Huhu


    Meine beste Freundin hat sowas auch schon lange und sie hat immer tierisch Angst vor der OP. Jetzt hatte sie so schlimme Schmerzen, dass sie sich doch entschieden hat zu gehen. Allerdings hat sie lange im Internet recherchiert und eine andere Möglichkeit gefunden als die Operation nach der man ein riesiges Loch hat, dass ewig braucht bis es verheilt.


    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird das irgendwie mit Lasern gemacht. Sie hat am Donnerstag den Termin bei diesem Chirurgen, der das macht.


    Hat damit jemand Erfahrung?


    Angeblich soll das dann alles nach 1 Monat abgeheilt sein mit dieser Methode. @:)

    Ach man, ich weiß gerade gar nicht was ich machen soll :|N


    Ganz kurz meine Vorgeschichte: Mit 15 das erste Mal aufgetreten, dann einmal im Sommer aufgeschnitten, immer wieder Schmerzen am Steiß die wieder verschwunden, dann mit 17 (vor 2 Jahren) die OP, danach beschwerdefrei.


    Jetzt tut mir seit ein paar Tagen wieder ein Punkt am Steißbein weh.


    Die Schmerzen sind eigentlich sehr gering, ich würde es beim Laufen/Sitzen gar nicht spüren! Nur ich hab ein Pferd und beim reiten schmerzt genau dieser Punkt.


    Jetzt ist es so, dass ich in 6 Wochen in die USA fliege und auf einer Ranch viel reiten / arbeiten werde und genau JETZT kommt diese Scheiße wieder :(v Ich bin dort fest eingeplant, der Flug war sau teuer und gerade ist es so, dass ich seit ein paar Tagen mein Pferd nicht mehr reiten kann weil genau dieser Punkt dabei schmerzt.


    'Früher' vor meiner OP ist es immer nach einer Zeit weggegangen, kam aber immer in regelmäßigen Abständen wieder, darauf baue ich auch. Hab auch nächtes Wochenede ein wichtiges Turnier, das Üben fällt flach aber wenn ich das absagen müsste wäre es noch 3x ärgerlicher.


    Was eben das komischste ist, ist die Art meiner Fistel: Ich habe dort kein Loch, kein Eiter etc, ich sehe auch nichts. Es ist nur sehr druckempflindlich, wenn ich genau auf den Punkt drücke ._. Das ist ja das komische, da ist quasi nichtmal ein sichtbarer Abszess.


    Hat hier jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen oder Tipps gegen eine akute Behandlung? Spätestens im September würde ich mich evtl. auch wieder unters Messer legen, auch wenn ich dann meinen Studienbeginn verschieben könnte :°( Aber der Urlaub ist mir einfach SO wichtig, es war schon seit Jahren mein Traum und wenn ich da jetzt gar nicht reiten kann wäre das echt schlimm...

    Hallo liebe Leidesgenossen,


    auch ich gehöre nun seit 2 Wochen zu den glorreichen 19 Löchern des Golfplatzes. Ich trug diesen kleinen Unterbewohner nun schon mindestens seit 6 Jahren mit mir rum und dachte nicht an das rausschneiden. Wie viele in diesem Forum bin ich auch erst hingegangen als es richtig am kochen war, unter der Oberfläche und das Gehen und Sitzen nicht mehr ging. Natürlich hatte ich die Probleme schon vorher hatte sie aber immer ignoriert. Weil es sich immer geöffnet hat und somit das ganze Zeug immer rausfloss. Explosion und ruhe war. War auch nie viel.


    Alles ingnoriert , die Unterhose gewechselt und das ganze wieder vergessen. Na ja was ein richtiger Kerl ist. Wobei ich glaube das es eher die Angst vor der Operation war. :-D Nun hatte ich mich dann nach vielen Kontrollen und dem hinausschieben doch ein mal dazu entschieden das Problem anzugehen.


    Die Entzündung äußerte sich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt wie bei allen. Kurz vor Ende des Studiums und bei Mutti auf Fronturlaub. Am 21.05.2012 fingen die Schmerzen an und ich ging unter die Dusche um den kleinen Kumpel zum Aufplatzen zu bringen. Am 22.05.2012 bin ich dann zum Arzt gefahren und habe prompt die Quittung bekommen. Sofortige Krankschreibung mindestens 2 Wochen und sofort ins Krankenhaus. Ab ins Krankenhaus und für den nächsten Tag einen Termin gemacht. Die Schwestern freuten sich da ich öfters zur Kontrolle gegangen bin und die Operation nie wollte. Nun, musste ich ja.


    Am Mittwoch den 23.05.2012 wurde ich nach 2 Tagen Schmerzen, operiert. Der kleine Kumpel war bis zum platzen gefüllt. Meine Mutter fuhr mich zum Glück hin und siehe da der Kumpel hat sich geöffnet. Das habe ich aber erst im Krankenzimmer festgestellt. Dachte das mein Bettnachbar so erbärmlich stinkt. Nein war er nicht, sondern ich. Mein Gott war das Peinlich. Also aufgestanden und am liebsten wäre ich nach Hause gegangen. Das Problem bestand ja nicht mehr.


    Nix da, Arschbacken zusammenkneifen und durch da. Auf die Operation gewartet und gegen 13.30 Uhr wurde ich abgeholt. Eine lustige Tablette bekommen und los ging die wilde Reise in den OP- Saal. Hatte mich für die Spinale entschieden und eine Menge Angst aber die Ärzte haben mir die Angst genommen. Dazu ein Schlafmittel und weg war ich. Bei Alice im Wunderland und habe Tee getrunken, bei dem weißen Kanninchen. Gegen 16.30 Uhr ging es dann zurück in mein mondänes Zimmer, mit meinem Bettnachbarn. Seine Freude war ganz meinerseits.


    Die Schwestern haben sich rührend um mich gekümmert und waren auch ganz enttäuscht das sie mir keinen Katheter legen mussten und die Ente nicht benutzt werden musste.


    Am nächsten Tag kam ein Assistenzarzt und sagte, die Wunde sähe gut aus.


    Ich fragte dann wie die Wunde ausschaut. Weil anschauen selber, ein Schlangenmensch bin ich nicht. Er sagte Sie sei ca. 6 cm lang, ca. 3-4 cm breit und ca. 1 cm tief. Sie verläuft vom A....loch von da 6 cm hoch.Also recht moderat wie ich finde. Bin dann auch posthum zum Kettenraucher im Krankenhaus geworden, weil ich relativ schnell wieder laufen konnte.


    Also keine Angst vor der Operation. Hatte mir auch die wildesten Geschichten zusammen gesponnen. Angefangen vom künstlichem Darmausgang bis hin zur Querschnittslähmung durch die Spinale. Alles im grünen Bereich sitzen kann ich noch nicht, ist wahrscheinlich auch ne Kopfsache, ich liege die meiste Zeit auf dem Bauch oder auf der Seite.


    Jetzt zur Nachbehandlung bin ich zu einer Chirugin die mir auch prompt eine Pflegekraft zur Seite gestellt hat. Zwecks Nachbehandlung und Verbandswechsel. Werde wohl dieses Jahr nicht 30 sondern 80 Jahre alt. :-) Sie legt mir den Verband an, da ich ausduschen selber kann. Der Stuhlgang ist so getacktet das ich immer, bevor sie kommt, auf die Toilette gehe.


    Im Krankenhaus wurde mir gesagt das ich die Stelle rasieren soll. Ich fagte die Schwester und auch ein paar befreundete Ärzte und diese rieten mir davon ab. Man solle nicht an der Stelle rummanipulieren da dadurch neue Keime in die Wunde kommen können. Wenn sie zugeheilt ist, sollte man aber den Popes ruhig rasieren. Ansonsten konnten sie mir nicht helfen.


    Na ja nun 2 Wochen zu hause ne Pflegekraft, und die ganze Scheiße suppt wie Sau. Das ist das eigentlich nervige. Hat jemand Erfahrungen mit stark nässenden Wunden. Sie ist ja nun nicht tief und Diabetes habe ich auch nicht. Ist das Normal. Habe Kompressen, Nu- Gel und Octespt. Damit wird der ganze Spass, behandelt und einmal pro Woche zum Arzt.


    Die Pflegekräfte sagen die Wunde sieht gut aus. Aber muss sie so dolle nässen? Zwecks zusammenwachsen. Habe übrigens eine offene Wundbehandlung.


    Hat man bei euch auch nur so oberflächlich gearbeitet? Ich lese überall nur von tieferen Wunden.


    Über eine Antwort wäre ich dankbar. An alle die mitlesen. Es ist nicht so schlimm. Wer es hat, lasst es wegmachen. Sucht euch einen guten Chirugen oder Proktologen, geht in ein Krankenhaus und lasst euch ein wenig von den Schwestern betüdeln und der Gang auf die Toilette ist auch nicht schlimm.

    @ Humpdy82

    gib mal ne rückmeldung wie es dir jetzt ergeht und wie die wunde heilt.... habe nächsten monat auch meine op. wird genäht, wie ich bis dato in erfahrung bringen konnte. könnte mir auch was besseres vorstellen. wie stehts um deine psyche eigentlich :? :?


    alles gute.ich wünsche es dir.

    Hallo,


    ich bin neu hier und seitdem ich meinem Arzt nicht mehr zu 100% vertrauen kann dachte ich mir ihr könnt mich vielleicht etwas beruhigen oder jemand hat ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich.


    Vor ca 8 Monaten fing der ganze Spaß an. Beim Duschen bemerkte ich einen kleinen Knorpel direkt neben dem After. Ich dachte es wäre ein Pickel, also hab ich das Ding nicht weiter beachtet. Dieser Knorpel ging auch wieder weg aber er kam eben auch wieder. So langsam fing ich an mir Sorgen zu machen also gab mir meine Mutter die Salbe Faktu Akut da sie meinte es könnten auch Hämorrhoiden sein und ich schmierte die mir drauf. Das Ding ging wieder weg kam aber ebenso schnell wieder. Zum Arzt bin ich nicht gleich, is halt ne Unangenehme Stelle. Mit der Zeit fing der Knorpel auch an zu schmerzen aber immer wieder verschwand er, bis er wieder kam und nicht mehr ging. Innerhalb von 4 Tagen is das Teil so groß und Dick geworden das ich weder Sitzen, Stehen noch liegen konnte.. habe auch ein ständiges Druckgefühl gespürt. Also hab ich mich doch überwunden und bin zu meinem Hausarzt. Der gab mir gleich ne Überweisung zu nem Proktologen und der Schnitt mir das ganze 2 Tage später unter Vollnarkose auf. Er meinte es wäre nur ein Abszess gewesen und er konnte keine Fistel finden. Die offene Wundheilung verlief super, die Wunde verheilte und es hat sich auch schon ne Narbe gebildet bis ich auf einmal an der selben Stelle geblutet hab. Ich meinte es wäre nur etwas gerissen und machte mir auch keine Gedanken. 5 Tage später spürte ich beim Sitzen wieder Schmerzen, an der gleichen Stelle. Auch in der Arbeit hörte der Schmerz beim Sitzen nicht auf. Also ging ich aufs Klo und hab mal getastet. Der Schock sitzt mir heut noch im Nacken – ich spürte wieder einen Knorpel, an der gleichen Stelle. Sofort beim Arzt angerufen der mich behandelt hat und ich durfte sofort kommen. Er sah sich das ganze an und meinte es könnte ein Eiterrückstau sein. Also pickste er das auf damit das Eiter abfließen kann. 2 Tage später wurde der Knorpel wieder größer. Also lief ich wieder zum Arzt. Er suchte mit so ner Sonde nach ner Fistel, konnte aber keinen Gang finden. Keine Anzeichen für eine Fistel sagte er. Also stach er wieder auf damit es weiter ablaufen konnte. Das Spiel ging bald 2 Wochen so bis er sagte er operiert neu da es wohl doch ne Fistel sein könnte! Ich war fix und alle, die erste OP war vollkommen umsonst.. Nochmal die Schmerzen durchstehen das halte ich nicht durch dachte ich mir. Aber ich ließ es über mich ergehen und wurde wieder unter Vollnarkose operiert. Nach der OP teilte der Arzt mir mit das er ne Fistel gefunden hat und diese entfernt hat. Also ging alles von vorne los. Schmerzen, ausduschen, Kompressen wechseln, wöchentlicher Arztbesuch und mal wieder über Wochen krankgeschrieben. Das ganze is jetzt 5 Wochen her und die Wunde heilte super bis zu dem Tag als ich wieder in die Arbeit ging. Seitdem habe ich wieder stärkere Schmerzen, habe vor ner Woche geblutet und renn wieder alle paar Tage zum Arzt. Er versichert mir das alles super aussieht und die Schmerzen normal wären, auch das bluten sei normal wegen der neuen Blutgefäße. Trotzdem lässt mich die Angst nicht los das wieder so ne Fistel entstehen könnte, bzw. das er bei der OP was übersehen hat. Warum tuts mir jetzt wieder mehr weh obwohl es vor 2 Wochen super lief? 24 Stunden denk ich über das nach, mit meinem Freund sprech ich über nix anderes mehr und es nimmt einfach kein Ende. Gestern hat mir mein Arzt unter ner Betäubung nen Abszess am Oberschenkel aufgeschnitten. Jetzt hab ich am Oberschenkel ne offene Wunde und neben dem After auch. Ich muss dazu sagen das ich vorher noch nie Probleme mit sowas hatte, es kam von heute auf morgen. :-(


    Noch was, habe den Text schon unter "diverse Erkrankungen" geschrieben aber leider hat niemand etwas drauf geschrieben.

    Ich kann euch nur raten, Zinksalbe (Mirfulan etc..)bei einer offenen Wundbehandlung zu nehmen. Das macht euren Hintern wieder 'schnell' zu.


    Ist das Einzige, was bei mir geholfen hat und ich hatte meine 7 Monate. Die Feuchtigkeit in der Wunde hat halt die Wundheilung unmöglich gemacht. Zinksalbe hat die Eigenschaft feuchte Wunden trockener zu machen und die Zellbildung so zu fördern.


    Alles andere kann man vergessen (Sitzbäder, andere Salben)

    Hallo,


    ich hatte ebenfalls vor einem halben Jahr eine Steißbeinfistel. Dazu muss ich sagen, dass ich diese bestimmt 3 Jahre lang mit mir rumgetragen habe, hat auch immer mal wieder geeitert und weh getan, aber das war nicht so tragisch.


    Im August letzten Jahres habe ich mir die Fistel dann operieren lassen, Ergebnis war eine bestimmt 12 cm lange Wunde, die zugenäht wurde. Dabei gab es jedoch ein paar Probleme, sodass die Wunde geöffnet werden und offen zuheilen müsste. Ich hatte also ein RIESIGES Loch am Steiß, wie gesagt, 12 cm lang und fast bis aufs Steißbein runter. Meine Eltern, die mich in der Zeit täglich neu verbunden haben, sagten, dass da am anfang locker zwei Hühnereier reingepasst hätten.


    Naja, trotz der Größe von dem Ding hatte ich eigentlich mäßige bis garkeine Beschwerden. Beim Liegen und Stehen hatte ich keine Schmerzen, beim Sitzen etwas Druckgefühl auf der Stelle. Die ersten Tage im Krankenhaus waren entspannt, beim Liegen auf Seite und Bauch keine Schmerzen und beim Bewegen fühlte es sich an, als hätte man einen Muskelkater. Nach ca. 3 Wochen ging alles wieder wie vorher.


    Bis das Ding zugewachsen ist, vergingen allerdings fast 6 Monate. Das war eher nervig als schlimm, da die Beschwerden wie gesagt nach 3 Wochen vorbei waren, man aber täglich den Verband wechseln und die Wunde duschen musste.


    Jetzt ist die Narbe seit 2 Monaten zu. Nun zu meinem Problem:


    Neulich habe ich einen Knubbel am Hintern entdeckt, zwischen den Backen, etwas unter der Narbe und etwas über dem After. Da ich meine erste Fistel auch blande entdeckt habe, kam mir das doch sehr bekannt vor. Weder Ich, meine Eltern oder der Hausarzt haben jedoch eine Öffnung in der Haut finden können, auch tut es nicht weh oder ähnliches. Ich werde das Teil jetzt über das Osterwochenende hin mit Teersalbe bearbeiten und schauen, ob es einschmilzt. Wenn nicht, gehts nächste Woche wieder ab zur Chirurgie.


    Meine Frage ist nun, denkt ihr, dass das eine neue Fistel ist? Die ist ein gutes Stückchen weg von der Narbe, also bin ich mir nicht sicher, ob das zusammenhängend ist.


    Und wie sieht denn nun der Zusammenhang zwischen Zeit der OP und Größe der Wunde aus? Ich lese öfter, dass Leute, die sich früh haben operieren lassen eine kleinere Wunde hatten, jedoch habe ich von Ärzten schon unterschiedliche Meinungen gehört. Hat da jemand mehr Ahnung als ich?

    Hallo zusammen,


    lange habe ich viele Foren als Infoquelle genutzt und nachdem ich mich zu dieser OP entschieden habe möchte ich euch meine Erfahrung mitteilen und euch vielleicht die Angst nehmen bzw. euch die Entscheidung für die OP erleichtern.


    Ich habe jetzt ca. 14 Jahre eine Fistel am Steißbein mitgetragen und bei Schmerzen das Krankenhaus meines Vertrauens (RBK in Stuttgart) aufgesucht die mir mit einem Schnitt am Steiß sofort helfen konnten meine Schmerzen zu lindern. 14 Jahre die sehr schnell vergingen, mit viel Schmerz verbunden waren, mit Eiter, Blut usw. Betroffene wissen was ich meine.


    Nach dem Motto "lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende" (heißt das so?) habe ich mich trotz den Horror-Geschichten für die OP entschieden. Vor 3 Tagen war es dann soweit. Das Vorgespräch hatte bereits 3 Tage vorher stattgefunden. Mittags ins RBK, direkt zur Ambulanten Chirurgie, eine Stunde später lag ich schon auf dem "OP-Tisch" und drei Stunden später hat mich meine Frau schon wieder abgeholt. Sitzen konnte ich direkt nach der OP und kann es immer noch ;-) es ist natürlich zu früh zur Heilung etwas zu schreiben aber ich werde berichten... aber ich fühle mich wirklich sehr gut !


    Meine Überlegung:


    wäre es nicht besser ich hätte mich mich vor 14 Jahren für die OP entschieden ?!


    Wünsche allen viel Erfolg und gute Besserung!

    Hallo Leidensgenossen


    Ich wurde am Mittwoch den 3.04.13 operiert wegen einer Steißbeinfistel.


    Gestern am Freitag durfte ich dann das Krankenhaus wieder verlassen.


    Keine sorge vor der Op ist nicht schlimm und schmerzen hab ich bis heute noch keine lasst es so früh wie möglich machen


    Habe gerad meine geschichte geschrieben doch mein schei.. Handy hats gelöscht !!!


    Möchte jetzt nicht nochmal alles tippen


    Naja hab noch paar fragen bezüglich wundbehandlung


    Im Krankenhaus wurde nur eine kompresse auf die wunde gelegt und Einlage drauf fertig


    Hausarzt meint ich solle die kompresse auf die wunde legen und leicht mit dem finger in die wunde eindrücken aber nur minimal damit es oben nicht zu heilt


    Wenn ich stehe ist die wunde zu beim liegen weiß ich es nicht glaub bisschen offen


    Maße sind 7-8cm lang 2-3 breit wenn offen und tief 2-3 weiß aba ned genau mir wurde nichts gesagt


    Und in den meisten Foren oder threads lese ich dass bei den meisten die kompresse in die wunde rein kommt oder eine tamponade aber bei mir nicht


    Und die kompresse ist immer rot


    Ist dass normal ??


    Und am wundrand ist etwas weißlich oda gelbliches was sich aber nicht ausduschen lässt


    Naja und meine eltern sind übers Wochenende in köln komunion aber zum glück hab ich ne tolle freundin die sich um mich kümmert ;-D


    Bitte um hilfreiche antworten und gute Besserung an alle leidenden


    Wir werden es Schaffen ;-D

    Ich hatte meine Steißbeinfistel OP am 14.07.2012 und meine Wunde ist immer noch nicht zu geheilt, dass kleine löcksken will und will einfach nicht zu gehen....


    Aber ich muss dabei sagen ich hatte schwere Komplikationen 6 Tage nach der OP....


    Ich musste meine Wunde auch nicht ausduschen oder selber reinigen...


    Ich musste jeden Tag zum Wund- Manager....


    So heisst das heute.... ":/


    Jetzt muss ich seid Dez. selber machen immer schön Bethaisadonna in die Wunde und zu Kleben. Pflaster abmachen tut mitlerweile mehr weh als die Wunde selbst....


    Hatta auch ein ca. 6 cm tiefes, 4 cm langes und 2 cm breites loch.....


    So ne Fistel ist schon echt fieß.....


    Allen Leidensgenossen wünsche ich eine Gute Wundheilung @:)


    und das dem Popolores soetwas nicht mehr wiederfährt.....

    Wow, ich bin immer wieder überrascht, wie viele Menschen eigentlich doch von diesem Problem betroffen sind.


    Leider gehöre ich auch dazu, hier mal meine Leidensgeschichte, die 2002 anfing.


    Damals, junge 13 Jahre alt, plagten mich am Steißbein plötzlich Schmerzen, sitzen war unmöglich. Also zum Hausarzt, die mir gesagt hat, sie würde eine Art Pickel in der Pofalte sehen und wir (meine Mutter und ich) sollten das mal beim Chirurgen abklären lassen. Also ab zum Chirurgen. Diagnose: Steißbeinfistel. Noch am selben Tag ins Krankenhaus und abends die erste OP, es war ein Mittwoch. Der Arzt erklärte mir, meine Fistel wäre wie ein Fuchsbau und hätte sich relativ tief reingefressen. Drei Tage später, Samstag, als ich eigentlich entlassen werden sollte, der nächste Schock bei der Visite: eine zweite Fistel hat sich gebildet. Also wieder OP und eine Woche länger im KH. Macht sich super mitten im Sommer :(


    Die Wunde wurde, als ich endlich wieder zu Hause war, täglich einmal ausgeduscht, eingesalbt (mit so einer brauen Jodsalbe) und neu verbunden mit Kompressen. Nach ca. 5 – 6 Wochen war der Spuck vorbei und die Wunde zugewachsen, da der Schnitt relativ klein war. Dann 11 Jahre Ruhe, bis am 26. Juni diesen Jahres wieder Schmerzen auftraten, allerdings noch im aushaltbaren Rahmen, vorsichthalber am zum Chirurgen, da ich schon einen Rezidiv befürchtete. Da man aber nichts sah, keine Rötung und keine Schwellung, schickte er mich nach Hause mit der Vermutung, es würde entweder gerade etwas kommen oder das Steißbein wäre entzündet (was durch ein leichtes Rückenleiden durch einen Unfall nicht verwunderlich wäre). Am 1. Juli abends nach dem Duschen eine riesengroße Schwellung am Steißbein entdeckt, ca. so groß wie ein Ei, und ersteinmal aufgelöst meine Mutter angerufen und vorsorglich meine Tasche für's KH gepackt. Da ich am 2. Juli eh einen Termin beim Chirurgen hatte, bestätigte er, dass es ein Abzess ist und gab mir einen Überweisungsschein als Notfall für's KH, zu diesem Zeitpunkt konnte ich weder sitzen, noch liegen noch halbwegs laufen. Um halb drei, da ich vorsorglich nüchtern geblieben bin, dann die OP. Leider weiß ich nicht, wie groß und tief die Wunde ist, ich sträube mich auch dagegen, sie zu sehen. Aber ich schätze die auf ca. 5 – 7cm Länge, auch wurde mir etwas in die rechte Pobacke reingeschnitten, da sich der Abzess dort etwas ausgebreitet hatte. Am nächsten Tag nach der Visite durfte ich dann nach Hause fahren. Sitzen war leider immer noch nicht möglich, laufen und liegen hingegen schon viel besser. Die Wunde wird seitdem zweimal am Tag ausgeduscht (morgens und abends), da am Anfang recht viel Wundsekret war, und von meinen Eltern verbunden (Kompresse mit Salbe auf die Wunde, darüber noch eine Kompresse und darüber eine dicke Binde, die lassen wir aber seit 5 Tagen weg). Einmal die Woche muss ich zur Kontrolle zum Chirurgen und habe seit fünf Tagen auch wieder eine Jodsalbe für die Wunde bekommen.


    Anfangs hatte ich noch starke Schmerzen, besonders am ersten Sonntag (5 Tage nach der OP) so stark, dass ich vier Schmerztabletten nehmen musste. Seitdem (OP vor 2,5 Wochen) wird es aber immer besser, ich kann mittlerweile wieder sitzen (auch dank dem Weglassen der Binde, ersatzweise kommt noch eine Kompresse zum Halt darauf), nur schwere anstrengende Sachen, schnelles Laufen und Rennen geht noch nicht, auf auf dem Rücken liegen auch nicht. Mein Tipp an alle, die mit solchen Sitzkissen nicht klar kommen: Ich habe von meiner Mutter ein Nackenkissen bekommen und es als Sitzkissen umfunktioniert, indem ich die offene Seite hinten lasse, so dass nichts den Po hochschiebt und die Wunde weh tut. Wirkt wirklich Wunder und ist viiiieeel bequemer als ein Sitzkissen!


    Liebe Grüße und gute Besserung an alle, die gerade geplagt sind und die es noch vor sich haben. Ihr seid nicht alleine!


    Laura :)

    Was ich noch schreiben sollte: Ich hatte auch Angst vor den OP's, beide Male. Aber lasst euch gesagt sein: Wenn ihr schon Schmerzen habt, lasst euch operieren, der Druck, der die Schmerzen verursacht, ist weg und nach der OP werdet ihr euch wirklich erleichtert fühlen!

    Ich wurde übrigens im Sana Klinikum Lichtenberg behandelt, die Ärzte, besonders der Anästhesist waren alle sehr nett und haben versucht, mir die Ängste zu nehmen. Nochmal dickes Dankeschön!


    Ich habe von einer Schwester, als ich entlassen wurde, ein paar Netzschlüppi, Kompressen, dicke Binden, Schmerzmittel und eine Bettenunterlage mitbekommen. Besonders die Bettenunterlage finde ich sehr praktisch, da ich mich nach dem Duschen auf mein Bett lege und nichts daneben geht (besonders in den ersten paar Tagen war das sehr von Vorteil). Alternativ gehen auch Wickelauflagen aus der Drogerie, erfüllen genau den gleichen Zweck und sind genauso aufgebaut. Macht sich wirklich sehr gut!


    Ausserdem ist die OP jetzt 25 Tage her, der Chirurg ist sehr zufrieden mit der Wundheilung und die Wundversorgung (Ausduschen, halbes Stündchen hinlegen und lufttrocknen lassen, Kompresse mit Jodsalbe in die Wunde, Kompresse darüber, festmachen, fertig) kann auch so weiter gehen. Natürlich ist bei mir immer noch etwas Wundsekret in der Kompresse, aber ich bin kaum noch eingeschränkt. Ich kann sitzen, gehen (sogar schnell gehen) und mich viel besser bewegen. Ein Tipp: Auf einem Nackenkissen sitzen macht sich besonders beim Auto fahren sehr gut, auch, wenn man vielleicht auf normalen Stühlen, Couchen etc. fast normal sitzen kann. Aber das Kissen nimmt das Geruckel auf den Straßen weg. Auf dem Rücken liegen ist weiterhin nicht möglich, die Kompresse drückt dann doch unangenehm auf die Wunde. Auch würde ich bei diesem heißen Wetter gerne in einen kühlenden See springen, aber gut. Die kalte Dusche tut's dann auch ;-) Alles in allem kann ich sagen, dass ich selbst sehr zufrieden bin und mich gut fühle. In drei Wochen fange ich an zu arbeiten (in einer Kita im U3-Bereich) und hoffe, dass die Wunde sich weiter so gut entwickelt und sie vielleicht bis dahin so gut wie zu ist, dann ist die OP nämlich 6 Wochen her.


    Liebe Grüße!

    Falls noch irgendjemand irgendwann mal antworten sollte:


    Ich habe durch das tägliche Wechseln des Verbandes rote Stellen vom Pflaster, die teilweise ganz schön wehtun (wir benutzen Heftpflaster von dm). Die Klebestellen machen meine Eltern mit Benzin (gibt's abgefüllt in der Apotheke für einen schmalen Taler) weg und cremen danach die Haut ein, aber trotzdem wird es wieder rot, sobald die Pflaster abgezogen werden. Wie regelt ihr das? Habt ihr andere Pflaster, vielleicht so großflächige oder was ganz anderes? Und wie pflegt ihr euren Allerwertesten? Ich hoffe ja nur, dass das Loch bald zuwächst, OP ist jetzt 31 her und bisher läuft der Heilungsprozess ohne Probleme. Eines habe ich mir vorgenommen: mein Po bekommt eine ordentliche Pflege, sobald ich keine Pflaster mehr brauche :p

    ich habe meine wunde jetzt schon 1 jahr und der mist geht einfach nicht zu. kann mir einer bitte helfen. bin am ende. die haare wachsen immer in die scheißwunde :|N :|N


    http://www10.pic-upload.de/03.08.13/j9fd3lgbh5t3.jpg

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    Update: Auf den Tag genau 6 Wochen post-OP. Heute nach zwei Wochen Kontrolle beim Chirurgen und es hat sich tatsächlich eine Brücke gebildet, die er aber weggemacht hat, damit die Haut nicht schneller zuwächst als das darunter. Aber sonst sieht die Wunde gut aus, kaum noch Wundsekret auf den Kompressen und Hohlräume/Taschen haben sich auch keine gebildet. Schmerzen habe ich keine mehr (schon eine ganze Weile), nur langes Sitzen ist noch unangenehm. Die Wunde ist ca. 2 – 3 cm lang, 1cm tief und 1cm breit, also nicht mehr allzu viel. Also bisher ein vorbildlicher Wundheilungsprozess :)


    Ich werde mal einen Antrag auf Patientenakteneinsicht stellen, um zu schauen, was im OP-Bericht stand und wie groß die Wunde am Anfang war, das interessiert mich nämlich nach wie vor.