 2009! Ich wusste anfangs nicht genau was es ist, und dachte es geht wieder von selbst weg. Es hat zwar sau! stark geblutet aber ich dachte mir einfach, das geht schon wieder weg. Immer wieder im 1-2 Monat Rythmus tauchte es dann aber wieder auf. Irgendwann im Oktober stieß ich dann durch zufall auf genau dieses Thema, weil ich mal danach suchte, was es denn sein könnte. Naja kurze zeit Später, Anfang November hatte ich dann einen Termin beim Proktologen. Die Diagnose war erstmal sehr eindeutig: Steißbeinfistel! Ich wurde von ihm dann zu einer Radiologischen Gemeinschaftspraxis geschickt mit dem Auftrag "Fistelung mit Röntgen". Ihr hab richtig gelesen "Röntgen" keine Kernspintomorafie. Ich stand dann also beim Radiologen um ca. 20Uhr draußen wars schon ziemlich dunkel und innen begann dann das große Chaos. Die Ärzte in der Radiologie wollten! kein Röntgen mehr davon machen, weil es eine viel zu veraltete Technik war. Sie wollte eine Kernspintomografie machen. Das wollte aber wiederum der Proktologe nicht. Ich stand dann also ca. 20Min-30Min dort in der Radiologie. Nach ewigem hin und her telefonieren zwischen Radiologen und Proktologen war es endlich klar. Sie haben die Erlaubnis bekommen eine Kernspintomografie zu machen. Ich hatte zudem das Glück, dass genau an diesem Tag die Fistel offen war. Ich habe dann für den nächste morgen noch einen Termin reingequetscht bekommen, obwohl eigentlich kein Platz mehr war. Am nächsten Morgen also ging ich in diese Radiologische Praxis. Musste ca. 5-10min warten und kam auch schon dran. Ich wurde von einer netten Frau in eine "Umkleidekabine" gebracht. Dort musste ich mir nur meine Hose ausziehen (und Schmuck ablegen, wenn ich einen gehabt hätte). Dann musste ich noch "kurze" 5-10Min in dieser Kabine warten, dann ging es auch schon los. Die Dame von vorher holte mich aus dieser Kabine und brachte mich in den Raum in dem der Kernspintomograf stand. Ich musste mich dann auf diese "Liege?" des Kernspintomorafen legen. Es kam ein Mann herein, ich glaube es war ein Doktor im welchem Fachbereich auch immer, und zwei Frauen, die ihm halfen. Er holte eine Art Röhrchen, das mit einer Durchsichtigen Flüssigkeit gefüllt war, die dann nur auf den Kernspinbilder zu sehen ist, diese Flüssigkeit sollen die Fistel "wurzeln/gänge" einfärben. Das Röhrchen hatte etwa einen Durchmesser von 1-2 Millimeter. Ich musste dann also meine Unterwäsche etwas nach unten ziehen, danach wurde es vorn noch etwas abgeschnitten und dann in die Fistel reingesteckt. Das hört sich zwar etwas ekelig und schmerzhaft an, aber so arg tat es nicht weh. Es war nur ein leichter Druck zu spüren. Dann wurde das Färbemittel in die Fistel "eingespritzt" dass die Gänge auch gut zu sehen waren. Dieses Röhrchen blieb während der gesamten Kernspinprozedur in der Fistel stecken, sie wurde mit einem Pflasterklebeband? festgeklebt. Dann wurde ich in die Röhre geschoben. Dann gings auch schon los. Nach etwa 15Min ein Zwischenfall. Mir wurde nur gesagt, dass es gleich weiter ginge und ich kurz warten soll. Ich dachte mir weiter nicht, als ich dann nur noch von draußen (vor dem Raum) hörte "HALLO, HALLO, KÖNNEN SIE MICH HÖREN?", natürlich hab ich nen Schreck bekommen. Nach etwa 10 Minuten ging es dann bei mir weiter. Ich musste noch ein paar Atemübungen machen, für was auch immer. Als es dann fertig war, kam der Doktor und die zwei Frauen wieder rein, befreiten mich aus der Röhre und zogen mir dieses Röhrchen aus der Fistel. Wie ich dann im nachhinein mitbekam wurde jemand währen meiner Tomografie bewusstlos und musste reanimiert werden, sogar der Notarzt musste kommen. Davon hab ich aber nicht wirklich etwas mitbekommen. Ich konnte mich wieder umziehen und wurde wieder ins Wartezimmer geschickt. Keine 5Min vergingen und ich kam dran um meine Bilder mitzunehmen und um nach Hause zu gehen. Ich nahm also die Bilder und rief als ich wieder zu Hause war bei meinem Proktologen an um einen Termin auszumachen. Ca. 2-3 Tage später hatte ich den auch. Ich musste dort im Wartezimmer sage und schreiben fast 1 STUNDE warten bis ich dann dran kam. Und alles was er mir dann sagte war, dass es eine Fistel ist, und dass ich in die Chirugie ins Krankenhaus solle. Er gab mir dann meine Überweisung und ich ging nach Hause. Mitte/Ende Dezember hatte ich dann den Termin im Krankenhaus. Dort in der Chirugie angekommen, musste ich erstmal etwas warten. Aber nicht lange, nur etwa 5-10 Minuten. Ich kam dann in einen Raum, hab mich ersteinmal hingesetzt und gewartet bis der Arzt kam (Ich weiß nicht wo ichs reinpacken soll, aber auf dem Dokument vom Radiologen stand, dass meine Fistel einen durchmesser von 1,5cm hat). Kurze Zeit später war er auch da und dann gings auch wieder los. Hinlegen -> Hose runter. Er schaute sich das kurz an, für ihn war es auch eindeutig was es ist. Er nahm dann eine Art langes Streichholz auf dem Silbernitrat war (wenn ich mir recht erinnere). Das drücke er kurz auf die Fistel drauf. Es hat gebrannt wie die Sau kann ich euch sagen. Als ich mich wieder anzog und aufstand wurde mir erstmal schwindelig und ich musste mich wieder setzen :P. Ich gab ihm dann die Aufnahmen. Er sagt mir dann ich solle im Jannuar wieder kommen, weil sie die Bilder in einer Konferenz? auswerten müssen. Ich war dann also nach den Winterferien bei ihm in der Klinik. Ich kam wieder in ein Behandlungs Zimmer, dort musste ich mich wieder hinlegen und er schaute es sich nochmal an. Dann konnte ich mich wieder anziehen. Gleich darauf wurde ein OP-Termin ausgemacht. Für mich etwas umständlich, da ich noch in die Schule gehe. Termin ist also kurz vor den nächste Ferien. Am 11. Februar und am 9. Februar muss ich kurz zum Anesthesisten. Ich freu mich schon überhaupt gar nicht darauf. Ich hatte zwar schon eine OP am nicht am Hinterteil. Falls es noch jemanden interessiert -> OP unter Vollnarkose.


    Ich hab aber noch ein paar Fragen an die, die schon die OP über sich ergehen lassen haben:


    1. Wie ist dass denn mit dem auf's Klo gehen, ich kanns mir nicht wirklich Vorstellen.


    2. Wie ist dass mit dem im Bett liegen, wie muss ich mir das vorstellen. Kann ich überhaupt auf dem Rücken liegen, oder ist es zu schmerzhaft ?


    3. Wie ist das mit dem Wundverschluss, der Chiruge sagte etwas von Vernähen, da ich aber schon davor etwas darüber im Internet gelesen habe irritiert mich das ganze doch etwas. Er sagt zudem dass man beim zunähen eine Drainage "einführen" (ich weiß nicht ob das der richtig ausdruck dafür ist) soll. Als zweite Variante sagt er etwas von einer Hautlappen Methode die ich aber nicht wirklich mitbekommen habe, was ist das genau ?


    4. Wie lang sollte ich einplanen nicht in die Schule zu kommen (habe etwa 2-3 Wochen gedacht)?


    5. Kann ich überhaupt laufen ?


    6. Wie lange dauert es, bis die Wunde so zu geheilt ist, dass ich wieder normal sitzen kann, vielleicht auch wieder in die Schule gehen kann?


    7. Was hat man denn im Krankenhaus an, also sollte ich so etwas wie Jogginghose oder so etwas mitnehmen ?


    8. Einer der wichtigsten Stichpunkte. Wie ist denn normal das Essen im Krankenhaus ? Ich wurde noch nie im Krankenhaus operiert, deswegen die dumme Frage. Nur einmal ambulant.


    So, das war es erstmal von mir. Falls mir noch Fragen einfallen sollten melde ich mich nochmal. Zudem werden ich nach meiner OP, entweder wenn ich wieder zu Hause bin und vielleicht mal vor dem PC sitzen kann oder aus meinem Bett zu Hause mit dem iPod, schreiben wie es mir nach der OP erging. Es könnte auch sein, dass ich erstmal nur von mein iPod stichwortartig schreibe und dann später wenn ich wieder sitzen kann, ausführlich vom PC schreibe.


    Gruß an Alle !