Eh, eine Frage. Also keine Antwort.


    Mein Eingriff wurde im Prosper-Hospital Recklinghausen gemacht, sie haben eine extra Koloproktologie, die darauf ja spezialisiert sind am Darm- und Analbereich.


    Auf jeden Fall habe ich kaum Schmerzen, dank den schönen Schmerzmitteln. :[] Aber was ich fragen wollte, ich bin zuhause und soll die Wunde selber ausspülen. Ist es danach normal, dass es leicht brennt? Und dass ich beim Husten denke, dass ich gleich sterben werde und alles da unten mir entgegen kommt?

    Wenn ich mir so eure Artikel durchlese, wird mir langsam die Angst genommen. :p>


    Ich bin froh, dass ich nicht alleine damit auf der Welt bin, ^-^' aber ich denke, dass ist jeder von uns.


    Meine Wunde sieht nach 2 Tagen sehr viel ansehnlicher aus. Ich sehe Haut und Fleisch, die Haut ist natürlich recht wund und das Fleisch oder was das auch immer ist, was ich da hinten in meinem Loch sehe, wächst auch rasch schnell. Ich traue mich trotzdem noch nicht, mir das ordentlich anzugucken, nur immer kurz und schnell. Heute habe ich mich aber schon getraut etwas länger reinzugucken.


    Meine Wunde muss ich aber anscheinend ganz anders behandeln als ihr. o: Ich soll 3-4 mal am Tag duschen / Wasser drüber laufen lassen, damit das Loch gereinigt wird. Und ansonsten habe ich immer so ein Polster drauf, damit da nichts reinkommt und ich mir nicht weh tun kann.


    Ich habe trotzdem riesige Angst immer vor meinem Stuhlgang, ich merke manchmal schon Stunden vorher einen gewaltigen Druck in der Wunde, aber das ist schon seit heute morgen besser geworden. :)=


    Kann mir vllt. mal jemand sagen, wie lange es evtl. dauern wird bis die Wunde verheilt ist und ich wieder ein halbwegs ''normales'' Leben führen kann? :)-

    Dass du die Wunde anders behandeln musst als zB Damui und ich liegt daran, dass wir nach ner anderen Methode operiert worden sind. Die heißt Pit Picking Methode nach Bascom.. Die Methode wird aber nur von wenigen Ärzten in deutschland angewendet und wohl hauptsachlich bei erstmalig auftretenden kleineren fisteln durchgeführt. Daher hab ich nur ein miniloch, wo die Fistelöffnung rausgepickt wurde und eine Wunde neben der gesäßfalte, wo der Fistelgang eröffnet und ausgeräumt wurde. Wunde ist bei mir nach 1,5 Wochen schon fast zu, aber hatte auch meinem chirurgen nen minibefund;) Wie lange es bei dir dauert kann ich daher nicht sagen. Aber hier in dem thread haben einige Leute geschrieben die auch offene Wundheilung hatten. Allerding solltest du auch bedenken dass die Leute die im Netz schreiben meistens eher negative Erfahrungen gemacht haben und Rat suchen, kann auch viel schneller verheilen..

    Hallo Leute,


    also wenn man euere Beiträge so liest, hätte ich auch gerne die Pit Picking Methode gemacht :( Stattdessen liege ich hier mit nem riesen Loch. Aber die Ärzte klären einen ja nicht auf. Also Leute, informiert euch EHE sie euch aufschnippeln.


    Ich hatte euch ja von meinen extremen Schmerzen berichtet. Die letztn Tage war ich richtig ausgenockt. Leider hat mein Arzt gerade Urlaub und der Pflegedienst ist ratlos. Die Wunde sieht top aus und verheilt gut zu, aber die Schmerzen.. Noch im Krankenhaus hatte ich NULL Schmerzen, habe auch auf Schmerzmittel verzichtet. Erst am vierten Tag nach der OP gings los mit Schmerzen, aber auszuhalten. Ungefähr seit einer Woche (heute genau ist die OP drei Wochen her!) ist es echt extrem mit den Schmerzen. Ich habe keine Nacht mehr geschlafen und manchmal habe ich richtige Krämpfe und die Wunde zieht sich mit einem mal zusammen. Wie ein Wadenkrampf nur wesentlich schlimmer. Ich habe viele Schmerzmittel ausprobiert ,doch sie haben einfach nicht angeschlagen!!! Deshalb die Vermutung das mein Knochen irgendwie angeschlagen wurde. Nun habe ich aber ein sehr starkes Mittel, sodass ich richtig benebelt bin,aber gerade geht es mit den Schmerzen. Ich hoffe wirklich das es die Nacht anhält und ich endlich mal wieder schlafen kann! Ich bin wirklich nicht weinerlich oder schmerzempfindlich, ich nehme sonst nie Schmerzmittel, aber sowas habe ich noch nie erlebt. Die Schmerzen sind schlimmer als vor der OP! Da war das noch angenehm dagegen. Naja wenn es morgen wieder so schlimm ist, gehe ich ins Krankenhaus, ansonsten kommt mein Arzt am Montag aus dem Urlaub zurück. Mal sehen was der sagt. Ich halte euch jedenfalls auf dem laufenden, falls es jemanden interessiert. Ich wünsch euch GUTE BESSERUNG, ne schmerzfreie Zeit und ne gute Wundheilung @:)

    @ Schmetterling86

    Das tut mir leid, dass du so Probleme hast! Irgendwas kann da ja nicht richtig sein wenn da noch nicht mal Schmerztabletten helfen. Vielleicht spannt die Wunde durch das zuwachsen auch oder es sind irgendwelche nervenenden?! Aber ein Arzt wird sicherlich weiterhelfen können und du solltest auf jeden Fall hingehen! Ich drück dir die Daumen!


    Und es ist echt schade dass die meisten Ärzte Pit picking gar nicht kennen. Die Methode kann zwar nicht bei jedem angewendet werden.. Aber die Erfolgschance ist laut meinem Chirurgen 80-90% und dann hab ich mir gedacht dass ich das probiere;). Wäre ich nicht so ein google-Fanatiker dann wäre ich auch nach der traditionellen Methode im hiesigen KH operiert worden. Ich hoffe, dass durch das Internet mehr Leute davon profitieren können!

    Hey, hey. ((:


    Ich habe gute Neuigkeiten. Ich war heute morgen noch mal im Krankenhaus, sicher ist sicher. Der Arzt meinte, dass meine Wunde schön sauber sei und ich mir keine Sorgen machen bräuchte. Diese Krampfanfälle kommen durch meinen Schliessmuskel und meine Angst im Unterbewusstsein. :-( Aber das vergeht ja auch alles wieder.


    Ich habe heute auch das OK für Sitzbäder bekommen. (;

    Hallo!


    Wie bereits berichtet hatte ich meine OP Ende Mai. Meine Fistel war klein, es war kein großer Eingriff und daher wurde die Wunde vernäht. Hatte weder davor noch danach Schmerzen. Alles lief also super.


    Bis ich vor drei Tagen leichtes Jucken und Brennen an der Stelle gemerkt habe. Ich leichte Rötung am unteren Teil der Narbe und ein kleines Loch!


    Ist das möglich, dass ich, gerade mal zwei Monate nach der OP schon wieder eine Fistel habe?! Ich habe keine Schmerzen, die Rötung ist weg, allerdings ist da dieses kleine, schwarze Loch. Es nässt nicht, kam nur zu Beginn ein klein wenig Blut raus. Ich bin wirklich besorgt, nochmal, v.a. innerhalb so kurzer Zeit, brauche ich nicht schon wieder eine OP.


    Fahre am Donnerstag zum Arzt, wobei mein Chirurg derzeit auf Urlaub ist.

    Grüß Gott,


    ich (m, 24) wurde bereits 3x am Steiß operiert. Exzision, Naht. Kam jedesmal wieder. Chirurg gewechselt, Limpergplastik. Nach 6 Tagen stationär heim, gigantisches Operationsfeld. Die Fäden wurden heute (ca. 2 Wochen postoperativ) gezogen. Schmerzlich war alles nie ein Thema, ich muss eigentlich nur tagtäglich (und nächtlich) auf dem Bauch liegen und nichts tun. An den Wundrändern haben sich jetzt nach dem Fädenziehen lediglich zwei kleine offene Wunden gebildet, Erbsengröße. Die werden vermutlich (?) auch noch zuheilen.


    Alles in Allem bin ich sehr froh der Limbergplastik zugestimmt zu haben, nicht der offenen Wundheilung. :[]

    PS: könnte ich, mit meinem heutigen Wissen, die Therapie nochmal neu überdenken: ich hätte meine Krankengeschichte um Monate verkürzt indem ich gleich auf einer Operation (Limbergplastik bei mir) bestanden hätte. Alles Rumprobieren mit Antibiotika etc. im Vorfeld, sowie diesen kleinen Exzisionen, hat nur viel Zeit und Schmerzen gekostet. Auch wenn man natürlich hofft dass solch eine "kleine" Lösung reicht.


    Und noch viel weniger glaube ich an Homöopathie, meiner Meinung nach funktioniert dies in der Tat bei vielen Beschwerden durchaus – einfach weil Heilpraktiker o.ä. sich ihren Patienten sehr viel mehr widmen, lange Gespräche führen und intensiver "mit den Händen" untersuchen. Viele Dinge sind psychosomatisch bedingt oder begünstigt und es genügt vielfach die Selbstheilungskräfte zu wecken. Die "Schulmedizin" ist zu fokussiert auf Gerätemedizin und Arznei, obwohl es ja nicht ohne Grund auch "Sprechstunde" heißt wenn man einen Termin beim Arzt hat. Aber diese zwischenmenschliche Fürsorge wird unzureichend bezahlt, daher können sie Ärzte auch nicht erbringen. Dies mag bei vielen stressbedingten und "Wohlstandskrankheiten" daher durchaus funktionieren.


    Aber nicht bei solch einer ernsten und üblen Sache wie einem Steißbeinabzess! Wenn man richtig Pech hat "frisst" sich diese Infektion weiter durch das Gewebe, die Wirbelsäule ist nah. Da gilt für mich: "Keine Experimente". Und schon gar kein Kopf in den Sand stecken! Je länger man wartet desto größer wird der notwendige Eingriff. Mein Arzt meinte gar, wäre ich bereits gekommen lange bevor der Abzess aufgebrochen ist hätte man ihn vorsichtig aufschneiden und ähnlich einem Pickel ausdrücken können und er wäre wahrscheinlich danach einfach wieder wie eine x-beliebige Wunde zugeheilt.

    Hallo ihr Fistel geplagten,


    Ich möchte mich euch gerne anschließen, ich bin w 23J.. hatte letztes Jahr im März meine 1. OP bei offener Wundheilung ( ca. 4cm breit & lang ca. 5cm tief) Ich war 8 Woche krank geschrieben, danach war die Wunde so gut wie zu. Als sie dann endlich zu war, fing das Theater an, das immer wieder die Narbe senkrecht einriss, suppte und sie oberflächlich entzündete, alle paar Wochen war ich wieder krank geschrieben, da das dumme Ding ja nicht heilen wollte wenn ich arbeitete. Kein Arzt konnte mir helfen, alle sagten abwarten...


    Gut jetzt im Juli riss der Mist wieder ein und ich bekam auch ziemliche Schmerzen beim sitzen.


    Ich zum Hausarzt, er meinte er sehe ein Loch.... ein klitze kleines... "na super" also ab ins Krankenhaus, die sagten sie sehen da nix, aber man sollte/könnte sicherhaltshalber mal gucken, würde aber auch dann nur ein kleinerer Eingriff werden.


    Lange überlegt und dann eigewilligt, will/wollte ja endlich mal Ruhe haben.


    Am 23.07 wurde dann operiert.


    Nach der OP dann erstmal keine Ahnung gehabt, was sie gemacht haben und ob sie etwas gefunden haben....


    Hatte auch keine Schmerzen, lehnte Novalgin Infusionen dankend ab.


    Am nächsten Tag dann VW, mein Mann war dabei... er stellte erstaunterweiße fest, das es doppelt so groß und tief sei wie beim letzten mal. :(v


    Meine Gedanken könnt ihr euch denken....


    Der Arzt erzählte dann, das wohl einige Fistelgänge noch unter der Haut vorhanden waren...


    Naja ich bettelte das ich nach Hause kann und durfte dann auch gehen... Gott sei Dank.


    Nun jetzt bin ich schon die 4te Woche krank, mein Hausarzt ist nun schon die 2te Woche im Urlaub und wir d.h mein Mann macht den VW.


    Bis letzte Woche sah die Wunde nicht sehr gut aus, war stark belegt.


    Nach Internet recherchen entschieden wir uns für Alginat Tamponaden, diese sollten die Beläge lösen, sind nur arg teuer. Aber es hilft, falls jemand dasselbe Problem hat. Alginat Tamponaden kann ich nur empfehlen.


    Nun jetzt sind die Beläge so gut wie weg, aber die Wunde immernoch sehr groß....


    Frage mich nun, wann ich wohl wieder arbeiten gehen kann...


    Wie war das bei euch? Habt ihr gewartet bis sie ganz zu war? Halb zu?


    Ich habe nur Schmerzen wenn ich sitze oder große Schritte beim laufen mache.


    Bin von berufswegen Krankenschwester und muss sehr viel laufen, heben, bücken etc.


    und habe daher bedenken, das sich die Wundheilung nur noch mehr in die länge zieht, aber andererseits möchte ich gerne wieder arbeiten.


    freue mich wenn mein Hausarzt nächste Woche wieder da ist...


    Freue mich von euch zu lesen. *:)


    LG

    @ Xen

    Guten Morgen;),


    ich hatte meine Fistel OP im Februar, und zum Glück wurde bei mir die Wunde geschlossen, mit der Limberg-Methode, aber ich kann dir trotzdem antworten. Doch ich hoffe sehr es schreibt noch jemand der auch die offene Wundheilung hatte.


    Was meinst du mit "VW"? Kapier ich irgendwie nicht und kanns auch nicht entziffern. Meinst du vielleicht Wunderversorgung -> "WV"?


    Naja egal. Das mit den Fistelgängen kann immer mal wieder der Fall sein, das können die Ärzte auch erst sehen wenn sies halt "vor sich liegen haben". Wenn dein Arzt im Urlaub ist -> Wechsel (Hab ich auch gemacht ist überhaupt kein Problem http://www.arzt-auskunft.de/ hier kannst du dir ein Arzt suchen). Erst bis bei mir alles zu war bin ich wieder in die Schule gegangen. Und genau das würde ich dir auch raten, sonst kann es immer wieder irgendwie aufreißen. Ich war dann ca. 5 Wochen zu Hause. ABER ich hatte eine "Geschlossene"- Wundheiling. Mein Arzt zu dem ich gewechselt habe meine es dauert ca. 8 Wochen bei offener Wundheilung.


    Ich hoffe ich konnte dir "etwas" weiterhelfen.


    MfG,


    MiniKellek

    Hallo,


    VW = Verbandswechsel


    Die Sache mit warten bis es zu ist, ist ziemlich bescheiden, weil ich letztes Jahr bereits 8 Wochen krank war un wenn ich nun bedenke das die Wunde wesentl. größer ist... na dann prost. Vorallem gehe ich ja nicht mehr zur Schule, ich brauche vorallem das Geld und möchte eigentl. kein Krankengeld.


    Zum Thema Arzt wechseln ist so eine Sache ich war bei 3 Ärzten nach dem meiner im Urlaub war, naja kurzum ich habe keinen gefunden, mit dem ich zufrieden bin.


    Wenn man so eine Wunde hat, dann will man sich auch gut aufgehoben fühlen und das tat ich bei keinem und bei den ersten beiden musste ich jeweils 2 std. im wartezimmer warten... was bei der Wunde auch nicht grade der Hit ist.


    Der 3te hat den VW im stehen gemacht.... was ich auch nicht grad angenehm fand.


    lg

    Hallo, ich wieder:


    Wurd vor 14 Tagen NOCHMAL mit der Pit-picking-Methode operiert, da im nachhinein aus einer anderen Stelle eine Fistel aufgetaucht ist.


    Ich konnte schon nach 9 Tagen nach der OP Fussball spielen, ohne schmerzen. Sitzen, schlafen, sport machen geht alles. Die Wunde sieht gut aus, sie ist jetzt fast zu.


    was sollte man jetzt tun, um keine fistel mehr zu bnekommen?? anscheinend gehts bei mir ziemlich schnell.


    hilf rasieren?

    Hallo!


    Juhu, nach etwas über 2 Monaten seit meiner ersten Fistel-OP habe ich doch tatsächlich eine weitere und werde demnächst, sobald mein Chirurg aus dem Urlaub zurück ist, erneut operiert. Bin vollkommen frustriert, nach so kurzer Zeit die ganze Tortur wieder von vorne!


    Der Arzt meinte, das wäre wirklich Pech denn meine Fistel war klein, daher wurde sie auch vernäht, dass nun wieder etwas da ist ist sehr bedauerlich. Groß kann die Fistelhöhle jedoch nicht sein.


    Ich bin verzweifelt, ich kann doch nicht alle paar Monate operiert werden! Habe wahnsinnige Angst, dass man sich nun eine offene Wundheilung entscheiden könnte, nachdem was ich alles gelesen habe. Hatte weder vor noch nach meiner OP Schmerzen, war alles erträglich, nur Nachts wurde ich eine Zeit lang immer wach, wenn ich auf der Wunde lag.


    Leider gibt es hier in Wien keine Ärzte, die mit den neuen Methoden (wie der Pit-Picking oder jener in der Schweiz oder in Berlin) vertraut sind und die von mir konsultierten Ärzte meinten nur, dass man mit den altbewährten die besten Erfolge erzielt. Ich kann ja nun nicht einfach ins Ausland zum operieren ...


    Nebenbei bemerkt bin ich auch kein "typischer Risikopatient", ich bin 18 und weiblich ...


    :°(