Hallo,


    ich war heute beim Arzt und die Diagnoe ist eine Steißbein Fistel.


    Ich hab jetzt erst mal eine Salbe und ein Medikament bekommen, die aber laut dem Arzt wahrscheinlich nicht anschlagen werden.


    Am Montag soll ich dann mit einem Chirugen Kontakt aufnehmen, wenn ich merke das es nicht besser geworden ist.


    Ich glaube bei mir ist die Fistel noch relativ klein, ist halt eine Schwellung.


    Wenn man das so googlelt kriege ich richtig angst, vor dem Loch, der Narbe und und und...


    Ich hab die Fistel knapp drei Tage, wie steht da die Chance das das ganze sehr einfach abläuft?


    Bin ich dann erst mal "krank geschrieben"?

    Hallo...


    ...ich habe das Ganze jetzt schon 6mal hinter mir und ich kann sagen ich habe alles versucht und es hilft alles nix, ich bin dafür veranlagt und bei mir hilft immer nur das Messer, bei mir hat es immer um die 6 Wochen gedauert, bis ich wieder arbeiten konnte, aber dann ists noch lange nicht zugewachsen!!!


    ..ich hoffe das es bei Dir eine einmalige Sache wird...viel Glück...


    Gruss Bazzy...

    Leute, mal eben eine Frage, weil ich Donnerstag wohl auch unters Messer darf (zum zweiten Mal):


    Diesmal ist die OP ambulant. Damals, als ich deswegen im Krankenhaus (stationär) war, da wurde nach der OP das Verbandszeugs dringelassen und erst nach 2 Tagen des "Anheilens" wurde mir das Zeug rausgezupft...


    ... und davor habe ich diesmal am allermeisten Angst. Weil's sooo höllisch wehtat.


    Ist das das gängige Prozedere?? Ich will's nur ehrlich wissen und mir keine falschen Hoffnungen machen.

    Hallo Leute, habe hier so 30-40 Beiträge durchgelesen und berichte euch mal von meiner Erfahrung.


    Angefangen hat das alles 2008 und hat sich hingezogen bis 2011, heute!


    Ich habe insgesamt 5 OP's gehabt und an mein Vorredner, ja immer das selbe Prozedere mit dem austamponieren mit Kompressen + ausduschen etc. Abgesehen von diesen 5 OP's hatte ich wegen starken Nachblutungen nach den OP's auch 3 schmerzhafte NOT-OP's.


    Letzte Woche hatte ich meine 5. OP und ich liege nun zuhause mit einer 7x3x5 (LxBxH) offenen Wunde. Die Wundversorgung war jedesmal etwas anders, bei der letzten OP musste ich Panthenol auf die Kompresse auftragen, die ich nachdem ausduschen bis zum Wundboden reindrücken musste, damit die Wunde von unten raus heilt. Es passen bei mir anfangs 3-4 Kompressen in die Wunde rein!


    Ich habe es wirklich satt mit dieser Scheiss Krankheit aber es gibt schlimmere Dinge als den Sinus Pilonidalis, also Freunde der Pilos, seit auch bisschen froh ...


    Die Wunden heilen bei mir nie richtig zu und wurde deswegen wieder operiert, wenn sie einmal nicht richtig zu heilen, aufgrund schlechter Wundversorgung (dazu gehören außer dem Vernachlässigen des Ausduschens, auch übermäßiges Rauchen, Trinken, ..)


    Ich hatte nie so richtig Lust gehabt wieder zum Schnippelmann zu gehen und mich wieder beschnippeln zu lassen, desto größer waren meine Wunden! Also rate ich jedem, sobald der Verdacht besteht, geht zum Chirurgen, früher oder später müsst ihr so oder so dahin.


    Ich werde jetz auf alles achten und werde bis die wunde zu ist weder rauchen, noch trinken.


    Ich dusche die Wunde 2x am Tag aus, aber habe es noch nie mit dem Ausbaden probiert, kann mir jmd was dazu sagen? Wie man das macht , etc?


    Und an die erfahrenen Pilo-Patienten: Ab wann kann man wieder Sport machen (Krafttraining)?


    Ich wünsche euch allen Alles Gute!

    Hallo,


    Ich beschreibe hier auch mal meinen Krankheitsverlauf, vielleicht hilft es ja jemandem!


    Vorweg: Meine letzten Beschwerden sind 1 1/2 Jahre her, so lange wie noch nie und ich bin guter Hoffnung, dass es das jetzt endlich war.


    Woher die Fisteln bei mir kamen, da bin ich mir unsicher. Einerseits ist meine ganze Familie mit Abszessen etc. belastet, andererseits bin ich aber auch beim Eislaufen mal schwer aufs Steißbein gestürzt, wonach es erst richtig los ging mit den Schmerzen (dachte natürlich immer, was wären noch Nachfolgen der schlimmen Prellung etc.).


    Ich hatte ca. 2 Jahre immer wieder Schmerzen am Steißbein, meistens Druckschmerzen, es ging allerdings nie auf, daher hab ich mich mit Schmerztabletten durchgekämpft.


    Dann kam allerdings der Tag, an dem die Schmerzen schlimmer wurden und sich dann auch das erste Mal eine Öffnung gebildet hatte, wonach ich erst darauf kam, dass es sich nicht um eine Prellung sondern um eine Fistel handelte.


    Das ganze wurde unter höllischen Schmerzen ambulant aufgeschnitten... NIE wieder würde ich das so machen, das muss ich ganz klar sagen. Die Schmerzen waren eigentlich gar nicht zum Aushalten und gebracht hat es auch überhaupt nichts, denn es kam einfach ein paar Wochen später wieder!


    Ein Jahr hab ich mich wieder um eine Behandlung gedrückt, bis es mit der Fistel wieder so schlimm wurde, dass ich mich kaum noch bewegen konnte.


    Dieses Mal hab ich mich für eine klinische OP entschieden und wurde dann unter Vollnarkose und 3 Tage Klinikaufenthalt operiert.


    Die Fistel ist in der kurzen Zeit, bis ich den Termin bekommen konnte, allerdings schon wieder kleiner geworden und ich hätte fast einen Rückzieher gemacht, weil die Schmerzen ja wieder erträglich waren. Im Nachhinein hab ich noch gedacht, dass das vielleicht sogar ein Vorteil war, denn die Wunde konnte zugenäht werden, was mir das ständige Verbandwechseln ersparte.


    Seit dem war *toi toi toi* nichts mehr.


    Das gemeinste an der ganzen Geschichte war, dass ich seit ca. 3 Jahren ein Pferd besitze, und natürlich eigentlich mehrwöchiges Reitverbot hatte, was natürlich nicht geht wenn man ein Pferd hat, was man zu versorgen und zu beschäftigen hat. Außerdem bin ich noch Schülerin (mache gerade mein Abitur) und hatte Glück, dass die OP am Anfang der Sommerferien war, und ich nicht zu viel Stoff verpasst habe.


    Aber ich kann euch alle verstehen, diese Erkrankung ist nicht nur total schmerzhaft sondern auch wahnsinnig (lebens-)zeit raubend. Ich wollte aber auch mal von positiven Erlebnissen berichten, sonst ließt man meistens nur, dass die OPs nichts genützt haben, weil die 'geheilten' natürlich eher selten nochmal in so ein Forum zurückkehren.


    Zwar bleibt immer die Angst, dass es doch nochmal wieder kommt und die Narbe ist auch beachtlich (auch wenn das zum Glück keine Stelle ist, die man öffentlich zur Schau trägt *lach* Aber Tangas hab ich seitdem trotzdem nicht mehr getragen, das ist unangenehm so direkt an der Narbe ;-D ).

    @ genua

    Das ist böserweise eindeutig eine Fistel. Zum Arzt solltest Du damit auf jeden Fall. Eventuell kann man die Op noch herauszögern, da es nicht entzündet aussieht. Sobald die Probezeit rum ist, solltest Du Dich eventuell operieren lassen.


    Aber Kopf hoch, nicht alle Heilungsverläufe sind so fies wie hier beschrieben.


    Güte Besserung und liebe Grüße!

    @ Laitiere

    Bitte den Arzt oder die Schwester das ganze vorher mit Kochsalzlösung oder Octenisept zu tränken und dann schön durchweichen lassen. Das hat bei mir auch geholfen.


    Mein Mann wurde 3 Jahre nach mir operiert und hatte Alginat, der Glückliche. Das flutscht durch die Gelbildung fast von alleine raus.


    Gute Heilung, nicht unterkriegen lassen, und liebe Grüße!


    Ihr werdet diese fiesen Fisteln auch noch besiegen!

    Hallo Leute,


    vor 3 Tagen wurde auch ich operiert. Die haben mir ein riesiges Loch in meinen Körper geschnitten. Kann man außer dem fachmännischen Verbandswechsel durch ärtztliches Personal noch irgendwas tun, damit die Wunde schneller/besser verheilt?

    Hallo ihr liebe


    Ich möchte euch gern mal von meiner Geschichte berichten.Ich bin vor ein paar Jahren im Winter mal auf mein Steißbein gefallen es hat auch ordentlich weh getan,bin aber nicht zum Doc.


    Ich habe ab da irgendwann immer mal wieder gesehen das ich übern Steißbein so ein Loch habe,und habe mich auch immer gewundert warum oben an meinem Rockbund es nässt.Habe mir aber keine Gedanken drum gemacht.


    Mit dem Wissen hinten ein Loch zu habeh lauf ich nun schon Jahre rum,und ehrlich ich dachte es wäre i wie normal und hat jeder :-o .Naja vor nem halben Jahr ca sagte mir mein Mann geh damit zum Arzt es ist ne Zyste,gesagt getan.


    Ich habe ne Hausärztin die irgendwie keine Ahnung hat,und meinte ne das kann man so lassen,aber das Loch ist doch ziemlich groß???Sie sagt Nein das muss nicht Operiert werden.


    Ich ging zu einer anderen Hausärztin und sie überwies mich ins KH...Dort wurde mir gesagt es muss unbedingt gemacht werden,schön und gut op am 28.09.2011.


    Ich wurde also Operiert und hatte danach nicht so große Schmerzen mir ging es eigentlich ganz gut,machte das KH unsicher und wurde 2 Tage später entlassen.


    Achso der Doc meinte es wäre schlimm gewesen wen ich damit noch länger rumgelaufen wäre denn die Wunde war 12cm tief und 6cm lang :-( .


    Ich musste denn am We in die Notaufnahme zum spülen,da sie ja recht groß war.Mir ging es von Tag zu Tag schlechter,hatte schmerzen die nicht auszuhalten waren.


    Ich gin also das ganze we heulend ins Kh und die meinte ja es sei nornal is ja auch ne riesen Wunde.


    So ich konnte mich nicht mehr bewegen habe geschrien und gewimmert...


    Monatg den 3 Oktober 2011 ging ich wieder in die Notaufnahme,ich habe geheult es war ne qual ein Schritt nach den anderen zu tun.


    Dann war mein lieblings Doc da...er konnte vor lauter Schmerz nicht mal den Verband wechseln.


    Er sagte mit er berhält mich da,so geht es nicht weiter.


    ich bekamm ne Infusion und nach dem sie durchgelaufen war ging es mir so einigermaßen gut.


    Ich wurde auf Satation gebracht,und wurde am gleichen tag noch in denn Op geschoben.Sie haben die Wunde gereinigt und richtig sauber gemacht.


    Ich hatte immer noch schmerzen,konnte kaum laufen,habe geheult und alles zusammen geschrieen.


    Ich hatte im leben nicht solche Schmerzen,ich wollte in dem moment am liebsten Sterben,und ja die schmerzen waren nicht auszuhalten.


    Am Dienstag nach dem feiertag dann große Visite,der Doc meint Verbandswechsel nur unter Dipidolor.Starkes Schmerzmittel und ich wurde so leicht gaga im Kopf.


    Am nächsten morgen nach der Visitie die Enscheidung,wieder Op...


    Dann bekam ich ne Vacuumpumpe,und ab da konnte ich denn auch wieder etwas laufen,habe aber trotzdem noch Dipidolor bekommen.


    Ich hatte schmerzen die waren nicht auszuhalten,es folgten noch 6 weitere Op´s wo der Schwamm gewechselt wurde.


    Ich lag 17 tage im KH,und es war die schlimmste Zeit meines Lebens.


    offene Wundheilung und ständig war alles nass.


    So nun is die Wunde so gut wie zu,und ich bin noch immer von Schmerzen geplagt,als ich vor 2 Wochen im KH war zur Kontrolle meinte der Doc,eventuell alles von vorn... :-(


    Seit 2 Tagen blutet die Wunde einfach so los.Und das schlimme ist 2011 war das jahr wo ich das KH eher von innen als von aussen sah.Offener Bauch und dann die Geschichte.


    Ich habe Angst das alles von vorne Anfängt,ich hab nen neuen Job den ich am Mittwoch antreten will,da ich meinen anderen Job verloren habe durch die ganzen Krankheiten letztes Jahr.


    Mein Doc meinte auch so ne Fistel als Frau ist eher selten,er sagte sie sei angeboren und durch denn Sturz wohl aufgegangen sein.


    lg und danke fürs lesen :)z

    Hallo,


    ich komm grade frisch aus dem Krankenhaus, wo sie mir am Montag ein Stück Ar... raus geschnitten haben. Ich will nicht noch eine Story erzählen, aber gerne ein paar Fragen und gute Tipps loswerden.


    Tipps:


    - geht so früh wie möglich mit dem Ding zum Arzt! "das nässt zwar, stört aber eigentlich nicht" ist kein Argument diese OP aufzuschieben!!! Mein Zimmerkumpane wurde mit dem Teil immer wieder vertröstet und hat ca. 10 Monate Antibiotika gefressen, bevor er endlich unter's Messer kam. Der Chirurg meinte dann, dass er schon viel früher hätte da sein sollen und er ihm jetzt echt krass viel weg schneiden musste (ca. 5x mehr als bei mir) und er sich selbst nicht sicher sei ob das vernünftig zu wachsen würde.


    Je früher die OP, um so kleiner das Loch, um so schneller wider fit.


    - geht in eine Klinik mit "Koloproktologischer Abteilung" oder ähnlich spezialisierter Chirurgie. Für alle Berliner: Das Waldfriede in Dahlem (U Krumme Lanke) ist echt zu empfehlen!


    - Lasst euch ne Vollnarkose geben. (mein persönlicher Favorit, ich vertrau Nadeln in der Nähe meines Rückenmarks nicht)


    - Bleibt noch mindestens einen weiteren Tag stationär in der Klinik. Es kann immer was mit der Wunde sein, Nachblutungen, krasse Schmerzen o.ä. und ich glaube nicht, dass ihr zuhause nen Schwesternruf am Bett habt ;-)


    - Geht vorher in die Apotheke eures Vertrauens (die nächstgelegene) und sagt denen, dass ihr demnächst Großabnehmer für "saugfähige Wundvorlagen min. 10x 20cm" sein werdet und sie die doch bitte nach eurer OP vorrätig haben möchten. Ich war in vier (!) Apotheken und alle mussten sie die Dinger bestellen.


    - Tamponage beim Duschen einweichen lassen und warten bis sie von selbst raus fällt. Tut sie das nicht, dann ganz leicht an einem Zipfelchen ziehen.


    Jetzt meine Fragen:


    - ich hab von der Klinik "unsterile Mullkompressen" und "Panthenol Salbe 5%" für die Selbstversorgung der Wunde mitbekommen. erstmal: UNSTERIL ?! , dann: die Salbe ist ganz verträglich und lässt die Kompressen nicht in der Wunde festkleben, das ist schonmal ganz cool. Habt ihr zufällig eine Empfehlung, was euch noch besser geholfen hat?


    - Ich hörte schon von mehreren, dass sie nach dem Ausduschen erstmal ne Weile mit offener Wunde rumlaufen, also ohne Tamponage drin. Wie lange macht ihr das, bevor ihr euch wieder verbindet? schützt ihr die Wunde vor Fusseln, Staub etc.? Wie verhindert ihr, dass euch die Klamotten vollsiffen oder passiert das einfach nicht?


    Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute und lieben Dank für die Ratschläge!

    Noch mehr gute Tipps:


    - Die "Wundvorlagen" werden wohl nur intern in der Klinik so genannt. Offiziell heißen sie "Saugkompressen". Ich hab jetzt welche die 13,5 x 25 cm groß sind und das passt für den Anfang ganz gut. Später könnt ihr auf kleinere oder handelsübliche Damenbinden wechseln.


    - Netzhöschen sind ziemlich unsexy, aber wenn ihr wie ich Shorts-träger seid und Pflaster hasst, eine praktische Anschaffung. Ansonsten reichen bestimmt auch engere Shorts oder normale Slips um die Saugkompresse am Platz zu halten.


    - Hab meine Ärztin nochmal auf die unsterilen Kompressen angesprochen und sie meinte, dass die Wunde halt unsteril sei und durch das ausduschen genügend gereinigt würde. So gut wie meine Wunde grade heilt ist das wohl echt genug. Die Salbe lass ich auf Anraten meiner Ärztin mittlerweile weg, bzw benutz sie nur am Wundrand wenn da was klebt und ziept.


    - Ach so, sitzen: Ich sitz jetzt immer verkehrt rum auf meinem Bürostuhl, das ist genau der richtige Winkel um die Wunde zu entlasten. Ein Keilkissen mit der hohen Seite nach vorne funktioniert auch ganz prima.

    vom 20.07.11 22:26 im Faden Steißbeinfistel

    :)^ Grüss dich,


    Erstens,vielen dank für deinen beitrag!


    Ich hab mir sehr viele beiträge reingezogen und muss sagen dass ich ziemlich frustriert bin,aber dein beitrag hat mich ein wenig aufgemuntert.ich hab die fistel auch schon ca.drei jahre,die ertsen zwei war es nicht so schlimm ,hatte wenig schmerzen und hat ein wenig genässelt.aber die letzten drei monate hatten es in ich,im okt.2011 war es so schlimm das ich ins krankenhaus musste zu den barmherzigen brüdern im 2 bezirk.dort habe eie lokal bekomen und der arzt hat die beule aufgeschnitten ,anschliessend war ca. zwei monate ruhe.vor zwei wochen war es wieder so weit,war wieder dort und wider wurde geschnitten ,diesmal hat der arzt gemeint dass ich operiern sollte.heute hatte ich einen termin beim OA.und er hat mir vorgeschlagen das wir eine Transpositionslappen OP machen werden.Der OP Termin soll in ca.drei wochen sein.


    Nun zu meinen fragen ,hattest du auch die selbe OP Methode?,wie war der Heilungsprozess,ist die Narbe sehr gross,nach welcher zeit warts du wieder fit ,warn die schmerzen erträglich?


    Nach wiviel Tagen nach der POP konttest du wiedr arbeiten?


    Danke für diene Hilfe!

    Hallo :)


    Ich moechte auch mal kurz meinen Krankheitsverlauf schildern,vielleicht nimmt das einigen die Angst. :)


    Seit 1 1/2 Jahren hatte ich nach laengerem Sitzen auf unseren Holzstuehlen immer Druckschmerzen am Steissbein,


    habe mir dabei NIE was gedacht,denn die Stuehle sind wirklich hart und ich dachte eben das kommt davon. – Falsch gedacht.


    Vor 2 1/2 Wochen saß ich Samstags wieder auf diesen Stuehlen,knappe 6 Stunden,und am naechsten Morgen fingen die Schmerzen wieder an,dasselbe wie immer – In Ruhe lassen,ein paar Tage warten,geht alles vorbei.


    Naja,von Dienstag auf Mittwoch konnte ich kaum schlafen,denn egal wie ich lag – es tat weh. Schule war unmoeglich,geschweige denn Autofahren,also bin ich zu meinem Hausarzt,mit ein bisschen Scham,denn wer zeigt gerne seinen Hintern irgendwelchen Leuten?


    Dieser untersuchte mich,fand aber kein kleines Loch,der zu Fistel gehoert,keine Schwellung. Er sagte aber,dass es mir genau da wehtuen wuerde,wo die ueblichen Schmerzen bei einer Fistel sind. Also ueberwies er mich direkt zum Chirurgen. – Sicher ist sicher. Ich sollte direkt zur Ambulanz fahren und mich dort vorstellen – das ginge schneller.


    2 Stunden spaeter bin ich mit Mutter dann in die Ambulanz gefahren,vorher habe ich mich hier erkundigt,was das ist und wie sowas behandelt wird,da mein Hausarzt nur meinte: Das koennte nicht angenehm werden.


    Warten musste ich 2 Minuten,dann kam schon der Chirurg,ich sollte mich hinlegen,gefuehlte 5 Sekunden spaeter,bestaetigte er den Verdacht des Hausarztes.


    Er hat mir dann erklaert,dass es operiert werden muss,er nicht sagen kann,wie tief bzw groß die Wunde wird,aber dass diese ''Krankheit'' nicht selten ist und ich mich NICHT schaemen muss. Schaemen? Fremden Menschen meinen Hintern zeigen,ist unangenehm,aber schaemen fuer eine ''Krankheit''? Niemals. Soll doch jeder wissen,dass ich ein zweites Loch bekomme..


    Dann habe ich mit dem Narkosearzt gesprochen,ein EKG gemacht und Blutabgenommen bekommen,Termin wurde dann fuer Montag,den 13.02.2012 angesetzt.


    Die Tage bis zur OP habe ich hier mit lesen verbracht,mir Videos zur Operation angeguckt und gejammert(Ja,ich hatte angst,große Angst).


    Am Tag der OP,war ich nervoes,ich haette heulen koennen. Nichts essen,nicht trinken und vorallem NICHT Rauchen.. Keine Gewissheit zu haben,wie groß die Wunde wird..


    Das Krankenhaus war voll,ich habe mich Stationaer operieren lassen,aber es war in der Chirurgie kein Bett frei,also kam ich auf die ''Innere'',das alles war so hektisch,dass ich 5 Minuten im Zimmer war mich umziehen musste und sofort in den OP kam,ohne diese tolle Tablette vorher.


    Dann lag ich da,vor den beiden Op's(Aus denen komische Geraeusche kamen?!),alleine,ohne Tablette.. das ganze 10 Minuten.


    Koennt euch ja vorstellen,wie das war.. Ich war am heulen und wollte wieder gehen.


    Dann ging die Tuer auf und der nette Narkosearzt hat mich dann rein geholt,ab auf den Tisch.


    Dem Narkosearzt noch gesagt,dass ich aufjedenfall eine offene Wunde moechte,er sagte,er sagt es weiter.


    Den Chirurgen habe ich nicht mehr gesehen. Um 9:35 Uhr war ich weg,und bin um Punkt 10:35 Uhr aufgewacht.


    Gott,solche Schmerzen hatte ich noch nie(Mittlerweile,denke ich das kam nur vom 'Schock',man ist weg,und wacht mit ner Wunde auf..) also nach Schmerzmitteln geschrien,vollgepumpt worden.


    Nach 10 Minuten ging es mir wieder total gut! (Kein Wunder,bei dem,was die mir gegeben haben :D)


    Ich musste noch 3 Stunden im Aufwachraum,rumliegen,bis ich hoch durfte,die Schwester meinte ich haette zuviele Medikamente bekomme und muesse warten. Im Aufwachraum kam dann ein Chirurg,von dem wollte ich wissen,ob meine Wunde offen ist und wie groß sie ist,weil er der Arzt war,der mich aufgenommen hat.. Er wusste sogar noch wer ich war.


    Aber er sagte nur,dass er mich nicht operiert hat,der Kollege aber meinte,dass es doch groß sei und sie es offen gelassen haben. Da war ich halbwegs beruhigt.


    Als ich dann auf mein Zimmer kam,wollte ich mich sofort anziehen und rauchen gehen. um halb 3 war ich dann auch Rauchen,keine Schmerzen nichts.


    Meine Mutter noch beruhigt,weil sie dachte es waere was passiert,weil ich solange wegwar,insgesamt 4 Stunden fuer eine OP,die 30 Minuten dauert..


    Der Arzt,der mich operiert hat,kam dann,hat gefragt,wie es mir geht und wann ich gehen moechte. Wann ich gehen moechte? So SCHNELL wie moeglich. Er also gesagt,dass er am naechsten Tag den Verwandwechselt und wenn es gut aussieht ich dann SOFORT gehen darf. Besser ging es nicht.


    Nacht war gut,keine Schmerzen und auch keine Schmerzmittel genommen.


    Am naechsten Morgen durfte ich dann um 9 Uhr zur Ambulanz,verbandswechsel.


    Ha! Ueberhaupt nicht gemerkt,alles super.


    So war ich dann nur 25 Stunden im Krankenhaus.


    Dann jeden Tag in die Ambulanz,verbandswechsel.. Alles super.


    Bis Freitag,am Freitag bekam ich keine normale Tamponage sondern eine,die sich in Gel 'verwandelt'.


    Dachte,super,dann merkste das gar nicht mehr. – Falsch gedacht,Samstag bekam ich schmerzen,die sich gewaschen haben.


    Tabletten halfen nicht,also Sonntag morgen versucht das auszuwaschen,es ging NICHT raus.


    Dann zum Arzt,er hat das zeug dann einfach rausgeholt,mit den HAENDEN,in die Wunde rein – Ich geheult,er gemeint,dass es super aussieht. Hat mir zur Liebe,aber dann zwar auch eine Kompresse genommen,die ohne Silber war,aber sich auch aufloest.


    Montag dann wieder hoellische Schmerzen,Schlafen undenkbar. Rumgeheule,nicht laufen,nicht sitzen und nicht stehen.


    Mhm.. Heute dann das nochmal geschildert,jetzt habe ich wieder eine ''Normale'' Tamponage und siehe da,keine Schmerzen.


    Die Vermutung vom Arzt ist,dass es nach einem Tag immer so weh tut,weil die Kompresse eben zu Gel wird und der Druck dann nicht mehr so groß ist,da sich die Wunde mit dem Gel immer zusammen zieht,wie ein Krampf.


    JEtzt sollte ich wieder ohne Schmerzmittel auskommen. :)


    Also das ist auch keine Horrorgeschichte,ich kann alles machen – inklusive 8 Stunden vor dem PC sitzen. Das konnte ich schon am zweiten Tag. :) Bis auf auf dem Ruecken liegen,aber darauf kann ich verzichten.


    Meine Wunde ist an einer guten Stelle denke ich. Und von außen her,NICHT zusehen,nur wenn man die Pobacken auseinander zieht. Dann ist die Wunde ungefaehr etwas groeßer als ein Golfball,aber bis zum Knochen tief,laut Arzt so 7-8 Cm.


    Es ist auszuhalten,ich koennte mir schlimmeres vorstellen. Deswegen,lasst euch operieren,die Angst ist unbegruendet,alles besser als erwartet. Und,wenn ihr nette Chirurgen habt(Da muss ich ein großes Lob an meine 3 Aerzte abgeben! Das haben die supergemacht,sind supernett und gehen auf das ein,was ich anmerke!) dann koennt ihr offen mit ihnen reden und sie gehen auf euch ein. – Heutzutage muss niemand mehr Schmerzen haben – Es gibt Mittel und Wege!


    Zur Versorgung: Von Dienstag bis Freitag musste ich jeden Tag kommen – Jetzt nur noch alle 2 Tage,immer bevor ich komme,muss ich die Wunde auswaschen. Momentan wird darauf gewartet,dass es Rosig wird,denn die komplette Wunde veroedet,und ist somit komplett Schwarz,an den Raendern wird es langsam Rosig.


    Es ist alles halb so schlimm! Und ich wuensche euch alle eine schnelle Genesug. :)

    Leider liegt es in der Natur der Sache, dass die negativen Krankheitsverläufe hier überhand haben.


    Ich habe seit über 3 Jahren Ruhe, nach 2 OPs. Die erste war eine einfach zugenähte von einem Assistentsarzt der mir nachher noch sagte, ihr Abszess war eine Steißbeinfistel – das war bereits beim Vorgespäch so vermerkt worden. Sprich die hatten keine Ahnung was sie da gemacht hatten, viel zu wenig weggeschnitten. Es wurde zugenäht und ist nie wirklich zugewachsen.


    Also nach ~ einem Jahr wieder zum Hausarzt, der kannte Gott sei Dank den Chef der Chirurgie und bat ihn dieses mal die OP persönlich vorzunehmen. Gesagt getan, per Lappenplastik (Limberg-Lappen) verschlossen. Keine Schmerzen, nach 4 Wochen absolut keine Beschwerden mehr und das nun seit mehr als 3 Jahren.

    Hallo


    Ich hatte auch ein Pickel am steißbein der ist mir letzten dienstag aufgeplatzt, da kam eiter und blut raus, ist die steißbeinfistel denn weg,wenn das aufplatzt, tut auch noch kaum weh. Hoffentlich ist die fistel weg weil habe auch erfahrung damit wurde auch vor 4 jahren operiert. Nur ich kenn mich nicht damit aus wenn der pickel aufplatzt. Lg Claudia

    Ich bin 2004 zum ersten mal an einer Steißbeinfistel operiert worden, dieses mit offener Wundheilung. Da die Wunde sehr groß war und nicht richtig zugewachsen ist und sich wieder eine Fistel bildete wurde ich 4 Monate später wieder operiert, diesmal mit Verschiebeplastik und persönlich vom Chefarzt des UKE Hamburg. Nach ziehen der Drainagen bildete sich gleich nach der Op ein Serom, dieses wurde dann zigmal punktiert verschwand aber nicht von alleine. Da ich dann irgendwann die Nase voll hatte, habe ich da nichts mehr machen lassen. Das Serom ist seit dem zwar nicht verschwunden, aber ich hatte keine Probleme und schmerzen beim sitzen. Bei längeren sitzen auf harten Stühlen, schwoll es zwar etwas an und fühlte sich etwas unangenehm an, aber ich konnte damit leben. Man sagte mir damals, dass Serom sei eingekapselt und da könnten keine Bakterien eintreten, dieses wurde auch nach dem punktieren untersucht. Nun habe ich seit gestern festgestellt das sich dort ein kleines Loch gebildet hat und auch wässrige/blutige Flüssigkeit austritt. Ist das jetzt schon wieder eine Fistel ??? Wenn ja ins UKE gehe ich nicht mehr, denn die haben es jetzt 2 mal nicht geschafft das in den Griff zu bekommen. Kennt ihr sonst noch ein gutes KKH in Hamburg, ich hatte von Dr. Bruning im Tabea Krankenhaus gehört ???

    Hallo Parkett,


    das sich nach einer Verschiebeplastik flüssigkeit bildet ist normal, es kommt auch vor das kurz nach der Op aus der Narbe Flüssigkeit kommt. Es besteht die Möglichkeit die Narbe nochmal ein wenig aufzuschneiden damit die Flüssigkeit abfliessen kann.


    Ich war jetzt auch nochmal beim Arzt und der meinte, es muss im Moment nicht operiert werden, da nichts entzündet ist und auch keine Flüssigkeit mehr austritt. Sollte aber wieder dauerhaft Flüssigkeit austreten so müsste das großflächig ausgeräumt werden und dann auch offen zuheilen. Da ich in 5 Wochen in den Urlaub fahren werde ich da vorher auch auf keinen Fall was machen lassen. Das hat jetzt 8 Jahre gehalten, zwar mit Serom aber damit kann ich leben. Ich würde das auch nicht mehr offen lassen, sondern versuchen einen Chirugen zu finden der das wieder mit Verschiebeplastik zunäht. Warum er meint es muss dann auf jeden Fall offen bleiben verstehe ich auch nicht, denn eigentlich gibt es bei der Op-Methode nach Karydakis keine Kontraindikatoren auch nicht rezidive, so habe ich das bei Dr. Iesalnieks aus Recklinghausen gelesen der wohl ein großer Spezialist auf den Gebiet ist. Zur Not müsste ich dann die 350 km in kauf nehmen, oder bei meinen alten Operateur noch mal vorstellig werden, der hatte mich ja bei 2 ten mal auch nach Karydakis operiert.

    @ Claudia87

    Eine Fistel ist ein kleiner Gang oder "Tunnel" im Gewebe, der sich an der Hautoberfläche als kleines Loch (wie ein Nadelstich) zeigt. Oftmals sind diese "Löcher" angeboren, so auch bei mir. Da sie von alleine nicht zuwachsen kommen immer wieder Bakterien durch sie ins Gewebeinnere, so dass ein Abszess immer wieder auftreten kann (ich kann davon ein Lied singen wie viele hier). Ohne OP wirst du also höchstwahrscheinlich in Zukunft wieder von diesen Plagegeistern gequält werden, leider.