Auf der Suche nach einem Arzt, der nicht auf die offene Wundheilung schwört, war ich heute bei einem Proktologen. Er sagte "Da ist eine Vertiefung, die dort nicht hingehört." Anders als die anderen beiden schaute er nicht nur kurz drauf, sondern führte eine Sonde ein. Er sagte, dass er keine Anzeichen für einen tiefgehenden Kanal findet und im Moment keine Indikation für eine OP sieht. Ich soll es beobachten und wiederkommen, wenn es schlimmer wird oder näßt.

    Hi ;-)


    hab mal ne frage an euch. Wurde am 6.7. operiert mit offener wundheilung – ist also nun 7 wochen her.


    Die wunde ist viel kleiner geworden (nur noch 4 cm lang 2,5 breit und 1,5 tief) nun seit ein paar tagen schmerzt die wunde wieder.


    Ich war ja die letzten wochen wieder oft im KH und nehm noch durch ne wundinfektion antibiotika ein. Die ärzet sagen es sieht alles wunderbar aus und es gibt keine anzeichen das ne weiter op nötig ist (trotz kleiner öffnung im wundboden wo man mit ner sonde aber nicht durch kam). Nun plagen mich wieder schmerzen.


    Kann das sein das man "wetterfühliger" wird? Mit kommt es fast so vor das der ständige wechsel zw warm u kalt vllt dafür verantwortlich sein könnte?! Oder kann es sein das auch durch die heilung erneut schmerzen entstehen? Vorallem da wo es schon "verheilt" ist tuts weh.


    Kennt ihr sowas?


    Würd mich über n kurzes statement freun =)

    @ Synikka

    Kann das sein das man "wetterfühliger" wird?


    Kann bestimmt sein, bei mir aber nicht der Fall


    "wundinfektion "


    Duschst du denn noch jeden Tag deine Wunde min. 2 mal aus? Davon kommen soweit ich weis hin und wieder diese Infektionen.


    MfG

    @ Stephan65,

    wenn das bei dir schon 5Jahre her ist, wie sieht deine Wunde jetzt aus? Also bei mir ist's jetzt so 1 1/2 Jahre her und die Wunde/Narbe (oder wie man es nennen soll) ist innen ganz weich und aussen kommt dan so ein harter Ring wo der Schnitt war. Ist irgendwie ein komisches Gefühl drüberzugreifen. Ist Bei Euch/ Dir genauso? ???

    Hallo Leute


    So nun bin ich wieder dran. Die Chirugen reiben sich schon die Hände,grins!


    Nein ehrlich am 22.09 werde ich wieder operiert. Nichts geht mehr. Habe starke Flüssigkeitsansamlung unterhalb der Narbe und und. Nach dem Bericht vom MRT haben 3 Chirugen gemeint so gehts nicht mehr weiter. Das grösste Problem ist die Narbe. Ich habe Montag wieder ein Termin zum Gespräch. Das geht nie vorbei 5 Jahre hampel ich damit rum


    Werde euch auf den laufenden halten.


    Ich kann jeden nur raten, wenn mann nur das Gefühl hat hinten ist ein Knubbel oder es stimmt etwas nicht, dann bitte geht zum Doc!


    Stephan65 *:)


    Schön wieder von dir zu hören. Daumen hoch :)^ , das es dir gut geht! *:)


    LG

    @ Prinzessin

    Schön, dass es Dich noch gibt und schade, dass Du immer noch leidest. Kopf hoch und gute Besserung @:)

    @ SupiDupi

    Die Narbe ist etwas breiter geworden, sagte aber der Chirurg schon nach der Op "Ich habe die Narbe breiter angelegt, dann wachsen da keine Haare mehr" und das ist tatsächlich so. Ob das am Können lag oder ohnehin so gekommen wäre, weiß ich nicht. Die Narbe ist ein klein wenig eingedrückt und unmittelbar am oberen Beginn der Pofalte. Der Rand zum Muskelgewebe ist entsprechend fest, wir das übrige Muskelgewebe auch.


    Allen gute Besserung wünscht

    @ miniKellek

    Hmm die wunde musste ich von anfang an nur 1x am tag ausduschen. VOm gefühl her hat das auch trotz der größe gut gereicht.


    Mein arzt sagte wohl das vom duschen es net sein könne da unser wasser in D nahezu keinfrei wäre. Hab mir das evtl da ich es fast von anfang an habe- vllt. im KH eingefangen. Ist natürlich nur ne vermutung..wobei man so nen infekt schnell mal hat.


    Naja dann bi ich ja "beruhigt" wenn ich les das es manchen auch so geht mit den schmerzen....aber is ja alles gut erträglich. Nur ab und an fühlt es sich an, als ob mir einer da "reinsticht"...ist so n stechendes gefühl...könnt man fast als krampf bezeichen.


    Allen anderen auch ne gute besserung :)_

    Hallo!


    Mir steht das Übel bald bevor :-(


    Am 14. September is es soweit....mein Arzt setzt auf die offene Wundheilung was ich an sich auch für richtig halte.


    Wie sieht es aber nun mit dem Verbandswechsel aus, ich soll wohl nur normale Mullverbände bekommen, genaueres erfahr iche rst am Tag der OP.


    Zahlt die Krankenkasse auch diese Braunalgenverbände mit Calciumalginat? ( Seasorb usw) Wie sieht es mit der irreversiblen Verfärbung durch die Algen bei längerer Behandlung aus, gibts da Erfahrungen?


    Info für Wundheilung!!!!


    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4313


    Hat jemand mit moderner Wundheilung gute Erfahrung?


    Danke für die Antworten im Vorraus! :)^


    Gruß Fabian

    Hallo ihr Lieben, ich melde mich nochmal zu Wort, nachdem meine Fistel-OP jetzt gut 5 Wochen her ist. Ich wurde ja nach der Pit picking-Methode operiert. Die Wunden sind zu, eine neue Fistel hat sich zum Glück noch nicht gebildet. Nur, wenn ich lange sitze oder Sport mache, tuts noch etwas weh. Ist da wohl normal?!


    Ansonsten würde ich erstmal sagen dass die OP erfolgreich war! Es kann also auch echt ziemlich schnell mit der Fistel-Geschichte vorbei sein, jedenfalls hoffe ich es ;-)..

    Hey Leute, wenn man das hier alles liest, könnte man meinen die Fistel sei eine Volkskrankheit.


    zu mir: Ich bin 22 Jahre jung und schon zum dritten Mal operiert...


    Das erste Mal ambulant und zugenäht. Position: Steißbein am oberen Ende der Poritze.


    Das zweite Mal stationär in proktologischer Klinik und zugenäht. Position: kurz über dem After.


    Das dritte Mal stationär in der gleichen Klinik und es muss offen abheilen. Ich habe jetzt einen 7cm langen Schnitt parallel zur Poritze, der bis zum Knochen runtergeht. :(v


    Die Wundversorgung erfolgt durch mehrmaliges Ausduschen und das Ausstopfen des Schnitts mit Mullkompressen, die mit Panthenol-Salbe beschmiert sind. Das ist schon sehr unangenehm und ziept. Obendrauf kommt noch eine Art Slipeinlage damit das Sekret aufgefangen werden kann.


    Prinzipiell ist das alles nicht so neu für mich aber das Ausduschen kostet mich richtig Überwindung. Habt ihr da einen Tipp?


    Ich stelle mich breitbeinig in die Dusche und versuche dazu noch die Pobacken zu spreitzen. Aber das tut einfach so dermaßen weh, dass ich das nicht lange aushalte. Und dann muss ich mir vom Arzt anhören: "Oh, na da müssen Sie die Dusche mal schärfer einstellen, denn da sind ja Beläge in der Wunde..." Die OP ist jetzt 5 Tage her und mit Schmerzmitteln war das alles einigermaßen in Ordnung. Aber ich kann mich jetzt auch nicht jeden Tag unter Drogen setzen, oder?


    Ich danke euch schon mal für eure Ideen und Vorschläge. Bis bald


    Max


    PS: Habe auch diese Alginatkompressen ausprobiert, denn die desinfizieren ja das Ganze, aber in der Nacht habe ich auch kein Auge zugetan...

    Ich gehöre auch zu euch Leid geplagten. Bin weiblich/ 19J. und bei mir wurde vor mehr als einem Jahr eine Steißbeinfistel diagnostiziert (Ursache vermutlich ein starker Sturz aufs Steißbein). Ich wurde darauf hin auch gleich operiert. Wunde war leider recht groß, ca. Pfirsich Größe und bis zum Knochen, da ich jahrelang keine Schmerzen hatte und so die Fistel erst spät entdeckt wurde.


    Nach der OP mit Vollnarkose verlief eigentlich alles ganz gut. Die Wunde wurde teilweise zu genäht 2/3 wurden offen gelassen und mit Tamponade gefüllt. Nach einer Woche konnte ich das Krankenhaus verlassen. Mit Hilfe von Arnika Globuli ging der Heilungsprozess sehr schnell vor sich. Drei Monate nach dem OP sollte ich dann wieder die Schule besuchen und schon am ersten Tag wurde mir bewusst dass mir das Sitzen noch sehr Probleme bereitet. Mit Hilfe von Schmerzmittel und Steh und Liegepausen habe ich das Schuljahr beendet. An den Schmerzen hat sich jedoch nichts geändert nach ca. 4-5 Stunden (ist sehr unterschiedlich manchmal schon nach 1 Stunde) kann ich einfach nicht mehr sitzen und bin gezwungen mich für einige Zeit hinzulegen. Ich habe bereits sämtliche Ärzte aufgesucht und verschiedene Dinge versucht auch alternative Methoden, allerdings konnte mir nichts helfen.


    Mein Chirurg teilte mir dann mit das ohne eine weitere OP – zur Entfernung des Narbengewebes – die Schmerzen nicht aufhören würden. OK Schule abgeschlossen – jetzt noch mal ins Krankenhaus zur OP. Vor etwa zwei Wochen habe ich zur Abklärung auf meinen Wunsch noch ein MR gemacht und siehe da – nichts erkennbar, keine neuen Fistelgänge, kein Narbengewebe, keine Restentzündung, keine Flüssigkeit …


    Einerseits bin ich froh, dass ich wie es jetzt aussieht nicht operiert werden muss allerdings weiß ich jetzt wieder nicht was der Grund für meine Schmerzen ist. Hat jemand von euch gleiche Erfahrungen oder Ideen wer mir helfen könnte?