@ ioana

    Nein, die Wunde ist nicht zugenäht.


    Das Prinzip mit dem Verband ist genau so wie es ralphilein schon mal beschrieben hat. Ein Schwamm kommt in die Wunde der zurechtgeschnitten wird. Dann wird sie luftdicht abgeklebt und der Schlauch kommt dann am oberen ende des "Verbands" heraus. Diese Prozedur war nicht schmerzhaft. Aber ich schließe mich Dir an: jeder Körper reagiert da bestimmt anders. Der Schlauch führte dann in ein Gefäß das mit der Pumpe verbunden war die den Unterdruck erzeugte. Diesen "Becher " konnte ich auch von der Pumpe abmachen und mich dann mit dem "Becher" frei bewegen. Der war aber nicht klein (so ein 1,5l Meßbecher etwa) und deshalb war ich dann mehr auf dem Zimmer.


    Sitzen und zur Toilette war damit kein Problem.


    Ich dachte auch vor meiner OP (am Do vor 5 Wochen) das ich nur das WE da bleibe(wg. besserer Wundversorgung und so), aber nachdem sich das nachwachsende Gewebe nicht so recht entwickeln wollte, hat der Oberarzt mir dann diese Methode vorgeschlagen mit nochmaligen 7 Tagen aufenthalt, aber bisher mit sehr guten ergebnissen. Das hätten die sofort machen sollen. Die Wunde wurde vorher und nachher gemessen und in den 7 Tagen war die Wunde um ca 1cm aus der Tiefe hochgewachsen.


    Heute ist die "haupt"-Wunde noch ca. 3 cm lang und um 0,5cm tief. Der Rest der Wunde, die 9 cm lang war, ist ein ca 0,1cm tiefer und 6 cm langer rötlicher Strich der mich aber nicht stört. Der Heilungsverlauf kommt mir vor, als würde mein Körper da wie mit einem Reißvverschluß von unten nach oben dicht machen.


    Ich habe auch meinen KH Bericht hier auf der Seite Nr 88 mal reingeschrieben. Kannste ja mal schaun.


    Grüße

    Hallo R54


    danke für deinen ausführlichen Bericht. Hat mir sehr weitergeholfen. Ich werde nach der OP mal vielleicht davon berichten wie es bei mir verlaufen ist. Bin jetzt zumindest froh das ich über die Feiertage noch zu Hause bleiben durfte.


    Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten!


    Ioana

    weitere Verlaufsbeschreibung der Heilung

    Hallo zusammen,


    nachdem ich einen längeren Bericht abgefaßt hatte, nun ein kleines Zwischenfazit nach 1,5 Wochen. Es gibt nur ein Fazit von den Ärzten: die Wunde sieht sehr gut aus und heilt optimal!


    Wie gesagt: ich dusche die Wunde zur Zeit noch einmal täglich aus wegen der recht starken Exudation. Vorher "fische" ich die Alginat-Tamponade vor dem Spiegel mit einer Pinzette raus. Anschließend zum Krankenhaus zum "Stopfen".


    A propos Stuhlgang und Hygiene: das einzige, was ich mache, ist das Abflußloch im Klo mit Toilettenpapier abdecken, damit nichts hochspritzt, anschließend feuchtes Toilettenpapier und Waschen des Afters mit Kernseife. Der Verband bleibt dran und wird nicht gewechselt. Genauso empfahl man mir das auch im Mutterhaus. Wenn sich bislang keine Fäkalbakterien verirrt haben, wieso sollten sie es in Zukunft tun?


    Das einzig nervige ist der Exsudat-Ausfluß, denn das stinkt einfach nur ekelhaft, was aber normal ist.


    Zum Thema ALGINAT: Im Netz googelte ich einfach mal zu diesem Schlagwort. Jeder Arzt, der Alginate ablehnt, hat keine Ahnung vom modernen feuchten Wundmanagement. Dazu folgender Link:


    http://www.oegkv.at/4-1/artik/fb-jamnik-04.pdf

    weitere Verlaufsbeschreibung der Heilung

    Hallo zusammen,


    nachdem ich einen längeren Bericht abgefaßt hatte, nun ein kleines Zwischenfazit nach 1,5 Wochen. Es gibt nur ein Fazit von den Ärzten: die Wunde sieht sehr gut aus und heilt optimal!


    Wie gesagt: ich dusche die Wunde zur Zeit noch einmal täglich aus wegen der recht starken Exudation. Vorher "fische" ich die Alginat-Tamponade vor dem Spiegel mit einer Pinzette raus. Anschließend zum Krankenhaus zum "Stopfen".


    A propos Stuhlgang und Hygiene: das einzige, was ich mache, ist das Abflußloch im Klo mit Toilettenpapier abdecken, damit nichts hochspritzt, anschließend feuchtes Toilettenpapier und Waschen des Afters mit Kernseife. Der Verband bleibt dran und wird nicht gewechselt. Genauso empfahl man mir das auch im Mutterhaus. Wenn sich bislang keine Fäkalbakterien verirrt haben, wieso sollten sie es in Zukunft tun?


    Das einzig nervige ist der Exsudat-Ausfluß, denn das stinkt einfach nur ekelhaft, was aber normal ist.


    Zum Thema ALGINAT: Im Netz googelte ich einfach mal zu diesem Schlagwort. Jeder Arzt, der Alginate ablehnt, hat keine Ahnung vom modernen feuchten Wundmanagement. Dazu folgender Link:


    http://www.oegkv.at/4-1/artik/fb-jamnik-04.pdf


    Mehr gibt es in 2005: Guten Rutsch!

    abschlussbericht

    hallo @all,


    um denjenigen die es noch vor sich haben die angst zu nehmen(dieses forum enthält ja auch sehr unschöne erfahrungsberichte) hier mein abschliessender bericht: nach diagnose steißbeinfistel wurde 6 wochen später operativ entfernt, ca. 4cm schnitt, danach wunde zugenäht. heilungsverlauf optimal; zwar schmerzen aber ertragbar und keine entzündung der wunde; 3 wochen krankschreibung (bürojob), dann noch eine woche zu hause da weihnachtsurlaub. jetzt fühle ich mich bereit dem arbeitsalltag wieder ins auge zu blicken. wie es sein wird wieder 8 stunden am stück zu sitzen wird sich zeigen, bin aber zuversichtlich.


    so long, hoffe dass ich mich nicht mehr wegen rezidiv hier melden muss. das selbe wünsche ich allen die es auch schon hinter sich haben und allen die in der heilungsphase sind einen guten verlauf und gute besserung! gutes neues jahr!


    lg manu

    suche PS Spezialisten!!!

    Hi Leute,


    Kennt jemand eine Klinik die spezialisiert ist auf Pilonidalsinus???


    Ich komme aus der Schweiz. Es ist mir aber mittlerweile egal wo ich hingehen muss. Bin also auch froh über Tipps in Deutschland.


    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich keiner Klinik hier in der Schweiz gut aufgehoben bin mit dieser Krankheit. Ich hatte innerhalb von 2 Jahren 4 Operationen!!! Und ich glaube das nächste Rezidiv steht vor der Tür. Bei mir ist es wirklich schlimmer als man sich das vorstellen kann.


    Danke für eure Hilfe.


    letterman

    Hat der Dickdarm was damit zu tun?

    Hallo,


    am Freitag hab ich meine 4-te Op in 13 Monaten. Heute hat mich eine Krankenschwester beim Spülen der Wunde (offen seit letzter OP) gefragt ob denn der Dickdarm untersucht worden ist. Ich habe verneint und fragte wieso denn der Dickdarm. Da meinte sie dass es wohl gut wäre wenn man eine Darmspiegelung machen würde. ???? Sie wollte aber nicht näher darauf eingehen und meinte ich sollte die Ärztin fragen.


    Im Internet hab ich auch nichts gefunden. Gibt es da einen Zusammenhang??


    Danke und Grüße

    Wer hat Tipp´s für mich ?

    Hallo,


    bin heute durch Zufall auf diese Seite gestoßen und habe mich gleich registriert. Bin männlich und 42 Jahre , habe seit ca. 15 Jahren eine Steißbeinfistel am oberen Rand der rechten Pobacke. Das Ding wurde auch schon ambulant mehrmals chirurgisch geöffnet, da ich nicht mehr richtig sitzen konnte. Alle paar Monate kann ich beim Duschen ein "Büschel" Haare herausziehen und das Ding nässt eigentlich ständig. Helle Hosen sind seit Jahren tabu, Sauna gehen immer recht unangenehm, am besten gleich das Handtuch umhängen, damit niemand den dunklen Fleck auf der Pobacke sieht. Nun trage ich mich mit dem Gedanken, eventuell eine stationäre OP zu wagen. Was ich darüber gelesen habe, hält mich allerdings schon ab. Bin selbständig und wenn die Wunde alleine zuheilen muss, kann ich ja wochenlang nicht arbeiten (habe kein Personal). Außerdem bin alleinerziehender Vater von 3 Kindern. Schon alles bisschen problematisch. Allerdings wäre mein größter Wunsch, die Fistel endlich "entgültig" loszuwerden.


    Wohne in Hessen, an der Bergstraße. Kennt jemand einen Chirurg oder eine Klinik (vielleicht sogar in meiner Nähe ), die sich auf Steißbeinfisteln spezialisiert haben ?


    Für Tips und Anregungen wäre ich Euch absolut dankbar.


    Gruß von Staff-Diver

    @Staff-Diver

    Hallo an die Bergstrasse,


    würde Dir raten es mal in der Enddarmklinik in Mannheim, 5 min. vom Bahnhof entfernt zu probieren. Ich selbst wurde vor 1 1/2 Jahren im Klinikum Ludwigshafen operiert, war sehr zufrieden. Für die Nachbehandlung war ich ca. 2 Wochen täglich in einer chirurgischen Praxis, die den Verband täglich gewechselt haben. Deine berufliche/private Situation hört sich in der Tat recht schwierig an was eine Operation betrifft, aber de facto einfach die einzige Möglichkeit das Ding loszuwerden. Und ich denke Du wirst es nicht bereuen, es tut so gut wie nicht weh und ein neues Leben kann beginnen (hört sich jetzt vielleicht übertrieben an...), ich hab die Fistel aber auch ziemlich lange spazieren getragen und zum Schluss war´s nur noch eine Qual. Bin heilfroh, dass ich mich für die OP entschieden habe. Wie auch immer Du Dich entscheidest, alles gute!!!

    Chirurg in Wiesbaden oder Mainz?

    Hallo,


    ich habe auch eine Steißbeinfistel, die mir immer wieder einmal Probleme macht und überlege jetzt, sie zu operieren. Kommt einer von euch aus der Gegend und kann mir einen Chirurg oder Krankenhaus in Wiesbaden oder Mainz empfehlen? Ich hatte eigentlich keine offene Heilung vor, sondern eher zunähen und nur die obere Hautschicht offen zuwachsen lassen, das soll viel schneller gehen. Angeblich ist die Wahrscheinlichkeit damit auch nicht höher, dass die Fistel wiederkommt. Gibt es dazu hier schon Erfahrungen?


    Geni

    Hallo Geni,


    Es gibt 2 Möglichkeiten. 1. Wunde offen lassen und 2. Wunde zunähen. Man kann nicht einfach die gewünschte Variante wählen. Wichtig ist, ob in der Wunde Eiter ist oder nicht. Wenn Eiter gefunden wird, muss alles radikal entfernt werden, bis auf den Knochen runter. Danach kann die Wunde nur heilen, wenn sie offen bleibt und so kann neues Gewebe entstehen. Wenn kein Eiter vorhanden ist, kann man nur das Gewebe grosszügig um die Fistel rausschneiden und dann wieder zunähen. Die Ruckfallsrate ist bei er zugenähten Variante aber etwa doppelt so hoch und eine Bettruhe von 5 Tagen nach der OP ist unumgänglich. Man kann allerdings extrem viel gewinnen wenn die Wunde zugnäht wird. Keine monatelange Heilungsphase zum Beispiel.


    Ich habe alle Varianten schon hinter mir. Ich hatte bis jetzt 4 Operationen innerhalb von 2 Jahre. Ich hatte die Wunde zuerst auch immer offen, die Heilung dauerte mehrere qualvolle Monate. Die Wunde war bei mir auch riesengross ca 17cm lang und halt bis zum Knochen runter. Geheilt hatte es nie richtig. Am Ende blieb immer wieder eine kleine Oeffnung und so musste man das ganze halt nochmals von vorne machen. Dann versuchte ich bei einem anderen Mal die Heilung bei offener Wunde mit einem Vakumgerät zu verschnellern. Man ist 24h an diesem kleinen Gerät angeschlossen. Die Heilung geht viel schneller. Bei mir war das aber leider auch nicht erfolgreich. Tja und beim letzten Mal, hatte meine Wunde zum Glück kein Eiter und man konnte sie zunähen. Man sagt, dass die Wunde dann nur 3 Wochen braucht um innerlich zu heilen (falls kein erneutes Rezidiv ensteht). Bei mir hat es diesmal funktioniert und ich sollte endlich Ruhe haben.


    Du hast die Variante, nur einen Teil zunähen, angesprochen. Meiner Meinung nach ist das unsinnig. Das wurde bei meinem zweiten Mal auch gemacht und dann musste man es doch wieder aufmachen. Die Wunde darf nicht zuerst oben zu sein, sie muss von untern zuwachsen. Darum rundet man (wenn es ein guter Chriurg ist) die Wundränder ab bei der OP. So kann die Wunde oben nicht zu schnell zuwachsen. Wenn ein Teil offen ist und der andere nicht, führt das ziemlich sicher wieder zu einer Infektion und man muss die zugenähte Stelle wieder aufmachen.


    Was ich jedem hier empfhelen will ist, LASST EUCH DIE VERDAMMTEN HAARE DORT UNTEN ENTFERNEN (lasertherapie)!!! Die Haare sind der einzige Grund für ein Pilonidalsinus (Steissbeinfistel).


    Gruss,


    letterman

    einspruch

    Zitat

    Wichtig ist, ob in der Wunde Eiter ist oder nicht. Wenn Eiter gefunden wird, muss alles radikal entfernt werden, bis auf den Knochen runter.

    Ungenau und unnötig Neuzugängen in diesem Forum Angst bereitend ! Meiner Meinung nach klarer, es darauf einzugrenzen, daß mit einem während der OP verwendeten Farbstoff / Kontrastmittel (Methylenblau) versucht wird, das Ausmaß der Fistelgänge zu bestimmen. Exakt diese werden "grosszügig" ausgeschnitten und entfernt. Es ist aber Quatsch, hier per se davon zu sprechen: Ups, Eiter in der Wunde = rieeesen Krater auf den Knochen runter. Wiegesagt, halte ich für unfair, arme PatientInnen mit sowas uneingeschränkt zu schocken >:(


    Das leider viel zu oft die notwendige OP so spät erst stattfindet, daß tatsächlich der Knochen erreicht wird, kann ja ruhig erwähnt bleiben. War bei mir ja auch so. Aber generalisieren lässt sich eine soche Sache nicht.


    Noch ein "Nö !" zu

    Zitat

    Die Haare sind der einzige Grund für ein Pilonidalsinus (Steissbeinfistel).

    > Das ist (leider) nicht eindeutig erwiesen. Wir können hier gerne "Haarspalterei" betreiben, aber eine der ärgerlichsten Umstände der Erkrankung ist wohl, daß es trotz der so hohen Anzahl Betroffener noch immer keine klaren Aussagen zur "definitiven" Ursache gibt. Im Zweifel ein Stochern im Dunkeln, von exogenen Faktoren, genetischen Veranlagungen / Defekten über fehlgeleiteten Haarwuchs gibt es da einiges. Leider !


    Auch nach wieder 3 Wochen post OP fühle ich mich weiter "betroffen", denn die Wunde meldet sich blöderweise erneut schmerzhaft. Ein wenig Paranoid vielleich, ich versuche positiv zu bleiben. Was bleibt übrig. Ich wünschte, es wäre ein Beinbruch.


    ...gute Besserung ! *:)


    p.s.: Scary !! Staff-Diver.... Du armer !!! Dir bes. auch Besserung. Bald und hoffentlich endgültig. Bin ebenfalls Freiberufler und zähle für 2004 insges. 5 OPs, 4 davon PS, einmal (und nur einmal Appendizitis... ich verstehe exakt, was Du meinst. Meine Honorare erwirtschafte ich durch meine Tätigkeit, ebenfalls ohne Angestellten. Ab heute wieder im Rennen, aber nicht "glücklich"... t.b.c.

    Erfahrungsbrericht!!!

    Hallo,


    ich hatte vor einigen Wochen mal geschrieben, dass ich auch eine Steißbeinfistel habe, hier der Verlauf:


    Am 14. Dez. wurde ich in Frankfurt/Main im Maingau-Krankenhaus operiert. Der Arzt meinte vorher zu mir: "Wenn er kann, dann näht er die Wunde zu!"


    Ich wurde operiert und die Wunde wurde zu gemacht.


    Ein paar Std. nach der OP konnte ich schon wieder sitzen...alles wunderbar und ich war happy!!!


    4 Tage stationärer Aufenthalt und von Tag zu Tag ging es mir besser. Ich war also froh, dass ich das Ding entlich los hatte.


    Aber weit gefehlt:


    Nach genau 6 Tagen nach der OP hatte ich auf einmal über Nacht unglaubliche Schmerzen im kompletten Po bereich. Es hat sich angefühlt wie ein Muskelkater. Von daher hatte ich auch gedacht es sei einer...


    In der darauffolgenden Nacht dann der nächste Schocker...Blut!!


    Bei Druck auf der Wunde schoss förmlich das Blut aus einer kleinen Öffnung.


    Um 3 Uhr Nachts bin ich dann in die Notaufnahme...der Arzt meine, es sei dunkles Blut. Also altes Blut von der OP noch. Das war ein riesiger Bluterguss, der auch die Schmerzen verursachte.


    Wenn das draußen sei, dann würde es normal weiter heilen.


    Ich war also wieder beruhigt.


    Zu Hause sollte ich das Blut rausdrücken, damit nichts mehr drin ist. Es hat aber blöderweise nie aufgehört.


    Am 24. Dez. bin ich dann zu meinen Eltern ins Allgäu gefahren, die mich dann sofort wieder zu einem Arzt schickten.


    Der meinte dann: "Nochmal OP und dann offen lassen!"


    Dann war ich natürlich wieder am Boden, weil ich ja dachte, es sei jetzt endlich vorbei und würde heilen.


    Am 25. Dez. bin ich dann im hiesigen Krankenhaus ein 2. Mal operiert worden (Happy X-Mas :°( )


    Die 1. Woche hatte ich mäßige Schmerzen, die aber durch ein Schmerzmittel zu ertragen waren. Sitzten konnte ich natürlich nicht. Ab der 2. Woche hatte ich 0% Schmerzen, und auch sitzen ging so langsam.


    Jetzt sind es 2 Wochen nach der Operation und die Wundheilung geht unglaublich schnell ( ca. 1,5 cm hochgewachsen in 2 Wochen)


    Ich bin mittlerweile komplett Schmerzfrei, auch beim Sitzen und auf dem Rücken liegen.


    Der Arzt meinte, noch 6-8 Wochen, dann ist die Wunde komplett zu.


    Ich hoffe, dass ich das Teil jetzt endlich los habe.


    P.S.: Ich will mit meinem Bericht keinem Angst machen, ich schreibe nur meine Erfahrung.


    Noch ein Tipp: Lasst die Wunde offen heilen. Dauert länger, aber das ist die sicherste Variante. Ich kenne viele, bei denen es zugenäht wurde und wieder aufgemacht werden musste.


    Es kann gut gehen, in den meisten Fällen ist es leider nicht der Fall.


    Allen mitleidenen wünsche ich GUTE BESSERUNG


    MFG


    Jens

    ouhhh

    salut jens,


    das hörte sich aber ziemlich wüst an, von wegen "zuhause blut rausdrücken", armer kerl ! nuja, hatten wir beide wohl recht ähnliche weihnachten, ich wünsche dir wirklich, daß es das nun war und das fazit "offen ist besser" scheint in der regel ja wirklich zu treffen. bin jetzt ja wieder knapp über drei wochen post op und hoffe inständig, daß die wieder zugenommenen schmerzen nicht die nächste ankündigen. ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr (obwohl die narkosen immer prima waren), harrrr..... wenn eine(r) von euch da draussen mal was aufmunterndes über alternative methoden der ergänzenden wundversorgung hat, nur zu ! ;-)


    *gute besserung !!* *:)

    Schon siebenmal operiert

    Hallo Ihr Freunde der Steißbeinfisteln! *:)


    Es gibt wohl doch noch mehr Menschen die mit dieser Krankheit leben muessen, als ich gedacht habe.


    Ich bin jetzt schon insgesamt siebenmal operiert worden, davon fuenfmal ambulant, (erste OP 1976, dann zwischendurch immer wieder). Die sechste OP (Mai 2002) war dann eine große, die unter Vollnarkose durchgeführt wurde, wobei bis auf den Knochen alles rausgeschnitten wurde ( 4 Monate Heilung). Bis zum Sommer 2003 hatte ich dann Ruhe, und dann ging es wieder los. Die Wunde naesste, blutete und es bildeten sich kleine Geschwuere, die von selber aufgingen.


    Im Februar 2004 entschloß man sich dann zu der siebten OP, die diesmal aber nur unter oertlicher Betäubung durchgefuehrt wurde ("keine Schmezen währnd der OP"), aber es wurde wieder bis auf den Knochen Alles rausgeschnitten. Diesmal dauerte die Heilung schon 6 Monate bis die Wunde eigentlich ziemlich zugewachsen war. Die Wunde naesste wieder und es bildeten sich kleinere Geschwüre, die von selbst aufgingen. Eine OP wollten die Aerzte noch nicht machen.


    In der vorigen Woche war ich dann wieder beim Chirurgen, der mich für diese Woche ins Krankenhaus eingewiesen hat, wobei erst dann entschieden wird, welche Methode diesmal angewandt wird.


    Wen diese Krankheit einmal richtig gepackt hat, ist eine arme Sau.

    zucker in die operationswunde

    Hallo Domenico!


    Woher hast Du denn die Sache mit der Operationswunde? Das wuerde mich wahnsinnig interessieren da ich so etwas schon mal in Brasilien gehoert habe.


    Freue mich auf Deine Antwort!


    Missmarple

    populaermedizin ... heilsam?

    es ist mir bekannt, dass im nordosten brasiliens nicht heilende


    operationswunden mit zucker (rohzucker?) behandelt werden.


    kann mir jemand hierzu etwas sagen, z.bp.: woher stammt die


    behandlungsmethode, ist sie wirksam ect.pp.

    4 1/2 Wochen nach der OP --- und kein Rezidiv in Sicht

    Hallo zusammen,


    wie in meinen vorherigen Beiträgen angekündigt, ein kleines Zwischenfazit. Zunächst aber eine kleine Korrektur: die Wunde war 6 cm lang und 2 cm tief. Das Maß, was ich zuerst angab, war wohl auf "Sich-Selbst-Froh-Machen-Wollen" zurückzuführen. Auf jeden Fall ist die Wunde jetzt noch ca. 3,5 cm lang und einen knappen cm tief.


    Man kann sehr schön erkennen, wie der Körper an den Wundrändern hoch neues Narbengewebe gebildet hat. Die Heilung verläuft wie eine Art Reißverschluß. Ich gehe jeden zweiten Tag zum Verbandwechsel und öfter wird die Wunde auch seit zwei Wochen nicht gesäubert. Ausduschen, dann im Krankenhaus das restliche Fibrin mit OCTENISEPT entfernen und ein Stück ALGINAT rein. Inzwischen passen aber nur noch Streifen von ALGINAT-Kompressen rein. Beim vorletzten Mal machte sich die Tamponade selbstständig, so klein ist das Loch. Ein gutes Gefühl.


    Auf jeden Fall ist das A&O aus meiner Erfahrung hier in Trier, daß wirklich bis zum Schluß die Wunde tamponiert wird. Dann ist die Chance einer Hohlraumbildung minimal.


    Seit der OP habe ich übrigens meine Ernährung sehr in Richtung Vitamin C und Eiweiß (Fisch) bzw. Gemüse an sich verschoben. Eine gute Nährstoffversorgung des Körpers und eine starke Immunabwehr im Winter scheinen den Heilungsprozeß in Verbindung mit dem ALGINAT sehr zu unterstützen.


    Auf jeden Fall bestätigt man mir hier auch meine Ansicht, mit der ich als Ratschlag an alle anderen enden möchte: die Gewebeneubildung läuft optimal (und damit verminderte Rezidiv-Gefahr), wenn die OP DANN erfolgt, wenn die Fistel nicht entzündet ist (also nach Eröffnen des Abszesses und dessen Abheilung). Also: wartet nicht. Es ist nicht schlimm. Und eine 6 cm Wunde ist echt nicht schlimm, wenn man es sich auch so vorstellt.

    Drückeberger hat Morgen OP-Vorbereitung-Freitag OP

    Haaalooo !


    Übermorgen ist es bei mir soweit ! Morgen leztes OP Gespräch, Blut abnehmen etc. und am Freitag wird mir zum 5. Mal innerhalb der lezten 10 Jahre der Arsch aufgerissen. Der Zeitpunkt ist optimal, Weihnachten ist vorüber, der Urlaub vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt, die Fistel völlig ruhig und unauffällig, sogar keine Löcher mehr zu sehen....


    Und jetzt drückt mir mal alle die Daumen das es jezt das letzte mal sein wird. Wird ne harte Zeit. Vollnarkose, 4-7 Tage Krankenhausaufenthalt, 6 Monate offene Wundheilung, mir wird jetzt schon schlecht.


    Falls ich die OP überlebe, werde ich berichten.


    Gruß @ all


    Ralf

    steissbeinfistel homöopathisch oder ganzheitlich heilen

    hallo ihr Leidgenossen,


    mir ist ganz schlecht, wenn ich eure Berichte so lese. Hat einer von euch vielleicht Erfahrungen die nicht auf dem OP-Tisch geendet sind?


    Bitte-Bitte-Bitte, ich will mich als Mutter von drei kleinen Kindern nicht ins Krankenhaus legen, geschweige denn mich endlich kurieren.


    Liebe Grüße LLiol