Gleich noch eine Frage...

    Hat schon jemand Erfahrung gemacht mit der Behandlung mit Phenol-Lösung. Dabei werden wohl die Fistelgänge ausgespritz und somit "verätzt". Soll eine ziemlich konservative Methode sein, die allerdings recht erfolgreich gewesen sein soll. Aber scheinbar wird sie nicht mehr angewendet. Warum....?!

    @Robert_D (Phenollösung)

    Hallo, Robert,


    zu Deiner letzten Frage möchte ich Dich hinweisen auf die Seite


    http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/derm-013.htm


    (einfach anklicken)


    Dort wird im Abschnitt "Therapie" die Injektion von Phenollösung als eine "der konservativsten Methoden" thematisiert und unter anderem folgendes ausgeführt: "Wegen der hohen Toxizität (= Giftigkeit) und der möglichen Resorption des Phenols (= der möglichen Aufnahme des Phenols in die Lymphbahn) sollte die Methode nicht mehr angewendet werden."


    Also lieber die Finger davon lassen!


    Gruß,


    Johannes

    @Johannes13

    Vielen Dank für Deine Antwort!


    Na dann fällt das wohl weg. Tja nun weis ich immer noch nicht welche Methode ich wählen soll, bzw. welche wirklich am besten ist. Eigentlich ist es mir ja am wichtigsten, dass die Rezidivquote sehr niedrig ist. Andererseits wäre eine raschere Wundheilung natürlich auch nicht schlecht. Scheinbar bleiben im moment nur 2 Methoden übrig. Die Radikale mit Sekundärheilung oder die Methode nach Kyra"irgendwas"...

    @RobD - ambulante OP vs. "Wochen" im KH ?!

    Salut Robert_D, um mal eben auf eine deiner älteren Fragen einzugehen, hab dazu schon einen Roman verfasst, glaub ich, von daher ganz kurz zusammengefasst: ICH würde niemals (!!!) einen jahrelang entwickelten und gepflegt großgezogenen Sinus P. in der ersten und hoffentlich endgültigen OP ambulant entfernen lassen. einerseits wegen des risikos starker nachblutungen, die im KH nicht nur sofort bemerkt sondern auch behandelt werden können (mir nach OP2 passiert) - andererseits, weil es ungemein hilft, sich post OP dort ausruhen zu können und nach dem mobilisieren, ersten (aus)duschen der wechsel der tamponade etwas ist, was m.m. unbedingt in die hände erfahrener gehört. selbermachen direkt nach OP kannst du an sich vergessen, es sei denn, du bist tatsächlich so "abgebrüht"... aufenthalt 2-3 tage plus OP tag. thats it. keine ahnung, wer von "wochen" geschrieben haben soll, halte ich für ziemlichen unsinn. die ersten wechsel der doch recht tiefen tamponade, wiegesagt, und die evtl. schmerztherapie unmittelbar postoperativ sind meine favoriten zur begründung.


    meine dritte Sinus OP war ambulant und eher eine kleine korrektur: es wurde eine mini-stelle frischen knubbels entfernt und "wildwuchs" entfernt. unter vollnarkose, volles programm mit nüchtern bleiben und so, aufgrund der eigenheit, daß sich das areal deines Sinus *nicht* lokal betäuben lässt.

    @ rasche heilung:

    füchterlich individuell, wäre mir nicht meine OP sammelkarte dazwischengekommen würde ich sagen: nach 4 wochen ist schon wahnsinnig viel geheilt !


    - such dir ein KH mit (kolo)Proktologie und dann ab dafür - ?!

    @rausdamit

    Danke nochmal für Deine kurze Zusammenfassung.


    Ist ziemlich schwer, hier alle Beiträge nochmal zu lesen.


    Denke mal auch, das stationär doch besser ist. Jetzt heist es "nurnoch" eine "gute" Klinik in Berlin zu finden. Empfiehlt es sich gleich in eine Klinik, zu einer Chirugischen Sprechstunde zu fahren, oder sollte man erstmal in eine "normale chirogische Praxis" gehen.


    In Berlin gibt es eine Chir. Ärztin die auf Ihrer Internetseite was von protologie und Steissbeinfistel schreibt. Allerdings fürt genaue diese Ärztin auch ampulante Op´s in einem OP-Zentrum in Berlin (Ulsteinhaus) durch. Wenn ich mich also da vorstelle, weil ich denke, dass sie evtl. ja erfahrung mit der SF hat, laufe ich natürlich gefahr, dass SIE mich natürlich (ambulant) operieren will. Auf einen Besuch bei meinem Hausarzt wollte ich eigentlich gleich verzichten, weil der in einem Vorgespräch durchklingen hat lassen, nicht wirklich viel Ahnung davon zu haben (Embryo-Thorie). Er würde mir allerdings einen "guten" Chirugen empfehlen,..so sagte er. Nunja, jetzt weiss man ja nicht, was der einem so empfiehlt...

    @Robert_D

    Hallo nochmal, Robert,


    ob Du Dich direkt in eine Klinik oder aber in eine "normale" chirurgische Praxis begibst, macht eigentlich keinen Unterschied. (Einen nochmaligen Besuch beim Hausarzt kannst Du Dir allerdings tatsächlich schenken.) Denn auch "normale" Chirurgen operieren normalerweise nicht in ihren Praxisräumen, sondern nutzen dazu die nächste Klinik. Dabei kannst Du übrigens davon ausgehen, daß Du mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent auf einen Chirurgen treffen wirst, der sich in Sachen Pilonidalsinus hervorragend auskennt und für den eine Steißbeinfistel-OP eine seiner leichtesten Routine-Übungen ist.


    Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit einer Gemeinschaftspraxis von vier "normalen" Chirurgen gemacht. Vielleicht läßt sich etwas Vergleichbares ja auch in Berlin auftreiben (einfach mal im Telefonbuch nachschauen).


    Ansonsten kann auch ich nur sagen:


    1. Bring die Sache möglichst bald hinter Dich! Denn um so früher wirst Du rückblickend sagen können, daß ja alles doch nur halb so schlimm war wie befürchtet.


    2. Laß Dir von dem Arzt zunächst sagen, was er mit Dir vorhat! Sollte er Dir z.B. (wider Erwarten) ankündigen, daß er die Wunde zunähen will, dann solltest Du lieber nochmal zu einem anderen Arzt gehen. Denn wenn die Wunde zugenäht wird, ist das Risiko eines Rückfalls um so größer (siehe dazu den Link von der Uni Düsseldorf, den ich Dir in meiner vorigen Mail mitgeteilt hatte).


    3. Es kommt zwar manchmal vor, daß die Sache ambulant erledigt werden kann. Aber das ist doch wohl eher die Ausnahme. Jedenfalls macht es wenig Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, bevor man erstmals einen Arzt aufgesucht hat. Falls Dir aber eine ambulante OP mit anschließendem Zunähen angeboten wird, würde ich wiederum dringend davon abraten.


    4. Laß Dich von den verschiedenen Erfahrungsberichten nicht verwirren. Diese "widersprechen" sich nicht (wie Du oben sagtest), sondern sie spiegeln eben verschiedene Erfahrungen wider. Sieh es doch einfach als ein gutes Zeichen an, daß es zumindest AUCH Leute gibt, bei denen die ganze Sache ziemlich komplikationslos vonstatten geht. Auch ich darf mich zu diesen Glücklichen zählen:


    1. Tag: Arztbesuch.


    2. Tag: OP im Krankenhaus.


    3. Tag: Entlassung aus dem Krankenhaus!!


    4.-14. Tag: Täglicher Arztbesuch zwecks Verbandswechsel (Dauer: jeweils 5-10 Minuten).


    15.-33. Tag: Selbständiger Verbandswechsel zuhause.


    34. Tag (d.h. heute): Die Wunde ist fast zu.


    Daß es natürlich auch kompliziertere Fälle, längere Krankenhausaufenthlate usw. gibt, ist jedenfalls kein Grund, lieber gar nichts zu tun. Denn letzten Endes kommt man um einen chirurgischen Eingriff doch nicht herum.


    Viele Grüße und Kopf hoch! Es gibt wirklich Schlimmeres!


    Johannes

    Embryo-Theorie

    @ Rob_D und Johannes.... erst Johannes:

    ich wollte nach Roberts Post grad tief Luft holen und fing schon an, eine Antwort zu formulieren, bis ich Deine dann las - an sich nix hinzuzufügen ! ;-)


    Auf keinen Fall (!!) solltest Du Dich beim zu erwartenden Ausmaß der Wunde - bleib cool, es ist viel harmloser, als es klingt - den Docs Experimente erlauben, zuzunähen. Sammel gerne nochmal alle Aussagen zum Thema, nicht nur hier: das Fazit spricht eindeutig gegen Schwenklappenplastiken und ähnliches Zutackern - sollte sich die Höhle (und Bakterien lieben feuchte, warme Höhlen) infizieren und entzünden, gerne nach 2 Wochen oder so, vergrößert die anschließende Behandlung die Wunde nur unnötig, von OP2, den Schmerzen, der Frustration, Leidensdruck etc. mal abgesehen. Wichtigste 2 Punkte: Proktologisch Stationär / offene Wundheilung.


    Was die "Embryo-Theorie" angeht, so vermischen sich hier verschiedene Aspekte, den Zusammenhang als solchen würde ich jedoch nicht als unqualifizierten Unsinn stempeln. Es sprich halt vieles dafür, daß es solche "nicht mehr genutzten" Tunnelchen gibt, die in der Regel auch total egal sind - BIS zu dem Moment, wo das tiefer getriebene entzündliche Haar"zeugs" darauf trifft. Siehe oben: Die Party in der Wundhöhle... Hurra... *ggg*


    Erstaunlich auf jeden Fall, daß es zu einem solch verbreitetem Pnänomen wie dem Sinus Pilonidalis recht wenig eindeutige Studien / Aussagen etc. gibt. Ich bin auch "erschüttert", daß es offensichtlich keine Quellen in Deutschland zum Thema "indische Methode" gibt. Wobei ums klar zu sagen: ein verkapseltes Haarnest wird wohl kaum "von selbst" quasi in Drainage den Po verlassen.... aber das ist ein anderes Thema....


    Schnipp-Schnapp & gute Besserung !


    So nervig die Zeit danach manchmal sein / werden kann, sie steht in keinem Vergleich mit der Zeit der akuten Beschwerden, DAS ist absolut sicher !! "Nach der OP" ist eine echte Erleichterung.

    @alle "Angstnehmer"

    Vielen Dank für Eure Beiträge. Sie helfen mir sehr mich zu "entscheiden" und nehmen mir sogar etwas die Angst.


    Ein paar Dinge interessieren mich allerdings noch,..vor allem die "Vorbehandlung":


    1. Wie genau wird diese Sondierung durchgeführt? Wird die erst in der Narkose gemacht, oder vorher? Tut sie weh?


    2. kann ich mir nicht genau vorstellen, wie das mit dem einspritzung dieser Blauen Lösung funktioniert!? Wird die Lösung in jeden offen Gang gespritzt, oder nur in einen? Was wenn keine Offenen Gänge da sind (Ich habe welche die aber meistens zu sind). Wann wird das gemacht, in der Narkose oder davor!? tut das weh?


    Sorry für die vielleicht dummen Fragen, aber bin doch noch etwas verunsichert, und somit nicht gerade weniger ängstlich.


    Ich wurde erst einmal, in sehr jungen Jahren an den Mandeln, operiert.


    Allgemein das ganze Krankenhaus und das gesamte "Drumherum" macht mir Angst. Ich will gar nicht daran denken, wenn der Tag kommt, wenn ich in den OP geschoben wird.


    Bringen diese Beruhigunspillen, bzw. Spritzen wenigstens was? Habe sowas noch nie bekommen. Gibt es Unterschiede bei den Narkosen (Gas oder Infusion). Geben sie einem danach eine "HalloWach" Spritze, oder pennt man danach den halben Tag weiter. War Euch danach übel?!


    Ihr seht, ich habe nicht nur vor der Entfernung der PS Angst, sondern allgemein vor einer OP. Wahrscheinlich wäre eine Blinddarm OP genaus so schlimm.... (Toi, Toi, Toi).

    Meine Erfahrungen / suche gute Klinik in NRW

    Hallo zusammen,


    meine Steißbeinfistel wurde ambulant mit Vollnarkose im April großflächig herausgeschnitten, offene Wundheilung .... klappte alles ganz gut, nach 2 Monaten war alles fast zu ... aber nur fast ... seit dem tut sich nichts mehr... es ist eine kleine ca. 3 cm lange und 3-5mm tiefe Stellen, die nicht zugeht ...


    Der Chirurg will nochmal aufschneiden. Außerdem ist ein kleines Loch da, was in einer bereits zugewachsenen Stelle liegt. Warum frage ich? Er meint, daß benachbarte Haare, die er nicht wegbekommt mit rasieren (bzw. auf der Wunde wachsen, von Enthaarungscreme rät er ab) teilwiese da "reinpieken", so daß dieses Löchlein entsteht. Neue Fistel denkt er eher nicht.


    Trptzdem will er nochmal aufschneiden und ich falle berufsbedingt sicher wieder 6 Wochen aus.


    Kennt einer eine gute Klinik in bzw. um Düsseldorf oder einen guten Arzt. Vielleicht hat der eine bessere Lösung .. und wieso wächst das Ding einfach nicht zu?? .. Bitte um Hilfe...


    Danke, Tiger 1999

    noch was vergessen

    Schade, dass man hier nicht editieren kann (oder doch?)


    Mich interessiert bei der Frage 2 noch, wie der Chirug nach einspritzen der blauen Lösung die ganzen eingefärbten Kanäle sehen kann? Wird das geröngt, oder sehen die das dann erst beim schneiden? Kann mir das nicht wirklich bildlich vorstellen..

    @Tigger1999

    Hallo !


    Vielen Dank für Deinen Beitrag !


    Ich habe das Problem mit den Haaren und dem reinpieksen trotz Haarentfernungsmoussee bereits seit 3 Jahren und habe auch hier gepostet. Auch ich habe des öfteren aus heiterem Himmel kleinere Verletzungen (oberflächliche Löchlein, einrisse) an der Narbe und jedesmal hat irgendein Haar damit zu tun gehabt. Meine Frau meint genau wie Dein Arzt, daß sich ein Haar (besonders Dick und scharfkantig) sich in die Haut bohrt und neue Verletzungen verursacht. Ich bin bisher auf dieser Seite noch auf keinem gestoßen, der die gleichen Erfahrungen gemacht hat. Bitte halte mich auf dem Laufenden, ob es wirklich an den Haren lag, oder ob sich da nicht evt. doch wieder eine neue Sch..beinfistel hinter verbirgt.


    Du kannst mir auch Neuigkeiten mailen: dithmarschen@freenet.de


    Danke


    Gruß


    Ralf

    s.p. und bevorstehende Geburt

    Hallo@alle!


    Erst einmal vielen Dank für alle Infos! Ich lese schon seit einer ganzen Weile hier im Forum und bin nun letzten Donnerstag operiert worden und war 4 Tage auf Station. Nach gut einer Woche sieht die Wunde (offene Heilung) angeblich ganz gut aus. ist noch etwa 2 cm lang und wie tief genau weiß ich nicht.


    Ich gehe jeden Tag zum Verbandswechsel zu meinem Hausarzt, im KH haben sie mit Nu- Gel und Algisite (Alginatpräparat) behandelt, was jetzt auch so fortgeführt wird. Ich dusche die Wunde täglich aus und mache danach ein Sitzbad in Kamillin.


    Nun mein allergrößtes Problem: Ich werde in ca 7 Wochen entbinden!! Ob die Narbe bis dahin so stabil ist, dass sie den wohl doch ganz beachtlichen Kräften der Geburt standhält?


    Ich dachte erstes Kind ist schon aufregend genug ; ), jetzt noch sowas...

    s.p. und bevorstehende Geburt

    Hallo@alle!


    Erst einmal vielen Dank für alle Infos! Ich lese schon seit einer ganzen Weile hier im Forum und bin nun letzten Donnerstag operiert worden und war 4 Tage auf Station. Nach gut einer Woche sieht die Wunde (offene Heilung) angeblich ganz gut aus. ist noch etwa 2 cm lang und wie tief genau weiß ich nicht.


    Ich gehe jeden Tag zum Verbandswechsel zu meinem Hausarzt, im KH haben sie mit Nu- Gel und Algisite (Alginatpräparat) behandelt, was jetzt auch so fortgeführt wird. Ich dusche die Wunde täglich aus und mache danach ein Sitzbad in Kamillin.


    Nun mein allergrößtes Problem: Ich werde in ca 7 Wochen entbinden!! Ob die Narbe bis dahin so stabil ist, dass sie den wohl doch ganz beachtlichen Kräften der Geburt standhält?


    Ich dachte erstes Kind ist schon aufregend genug ; ), jetzt noch sowas...

    sonde, narkose, haare

    salut robert_d,


    das sondieren deines sinus wird maximal "unangenehm" sein, würde ich vorsichtig voraussagen. in der geschichte meiner sini wurde bislang "öfter schon" sondiert und der erste stich ist unangenehm (aber anders, dumpfer und nicht stechend im sinne injektion), das "stochern" bzw. sondieren dann aber kaum bemerkbar. kein problem. gut dabei, selbst wenn du es wolltest, du siehst davon nix. (es sei denn, man baut extra für dich eine videoanlage auf :-/) sondierung ohne betäubung. betäubung sowiso sinnlos, da dich nur eine narkose wirksam abschießen kann.


    narkose und vorbereitung: mach dir keinen stress ! ich kann dazu nur sagen, daß das der definitiv angenehmste part an den sinus OPs soweit war ! ;-D wenn du stationär schon stunden vor der OP eingecheckt hast, wirst du nüchtern im hemdchen im bett liegen und über einen "zugang" verfügen. über diesen anschluß am arm versorgt man dich eventuell schon vor der OP mit ringer lactat, damit du nicht ganz "austrocknest", sozusagen. um deine nervosität zu mildern erhälst du in der regel ein tablettchen. eine "scheißegal" pille, wie sie oft genannt wird. ich glaub, bei mir wars rohypnol ? jedenfalls: sehr wirksam ! solltest du arge schmerzen haben, weil sinus ziemlich akut, selbstverständlich auch schonmal was dagegen intravenös. schließlich wirst du zum zeitpunkt "x" mit deinem bett in die OP schleuse gefahren, von wo du aus dem bett auf ein OP rollwägelchen umsteigst. die anästhesisten wirst du nun wiedersehen, die dir nun das einleiten der narkose erklären. eventuell bekommst du ein kleines spritzchen vorab durch den zugang, dann frischen sauerstoff mittels maske, tieeef einatmen (*grins*) und schließlich die finale narkosespritze, alles mit erklärung und ankündigung. letzt gemeinte dosis sogar oft mit dem lieben gruß "angenehme träume" zu haben....


    das wars. und weg bist du.


    vom intubieren bekommst du genausowenig mit, wie vom entfernen des tubus. eine "zack-peng-wach" spritze gibt es auch nicht, du wirst langsam verschlafen lampen im aufwachraum wahrnehmen, in watte gepackt, dein bewußtsein kehrt zurück, ein pfleger / arzt wird dich ansprechen und "begrüßen".... und wenn du einigermaßen klar bist, gibts einen transport auf station, wo du dann um einen miesen sinus p. ärmer entspannt und glücklich vor dich hindösen wirst. schmerzmittelchen intravenös, der zugang bleibt bis morgen, würde auf zwei flaschen tippen, die da hängen und dir in die blutbahn tröpfeln: ringer lactat und novalgin...


    solltest du leichte halsschmerzen haben, das kommt vor, liegt am tubus. aber auch absolut nix wildes, da gibts klasse lutschtabletten gegen, anaesthesin heißen die z.b.


    die erkundung der gänge / größe / ausmaß des Sinus erfolgt während der OP per methylenblau (und freilegung etc.) - nicht vorher ! keine sorge !

    @ Tiger:

    UNI klinikum düsseldorf, chirurgische Ambulanz ! dort gekoppelt mit der Koloproktologie, hat sich für mich als absolut prima erwiesen. sozusagen "schöne grüße"... hehe...


    *gute besserung !*