Hallo alle zusammen wollt euch mal von meinen Erfahrungen berichten die ich so gemacht habe in der zeit meiner Behandlung und jetzt noch !


    Im letzten jahr im Dezember bemerkte ich das ich eine Steißbeinfistel habe bin daraufhin auch gleich zum Haus Arzt der hat mich dann auch gleich behandelt mit salben und so ! Dachte zu diesem Zeitpunkt noch das sonne Steißbeinfistel schnell weg geht


    Und ich nur 3 mal zum arzt müsse und das denn alles gut wäre aber als dann der arzt meinte das er das so nicht weg bekommen würde und er mich zu einem Chirurgen schickte wurde mir doch schon etwas mulmig ! Als ich dann mich beim Chirurgen vorstellte machte er gleich einen Termin mit mir aus ! 3 Tage später ging es dann los ! Ich hin zum Krankenhaus (Anfang Februar )


    Und nächsten morgen ging das auch gleich los mit der OP ! Hatte eingendlich keine angst vor der OP oder so ! Bildete mir dann ein das ich nach 2 oder 3 tagen wieder raus dürfte


    Aber dem war nicht so ! Sie hatte die etwa murmel große wunde erst zugenäht damit es schneller heilen würde aber nach dem 2 oder 3 tag wurde mir dann auf einmal ganz schwarz


    vor den Augen und wer fast umgefallen !!!! darauf hin zogen die Ärzte gleich die Fäden!


    Das waren schmerzen kann ich euch sagen ...!Dann tamponierten die Schwestern das loch


    Immer mit sonnen Algen Zeugs aus das irgendwie alles keimfrei halten sollte und den heilungs- Prozess beschleunigen sollte das loch verheilte dann auch recht schnell


    Aber 2-3 tagen Krankenhaus wurden dann mal eben so 3 Wochen !! Alls ich dann endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde war ich echt froh !! Mußte dann erst noch täglich zum Arzt wegen Verbinden und so daraus wurden dann auch schnell nur einmal die Woche


    zum Arzt und dann zuhause selbst verbinden !! Vor ca. 1woche war das loch zu ! dachte der Arzt jeden falls ! einen tag später öffnete es sich wieder ich natürlich gleich wieder hin zu ihm er verschrieb mir dann für zuhause son Pulver was die Flüssigkeit aufnehmen sollte !


    Das half aber nicht und das loch wurde dann noch größer als ich dann heut wieder bei ihm war sagte er mir das da wieder ein ca 1cm tiefer Fistelkannel sei ich dachte na ganz toll


    geht das alles jetzt wieder von neuem los ?? der Arzt sagte daraufhin das er es erst mal so versuchen will es weg zu bekommen ! ich kann euch sagen da wa ich so etwas von wütend >:(!!!!! Jetzt heißt es abwarten und beten .......


    Mit freundlichen Grüßen Rene´

    Hallo Seppe,


    Ich kann Deine Wut auf den Arzt gut verstehen. Es ist blöd wenn eine Wunde die eigentlich zu ist wieder aufgeht. Lass es Dir bitte von einem gescheiten Arzt machen... der Ahnung davon hat. Telefonier rum, wer sich damit auskennt, wer was macht.


    Ich wünschhe Dir das diese ganze Geschichte bald vorbei ist und das Du schnell wieder Gesund wirst....und es auch bleibst.


    Anna

    Hallo Anna


    Danke für deine aufbauenden Worte !!:-)


    Werd mich gleich nächste Woche ma bei ein parr anderen


    Ärzten vorstellen und mal sehn was die dazu sagen !!


    Freunde von mir haben mir die empfohlen !


    Mit freundlichen Grüßen Rene´

    Hallo Seppe,


    lass Dich nichht entmutigen....such Dir wirklich einen Arzt dem Du vertraust... der Dich nicht nur als " Steißbeinfistel Nr XX" sieht.... Lass Dich gut beraten und vorallem richtig Behandeln dann wird das schon was werden.


    Zu den Aufmunternden Worten.... ich weiß selbst wie ätzend so eine Fistel ist... und wie schnell man nach einiger Zeit und nach einigen rückschlägen den Mut verliert.... Immer schön den KOpf oben halten.. < oh ich kann diesen Spruch nichht mehr hören> :-) aber nu was solls... anders geht es nicht.


    Wünsch Dir was! Vorallem Gesundheit!


    Anna

    Re: 5. Steißbeinfistel OP

    Hallo Anna !


    Habe die ganze Zeit beobachtet und gelesen, wie stark Dich Dein Fistelleiden erwischt hat. Ähnlich wie Dir ging es auch mir. Ich hatte das erste Mal vor ca. 12 Jahren eine Fistel-OP am Steißbein. Es wurde radikal operiert und es heilte nach täglichen tamponieren


    gott sei Dank auch zu. Diese einmalige harte Erfahrung hat mich


    seitdem immer psychisch belastet. Jedesmal, wenn das Steißbein


    mal drückte, oder irgendwas am Hintern juckte, war der 1. Gedanke: "Hoffentlich ist es nicht schon wieder eine Fistel". Ca. 8 Jahre später, also vor 2 Jahren bemerkte ich dann in der Unterhose wieder eine Eiterspur und der Druck am Steißbein, der ab und zu mal da war verstärkte sich auch wieder. Für mich war klar, ich habe wieder eine Fistel. Meine Frau, die mein Hintern begutachten sollte,


    bestätigte mir 2 kleine Fistellöcher. Ich hatte im Vergleich zum 1. Mal diesmal allerdings keine Entzündung und keine Schmerzen. Trotzdem ging ich zu meinem Hausarzt. Der überwies mich zu einem Chirugen, der mich ambulant unter Teilnarkose operierte. Die


    Größe des Loches war die selbe wie vor 8 Jahren. Wie gesagt wurde ich ambulant operiert und konnte gleich nach Hause. Am nächsten Tag habe ich den Verband entfernt und wollte zu Hause


    ein Sitzbad in Betaisodona vornehmen und bin fast verblutet. Ich riß beim entfernen der Tamponade eine Blutader auf, die wie Sau blutete und nicht mehr aufhörte. Mit 3 Handtüchern bin ich dann sofort zu meinem Hausarzt, der die Blutungen auch nicht stillen konnte. Also landete ich letztendlich 2 Stunden später im Krankenhaus. Die Verödeten mir die Ader und die Blutungen waren gestillt. Die Nachbehandlung übernahm mein Hausartzt. Die Wundheilung verlief bis kurz vor Schluß optimal. Nach ca. 5 Wochen


    wollte die Wunde aber einfach nicht mehr weiterheilen. Es bildeten sich, wie bei Dir Häutchen, die aber sofort wieder entfernt wurden.


    Es wuchs und wuchs einfach nicht zusammen. Nach ca. einem 3/4-Jahr, die Wunde war immer noch nicht geschlossen, entdeckte mein Hausarzt innerhalb der Wunde wieder ein Fistelloch. Er entschuldigte sich bei mir und schickte mich wieder zum Chirugen. Diesmal wollte ich es aber stationär in unserem Krankenhaus machen lassen. Die neue Wunde war ungefähr doppelt so groß. Es war wohl nötig, sagte mir der Chirug. Da ich das Vertrauen zu meinem Hausarzt verloren hatte, ging ich nach 1,5 Wochen Krankenhausaufenthalt zur Nachbehandlung zur Ambulanz in das Krankenhaus. Hier hatte ich eine sehr erfahrene Stationsschwester, die mich dort behandelte. Täglich gab sie mir Verbandwechsel, 1 mal die Woche schaute sich ein Arzt die Wunde an. Aber wie es so ist, verheilte die Wunde auch dieses Mal nicht. Mal wuchs sie zu, 2 Tage später war sie wieder ein Stückchen auf. Die Schwester meinte es drehen sich


    immer die Haare wieder in die Wunde und stören die Wundheilung.


    Ein erneutes 3/4-Jahr nach meiner OP, ich war in Urlaub, Tat die Wunde auf einmal höllisch weh und meine Frau teilte mir mit daß


    das Loch auf 5mm wieder eingerissen ist. Einen Tag später riß die Narbe an einer anderen Stelle wieder ein und man konnte durch die


    Löcher hindurchgucken. Alles klar dachte ich, Urlaub zuendegebracht, in Krankenhaus gefahren, am gleichen Tage erneut unters Messer. Diesmal wurde nicht soviel geschnitten. Als ich den


    Chirugen fragte, ob es schlimm war, sagte er nur, es waren einige Haare drinn, die sind jetzt weg. Nach einem virtel Jahr war dann die Wunde endlich zu. 2 Monate später riß sie dann wieder ein. Ich dachte, alles klar, wieder eine Steißbeinfistel. Aber jetzt hatte ich kein bock mehr. Es waren schließlich inzwischen von der 2. OP an fast 2 Jahre !!! vergangen, in denen ich nicht an Strand konnte, nicht in die Sauna, geschweige in die Badeanstalt konnte, ich hatte einfach die Schnautze voll. Ich ging nicht zum Arzt und erfand eine


    Eigenbehandlung. Ich enthaarte mich regelmäßig mit Entharungsschaum. So vermied ich ein ewiges hineinwachsen der Haare. Solange eine Wunde da war legte ich mir eine Wundauflage auf die Stelle, beschichtet mit Betaisodona Salbe. Und nach 2 Wochen war die Stelle wieder verheilt. (Ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wenn ich wieder zum Arzt gegangen wäre.)


    Jetzt bin ich fast 2 Jahre "OP-frei", ab und zu reißt die Narbe mal für 1mm ein, aber damit kann ich dann auch leben. Vorsorglich


    schmier ich mir die Salbe inzwischen mit Ringelblumensalbe ein. Damit wird die Haut elastischer. Das klappt ganz gut. Aber: Vernachlässige ich es mal, reßt die Narbe immer mal wieder ein.


    Ich wollte Dir hiermit mal mitteilen, daß es nicht nur Dir so ergeht, sondern mit sicherheit auch vielen anderen. Du mußt Dich vielleicht auch damit abfinden, daß es niemals wieder so wird wie vor Deiner


    Fistel. Wie Du gelesen hast bin ich vielleicht ja von der Fistel erlöst worden. Ich werde aber täglich aus den Vorsorgemaßnahmen die ich mache immer erneut daran erinnert. Und ich glaube nicht, daß


    ich irgendwann mal damit aufhören kann mir den Hintern zu enthaaren und die Wunde feucht zu halten, weil die Narbe dann sofort wieder einreißt. Denke immer daran, eine Fistel ist zwar nervig, aber mit einer Fistelerkrankung kann man leben. Es gibt genug Krankeiten die schlimmer sind.


    Gruß


    Ralf

    Hallo Ralf,


    danke für den Bericht deines Leidensweges...


    es "beruhigt" mich... zu wissen das auch andere solche scherereien damit haben.


    Ich gehe nun morgen in ein Krankenhaus und hoffe das die mir endlich helfen können.


    Ich habe keine Haare dort hinten, das ist es ja was mich verwundert... ich fahre trozdem regelmäßig wenn die Wunde abgedeckt ist mit einem Rasierer drüber und mache es rein vorsorglich.


    Es reicht langsam... ich konnte letztes Jahr alles absagen was mir spaß machte..und werde es wohl auch dieses Jahr wieder tun müssen. Schwimmen,Urlaub ( zumindest länger alles was länger als ein WE ist)...Sport.....


    Ich hoffe das Du weiterhin Gesund bleibst.


    Anna

    Re.: Ralf

    Hey Ralf,


    wieder mal vorbei geschaut? Anna's Glück das du eine ähnliche Geschichte wie sie hast.


    Mich verwundert da was in deiner Geschichte. Die Schwester bemerkt das immer wieder Haare sich in die Wunde drehen und dadurch die Wundheilung stören, aber sie von Anfang an abzurasieren hat dir keiner gesagt? Hat es wenigstens die Schwester ab dem Moment getan und dir geraten Zuhause dasselbe zu tun?


    Also als ich zum Chirurgen ging wurde mir sofort die Diagnose gestellt und geraten die Haare in dem Bereich zu entfernen. Da ich mich erst ein 1/2 Jahr später operieren lassen wollte (bin Selbständig und da war das nächste verlängerte WE erst in einem 1/2 Jahr), habe ich mir die Haare wegrasiert. In diesem 1/2 Jahr hatte ich Null Probleme, sodaß meine Freundin fast Gewalt anwenden musste um mich zur OP zu bringen.


    Vor der OP habe ich mir den Bereich großräumig mit Wachsstreifen enthaart. So hatte ich 5 Wochen nach der OP ruhe. Haare die trotzdem in oder in der Nähe der Wunde entstanden hat meine Freundin dann entfernt. Das waren aber nur 4 oder 5 insgesamt.


    Auch heute noch (9 Monate nach der OP) rasiere ich mir die Stelle regelmäßig, maximal alle 2 Wochen. Ich denke mal, das werde ich wohl oder übel mein Leben lang machen müssen. Aber wenn es hilft eine neue Fistel vor zu beugen ...


    Warum auch immer bei dir und Anna die Wunde nicht restlos zuwachsen wollte oder die Narbe jetzt immer wieder mal einreißt, weiß ich nicht. Ich vermute mal das daß genauso ist wie warum beim einen eine Wunde schneller heilt wie beim anderen. Es liegt wohl an unserem Körper und dessen Heilkräfte. Vielleicht fehlt dem einen nur ein gewisser Stoff im Blut.


    Mit dem Aufreißen der Narbe kann ich ja auch noch konfrontiert werden. Bevor ich hier davon gelesen habe, habe ich mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Ist ja auch logisch, denn die Stelle wird ja immer wieder ziemlich gedehnt. Logisch das die Haut da unter großer Spannung steht und an der Schwachstelle Narbe einreißt. Bei mir spannt es im Moment nur, aber ich werde vorsichtshalber mir auch deine Salbe besorgen oder so was ähnliches. Vorbeugen ist ja besser.


    Ich wünsch euch dir das du es hinter dir hast und Anna sowie alle anderen das ihr es hinter euch bringen könnt. Aber Ralf hat Recht, es wird nie mehr wie vor der Fistel, obwohl es so immer noch viel besser ist als mit der Fistel.

    Limberg Plastik

    hallo,


    erstmal finde ich es klasse, dass es dieses forum gibt, aber auf der anderen seite schreckt es bestimmt viele betroffene ab, die sich mit dem thema noch nicht so detailiert beschäftigt haben.


    nun zu mir:


    letztes jahr im september bemerkte ich schmerzen beim stizen, die rasch stärker wurden und es bildete sich ein haselnuss-grosser knoten in der rima ani. nach dem besuch beim hausarzt wurde ich ins kh überwiesen. dort wurde der abszess eröffnet und mir ein antibiotikum verschrieben. ein termin für eine OP zur exzsion und plastischen deckung nach Limberg wurde vereinbart.


    bei dieser methode wird nach exzision der fistel ein trapezförmiger hautlappen von der pobacke auf den defekt gelegt und vernäht. ich habe das in vollnarkose machen lassen und war damit sehr zufrieden.


    nach sechs tagen im kh wurde ich nach hause entlassen.


    eine woche später wurden die fäden gezogen und ich war voll wiederhergestellt. ansonsten das übliche: enthaarungscreme


    das schlimmste war das ziehen der drainage am fünften tag (vielleicht etwas spät?).


    bis jetzt war ich zufrieden mit der methode, aber seit einigen tagen habe ich wieder leichte schmerzen beim sitzen und bei näherer betrachtung konnte ich am unteren ende der z narbe eine fistel erkennen - SCHOCK.


    in den nächsten tagen werde ich wohl wieder ins kh gehen und das procedere besprechen, ich werde euch auf dem laufenden halten. (eine OP kommt für mich aber erst im september in frage)


    trotzdem kann ich die methode empfehlen. die rezidivrate ist zwar höher als bei offener heilung aber die komplikationsrate durch infektionen etc. ist niedriger.


    ich hoffe jetzt nur, dass ich nicht die prozedur mit offener heilung doch noch vollziehen muss, da ich mir das zeitlich nicht erlauben kann.


    liebe grüße und an alle, die es betrifft:


    gute besserung!


    laerschle

    Re: laerschle

    Hallo,


    ist natürlich nicht so dolle wenn man eine OP erfolgreich überstanden hat und der Scheiß kommt wieder.


    Bezüglich der Limberg Plastik habe ich mich vorher auch informiert. Einmal beim Chirurgen und dann so gut es ging ohne ärtzlichen Beistand. Mir war das damals zu heikel.


    Die Infektionsgefahr ist zwar größer, aber darauf kann man sich ja einstellen. Ich habe anfangs die Wunde 3x täglich ausgewaschen und neues Verband angelegt. Prozedere verlief wie folgt:


    Mit Mulden unter die Dusche. Mulden schön einweichen, dann vorsichtig rausziehen. Wunde mit dem Duschkopf intensiv ausspülen. Razieren falls wieder Haare nach wuchsen. Wieder die Wunde gut ausspülen. Abtrocknen aber natürlich nicht mit dem Handtuch zu nah an die Wunde kommen. Von der Freundin (die Urlaub genommen hatte) die Wunde begutachten lassen. Haare im Nahbereich der Wunde oder sogar in der Wunde von ihr entfernen lassen (=auszupfen). Sterile Mulden einlegen. Zukleben.


    Ich kann natürlich nur für mich und ein paar Andere die Gleiches berichtet haben sprechen: Ich hatte keine Probleme mit Infektionen. Es kommt halt darauf an das man die Hygiene an einer so schwierigen Stelle beibehält.


    Als kleiner Tipp noch Folgendes. Eine der größten Ansteckungsmöglichkeiten ist das Kacken auf dem Klo. Wenn man wie ich ein Klo hat bei dem man direkt über dem Abfluß sitz, kann es schon mal zu Wasserspritzern kommen die bis zum Po reichen. Ich habe das unterbunden indem ich vorher immer eine Schicht Toilettenpapier über den Abfluß gelegt habe, und dann darauf geschissen habe. (Tolles Thema was?) Das hat die Wasserspritzer komplett verhindert. Sollte es trotzdem dazu kommen das Toilettenwasser an deinen Hintern gelangt, dann nichts wie ab unter der Dusche und die Wunde und den Po säubern. Ansonsten kann ich auch nur feuchte Toiletentücher zum Nachwischen unbedingt empfehlen.


    Ich würde die Limberg Plastik bei mir nicht durchführen lassen. Zum einen wegen der Rezedifrate. Zum anderen sehe ich so nicht ob die Wunde vollständig zuwächst, oder ob sich nicht doch ein kleiner Hohlraum entwickelt.


    Lass dich gut beraten und alles Gute.

    Unheilbar

    Hi !


    Also ich habe seit ca 4 1/2 jahren mit einer fistel zu kämpfen!


    Fing alles mit nem kleinen kügelchen an so ca erbsengross.


    Dachte mir nix böses dabei also wartete ich bis dieses Geschwür (dachte ich jedenfalls noch zu dem zeitpunkt)


    weggeht!


    Ging aber nicht. also bin ich nach nem monat ca zum arzt und der sagte mir das es ne fistel ist. Das fand ich immer noch nicht beunruhigend dann überwies er mich in ein nahegelegenes krankenhaus ,weil es ja nur ein minimaler eingriff sein sollte , ein. Dort würde mir dieses ding großräumig herausgeschnitten und lief ca 6 tage mit nem gefäss und einem schlauch in der wunde herum im krankenhaus. Also die wunde wurde zugenäht!


    nach 7 tagen würde ich dann entlassen mit einer ca 10 bis 12 cm langen wunde am steissbein.


    Es hat so ca 6 wochen gedauert eh ich wieder arbeiten gehen konnte! war aber froh das dingen loszusein.


    Tja denkste!! Ca 2 monate später kam es wieder. Konnte nur nicht direkt zum arzt weil ich in den vorbereitungen zur gesellenprüfung war. habe also ein halbes jahr gewartet und dann zum arzt. Diesmal wollte ich in ein anderes krankenhaus weil ich stinkig auf das ertse war. Dort erzählte man mir wie bescheuert es gewesen ist das die ärzte bei der ersten op die wunde zugenäht haben und das diese doch offen behandelt werden müsste.ok also ab in die zwote op. als ich aufgewacht bin sah ich das die ärzte esebenfalls wieder zugenäht hatten und mir wieder einen schlauch mit gefäss reingesteckt haben!! Da habe ich den arzt angeschnauzt von wegen das es doch offen bleiben sollte usw. er hat gesagt das er so eine grosse fistel noch nie gesehen hat und das es zu gefährlich gwesen wäre diese wunde aufzulassen weil sie nie wieder zugeheilt wäre!!


    Tja nach ca 5 tagen konnte ich wieder nach hause.


    Aber nach nem halben jahr ging ich wieder ins krankenhaus weil es wieder da war!


    Ich war so entäuscht und hatte keine lust mehr dagegen zukämpfen und ohne ende reinigen, duschen und verband wechseln !!


    Jedenfalls haben die Ärzte diesesmal die wunde aufgelassen damit sie von innen heilen kann! Das war sowas von schmerzhaft diese wunde zu reinigen! Die war ca so gross das ich meinen unterarm reinlegen hätte können!!!!


    Das ist kein scherz die war reiseg die wunde !


    Und das tägliche mehrmals spülen in den ersten wochen war die hölle!!! Alleine schon der anblick war zum Kotz..!!!


    Im warsten sinne des wortes. Der gestank der entstand war auch nicht viel besser.Habe täglich mehrere schmerztabletten genommen um die prozedur aushalten zukönnen!!


    Jedenfalls ist sie jetzt im gegensatz zur offenen wunden gut zugeheilt bis auf zwei löcher! eins oben an der wunde und eins am ende ziemlich nah am Poloch mache schon so lange sitzbäder mit kamillosan und rasiere rundherum aber sie gehen nicht zu! Aus diesen beiden löchern läuft durchgehendflüssigkeit heraus und ist sehr unangenhem so den ganzen tag lang mit feuchter unterhose rumzulaufen! denn nach der zeit entsteht auch ein unangenehmer geruch! das geht jetztt seit einem jahr so!!


    Ich bin total verzweifelt!


    Und habe die erfahrung gemacht das diese fisteln vererblich sind wurde mir auch so bestätigt von mehreren Ärzten! Mein bruder und mein Vater haben sowas auch aber nur gelegentlich also mal ist die fitsel da und manchmal kommt sie monatelang nicht!! Ich finde nur absolut scheisse(sorry) das es dafür keine behandlungsmethode gibt die hilft weil wiederkommen tut das immer wieder sagten alle Ärzte bis jetzt!!


    Nichts aber absolut nichts gibt es dagegen obwohl vom gefährlichkeitslevel her ist es kinderkram! Es ist einfach nur lästig und nur in manchen situationen schmerzhaft diese schmerzen sind aber auszuhalten!


    Wie gesagt deshalb sehe ich diese ja krankheit als unheilbar an!!!


    ciao

    Müffeln der Wunde?

    Hallo an alle,


    ich bi vor ca 8 Wochen operiert worden. War ein wenig größer die Wunde (steht alles auf Seite 5!) und nun heilt es so langsam. Aber ich mach mir große Gedanken über den komischen Geruch. Und die Farbe der Tamponade, nach dem Entfernen, ist nicht gerade beruhigend. Das sieht so türkis/bläulich aus. Manchmal natürlich mit Blut und so. Und vom geruch mal ganz abgesehen. Es ist so ein merkwürdiger Geruch, nicht faulig oder so, das nun nicht. Aber schon "muffig". Sagt einem von Euch das was? Und dann ist da noch so ein jucken an den Wundrändern. Hat das auch jemand, oder muss ich mir Gedanken machen, dass das eine verborgene Fistel sein kann?


    Ich habe meinen Arzt gefragt, und der sagte, das er den Geuch auch komisch findet, hat dann mal eben mit Betaisadona ausgespült, und dann war's das.


    Was meint ihr den mit kleinen Häutchen? Warum sind die so schlimm? Ich dachte mir immer, dass wenn da ein bischen was zuwächst, ist das nicht schlimm. Dann können keine Keime mehr bis dahin eindringen, und das ganze in der Tiefe verheilt dann schon noch. Oh Gott, total das Fehldenken

    Was mache ich gegen so ein Häutchen?


    Ich spüle 1x tgl. am Tag aus. Mit der Brause der Dusche, so für 5 min., dann kommt wieder eine Tamponade rein, Mullbinde oben auf und dann das Pflaster. Ist das Duschen zu kurz? Und ist es sinnvoll mal das ganze an der Luft (wohlgemerkt in der Wohnung), zu lassen. Macht man ja uach bei kliene Verletzungen. Damit da ein wenig Sauerstoff bei kommt.


    Ich bin Zahnarzthelferin, d.h. ich weiß sehr viel über medizinische Fragen und Probleme, aber mit so einem Scheiss wie so eine blöde Fistel (und vor allem die komplizierte Heilung!!!!!!!!!!) musste ich mich noch nie auseinandersetzen. Ich bin jetzt schon wahnsinnig genervt. Und ganz gewiss, weil ich bei jedem Schritt daran erinnert werde. Ich könnte manchmal wahnsinnig werden, wenn es mal wieder weh tut.


    Genug gemeckert, allen eine Gute Besserung und baldige Genesung


    Tiggerente

    Müffeln der Wunde?

    Hallo an alle,


    ich bi vor ca 8 Wochen operiert worden. War ein wenig größer die Wunde (steht alles auf Seite 5!) und nun heilt es so langsam. Aber ich mach mir große Gedanken über den komischen Geruch. Und die Farbe der Tamponade, nach dem Entfernen, ist nicht gerade beruhigend. Das sieht so türkis/bläulich aus. Manchmal natürlich mit Blut und so. Und vom geruch mal ganz abgesehen. Es ist so ein merkwürdiger Geruch, nicht faulig oder so, das nun nicht. Aber schon "muffig". Sagt einem von Euch das was? Und dann ist da noch so ein jucken an den Wundrändern. Hat das auch jemand, oder muss ich mir Gedanken machen, dass das eine verborgene Fistel sein kann?


    Ich habe meinen Arzt gefragt, und der sagte, das er den Geuch auch komisch findet, hat dann mal eben mit Betaisadona ausgespült, und dann war's das.


    Was meint ihr den mit kleinen Häutchen? Warum sind die so schlimm? Ich dachte mir immer, dass wenn da ein bischen was zuwächst, ist das nicht schlimm. Dann können keine Keime mehr bis dahin eindringen, und das ganze in der Tiefe verheilt dann schon noch. Oh Gott, total das Fehldenken

    Was mache ich gegen so ein Häutchen?


    Ich spüle 1x tgl. am Tag aus. Mit der Brause der Dusche, so für 5 min., dann kommt wieder eine Tamponade rein, Mullbinde oben auf und dann das Pflaster. Ist das Duschen zu kurz? Und ist es sinnvoll mal das ganze an der Luft (wohlgemerkt in der Wohnung), zu lassen. Macht man ja uach bei kliene Verletzungen. Damit da ein wenig Sauerstoff bei kommt.


    Ich bin Zahnarzthelferin, d.h. ich weiß sehr viel über medizinische Fragen und Probleme, aber mit so einem Scheiss wie so eine blöde Fistel (und vor allem die komplizierte Heilung!!!!!!!!!!) musste ich mich noch nie auseinandersetzen. Ich bin jetzt schon wahnsinnig genervt. Und ganz gewiss, weil ich bei jedem Schritt daran erinnert werde. Ich könnte manchmal wahnsinnig werden, wenn es mal wieder weh tut.


    Genug gemeckert, allen eine Gute Besserung und baldige Genesung


    Tiggerente

    Juuuuhuuuuu !!!!! ;-D Endlich ist es vorbei !!!!!

    Hallo Ihr lieben ,


    wie versprochen melde ich mich heute bei euch weil.......naja....seit Donnerstag ist es endlich nach 2 Monaten vorbei ! Ich bin das Ding samt Wunde los !


    Ich habe in der Zwischenzeit natürlich auch eure Beiträge hier gelesen und war doch ziemlich erschrocken zu sehen das so viele Probleme während des Heilungsprozesses aufgetreten sind.


    Ich hatte KEINS von den beschriebenen Problemen ! :-o


    An dieser Stelle möchte ich allen Mut machen zum Arzt zu gehen und erstmal von einer Komplikationslosen Heilung auszugehen.


    Wie ich schon Seeehr ausführlich auf seite 5 beschrieben hatte war meine Wunde nach all den Jahren auch schon ein ziemlich großes Teilchen ....;-).....


    Ich hab jetzt insgesamt 2 Monate gewartet bis die Wunde zu war. Im Gegensatz zu den Schmerzen die ich früher vor der OP hatte waren die 2 Monate echt ein klacks...Ich hkonnte viel Zeit mit meinem Sohn verbringen und von zu Hause aus arbeiten....alles kein Problem mit der richtigen Einstellung...


    Das Krankenhaus in dem ich bis auf die letzten 2 wochen JEDEN Tag war, wird mir inzwischen bestimmt auch ein bischen fehlen...(ehrlich...denn alle waren sehr sehr nett zu mir).......


    Die Behandlung verlief perfekt ! Jeden Tag Alginatlappen wechseln....die letzten 2 wochen jeden zweiten Tag..dementsprechend auch nur jeden zweiten Tag duschen......(wie gesagt Seite 5)......


    ALSO.........lasst es machen !!!!! 8-)


    Falls ich euch sonst noch irgendwie weiterhelfen, oder Fragen beantworten kann, so lasst es mich einfach wissen.


    Euer Micha

    Limberg Plastik

    Huhu...


    Also ich habe keine guten erfahrungen mit der Limberg Plastik gemacht. Wer von euch Kann mir Links geben wo ich darüber noch was lesen kann, da ich dem ganzen sehr skeptisch gegenüber bin und mich nachträglich nochmal einlesen will in das thema.


    Anna

    Krankenhaus und OP die 5.

    Hallo ihr lieben :-)


    Montag gehts für mich das 5. mal unters Messer. Ich habe ein Krankenhaus gefunden welches einen Spezialisten auf dem gebiet Steißbeinfisteln hat.


    Wisst ihr wie toll es ist, wenn man bei einem Arzt ist und nicht blos Steißbeinfistel Nr XX am tag ist, sondern ein MENSCH, der beachtet werden will?Ich war so erstaunt das es solche Ärzte wirklich noch gibt. Auch die anderen Ärzte und Schwestern waren so nett.


    Montag um 9 Uhr darf ich ins Krankenhaus und werde auch noch am selben Tag operiert. Ich kann also ab dann nichtmehr mitlesen, was ich sehr sehr schade finde.. da ich Euch gerne auf dem Laufenden halten würde. Vielleicht darf ich ja auch mal raus in die Stadt und such mir ein Internetcafe von wo aus ich Euch berichten kann wie es mir geht und was man nun macht.


    Ich wünsche Euch, das Ihr Gesund bleibt oder es ganz schnell werdet und das euch diese Fisteln nicht weiterplagen!


    Also, lasst es Euch gut gehn... und sobald ich wieder kann melde ich mich, was die nun dort in dem Krankenhaus in Osnabrück gemacht haben und wie es mir damit geht.


    Anna