Wir haben aktuell Probleme mit unsern Servern.
In ein paar Minuten wird ein neues Update eingespielt, welches die Probleme lösen wird.
Wir bitten um Entschuldigung!

    ich glaub es geht wieder los

    hallo zusammen,


    wurde im februar wegen eine steissbeinfistel operiert. im juli bekam ich wieder schmerzen, da meinte der arzt es wäre wahrscheinlich ein faden, der nicht ganz entfernt wurde und sich entzündete.


    und jetzt bekomme ich seit freitag abend wieder höllische schmerzen. kann nicht mehr liegen sitzen oder laufen, hab echt schlimme schmerzen. also morgen wieder arzt.


    er meinte im juli aber er hätte alles entfernt. mir kommt es eher so vor als würde mein steissbein sehr empfindlich auf druck reagieren. denn ich bin ca. 2 std. auf der gleichen stelle gesessen und habe ein videospiel gespielt. oder hab ich doch wieder eine fistel bekommen? hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht.


    gruss

    Hallo Lili18!

    Das hört sich leider fast so an, als wäre es erneut eine Fistel. Ich hatte auch ein drückendes, unangenehmes Gefühl, bzw eine Druckemfindlichkeit. Es war geschwollen, dick und rot...tja und es war eine erneute Entzündung.


    Ich vermute (befürchte) mal, dass sich auch bei Dir unter der früheren Wunde ein Fistelkanal gebildet hat, der nun wieder "drückt", weil er sich entweder weiter ausbreiten will oder bereits Eiter mitsich führt.


    Dein Arzt sollte mal mit einer Sonde nachschauen. Das ist zwar unangenehm und auch etwas schmerzhaft, aber es könnte Sicherheit geben.


    Gruß


    Fistelfeind

    hallo fistelfeind!

    danke für die schnelle antwort! ich befürchte schon das schlimmste!!! manchmal denke ich, das es wahrscheinlich nur immer wieder kommt, da man dieses blöde ding immer im hinterkopf hat. es ist zum verzweifeln!


    beim letzten mal hat der doc mir mit der spritze nur das eiter raus gezogen. diese schmerzen waren schlimmer als alles andere bisher. da war die op ein klacks!


    na ja, danke jedenfalls


    gruss

    ich glaub es geht wieder los....

    ach ja noch etwas. bevor ich damals die op hatte, hab ich ca. 1-2 jahre damit gelebt. am ende aber mit höllischen schmerzen deshalb op. jetzt bekomme ich auf einmal schmerzen, die sich vorher nicht mal angedeutet hatten. und dann gleich so schlimm!?


    einfach von heute auf morgen? das ist irgendwie eigenartig, weil es so schnell ging.


    ich melde mich wenn ich genaueres weiss.


    gruss

    Schmerzentwicklung

    Also ich finde diese sehr schnelle Schmerzentwicklung etwas seltsam. Aber vielleicht ist da ja jeder Körper etwas anders.


    Bei mir hat es immer einige Tage gedauert, bis sich die "Richtigen" Schmerzen entwickelt haben. Am Anfang nur bei genauen Druck zuspüren, hat es meist ca. 5 tage gedauert, bis die schmerzen richtig doll waren (kein sitzen, kaum liegen möglich). und der Abszess schon deutlich sichtbar (rötung, schwellung) kurz vor dem platzen war.


    Das sich aber scheinbar innerhalb von 2-3 Stunden starke Schmerzen bilden, ist bei einer "normalen" Entzündung eigentlich komisch. Ausser sie war schon vorher da und du hast es nicht gemerkt, bzw. "wolltest" es nicht merken.

    OP Morgen

    hallo,


    hatte letzte woche schon mal hier rein geschrieben. war eben im kh - morgen ist die op. es wird nach karydakis operiert und vernäht. bin total happy irgendwie, dass die wunde nicht offen gelassen wird. melde mich wieder.


    grüße lautz

    Hallo!

    Bei mir wurde auch vor etwas mehr als 2 Jahren so ein Ding diagnostiziert. Der Chirurg, bei dem ich war hat gesagt, dass man es entfernen müsste, wenn es Beschwerden bereitet. Bis jetzt hat es mir keinerlei Beschwerden verursacht. Manchmal treten auf Druck kleinste Mengen klarer Flüssigkeit aus, seltener auch Blut (noch viel weniger). Über die Nacht klebe ich mir immer ein Pflaster mit Betaisodona drauf. Eine Öffnung ist nicht zu erkennen, aber die Flüssigkeit wird wahrscheinlich aus irgend einem kleinen Löchlein rauskommen...


    Was sagt ihr dazu?

    @Maverick93

    Hallo, Maverick,


    auch wenn Du zur Zeit keine größeren Beschwerden hast, solltest Du ernsthaft in Erwägung ziehen, den Pilonidalsinus demnächst operativ entfernen zu lassen. Denn aller Voraussicht nach wird Dein jetziger, halbwegs beschwerdefreier Zustand nicht für immer so bleiben. Vielmehr zeigt die Erfahrung, daß die Beschwerden sich eines schönen Tages - in ein paar Jahren, Monaten oder auch Wochen - so stark verschlimmern, daß man um eine OP ohnehin nicht herumkommt. Berichte darüber findest Du in diesem Forum/Thread ja zur Genüge.


    Bei mir hat es vom Auftreten der Symptome, die Du jetzt beschreibst, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem - quasi über Nacht - eine riesige und sehr schmerzhafte Eiterbeule am Steiß entstand und ich mich einer OP unterziehen mußte, ungefähr neun Monate gedauert. Also, laß es lieber gar nicht erst so weit kommen ...


    Viele Grüße nach Kärnten!


    Johannes

    @maverick

    Bei mir hat es vom Auftreten der Symptome, die Du jetzt beschreibst, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem - quasi über Nacht - eine riesige und sehr schmerzhafte Eiterbeule am Steiß entstand und ich mich einer OP unterziehen mußte...


    ... ca. 10 Jahre gedauert, aber der "Ausbruch" in die "teuflische Phase" war dermaßen schmerzhaft, daß ich ---trotzdem ich gerade die nächste wahrscheinlich fällige OP ein wenig "schiebe"--- ganz klar nur eines machen kann: DICH ausdrücklich WARNEN !!!


    Ich habe es erlebt und Schmerzen ertragen, die einen wirklich an die Grenzen treiben. Das perfide, und das kann auch nicht oft genug wiederholt werden: wir können uns hier gerne über die Vorzüge / Unterschiede der spinalen und "kompletten" Narkose unterhalten, aber wer behauptet, man bekäme DIESE Schmerzen medikamentös in den Griff LÜGT sich in die Tasche. Vergiß es ! Sobald sich Dein schlummernd verpennter Sinus "entscheidet", daß es "ernst" wird.... Du wirst den Tag verfluchen, an dem Du Dir versucht hast, einzureden: "ach wo, abwarten, ist ja gar nicht so schlimm...." !!!


    Habe nun noch kommende Woche eine Produktion, die ich unbedingt machen WILL, und dann gehe ich den Weg nach Canossa und unterwerfe mich dem geschliffenen Messer, ich spüre: so wird es sein.


    **gute besserung !!** *:)

    @Maverik

    "Harte Worte" von Rausdamit, aber ich stimme ihm absolut zu. Das geschrieben spiegelt z.b. auch genau meine Erfahrungen wieder. Und ich bin da sicher nicht der einzigste, bei dem es so war.


    Momentan habe ich absolut keine Beschwerden, keinen Ausfluss, ...als wenn der PS nie dagewesen wäre. ABER, ich weiss er wird sich wieder melden, da bin ich mir 100%ig sicher. Und dann würde es wieder das volle Programm geben: Salbe, Antibiotika bis zum Platzen bzw. Entlastungschnitt, Nachversorgung mit Spülungen, wieder salben usw...!!! Neee,nee, nicht mehr mit mir. Morgen habe ich endlich einen Termin bei einem niedergelasassenen Chirugen (Coloproktologe), der sich meinen PS mal anschauen wird. Mal sehen was der sagt....

    Welcher Chirug ist gut für mich ??

    Hallo mal an alle. Ich bin im Kopf soweit und will mich operieren lassen. Mein Hausarzt meint, daß kann ich gut und gerne hier bei uns in Brunsbüttel machen lassen. Dort war ich auch beim Chrfarzt, der auch keine Probleme sah. "Arsch aufreißen und offen heilen lassen." Aber Brunsbüttel ist ein kleines Nest mit 14000 Einwohnern und ich weiß nicht, ob er genügend Erfahrungen gemacht hat mit der Sinus P., und ob er wirklich auf dem neusten Stand ist, was die OP-Methoden und Maßnahmen zur Wundheilung betreffen. Man muß wissen, daß ich mich dort schon 3 Mal unters Messer gelegt hatte. Das 1. Mal dauerte es 6 Jahre zum Rezidiv, das 2. Mal ein halbes Jahr und das letzte mal ist jetzt 3 Jahre her, aber 3 Jahre mit immer mal wieder neuen Löchern. Ich mache dem Chirugen auch keinen Vorwurf, es kann einem ja keiner Garantieren, daß es Weggeht. Auch mache ich mir Sorgen, daß ein nicht routinierter Chirug einem schlimmeres Verletzt, (Schließmuskel, After, etc.) Wo bekommt man Informationen her, welcher Arzt sich auf sowas wirklich spezialisiert hat, sprich wieviele Operationen im Jahr in welchem Krankenhaus durchgeführt werden ? Oder mache ich mich eigentlich nur verrückt und sollte mich vertauenvoll an meinem Chirugen wenden ??


    Gruß


    Ralf

    Neues aus dem "Fistelgebirge"

    @Flachi

    Genau die gleichen fragen, den Chirugen betreffend habe ich mir auch gestellt.


    Leider gibt es sowas wie "Stiftung Warentest" für Chirugen und Ärzte allgemein nicht. Habe im Internet versucht infos zu bekommen, vergebends.


    Ich war heute nun das erste Mal bei einem Chirugen der sich u.a. auf Coloproktologie spezialisiert hat.


    Nach kurzer Schilderung meines Leidensweg, ein Blick auf die betroffende Region, 2 Kanäle entdeckt, davon einer mit Talk verstoppft. Ein richtiger Druck an der richtigen Stelle und schon kam etwas Eiter zum Vorschein. *erstauntwar


    Danach kam natürlich das, worauf ich am wenigsten Lust hatte: Sondieren! Zu meinem verwundern musste ich feststellen, dass ich ausser ein leichtes Picksen nichts davon gemerkt habe, ausser beim rausziehen der Sonde, hat es ein wenig wehgetan.


    Ergebnis: "Eine Sondierung war nur bis ca. 1 cm möglich"!. Der Chirug ist in guter Hoffnung, dass nicht sooo viel weggeschnitten werden muss. Auf meine Frage der OP-Methode gibts bei ihm nur eine Antwort und die ist absolut Überzeugend: offene Wundheilung. Alles andere (Vernähen, plastische Chirugie) hat sich einfach nicht bewert, so seine Ausführungen. Er hat das dann noch einmal (wie hier auch schon oft im Forum) ausführlich erklärt, warum die offene Wundheilung besser ist.....

    puh ! klingt gut @ RobD

    steht zwar schon im betreff, aber will sagen, daß ich finde, es gut klingt und du dich dort wohl mit gutem gefühl in die narkose wirst fallenlassen können ! :-)


    bin gespannt, ob ich mein mir gestecktes timing werde einhalten können und ob es mir gelingt, a) die rotation in der ambulanz mißachtend von einem der beiden chirurgen ab märz behandelt zu werden und b) ganz klar unmißverständlich "private sonderleistungen" im vorfeld abzuklären, wie zb vakuumverband und längerer stat. aufenthalt zugunsten insges. kürzerer wundheilung in gänze--->


    nunja, erstam wieder das gewohnte *:)

    *gute besserung !**

    von mir in die runde der geplagten.... :°(

    OP bis Jaunuar hinauszögern ???

    Hallo in die Runde ! Nachdem ich nun Gewissheit habe mir eine erneute Sinus P. erworben zu haben will ich mich auch operieren lassen. Ich möchte mir aber nicht die Vorweinachtszeit versauen lassen und beruflich habe ich dieses Jahr auch noch einiges zu erledigen. Außerdem würde ich im Januar das Krankenhaustagegeld schon für nächstes Jahr bezahlt haben, wenn ich die OP im Januar machen würde. Zur Zeit habe ich zwei Löcher (eins ziemlich weit oben in der alten Narbe und eins ziemlich weit unten in der Narbe.)


    Es eitert nicht und vom Steißbein merke ich auch absolut keinen Schmerz. Was für ein Risiko gehe ich ein, wenn ich die OP erst im Januar machen lasse ???


    Achso, mich würde mal Interessieren wie weit Eure Narbe an Euer Poloch geht. Ich habe nämlich mal gehört, daß bei einer Rezidiv-OP immer ein bißchen mehr als die alte Narbe geschnitten wird. Habe ein bißchen schiß das die mir mein Poloch wegnehmen und hat eigenlich mal jemand davon gehört, daß man durch eine Steißbeinfistel (nicht Analfistel !!!) einen künstlichen Darmausgang oder Schließmuskelprobleme bekommen hatte ??? Und wie tief kann man überhaupt schneiden ???


    Das sind nämlich meine größten Sorgen !


    Gruß


    Ralf

    hallöchen,


    seit heute steht mein op-termin definitiv fest; der 6. dezember! jetzt heisst es noch zum anästhesisten dackeln und alles weitere für die op besprechen (vollnarkose - bin begeistert).


    habe heut auch schon das rezept für mein schmerzmittelchen bekommen (wie beruhigend :-o) - tramadolor-lösung. hat jemand von euch schon erfahrung damit?


    mein doc will die wundränder leicht nähen, aber nicht die ganze wunde verschließen (das "dürfe man nicht machen"). läuft das jetzt noch unter sekundärer wundheilung oder ist das schon die geschlossene? naja ich werd ihm jetzt einfach mal vertrauen dass er es gut macht... ich will es nun einfach nur noch hinter mich bringen und hoffen, dass alles gut und schnell verheilt.


    auf meine frage wie lang ich wahrscheinlich krankgeschrieben werde meinte er ich solle mich mal auf 3 wochen einstellen. gut, dann ist das jahr für mich gelaufen und hoffe dass das neue gutes bringt.


    so long, gute besserung *:)

    @Flachi

    Also was das herauszögern angeht kann ich Dir zumindesten eine ganz aktuelle Meinung meines Chirugen (der mich übrigends nicht operieren wird- da er nur eine Praxis hat).


    Er hatte sich ja meinen PS am Mittwoch auch angesehen und ich habe auch mit ihm über die möglichkeit des herausszögerns geredet, da ich am Montag noch ein Vorstellungsgespräch habe, hinter dem ein toller Job steht. Ich wollte nämlich versuchen, den OP-Termin über eine evtl. Probezeit herauszögern, da ich momentan auch keine Beschwerden habe (3 Pits, meist offen).


    Er hatte absolut nichts dagegen, dass ich die Probezeit ersteinmal antrete und auch zurnot das halbe Jahr arbeiten gehe. Solange sich halt keine Entzündung bildet, sei das kein Problem. Er hat aber natürlich noch mal unterstrichen, dass die OP längerfristig nötig sein wird, um "Heilung" zu schaffen. Er empfiehlt die Region nur mit klarem Wasser zu waschen und mit ganz leichtem "rubbeln" versuchen die Pits offen zu lassen, da Talkverstopfungen durch Bakterien, Entzündungen hervorrufen können.


    Ich war mit dem Ergebnis natürlich erstmal zufrieden, und habe grosses Vertrauen in den Chirug. Er hat viele Jahre in einem Berliner Klinikum als Proktologe und Allgemeichirug gearbeitet, und auch operiert.


    Zum Thema "Darm" kann ich leider nichts sagen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es notwendig sein müsste einen künstlichen Darmausgang zu schaffen, wegen einer PS OP!?!?

    @RobertD

    Schön auch mal sowas zu hören. Mein Chirug sah es nämlich auch absolut für in Ordnung mit der OP noch ein bißchen zu warten. Aber man hört ja immer irgendwelche Horrormeldungen und man soll sich auch nicht immer auf die Meinung eines Arztes verlassen. Ich habe halt nur unwarscheinlich schiß davor, daß die OP an den Schließmuskel, Darm, Poloch herangeht. Ich glaube, dann kann man sich nur noch erschießen. Vor allem, wie kann ein Arzt eine Sinus P. von einer Analfistel durch äußerliches Begutachten unterscheiden ??


    Gruß


    Ralf

    @Flachi

    Ich glaube es gibt da erstmal einen grundlegenden Unterschied zu einer Analfistel und einer Steisbeinfistel (mit Kanal zum Darm).


    Die Analfistel lokalisiert sich ja von vornherein an einer ganz anderen Stelle (direkt neben dem Poloch), und entsteht dort ja auch. Bei einer Steissbeinfistel kann es in (wirklich sehr seltenen Fällen) passieren, dass ein Fistelkanal nicht noch aussen "wächst" sondern auch nach innen und somit auch in Richtung Darm. Es handelt sich dann bei letzterem nicht um eine ANALFISTEL sonder eben immernoch um eine Steissbeinfistel. Aber ich denke mal das weisst Du ja auch und meintest das auch so.


    So weit ich weiss, könnten sich nur neue Fistelkanäle bilden, wenn eine Entzündung, bzw. ein eitriger Abszess ensteht. Solange Du aber beschwerdenfrei bist, sehe ich keinen Grund, nicht noch ein wenig mit der OP warten zu können.


    Theoretisch, wenn du eh die offene Wundheilung wählst, könntest Du warten, bis es die ersten Anzeichen einer Entzündung gibt (bei mir bis jetzt immer gut und rechtzeitig erkennbar), um dann sofort die OP machen zu lassen. Wenn Du es zunähen lassen möchtest geht das natürlich nicht. Sicher nicht die Ideallösung, aber ich denke mal es ist zumindestens möglich, um eine kürzere Zeit zu überbrücken. Wie gesagt, mein Chirug hat bei einem halben Jahr keine Probleme gesehen!


    Gute Besserung @all


    P.S.: Trotzdem "Rausdamit"!! :-)