@ Tiggerente:

    Die Fluessigkeit ist wahrscheinlich Wundfluessigkeit und das ist ganz normal. Bei mir ist das gelb-gruen-braun und riecht auch ein bisschen seltsam. Das hat ca. vier Tage nach der OP angefangen und ist Teil des Heilungsprozesses (aber man sollte immer vom Arzt abklaeren lassen, ob es nicht Eiter ist).


    Die Wunde sollte schon von unten hoch heilen. Wenn sich ein Hohlraum bildet, besteht die Gefahr, dass der sich nicht ausfuellt und ein Abszess entsteht. Meine Mutter leuchtet meine Wunde jeden Tag mit der Taschenlampe aus und schaut wie es heilt. Es wollte sich mal ein Haeutchen bilden, aber da haben wir gezielt tamponiert, bis die Oeffnung von unten her zu war. Wenn da schon ein Haeutchen ist, sprich mit Deinem Arzt. Das muesste man evtl. wieder oeffnen.


    Meine Wunde juckt auch hin und wieder, das kann auch mit der Heilung zu tun haben.


    Was den Sauerstoff betrifft, scheiden sich wohl die Geister. Der Sauerstoff kaeme ja vor allem an den oberen Teil der Wunde, und der soll ja noch gar nicht heilen. Mein Arzt wollte die Wunde eigentlich offenlassen und nicht tamponieren (weil ja Sauerstoff dran solle), aber ich habe darauf bestanden, dass tamponiert wird, damit es kontrolliert von unten zuheilt. Es heilt ganz hervorragend und ist nach 5 Wochen fast zu, so dass selbst mein Arzt meinte, er muesse vielleicht seinen Ansatz nochmal ueberdenken. Aber das ist wohl bei jedem anders. Ich bin immer froh, wenn ich wieder "verpackt bin" :o)


    Liebe Gruesse und gutes Heilen! :o)

    Kann es eine Fistel sein?

    Ich weiss zwar dass jeder sagen wird: ab zum Arzt, aber trotzdem frag ich mal:


    Mein Freund hat auch am Steissbein sowas wie einen Hubbel. Es ist ziemlich fest und "ausquetschen" wie einen Pickel kann man es auch nicht. Es ist rötlich, aber dunkelrot/bräunlich. Eiter kann man nicht erkennen (zumindest nicht richtig). Ist auch nicht länglich, sondern ein richtiger Hubbel.


    Zunächst (c.a. vor 2 1/2 Jahren) dachte ich es wäre wohl ein Pickel. Aber es ist nicht verschwunden.


    Schmerzen hat er nicht. Nur ab und zu scheint es auszulaufen oder aufzuplatzen, dann hat er Blut in der Unterhose (er sagt nix, aber ich seh es ja beim Wäsche waschen :-) ).


    Zum Arzt will er nicht. Er geniert sich und meint, es tut ja nicht weh.


    Nur wenn es wirklich eine ist, wäre es doch ratsam zum Arzt zu gehen, bevor es anfängt weh zu tun, oder?


    Gibt es Bilder von solchen Fisteln? Das eine Bild, das jemand netterweise per link hier reingestellt hat, zeigt das eine typische Fistel? Oder kann es auch sein, dass man den Eiter nicht sieht?


    Wäre dankbar für eure Einschätzungen :-)

    Morgen....

    So... ich hab mich entschieden, den Leuten in unserem guten lokalen KH zu vertrauen... und begebe mich nun in deren Obhut.... morgen wird dann der OP sein.


    Hoffe alles geht gut....


    Ich werde mich wieder melden.


    Viel Glück euch allen weiterhin.


    Eine Krankheit ist NICHT stärker als der Mann/die Frau der/die sie hat!

    Den "Hubbel", wie ihn Schaukelpferd beschreibt, hatte ich auch schon. War bereits vor über einem Jahr da, ist dann wieder zurückgegangen. Vor nem halben Jahr war er dann wieder da, hat sich vor gut nem Monat wieder zurückgebildet. In der ersten "Pause" war er vollständig weg, zur Zeit ist die Haut an der Stelle leicht rötlich. Aufgegangen ist meiner auch, jedoch nie mit Blut, war nur immer wässrig.


    Würde mich freuen wenn wer mehr dazu weiß.

    re: alessio & schaukelpferd

    Hallo Ihr beiden,


    ich hatte vor einigen Jahren genau die gleichen Symptome.....Und ich kann euch sagen, daß es mit 90% Wharscheinlichkeit ein "Sinus Pilonidalis" ist.......wenn diese Stelle am anfang und seitlich der Poritze sitzt.


    Ich hab mich auch genier zum Arzt zu gehen...sogar ca. 8 Jahre lang.....aber es gibt KEINEN grund dafür.


    Nachdem ich endlich ausgepackt hatte, sagtem mir ca. 25 Personen in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis das die sowas auch schonmal hatten, oder es immer noch mit sich herumtragen würden.


    Also, nicht denken das es ein hygieneproblem oder so etwas ist......das ist gaaanz normal und passiert vielen Menschen. Bei Männern meist bei sitzender Tätigkeit und ordendlicher Behaarung, bei Frauen passiert das zwar auch....aber mit der Hygiene passt das nicht und Haare haben die meisten Frauen dort auch nicht....was wiederum die Theorie des angeboreren Defektes wieder an Licht hebt.


    Schickt Sie zum Doc....aber zu einem Hautchirurgen, nicht zu einem 0-8-15 Doktor.....einen Freund von mir und mich selbst hat nämlich so einer wieder nach Hause geschickt.....


    Sagt dem Arzt jedenfalls das Ihr euch der Existenz eines "Sinus Pilonidalis" oder "Akne Tetrade" oder "Steißbeinfistel" sicher seit....dann gehts eigentlich schon.......


    Wenn Ihr noch fragen habt...das gerne....oder guckt mal auf Siete 5 rein...da hab ich mich ziemlich umfangreich ausgelassen....


    Übrigens bin ich das Ding jetzt seit Donnerstag los und habe bisher noch keine Beschwerden.... 8-)


    Euer Micha

    Nix mit heutiger OP.... wenn man kein Glück hat kommt auch noch Pech dazu :/ Über ein JAhr nich krank gewesen, und grad jetz hab ich ne leichte Erkältung und werde vom Anästhesisten wieder nach hause geschickt :-(


    Neuer Termin frühestens in 2 Wochen.... und in etwas mehr als 4 Wochen muß ich nach Norwegen... Studienanfang - marvelous...

    Hallo zusammen,


    die lange Vorrede erspar ich mir, war wie bei fast allen… Letzten Freitag dann die Operation, Wunde ist wohl nicht sooo groß, wie teilweise von Euch beschrieben und die Schmerzen halten sich auch in Grenzen. Meine Frage betrifft nun das danach: man fragt 10 Leute und jeder sagt was anderes. Im Krankenhaus wurde mir gesagt, 4-5 mal am Tag die Wundes ausduschen, Kompresse drauf und fertig. Mein Chirurg bei dem ich ab heute zur Nachbehandlung bin sagt: Morgens duschen, dann zu ihm, er macht ne Salbe und ne Kompresse drauf und fertig. Von nem Freund und teilweise von Euch hör ich nun, dass ne Kompress IN die Wunde muss, damit dass Ding von unten zuwächst und nicht von oben. Kann aber wohl schlecht dem Krankenhaus-Professor bzw. meinen Chirurgen widersprechen. Bin ja froh, dass das Ding draussen ist, will aber verhindern, dass ich in ein paar Monaten wegen falscher Nachbehandlung wieder unters Messer muss. Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen, am besten die, deren Nachbehandlung erfolgreich verlaufen ist. Wächst die Wunde auch schön von unten zusammen, wenn keine Kompresse IN der Wunde ist? Dank Euch!

    Re Matchbox

    Hallo Matchbox,


    ich habe meine Wunde 4x täglich ausgeduscht, die Wundränder mit creme eingecremt und danach Mull in die Wunde gelegt. Bei mir war auch ein Arzt der Meinung, dass kein Mull in die Wunde soll und ein ander sagte Mull auf jeden Fall in die Wunde. Dank diesem Forum (!!!!) habe ich Mull in die Wunde gemacht und die Wunde ist ohne Probleme zugeheilt.


    Jetzt, bei meiner 2. Steißbeinnfistelwunde mache ich es genauso.


    Am Ende des Heilungsprozesses (nur noch ganz kleines Loch) reibe ich die Wunde, speziell die Wundränder, richtig fest mit Mull aus. Schmerzt zwar, aber so narben die Wundränder nicht nach unten. Das hat mir mein Arzt empfohlen, der mit dem Mull ind die Wunde recht hatte.


    Simone

    Haarentfernung nach Fistel-OP

    Hallo,


    mein Steißbein-Abzsess wurde im Februar entfernt. Die offene Wundheilung verlief recht gut. Nur der letzte Rest, ca. 1cm kurz


    vorm After will nicht recht zuheilen. Mein Hausarzt meint, dass es an den Haaren in der Region liegen würde und ich sie unbedingt entfernen lassen solle. Die Sachbearbeiterin der Krankenkasse ( Techniker ) sagte mir, dass die Kasse hierfür keine Kosten übernimmt. Sie würden aber eine erneute OP mit allen Folgekosten übernehmen.


    Das ist kein Witz. Ich war nach der OP 17 Wochen (!) krankgeschrieben und die Kasse würde das alles nochmal bezahlen, weil für sie jede Haarentfernung rein kosmetisch wäre.


    Habt ihr vielleicht hierzu Erfahrungen oder Tipps, was ich noch tun könnte !? ???

    Danke simonexxx, find's schon der Hammer, dass man überall was anderes hört und jeder Doc was anderes sagt. Werd morgen nochmal mit meinem Chirurgen reden. Vielleicht kann mir jemand was über den "Ablauf" sagen: Einfach ein kleines Stück Mull in die Wunde legen, dass "oben" noch ein Stück zum rausziehen rausschaut, oder wie geht man da vor. Kostet bestimmt auch Überwindung, mir wird's schon mulmig wenn ich die Wunde nur seh. Vielleicht könnt Ihr Eure "Vorgehensweise" posten. Tausend Dank!

    Re: Matchbox

    Hallo Matchbox,


    mein Arzt wollte, dass ich unbedingt nicht tamponiere und ich wollte unbedingt tamponieren :o)


    Meine Mutter tamponiert meine Wunde seit 5 Wochen 2x taeglich, Arzt hin oder her. Ich habe einfach zu viele Schauergeschichten ueber Haeutchen und Wiederaufschneiden gehoert.


    Sie nimmt eine Kompresse, befeuchtet sie mit Kochsalzloesung (0,9%), legt das ganze drauf und schiebt es mit einer Pinzette (Q-Tip geht auch) in die Wunde bis ganz nach unten. Anfangs waren es 2 10x10 Kompressen, die da reinpassten, jetzt ist es eine halbe 7,5 x 7,5.


    Ich wuerde unbedingt immer tamponieren, damit waechst die Wunde kontrolliert von unten nach oben zu und Wundfluessigkeit wird aufgesaugt.


    Es ist gar nicht schwer (meine Mutter ist keine Krankenschwester o.ae.) und tut (bei mir) nicht weh. Meine Mutter hat im Krankenhaus 2x zugeschaut beim Wechsel (der Chirurg wollte es tamponiert haben, da es sehr tief war) und es dann genauso zu Hause gemacht. Meine Wunde war sehr tief, aber nach ca. drei Wochen haette ich es auch allein machen koennen, waere es notwendig gewesen.


    Und mein Arzt meinte bei meinem letzten Besuch, dass er wohl seinen Ansatz ueberdenken muesste, da das so enorm gut zuheilt.


    Ich dusche ausserdem die Wunde aus und bade ab und an in Kamillosan.


    Liebe Gruesse und gute Heílung!

    Vom Doc zurück....

    Danke Kimmie... So, komm grad vom Doc wieder. Mull soll also doch In die Wunde, wusste wohl die Schwester, die verarztet nur nicht. Ohne Worte…. Läuft also jetzt folgendermaßen ab. Soll morgens duschen, dann zum Chirurgen, der macht Iruxol in und auf die Wunde, Mull drauf, fertig. Das soll jetzt wohl die nächsten 2 Wochen so gehen. Was micht jetzt nur noch verwundert, Doc meint 1x morgens vor dem Arztbesuch duschen ist genügend. Im Gegensatz dazu hat mir das Krankenhaus mit auf den Weg gegeben, mindestens 4-5 mal pro Tag. Wie gehabt, jeder sagt was anderes. Will mal hoffen, dass das gut geht und die Wunde schön verheilt. Gruß an alle Leidensgenossen!

    Re: Dirk59

    Hallo Dirk,


    das ist nichts neues. Irgend jemand hat in diesem Forum vorher auch schon darüber berichtet.


    Ist leider halt so. Bei mir war es nicht anders. Aber besser wäre es die Haare trotzdem zu entfernen.

    Re: Matchbox

    Ist doch eigentlich logisch oder? Ich meine nach jedem Duschen müßtest du auch die Tamponage erneuern, oder willst du mit nassen Mulden in der Hose durch die Gegend laufen? Da das bei dir nur der Arzt vornimmt (warum auch immer), hat er dir gesagt nur 1x täglich zu duschen.


    Vielleicht liegt es ja auch nur an dem Iruxol das er dir auf die Wunde schmiert. Muß wahrscheinlich eine gewisse Zeit auf die Wunde einwirken können, was vielleicht durch vielfaches Duschen nicht möglich ist.


    Ich kenne dieses Zeugs nicht und es wurde bei mir auch nicht verwendet.


    Mein Doc hat mir gesagt so oft zu duschen wie ich es für nötig halte, also je nachdem wie sehr die Wunde sifft. Jedoch mußte ich dann auch die Tamponage/die Mulden, wechseln. Er "befahl" mir sogar in jeden Fall vor jedem Tamponage/Mulden-Wechsel zu duschen um die alte Tamponage während dem Duschen schonender zu entfernen und die Wunde richtig zu säubern. So mußte ich anfangs 3x täglich und mehr duschen. Nur die ersten 24 Stunden nach der OP durfte ich nicht duschen. Den ersten Tamponagenwechsel wollte der Chirurg selber durchführen (auch logisch). Somit habe ich mich erst am 2. Tag nach der OP das erste Mal geduscht.


    Bei mir wurde die Mulde überigens auch in die Wunde reingeschoben. Konnte ich mir aber auch selber machen. Nur Anfangs sollte das schon ein anderer tun, denke ich, damit man nicht zu feste reinschiebt und die Wundränder reißen.


    Gute Genesung und wasch dich mal wieder :-D

    Homöopathische Therapie bei chronischer Steißbeinfistel?

    hallo an alle!


    Mein Leidensweg hat vor 2 Jahren angefangen und seitdem bin ich 5 Mal operiert worden. Bin es leid, mich mit einer 50:50 Chance abzugeben und habe von einigen gehört, dass sie durch Homöopathie "geheilt" wurden.


    Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Habe im Forum bis jetzt noch nichts davon gelesen und wäre für jeden Hinweis dankbar.


    Allen, denen eine OP bevorsteht wünsche ich viel Glück und gute Besserung!


    Grüsse

    3te OP in 5 Monaten

    Hallo Leute und Liebe Leidensgenossen,


    es ist schon beeindruckend, diese ganzen Schicksale hier zu verfolgen. Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil mein Sohn (16 Jahre) heute erfahren hat, dass er nun das 3te mal operiert werden muß. Wie kann das sein, 3 OPs in 5 Monaten. Hat man da geschludert bei den vorherigen OPs? Oder ist das einfach Schicksal? Pech gehabt und gut? Was kann man denn prophilaktisch tun? Bessere ERnährung, weniger Sitzen, würde das helfen? Wie entscheidend ist das Krankenhaus, das man auswählt? Kann so eine OP jeder oder sollte man in eine Proktologische Spezialabteilung gehen? Besteht wohl ein Zusammenhang zwischen einer schweren Akne und diesen Fisteln?


    Fragen über Fragen, doch jetzt geh ich erst mal Schlafen, morgen wird wohl operiert. Ciao

    Re.: Schlumpfine & Drea2003

    Hallo ihr beiden,


    ich wollte mal kurz reagieren auf euere Threads.


    Also mit Homeopathie wäre ich nach wie vor vorsichtig. "Geheilt" wird man davon keiner. Entweder bekommt man es noch mal, oder nicht. Wieso, weshalb, warum - hat bisher noch kein Arzt, kein Homeopath und keiner in diesem Forum beantworten können.


    Wie will man auch was heilen wenn man noch nicht mal mit 60% Sicherheit sagen kann woher es kommt? Und wenn es tatsächlich Veranlagung bis Vererbung ist, was will man denn da machen?


    Homeopathie bewegt sich manchmal ziemlich in eine Grauzone. Das soll nicht heißen ich bin von Homeopathie abgeneigt, sondern ich bin ein Mensch der deutliche Beweise sehen will. Wenn es nicht schadet, dann versuche es doch einfach ein Mal aus. Und berichte uns hier bitte was dabei rausgekommen ist!


    Zu Drea2003:


    Ich glaube nicht das prophilaktisch etwas dagegen gemacht werden kann. Weniger Sitzen bringt gar nichts, denn es braucht ja nur ein einziges Mal ein Haar durch die Haut zu stechen. Das kann bei 1x Sitzen oder nach 3678x Sitzen passieren. (Wenn die Fisteln überhaupt denn dadurch entstehen!)


    Mit der Ernährung ... ich weiß nicht. Bei Akne hat die Ernährung etwas damit zu tun. Das habe ich bei mir selber auch festgestellt. Aber bei der Fistel? Jemand in diesem Forum hat die Ernährung auch dramatisch umgestellt, weil ihm ein Arzt das geraten hatte. Gebracht hat es ihm nur eine schlankere Linie und eine neue OP. Ob ein Zusammenhang zwischen Akne und Fisteln besteht, weiß ich leider nicht.


    Warum zum dritten Mal innerhalb 5 Monate operiert wird, ist mir auch unheimlich. Vor allem der kurze Zeitabstand. Klar spielt bei der Heilung auch der Arzt und das Krankenhaus eine Rolle, ein Grund kann aber auch einfach nur Pech oder ungünstige Umstände sein. In jedem Fall würde ich mit den behandelnden Ärzten mal ein "Wörtchen" reden, denn es erscheint mir doch ein wenig Chaotisch. Die müssen doch in Normal-Deutsch erklären können warum die schon wieder Schneiden wollen.

    Re.: Drea2003 & Maurice

    Hallo ihr zwei!


    Drea2003, ich hoffe, dass dein Sohn die OP gut übersteht und alles glatt läuft.


    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es dir geht, meine Eltern und mein Verlobter sind auch jedes Mal völlig fertig mit der Welt, wenn mich mein Hausarzt zum Chirurgen schickt.


    Habe wie schon erwähnt 5 OP´s hinter mir und bin nicht jedes Mal, wenn ich Schmerzen hatte zum Arzt gegangen, dachte es ginge auch so weg. Weiss der Geier, wie oft ich sonst schon operiert worden wäre.


    Auch ich habe manchmal das Gefühl gehabt, dass an mir nur rumgeschnitten wurde, dass die Ärzte überhaupt keine Ahnung hatten, was sie da eigentlich machen!


    Meine 4. war Mitte April und das war schon ein ziemlicher Schock. Die Nachricht der Ärzte, das sie mir nur eine 50:50 Chance geben, war noch frustrierender, vorallem, weil ich genau einen Monat später wieder aufgeschnitten worden bin. ;-( Habe ja wirklich genug Erfahrungen sammeln können, aber die 5. hat mich seelisch völlig fertig gemacht.


    habe mich entschlossen ein anderes Krankenhaus aufzusuchen. Die haben mich dann in die Röhre geschickt (Kernspintomographie) um die Fistel zu lokalisieren. (Tipp meinerseits: so kann entdeckt werden, mit Hilfe von Kontrastmitteln, ob und wieviele Fistelgänge vorhanden sind und ob die Knochen auch mit angegriffen sind!!!)


    Bei mir hiess es: "nur eine kleine Fistelspitze"


    nach der OP durfte ich dann einen wahren Krater entdecken, es sind nun 7 Wochen rum und das Loch muss ich nach wie vor täglich mehrfach ausduschen und selber verbinden. Will nicht wissen was die Ärzte getan hätten, wenn sie mehrere Fisteln gefunden hätten...;-D


    Was mich an der ganzen Sache ankotzt ist, dass ich keine "vernünftige" Erklärung bzw. Diagnose bekomme. Rumschneiden, weil man keine Ahnung hat, überzeugt mich immer weniger!


    Da diese Fisteln seit fast 2 jahren mein Leben bestimmen und mich auch seelisch immer fertiger machen, habe ich nun beschlossen den homöopathischen WEg zu gehen.


    Ich weiss, dass das ziemlich heftig werden kann, dass alles hochkommen wird und ich wieder starke Schmerzen haben werde.


    Aber ich werde mich darauf einlassen, die Therapie ein halbes Jahr diszipliniert verfolgen und hoffentlich nie wieder operiert werden müssen.


    Werde gerne im Forum darüber berichten.


    Liebe Grüsse und alles Liebe!!!

    Steißbeinfistel um so früher um so weniger besser ??

    Hallo,


    mir wurde vor einem ca. 1 Jahr eine Steißbeinfistel entfernt. Jetzt wo alles verheilt ist, bemerke ich bei manchen Sitzpositionen ein leichten Schmerz in der Steißbeinregion.


    Ich meine ich kann bei dem Steißbein links und rechts auch etwas hartes ertasten. Bin mir nicht sicher ob sich eine neue fistel gebildet hat ?!


    Können die leichten Schmerzen vielleicht auch von der Narbe kommen von der letzten OP.


    Meine eigentlich Frage lohnt es sich früh zum Arzt zugehen oder zu warten bis die Schmerzen zunehmen bzw. akkut werden.


    Werden solche OP's überhaupt durchgeführt wenn noch keine richtigen Schmerzen vorhanden sind ?


    Kommt der Schnitt bei der OP auf die größe der Fistel an oder wird unabhänging von der Größe ein riesger Schnitt bis auf den Knochen vorgenommen?


    Wie läuft eine Homöopathische Therapie in Bezug auf die Steinbeinfistel ab, eincremen der Fistel oder Tabletten einnehmen ?


    Über eure Meinungen würde ich mich sehr freuen !!