hi leute


    wurde letztes jahr am steißbein operiert wunde wurde zugenäht


    und jetzt tut das an der selben stelle total weh,kann das sein das sich da nochmal ne fistel bilden kann oder ist das die narbe die da weh tut? Lg Claudia

    Da hier bestimmt (wie ich vor ein paar Wochen) viele Menschen mitlesen, die ihre Diagnose gerade erst erfahren haben, hier ein wichtiger Rat:


    Lasst Euch nicht ohne weiteres auf diese riesige Operation ein. Es gibt nämlich Alternativen.


    Vor fünf Tagen hatte ich meine OP bei Dr. Iesalnieks in Gelsenkirchen. Er operiert – wenn möglich – nach der Pit Picking-Methode. Das genau zu erklären, geht zu weit. Aber kurz: Es ist ein kleiner Eingriff, bei dem der Eingang der Fistel ausgestochen wird, so dass diese in sich zusammenfällt (wenn er das liest, schlägt er bestimmt die Hände über dem Kopf zusammen – sorry, Doc ;-) ) Erfolgsquote laut Dr. Iesalnieks (der das vorher schon jahrelang so in Regensburg gemacht hat): 80 Prozent. Bin noch am selben Tag selbst nach Hause gefahren (Berlin, mehr als 500 Kilometer) und seit heute mache ich sogar wieder Sport.


    Ganz ehrlich Leute: Bevor ihr euch auf eine monatelange Leidenstour begebt, fahrt nach Gelsenkirchen oder fragt euren Chirurgen nach der Pit Picking-Methode (viele kennen es leider nicht – oder tun so, als ob sie es kennen, und sagen einfach: Ist Mist). Und selbst wenn bei euch Pit Picking nicht funktioniert, macht Iesalnieks euch ne schicke Naht links oder rechts der Poritze ;-) Lasst euch bitte, bitte nicht einfach buchstäblich den Arsch aufreißen. Das ist eine Methode aus dem letzten Jahrhundert.


    Wünsche euch allen gute Besserung!

    Ich habe nun eine kleine Frage: Ich habe am 11. Juli einen Termin in Gelsenkirchen, Dr. Iesalnieks wird sich das ganze mal anschauen und ich werde dann dementsprechend nach der Pit Picking Methode oder nach Karydakismethode operiert.


    Ich muss nicht sagen, dass mir die erste Variante deutlich lieber wäre, ist ja dann doch mit weniger Kompilkationen verbunden. Nur weiß ich überhaupt nicht, wie meine Chancen einzuschätzen sind, dass das bei mir durchgeführt werden kann. Ich habe eben die erwähnte Beule am Kreuzbein, die sich in Größe immer mal wieder verkleinert und vergrößert, die aber NIE schmerzt. Generell habe ich am Rücken kaum Schmerzen, ich fühle mich nur ein wenig steif, was vermutlich vom falschen Sitzen kommt. Schmerzen habe ich aber wie gesagt keine.


    Mein Problem ist nur: Ich habe so ca. 6-8 Fistelausgänge, und diesbezüglich habe ich widersprüchliches gelesen: Manche sagen, dass sie ein Indikator für die Laufzeit für die Dauer der Fistel wären (Mein Chirurg in LE meinte "Ein Ausgang, ein Jahr", aber das erscheint mir ziemlich schwach in seiner Aussagekraft), andere sagen, dass das eigentlich ziemlich egal ist.


    Also, Frage zusammengefasst:


    Kaum Schmerzen, kaum Eiterabsonderung, dafür aber 7 Ausgänge – Chancen auf Pit Picking?


    Einige hatten hier ja doch die PPM (Damui, fistelhoschi zum Beispiel?)

    Hallo,


    also bei mir wars so, der Dr. hat gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit zur Heilung gesunken ist, da ich genau so wie du mehrere Fisteleingänge hatte, nun ich wurd 2 mal nach der PPM operiert und seit einigen Monaten hab ich so ein komisches Loch, an der Stelle, wo ich operiert wurde (1. OP) und hab mir nichts dabei gedacht, hat nicht wehgetan, wurd nicht rot, kam kein Eiter oder Blut raus und jetzt schmerzt es wieder plötzlich, das Loch ist auch etwas größer worden, ich glaub ich muss nochmal dahin und noch ne OP machen lassen -.-


    Ich halt das echt nicht mehr aus!!


    Wie sehen eure Wunden (Fisteleingänge ect.) aus bei den PP operierten?? Ich wäre euch sehr sehr dankbar!!

    Hi ihrs!


    Also, ich bin 25 und ich denke, ich habe eine Fistel am Steißbein. Ich kann es nicht genau sagen, denn als ich heute mal genauer geschaut habe, was recht schwer ist, konnte ich eigentlich eher eine Mulde sehen und mitten drin einen kleinen dunklen Punkt. Mir kam es bisher aber immer wie ein kleines Löchen vor. Ich habe das ganze so nun auch schon so lange ich mich überhaupt erinnern kann. Daher war es bisher auch immer normal für mich und habe mir keine allzu großen Gedanken darüber gemacht. Zudem habe ich auch keine Schmerzen oder sonst irgendwas, bin also komplett beschwerdenfrei. Durch zufälliges googeln bin ich auf "Fisteln" gestoßen und wie es nunmal so ist, liest man im Internet auch immer eher die Horrorgeschichten.


    Um einen Arztbesuch werde ich wohl kaum herum kommen, wenn ich genau wissen will, ob es eine Fistel ist. Sorgen machen mir nur Informationen, dass sich z.B. die Gänge mit der Zeit auch ausbreiten können und dass dementsprechend auch die operativen Eingriffe größer sind. Mache mir im Moment Sorgen, dass sich vllt. herausstellt, dass es sich riesig ausgebreitet hat. Mit Fisteln hatte ich noch nie was zu tun und weiß auch nicht, wie ich das ganze bewerten soll.


    Würde dazu also gerne mal eure Meinung lesen.


    LG

    Guten Tag.


    Bin nun schon seit 3 Jahren mit einem Sakraldermoid herum gelaufen und habe schon einige Erfahrungen mit dieser Krankheit gemacht.


    Angefangen hat es bei mir bei einem Fußballspiel. Als ich mich in der Kabine umzog spürte ich einen großen Dippel der unglaublich druckempfindlich war. Unser Teamarzt schaute sich das ganze an und ich bekam gleich eine Überweisen zum Chirurgen.


    Um es kurz zu machen, ich ließ mich vor 2 Wochen unters Messer legen. Bei mir wurde eine Verschiebeplastik angewandt. Teilweise muss ich schmunzeln, wenn ich lese wie hier alle sich für die offene Wundheilung einsetzen. Die Rezidivrate ist bei beiden gleich hoch. Es kommt nur drauf an ob der Arzt die Fistelgänge alle restlos erwischt oder nicht.


    Ich kenne 5-6 Leute die auch nach der Methode operiert wurden und sie haben (Bei ihnen ist die op um die 7-10 Jahre) her keine Beschwerden. Hierbei muss ich sagen, dass der Chirurg sich hier in Wien schon einen Namen gemacht hat. Wer unschlüssig ist, wo er sich behandeln lassen soll kann mir gerne eine PN schreiben.


    Ich hatte bis heute keine einzigen Schmerzen! Am 2. postoperativem Tag wurden die Schmerzmittel abgesetzt. Bis heute hab ich keine Schmerzen und ich habe auch keine Schmerzmittel nehmen müssen.


    Die Nähte sind heute gezogen worden und ja jetzt sitze ich da und schreibe diesen langen Text.


    Ich kann jedem der noch unschlüssig ist, raten sich sofort operieren zu lassen und meiner Meinung nach sich nicht für die offene Wundheilung zu entscheiden.


    Ich habe mich jetzt schon fast ein Jahr mit diesem Thema auseinandergesetzt, falls irgendwer Fragen hat, braucht er mir nur eine PN zu schreiben!


    ps:. Lasst euch nicht von den Schauergeschichten mancher User zurückschrecken. Solche Fälle sind die Ausnahme. Es kann auch so laufen wie bei mir und das ist auch beim Großteil so. Klar, dass genau die sich nicht mehr sonderlich für dieses Thema interessieren. Da ich aber selbst große Zweifel und viele Fragen hatte, bin ich gerne bereit zu helfen. Wie gesagt hier schreiben oder eine PN.

    hallo!


    Ich hatte vor 3 Jahren ein Sakraldermoid! Bei mir wurde ein OP gemacht, die Wunde offen gehalten und der Heilungsprozess dauerte fast 3 Monate! Jeden 2 Tag ins KH um die Wunde frisch zu verbinden! War nicht gerade lustig!


    Trotzdem alles gut überstanden!


    Nun hatte ich diese woche wieder extreme schmerzen an der selben Stelle, das Sitzen und Liegen fast unmöglich!


    Nur bei diesem mal wars anders, das "Abszess" entleerte sich von selbst, nur habe ich immer noch ein kleines Loch am Steiss!


    Der Doc meinte sofort wieder OP, ich lehnte zuerst ab und probierte es Momentan mit Antibiotikum! Die Schmerzen sind weg, es kommt auch nichts mehr raus, nur das Loch ist immer noch da!


    Heisst das nun ich komm einer OP nicht aus??


    LG

    Hallo !


    Kann mir gut vorstelle, dass die offene Wundheilung sehr anstrengend war.


    Das Problem bei dieser Krankheit ist, auch wenn kein Sekret Eiter Blut raus kommt, entwickeln sich die Fistelgänge weiter! Antiobiothika lindern nur die Symptome, doch die Fistelgänge breiten sich weiter aus.


    Ich würde so schnell wie möglich zum Chirurgen! Umso länger du wartest, desto schwieriger wird die OP ( größere Wunde!)


    PS:. Das radikale Rausschneiden und die große Wunde sind meiner Meinung nach nicht möglich. Es gibt genügend Chirurgen die weitaus schonendere Methode mit kürzerer Wundheilung ( durch Naht) beherrschen.


    Musst dich nur erkundigen.


    MFG

    hallo!


    Ich habe es mir fast gedacht, das es trotzdem zu einer OP kommen wird!


    Da ich aber keine Schmerzen momentan habe, werde ich es wohl noch etwas hinauszögern, mal schaun was nach der einnahme der Antibiotikum geschieht!


    das heisst also dieses "Loch" das ich da zusätzlich habe :-), ist ein Fistelgang, der sich verzweigen kann??


    Sie haben mir zwar schon damals nach der 1 OP gesagt das das wieder auftreten kann, aber ehrlich gesagt gerechnet habe ich auch nicht damit!


    Ich weiss gar nicht was es noch für Methoden der OP gibt in diesem Falle?!?!?!


    Aber ich will auf keinen Fall ein noch grösseres Loch!!!!


    MFG

    Leider ist die Rezidivrate bei dieser Krankheit sehr hoch.


    Ich kann dir zu 100 % versichern, dass die Antibiothika keine Auswirkungen bringen. Sie lindern vielleicht nur die Symptome.


    Wenn du kein größeres Loch willst dann ab zum Chirurgen, bevor sich die Fistelgänge nicht weitergebildet haben und man daher bei der Exzision noch mehr wegschneiden muss.


    Es gibt genügend Methoden. Die Pit picking methode, Verschiebeplastik nach Schrüdde...


    Musst dich nur im Internet ein bisschen umschauen.


    MFG

    hallo!


    Ja kann mir gut vorstellen das das Antibiotikum nur lindert, wobei diese Linderung schon wohl tut! :-) das Loch ist nicht grösser geworden sondern im gegenteil etwas kleiner schon!!!


    Ích weiss es hört sich doof an zu warten, aber diese OP will ich echt nicht so schnell wieder, bzw. hinauszögern! obwohl es natürlich auch nach hinten los gehen kann!!! Ach das ganze ist doch echt einfach nur beschissen!!!! :(v


    Danke dir für die OP Vorschläge! Mal schauen ob dann auch einer der Ärzte einer dieser Arten auch kennt! Oder ob ich sie ihm erklären soll! ;-)


    LG

    Guten Tag


    ja ich bin auch neu im Club.


    Wie lange ich diesen "Gnubbel" über dem Steißbein hatte, weiß ich nicht mehr. Ich habe ihn nie besonders beachtet da ich keine Schmerzen hatte und ich ernsthaft annahm das er "natürlich" ist. (Man sieht das da hinten ja auch alles so schlecht!" :)-


    Probleme bekam ich nach einer mehrstündigen Busfahrt, bei der ich angewinkelt direkt auf dem Steiß gesessen habe. Ich hab den Schmerz erst für eine Schwellung des Steißbeins gehalten. Die Schmerzen klangen aber auch nach 2 Tagen noch nicht ab. Also hab ich mein "Hinterteil" mal meiner Freundin gezeigt die dann meinte: " DIR WÄCHST DA EIN ZWEITES POPOLOCH!" :-o


    Ich konnte das erst glauben als sie ein Foto von der Stecknadelkopf großen Öffnung gemacht hatte.


    Naja bis zum nächsten Tag waren die Schmerzen aber auch wieder abgeklungen und ich ließ mich dann überreden das mal dem Doc zu zeigen.


    Der diagnostizierte sofort eine Steißbeinfistel. Nach der Ansicht von dem Arzt, war es noch nicht akut und solange ich noch keine Beschwerden hätte könnte ich es auch so lassen. Da ich aber am 30.08. ein Ticket für einen längeren Auslandsaufenthalt hatte, wollte ich das doch lieber vorher machen lassen.


    Nach einem Besuch beim Chirurgen im Krankenhaus und der Terminabsprache für die OP ging dann alles recht fix. Am Montag letzter Woche wurde mir die Fistel unter Vollnarkose entfernt.


    Zur OP kann ich nur sagen das ich echt froh über die Vollnarkose war und auch danach kaum Probleme hatte.


    Die Wunde ist ca. 5 – 6 cm lang geworden und ca 2 – 3 cm tief. Also eher im Mittelfeld.


    Ich blieb noch 2 Tage im Krankenhaus und hatte (Gott sei dank) keine Probleme mit Nachblutungen oder starken Schmerzen. Das ging meinen Zimmergenossen die, die selbe OP an diesem Montag hatten leider nicht so. Sie hatten mäßige bis starke Nachblutungen und es mussten hier und da auch Adern vernäht werden.


    Am Mittwoch wurde ich entlassen und hier wurde auch zum ersten mal der Verband (ich nennen ihn auch "DIE WNDEL") entfernt.


    Die weitere Behandlung findet jetzt beim Arzt meines Vertrauens statt. Bis jetzt fahre ich 1 x täglich dort hin und lasse den Verband wechseln. Das Ausduschen beschränke ich auf 1 x täglich gleich vor dem Verbandwechsel. Der Arzt meinte, man sollte das nicht ständig und mehrmals am Tag die Wunde öffnen und ausspülen.


    Erst wurde mir so eine graue Mulle in die Wunde gelegt die laut Arzt nach einiger Zeit eine fast gelartige Substanz frei gibt. Am Wochenende wurde der Verband von einem Notdienst gewechselt der mir direkt ein Gel in die Wunde gab und mit Mulle abdeckte.


    Davon kann ich persönlich jetzt nur abraten, da das Gel den drang hat die Wunde zu verlassen. Heißt also, ich hatte Probleme damit zu sitzen da mir dann das Gel aus der Wunde lief oder bei ungeschickten Bewegungen mit einem furzendem Geräusch aus der Wunde gepresst wurde.


    Heute war ich wieder beim Verbandwechsel und mir wurde wieder wie gewohnt die Mulle in der Wunde verstaut.


    Es bleibt aber noch fest zu halten das ich bis gestern komplett schmerzfrei war. Erst gestern Nachmittag setzten langsam die Schmerzen ein die mich um die letzte Nacht gebracht haben.


    Ich habe jetzt Voltaren Dispers, Novaminsulfon (Tropfen) sowie ein Mittel gegen Sodbrennen bekommen. Das Mittel für den Magen für den Fall, dass mir die Voltaren Tabletten auf den Magen schlagen.


    Ich bin jetzt seid 4 Stunden wieder schmerzfrei.


    Meine Absicht ist es weiterhin die Verbände beim Arzt täglich wechseln zu lassen. Es ist ein Zeitraum von bis zu 2 Wochen dafür vorgesehen. Danach nur noch alle 2 Tage.


    Meine Freundin kann es leider nicht bei uns zu Hause gewährleisten. Ich muss schon aufpassen das sie mir nicht umkippt wenn sie mir hilft die Wunde nach dem Ausduschen wieder zu bedecken. In der Wunde lasse ich nur den Arzt ran.


    1. Kann ich es nicht sehen, da die Öffnung kleiner ist als der Hohlraum darunter und


    2. hat der Arzt auch immer gleich nen Auge drauf. :[]


    Ich kann allen nur empfehlen das schnell behandeln zu lassen wenn ihr etwas "ungewöhnliches" am Steiß bemerkt. Ein Gnubbel gehört da nicht hin. 8-)


    Um so eher ihr das machen lasst desto kleiner wird u.U. die Wunde bei der OP.


    Ich wünsche allen hier gute Genesung und halte euch über den Verlauf der Heilung wöchentlich mal auf dem laufenden.


    Gruß


    Mantuso *:)


    P.S.: Bei Fragen könnt ihr gerne anschreiben.

    Hey,


    bin auch ein Steißbeinfistelgeplagter.vor 3 Monaten traten die Probleme beim Sitzen und liegen zum erstenmal auf.Mein Hausarzt verschrieb mir, nach der Diagnose Steißbeinfistel ,Antibiothika und der "Knubbel"und die Probleme verschwanden wieder.Nun geht es wieder los und nach erneuter Recherche will ich mich nun operieren lassen und zwar nach der pit picking Methode.


    Gerne würde ich weitere Erfahrungsberichte über diese Methode lesen und wissen ob eine Behandlung bei mir in Frage kommt.


    Nochmal mein "Profil"^^^^:


    -vor 3 Monaten zum ersten mal probleme


    -noch keinen operativen EIngriff


    -leichte Rötung in der Pofalte am Steiß


    -unter der Haut ein oliven großer Knubbel


    -kein Austritt


    Danke für euere Einschätzungen

    Also ich komme aus Wien und war heute beim Chirurgen und der meinte meine Fistel müsste auf zweimal operiert werden weil sie so groß ist. Operiert wird nach der Limberg Methode, also keine offene Wundheilung. Wie sind die Erfahrungen damit?!

    @ Bussiaufspopschi:

    Habe dir eine PN geschrieben wegen dem Chirurgen den du meinst. Wäre super wenn du mir demnächst zurückschreibst, weil meine Operation ist für den 1. September angesetzt!