Hallo Ihr Leidgenossen!


    Auch ich bin ein Opfer der fiesen Pilonidalsinus...und das mit 23!


    Bei mir fing alles vor 2 Jahren an.


    Ich passe typisch ins Klientel der fiesen Verwucherung.


    Viel schwitzen, ziemlich behaart am Po und damals noch ne meist sitzende Tätigkeit als Bankkaufmann.


    Bei mit trat der kleie Punkt erstmals bei einem Fussballspiel auf, ich dachte zuerst, es sei nur ein Pickelchen, welches aufgegangen wäre. Als ich dann zuhause nachschaute erkannte ich, dass es eine kleine Öffnung in der Porille war, die beständig leicht rötliches Sekret absonderte.


    In meinem jugendlichen Leichtsinn ignorierte ich es einfach. Auch war es mir ehrlich gesagt ziemlich peinlich, mit jemandem darüber zu reden. Ist ja ne ziemlich delikate Stelle.


    Dann hatte ich auf einmal auch mehrere Monate Ruhe. Schmerzen hatte ich sowieso keine. Ich tat es einfach als kleine Entzündng ab, welche wieder verheilt war.


    Doch dann kam der große Knall. Ein gutes Jahr später hatte ich solche Höllenschmerzen, dass ich nicht mehr sitzen, stehen, liegen oder sonstwas machen konnte. Hab mir dann selbst die Wunde aufgedrückt. Eiter und Blut kamen heraus, die Schmerzen waren weg und ich hatte miene Ruhe. Nun recherchierte ich im Internet und kam zum Schluss, dass ich eine Steißbeinfistel mein Eigen nennen "darf"...


    Nach innerem kampf raffte ich mich auf und ging zu einem Proktologen. Mir war nach meinen Internetrecherchen ziemlich klar, dass operiert werden muss. Trotzdem hatte ich noch ein bisschen Hoffnung, dass ich es konventionell behandeln lassen könnte und dabei Erfolg hätte.


    Denkste.


    Nach 5 Minuten beim Proktologen hatte der sich das Ding angeschaut und es eindeutig als Steißbeinfistel identifiziert und mich zum Chirurgen überwiesen.


    An alle die ein unangenehmes Gefühl verspüren, einem weitestgehend fremden Menschen einen Blick auf ihren nackten Hintern mit einer siffenden Öffnung zu präsentieren: Is nicht schlimm...hört sich abgedroschen an, aber der gute Mann/die gute Frau haben schon andere Sachen gesehen, die weitaus ekliger aussehen.


    Mit einer gewissen Portion Humor kommt man da ziemlich locker durch. Ausserdem gibt es an der Sache nichts, wofür man sich schämen müsste, das kann so gut wie jeden treffen!


    Nachdem ich meine Überweisung zum Chirurgen in Händen hielt holte ich mir direkt einen Schnippel-Termin.


    2 Wochen später war es dann so weit.


    Der Eingriff wurde ambulant von einem Chirurgen mit OP-räumlichkeiten vollzogen.


    Im Vorgespräch wurde ich eher mäßig beraten und kam nur durch gezieltes Nachfragen zu aufschlussreichen Antworten. Also IMMER vorher genau im Netz informieren!!!


    Da der Doc jedoch einen ausgezeichneten Ruf als Chirurg hat und meine Mum (Apothekerin) auch noch nie klagen über ihn gehört hatte, entschloss ich nicht an seinen Fähigkeiten zu zweifeln.


    Leider machte ich 2 Tage vor dem Eingriff den Fehler, im Netz nach BILDERN von postoperativen Wunden zu suchen! Was ich da sah, entsetzte mich so sehr, dass ich die OP absagen wollte. Ich hatte einfach nackte Angst. Forenbeiträge von Fistelbesitzern mit schlechten Erfahrungen verstärkten meine Absichten. Nirgends fand ich auch nur einen positiven Bericht! (Nun weiss ich auch warum...bei jedem, der die OP gut überstanden hat, stellt sich ein Glücksgefühl ein, welches die schlechten Gedanken an die Zeit vor der OP verdrängt. Deshalb habe ich mich heute dazu gezwungen, auch einmal einen positiven Bericht zu schreiben, der manchen hoffentlich die Angst nimmt!)


    Die OP dauerte eine Stunde und wurde unter Vollnarkose durchgeführt.


    Zum Glück konnte die Wunde genäht werden, jedoch musste laut Doc "einiges..." an bösem Gewebe herausgeschnitten werden. Es traten laut seiner Aussage auch keine Komplikationen auf.


    Ich hatte auch lediglich leichte bis mäßige Schmerzen, als ich am selben Tag zu Hause war. Nichtmal die Drainage, die mir aus der Tiefe der Wunde gelegt wurde, tat in irgendeiner Weise weh.


    Am nächsten Tag musste ich zur Nachuntersuchung. Mir wurde die Drainage schmerzlos entfernt, kleine Zwischenfäden entfernt und der Verband gewechselt. An sitzen war nicht zu denken, stehen und laufen fiel auch eher schwer. Aber wie schon erwähnt hatte ich nur sehr geringe Schmerzen, was evtl auch an den klasse Schmerztabletten (Sympal) gelegen haben kann.


    Als ich dann den Doc nach den Heilungschancen fragte, fiel mir jegliche Farbe aus dem Gesicht. Er meinte, dass es drauf ankommen würde, ob sich die Wunde entzündet oder nicht. Meine Chancen für einen ruhigen Heilungsverlauf lägen maximal bei 55 %! WOW....dachte ich mir, cu soon, Chirurgenskalpell....


    Also musste ich noch penibler auf Sauberkeit und Trockenheit der Wunde achten, als ich es mir eh schon vorgenommen hatte.


    Es wurde vereinbart, dass die postoperative Wundversorgung bei meinem Hausarzt erfolgen sollte.


    Als dieser sich dann am darauffolgenden Tag meinen Hintern anschaute, war er erst verwundert, eine genähte Wunde zu sehen, beruhigte mich aber sogleich. Beide Methoden wären in Ordnung, wenn man darauf achten würde, dass sich die Wunde nicht zu schnell schliesst.


    Ich sollte am nächsten Tag wiederkommen.


    Fast Panische Angst hatte ich nun also davor, den ersten Stuhlgang mit frischer OP-Wunde abzusetzen. Ich traute mich erstens nicht mich zu setzen aus Angst davor die Naht könne reissen und 2. machten mir Bakterien Angst. Ich sollte schliesslich noch nicht duschen, und ohne Duschen, bzw. Wasser bekommt man diese Stellen eben nicht einwandfrei sauber. Und nach den Geschichten des Doc hatte ich riiiesen Bammel vor ner Infektion!


    Also ging ich 3 Tage nicht auf Toilette. Ich sage nicht, dass das gut wäre, ich hatte aber solch eine Blockade im Kopf, dass es auch einfach nicht ging.


    Beim 2. Verbandswechsel vom Hausarzt meinte dieser, dass ich nun beginnen könne, die Wunde 2 mal am Tag auszuduschen. Von Cremes, Salben und Sitzbädern sollte ich Abstand nehmen. NUR Wasser. OK dachte ich, dann eben nur Wasser. Ich vertraute einfach dem Arzt.


    Er meinte, dass viiiel Vitamin C sehr Heilungsfördernd wäre. Hab mir deswegen jeden Tag 2 Orangen und eine Zitrone mit Traubenzucker gepresst und getrunken. Bilde mir ein, dass es geholfen hat! Auch Arnika-Kügelchen habe ich regelmäßig genommen, die helfen mMn auch ziemlich gut, den Heilungsprozess zu beschleunigen.


    Also gut. Ausduschen...hört sich nach schmerzen an. Denkste. Das merkt man fast garnicht! Fühlt sich eher wie ein kitzeln an, als wie ein Schmerz. Nach ein paar Tagen konnte ich sogar mit dem harten Duschstrahl direkt in die Wunde halten, ohne Schmerz zu verspüren! Und wenn ich als wehleidigster Mensch überhaupt das sage, stimmts! ;-)


    Die Wunde machte sich gut, nur die Fäden (3 Stück) fingen nach einer Woche an zu schmerzen, so dass diese nach 9 Tagen schmezlos entfernt werden konnten. Zu den Schmerzen noch ganz kurz: Ich hätte mir allgemein niiiiie zu träumen erhofft, dass die ganze Geschichte so schmerzlos dahergeht. Wenn man sich schont, nicht zu viel bewegt und immer schön duscht, kann man sich bis auf die Einschränkung des Nichtsitzenkönnens ganz normal verhalten. Zum Glück!


    Als die Fäden gezogen wurden hat der Doc die Wunde mit einer kleinen Pinzette ein wenig gespreizt, damit sie schön von Innen heraus zuheilen kann und es sich keine Entzündung in der Wundhöhle bildet. Dieses spreizen sollte ich die nächste Woche über jeden 2. Tag mit einem Wattestäbchen selbst machen...Uahahaha...dafür musste meine Freudnin herhalten!^^ Ich war extra-lieb zu ihr, so dass sie Gnade walten lies und ganz vorsichtig war! ;-)


    Der Doc war sehr zufrieden mit meiner Wunde und meinte nun, 2 1/2 Wochen nach der OP, dass wir so langsam die Wunde zuwachsen lassen könnten. Ich soll nicht mehr mit dem starken Strahl spülen, und nur noch einmal täglich spülen. Daran halte ich mich jetzt, und ich bin guter Hoffnung. Komplett zu sitzen traue ich mich noch nicht, weil ich Angst habe, es könnte wieder ein bisschen aufreissen und stark bluten, was die Wunde auch immer tut wenn ich stark geduscht habe. Doc meinte aber dass das noicht schlecht wäre, dann würde sich die Wunde auch immer gut reinigen. Ich gehe davon aus, dass ich innerhalb der nächsten paar Tage anfangen werde, die Stelle zu belasten und das Sitzen trainieren werde.


    Wenn jemand noch weitere Fragen hat, kann er mir gerne eine PN hinterlassen. Bei Interese schicke ich auch gerne meine Bilder von der Wunde zu!


    Abschliessend bleibt zu sagen, dass, wenn man seine falsche Scham überwunden hat, der Rest einfacher ist als Gedacht. Klar ist es unangenehm, umständlich und auch ein wenig schmerzhaft. Aber immer noch besser als mit der Gewissheit zu leben, dass man irgendwann den Schritt wagen muss.


    Lasst euch von den negativen Beiträgen nicht zu sehr einschüchtern, ich glaube ernsthaft, dass Leute, bei denen die OP gut verlief, so gut wie niemand seine Erfahrung hier preisgibt! Und das sind sicher einige.


    Mit miener OP-Methode bin ich zufrieden und denke auch, dass wenn man die Wunde immer ein bisschen geöffnet hält und somit dem Wundsekret die Möglichkeit gibt abzufliessen die Chancen sehr gut stehen, schnell aus der Geschichte herauszukommen. Natürlich kann es sein, dass ich auch einfach nur Glück hatte. Das wichtigste ist einfach Sauberkeit und die Wunde trocken halten!


    Ich bin daheim auch die meiste Zeit nur in Boxershorts rumgelaufen, damit ich jaaaa nicht schwitze oder sich keime bilden können.


    Wie gesagt, ich hoffe, dass dieser ausführliche Bericht irgendjemandem da draussen hilft, einer bevorstehenden OP nicht so ängstlich entgegenzustehen wie ich das getan habe.


    Danke fürs lesen


    Chris

    @ Chrtisitan019

    hast du immernoch nen Verband und wenn ja, machst du dir den Verband selbst raus, wenn du duschen gehst? Und danach auch wieder selbst rein? Ich kann das leider nicht.


    Und warum hat man die wunde zugenäht, wenn man dann doch ne offene Wundbehandlung macht? Verstehe das ganze nicht.


    ????

    @ all

    Aber mein Doc meint auch, dass die wunde gut zuheilt. Sitzen geht jetzt nach 2 Wochen auch wieder einigermaßen. Allerdings sitze ich nicht mittig auf dem Stuhl, sondern nur auf der rechten arschbacke.


    Das doofe ist, dass bei mir ne Thrombopenie festgestellt wurde und daraufhin meine Ärztin meinte, dass ich doch die schmerztabletten langsam absetzen sollte, da die eben auch Throbozythen hemmend seien.

    Ist schon Interessant wie sich die behandlungsmethoden spalten^^


    Schmerztabletten hab ich überhaupt nicht bekommen! Das einzigste schmerzmittel hab ich mittels Infusion bekommen.


    Konnte mich auch sofort am Tag der Operation wieder normal bewegen beim gehen und nach 4 Tagen wieder sitzen.


    Gehe ab dem 12.10.2009 wieder ganz normal Arbeiten. OP war am 24.09.2009! War also nur knapp 2 1/2 Wochen krank geschrieben^^

    @ christian019

    Was ich aber nicht verstehe, ist, dass sie dir die Wunde zugenäht haben? Und anschließend wieder geöffnet haben?!


    Blicke da nicht durch, bei mir war am 9. Tag nach der OP alles zugewachsen, zumindest die Naht!


    Was bringt dann das zunähen bei dir? Und wie will man was spreizen, was zugewachsen ist?! Das erklär mir bitte.

    christian019

    nur kurze Frage: am anfang hast du kleinen Pickel gefunden und ignorieren hast. Erst nach 1 Jahr hattest du die große Schmerzen. Mich interessiert, ob der Pickel werschwunden ist, oder war er ganze Zeit da?


    Danke

    Ja, ich habe immer noch einen Verband. Mache mir den schon die ganze Zeit selbst, bzw. meine Freundin wechselt ihn mir. Abgesehen davon, wenn ich zur Kontrolle beim Arzt bin, dann macht der eben noch einen drauf.


    Ich leg mir über den Schnitt immer jeweils 2 doppelt gefaltete Kompressen und dann ein steriles, großes Pflaster drauf. Mittlerweile mach ich das selbst. Nach dem Duschen trockenföhnen, mit der Hand bissl die Backen auseinander halten, 2 Kompressen reinlegen und Pflaster drauf.


    Das mit dem spreizen ist vielleicht ein bisschen falsch rübergekommen. Es wurde nicht komplett gespreizt, nur der obere Wundrand, so dass sich die Naht nicht komplett schliesst. Dann wächst es von unten her gut zu und es besteht nur eine geringere Gefahr, dass durch Wundsekret eine Entzündung entsteht. Ich hatte zu der Zeit ja auch noch drei Fäden drin! Das war immer nur ein kleines Öffnen, dass sich die obere Hautschicht noch nicht schliesst und es sich eine zu große Wundhöhle bildet!


    Hab mal noch eine Frage:


    Mein Arzt meinte, ich solle garkeine Cremes, Sitzbäder etc. verwenden.


    Vor allem von Sitzbädern würde ich mir da aber einiges an Beschleunigung erhoffen.


    Hat da jemand Erfahrung? Wenn ja, mit welcehm Zusatz!?


    Viele Grüße!

    ok, wenn ich nur Kompressen drin hätte, würde ich wahrscheinlich auch selbst wechseln. Allerdings wird bei mir immer noch mit der Tamponage verbunden und die will ich mir nicht selbst reinmachen.


    Hab auch niemanden, der mir da helfen könnte. Ich bin single und wohn allein.

    Hallo Leidensgenossen,


    ich hatte auch am 29.05.2009 meine 1. Steißbeinfistel-OP. Ich hatte davor wahnsinnige Schmerzen am Steiß und konnte nicht mehr sitzen.


    Ich hatte diese Schmerzen schon fast ein halbes Jahr lang gehabt. Mittlerweile bin ich schlauer geworden und bin gleich zum Arzt.


    Auf jeden Fall hatte ich die offene Wundheilung und war fast 3,5 Monate krank geschrieben. Mein Hausarzt und der Chirurg waren sehr zufrieden mit der Wundheilung.


    Vor fast drei Wochen habe ich dann wieder angefangen zu arbeiten. Die Krankenkasse hatte schon richtig Druck gemacht und gehetzt, wann ich endlich wieder arbeiten gehen würde.


    Nun, ich war jetzt zwei Wochen auf der Arbeit und gestern wieder beim Hausarzt wegen Schmerzen am Steiß. Ich muss dazu sagen, dass die Wunde noch nicht zu war.


    Mein Hauszarzt war total sauer und meinte, da hätte sich wieder eine Fistel gebildet und überwies mich gleich zum Chirurgen. Da hatte ich jetzt heute um 11 Uhr einen Termin und um 12 Uhr lag ich schon in der Vollnarkose. Habe jetzt wieder ein schönes Loch das fast genau so groß ist wie das vorherige.


    Jetzt fängt die ganze Sch..... wieder von vorne an. Jeden Tag 5-6 mal ausduschen usw. Leider hatte ich dabei nach der ersten OP unbeschreibliche Schmerzen beim Spülen. Aber die kamen glaube ich von der Wundflüssigkeit am Anfang des Spülens, danach waren sie mehr oder weniger weg. Die letzten Wochen jetzt war nichts mehr. Aber ich muss dazusagen, ich bin froh, dass ich gleich gegangen bin!!!! Und das rate ich jedem der da "hinten" was merkt!!!!!


    Ich hatte bei der ersten OP ein paar Stunden danach wieder relativ heftige Schmerzen. Heute spüre ich fast nix.


    Leider war mein Chef ganz und gar nicht davon begeistert. Aber eines weiß ich ganz gewiss, ich gehe diesmal erst wieder in die Fabrik, wenn die Wunde zu ist.


    Jeder der eine Steißbeinfistel diagnostiziert bekommt, sollte sich für die OP entscheiden. Die Schmerzen die ihr nach der OP habt, sind ein Klacks gegen die davor. Ich habe jetzt die 2. OP hinter mir und bin eigentlich schmerzfrei.


    Auch wenn es einem vielleicht peinlich erscheint, seinen Hintern dem Arzt zu präsentieren. Man gewöhnt sich dran und es ist nichts schlimmes. Es kann jeden treffen und mich jetzt schon zum zweiten Mal.


    Aber meine Frau sagt auch, wir schaffen das schon.


    Jetzt muss ich morgen wieder zur Nachuntersuchung und werde danach wohl mit den Spülungen anfangen müssen. Das mit dem Zucker oder dem Salz hatte mir keiner der Ärzte gesagt.


    Ach ja, ich hätte da eine Frage an euch:


    Bei mir hat die Wunde nach ca. 3 Wochen eklig gestunken. Wundflüssigkeit und das Fleisch hatte sich grau gefärbt. Aber mein Chirurg meinte, das wäre völlig normal. War das bei einem von euch auch so?

    @ christian019

    Ich bräuchte Antwort auf diese Frage. Es ist für mich sehr wichtg:


    Am Anfang hast du kleinen Pickel gefunden und ignoriert hast. Erst nach 1 Jahr hattest du die große Schmerzen. Mich interessiert, ob der Pickel werschwunden ist, oder war er das ganze Jahr da?

    all

    Wie gesagt, ist es für mich sehr wichtig, daswegen frage ich auch euch alle. Gibt es auch solche Fälle, dass der "Pickel" verschwunden ist und erst später die Komplikationen auftretten?


    Vielen Dank im Voraus.

    Hi!


    Sorry, ich weiss nicht mehr genau, ob der verschwunden war. Glaube aber mich erinnern zu können, dass es dann immer so ein bisschen offen geblieben ist!


    Zur Info:


    Seit letzten Freitag hat sich meine Wunde entzündet....EITER ist drinnen....SCHEISSE!!!!!!!


    Seit Montag beim Arzt, Antibiotikakur...Wunde spülen, Antibiotikakegel rein und mit nem antiseptischen Faden ausgestopft.


    Wenn bis Freitag keine Besserungstendenz zu erkennen ist, wird Montag wieder bisschen aufgemacht vom Chirurgen und der Entzündungsherd entfernt. D.h. wieder OP...ich könnte heulen. Verlief bisher doch so gut!


    (Hatte die Wunde ja genäht bekommen...)


    Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen???


    Bitte um Hilfe, auch wenns nur seelische und moralische Unterstützung ist"!!!!!


    Drückt mir die Daumen, dass es wird....!

    Leider kann ich dir nicht helfen. Bei mir war die Wunde offen und alles lief eigentlich OK. Nur jetzt vor kurzem, 4 Monate nachdem die Wunde zu ist, habe ich wieder einen Pickel gefunden, der aber nach 2 Wochen verschwunden ist. Auserdem nach dem Radfahren oder auch Autofahren spüre ich komischen Druck rund um die Wunde. Daswegen bin ich jetzt ziemlich unsicher ...


    Aber zurück zu dir. Wenn ich mich gut erinnere, habe ich schon öfters gelesen (hier im Forum), dass sich die genähte Wunde entzündet hat ... ich erinnere mich leider nicht mehr, wie es bei diesen Fällen ausgefallen ist...

    Mmmmh, das hört sich komisch an. Kann es sein, dass du evtl. Narbenschmerzen hast!? Vielleicht reagiert das vernarbte Gewebe ein wenig auf den Druck. Es arbeitet ja bestimmt noch. Oder du bist vielleicht Wetterfühlig um die Narbe? Das habe ich an einer anderen Narbe am Körper auch.


    Ich hoffe für dich, dass es wirklich nur ein Pickel war. Hattest du ihn geöffnet?


    Wenn du dir ganz unsicher bist, würde ich zum Arzt gehen. Der kann dich dann am Betsen beraten!


    Drück dir die Daumen!!!


    Ich komme grade vom Doc. Der Eiter ist weniger geworden. Heute ist der 4. Tag, an dem ich Antibiotika nehme, anscheinend fängt es an zu wirken! HOFENTLICH!!! Das ist positiv, aber Entwarnung konnte er mir nicht geben...muss wohl weiter zittern, das Ding steht auf der Kippe...


    Weiß jemand irgendwas, wie ein eitriger Entzündungsherd auf Antibiotika reagiert? Ich meine, wie der Verlauf ist, ob das die Regel ist, dass das so spät zu wirken beginnt, wie die Chancen stehen etc!?


    Bin für jede Antwort dankbar!!!!


    Grüßle


    Chris

    Ich war schon beim Chirurg. Er meint auch, dass nur die Narbe druckt. Ich bin trotzdem unsicher wegen dem Pickel ... Deshalb möchte ich wissen, ob es auch solche Fälle gibt, wo der Pickel verschunden ist und trotzdem später eine OP nötig war.


    Du hast gefragt, ob ich den Pickel geöffnet habe ... nein, ich habe ihn nur desinfiziert (ca jeden 2 Tag) ...


    Ich lasse es einfach sein ... wenn sich etwas ändert, melde ich mich ...


    Ich wünsche jedem gute Besserung *:)

    @ christian019

    also in meiner Wunde hatte sich "schlechtes Gewebe" gebildet, deswegen wurde sie jetzt wieder aufgemacht. Das "Loch" ist jetzt zwar nicht mehr so groß, aber dafür musste er es ziemlich tief aushöhlen, aber nur einseitig. Also auf der rechten Seite mehr wie auf der linken.


    Die Schmerzen sind moderat. Habe heute erst nach dem 6. Tag das erste mal Schmerzmittel genommen. Aber wenn du die Wunde aufmachen lassen müsstest, lass es machen. Es ist auf jeden Fall angenehmer für dich.


    Ich habe die Schmerzen vor meiner 1. OP auch fast ein halbes Jahr vollkommen verdrängt. Und das Ergebnis war alles andere als schön.


    Aber alles geht vorüber und das Leben geht weiter. Das darf man nie vergessen.


    Ich wünsche dir trotzdem viel Glück, dass dein Antibiotika hilft! :)^

    Wie hat sich dein "schlechtes Gewebe" denn geäußert? Hat man das von aussen gesehen? Oder hattest du "nur" Schmerzen?


    Wurde das bei dir dann wieder in Narkose gemacht?


    Vor allem: kannst du schon wieder sitzen?


    Ich muss halt so schnell wie möglich wieder sitzen können. Die Uni hat heute wieder angefangen und ich muss da am Ball bleiben...!


    Deswegen käme es mir doppelt ungelegen, wenn ich jetzt nochmal unters Messer müsste.


    Morgen müsste der Doc ne Tendenz geben können, ob die Entzündung oder besser der Eiter in den Griff zu bekommen ist. Wenn der Herd zu ist, kann die Wunde ja ohne Probleme zugehen.


    Hab eigentlich keine Angst vor den Schmerzen bei ner neuen OP, nur die Zeit...mir fällt jetzt schon die Decke auf den Kopf, bin ja fast an die Wohnung gefesselt.


    Aber morgen weiss ich hoffentlich mehr.


    Wie gesagt, bitte drücktmir weiter die Daumen! ;-)


    Danke!^^