Hi, da bin ich ja voll richtig gelandet hier. Wusste garnicht dass es sogar ein Forum für meine "Arsch-Brüder" gibt.


    Naja, was gibt es zu sagen. Angefangen hat meine Geschichte vor ca 3,5 Jahren. Hatte gerade das Abi in der Tasche und musste dann wie jeder "anständige" Bursche seinen Dienst an der Waffe tun. Ich bin ja immernoch davon überzeugt, dass ich mir das Teil, welches sich da am Ende meines Rückens entwickelte, beim Bund geholt habe. Aber so richtig nachweisen, konnte man das nie. Auf jeden Fall bemerkte ich dort eines Tages beim Duschen einen kleinen "Pickel" genau am oberen Bereich der Po-Falte. Ich schenkte dem kleinen Kameraden keine besondere Aufmerksamkeit, und dachte dass das schon wieder vergehen würde. Das trat dann auch ein. Ich hatte dann ca 2 Monate wieder Ruhe, bis sich dieser komische Picker wieder zurückmeldete. Nur diesmal ging er nicht mehr zurück sondern blieb. Nach einer ganzen Weile merkte ich , dass ich nach meinem Geschäft auf der Toilette immer einen kleinen Blutfleck in der Unterhose hatte. Meine Eigenuntersuchung ergab, dass sich da 3-4cm überhalb des Afters eine kleine Öffnung gebildet hatte, aus der dieses Blut zu kommen schien. Das wird nen kleiner Riss im Arsch sein, dachte ich, wird schon wieder vergehen. Dem war aber nicht so, das Ding blieb so wie es war, auch noch nach meiner Bundeswehrzeit (10 Monate). Anstatt mal endlich zum Arzt zu gehen, und diesen "Knubbel" unter die Lupe nehmen zu lassen, legte ich mir lieber Binden, Taschentücher oder Klopapier zwischen die Pofalte um mirt nicht meine Kleidung blutig zu machen. Das ging fast ein ganzes Jahr so weiter. Mittlerweile war der Knubbel schon fast zu einer ordentlichen Murmel angewachsen, die sich jetzt schon beim leichtesten Druck durch den Kanal oberhalb des Afters entleerte. Die Flüssigkeit sah dabei aus wie Wundwasser, also Blut gemischt mit einem klaren Sekret.


    Warum ich das solange mitgemacht habe weiss ich selber nicht. Wahrscheinlich Angst vor dem was kommen wird, oder allgemein, weil ich ein grosser Schisshase bin, wenn ich nur das Wort Arzt höre.


    Im August, letzen Jahres entwickelte sich dann dieser Knubbel recht seltsam. der kleine Kanal heilte fast zu. Was ich jedoch nicht bemerkte war, dass der Picker sich jetzt bereit direkt geöffnet hatte. Das Wundsekret lief jetzt also direkt aus dem Pickel heraus, dessen Öffnunf schon so gross wie ein Bleistiftdurchmesser war. Was mich allerdings immer gewundert hatte war, dass ich keinerlei Schwerzen hatte, nur einen komischen "Druck" an besagter Stelle. Und vielleicht genau aus diesem Grund, weil es nicht weh getan hat, hab ich mein Spielchen bis Anfang Februar weitergetrieben.


    Der Anlass, dass ich dann zum Arzt ging, war meine Freundin, die sich dieses Spielchen nicht mehr mit ansehen wollte. So ging ich also zum Hautarzt und liess mich untersuchen. "Eindeutig eine Steissbeinfistel - der besonderen Art". Das Ding war angeblich so gross, dass er es nicht behandel wollte. Er verwies mich einen Stock tiefer zu einem Ambulanz-Chirurgen. Aber selbst der meinte dann : " Junge, da muss du ins Krankenhaus, ich kann dir nicht sage nwie tief das liegt".


    Also ab den nächsten Tag ins Krankenhaus, dort bestätigte sich nochmal der Verdacht, dass es sich um ein bsonderes Exemplar einer Steissbeinfistel handelte. Auch bemerkte man dort gleich einen weitern Knubbel links an meinem Gesässmuskel. :" Jo,jo das kann ein richtiger Fuchsbau werden". So langsam wurde mir mulmig. Als ich dann auch noch meinen OP-Termin für Fr. 13 bekamm, war mich nicht mehr so wohl. Aber was sollte es, die Fistel musste endlich raus. Hatte mich schon viel zulange damit rumgeärgert.


    Also gings letzten Fr. in Krankenhaus. 8.45 UHR wurde ich in den OP geschoben, und um 10:45 bin ich dann aus der Narkose aufgewacht. Konnte zuerst nicht glauben, dass schon alles vorbei war, weil ich absolut nichts davon mitbekommen habe. (Was ja auch der Sinn einer Vollnarkose ist). Naja, mir gings dann am Fr gleich so gut, dass ich um 13:30Uhr von meiner Freundin abgeholt werden konnte. Der Arzt erklärte mir noch vorher, dass die Fistel doch grösser wie angenommen war, hatte ca Golfballgrösse. Ein dementsprechend grosses Loch habe ich jetzt auch aufm Rücken.


    Sa und heute (Sonntag) musste ich nochmals zur Untersuchung, mit dem Ergebnis, dass sich die Wundheilung in den ersten 2 Tagen schon sehr gut entwickelt. Morgen darf ich mit den ersten Duschen und Sitzbädern anfangen. Und da tolle ist wieder, ich habe keinerlei Schmerzen. Allerding ist wie Wunde doch recht gross, und wird wohl seine Zeit brauchen, bis sie zugeheilt ist. Die Ärzte haben sich dazu entschlossen, nur den unteren Teil (wo der kanal lag) zuzunähen, der obere Teil solle offen bleiben und selbst zuheilen.


    Naja, mir gehts heute sogar schon wieder so gut, dass ich mich hinsetzen kann, und euch von meinem Leiden Teil haben lass :-)


    So, das war mal ne lange Geschichte, was soll ich noch dazu sagen:


    Es lohnt sich auf keinen Fall, einen Arzt-Besuch oder eine OP herauszuzögern. Sowas heilt nicht von alleine oder wird besser, im Gegetnteil, es wird immer schlimmer. Wenn man abwägt, wass es für Schmerzen sein können, im Gegensatz zu einer kleinen OP, sollte jetzt jedem klar sein, für was er sich entscheiden soll.


    Ich stehe auch gerne Fragen zur Verfügung,


    In diesem Sinne wünschen ich allen "Steissbeinkollegen" eine schnelle Wundheilung wenig Schmerzen und viel Glück und denen , die noch keine OP-Kollegen sind, einen grossen Motivationsschub. (Es wird lange nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird)

    Hi

    an alle erstmal...


    Also ich hatte auch eine Steißbeinfistel, die allerdings schon im November operiert worden ist.


    Ich kann Euch ein paar Tips geben, die meiner Meinung nach wichtig sind, bzw. die mir gut geholfen haben.


    Zu erstmal, ich habe mir das ambulant machen lassen. Das hat sehr sehr gut funktioniert und ich kann es jedem nur raten, ABER meine Fistel war auch noch sehr klein und ich habe einen fantastischen Hausarzt, der sich jede Woche darum kümmert. Und eine Schwester, die Arzthelferin ist und mich immer verbindet.


    Falls Euch Euer Chirurg erzählt, dass die Wundheilung so etwa 6 Wochen dauert, vergesst es gleich wieder.


    Ich hatte auch die Hoffnung, vor allem da ich ja nur eine kleine hatte, allerdings haben wir jetzt Mitte februar und es ist immer noch nicht ganz zugeheilt.


    Lasst Euch die wunde auf keinen Fall zunähen. Meiner Erfahrung nach ist die offene Wundheilung das einzig wahre.


    Ich war jede Woche beim Hausarzt und jede Woche hat er die Wunde etwas gespreizt. Sie wurde mittlerweile schon3 mal wieder ein bißchen geöffnet, obwohl sie schon öfters mal zugewachsen war. Es kann nämlich passieren, dass die Wunde oben zuwächst und in der Tiefe dann eine kleine Höhle bildet, die sich garantiert entzünden wird. Lasst Euch auf jeden fall bis zum Ende behandeln.


    Ich dachte schon oft, dass alles gut wäre, und als man die Wunde an der Oberfläche leicht gespreizt hat, hat man gesehen, dass unten drunter doch noch eine kleine Öffnung hat.


    Ich habe keine Leukosilk-Streifen benutzt, sondern Fixomull. Das ist zwar etwas teurer, allerdings deckt es die Wunde komplett ab und es können keine Bakterien rein kommen.Auch ich bin gegen Pflaster allergisch und habe einen roten Rand, aber es ist nicht so schlimm.


    Ich benutze gelegentlich PVP Jodsalbe beim Verbinden. Die Salbe wirkt entzündungshemmend und ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.


    Ansonsten habe ich keine Sitzbäder gemacht und auch nur einmal am Tag geduscht.


    Falls Ihr noch etwas für eure Wundheilung tun wollt, nehmt am besten Vitamin C + Zink. Gibt es als Brausetabletten oder Kapseln. bekommt Ihr sogar beim Aldi.


    Versucht so wenig wie möglich Aspirin zu nehmen, denn das verdünnt das Blut und fördert unter Umständen die Bildung eines Blutergußes.


    So weit so gut.


    So habe ich bisher meine wunde versorgt und es sind keinerlei Entzündungen aufgetreten und die Wunde ist sauber von unten heraus geheilt.


    Ich hoffe das letzte Stückchen geht jetzt schnell.


    Liebe grüße

    Hallihallo....


    wurde heute vormittag aus dem KH entlassen, durfte heute morgen auch duschen, und die Tamponaden wurden allesamt entfernt....hat immer n bissi geziept, hat auch n kurzzeitgen stechenden Schmerz gegeben, war aber doch nicht so schlimm wie ichs mir vorgestellt hatte.


    Naja muss morgen zum Arzt in die Praxis....leider sind die Ärzte immer so mundfaul, bzw haben wenig zeit, denn ich hab da schon massig fragen, die mir hier im Forum wahrscheinlich am ehesten beantwortet werden können.


    - Darf ich aufm Rücken liegen, darf ich sitzen (auch wenn nicht lange)? Was für einen Art Sitz sollte ich mir zulegen, kann ich auch einen großen Sitzball nehmen?


    - Wann soll ich mit den Sitzbädern anfangen, wenn überhaupt...wie muss ich "duschen" ?


    - Gibts irgendwelche Salben, was kann/muss ich selber machen (Verbandswechsel etc.) ?


    - wie siehts mit "Schaumstoffbildung" aus, könnt ihr mir bitte im Forum noch einmal den genauen Ablauf einer Schaumstofftherapie schildern...danke


    So, das wars erst mal.....


    werd mich morgen nach dem Arztbesuch noch einmal melden


    Ciao Pratze

    Ambulant oder stationär ?

    Betr.: Steißbeinfistel-Operation


    1. Frage: Was würdet Ihr mir empfehlen... AMBULANT oder STATIONÄR ?


    Da ich kein Fan von Krankenhausaufenthalten bin (wer ist das schon), wollte ich mal DIE Betroffenen fragen, welche sich bereits einer ambulanten OP unterzogen haben. Funktioniert die ambulante Nachbehandlung womöglich genauso gut, wie die stationäre? Wozu 5 Tage Krankenhausaufenthalt?


    Zudem hätte ich da noch eine....


    2. Frage: Vollnarkose oder Spinalanästhesie ?


    Was würdet Ihr mir zu diesem Thema empfehlen ? Welche Art der Narkose ist im Nachhinein verträglicher?


    Falls diese Fragen irgendwo bereits behandelt wurden, wäre ich Euch auch für einen Link sehr dankbar.


    Besten Dank im Voraus,


    mit freundlichen Grüssen,


    Goswin ???

    @ Goswin

    Betreff Link: Schau mal 1 bis 2 Seiten zurück in diesem Thread.


    Frage 1:


    Ich war ambulant, kann aber nicht mit stationär vergleichen. Da müsstest du jemand finder der beides hatte. Die Nachbehandlung war ganz easy. Anfangs alle 2 Tage zum Chirurgen, 2-3x täglich Verbandwechsel in eigener Regie. Später wurden die Abstände zwischen den Arztterminen immer größer.


    Frage 2:


    Wenn ich mich richtig entsinne hat Endless81 sich für die Vollnarkose entscheiden weil das Risiko bei beiden gleich groß wäre. Musst du aber mal hier rumlesen.


    Ansonsten hatte ich 'ne Vollnarkose und hatte keine Nebenwirkungen.


    Ich kann dir nur empfehlen hier im Thread/Forum mal rumzulesen. Alle Fragen wurden schon mal gestellt und beantwortet. Viele Fragen die du jetzt bestimmt noch nicht hast, die dich aber interessieren würden.


    Gruß,

    Enddarmzentrum in Mannheim / Uniklinik

    Einstweilen vielen Dank für Deine Antwort, MAURICE!


    Habe hier in der Zwischenzeit bereits einiges gelesen und bin schon etwas besser informiert und schlauer, als vorhin.


    Eine FRAGE habe ich allerdings noch :


    Wer hier im Forum kennt das Enddarmzentrum in MANNHEIM (incl. Uniklinik, wo die Fisteln herausoperiert werden) und kann seine Erfahrungen mit diesem Institut kundtun? Könnte am Freitag einen OP-Termin bekommen und muss mich bis morgen Früh entschieden haben.


    Vielen Dank im Voraus


    lieber Gruss,


    Goswin

    @goswin

    Hier, ich! ;-) Wurde da zwar nicht operiert, war aber zur Nachuntersuchung dort. Meine Mutter wurde da mal operiert, auch eine Fistel-allerdings am Darm, war super zufrieden und geht jetzt auch noch regelmässig zur Nachsorge da hin. Nix negatives zu berichten also.... Wie immer Du Dich entscheidest, good luck!

    So....servus erst mal


    War gestern beim Arzt gewesen, hat meinen "Loch" untersucht (auseinandergezogen *schmerz*) und dann wieder verbunden. Brauche anscheinend nichts zu machen außer Duschen (also mechnische Reinigung) und halt n bissi verbinden, und dann am nächsten Tag wieder zu ihm zu kommen.


    Gut, ich also nach Hause geeiert, hatte irgendwie komische Schmerzen, Schmerzmittel und Zink in er Apotheke gekauft, damit gings dann besser und ich konnt den Tag wieder rumhüpfen...naja am Abend bin ich dann duschen, hab den Verband abgemacht (hatte es zuvor noch nie gesehen) und dann noch die Kompresse aus meinem Loch gezogen...und da hats mir fast die Socken ausgezogen....das Loch entpuppte sich als Krater, ungefähr 4-5 cm Durchmesser und 2 cm tief....naja musste anfangen zu lachen, war aber eher n verbittertes lachen, und auch meine Familie hat sich mal die "Landschaft" angesehen....ziemlich abscheulich, wie sie fanden.


    Nun gut, hab halt ma den Duschkopf drangehalten, dachte schon, dass mir gleich vor Schmerzen der Arsch platzen würde, war aber nicht so, zum Glück, und so konnte ich bequem die Wunde auswaschen....dann hat mich meine Mutter verbunden, sich aber entschieden geweigert, ne Kompresse in den Krater zu stopfen...naja hab n bissi rumgemault, aber wenig später verständnis gezeigt, als sie meinte, es tue ihr mehr weh, wie sie mich daliegen sieht, als mir ;-)


    ja klar, meine Schokoladenseite kriech ich auch nur selten zu sehen *fg*


    Was mich aber an der ganzen Sache n bisschen unzufrieden machte, war, dass die Ärzte mich doch genäht hatten...wenigstens am äußeren Rande konnte ich jeweils 2 Fäden entdecken, ziemlich gegenüber gelegen, hoffe da entwickelt sich nich so ne scheiße draus.....ich glaub sowieso, dass ich hier das größte Loch hab *g*


    Heute noch mal beim Arzt gewesen, er mir ne Kompresse reingequetscht (mich natürlich wieder leiden lassen) und dann verbunden, mich an meinen Hausarzt überwiesen (toll, der hat morgen zu, bin ma gespannt wie ich das lösen werde) und soll jetzt 1x pro woche zur untersuchung kommen, ansonsten immer Hausarzt zum Verbandswechsel....


    so nun ne frage an diejenigen, die auch ein "monstergroßes" Loch hatten: Wie lange hat eure Verheilphase gedauert (also bis nix mehr zu sehen war)? Was fü eine Art Narbe habt ihr bekommen?


    Kann man die Narbe etwas beeinflussen, etwa vaseline draufgeben etc. irgendne salbe, die die Narbe "schöner" aussehen lässt...hab da nämlich ein Loch, dass ungefähr so groß ist wie ein Golfball.....ohne mist, keine Übertreibung...wers gern sehen will....ich mach mir ma die nächsten Tage n paar DigiCam Fotos *g*


    NEEE, dat wollt ihr nich sehn


    Ciao Pratze


    P.S. werd hir ma wöchentlich n Bericht verfassen, der quasi meine Fortschritte beschreibt

    @Pratze

    Bezüglich der Größe der Löcher würde ich hier mal rumlesen! Mein Loch war nur 7x5x4 und damit noch eins der Kleineren wie ich hier gelernt habe. Deins ist somit noch nicht mal der Rede wert bei den "echten" Fällen! ;-D Ehrlich, Golfballgrößen sind Dimensionen von denen manche Träumen! Bei denen passen ganze Baseball-Bälle oder Fäuste rein.


    Stopfe verdammt noch mal die Kompresse oder Mulde bis unten in das Loch!!!!!!!! Ich meine das Ernst !!! :-o Wenn es deine Mutter nicht kann, dann mach es selber. Ich habe es auch später selber gemacht (tut weniger weh als wenn ein anderer das macht). Machst du es nicht, kann es sein das deine Wunde irgendwo in der Mitte vom Loch ein Häutchen bildet und es aussieht als wäre die Wunde schnell zugewachsen. Leider entzündet sich die Region unter dem Häutchen und du kannst dich wieder operieren lassen.


    Die Heilung dauerte bei mir knapp 3 Monate. Dann war das Loch zu und die Haut wieder drüber. Bis die Narbe sich vollständig gebildet hat und ein Bisschen geschmeidiger wurde, dauerte es noch ein Jahr. Schöner wirst du die Narbe nicht machen können. Nur anschliessend würde ich dir Ringelblütenöl empfehlen. Das macht die Narbe geschmeidiger.


    Deine Ärzte haben zu 95% wahrscheinlich nur die Wundränder runtergenäht um die Wundheilung zu fördern. Das ist nicht weiter tragisch. Wenn das Loch komplett verschlossen gewesen wäre, dann hätte ich mich mal Sorgen gemacht.


    Gruß,

    @Maurice

    Also, meine Mutter "tastet" sich langsam ran ;-D ´, und außerdem steckt ja ein Arzt die Kompressen immer in die Wunde, also es bleibt keine Zeit, dass sich ein Häutchen bildet...


    Nun gut, noch mal vielen Dank wegen der PN, mich wundert es aber trotzdem, was die Löcher an Ausmaßen angenommen haben...unglaublich....da dachte ich schon, dass ich einer derjenigen wäre, die einen richtigen "Krater" haben. Gut,du hast jetzt einen Schnitt von 7x5 cm....was bedeuten würde, dass es eigentlich kein Schntt ist, sondern eher ne Ausöhlung...liege ich damit richtig....bei mir ists nämlich quasi eine Aushölung. Gut, dass ich hier so einige Antworten finde...


    noch etwas.....ab wann habt ihr angefangen zu sitzen?


    Ich wurde am letzten Donnerstag 12.02.04 operiert und muss sagen, dass ich schon so einigermaßen, aber ziemlich weit vorne auf meinen Pobacken sitzen kann.....hoffe ich kann das morgen noch steigern, da meine Freundin Geburtstag feiert und Racklett (schreibt man das so)- Essen zubereiten will *ohgrauss* :-o


    Naja ne Stunde muss ma drin sein, ansonsten geselle ich mich annen Stehtisch 8-)


    Gude Pratze

    @all

    Na ihr! Bin auch mal wieder gaaanz selten hier, hab sehr viel Stress mit meinem Abi dieses Jahr ;(


    wollt mal eben nach dem Rechten sehn bei meinen Leidensgenossen (:


    Meine Wunde ist immernoch nicht zu, na 3 Monaten, verlier schon total die Motivation, naja! Ich wünsch euch allen einen schönen Abend und gute Besserung! Macht weier so, Kuss Cindy!

    Hallo!


    Ich bin neu in diesem Forum und möchte nun auch mal was zum besten geben: Ich wurde mittlerweile zweimal an einer steißbeinfistel operiert, das erste mal vor zwei jahren, und das zweite mal grad gestern. Im Vorfeld der zweiten OP hab ich rat in diesem forum gesucht, und man bekommt ja fast angst. aus meiner erfahrung heraus rate ich allen, die probleme damit haben zu folgendem:


    1) möglichst schnell zum arzt, nicht erst warten bis sich ein abzeß gebildet hat, der dann womöglich riesige dimensionen annimmt


    2) sich die mühe machen und mehrere meinungen einholen, ich hab bei zwei krankenhäusern angefragt, die schneiden riesige wunden, lassen diese offen und behalten einen auch schon mal zwei wochen da (und sprechen von sechs monaten wundheilung). ich bin vor zwei jahren letztendlich bei einem niedergelassenen chirurgen gelandet, dieser hat den fistelgang eingefärbt, das geschädigte gewebe entfernt und dann unter legung eines drainage-system die wunde vernäht, das ganze war absolut schmerzfrei und nach sieben tagen war ich damit durch. Entzündet sich die wunde, bildet sich also ein neuer abzeß, kann man (und muß) man die naht wieder öffnen und die wunde offen ausheilen lassen. aber die möglichkeit, dass das nicht geschehen muß, ist groß.


    und ich kenne die viecherei mit der offenen wundheilung von einer abzeßentfernung noch zu bundeswehrzeiten (was pfusch war, da nur der abzeß geöffnet und nicht das gangsystem entfernt wurde), ich würde das vernähen IMMER der offenen heilung vorziehen! Im übrigen bezeichnet meint chirurg diese radikale op-praxis als völlig veraltet, viele patienten kämen im anschluß an eine krankenhaus-op zu ihm.


    Dass ich nun zum zweiten mal operiert werden mußte liegt einfach daran, dass durch falsch wachsende haare ein neues gangsystem entstanden ist, es besteht also kein zusammenhang zur ersten op (man könnte ja sagen, "siehste, war wohl doch nicht so gut"). zum glück war der abzeß schon nach ein paar tagen abgeheilt, so dass die wunde sehr klein ist und wieder genäht werden konnte. Das heißt, dass mein arzt nicht grundsätzlich alles vernäht, sondern von fall zu fall entscheidet. wieder bin ich schmerzfrei und hab keine probleme.


    Um das nun abzuschließen: es gibt alternativen zu dieser radikal-großflächigen-entfernung mit offener wundheilung, natürlich führt womöglich manchmal kein weg vorbei, aber wenn man sich frühzeitig untersuchen läßt und sich bei den in frage kommenden chirurgen erkundigt, so kann man den für sich besten weg nehmen. Man muß sich manchmal gegen die arrogante art der krankenhauschirurgen wehren, aber ich bin absolut zufrieden mit der von mir getroffenen entscheidung.


    ich wünsche allen, die in diesem forum rat suchen, dass sie eine möglichst schonende op-methode finden und sich unnötige schmerzen ersparen!

    Naja....

    Ich wurde jetzt vor 5 Monaten operiert. Es wurde ein primärer Wundverschluss vorgenommen. Zum Thema Rezidivrate des Sinus Pilonidalis gibts im netz auch ne Doktorarbeit die nachweist das die Rezidivrate bei primärem Wundverschluß nur unerheblich größer ist.


    Desweiteren gibts hier einen interessanten Artikel über eine neue Operationsmethode: http://www.coloproktologie.org…ogie/pilonidal_sinus.html


    Was das entfernen der Haare betrifft kann ich nur jedem abraten, bei jedem rasieren geht man das Risiko ein das sich durch unter der Haut abgeschnittene Haare eine Einwachsung und anschließend ein Abszess bildet ein. Haben sich ma lStopeln gebildet weil man nenn Tag keine Zeit hatte wirds erst recht unangenehm.


    Die einzige ratsame Methode der Haarentfernung ist eine dauerhafte Entfernung der Haare durch eine Plasmalight Therapie. Dabei wird mit hochenergetischem Rotlicht die Haarwurzel während des Wachstums verödet. Für eine Komplettenthaarung am Steißbein sind 4 bis 6 Sitzungen notwendig. Kostenpunkt rund 800 Euro, aber dann wachsen da mindestens 20 Jahre keine neuen Haare.


    Optional gibts halt noch die Haarentfernung durch den Laser, auch dauerhaft, aber mit höherer Gewebebelastung.


    Just my 2 Cent.


    CU


    Ghettomaster

    Also ob meine Chance 1:3 (geschlossene Wundheilung) oder 1:5 (offene Wundheilung) steht, nenne ich nicht unerheblich!


    Klar die eine Studie sagt dieses, 'ne andere was anderes. Aber obige Chancenverteilung beruht auf den Schnitt der Studien die ich gelesen habe. Nicht auf eine einzelne!


    Und wenn ich gute Chancen habe eine zweite OP zu umgehen indem ich mich von Anfang an für eine offene Wundheilung entscheide, dann nehme ich die knappe 3 Monate (in meinem Fall) mit der Wundheilung gerne in kauf.


    Täglich rasiere ich mich nicht. Da hätte ich ja was zu tun. Ich rasiere mich so 1x die Woche. Zum Vergleich: Der Bartwuchs bei mir ist so schlimm das ich mich 2x am Tag rasieren müßte. Und wenn die Stopeln am Arsch wieder kommen, das merke ich noch nicht mal. Ein kleiner Tipp gegen einwachsende Haare: Ich lasse meine Freundin nach dem Rasieren die Stelle immer kontrolieren (man kann auch mit der Digicam Bilder machen) ob es irgendwelche Zeichen von einwachsenden Haaren gibt (die sieht ma ja). Wenn dem so ist, Eisspray drauf und mit der Nadel das Haar entfernen. Dazu müsst ihr aber auch den Bereich großräumiger und vor allem mehr in Richtung Anus rasieren! Denn gerade näher am Anus wachsen bei mir schon mal Haare in die Haut.


    Ich komme damit bisher gut zurecht.


    Gruß,