@ Xana

    Hallo Xana,


    danke für die Blumen. Stimmt, leider habe ich genug Erfahrung mit meiner Fistel sammeln dürfen. Und habe auch hier und da Geschichten von Menschen mit Fisteln in anderen Bereichen aufgeschnappt. Darunter war auch eine ähnliche Leidensgenossin wie du. Aber Allwissend bin ich deswegen nun auch nicht. ;-)


    Das Loch deiner mir bekannten Leidensgenossin muß wieder zugewachsen sein, denn sie hat es jedenfalls als "erledigt" abgetan. Wie mir bekannt, passiert es leider hin und wieder das Wunden nicht zuwachsen wollen. Hetty z.B. (auch hier im Forum) hat da ähnliche Probleme mit Ihrer Analfistel. Es gibt wohl Bereiche im/am Körper die weniger für die Wundheilung geeignet sind, leider. Jedoch die Aussage das es niemals mehr zuwachsen würde, würde ich so nicht hinnehmen. Ich würde sowas jedenfalls nicht akzeptieren und mir so lange einen Arzt suchen bis das "Loch" zu ist! Es ist ja eine Stelle die ständig Bakterien ausgesetzt ist und außerdem dein Sexualleben erheblich beeinträchtigt. Zukünftige Probleme sind also vorprogrammiert.


    Homöopathie habe ich persönlich zwar nicht probiert, kann aber nur zu gut verstehen das du sowas auch versuchst. Ich bin ehrlich; ich halte nix davon. Ich habe es zuletzt bei meiner Freundin erlebt. Sie hat es mehrere Jahre lang (!) versucht. Zuerst wurde der Körper "entgiftet", was soviel heißen soll wie das alle alten Medikamentenrückstände im Körper rausgespült werden sollen. Danach sollte u.a. ihr Darmproblem dran kommen. Sie war während dieser 3 Jahre kränker als je zuvor! Gebracht hat es nichts. Das Problem ist noch da. Anfangs war ich ja auch euphorisch und von dem Gerede der Homöopathin beeindruckt (klingt ja auch ziemlich schlüssig). Aber naja, wir wurden eines Besseren belehrt.


    Es hat andere hier gegeben (z.B. Endless81) die speziell wegen der Fistel den homöopathischen Weg gegangen sind. Und es gibt immer wieder welche die es auch versuchen. Die einzige die danach so ehrlich war noch mal was dazu zu sagen war Endless81. Die anderen hat man hier dazu nie mehr gehört. Was auch immer das heißen mag. Endless81 war jedenfalls enttäuscht.


    Das der Eiter genau durch dein "Loch" abgeflossen ist erscheint mit ziemlich einleuchtend. Wo soll er dann auch ansonsten hin? Ich meine der einfachste Weg war ja durch dein Loch. Da geht der Abszeß einfach den Weg des niedrigsten Widerstandes.


    Jedoch ist ein Abszeß nicht gleich eine Fistel. Eine Kuh ist ein Säugetier, jedoch ein Säugetier nicht gleich eine Kuh. Fisteln sind was schwer definierbares da sie in alle Formen und Größen auftreten. Fisteln entstehen (wahrscheinlich) aus Abszesse, aber nicht immer. Nach gegenwärtigem "Wissenstand" entstehen die Abszesse im Falle der Steißbeinfistel aus nach innen gewachsene oder abgebrochene Haare, Haarnester unter der Haut, fehlerhafte alte embryonale Zellen (ich nenne es mal so) oder aus Veranlagungen. Wie genau ist immer noch nicht bekannt. Es ist also sowieso schwierig etwas dazu zu sagen, obwohl die OP zum Alltag in deutschen Krankenhäusern gehört.


    Je nachdem wie nah dein Abzess unter der Haut saß, fließt der Eiter durch die Haut ab oder läßt der Druck die Haut sogar aufreißen oder platzen.


    Eine Fistel ist ein Hohlraum unter der Haut und meist noch entschieden tiefer im Körper. Normalerweise hat er auch einen oder mehr "Ausgänge" zur Ausseite der Haut. Muß aber nicht. Eine Fistel entleert sich meist unter hohen Schmerzen verursacht durch den aufgebauten Druck über eines oder mehrere der gebildeten Ausgänge. Muß aber auch nicht. Im Anfangsstadium geht das sowohl auch ohne Schmerzen als auch indem die Haut aufplatzt! Wieder ein Punkt der es schwierig macht mittels "Ferndiagnose" zu bestimmen ob du eine Fistel hast oder nicht. Denn es kann sein das du "nur" ein Abszeß hast, oder eine Fistel im Anfangsstadium.


    Bevor du dich operieren läßt würde ich mal klären lassen was genau du da jetzt hast. Die Aussagen von Ärzten müssen wir leider vertrauen da es uns an Kontrollmitteln in diesem Fall leider fehlt. Daher ist es für dich um so wichtiger dir einen Arzt zu suchen dem du vertraust.


    Soviel ich weiß, gibt es 2 Möglichkeiten festzustellen ob du eine Fistel hast oder nicht. Die erste ist leider die radikale OP bei der das Gewebe entfernt und später untersucht wird. Im Befund steht dann hoffentlich die Ursache und ob es sich tatsächlich um eine Fistel gehandelt hat.


    Die zweite Methode geht mittels MRT. Jedoch wird ein gewöhnliches MRT oder Röntgenbild eine Fistel nicht entlarven können. Eine Fistel ist ja nur ein Weichteil und wird daher nur schlecht im MRT sichtbar wenn überhaupt. Dazu muß in diesem Fall also ein Kontrastmittel eingesetzt werden. Wie genau das in deinem Fall stattfinden soll, weiß ich nicht. Denn man bräuchte dazu schon einen dieser Gänge oder den Hohlraum. Denn einfach Kontrastmittel in das Gewebe zu spritzen, bringt nichts wie du dir vorstellen kannst.


    Und dann gibt es da noch eine mögliche dritte Methode die speziell bei dir besser eingesetzt werden kann, und zwar mittels Ultraschall. Jedoch ist mir diese noch zu unbekannt als das ich dir darüber mehr sagen kann. Ich kann dir nur sagen das sowas auch schon gemacht wurde und man dazu keinen Hohlraum oder Gang zuvor bestimmen muß indem dann das Kontrastmittel gespritzt werden muß. Und versuchen kann man es ja bevor man sich umsonst operieren läßt.


    Wenn sich feststellen sollte das du eine Fistel hast, dann befürchte ich das es nur eine Möglichkeit gibt sie wieder loszuwerden. Und das ist mittels der radikalen OP. Ich weiß nicht wie es im Bereich der Klitoris gehandhabt wird mit der Post-OP-Behandlung, aber wenn möglich, entscheide dich für eine offene Wundheilung. Es ist die unangenehmere und langwierigere Variante aber auch die Variante mit der niedrigsten Rezidivrate.


    Es gibt hier noch ein Forum namens "Talgdrüsenentzündung / Furunkel ??". Siehe hier:


    http://www.med1.de/Forum/Dermatologie/1107/


    Vielleicht das die Leute in diesem Forum dir weiterhelfen können, denn sie haben viel mehr mit Abszessen zu tun. Ansonsten würde ich versuchen mich mal mit anderen Leidensgenossen in Verbindung setzten (neuen Thread eröffnen?). Vielleicht gibt es hier andere Betroffene die ähnliches oder gar gleiches erlebt haben oder erleben. Und vielleicht können die dir eine Lösung nennen. Ich würde es versuchen.


    Tut mir Leid dir keine maßgeschneiderte Antwort geben zu können, aber ich hoffe es hat doch was gebracht. Ich wünsche dir alles Gute und eine baldige Heilung.


    Ich wollte hier ja eigentlich nichts mehr schreiben, aber für dich mache ich mal eine Ausnahme.


    Gruß,

    @maurice

    super beitrag !


    meine ich jetzt wirklich ernst. bring verdammt vieles leicht nachvollziehbar auf den punkt. warum es nicht eine wirklich gute publikation im netz, von ärztlicher seite aus gibt, ist mir nach wie vor ein rätsel.


    wobei auch klar zu sein scheint, ob der vielfalt an ansätzen und therapien (nunja...), die ursache eindeutig (!) zu definieren sich ja noch jeder doc scheut. frei nach dem motto "nichts genaues weiss man nicht". ein mischmasch der kriterien und hintergründe, die du treffend formuliert hast. embryonal hinzufügen möchte eine weitere theorie (nur zur ergänzung, den einzeln betrachtet macht das keinen sinn): eine art "nerven-bildungs-versorgungs-tunnel" bildete sich bei sinus betroffen nicht zurück, sodaß abzess tiefergetriebenes haar"dings" auf einen prima hohlraum treffen kann, auf den steiß zielend, der sich ganz super für eine bakterien-party eignet. hurra, was will man mehr ? wärme, feuchtigkeit, einen klasse partykeller...


    sorry, spässle am rande, aber mit ernstem hintergrund.


    LoimAr, mich kotzt dieses durcheinander in sachen diagnostik und therapie auch gewaltig an. ich vermute mal auch ein zentrales problem der ärzteschaft dahinter: sie kriegen es einfach nicht auf die reihe, im richtigen moment "halt, moment, sorry - aber davon hab ich leider keine ahnung, bitte besuchen sie doch einen spezialisierten kollegen" über die lippen zu bringen, aus angst, ihr weisses kittelchen würde dadurch übel beschmutzt. da wird dann eher schlimmeres auf kosten nichtsahnender patienten riskiert ?!


    zitat eines hautarztes in der nähe, wegen postOP schuppenflechte aufgesucht (natürlich nach zeitraubender überweisung durch den hausarzt): "ach ?! sinus p.... steißbeinfistel ?! ja, also, kein problem, wir haben ja auch einen kleinen OP hier in der praxis, sowas operieren wir hier auch ambulant, kein problem, sie können auch gleich danach wieder nachhause gehen...!" ich kotze fast, wenn ich mich an diesen spruch erinnere, sorry ! diese siffpraxis hatte 2 ca. 30liter eimer mit schrägem deckelchen in der sonne aufm balkon stehen, inhalt überquellend: benutze spritzbestecke, ampullen und tupfer.... eklig.


    tjaja.... mal eben so. Ups ?! 7x5x5 cm ? Oh-Ha... dann schickt man eben die assistierende sprechstundenhilfe mal eben telefonisch einen RTW bestellen, damit der patient noch in narkose (hoffentlich) zum nächst-besten (?!) KH überstellt wird, oder wie stellt sich dieser idot das vor ? mal ernsthaft. eine "große" sinus OP "mal eben" ambulant ? gibt es hier leidensgenossinnen, die sowas erlebt haben ?


    #cut#


    gute besserung und liebe grüße in die runde !

    Danke für die Antworten.


    So nächste Woche ist es dann bei mir so weit, ich werde mich wohl oder übel von einem kleinen Stück von mir verabschieden müssen.


    Der momentane Stand ist, dass ich mich nach der "neueren" Methode operieren lassen. Ich werde aber zuvor noch mal mit dem Doc dort sprechen (zwecks Rezidivrate, denn das es nicht wieder kommt, ist mir sehr wichtig) und mich dann erst im letzten Moment endgültig entscheiden.


    Wünsche allen ne Gute Besserung, bei denen es noch was zu verbessern/heilen gibt.


    Bis hoffentlich bald… :- ,


    Grüßle house

    @house

    Hallo house,


    für Deine bevorstehende OP wünsche ich Dir alles Gute.


    Mich interessiert Deine Entscheidung für die "neuere OP-Methode". Welche Gründe haben Dich überzeugt?


    Bitte nicht falsch verstehen, ich will Dir nicht reinreden oder Dich von der anderen Methode überzeugen. Ich frage einfach interessehalber.


    Nochmals alles Gute für Dich.


    Birgit

    schlechte Heilung bei Steißbeinfistel

    Hallo erstmal.


    Bin Anfang Februar an meiner Fistel operiert worden.


    Ca.12 cm lang,5 cm breit.Es ist zugenäht worden.Nach 4 Tagen hat es sich darin entzündet und die Wunde wurde zur offenen Wundheilung aufgemacht.Die lästige Prozedur:2-3 mal Duschen und Kompressen.


    Nach 9 Wochen bin ich auch wieder ohne Probleme arbeiten gegangen.Ende April war das Loch auch wieder verschlossen.


    Mein Problem:Die oberste Haut ist so dünn,das sie öfters einreisst


    und ich wieder diese Wundwasserfäden in der Kimme habe.


    Ist das normal,OP war am 10.Februar?Was kann man dagegen tun?


    (Salben oder sonstiges?)Wer kann mir helfen?


    Gruß Powerpolaris

    13 Wochen nach OP immer noch nicht i.O.

    Bin jetzt in der 14 Woche nach OP. Die Wunde wächst laut Arzt gut zusammen und sieht auch nicht entzündet aus. Habe aber immer noch das Problem, dass ich Schmerzen beim sitzen habe. Wenn ich länger als 2 Stunden sitze habe ich Schmerzen die meiner Meinung nach vom Steissbeinknochen kommen. Der Arzt meint er kann da keine Auffälligkeiten erkennen und tut das ab. Aber ich kann im Prinzip fast schlechter sitzen als noch vor 5 Wochen. Bin seit 3 Wochen bei der Arbeit und habe fast ausschliesslich eine sitzende Tätigkeit. Die 11 Stunden Dienst sind jedes mal eine Qual für micht. Ist das normal oder kann es sein das vielleicht der Steissbeinknochen entzündet ist. Laut Operator wurde die Wunde grossflächig 12 x 6 x 6 bis auf den Knochen ausgeschnitten, also kann doch vom Knochen eigentlich nichts kommen.

    Hallo Leute!


    Ich war mal vor einigen Monaten hier an diesem Thread beteiligt - und jetzt gucke ich hier nach so langer wieder rein und dieser Beitrag wächst noch immer!


    Eigentlich wird's schon fast Zeit für eine eigene Fistelgebirge-Rubrik;-)


    Damals dachte ich auch ich hätte mir jetzt so ein Scheißding zugezogen. Ich hatte da direkt am Steißbein eine Beule, wie ein megagroßer Pickel. Dann habe ich hier in diesem Thread alle Beiträge gelesen und war mir sicher das es mich auch erwischt hatte. Scheiße! Schweren Herzens bin ich dann zum Hausarzt, ich habe ihm von meiner Eigendiagnose erzählt, ihm meinen allerwertesten gezeigt - "Keine Panik junger Mann, ist nur ein stinknormaler Pickel!" Daraufhin schrieb er mir eine Salbe auf, "Decoderm" - und er hat recht behalten, nach zwei Wochen war der Spuk beendet!


    Also, das vielleicht mal zur Beruhigung für alle, die sich scheuen zum Arzt zu gehen. Es muß nicht immer ein Fistelgebirge sein!


    Euch allen gute Besserung!!!!


    Mfg,


    Micha

    Zwischenbericht

    Hallo,


    bei mir sind es jetzt 11 Tage her, seit ich beim Homöopathen war, Zeit für einen Zwischenbericht (falls es Euch interessiert):


    Zuerst möcht ich aber mal ein wenig ausholen und von den "Weiheiten" des Homöopathen erzählen: Er hat mir gesagt, dass grundsätzlich jede Steißbeinfistel eine Möglichkeit für den Körper ist, seinen "Unrat" rauszuspülen. Dieser Unrat kann des unterschiedlichste Zeug sein und es sei gar nicht soo selten, dass des auch eingewachsene Haare sein können, was gerade in der Pofalte relativ leicht passieren kann... Wenn nun der Körper also tatsächlich mit diesen eingewachsenen Haaren nicht anders fertig wird, dann kann eine Steißbeinfistel entstehen, in der Mehrzahl der Fälle seien dies seiner Recherchen nach aber andere Ursachen.


    In diesen Fällen sei die Behandlung einer Steißbeinfistel eine klassische Aufgabe für die Homöopathie, wenn aber ein eingewachsenes Haar schuld ist, dann bleibt nur der Gang zum OP-Tisch. Un von diesen homöopathisch behandelbaren Fällen seien ca. 50 - 70 Prozent homöopathisch heilbar, weil die Fistel nur heilbar sei, wenn man als Homöopath die Ursache findet, also den Grund, warum der Körper die Fistel "gebaut" hat.


    Soweit zu den Vorlagen, jetzt wieder zurück zu meinem Fall:


    Auch da will ich nochmal ausholen: Ich war etwa seit meiner Pubertät oft krank, hatte 2-3mal pro Jahr eine fiebrige Grippe u. auch 2-3mal pro Jahr eine Mittelohrzentzündung. (Seit etwa 4 Jahren hab ich allerdings damit keine Probleme mehr.) Zusätzlich hab ich seit meinem etwa 10. Lebensjahr mit Hautpilzen zu kämpfen, vorallem Fußpilz, hatte aber auch schon Hautpilze am Ellenbogen, an der Leiste und am Hals, irgendeiner war meistens da... Diese Pilze behandlich ich nun also seit 15 Jahren mit Fungizid-Salbe oder -Spray. Jetzt wirds interessant: Der Doc sagte mir, dass diese Pilz-Bakterien jeden Körper befallen, aber dass ein "normaler", gesunder Körper diese Bakterien einfach abwehrt, und damit hatte mein Körper, bzw. mein Immunsystem Probleme. Durch diese Pilz-Salben hab ich nun den Pilz regelmäßig "vergiftet", allerdings hätte ich damit nicht nur den Pilz vergiftet, sondern auch einen Teil des "Gifts" in den Körper gebracht. Jetzt musste mein immunschwacher Körper nicht mehr nur gegen die immer vorhandenen Pilzbakterien kämpfen, sondern auch noch gegen des "Pilz-Gift". Da das zuviel war, sind die Pilze an allen möglichen Stellen gewachsen u. das Spiel ging von vorne los. Zusätzliche Probleme bereiteten die vielen Grippen und Ohrenentzündungen, die immer mit Antibiotika behandel wurden, und dann also auch noch die Antibiotikas meinen immunschwachen Körper. Seit etwa 5 Jahren hab ich ziemlich viele Eiter-Pickel auf meinem Oberschenkel. Diese Pickel waren dann laut dem Homöopathen die nächste Möglichkeit dieses viele Gift in meinem Körper loszuwerden. Da aber auch diese Möglichkeit irgendwann nicht mehr ausreichte, schaffte er sich Abhilfe durch den Bau eines Gangs nach außen, wo er das Gift dann rausschaufelte, die Steißbeinfistel war da...


    Ehrlich gesagt finde ich diese Theorie total einleuchtend und finde es dann auch einleuchtend, dass der Gang zum Homöopathen nicht unbedingt zum Erfolg führt, da a) nicht jede Fistel homöopathisch heilbar ist und weil b) die Fistel oft nicht richtig homöopathsich behandelt wird, da es laut diesem Homöopath viel zu viele Homöopathen gibt, die nicht richtig ausgebildet sind, die dann den Körper nicht richtig behandlen können.


    Nun also endlich zu meinem Zwischenbefund:


    Ich hatte in den letzten Wochen wiedermal massiv mit einem Pilz am Hals zu kämpfen, der noch nie von alleine weggegangen ist, und von der großen Beule am Hintern wisst ihr ja eh. In den ersten 4-5 Tagen nach dem Besuch beim Homöopathen hatte ich teilweise ziemlich starken Juckreiz u. sowohl der Pilz am Hals als auch der Ausfluß aus der Fistel ist etwas schlimmer geworden. Allerdings hat der Doc genau dies vorhergesagt, dass in den ersten Tagen alles erstmal schlimmer werden könnte, sogar eine Mittelohrentzündung oder eine Grippe könnte nochmal auftreten, hat er gemeint. Danach wurde alles besser. Der Pilz am Hals ist auf der einen Seite ganz verschwunden, aber der anderen Seite wirds auch schon täglich besser, die Eiterpickel auf dem Oberschenkel sind auch ganz verschwunden und die Fistel ist total trocken u. die Geschwulst wird jeden Tag kleiner, war vor 2 Wochen etwas größer als ein Kirschkern, heute ist es viel, viel kleiner.


    Natürlich kann man jetzt noch nicht sagen, ob die Fistel ganz verschwindet, aber ich finde diese Entwicklung mehr als positiv. Ich bin so glücklich, dass könnt ihr euch gar net vorstellen. ich werde euch weiter berichten, wie es mit der Fistel weitergeht u. ich hoffe so sehr, dass die Entwicklung weiterhin so positiv weitergeht.


    Hoffe, hab euch net zuviel geschrieben, aber denke, es war wichtig, mal ein bisschen mehr auszuholen...


    Gruß


    markos kostas

    Anmerkung

    Zu dem "Unrat" möcht ich noch kurz was sagen: Der Homöoptath hat bei mir gemeint, dass es für ihn mit mir recht einfach wird, mich von der Fistel zu befreien, da für ihn die Begründung für meine Fistel in den vielen Krankheiten u. Pilzen liegt. In den meisten Fällen sei genau das nämlich nicht der Fall, denn es können seiner Meinung nach die unterschiedlichsten Ursachen sein, nicht nur physische sondern auch psychische Ursachen für so eine Fistel sind denkbar. Es könnte sogar an einem längst vergessenen oder verdrängten traumatischem Kindheitserlebnis liegen...


    Endless,


    Du warst doch vor Deiner Operation auch bei einem Homöopathen, wenn ich Dich einfach direkt mal was fragen darf:


    Hattest Du auch andere Beschwerden, vielleicht ja auch Pilze oder andere Krankheiten so wie ich? Was hat der Homöopath bei Dir gesagt? Hat der auch gemeint, dass Deine Fistel heilbar ist? Mit welcher Begründung? Würde mich mal interessieren.

    Anmerkung No. 2

    Billig ist so ein Homöopath übrigends leider nicht...


    Hab für die Erst-Anamnese 180 Euro bezahlt u. jede weitere Behandlung kostet angeblich 40 - 50 Euro.


    Wenn ich die Fistel aber tatsächlich wegbringen sollte, werde ich versuchen, die Kosten von der Krankenkasse erstattet zu bekommen, schließlich hätten die sich ja dann Zig-Tausende von Euros für eine OP mit Vor- und Nachuntersuchgen, Verbanmaterial,... gespart...


    Werde dann auch da von meinem Erfolg berichten.


    Jetzt aber erstmal wieder Schluß, hab schon Krämpfe in den Fingern ;-)


    Machts gut und viele Grüße

    Steißbeinfistel???

    Hallo zusammen,


    ich hatte letzte Woche plötzlich eine Beule am Steißbein, die bei Druck recht weh tat. Genauso schnell wie die Beule gekommen ist, ist sie dann auch wieder gegangen. Also hab ich keine weiteren Gedanken dazu gemacht. Aus Interesse hab heute mal ein wenig gegoogelt und bei dabei in diesem Thread gelandet. Und wenn man hier so liest bekommt man es ganz schön mit der Angst zu bekommen ... von wegen OP, 8 Wochen krank und so ...


    Habe ich jetzt eine Steißbeinfistel, die wegoperiert werden muß? Kann das auch anders behandelt werden? Oder kann das auch etwas ganz anderes sein? Hilfe !?!?!?


    lg, Ronny

    Steißbeinfistel????

    Hallo zusammen,


    ich hatte letzte Woche plötzlich eine Beule am Steißbein, die bei Druck recht weh tat. Genauso schnell wie die Beule gekommen ist, ist sie dann auch wieder gegangen. Also hab ich keine weiteren Gedanken dazu gemacht. Aus Interesse hab heute mal ein wenig gegoogelt und bei dabei in diesem Thread gelandet. Und wenn man hier so liest bekommt man es ganz schön mit der Angst zu bekommen ... von wegen OP, 8 Wochen krank und so ...


    Habe ich jetzt eine Steißbeinfistel, die wegoperiert werden muß? Kann das auch anders behandelt werden? Oder kann das auch etwas ganz anderes sein? Hilfe !?!?!?


    lg, Ronny

    Steißbeinfistel???

    Hallo zusammen,


    letzte Woche hatte ich an meinem Steißbein eine Beule bemerkt, die auch recht weh tat. Die Beule ist jedoch genauso schnell gegangen, wie sie gekommen war, also hab ich mir nichts weiter dabei gedacht. Aus Neugier hab ich heue mal gegoogelt und hab diesen Thread hier gefunden; Da bekommt man es ja richtig mit der Angst zu tun ... von wegen OP, 6 Wochen krank und so ....


    Könnte ich eine Steißbeinfistel haben? Kann die auch ohne OP behandelt werden? Kann ich etwas vorbeugend unternehmen? Oder könnte es auch etwas anderes sein? Hilfe?!?!?!?


    lg, Ronny

    langsam

    geht es weiter. wundflüssigkeit nimmt ab. ich boykottiere derzeit den besuch des KH. abstand gewinnen. abstand geniessen. medizinisch vielleicht falsch - seelisch mir sehr wichtig. manchmal tuts noch kurz weh. ansonsten das übliche "nerven". ich verbinde frisch und steril nach dem ausduschen, lockerer als sonst so, gut verklebt und klasse ohne rückstände zu entfernen (tip: nehmt gleich was gutes). es dauert und es dauert vor sich hin. aber ich bin guten mutes.

    @ ronaldo:

    bitte folge birgits rat. ich hab mir bei meiner ersten "pickelbeule" am hintern, neben poritze links, auch nix gedacht. schon gar nicht, als sie nach ner woche oder 1,5 wieder weg war. das kam so wieder und ging so wieder. zusammen mir meiner scham DAS argument, nicht zum spezialisierten doc zu gehen. alles unsinn. wenn du ein schlechtes gefühl hast, geh bitte ganz unverbindlich mal zu einer proktologischen (vielleicht unter "allgemein" gefassten) ambulanz eines KH in deiner nähe und laß das mal ansehen. scham ist quatsch. und angst auch. gerade im anfang kann das so wunderbar entfernt werden, ohne zu tief, zu breit und sonstwie zu werden. bitte, eine persönliche anmerkung: wir alle wissen kaum, was "seele" und "persönliches privates umfeld" und "gewisse edelsteine" und "gewisse heilpraktiker" mit diversen ´bachblütentherapien gegen eine "echte" steißbeinfistel aka sinus pilonodalis auszurichen wissen, denn daher, allgemein mein persönlicher, nach jahren (!) geläuterter rat an Dich: geh zum Proktologen / Chirurgen in einem Krankenhaus. Bitte nicht (!!!) (nur) zu Deinem Hausarzt (Überweisung schreiben lassen, mit "Bitte") oder gar Hautarzt ("wir machen "sowas" ja auch ambulant ganz gerne) - ich kotz gleich... !!!


    Kannst Dir jetzt entweder einen Edelstein in die Unterhose zwischen sonstwas legen und beten, irgendwelche homäo- Platjes unter Deiner Zunge sich auflösen lassen, oder ein eventuell entzündetes Haarstück in Deinem Hintern direkt professionell abklären lassen, bevor die scheiß-fistel zu deinem Steiß in die tiefe tunnelt. denn das wird sie definitiv tun, wenn sie eine "echte" fistel ist. aber das ist ja alles spekulation:


    es liegt in deiner hand, wo welche ärzte zu "buchen", die das bitte feststellen mögen oder das gegenteil. bzw. nix @ pickel oder so. mach nur nicht den fehler und beschiß Dich selbst, wie ich mich, seinerzeit: "och, ist ja wieder weg, na dann... monate später"...


    ich könnte heulen ! hätte ich das in den 90ern operieren lassen...


    verdammt. weitaus weniger schmerz und ausfall.


    ich bin froh, trotz lange anhaltendem heilungsprozess, daß ich es habe 2x operativ entfernen lassen. ich halte definitiv nichts von heilpraktikern und "alternativen" lösungsansätzen, sofern es sich tatsächlich um einen "echten" sinus pilonidalis handelt, mit seinem eben typischen bild der ursache: "verwachsen in die tiefe getriebenes haar oder bruchstück, entzündet". verdammt- DAS ist nicht durch wunderkerzen und sonstwas therapierbar.


    so to say. meine meinung. und ich würde so gerne an den weihrauch getränkten faden runter zun steiß glauben, WENN er denn die ursache auch austreiben könnte. kann er aber nicht. und wenn ich pech habe, muß ich in den nächsten paar wochen die dritte OP an meinem ARSCH zulassen. und soll ich euch was sagen ? wenn sich wieder ein haar verwachsen tief in meinem süßen hintern in einer fistel richtung steiß tunnelnd auf den weg gemacht aheb sollte, bitte ich ohne zu zögern das uni klinikum d´dorf "stoppt diese scheiß fistel !!!"


    gute besserung allerseits, es ist kein fluch, der uns traf, nur eben eine dumme, nervige sinus pilonidalis fistel scheißdreck miststück... :-)

    @rausdamit

    kann es sein, dass du ein wenig verbittert bist? ich fands damals von maurice nicht so toll, dass er sich so aufgeregt hat, aber ehrlich gesagt, wenn ich jetzt deinen eintrag lese, fühle ich mich komischerweise auch etwas gekränkt, wenn du von edelstein-, wunderkerzen- und weihrauch-therapie sprichst, was allerdings das beten anbelangt, des hilft sicherlich immer, davon bin ich überzeugt. ich weiß nicht, ob das der richtige ort ist, um zu versuchen, andere lächerlich zu machen, es geht hier doch trotzdem um eine ernste sache und nicht um eine kindergarten-fetz-aktion.


    bei mir ist es nun einfach so, dass sich mein zustand seit einem halben jahr wöchentlich verschlechtert hat u. ich aus purer scham erst soo spät zum arzt gegangen bin, weil dazu vorher zu feig war. ich war zuerst bei einem chirurgen und nach der diagnose das erste mal in meinem leben bei einem homöoathen.


    mittlerweile hat die homöopathie so viele erfolge vorzuweisen, dass es meiner meinung nach nicht unverständlich ist, wenn man das ausprobiert. sicherlich gibt es viel zu viele heilpraktiker die mit vodoo und schönen sprüchen vor einer wunderkerze versuchen, die leute zu heilen, aber ich denke, darüber brauchen wir hier doch echt nicht mehr zu diskutieren, oder etwa doch? wenn ich von einem homöopathen rede, dann meine ich damit einen menschen, der sich seinem patienten genauso seriös widmet, wie das ein schulmediziner tut, und ich weiß absolut nicht, was daran lächerlich oder gar verächtlich sein soll.


    ich kann für mich nur sagen, dass sich alle meine beschwerden seit der letzen 2 wochen GRAVIEREND verbessert haben, egal, ob ich an die blöde Fistel denke oder an meinen Fußpilz oder an den Pilz am Hals und gerade mit diesen Pilzen hab ich seit teilweise 20 Jahren Erfahrung, die sind in 20 Jahren noch NIE von alleine, also ohne Fungizid, verschwunden. Jetzt sind sie weg und das ist eine Tatsache, die ich nicht weglügen kann u. nicht weglügen will.


    Ich hab klar u. deutlich gesagt: eine fistel lässt sich laut "meinem" homöopathen in vielleicht 50 prozent der fälle homöophatisch behandeln u. ich weiß nicht, ob die fistel bei mir wirklich weggehen sollte, aber ich habs probiert u. im moment schauts gut aus und darüber bin ich sehr glücklich.


    ich will auch KEINEM irgend einen rat geben, zu einem homöopathen zu gehen, aber ich finde es meine pflicht, meine ganz persönlichen erfahrungen hier reinzuschreiben, so wie das viele andere seit jahren schon tun, denen ich sehr dankbar bin, die dadurch auch mich über ne steißbeinfistel aufgeklärt haben u. wachgerüttelt haben. (du weißt, dass auch du dazu gehörst.)vielleicht kann ich so auch einen kleinen beitrag leisten.


    ich will auch KEINE Lanze brechen für Heilpraktiker. Ich hab da keine Ahnung von u. ich würde NIE behaupten wollen, dass Heilpraktiker die besseren Ärzte sind. ich hab hier nur von meinen eigenen erfahrungen berichtet u. das werde ich auch weiterhin tun, wenns gewünscht ist, sonst kann ich es auch lassen u. die zeit für was anderes nutzen...


    ich wünsche dir weiterhein viel glück bei deiner genesung!!


    (wenn man das überhaupt darf, gehört "glück wünschen" nicht dann auch eher in das reich der zauberer u. druiden, bzw. heilpraktiker?)


    gruß


    kostas