@bar-hazzat

    im Krankenhaus hatten die mich ja auch mit einem Alginat behandelt. Das hatte ich mir auch aus der Apotheke besorgt, weil ich das Zeug super fand. War auch nicht gerade billig. Das musste auch nur jeden zweiten Tag verbunden werden. Ich habe noch von dem Alginaz und bin am Überlegen, ob ich das nicht einfach mal probieren sollte. Aber wenn da tatsächlich Wieder ein Fistelgang ist, muss eh nochmal operiert werden. Aber der soll nicht sehr tief sein - mein Arzt hat das am Montag mit einer Sonde untersucht. Vielleicht will er deshalb versuchen, es ohne OP in den Griff zu bekommen.


    Du schreibst, dass man in einer Sitzschale baden soll. Einfach nur mit Wasser? Oder irgend einen bestimmten Badezusatz?


    Ich bade zur Zeit immer in Badesalz aus dem Toten Meer.


    Gruß Yvonne

    @Front242

    Das mit der Mirfulan-Salbe war mein Spezialist - ein Proktologe - wo ich jetzt zum dritten Mal war und der erst jetzt den Fistelgang gesehen hat.


    Ich habe mir auch schon gedacht, dass ein tägliches Ausreiben der Wunde mit Alkohol etc. nicht gerade förderlich für den Heilungsverlauf ist. Das wäre selbst bei einer "normalen" Verletzung an der Haut auch nicht angebracht.


    Ich lasse ab und zu die Wunde einfach eine Zeit lang offen, dass Luft dran kann.


    Aber mit der Betaisodona hatte ich mir auch sämtliche Klamotten versaut.


    Gruß Yvonne

    iruxol salbe

    Front242 Woher hast du die Infos mit der Iruxol Salbe. Meine OP ist jetzt 11 Wochen her und ich werde seit dem ausschliesslich mit der Iruxol Salbe behandelt. Das man die nur 1 Woche nehmen soll hat mir weder im Krankenhaus noch mein jetziger Arzt erzählt.

    @ Lilly

    Ich finde Deinen Beitrag ziemlich krass! Du stellst uns ja regelrecht als Trottel hin!


    Hier ist keiner, der geil darauf ist, sich unters Messer zu legen. 90% der Leute hier haben es vorher anders versucht! Sei es mit Homöopathie (wie ich, 650,- EUR, hat nix gebracht), Salben (wie ich mit Betaisodona, Tyrosur, Cortison, Bepanthen, Ichtholan -keine Chance), Öffnen und Spalten der Fistel (wie bei mir - ohne Betäubung, da voll entzündet), Sitzbäder (wie ich, Kamillosan, Meersalz)..... Letztendlich sind wir doch alle im OP gelandet. Viele waren auch bei 2 oder mehr Ärzten, die alle zur OP geraten haben. Wenn man Berichte über Steißbeinfisteln liest steht überall, dass sie großzügig operativ entfernt werden muss. Früher oder später.


    Wenn man (wie ich) noch gerne ein paar Wochen an der entzündeten Fistel herumdoktern will, kann man das ja gerne tun. Wir zwingen hier doch keinen zu ner OP. Wir zeigen lediglich unsere Erfahrungen auf. Und wie Du siehst, endeten die alle mit ner OP.


    Bevor Du das nächste mal hier so großspurig schreibst wäre es schön, uns Berichte und Fakten zu Deinem Wissen zu liefern.


    Denn andere für blöd und leichtgläubig hinstellen und sagen, man käme aus dem med. Bereich (fängt großzügig gesehen ja schon bei ner Putzfrau einer Arztpraxis an), kann jeder.


    Wenn Du tatsächlich "Alternativen" kennst, die nachweislich gewirkt haben, wäre das sicherlich eine Bereicherung für unser Forum.


    Wg. Iruxol:


    Habe das 2 Monate lang genommen und meine Wunde ist super verheilt. Habe auch noch nicht gehört, dass man das nur begrenzte Zeit verwenden darf.

    @ Phil

    Ist ok.... :-)

    @ Endless81

    behaupte bitte nicht, dass alle bei einer op gelandet sind. ich habe meine geschichte ebenfalls geschrieben und bin OHNE op am ziel. hatte heute meinen letzten arzttermin und es ist alles bestens und supergut verheilt. für alle schlaumeier hier : es ist kein patentrezept, aber es hat eben geklappt. alle welt wollte mit gewalt eine fistel diag. obwohl es sich "nur" um einen abszess gehandelt hat, der so ausgeheilt ist.


    bevor du lilly angehst, lies bitte alle beiträge, auch die, die ohne op ausgekommen sind.


    gruß und gute wundheilung

    @ house

    1. Eine Steißbeinfistel tut nur weh, wenn sie entzündet ist. Es kann also tatsächlich eine sein. Wenn Du Dir nicht sicher bist oder das nochmal bestätigt haben willst, geh zu einem weiteren Arzt.


    Man kann vorher nicht feststellen, wie tief die Fistel geht. Sie bildet Gänge im Gewebe, die dünner als ein hhar sind. Die kannst Du von aussen nicht sehen. Verlass Dich also nicht auf die 3cm.


    2. Die Rezidivrate beträgt ca. 20%. Also jeder 5. bekommt nochmal eine.


    3. Ich würde abwarten. Warum was operieren lassen, was nicht weh tut bzw. stört? Die Aussage, dass das Ding "immer größer" wird, ist nicht ganz richtig. Die Fistel verändert ihre Größe im "Normalzustand" nur sehr unwesentlich. Anders ist das bei entzündeten Fisteln- die werden aufgeblasen wie ein Balon und mit jeder Entzündung entsprechend größer.

    @ JJNeumann

    Du hattest "nur" einen Abszess - den kann man natürlich auch ohne OP heilen.


    Eine Fistel in der Regel nicht. Ich schreibe hier auch nicht ins Forum, dass meine Abszesse am Oberschenkel mit Aloe Vera Gel ausheilen und sich deshalb keiner mehr an einer Steißbeinfistel operieren lassen soll. Abszess und Fistel sind leider zwei verschiedene Paar Schuhe.


    Ich bin seit Nov. 2003 in diesem Forum und habe noch von keinem gehört, dessen Steißbeinfistel ohne OP geheilt ist. Wenn ich was überlesen habe- was bei 58 Seiten gut möglich ist- korrigiere mich bitte.


    Zum Thema Diagnose gebe ich Dir Recht. Man soll nicht immer alles glauben, was man erzählt bekommt.

    @ Endless81

    genau das meine ich... ich habe nie behauptet das eine fistel ohne op geheilt werden kann. ich war bei knapp 10 ärzten und über die hälfte diagn. eine steißbeinfistel... tja, wars aber doch nicht. ich wollte nur denjenigen mut machen, die vielleicht genau aus so einem grund op. werden sollen. lieber alles doppelt und dreifach abklären lassen. dieser abszess war eben an der typischen "fistelstelle" und somit wär ich fast unnötig unterm messer gelandet.


    nochmal gruß und alles gute

    PS: Wegen meinem Beitrag an Lilly

    Wie man in den Wald ruft, so schallt es hinaus.


    Ich kann in einem Beitrag die Leute nicht als abhängig und hörig von Ärzten bezeichnen, mich über sie totlachen und sagen, sie sollen ihr Hirn einschalten.


    Ihr erster und letzter Beitrag war am 18.06. und die Fakten zu ihrem Wissen ist sie uns immernoch schuldig (sie wurde ja schon oft genug drum gebeten).

    @loelli,

    das sind die neuesten Studien von der Uni+Krankenhaus.Im Krankenhaus wird Iruxol eigentlich nur noch 1 Woche zur Wundreinigung eingesetzt,klar vor OP auch länger.


    Nach OP bei offenen Wunden wird schnell auf Comfeel,Alginat etc umgestellt.


    Ich glaube mal hier muß mal einiges medizinisch klar gestellt werden:


    1.Eine Fistel entsteht in der Regel aus einem Abszeß!!!


    2.Ein Abzeß kann sich eine Öffnung suchen nach Außen/Innen+sich entlehren,dann hat man in der Regel keine Schmerzen(=Druckschmerz)


    3.Kapselt sich ein Abszeß/Fistelgang ab=Druckschmerz


    4.Ein Abszeß/Fistelgang hat in der Regel eine bakterielle Ursache!!


    Gruß Martin

    @ Front

    ich denke, "deine" fakten sind schon lange klar. wichtig ist nur zu sagen : eine fistel KANN durch einen abszess enstehen - MUSS aber nicht. Bei mir wurden einige abstriche gemacht, die ergaben, dass die wunde "steril" ist. also auch keine gefahr mehr einer bakteriellen ursache...


    Gruß

    also ich weiß net. eine fistel kann sich auch entzünden ohne das man schmerzen hat. also ich kann nur sagen die 2te wunde die ich jetzt habe, istauf jedenfal keiner als dieerste, weil ich die schnell hab operieren lassen. die erste fistel war über 2 jahre unbemerk und dann wurde die ziemlich groß.....naja das sid meine erfahrungen.....


    sry @all wegen dem beitragt obendrüber.....war gestern abend.

    iruxol

    front242: Also ich bin auch in einer renomierten Uni Klinik op worden. Das man Iruxol laut neuster Studie nur kurze Zeit benutzen soll hat mir keiner gesagt. Auch nicht der Chefarzt der Uni Klinik, der mich danach weiter behandelt hat und das ist einer der besten Chirugen in Deutschland. Würde mich interessieren von wen du diese Infos hast.

    Informationen,

    stammen von einer Kollegin die auf einer Station für septische Wundbehandlungen arbeitet.Und die auch mich zu Hause verbindet,die sagte mir,das es letztens eine interne Frorbildung für Wundmanagement(=Wundbehandlung)gab.Und dort wurde es erwähnt,weil mir war diese Information auch neu!!!


    Ich werde sie aber noch mal fragen,wer genau dieser Typ war.Ich bleib am Ball!!!

    Erstmal Danke für die Antworten.


    Ich werde heute mal noch zu nem anderen Arzt gehen und diesen ein wenig mit Fragen durchlöchern.


    Falls es wirklich eine sein sollte kann ich mir gut Vorstellen, dass ich mich schon bald unters Messer legen lasse. Denn die Chancen, dass es irgendwann schlimmer wird (so wie ich das hier raus lese) sind größer als die, dass ich ohne Probleme weiter leben kann. Außerdem passt es mir gerade zeitlich, ich kann nämlich die nächsten Wochen zu Hause bleiben und mich schonen, dies sieht bald schon wieder ganz anders aus. (Hauptgrund)


    Ich denke so würden die meisten handeln, oder?


    Sage euch dann bescheid wie ich mich entschieden habe (auch wenns keinen interessiert ;-)... )


    Grüßle


    house

    @ house

    ich behaupte jetzt einfach mal, daß es durchaus interessiert, denn sonst wäre z.b. ich längst offline. in diesem sinne gib mal lieber ein bischen gas, laß das ganze gerne nochmal abklären und dann gut und professionell rausoperieren. soweit nach befund möglich.


    ich bin jetzt selbst seit dem 18.03. (?) müsste mal nachsehen, einer der OP kandidaten, zweifach mitlerweile, die wunde zwar sehr klein aber immer noch nicht geschlossen.


    die intention, dieses forum weiter zu beobachten und ratschläge rauszutexten, liegt einzig und allein darin begründet, für mich allein gesprochen, daß wirklich große fehler passiert sind, die zu wahnsinnigen schmerzen führten, die ich keinem / keiner sinus patientin zumuten möchte, die "rechtzeitig" in dieses forum stolpert. fehler nummer eins: warten. "das ist ja vielleicht nur halb so schimm und geht von selbst weg". UNSINN. fehler nummer zwei: vielleicht hab ich ja glück, und das ganze entwickelt sich nach rückgang der akuten entzündung (nummer wieviel ?!?!) zurück und verschwindet dann endlich. UNSINN. salben etc. ? JAJA, hab ich auch probiert. Ichtolan oder so ähnlich, nachdem Kamille nix brachte...


    ach, was red ich fürn stuss, entschuldige.


    WENN es eine steißbeinfistel (sinus pilonidalis) ist, und es ganz klar feststeht, dann laß das scheißteil entfernen. as soon as possible.


    ich trau mich am DO mal für 6 tage in 40 grad.


    nehme meine verbandsmaterialien mit (2h flug) und werde hoffentlich die sonne genießen, ohne duch schweiß in der wunde zu leiden... ;-)


    grundlage nummer eins: POSITIVES DENKEN


    aber auch: realistische einschätzung der situation.


    in diesem sinne viel glück und eine erfolgreiche OP,


    gruß aus düsseldorf

    So, bin wieder vom Arztbesuch zu Hause.


    Der Arzt (Oberarzt in dem Uni-Krankenhaus-Tübingen) hat auf mich einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Erstmal hat er mich ausgefragt und dann noch kurz angeschaut. Er stellte allerdings die gleich Diagnose wie auch der andere Arzt = :-( Steißbeinfistel.


    Er erzählt mir auch von einer neuen Methode, wo man die Wunde anschließend wieder mit einem Hautlappen bedeckt. (Habe hier ne Seite gefunden, wo das kurz erklärt ist:


    http://www.medizin-netz.de/icenter/spilonid.htm


    ).


    Allerdings meinte er auch, dass ich dann erst sein dritter Patient wäre, den er mit dieser Methode operieren würde. Was ich natürlich nicht so toll fand. (ich schätze aber mal,


    dass das mit dem Hautlappen die einzige Änderung ist, von dem her wäre es nicht ganz so fatal) Trotzdem habe ich mir jetzt mal ein Termin zur Op geben lassen.


    Habt ihr schon mal was von dieser Methode gehört, oder sogar schon eigene Erfahrungen gemacht?


    Würde mich wirklich sehr interessieren.


    Grüßle


    house

    Sitzgefühl

    Hatte nun am Montag meinen ersten Arbeitstag nach OP (10.04.2004) Meine Wunde ist noch nicht komplett zu, passt ungefähr noch ein Pflaumenkern rein. Die erste Nacht ging noch, aber in der zweiten Nacht hatte ich die letzten zwei Stunden ein ganz schön unwohles Gefühl am Allerwertesten, nicht direkt Schmerzen wie vor der OP, aber ein Gefühl als ob man nicht auf Bürostuhl sitzt sondern auf ner Steinbank. Musst dazu sagen das ich im Job ausschliesslich sitze. Ist das Normal, habt ihr das auch festgestellt das sich der Hintern erst wieder ans sitzen gewöhnen muss oder sollte 11 Wochen nach OP alles wieder 100 % sein.