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    Birgit.K. : danke für die netten Worte, aber bei 2 OP in 4 Monaten wird man langsam zum Ärztehasser.


    War heute nochmal bei Prof. da ich immer noch das Gefühl hatte das unter der Wunde Flüssigkeit sitzt. Der Prof. sagte das ist alles im Rahmen. Hat aber die vorhandende Flüssigkeit punktiert ca. 80 ml sind rausgekommen. Ich hoffe das die Flüssigkeit jezt weniger wird und die Wunde sich verdichtet. Der geringe Blutaustritt am Ende der Wunde, war wohl ein kleiner Einriss in der Analfalte von der Naht und ist jetzt total zugeheilt. Die Naht selber sieht super aus und das Wundgebiet ist nicht gerötet. Kosmetisch sieht das alles super aus. Wunde macht auch nicht den Eindruck das sie einreisst. Sollte das jetzt noch mit der Flüssigkeit abnehmen dann bin ich wohl von ab und kann beruhigt in 2 Wochen nach Amerika fliegen und das 4 Wochen nach OP währe ja super, aber abwarten und nicht zu früh freuen.

    @rausdamit

    Hallo rausdamit,


    ich muss über Dich - Deinen Sarkasmus - schmunzeln. Heute nicht zum ersten Mal.


    Du machst so einen angriffslustigen, frustrierten Eindruck. Ich kann Dich auch verstehen. Du hast schon so lange mit dem Zuwachsen Deiner Wunde zu tun. Das würde mich auch frustrieren und ängstigen.


    Aber die Sache mit dem nicht vorhandenen Blümchensex (was immer das ist ??? - ich verstehe häufiger Deine Sprache nicht) hat doch weniger mit Deiner Wunde zu tun, oder? Man könnte doch trotz Wunde wenn man wollte!!! Also ich hätte nach ca. drei Wochen wieder Sex haben können, wenn ich die Gelegenheit gehabt hätte.


    Es grüßt dich ganz herzlich aus dem verregneten Norden,


    Birgit

    Hallo meine Lieben fistelgeplagten Menschen,


    ich gehör da wohl jetzt auch in diese Randgruppe. Habe vorletzten Dienstag festgestellt, das mir mein Allerwertester beim sitzen schmerzen bereitet. Hatte ich im ganzen Leben noch nie, bin nun 41. Also erst mal zwei Tage gewartet, Schmerzen wurden aber schlimmer. Am Donnerstag zum Doc, die erschreckende Diagnose :-(. Freitag früh ins Krankenhaus, Nachmittag OP. Hatte am Donnerstag nach der Diagnose noch ein wenig Zeit um hier mal nach der ganzen Fistellei zu suchen und auch diesen Faden gefunden. Konnte aber noch nicht alles durchlesen, wobei ich sagen muß, es geht mir nun, nach gut einer Woche nach OP bestens. Kann sitzen, Autofahren und und und. Nur arbeiten soll ich noch nicht, bin noch krank geschrieben. Habe mich im Krankenhaus (eine Woche stationär mit VOC Verband) mit mehreren Ärzten unterhalten. Alle haben sie mir das gleiche gesagt, naja, bin da noch net so erfahren in der ganzen Matherie. Garantie gibts keine, aber wo gibt es die schon????


    Aber dem Anschein nach sieht das wohl alles recht gut aus bei mir, wobei ich ehrlich nicht sagen kann, was an einem Loch im Popo gut aussehen kann, soll :-)? Jedenfalls war ich heute bei meinem Hausarzt, er hat sich des alles nochmals angeschaut und meinte, da kann man Zucker rein tun. Mein Blick den ich ihm unmissverständlich zu warf sagte wohl alles. Da hat die nette Helferin Zucker geholt und gemeint, ob sie denn nun das ganze Loch damit füllen sollte. Gelächter, aber anscheinend hilft des. Hat da schon mal jemand erfahrung machen können mit Zucker im Fistelloch :-)

    .


    Ach ja, mein Nachbar hatte des auch mal, vor recht langer Zeit, OP, seither die absolute Ruhe mit der ganzen Fistellei. Es soll also auch Menschen geben, die nach einer OP geheilt sind. Habe aber den Eindruck, daß diejenigen hier nicht posten, naja warum auch, aus den Augen aus dem Sinn.


    Übrigends ist der ungebrochene Fistelkönig im Krankenhaus mittlerweile 21 X operiert worden, allerdings weiß ich nicht über welchen Zeitraum. Hab da mal ne Statiski gelesen zwischenzeitlich, da soll die Quote bei ca. 5% liegen, also 95% haben nix mehr.


    Vielleicht gehör ich ja auch zu den Glücklichen, die es nach einer OP hinter sich haben *hoffentu*.


    So, jetzt erst mal allen GUTE BESSERUNG.


    Greats

    fistelkönig ?

    geiler titel eines überhaupt nicht geilen leidens, trotzdem musste ich echt lachen, als ich deinen text las, herrlich ! danke ! *gg* der arme kerl, meine güte, 21x OP ? bleibt ja nicht mehr viel übrig, von so einem popo, fürchte ich. aber genau wissen will ichs auch nicht. interessant sind deine 1wo stationär mit VOC, ist das der abgedichtete vakuumverband mit dem "med. schaumstoff" in der wunde ? soll klasse sein, die doc in düsseldorf meinten allerdings, das würden sie nur in fällen einsetzen, wo die "normale" heilung in frage stehen würde, zb. altersbedingt. und für meine 33j. wär das unnötig. ich muß gestehen, hatte nach OP2 einen bettnachbarn, der wegen einer ähnlichen OP einen dieser sauger am hintern hängen hatte: es ist laut, schmerzt wohl auch ordentlich und sollte demnach wohlüberlegt sein. nunja.


    ralph, das liest sich aber alles sehr sehr gut verlaufend bei dir ! wunderbar ! ich finds auch spontan gut und richtig, wie schnell bei dir reagiert wurde.


    besonders nette grüße in den norden !


    Gute Besserung !

    @rausdamit

    naja, fistelkönig ist schon weng makaber, aber :-). Der VOC bzw. Vacuumverband ist mit Schaumstoffeinlage, richtig. Da gibt es aber zwei Versionen. Einmal mit Pumpe und einmal mit Flasche. Das ganze funktioniert recht einfach. Ich hatte den mit Flasche. Es wir eine spezielle Folie über die OP Stelle geklebt, dann hast da nen Schlauch und daran ist die Vacuumflasche dran. Da ein permanentes Vacuum das Wundwasser absaugt, soll eine schnelle und keimfreie Heilung gewährleistet werden. Das mit der Pumpe soll schmerzhalft sein, ist wohl richtig. Dies wird aber nur in Fällen eingesetzt, wo eine Dichtung nicht erreicht wird, sprich das Vacuum permanent undicht ist. Da die Flasche ja net groß ist kannst ja auch nicht laufend das Teil wechseln. Ich war in einer Heliosklinik hier in Süddeutschland nähe Freiburg. Der Verband wurde nach vier Tagen gewechselt, sprich alles ab und neu. Der zweite Verband wurde leider unddicht und mußte dann nochmals angelegt werden, welcher aber dann auch funktionierte. Mein Arzt hat mir den zweiten Verband empfohlen, was aber dann mit längerem Aufenthalt verbunden war. War mir aber Wurscht und wenn er gemeint hätte, daß wir einen dritten anlegen sollten hät ich das auch gemacht. Die schnelle Reaktion meines Hausarztes sowie in der Klinik war sicherlich wirklich in Ordnung. Ich hab da auch mal nachgefragt deswegen. Die Ärzte haben mir gesagt, daß es wirklich wichtig sein, hier sofort zu handeln und nicht mit irgend welchen Spaltungen etc. herumzuprobieren. Die Wunde konnte somit relativ klein gehalten werden (ca. 3X4 cm.)


    In der Klinik sagte man mir, daß der Vacuumverband seit ca. 10 Jahren praktiziert wird und dort seit ca. 1998. Man hätte fast ausnahmslos sehr gute Erfahrungen damit gemacht.


    Schmerzhaft ist da eigentlich gar nichts. Da die Folie atmungsaktiv ist, keine Reaktionen der Haut, (prima glatter Popo :-) ). Kostet aber sicherlich was das alles. Bin Kassenpatient, keine Ahnung. Jedenfalls konnte ich am Samstag nach der OP Freitags bereits duschen und mich frei bewegen. Brauchte absolut keine Schmerzmittel und auch sonst keine Medikamente. Im Augenblick fängt die Wunde leicht an zu jucken, keine Entzündungen oder sonst was. Eben wie bei allen Wunden, wenns heilt. Hab nun bis zur vollständigen Heilung Kompressen aufgeklebt, damit ich net meine ganze Wäsche versau. Mein Hausarzt meinte ich solle diese Woche nur leichte Büroarbeit machen, nicht körperlich arbeiten. Bin selbstständig, da bleibt ohnehin immer was im Büro liegen, werd das nun erst mal aufarbeiten. Nächsten Montag will er das noch mal in Augenschein nehmen, dann sehen wir weiter. Das der VOC bei Euch im Norden nicht so angewand wird, kommt mir aber schon seltsam vor. Sind die hier im Süden weiter???


    Bis dahin erst mal Grüße

    OP nach Lord Miller

    Hallo Ihr Lieben,


    bin nun auch im Club.


    Nachdem ich einen Abszess am Steißbein entwickelte mit den typischen schmerzhaften Symptomen, wurde ich erstmal konservativ mit Ichtholan-Salbe behandelt. Nach einer Woche öffnete sich der Abszess und mir ging es wieder spitze. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl da ist noch irgend etwas, das zwar nicht schmerzt, aber irgendwie da ist.


    Also Überweisung in Ambulanz des Krankenhauses. Dort Diagnosestellung: Sinus pilonidalis. Therapie: OP. Riesen Begeisterung bei mir. Arzt erklärte mir die allbekannte OP-Methode, wollte mich aber noch dem Chefarzt vorstellen. Dieser machte dann den Vorschlag zur OP nach Lord/Miller, wobei die Fisteln irgendwie ausgebürstet werden und die Wunde zum größten Teil verschlossen wird. Klang besser als die Version des Assistensarztes.


    Ich also Dienstags ins Krankenhaus, Mittwochs OP in Spinalanästhesie (suuper Sache, ich konnte sofort nach OP essen und trinken, hatte postoperativ keine Schmerzen (auch nicht als spinale nach ca. 4 Stunden nachließ und warte heute noch auf die Schmerzen). Donnerstags konnte ich bereits nach Hause. Wunde ist vernäht, nur an einer Stelle ca. 5 cm offen und ca. 2cm tief, damit Wundsekret ablaufen kann. Ich dusche sie täglich aus und versorge sie lediglich mit trockener steriler Kompresse und Fixomull. Sieht bis jetzt sauber aus. Bin zwar noch krank gechrieben (OP ist jetzt 6 Tage her, könnte aber denk ich schon arbeiten, denn ich habe keinerlei Beschwerden).


    Rezidivrisiko ist zwar höher, aber dann kann ich mich immernoch "großflächig" operieren lassen. Jetzt hoffe ich erstmal , dass es auch so geklappt hat.

    Mehrere OP´s leider keine Seltenheit mehr...

    Hallo Zusammen,


    zwangsläufig mußte ich mich mit dem Thema "Steißbeinfistel" auch näher beschäftgen. Vergangenes Jahr wurde ich zum ersten Mal präventiv operiert, da ich keine Schmerzen hatte und das ganze nur durch Zufall entdeckte. Mein Arzt meinte, besser jetzt als wenn es dann richtig Schmerzen bereitet. Mitte Januar war die Wunde noch lange nicht verheilt, so wurde ich vom Chefarzt der Klinik untersucht, der die Diagnose zur nochmaligen OP stellte, im Februar 2004. Von ihm wurde ich persönlich operiert und er wollte im bei der Nachbesrpechung 2 Tage später mit mir wetten, dass ich die Fistel auf jeden Fall los bin, da er sehr viel weggeschnitten hatte (das konnte ich auch spüren -:-).


    Er beschrieb die Größe des Lochs mit einer geballten Faust, die wohl darin Platz hätte.


    Nach vier Wochen zu Hause wurde die ganze Sache dann besser, ich konnte wieder langsam richtig sitzen und meiner Arbeit nachgehen. (Nur meine kleine Tochter von 2 Jahren konnte nicht so ganz verstehen, warum ihr Papa nur auf dem Sofa liegt und nicht mit ihr rumdollt -:-).


    Meine Wunde ist jedoch nach mittlerweile 6 Monaten immer noch leicht offen. Die Untersuchung beim Chefarzt und mitlerweile zwei weiteren Ärzten ergab, dass sie zwar alle der Meinung sind, dass es keine nochmalige Fistel ist, sie es aber nicht ausschließen können. Wir sollen abwarten, da ich auch absolut keine Schmerzen habe. Was es nun also ist, keine Ahnung ??!! Warten wir es ab...


    ein guter Bekannter von mir wurde beispielsweise 3x operiert, bis es zur endgültigen Heilung kam, eine Weitere nur einmal. Ein anderer Bekannter hatte nach der ersten OP das gleiche Schicksal wie ich, hat jedoch trotz weniger Schmerzen abgewartet. Nach 11 Monaten ging die Wunde zu und ist seit nunmehr 6 Jahren einwandfrei.


    Es gibt scheinbar leider kein Schema "F" für solche Fälle. Unser Chefarzt meinte jedoch, dass die Wahrscheinlichkeit für einen guten Ausgang bei der ersten OP bei 80% liegt und leider immer weniger wird, da diese Vorfälle mehr und aggressiver werden.


    Auch wenn es noch so schlimm ist, verliert nicht den Humor... letzten Endes wird es gut werden.

    Mehrere OP´s leider keine Seltenheit mehr...

    Hallo Zusammen,


    zwangsläufig mußte ich mich mit dem Thema "Steißbeinfistel" auch näher beschäftgen. Vergangenes Jahr wurde ich zum ersten Mal präventiv operiert, da ich keine Schmerzen hatte und das ganze nur durch Zufall entdeckte. Mein Arzt meinte, besser jetzt als wenn es dann richtig Schmerzen bereitet. Mitte Januar war die Wunde noch lange nicht verheilt, so wurde ich vom Chefarzt der Klinik untersucht, der die Diagnose zur nochmaligen OP stellte, im Februar 2004. Von ihm wurde ich persönlich operiert und er wollte im bei der Nachbesrpechung 2 Tage später mit mir wetten, dass ich die Fistel auf jeden Fall los bin, da er sehr viel weggeschnitten hatte (das konnte ich auch spüren -:-).


    Er beschrieb die Größe des Lochs mit einer geballten Faust, die wohl darin Platz hätte.


    Nach vier Wochen zu Hause wurde die ganze Sache dann besser, ich konnte wieder langsam richtig sitzen und meiner Arbeit nachgehen. (Nur meine kleine Tochter von 2 Jahren konnte nicht so ganz verstehen, warum ihr Papa nur auf dem Sofa liegt und nicht mit ihr rumdollt -:-).


    Meine Wunde ist jedoch nach mittlerweile 6 Monaten immer noch leicht offen. Die Untersuchung beim Chefarzt und mitlerweile zwei weiteren Ärzten ergab, dass sie zwar alle der Meinung sind, dass es keine nochmalige Fistel ist, sie es aber nicht ausschließen können. Wir sollen abwarten, da ich auch absolut keine Schmerzen habe. Was es nun also ist, keine Ahnung ??!! Warten wir es ab...


    ein guter Bekannter von mir wurde beispielsweise 3x operiert, bis es zur endgültigen Heilung kam, eine Weitere nur einmal. Ein anderer Bekannter hatte nach der ersten OP das gleiche Schicksal wie ich, hat jedoch trotz weniger Schmerzen abgewartet. Nach 11 Monaten ging die Wunde zu und ist seit nunmehr 6 Jahren einwandfrei.


    Es gibt scheinbar leider kein Schema "F" für solche Fälle. Unser Chefarzt meinte jedoch, dass die Wahrscheinlichkeit für einen guten Ausgang bei der ersten OP bei 80% liegt und leider immer weniger wird, da diese Vorfälle mehr und aggressiver werden.


    Auch wenn es noch so schlimm ist, verliert nicht den Humor... letzten Endes wird es gut werden.

    Habt Ihr auch noch Probleme nach der OP ??

    Hallo !


    Bin inzwischen schon an der Steißbeinfistel operiert worden.


    Das 1. Mal 1993, Das 2. Mal Frühjahr 2000, Das 3. Mal Winter 2000, Das 4. Mal Sommer 2001.


    Die Wundheilung zog sich über ein 3/4 Jahr lang und riß immer wieder mal ein. Die Krankenschwester meinte zu sehen, daß sich immer wieder Haare versuchen in die Haut zu drehen. Irgendwann war der Scheiß mal dicht.


    Habe aber immer mal das Problem, daß es am Steißbein beim längeren Sitzen drückt.


    Auch habe ich oftmals eine Art "Hautreißen" an der Narbe. Wenn ich meine Frau reischauen lasse, meint Sie, daß sich versuchen Haare in die Haut reinzubohren, und so ein kleines oberflächliches Loch und eine kleine Verletzung verursacht. Manchmal blutet es dann auch. Es ist aber kein Eiter oder etc zu sehen. Auch der typische Druck am Steißbein ist nicht vorhanden. Ich enthaare mich regelmäßig alle 2 Wochen mit Entfernungsschaum. Immer wenn die Haare wieder da sind und ich dort schwitze, kommt es wieder vor.


    Wenn ich damit zu meinem Arzt gehe, sagt er sowiso wieder: Ja, das Loch sehe ich, ist eine Fistel. Was ich aber nicht glaube !


    Kennt das Problem jemand ????


    Gibt es hier Leute, die operiert wurden und das Problem gänzlich vergessen haben ???


    Wäre schön, wenn Ihr mich mit reichlich Infos versorgt !


    Ach ja, eigentlich sollte es auf einer Narbe ja zu keinem Haarwuchs mehr kommen, vielleicht bin ich ja ein unikat !


    Ich bin männlich, 32 Jahre alt und der Sch... wurde immer radikal mit offener Wundheilung operiert.


    Gruß


    Ralf

    Naja

    hi Leutle,


    bin nun exakt vor drei Woche operiert worden. War eine Woche stationär, offene Wundheilung. Mein Doc meinte, ich soll noch mal ne Woche krank anhängen, naja. Werds wohl tun. Ansonsten verläuft meine Wundheilung wunderbar. Kann sogar wieder sitzen :-))) und das relativ schmerzfrei.


    Ich bin immer noch guter Dinge, daß ich des Teil ein für alle mal vom Leib hab, alles sieht bestens danach aus.


    Wenn ich da so Eure Beiträge les, wirds mir schon ein wenig mulmig, ich denke aber, daß hier diejenigen, die das Teil wirklich los sind auch nicht mehr posten, bin also weiterhin guter Dinge.


    Allen Geplagten gute Besserung vor allen Dingen guten Verlauf und beschwerdenfreies künftiges Sitzen :-).


    Greats

    Und noch eine Steißbeinfistelgeschichte

    Hallo, allerseits,


    ich habe im November 2003 schon einmal in diesem Forum geschrieben (vielleicht erinnert sich jemand; Maurice und Endless81 hatten mir seinerzeit geantwortet). Damals wollte ich vor allem wissen, ob es vertretbar sei, eine OP zwei bis drei Monate hinauszuzögern. Da ich keine eindeutig negative Antwort erhielt, war ich beruhigt und beschloß, mich dann im Februar 2004 unters Messer zu begeben. So hätte ich es auch machen können und sollen. Aber es kam, wie es kommen mußte: Da ich im Februar (und auch in den folgenden Monaten) keine größeren Beschwerden mit der Fistel hatte, schob ich die OP und sogar einen Arztbesuch (!) immer weiter vor mir her. Irgendwie dachte ich wohl, die OP würde mir vielleicht doch erspart bleiben. Das änderte sich dann vor etwa vierzehn Tagen, am 16. August, schlagartig. Urplötzlich, gewissermaßen über Nacht, entzündete sich das Ding heftig, bildete eine riesige Beule am Steiß und tat höllisch weh. Da halfen auch keine kalte Duschen und kein Dran-Herumdrücken mehr. Der Arztbesuch folgte am 17. August und die OP (mit Spinalanästhesie) einen Tag später. Und das war's dann auch schon fast. Obwohl die Wunde wohl ziemlich groß ist (etwa 10 cm lang, man kann einen Teil des Knochens sehen) und anfangs sehr stark blutete (ich mußte eine Nacht lang auf einem Sandsack und mehreren Eisbeuteln liegen), wurde ich schon einen Tag nach der OP aus dem Krankenhaus entlassen. Und schon wenige Tage später konnte ich wieder sitzen!


    Fazit dieser langen Ausführungen (die ja den Erfahrungsberichten anderer ähnlich sind): Auch ich kann jedem nur raten, eine OP nicht hinauszuzögern, sondern die Sache möglichst schnell hinter sich zu bringen. Denn das Schlimmste an der ganzen Sache war (zumindest in meinem Fall) nicht die OP. sondern die Furcht vor der OP. Alles, was danach kommt (tägliche Tamponadenwechsel beim Arzt usw.) ist zwar etwas lästig und anfangs auch etwas schmerzhaft. Aber letztlich fällt es gegenüber dem tollen Gefühl, daß man es nun endlich geschafft hat, nicht ins Gewicht.


    Abschließend möchte ich sagen, daß mir die Beiträge in diesem Forum sehr geholfen haben, mich auf die OP und die Nachbehandlung mental vorzubereiten. Also vielen Dank an alle, die sich hier zu Wort melden und gemeldet haben!


    Viele herzliche Grüße und gute Besserung -


    Johannes


    P.S.: Wer sich (wie ich) aufgrund einer Selbstdiagnose sicher ist, daß er einen Pilonidalsinus hat, aber fürchtet, der Arzt könne diesen möglicherweise nicht als solchen erkennen, geht am besten gleich zum Chirurgen (der weiß auf jeden Fall Bescheid). Oder er entschließt sich dazu, gegenüber dem Hausarzt keine langen Umschweife zu machen: "Guten Tag, ich habe eine Steißbeinfistel und möchte gern zu einem Chirurgen überwiesen werden." (So habe ich es gemacht.)

    4 Wochen nach radikal OP nach Amerika

    Hatte vor vier Wochen meine OP mit Verschiebeplastik und primäre Wundheilung. Das zuerst noch vorhandene Wundwasser nach OP ist fast verschwunden. Kann jetzt schon fast optimal sitzen. Werde heute für drei Wochen nach Amerika fliegen. Vor vier Wochen habe ich daran fast kaum geglaubt. Ich dencke mal ich werde damit im Urlaub keine Probleme mit bekommen, aber man soll nie nie sagen. Werde nach dem Urlaub über meine OP mal posten, da ich im Gegensatz zur ersten mit offener "im Moment" ganz begeistert bin (Keine Kompressen rein, bade usw alles kein Problem). Wünsche alle gute Besserung.

    Ein Opfer aus den Niederlanden

    Hallo Leidensgenossen!


    ich bin jetzt schon zwei Mal an einer Steissbeinfistel operiert worden.


    Das erste Mal verlief die Wundheilung sehr traege und die Wunde ist nie ganz geheilt. Wahrscheinlich war also nicht die Fistel, aber slechte Wundheilung die Ursache dafuer dass ich noch Mal eine OP brauchte.


    Diese zweite OP habe ich jetzt drei Wochen hinter mir, aber schon vor der OP habe ich mich im Internet schlau gemacht. Ausser dieses tolle Forum habe ich auch eine andere Seite im Internet gefunden, die mir sehr geholfen hat:


    (leider nur auf englisch)


    http://www.pilonidal.org


    Vor allem die Information ueber Wundheilung und was man machen kann um diesen Prozess zu beschleunigen (klicke auf "Aftercare" und dann "Vitamins & Diet").


    Nach meiner ersten Operation habe ich "Mesalt" Tamponaden (auf Salz basis) verwendet um die Wunde aufzufuellen. Das war der reinste Horror! Bei mir sind diese Tuecher immer wieder in der Wunde ausgetrocknet und das rausziehen der Tamponaden war erst nach langem Weichen in einem Sitzbad moeglich. Wahrscheinlich habe ich mir dabei trotz Weichen immer wieder das neue, zarte Granulationsgewebe beschaedigt.


    Jetzt habe ich mich fuer "Algiste" Tamponaden auf Algen Basis entschieden.


    Der Unterschied ist enorm. Beim aufnehmen von Exsudat bildet sich eine


    fluessige Gelschicht die immer eine optimale feuchte Umgebung gewaehrleistet. Das Wechseln ist jetzt kinderleicht. Jetzt wo ich die Ernaehrungstips befolge und diese andere Tamponaden verwende, verlaueft die Heilung viel besser als nach der ersten OP und ich hoffe das ich schon bald voellig verheilt bin :-)


    Jetzt noch eine Frage an euch. Um neue Fistelbildung in der Zukunft vorzubeugen habe ich bis jetzt nur eine Massnahme finden koennen: Die Region mit Enthaarungscreme entharen. Habt ihr vielleicht noch andere Tips? Oder kennt ihr z.B. Produkte die das einwachsen von Haaren nach Enthaarung vorbeugen?


    Gute Besserung an allen Betroffenen!

    sodele


    nach genau ziemlich genau 2 monaten ist die wunde ziemlich gut weiter zugewachsen. es fehlen noch 2-3 millimeter an gewebe und haut in größe von 2,5 * 3 cm.


    Bisher wurde das loch immer mit kompressen ausgefüllt. der dok meint nächste woche könnte man sitzbäder machen um das loch vollends zu schließen. Wie wendet man den diese Sitzbäder an???


    Wie lange wart ihr den krankgeschrieben und was arbeitet ihr?


    Bin Elektroinstallatuer aufm Bau und warscheinlich noch einschließlich nächster woche krankgeschrieben.


    Peace