@Rausdamit

    Vielen Dank für Deine Mühe der genaue Erklärung meiner Fragen. Hat mir sehr "geholfen".


    Jetzt bin ich doch viiiiel beruhigter. Ich hoffe mal, dass ich so einen Termin bekomme, das ich erst am OP-Tag ins Krankenhaus komme und nicht schon vorher eine Nacht da schlaffen muss. Das würde mich etwas gelassener machen.


    Sicherlich abhängig wie viel geschnitten wurde, aber gibt es Probleme mit dem Stuhlgang, in anbetracht der Verbände? Kommt man da dann überhaupt noch ran? *lach


    Das der Stuhlgang vor den Verbandswechsel gelegt werden sollte ist einleuchtent und für mich denke ich mal kein Problem, da ich eh feste Zeiten habe! *lach

    @Robert_D (Stuhlgang)

    Hallo, Robert, beim Stuhlgang gibt es im allgemeinen keine Probleme, da sich die Wunde normalerweise ein paar Zentimenter oberhalb des Anus befindet. In den ersten zehn Tagen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus war es zumindest bei mir so, daß ich den "Pfropf" aus Gaze bzw. Mullbinde ("Tamponade"), der direkt in die Wunde gelegt wird, beim Stuhlgang natürlich nicht entfernt habe, sondern lediglich den Verband ("Saugkompresse"), mit dem die ganze Wunde von außen abgedeckt wird und der relativ locker befestigt ist.


    Allerdings ist es (auch später) wichtig, den Bereich des Anus nach jedem Stuhlgang auszuduschen. Solange man den Tamponadenwechsel noch nicht selbst vornimmt, ist dabei vor allem darauf zu achten, daß die Tamonade beim Duschen nicht herausfällt. Jedenfalls sollte dies zumindest dann verhindert werden, wenn der nächste Tamponadenwechsel beim Arzt nicht unmittelbar bevorsteht. (Andernfalls ist es nicht schlimm.) Denn durch die Tamponade soll ja unter anderem ein unerwünschtes Zusammenwachsen der Wundränder vermieden werden.


    Im übrigen bietet es sich (unabhängig davon, daß danach geduscht wird) auch an, darauf zu achten, daß beim Stuhlgang kein Wasser (usw.) aus dem WC aufspritzt und in den Bereich der Wunde gelangt. Also am besten vorher das Klo mit Toilettenpapier auslegen.


    Viele Grüße -


    Johannes

    Robert_D

    Hallo Zusammen,


    heute war ich beim Chirurg Zwecks Verbandwechsel und hat ich die Gelegenheit mit ihm über den Unterschied zw. zunähen und und nicht zunähen der Wunde geplaudert. Er meinte, dass der einzige Unterschied die Schnelligkeit der Wundheilung und voralem mit der Dränage braucht man nicht viel zu tun wie bei einer offenen Wunde. Die Flüssigkeit läuft in einer Flasche und wenn sie voll ist, denn wird sie gewechselt.


    Ich habe mich für eine Ambulante OP. entschieden, weil ich nach 4 Stunden zuhause war u. in der ersten Nachte direkt auf die Wunde schlafen konnte u. keine Zwang hatte im Bett zubleiben wie im KH. Das sich die Wunde entzündet oder nicht hängt nicht vom zunähen ab, meint der Chirurg.

    Zuhnähen oder nicht

    Das ist sicher richtig, das es nicht am zunähnen liegt, wenn sie sich entzündet. Aber genau wenn sie sich entzündet, ist es meiner Meinung nach, schlecht, wenn die Wunde verschlossen ist. So können sich neue Hohlräume bilden und nicht zuletzt neue Fistelkanäle.

    @massinissa

    Wieviel wurde dann bei Dir rausgeschnitten? Wurde Dir das gesagt? Wie lange hast Du vorher darunter "gelitten"!?

    Robert_D

    Hallo Robert,


    der Chirurg meint, wenn sich die Wunde entzündet wird sie schnell aufgemacht. Ich finde ein Risiko ist immer dabei, egal was man macht. Nach der OP hat er mir gesagt, dass er ziemlich Tief schneiden mussen u. ich wollte nicht Millimeter genau wissen. Glaub´s mir es tut nicht weh u. ich bin auch kein Held. Mir reicht schon , wenn ich mein Blut sehe:°(


    Bis Jetzt kann ich die Wunde nicht sehen. Montag wird die Dränage bei mir entfernt und 5 Tage später die Nähte. Ich habe genau wie Du 10 Jahre lang verzögert u. es war nicht gut.

    Zwang hatte im Bett zubleiben ?

    jeder möge ja seinen weg gehen, den er als den für sich individuell entspanntesten und geeigneten hält, kein thema, aber in diesem punkt möchte ich schon widersprechen:


    a) fand ich es in anbetracht der schon üppigen entfernung po-fleisches sehr beruhigend, noch eben eine weile in unmittelbarer nähe zu pflegenden zu liegen, die solche wunden gewohnt sind und auch im falle von blutungen entsprechend professionell reagieren können und werden. von "Zwang hatte im Bett zubleiben" kann aber keine rede sein, ganz im gegenteil: je früher der patient wieder auf die beine kommt, um so besser ! (rede von stationär im KH!) glaube mal keiner, er würde nicht am morgen nach der OP gegen 6:15 "gebeten", den allerwertesten mal kurz aus dem bett zu wuchten, morgentoilette und so... wenns nicht geht, gehts nicht. aber in der regel wird dir schon zum aufstehen (nach)geholfen ! :-o


    b) direkt nach der OP direkt auf der wunde zu liegen wird gerne gesehen, punkto kompression und blutstillung oder so ähnlich. wurde jedenfalls dafür gelobt und es machte mir nix / kaum was @ KH. kein zusammenhang zwischen atationär und ambulant.


    zum thema "offene wundheilung" sag ich nix mehr.


    *grins*

    @ klo:

    ja, der gedanke ist nicht falsch, sich damit zu befassen. johannes hats schon umfassend beantwortet. möchte nur noch eines nachreichen, auch gelesen, hier ? >> unbedingt feuchtes toilettenpapier (hakle kamille oder ähnlich) mit ins KH nehmen ! überhaupt spätestens jetzt "die entdeckung" auf dem klopapiermarkt ! ;-D nicht vergessen...


    nach dem abwischen und ggf. auch aus-/abduschen nicht vergessen: bevor du dir eine frische auflage auf die wunde legst, greife zum sterilium / spitacid und desinfiziere deine fingerchen. wenn es denn dieselben waren, die vorher... du weisst schon. besser ist das.


    "richtig sauber" im sinne von steril oder so kannst du die zone sowiso nicht halten. keine chance. aber darmbakterien haben in / auf der wunde definitiv nichts verloren....


    jo, mal wieder was spät geworden, kam grad von der arbeit, in diesem sinne "gute besserung" und bis denn... *:)

    KH Zwangsbett

    Hi @ all,


    nu erst mal, ich hatte nicht den Eindruck, daß ich da irgendwie zwangsweise ans Bett gefesselt wurde :-D, eher das Gegenteil war der Fall, man soll ja aufstehen, sich bewegen, Thrombose und all so was. Zum auf dem Rücken liegen, naja, da ich ohnehin nie auf dem Rücken liege, beim schlafen jedenfalls nicht ;-D, war des für mich kein Prob. Wärs aber geworden, da ich ja eben nie auf dem Rücken liege :-D. Wie bereits geschrieben, hatte ich die Woche im KH einen Vakuumverband, daher keine Probs mit Blutungen oder all so was. Der wesentliche Vorteil darin sei bzw. ist wohl, daß das alles Keimfrei, naja relativ Keimfrei eingetütet ist :-). So konnte ich am Morgen nach der OP duschen gehen, konnte zum WC, alles kein Prob. Einziger Hacken war eben die Woche KH, wobei ich aber sagen muß, es war mir ohnehin wohler, wie ja auch schon einige geschrieben haben, so auch bei mir, da sind permanent Menschen, die sich mit frischen OP Wunden auskennen, falls was außergewöhnliches wäre. Zu Hause hät ich dann wohl eher immer daran denken müssen, hmmmm, wenn da jetzt was anfängt zu bluten, wenn da jetzt .......... . So bist im KH doch in der ersten Zeit gut aufgehoben und hast die Gewissheit, es ist rund um die Uhr jemand sofort zur Stelle.


    Klopapier ;-D, auch bei mir ein Thema, mit dem ich mich vorher zwar schon auseinander gesetzt habe, aber nicht so intensiv ;-D. Feuchttücher hab ich vorher schon verwendet, aber da gibts ja Sachen, eben wie mit allem auf der Welt, wenn man erst mal hinschaut, hinschauen muß.


    Also Leutle, auf gehts, OP Termin abmachen, hinfahren, rausschneiden, wie rausdamit das nur noch predigt (sach mal, kriegst Proff von nem Chirurgen ;-D ) wer mag ne Woche relaxen im Krankenhaus, und dann zuschauen wies zuwächst und hoffen, daß es nie wieder kommt.


    Allen gute Besserung, keine Schmerzen *:)


    Greats

    sorry vergessen

    wegen dem Zunähen der Wunde, da sind sich wohl die Herren Chirugen nicht sehr einig. Die einen nähen, die andern nicht. Meine Ärzteschaft war der Ansicht, zunähen, nie und nimmer. Keine Chance, da wohl das Risiko erheblich höher liegt, daß sich die Fistel von neuem bildet. Naja, wie gesagt, jeder hat da wohl seine eigene Meinung dazu, ich bin allerdings auch der Meinung, daß sich das alles auch ohne zunähen "von selbst" reguliert und somit "natürlicher" ist. Ach ja, wegen den Mulleinlagen, häääääääää? hatte ich nicht, einfach nur sonne Kompresse draufgeklebt und fertig, die Wunde immer schön auseinanderziehen, zwei, drei mal am Tag, daß es nicht zu schnell "von oben" zuwächst. Nicht verwundert gucken, bei mir sind es jetzt sieben Wochen seit der OP und ist so gut wie nix mehr zu sehen oder merken von dem Mistding, muß immer schön aufpassen, daß ich da dran denke und es nicht vergess, so verkehrt kann das alles also nicht gewesen sein, was die mir geraten bzw. gemacht haben.


    Bye *:)

    Zum Thema "Mulleinlage" (Tamponade)

    Zitat

    Ach ja, wegen den Mulleinlagen, häääääääää? hatte ich nicht, einfach nur sonne Kompresse draufgeklebt und fertig, die Wunde immer schön auseinanderziehen, zwei, drei mal am Tag, daß es nicht zu schnell "von oben" zuwächst.

    Tja, wie man diesem Zitat aus ralphileins letztem Beitrag entnehmen kann, gibt es offenbar auch in bezug auf das Thema "Tamponade" verschiedene Meinungen bzw. Erfahrungen. In der chirurgischen Gemeinschaftspraxis, in der ich in Behandlung war, wurde mir von dem einem Chirurgen ebenfalls gesagt, daß es (allerdings erst zehn Tage nach der OP!) völlig ausreichend sei, die Wunde durch eine Kompresse abzudecken. Sein Kollege hingegen meinte, es sei besser, wenn (weiterhin!) zusätzlich eine Tamponade direkt in die Wunde gelegt wird. Die Argumente des letzteren - ich mußte mich ja wohl oder übel zwischen beiden entscheiden - fand ich schließlich überzeugender. Sie laute(te)n:


    1. Durch die Tamponade wird die Wunde besser vor Verunreinigungen von außen geschützt.


    2. Durch die Tamponade wird das Zusammenwachsen der Wundränder gewissermaßen von selbst verhindert.


    3. Durch die Tamponade wird das sog. "Exsudat" aufgesogen, wodurch die Wundheilung beschleunigt wird!! Dabei handelt es sich bei dem "Exsudat" um diese schleimige, weißlich-gelblich-grünliche und etwas übelriechende Flüssigkeit, die sich bei größeren Wunden normalerweise als eine Art "Abfallprodukt" bildet (sie besteht aus abgestorbenen Zellen usw.) und die keinesfalls mit Eiter zu verwechseln ist.


    Viele Grüße -


    Johannes

    Enthaarung

    Mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen Ihr mit der "Pilca-med" Enthaarungscreme gemacht habt. Ich habe gelesen, dass diese Creme die Beste sei, die es gibt. Leider habe ich auch gelesen, dass viele von der Enthaarung nichts halten, und nur rasieren, bzw. die haare kürzen.


    Was ist denn nun am besten? Ab müssten sie doch am besten auf jeden Fall...!?

    Enthaaren

    Hi!


    vor ein par Wochen habe ich schon Mal ueber meine Heilungs Fortschritte berichtet. Mittlerweile ist die Wunde (offene Wundheilung) voellig zu :-D Insgesamt hat es genau sechs Wochen gedauert.


    Seitdem enthaare ich das "Gebiet" regelmaessig mit einer Enthaarungscreme. Rasieren wurde mir vom Chirurgen abegeraten, da dann kurze, scharfe Haare entstehen die gerne wieder einwachsen. Nach der Enthaarung verwende ich ein Produkt namens "PFB Vanish", dass das einwachsen von Haaren verhindert.


    Dieses Zeug scheint wirklich zu funktionieren! Denn auch im Gesicht sind mir immer wieder Haare eingewachsen die zu Hautirritationen und Pickel gefuehrt haben nach der Rasur. Vor allem im Hals. Aber bereits 24 Stunden nachdem ich PFB Vanish das erste Mal verwendet habe, war eine deutliche Verbesserung merkbar.


    Und natuerlich ist eine gute Hygiene sehr wichtig. Deshalb verwende ich taeglich eine desinfizierende Seife um die Region sauber zu halten.


    Wenn jemand noch weitere Tips hat, wie man ein Rezidiv vorbeugen kann, hoere ich es gern!

    @ Robert_D:

    Wenn deine Wunde noch nicht ganz verheilt ist, wuerde ich vorsichtig sein mit Enthaarungscreme. Eine Enthaarungscreme ist ziemlich agressiv und darf auf keinen Fall in die Wunde kommen!


    Gute Besserung!


    Ciao

    @Flachi

    Hi,


    ich weiss nicht ob man PFB Vanish (oder ein aehnliches Produkt?) irgendwo in Deutschland kaufen kann. Vielleicht kannst du ja mal suchen im Web...


    Ich habe es uebers internet in einem online shop gekauft.


    Gruss,


    Freek.

    zurück vom Arzt..

    also gestern war meine Voruntersuchung beim Chirurgen...


    OP habe ich in 3 Wochen , jetzt gibt es kein zurück mehr.


    Das einzige Problem ist, er will das ganze zunähen !!! :-o


    Ich wies ihn darauf hin, daß so die Rückfallwahrscheinlichkeit doch höher wäre und er meinte nur, daß er das aus Erfahrung anders kenne. Hm..naja er ist der Doc (und soll nebenbei auch verdammt gut sein, wie ich von mehreren Stellen gehört habe). Ich denke ich werde es so machen lassen...

    OP Termin erst in drei Wochen ??

    Hallo Elminister!


    Ich bin selber gerade aus dem KH zurück. In diesem Jahr das dritte Mal. Die ersten beiden Male wurde zugenäht. Die Naht wurde jedesmal wieder untereitert. Also bin ich zu einem anderen KH gefahren. Dort wurde offene Wundheilung betrieben. Die meinten, dass sich unter den Nähten häufig sogenannte Narbentaschen bilden, kleine Hohlräume, in denen sich dann wieder Eiter sammeln kann etc.


    Da du deinen OP Termin erst in drei Wochen hast, kannst du dir ja in jedem Fall noch mal eine zweite Meinung einholen.


    Ich finde übrigens drei Wochen sehr, sehr lang! Ich war Donnerstag morgen (bei meiner dritten Erkrankung) beim Hausarzt. Von ihm habe ich eine Einweisung ins KH bekommen. Dann sofort einen Termin in der ambulanten Sprechstunde des KH gemacht. Den habe ich ich dann um 13 Uhr bekommen. Operiert wurde ich dann schon am Freitag. Ich hätte eigentlich sofort dableiben können. Durfte die Nacht aber dann zu Hause verbringen.


    Vielleicht gehts bei dir ja auch schneller, um so eher bist du die Sache los und der Heilungsprozess kann einsetzen. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute!!

    @Marco77

    Hi


    Naja, da bei mir keine Entzündung vorliegt, konnte ich selber Entscheiden ob Operiert werden soll oder nicht. Den Termin hab ich mir Aufgrund meines Jobs selber ausgesucht.


    Zum Thema zunähen...ich habe heute mit einem Arbeitskollegen gesprochen, der schon zum 2. mal eine Fistel hatte. Bei ihm wurde beim ERSTEN MAL eine offene Heilung durchgezogen und die Fistel kam zurück ! Nun hatte er im Dezember 2003 eine zweite op, welche zugenäht wurde. Seitdem hat er keine beschwerden mehr...


    Diese Tatsache hat mich dann irgendwie doch bestärkt, das ganze auf diese Art durchzuziehen. Ich hoffe diese Entscheidung ist die Richtige *seufz*


    Wünsch dir übrigens auch eine schnelle Heilung :-)

    Hi

    Hallo Elminister!


    Ja Rückfälle gibts leider bei beiden Varianten. Ich wünsche dir jeden Falls viel Erfolg. Bei meinen ersten Operationen habe ich übrigens den Tipp bekommen. Die Naht nach der OP möglich trocken zu halten. Also Kompressen zwischen den Po zu legen, damit der Schweiß die Wunde nicht feucht hält oder sich schneller eine Entzündgung bildet.


    Ciao Marc


    P.S. Vielleicht hat ja noch jemand gute Tipps bezüglich der Wundheilung

    Zunähen oder nicht

    Da mein ex-Freund so eine Fistel hatte (2X), kann ich zwar nur Erfahrungen aus 2. Hand bieten, aber dafür war ich sozusagen hautnah dabei. Die erste Fistel hat er, wie er schließlich zugab, ca. 7 Jahre verschleppt. Die Schilderungen bezüglich des Eiterflusses (schwarz) erspare ich Euch, die Betroffenen können sie sich sicherlich vorstellen.


    Die erste Fistel ließ er stationär im Krankenhaus unter Vollnarkose rausschneiden. Die Größe des Lochs hat mich wirklich beeindruckt


    (muß so 6cm lang und 3 cm tief gewesen sein). Die Wunde wurde nicht zugenäht, er ging am Anfang jeden Tag zur Hautärztin zwecks Verbandwechsel. Laut seiner Aussage waren die Schmerzen beim Duschen, wobei er den Strahl in die Wunde halten sollte, nur in den ersten ca. 7 Tagen ziemlich heftig. Dann spürte er nicht mehr so viel. Sitzen und dementsprechend Autofahren ging in den ersten 4 Wochen nur mit einem als Rolle untergelegten Handtuch. Nachdem die Wunde verheilt war, hatte er damit ca. 1 Jahr Ruhe, dann hatte er wieder eine Fistel.


    Diesmal ging er ambulant, aber mit Vollnarkose zu einer chirurgischen Praxis, das Loch hatte dieselbe Größe wie beim ersten Mal. Der feine, aber bisher entscheidende Unterschied war diesmal anscheinend, daß er zwecks Verbinden nicht zur Hautärztin ging, sondern zu einer Chirurgin. Wichtig ist anscheinend, dass sich die Wunde gleichmäßig und "nicht zu schnell" schließt. Er sagte mir, daß die Chirurgin die Wunde teilweise wieder etwas öffnete (meine Gefühle bei dieser Vorstellung schildere ich lieber nicht), um ein richtiges zuwachsen, ohne Hohlräume, zu garantieren.


    Ausserdem sagte ihm die Chirurgin, dass beim Zunähen eher die Gefahr besteht, das irgendwelche Fremdkörper eindringen können, die zu einer neuen Fistel führen.


    Wir sind zwar nicht mehr zusammen, treffen uns aber an und an. Und neulich sagte er mir, dass er nun seit 2 Jahren keine Fistel mehr hatte.


    Jedem bzw. Jeder mit diesem Problem wünsche ich wirklich alles Gute.

    Nähen oder nicht? das ist die Frage

    Hallo zusammen,


    zwei wochen nach der OP sieht die Wunde sehr gut aus.


    Morgen werden die Nähte entfernt.


    Meine Frau hat heute zwei Bilder von meiner Wunde gemacht. Falls einer von Euch die Mut hat diese Bilder anzuschauen, kann ich ihm diese per mail zuschicken.


    Gute Besserung!!!!