Also ich frage mich immer wenn ich die Beiträge hier lese wie sich Leute mit diesen Schmerzen so lange rumquälen können... Bei mir vergingen vom auftreten der ersten symptome bis zur Op gerade mal 7 Tage... Anfangs ein jucken, nach 5 tagen nicht mehr auszuhaltende schmerzen, nach 7 Tagen op, loch ungefähr so groß wie eine mandarine. nässt und sifft noch viel, ist jetzt etwa 3 wochen her. na klar bis zum steißbein runter, unheimlich wenn man mal sein eigenes gesehen hat. die erste woche nach der op hatte ich starke schmerzen und leider zu schwache schmerzmittel (hatte novaminsulfon... taugenichts) . Alle 2 Tage gehe ich zum arzt jetzt und lasse eine wundversorgung durchführen mit alginat, das zeug sieht echt eklig aus, bei mir fällt es immer raus da ich vor dem arztbesuch immer ausdusche... und dann plumst das halt raus, sieht aus wie... ne glibberige algenkompresse... unschön.... an alle anderen geplagten gute besserung :) irgendwie fängts bei mir die letzten tage an zu jucken... da hatte ich die schmerzen lieber.

    Nachdem ich nun seit letzten Dienstag, wo ich meine OP hatte, und der Arzt am Donnerstag meinte, es würde gut aussehen, ich definitiv keine Ncht länger wie eine Stunde am Stück wegen wahnsinnigen Schmerzen an der genähten Narbe schlafen kann, drehe ich hier wirklich bald durch. Als Tabletten gegn die Schmerzen bekam ich nachdem Tramadol nicht wirkte, Tinidil. Sollen wirklich starke Schmerzmittel sein, ich nehme alle 6 Stunden eine, aber Sie wirken nicht. Ich habe 24 Stunden am Tag Schmerzen, an der genähten Narbe, kann noch nicht mal richtig auf Toilette gehen bzw sitzen. Der ganze Po ist total heiss, und riecht als wäre er am verwesen.


    Hat jemand schon so etwas durch oder Erfahrung ?

    Heiß, übelriechend und schmerzen hört sich stark nach infektion an, warum lassen sie die Wunde bei dir nicht ohne nähte heilen? in die vorhande wunde alginat rein, das bewirkt wunder. du wirst wohl die wunde sehr wenig belasten bei den schmerzen, daran wird es also nicht liegen. ferndiagnosen sind natürlich immer schwer, hast du schonmal einen anderen arzt zu rate genommen? ich meine warum wird es zugenäht? wenn eine narbe einmal geschlossen ist kann man sie anfangs so pflegen das sie die kritische zeit, wo sie instabil ist, übersteht und geschmeidig bleibt. ansonsten ist für mich gerade in dem bereich nur noch die offene wundheilung als einzige option da. dein momentaner zustand ist natürlich nicht akzeptabel. tilidin und tramal sind die stärksten schmerzmittel die es ohne betäubungsmittelrezept gibt, und das ist schon ein unding das du solche hammer wirklich brauchst. also definitiv andere ärztemeinungen einholen. wie war das denn genau als die narbe eingerissen ist? ich stell mir das jetzt so vor wie ein riss, nicht so tief wie das rausgeschnittene aus der op, erklär mal.


    grüße von einem hessischen omnibusunternehmen :)

    Hi, ja ich habe auch hier im Forum schonmal alle Stationen nieder geschrieben, aber als die Wunde einriss, waren es kleine Risse gewesen und wenn es dann zuging wieder, befand sich immer noch ne Menge Flüssigkeit unter der Narbenschicht. Und das war meiner Ärztin nicht geheuer und sie überwies mich wieder ins Krankenhaus. Da sagte dann der Chefarzt und ein Assistensarzt das da eine dicke fette Entzündung sei, man es diesmal noch weiter ausschneiden wolle, und zur Vorsicht auch eine Darmspiegelung gemacht wird. Das war Donnerstags. Den Dienstag drauf, war dann OP, diese machte wie auch die erste der Oberarzt. Nach der OP, als ich wach war, sagte er, das er nur die Wundränder nachgeschnitten hätte und es vernäht hätte, damit es jetzt besser heilen würde.


    Ich fragte, was mit der Darmspiegelung und der weiteren Aushöhlung sei, von der ja die Rede war,bzw der Entzündung, ach, das wäre so schon in Ordnung, war die Antwort.


    Ich habe gestern bei einem anderen Facharzt angerufen, und Ihm das ganze erzählt, da bekomme ich für diese Woche noch einen Termin, weil er meinte auch, das sich das gar nicht gut anhört. Ich habe Schmerzen, die kann ich nicht beschréiben...

    also ist es nicht richtig verheilt, haben sich kleine höhlen gebildet wo sich sekret sammeln konnte, die sich entzünden und dann die höllischen schmerzen verursachen, rezidiv heisst das. was eine op natürlich nötig macht, aber ich denke auch das es dir bei den schmerzen garnicht schnell genug gehen kann. die darmspiegelung wird gemacht um zu schauen ob sich fisteln bis in den darm gebildet haben, womit ich aber noch keine erfahrung habe. drück dir die daumen für den kommenden arztbesuch und halt uns auf dem laufenden. achso... und geh zu deinem hausarzt und sag das er dir was geben soll was auch wirkt weil die schmerzen zermürbend sind. ich weiss ganz ehrlich nicht warum er das dann verweigern sollte. gruß

    Das mit den Höhlen und so, das ist klar, aber warum dann nur die Wundränder nachgeschnitten wurden, und nur von der Darmspiegelung die Rede war, und nicht gemacht wurde, ist halt seltsam. Habe heute nochmal mit meinem Arzt gesprochen, und der sagte, das die Tabletten und die Dosis die ich habe, nicht gesteigert werden kann und ich dringend einen weiteren Arzt bzw das Krankenhaus aufsuchen soll. Mein Krankenhausbesuch heute, bei dem Arzt der mich operierte, der meinte es wäre alles in Ordnung. Morgen habe ich einen Termin bei einem anderen Arzt, weil ich mir bei leibe nicht vorstellen kann, das das so wie es jetzt ist in ordnung ist.

    Heute war ich nun bei einem Facharzt gewesen, den ich bat sich das ganze mal anzusehen. Der erste Blick von Ihm, und er stellte eine dicke fette Entzündung fest. Seit zwei Tagen hatte ich 2 dicke Knuppel neben der Naht, gestern im Krankenhaus bei der Kontrolle, wo es vom Oberarzt hieß, es wäre alles in Ordnung, meinte dieser diese Knuppel wären nicht schlimm.


    Sie waren prallgefüllt mit Eiter. Der Arzt öffnete einen Faden, und darunter befand sich eine Flüssigekit aus Wundsekret und ebenfalls Eiter gemischt, Daher der faule Geruch. Auch die Zeichen Heiss/Kalt, und diese Extremen Schmerzen kommen von der Entzündung. Er sülte die Wunde weitgehend aus, und tamponierte es und verband das ganze. Am Freitag nun soll ich bei meinem Hausarzt die anderen Fäden auch öffnen lassen, und dann wird die Wunde wieder offen heilen lassen, so wie auch nach der ersten OP. Er sagte, wenn ich erst am Dienstag wieder ins Krankenhaus wäre, da wäre mein nächster Termin gewesen, hätte ich wahrscheinlich vor Schmerzen nicht mehr laufen können, da der Eiter immer weiter gearbeitet hätte.


    Da sich nach der ersten OP, die Narbe immer wieder öffnete, könnte ein Anzeichen auf eine fehlerhafte Ausschneidung bei der ersten OP gewesen sein. Wenn es diesmal auch wieder nicht richtig zuheilt, müsste ich nochmal unters Messer, damit diesmal dann alles richtig weiträumig ausgeschnitten wird. Aber bestimmt nicht mehr in diesem Krankenhaus, bei den Ärzten. Weil das hätte ein Fachoberarzt gestern feststellen müssen!!!!!

    ach du schreck!

    Zitat

    eine fehlerhafte Ausschneidung bei der ersten OP

    von sowas hab ich auch schon gehört... dabei ist es doch nich neu, daß man lieber großflächig schneiden soll, um auch alles zu erwischen...


    :)*

    Rezidiv

    so, ich habs wohl beschrieen....


    heut nachmittag bei der arbeit tat sitzen plötzlich weh, beim umziehen nach der arbeit hab ich in narbengegend ne beule ertastet :(v


    nach 1 jahr und 2 monaten sage ich also: herzlich (naja...) willkommen, rezidiv!


    nehme ich jedenfalls an :°(


    hab auch schon mit der klinik telefoniert, die sagen auch (wie ichs dachte), soll ruhig morgen kommen. meinen op-bericht haben sie ja noch, ich geh also morgen nach der arbeit hin, nehm ne tasche mit, und wenns wie letztes jahr läuft - da kam ich auch freitag rein - bin ich sonntag wieder raus.


    dann mal schauen, wie lang ich krankgeschrieben bin. bin erst die 2. woche im neuen job, ganz klasse :-/


    wer weiß, vielleicht eilt es ja auch nich so und ich krieg n op-termin. hab ja zu letztem jahr 10 tage vorsprung. da lag zwischen entdecken und op ne zeit von 10 tagen oder 2 wochen.


    aber wir alle wissen ja: je eher die op, umso kleiner die wunde.


    also leute, ich bin zwar nach wie vor die mit der schnellsten turboheilung ever, aber dafür nun dies


    :°(

    Hallo!


    Nach fast drei Jahren muss ich mich mal melden, weil ich etwas verunsichert bin.


    Ich spüre seit ein paar Tagen einen gewissen Druck an der Stelle, wo ich operiert wurde. Es ist nichts gerötet oder geschwollen. Laufen, sitzen und liegen kann ich ohne Probleme.


    Kann es trotzdem sein, dass mich bald etwas erwartet?


    In meiner Bekanntschaft hat mir jemand gesagt, es könnte auch an den Wetterumschwüngen liegen, die in den letzten Tagen waren. Ich hatte diesen Druck auch schon einmal vor etwas mehr als einem Jahr und er ist nach ein zwei Wochen wieder weg.


    Gibt es jemand hier im Forum, der damit Erfahrungen gemacht hat.


    LG

    Zitat

    Kann es trotzdem sein, dass mich bald etwas erwartet?

    seit gestern kann ich sagen: ja.


    ich hatte gestern erst beim sitzen auf nem harten stuhl n druck, der wurde stärker, abends dann, relativ spät, war eine kleine erbsengroße, bewegliche beule an der narbe zu tasten, die is über nacht gewachsen... heut war ich im KH, weil aber der op-plan mit notfällen voll war, geh ich morgen früh wieder hin und dann wirds wohl gemacht. es is definitv n rezidiv :-(


    naja, das war mir gestern schon klar. wenn man nich plötzlich aufn steiß fällt und es wieder da weh tut, man sowas schon mal hatte... was bleibt noch anderes?


    hoffe aber, daß du glück hast!

    Hallo erstmal allerseits!


    Bin durch zufall auf den Beitrag über "bascom" gestoßen und kann jedem dazu raten! Ich hatte vor 2 Wochen meine 2te Steißbeinop bei dem oben schon genannten Dr Hofer in Dachau! Bei dieser neuen Methode wird einfach ein naht gemacht und nach ca 2Tagen Krankenhaus kann man nach hause und schon wirklich fast alles machen! Schonen sollte man sich zwar schon, dass es keine komplikationen mit der wundheilung gibt, aber sonst hat man kaum probleme....wenn ich daran denke wie es bei meiner ersten op war, bei der die "traditionelle" Methode angewandt wurde....da musste ich jeden tag zum arzt zum wirklich sehr schmerzhaften Verbandwechsel, musste die Wunde täglich ausduschen und ich lag wirklich 3 Wochen nur im Bett, bevor ich wieder einigermaßen sitzen konnte. Und dann kommen auch noch die ganzen Schmerzmittel, die ich in diesen 3 Wochen geschluckt habe, bei der 2ten op hingegen hab ich mein letztes schmerzmittel 5 stunden nach der op gebraucht, danach kein einziges mehr!


    Also mein Fazit nach meiner 1 jährigen Leidenszeit ist, dass die Entscheidung zu Bascom bei Dr.Hofer in Dachau (übrigens ein sehr ruhiger, gelassener und freundlicher arzt....kommt ja auch net so häufig vor bei solchen Koryphäen) die beste war und ich es jedem sehr empfehlen kann!


    Aber man muss natürlich bedenken, dass das, was ich hier geschrieben hab, keine garantie dafür ist, dass man dann nach 3 tagen schon wieder topfit ist! Es kann immer komplikationen geben bei der wundheilung, etc. geben...gerade weil die ganze geschichte steril gehalten werden muss....


    Jedoch ist so weit ich informiert bin der Dr.Hofer eine der besten Adresssen für Sinus-pilonidalis OPs und somit auch die Wahrscheinlichkeit der Rezidivität sehr gering!!!

    so, ich bin auch wieder zu hause. gestern war die op, um halb10 abends war ich fertig. diesmal wurde es vernäht (mist, ich wollte es gern wieder offen haben) nach karydakis. die drainage, die eigtl. 3 tage liegen sollte, kam vorhin schon raus, ich bekam nen neuen verband und durfte vor ner halben stunde heim. großartig! denn ich hatte mich fast damit abgefunden, neben der schnarchenden und permanent ächzenden omi noch 2 nächte aushalten zu müssen.


    diesmal war ich direkt nach der op nich so fit wie letztes mal. konnte kaum nen geraden satz zusammenbringen, war etwas weinerlich und sehr schlapp. direkt rumwandern wie letztes mal war nich drin, mir war aber auch nich danach. schmerzen hatte ich dafür keine.


    ich geh jetzt jeden tag zum hausarzt zum verbandswechsel, freitag nochma in die klinik zum check und anfang der nächsten woche kommen die fäden raus.


    bin ja mal gespannt, wie es dann aussieht. ne naht is ja für mich neu. aber so isses nich so eintönig - wenn man schon mal n rezidiv hat, dann gern mal was neues ;-)

    So gestern in der Klinik und auch heut beim Hausarzt gabs nur positive Kommentare zu meinem Hintern (die Wunde betreffend natürlich ;-)). Heute meinte mein Arzt fast ein wenig enttäuscht "Sieht super aus. Das is ja nich mal n bissl entzündet".


    Laufen, bücken, beugen, liegen, sitzen auf hartem Untergrund etc fällt alles noch schwer, aber ansonsten hab keine Beschwerden - also im Stehen ;-D Schmerzen is auch das falsche Wort, es zieht halt sehr an der Naht, wenn ich die Stelle strecke/dehne... Ich kühle fleißig und ruh mich aus.


    Hab mal n Foto gemacht von der Naht, für alle, die sonst nur (wie ich) offene Heilung kannten, vielleicht ganz interessant:


    http://s5b.directupload.net/images/090617/2j6miy59.jpg


    (Man möge mir bitte den ramponiert aussehenden Po nachsehen, Klebereste vom Verband und Braunolfarbe sind da normalerweise nich dran...)