@ispup

    Hallo !


    Wie ich schon vermutet hatte. ES HANDELT SICH HIERBEI UM EINE ANALFISTEL !!!!!!! Die Steißbeinfisteln haben nichts, aber auch gar nichts mit Analfisteln zu tun, es besteht nämlich so gut wie nie eine Verbindung zum Afterkanal. Deshalb stimmen diese Risiken auch nicht mit denen einer Steißbeinfistel überein. Macht Euch doch nicht so verrückt !!!!


    Gruß


    Ralf

    @RobertD

    Hallo,


    du hast geschrieben, dass du dich für eine Klinik in Berlin entschieden hast? Würdest du sagen, für welche und wie du darauf aufmerksam geworden bist? Interessiert mich brennend. Habe mich auch schon 2x in Berlin operieren lassen, unterschiedliche Häuser - meiner Meinung nach war beides ein KLogriff...


    gruss mirena

    @mirena zwei

    Anhand Deiner Beiträge sehe ich, dass es sich bei Dir um eine Analfistel handelt, ist das richtig!? Wie hier auch schon beschrieben, ist das natürlich schon etwas anderes als ein PS.


    Also ich werde höchst warscheinlich ins St.Marienkrankenhaus gehen. Die haben sich u.a. auf Darmerkrankungen spezialiesiert. Es wurde mir von einem Internisten empfohlen und in meinem Verwandtenkreis waren auch schon zwei in der Klinik, und waren sehr zufrieden. Ist eine relativ kleine Klinik (glaube ca. 250 Betten), die sehr modern ist (1993 gebaut glaube ich). Das Essen soll super sein (gibt auch ein Buffet) und sieht aus wie in einem Hotel. Ausserdem liegt sie ziemlich nah bei mir zu Hause.


    In welchen Krankenhäusern warst Du denn!? Was hast du für (negative) Erfahrungen gemacht. Würde mich natürlich auch sehr interessieren.

    @RobertD

    also ich habe jetzt vor 6 Wochen meine 3. OP hinter mir. Tja, was es nur wirklich ist, wüsste ich auch gern. Jedersmal wird behauptet, das es eine Analfistel ist und nach der OP heist es dann 'Wir haben nix gefunden' (sprich keine Verbingung zum Darm -> keine Analfistel). OK, eine Steissbeinfistel ist es auch nicht, Location stimmt nicht. Aber sonst finde ich mich eher hier im Treat wieder. Habe mich auch in 3 verschiedenen KH operieren lassen, 1x in HH (KH Drei Eichen) und 2x in B (Maria Heimsuchung und Uni KH Benjamin Franklin). Was halt bei allen gleich war, ist die offenen Wundheilung, also keiner wollte die Wunde zunähen, wie man manchmal liest. Negativ für mich ist, dass es immer wieder kommt - also wozu dann die OP??? Und jetzt nach den 6 Wochen, die Wunde ist noch nicht ganz zu und es suppt schon wieder - und das ist kein Wundwasser, es ist eindeutig Eiter, der von der Fistel abgesondert wird. Also bin ich mega enttäuscht und weiss nicht mehr, was ich machen soll? Aber warum sind die denn nicht in der Lage die Dinger richtig zu operieren?


    Enttäuscht war ich auch, als der Arzt meinte er hätte 8cm tief geschnitten - vorher war aber eindeutig bekannt (durch CTBilder) der Herd liegt 12 cm tief. Da frag ich mich natürlich, was soll das? Na, ich muß morgen wieder zum Arzt und mal sehen was der dazu sagt. Also alles in einem für eine sehr unbefriedigende Sache...

    @ mirena zwei

    Das ist ja schrecklich! Wie kann sowas denn überhaupt angehen ? So ne OP und vorallem die Zeit danach ist super-unangenehm...wissen das die Ärzte denn nicht ?


    Schlimm ist auch, dass man offenbar keine Vernünftige Antwort von den Doc's bekommt, warum sie nichts finden, was es überhaupt ist und was man noch unternehmen kann.


    Es scheint fast so, als ob sich die Ärzte nie ausreichend ZEit für ihre Patienten nehmen (ich respektiere die Arbeit der Ärzte schon und weiß, dass sie einen harten Job haben, der viel Zeit in Anspruch nimmt - aber auch Patienten haben Rechte, die mE nicht genügend beachtet werden)


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du von dieser Sache bald befreit wirst und Dir diese Fistel keinen Ärger mehr macht.


    FF

    ich glaub es geht wieder los

    hallo zusammen,


    wurde im februar wegen eine steissbeinfistel operiert. im juli bekam ich wieder schmerzen, da meinte der arzt es wäre wahrscheinlich ein faden, der nicht ganz entfernt wurde und sich entzündete.


    und jetzt bekomme ich seit freitag abend wieder höllische schmerzen. kann nicht mehr liegen sitzen oder laufen, hab echt schlimme schmerzen. also morgen wieder arzt.


    er meinte im juli aber er hätte alles entfernt. mir kommt es eher so vor als würde mein steissbein sehr empfindlich auf druck reagieren. denn ich bin ca. 2 std. auf der gleichen stelle gesessen und habe ein videospiel gespielt. oder hab ich doch wieder eine fistel bekommen? hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht.


    gruss

    Hallo Lili18!

    Das hört sich leider fast so an, als wäre es erneut eine Fistel. Ich hatte auch ein drückendes, unangenehmes Gefühl, bzw eine Druckemfindlichkeit. Es war geschwollen, dick und rot...tja und es war eine erneute Entzündung.


    Ich vermute (befürchte) mal, dass sich auch bei Dir unter der früheren Wunde ein Fistelkanal gebildet hat, der nun wieder "drückt", weil er sich entweder weiter ausbreiten will oder bereits Eiter mitsich führt.


    Dein Arzt sollte mal mit einer Sonde nachschauen. Das ist zwar unangenehm und auch etwas schmerzhaft, aber es könnte Sicherheit geben.


    Gruß


    Fistelfeind

    hallo fistelfeind!

    danke für die schnelle antwort! ich befürchte schon das schlimmste!!! manchmal denke ich, das es wahrscheinlich nur immer wieder kommt, da man dieses blöde ding immer im hinterkopf hat. es ist zum verzweifeln!


    beim letzten mal hat der doc mir mit der spritze nur das eiter raus gezogen. diese schmerzen waren schlimmer als alles andere bisher. da war die op ein klacks!


    na ja, danke jedenfalls


    gruss

    ich glaub es geht wieder los....

    ach ja noch etwas. bevor ich damals die op hatte, hab ich ca. 1-2 jahre damit gelebt. am ende aber mit höllischen schmerzen deshalb op. jetzt bekomme ich auf einmal schmerzen, die sich vorher nicht mal angedeutet hatten. und dann gleich so schlimm!?


    einfach von heute auf morgen? das ist irgendwie eigenartig, weil es so schnell ging.


    ich melde mich wenn ich genaueres weiss.


    gruss

    Schmerzentwicklung

    Also ich finde diese sehr schnelle Schmerzentwicklung etwas seltsam. Aber vielleicht ist da ja jeder Körper etwas anders.


    Bei mir hat es immer einige Tage gedauert, bis sich die "Richtigen" Schmerzen entwickelt haben. Am Anfang nur bei genauen Druck zuspüren, hat es meist ca. 5 tage gedauert, bis die schmerzen richtig doll waren (kein sitzen, kaum liegen möglich). und der Abszess schon deutlich sichtbar (rötung, schwellung) kurz vor dem platzen war.


    Das sich aber scheinbar innerhalb von 2-3 Stunden starke Schmerzen bilden, ist bei einer "normalen" Entzündung eigentlich komisch. Ausser sie war schon vorher da und du hast es nicht gemerkt, bzw. "wolltest" es nicht merken.

    OP Morgen

    hallo,


    hatte letzte woche schon mal hier rein geschrieben. war eben im kh - morgen ist die op. es wird nach karydakis operiert und vernäht. bin total happy irgendwie, dass die wunde nicht offen gelassen wird. melde mich wieder.


    grüße lautz

    Hallo!

    Bei mir wurde auch vor etwas mehr als 2 Jahren so ein Ding diagnostiziert. Der Chirurg, bei dem ich war hat gesagt, dass man es entfernen müsste, wenn es Beschwerden bereitet. Bis jetzt hat es mir keinerlei Beschwerden verursacht. Manchmal treten auf Druck kleinste Mengen klarer Flüssigkeit aus, seltener auch Blut (noch viel weniger). Über die Nacht klebe ich mir immer ein Pflaster mit Betaisodona drauf. Eine Öffnung ist nicht zu erkennen, aber die Flüssigkeit wird wahrscheinlich aus irgend einem kleinen Löchlein rauskommen...


    Was sagt ihr dazu?

    @Maverick93

    Hallo, Maverick,


    auch wenn Du zur Zeit keine größeren Beschwerden hast, solltest Du ernsthaft in Erwägung ziehen, den Pilonidalsinus demnächst operativ entfernen zu lassen. Denn aller Voraussicht nach wird Dein jetziger, halbwegs beschwerdefreier Zustand nicht für immer so bleiben. Vielmehr zeigt die Erfahrung, daß die Beschwerden sich eines schönen Tages - in ein paar Jahren, Monaten oder auch Wochen - so stark verschlimmern, daß man um eine OP ohnehin nicht herumkommt. Berichte darüber findest Du in diesem Forum/Thread ja zur Genüge.


    Bei mir hat es vom Auftreten der Symptome, die Du jetzt beschreibst, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem - quasi über Nacht - eine riesige und sehr schmerzhafte Eiterbeule am Steiß entstand und ich mich einer OP unterziehen mußte, ungefähr neun Monate gedauert. Also, laß es lieber gar nicht erst so weit kommen ...


    Viele Grüße nach Kärnten!


    Johannes