@Jens

    hallo jens!


    ich kann dir nur meine persönlichen erfahrungen mitteilen und kann also nicht sagen wie es bei dir wird, aber meine fistel war nicht entzündet und ich war mit der op wohl auch recht früh dran, jedenfalls wurde "nur" 4cm lang geschnitten und bis auf den steiß (das muss wohl immer sein wegen rezidive) und danach zugenäht. ich konnte nach 3 tagen auf jeden fall noch NICHT sitzen und auch nicht als beifahrer. bin nicht überempfindlich aber die wunde ist wirklich nicht sehr belastbar. vielleicht geht es mit viel schmerzmitteln, aber raten würde ich es dir nicht. um sicher zu gehn solltest du mit nem arzt sprechen. ach ja und alle zwei tage muss ich zum verbinden.


    hoffe ich konnte dir ein wenig helfen


    gruß


    manu

    Alles überstanden

    Hi @ all,


    Vor ungefähr 2 wochen habe ich hier eingeschrieben, dass ich auch an einem Steißbeinfistel operiert werde.


    Ich wurde am Montag vor 2wochen operiert und weil ich es eilig hatte, hat der doktor die wunde zugenäht und ein schlauch in die wunde gesteckt der mit einer vakuumflassche verbunden war. Auf diese weise sollte der eiter abfliessen, aber nix dar. nach einer woche hat die wunde wieder angefangen zu eitern und die nähte wurden aufgemacht.danach hat der arztjeden miorgen den grund der wnde sauber war, was mehr als schmerzhaft war. Ich muss nun ein paar wochen pang 4-5mal am tzag die wunde ausduschen.


    Was ich euch sagen will:


    AUF KEINEN FAlL DIE WUNDE ZUNÄHEN LASSEN!!!!


    Ich wäre innerhalb von 7tagen aus dem krankenhaus hätte sich die wunde nicht nochmal entzündet.


    Mein Rat:


    Habt keine Angst vor der OP, lässt die wunde nicht zunähen.


    Es wäre für mich nicht schmerzhaft hätte sich die wunde nicht noch mal entzündet, ich schätze bei euch wird es viel einfacher ablaufen.


    Der Arzt hat gesagt, dass das ein sehr einfacher eingriff ist also HABT KEINE ANGST DAVOR:!!!


    ich wollte nur meine erfahrungen weitergeben und werde dieses forum wahrscheinlich nicht nochmal besuchen...


    mfg,


    mUsTi

    OP trotz Eiterung 5 Wochen hinauszögern ?

    Hallo !


    Habe meine OP in der 3.KW.05 geplant, weil in der Vergangenheit meine Fistel ruhig war. Nun ist sie aber wieder aktiv geworden und meldete sich mit 2 Löchern zurück. Aus diesen Löchern kommt beim heraufdrücken auch Eiter. Es tut nicht sonderlich weh und es sind auch um die Löcher keine Reizungen zu erkennen. Zur Zeit fühle ich mich kränklich, da um mich herum alles Erkältet ist.


    Kann ich trotz eiternder Löcher noch warten, oder kann die Entzündung mich total verseuchen ???


    Gruß


    Ralf

    @ Ralf

    Hallo,


    also so wie sich das bei dir anhört, ist es genau so wie bei mir: 2 Löcher und starker Eiteraustritt beim Draufdrücken.


    So wie ich den Arzt verstanden habe, würde ich nicht so lange warten:


    1. Mich persönlich regt der Eiteraustritt ziehmlich auf, Hygiene usw.


    2. Es können sich weiter Fistelgänge bilden, die noch nicht siehst. Das würde heißen, dass deine OP in der 3.KW nur größer wird, weil der Arzt dann mehr rausschneiden muss.


    Ich bin gerade auf dem Weg zum Arzt und werde morgen operiert...endlich!!!


    Also Tipp von mir: Nicht lange warten....

    Oh je, Ralf...

    Tach malwieder, nach einiger Zeit der Abstinenz auch mal wieder was vom "Schieber", formerly known as "Rausdamit" 8-) :


    Bin jetzt zeitlich kurz davor, nach zwei Jobs am Donnerstag dann endlich mal wieder "vorstellig" zu werden, um die Wundbehandlung bzw. die von mir progostizierte OP4 anzugehen. Wobei ich trotz Wunde(n) und damit Exsudat (Wundwasser / Blut) nahezu schmerzfrei bin, wenn man "bestimmte Sitzhaltungen" als "unangenehm" empfunden ausklammert. Gibt halt ne Stelle seitlich der Rima Ani exakt halt an der Narbe, die mir "verknubbelt" vorkommt und damit sehr verdächtig... jedoch Eiter nein. Soweit ich das beurteilen kann.


    Und damit mal postwendend zu Dir, armer Ralf, denke ich an März zurück, so war es neben Blut ganz klar Eiter, welcher dem noch nicht operierten Sinus entfleuchte. Und rückblickend sehe ich genau darin "Alarmstufe Rot", sauschwer bis garnichtmehr zeitlich "in den Griff zu bekommen". Laienhaft ausgedrückt eine sehr böse Entzündung, die Dein Immunsystem stark beansprucht und ziemlich "in die Hose" gehen kann... angenommen, es verstopfen die Austrittsöfnungen (bei mir war es so), und der Druck durch massive Eiter und "sonstwas" Produktion geht weiter, bilden und verteilen sich unter der Haut ziemlich beängstigend große "Blasen". Unnötig darauf hinzuweisen, daß DAS sehr sehr schmerzhaft ist ?! Gehst meiner Meinung nach ein hohes Risiko ein. Und allgemein, jedoch wohl hoffentlich eher "platonisch", gibts dann ja auch noch das Risiko einer Blutvergiftung.... ?


    ...trotz allem "Kopf hoch" und "Gute Besserung !!" *:)

    @rausdamit

    Tja, ob es nun Eiter ist weiß ich auch nicht so genau. Eiter riecht normalerweise übel. Meine Frau meint auch es sei wohl eher Wundwasser, aber woher soll es denn nach 3 Jahren (lezte OP) kommen ??? Ich gehe mal davon aus, daß es Eiter ist. Obwohl, die stelle tut wirklich nicht weh, und sieht auch nicht entzündet aus.


    Nachdem meine Frau dort gestern Abend und heute mittag nochmal ordentlich rumgedrückt hat, merke ich von den Wunden auch schon nichts mehr. Ich hoffe zumindest, daß ich die nächsten 5 Wochen noch überbrücken kann, ohne daß ich davon krepiere. Ich hoffe nicht, daß sich eine Fistel innerhalb von 5 Wochen schlagartig vergrößern kann.


    Gruß


    Ralf

    @ralf / flachi > vergrösserung

    ich wünsche dir selbstverständlich alles denkbar gute, aber aus der eigenen leidvollen erfahrung möchte ich weniger pure angst schüren, als trocken anmerken: und ob sie das kann ! das volumen der subcutanen (die fiesen überaus schmerzhaften "beulen") fistel blasen hatte sich bei mir innerhalb von nur ca. 48h schätzungsweise versechsfacht. nicht, daß dafür platz gewesen wäre... wiegesagt, war bei mir hoch entzündlich geschwollener mist, aber das kann im prinzip jede(n) treffen, der gerade noch "funktionierenden abfluß" und damit druckausgleich hatte und dann plötzlich nicht mehr. rumdrücken ist übrigens auch ganz schlecht. mich auch selbst meinend, wenn man die nächsten 2 wochen sieht und noch eine unbehandelte fistel sein eigen nennt: es gibt für alle beteiligten nichts blöderes, als exakt zu weihnachten bei gerade notzbesetzten kliniken unters messer zu müssen. klar, auf der einen seite business as usual, für mich in meiner branche wird feiertags auch "ganz normal" weiterproduziert, jedoch: besser fühlen @ medizinischer versorgung werde ich mich ganz klar am donnerstag, wenn es heisst: "rausdamit, trau dich in die klinik, ab dafür..." LoL


    ..ach ja, in diesem Sinne "gute Besserung" ! *:)

    ist es normal...

    ... das die wunde nach 1 1/2 wochen wieder stärker schmerzt? kann mich kaum bücken. die naht ist jedoch sauber und auch nicht geschwollen, also keine anzeichen für eine entzündung, zumindest äußerlich. muss ich mir sorgen machen?

    Mut zur OP

    Hallo an alle Leidensgenossen,


    wie schon sehr viele in diesem Forum möchte ich kurz meine Geschichte zum Besten geben um euch etwas Mut zu machen.


    Begonnen hat es wie bei allen hier im Forum mit einer Schwellung, Schmerzen und so weiter. Ich war 18 Jahre alt und bin zum Arzt. Er öffnete den Abzess und sagte, dass es sofort operiert werden muss. Allerdings hatte ich überhaupt keine Lust auf dieses große Loch und es ging mir ja auch bald wieder besser. Also war das Thema OP für mich erst mal vom Tisch. Es folgten 17 Jahre mit regelmäßigen Schmerzattacken. Aber irgendwie konnte ich immer wieder den Abzess öffnen und habe nichts mehr unternommen. Mittlerweile hatte sich die Fistel schon sehr ausgebreitet und wurde immer unangenehmer. Vor zwei Monaten nun schwoll mein Hintern mal wieder an und die Schmerzen wurden unerträglich. Ich bin mal wieder zum Arzt und der sagte, dass nun endlich operiert werden müsse. Da jobmäßig gerade kein Stress war, bin ich ins Krankenhaus zum Vorstellen. Also wurde ein OP Termin gemacht. Das lief dann so ab: Freitag früh ins Krankenhaus, OP um 10 Uhr, aufgewacht um 11 Uhr. Ohne Schmerzen. Am zweiten Tag sollte ich ins Bad und die Wunde ausduschen. Als ich die Wunde das erste mal sah traf mich fast der Schlag. Ein riesen Loch bis auf den Knochen und runter bis fast zum After. Aber was will mann machen. Jetzt war es nunmal geschehen. Sonntags musste dann meine Frau kommen und die Wunde verbinden. Etwas Salbe rein,(fast egal welche haben die gesagt) mit zwei Kompressen ausstopfen, eine drüber und fertig.


    Montags dann Entlassung und Wunde dreimal täglich ausduschen und verbinden. Nach einer Woche zusätzlich die Wunde mit Kernseife auswaschen(kostet Überwindung). Falls sich weiße Stellen in der Wunde bildeten hat meine Frau diese mit Wattestäbchen weggekratzt. Dann alle zwei Wochen ins Krankenhaus zur Kontrolle.


    Jetzt sind sechs Wochen vergangen und die Wund ist fast komplett zu. Die Ärzt im Krankenhaus sind sehr zufrieden und ich habe keinerlei Beschwerden. Insgesamt war ich drei Wochen krankgeschrieben.


    So einfach und unkompliziert kann diese unangenehme Geschichte verlaufen. Wichtig ist meiner Meinung nach absolute Hygiene während der Wundheilungsphase, und ein gutes Krankenhaus. (Ich war in der Paracelsusklinik in Karlsruhe-Durlach)


    Gute Besserung an alle

    @Konrad

    Hallo, das hört sich ja gut an. Ich komme aus der Nähe von Baden-Baden und muss mich wahrscheinlich bald das 3. Mal unters Messer legen.


    Wie lange warst Du in der Klinik? Wie ist die Qualität der Pflege?


    Weiterhin gute Besserung.


    Martin

    @konrad

    Hallo !


    Habe mal ein paar Fragen:


    "Es folgten 17 Jahre mit regelmäßigen Schmerzattacken"


    17 JAHRE ??? In was für abständen kamen die und waren es nur Schmerzattacken, oder hattest Du auch regelmäßg Öffnungen mit Eiterausfluß, wenn ja, wie oft und wie lange


    "Mittlerweile hatte sich die Fistel schon sehr ausgebreitet und wurde immer unangenehmer"


    Wie hat sich das ausbreiten bemerkbar gemacht und was wurde immer unangenehmer ??


    "und Wunde dreimal täglich ausduschen und verbinden"


    3x täglich wurde Dir gesagt, oder hast Du das für Dich beschlossen. Ich wundere mich hierüber, weil man mir damals zwei Möglichkeiten gegeben hatte. 1x tägl. Betaisodona-Bad, oder 1x tägl. ausduschen.


    "Falls sich weiße Stellen in der Wunde bildeten hat meine Frau diese mit Wattestäbchen weggekratzt." Was sind das denn für weiße Stellen ??? Muß man darauf achten ????


    Wäre schön, wenn Du mir die Fragen bald beantwortest, meine nächste OP steht mir im Januar bevor und es ist die 5. und soll auch die letzte sein. Will dann eigentlich nur alles richtig machen.


    Achja, wieviel cm hast Du noch vom unteren Wundrand bis zum After ??? Bei mir war es beim letzten mal ebenfalls verdammt nah dran. Hab ein bißchen schiß, daß sie diesmal ganz drann müssen !


    Gruß


    Ralf

    Alles nicht so schlimm wie's klingt

    Hallo Fistelfreunde,


    hatte auch vor meiner OP so ziemlich die Hosen voll. Um es mal auf den Punkt zu bringen: ne scheiß Angst!


    Offene Wunde, diese dann täglich ausduschen, Tamponagen in die Wunde rein und wieder raus, nicht sitzen können, Schmerzen...


    Aber im nachhinein (OP genau vor 4 Wochen) war alles nur halb so schlimm (wie schon berichtet), eher irgendwie unangenehm. Klar man ist in seinem tun eingeschränkt aber von Schmerzen kann ich nicht berichten.


    Meine Wunde ist nun noch ca 0,5 cm tief und 4,5 cm lang, behindert mich aber im täglichen Leben kaum.


    Welche OP-Methode nun "besser" ist???Wer weiß das schon. Aber die Variante mit der offenen Wundheilung hört sich schlimmer an als sie ist, und der Heilungsverlauf dauert definitiv länger. Bei einem Bekannten wurde das zugenäht, der war viel schneller "gesund" und hat bisher keine Probleme.


    Trotzdem hoffe ich das der Chirog alles entfernt hat, und das es das erste und letzte mal war.


    In diesem Sinne allen gute Besserung

    An Martin74 und Flachi

    Hallo zusammen. Das sind ja ziemlich viele Fragen auf einmal. Also der Reihe nach:


    Also, ich bin Freitags in die Klinik und Montags entlassen worden. Das Krankenhaus wurde mir von meinem Hautarzt empfohlen. Es ist ein eher kleines Krankenhaus mit einer sehr guten proktologischen Abteilung. Dort werden ca. 50 bis 100 dieser Operationen im Jahr durchgeführt.


    Die Pflege im Krankenhaus selber bestand aus zweimal täglich verbinden. Wichtiger ist natürlich die Pflege nach der Entlassung zu Hause. Im Krankenhaus sagten sie zu mir, dass die Pflege komplett von einem Angehörigen übernommen werden kann. Allerdings gibt es viele Menschen die damit überfordert sind. Ist auch verständlich bei so einer großen Wunde.


    Wie oben schon gesagt muss man dann nur ca. alle 10 Tage zur Kontrolle ins Krankenhaus. Das Beste in der Klinik ist aber der Umstand, dass einer der Ärzte dieser Abteilung schon selber eine Steißbeinfistel hatte. Dadurch fühlt man sich sehr verstanden und bekommt auch gute Tipps von diesem Arzt.


    So jetzt zu Flachi


    Also in den 17 Jahren hatte sich fast ein Rhythmus im Entzündungsverlauf gebildet. Ca. alle drei bis vier Monate schwoll die Fistel über mehrere Tage stark an. Die Schmerzen wurden natürlich immer stärker und ich wartete darauf, dass sich die Fistel irgendwann öffnete. Das dauerte manchmal fast eine Woche. Dann kam sehr viel Eiter und Blut raus, aber der Schmerz war erstmal fast weg. Dann beruhigte sich das ganze und ich hatte wieder Pause bis zum nächsten Mal.


    Zum Ausbreiten:


    Angefangen hat die Fistel oberhalb vom Steißbein wo die Pobacken anfangen. Nach einigen Jahren entstand das erste mal eine Schwellung 10 cm weiter unten. Diese Stelle schwoll auch schon mal unabhängig von der anderen an. Unangenehm ist natürlich allein der Gedanke an einen verfistelten Hintern und die Sauerei mit dem Eiter.


    Der Arzt(der, der selber schon eine Fistel hatte) sagte zwei bis dreimal täglich ausduschen. Das Wundwasser, welches sich am Anfang in größeren Mengen bildet, stört die Wundheilung und ist auch so unangenehm auf der Haut. Ich fühlte mich nach dem Duschen und verbinden auch immer am wohlsten. Natürlich muss immer direkt nach dem Stuhlgang geduscht werden. Auch wenn man sich erst kurz vorher geduscht hat.


    Die weiße Stellen hat der Arzt bei der Kontrolle entdeckt. Da bildet sich teilweise so ein Belag der dann die Wundheilung stört. Der Arzt zeigte dann meiner Frau wie man diese Beläge vorsichtig mit einem Wattestäbchen wegkratzt. Ich selber habe diese nicht gesehen, da ich dort ja nicht hingucken kann.


    Abstand zum After nach Gefühl ca.1,5 cm.


    Alles Gute für deine OP

    meine op ist rum, ein erfahrungsbericht *g*

    hallo alle zusammen,


    wie versprochen jetzt noch mein erfahrungsbericht. also:


    ich kam gestern morgen um ca 9h bei dem arzt an. dann kam die anästhesistin und wollte mir das alles erklärn, da ich aber mal ne rettungssanitäter-ausbildung bei den johannitern gemach hatte, und ich ihr das auch sagte ging das eher kurz von statten. dann bin ich in eines dieser "flügel-hemdchen" geschlüpft und zu fuß ab in den op und auf die trage, nadel gelegt, betäubungsmittel rein und weg war ich, das war um ca 9:30h. um 10:20h bin ich dann langsam aufgewacht und um 10:50h war ich wieder klar im kopf. keine schmerzen, kein druckgefühl, garnix, wahrscheinlich hat das schmerzmittel noch gewirkt. so gegen zwölf gabs dann zwei tassen kaffee und 4 zwieback zum essen, um 16h dann nen joghurt. so gegen sechs, halb sieben, dann abendessen, ne suppe, ne brezel und 2 belegte brote. ich war den ganzen tag über fit, konnte laufen, aufs klo gehn, sitzen und auch auf dem rücken liegen. ich habe den tag dann damit gebracht fern zu schaun und hab mich mit meinem zimmernachbarn unterhalten, der auch morgens wegen was anderem operiert wurde. alles kein streß, hätte der arzt mich gelassen wäre ich auch nach hause gegangen so fit war ich. erst abend dann so ab 22h oder so, hat sich mein hintern mit mittleren druckschmerzen bemerkbar gemacht. war aber nicht so schlimm. dann hab ich ne schmerztabelette genommen und hab eigentlich gut geschlafen (wäre mein zimmernachbar nicht morgens um dreiviertel fünf auf die glorreiche idee gekommen den tv anzumachen und voll aufzudrehn weil er nicht schlafen konnte...grmpf...aber nachdem ich ihn angemotzt hatte hat er gottseidank aus gemacht *g*)


    nachdem wir dann heute morgen um 7h geweckt wurden und es ein frühstück mit ei und kaffee gab, kam nochmal kurz der arzt und hat sich nach unserem befinden erkundigt. seine assistentin hat mir dann den verband gewechselt und sagt die narbe würde sehr gut aussehen. selbst konnte ich rein garnix sehn, die narbe is halt genau in der pofalte *g*


    joah, das wars auch schon, nachdem sie mir dann noch gesagt hat ich soll versuchen den verband so lange wie möglich trocken zu lassen, bzw wenns mal neu verbunden wird soll ich drauf achten dass die narbe danach wieder völlig trocken is, konnte ich auch schon wieder gehn und bin mit der straßenbahn heimgefahrn.


    nun sitze ich schon seit gut 3 stunden am rechner und hab keine schmerzen, ein leichtes druckgefühl zwar, aber das kann man nun wirklich nicht schmerz nennen (und das ohne schmerzmittel!)


    weiterhin wurde mir noch gesagt, könne ich wenn ich zeit hätte und in der stadt wäre am montag nochmal vorbeikommen, dann würden die sich das nochmal anschaun und auch nen neuen verband drauf machen, wenn nicht wäre auch nicht schlimm, so lange der verband noch drauf, trocken und sauber ist und ich keine schmerzen habe. nur wenn ich veränderungen bezüglich der schmerzen merke oder sonstwie das gefühl habe es stimmt irgendwas nicht, soll ich auf jeden fall nochmal anrufen und dann auch vorbeikommen. zu diesem zweck habe ich sogar die handy- und privatnummer des arztes bekommen.


    also alles in allem bin ich bis jetzt hochzufrieden: schnelle op, narbe sieht gut aus, fast keine schmerzen zu keinem zeitpunkt, guter service (tv und telefon auf dem zimmer, snack, abendessen und frühstück) und alles in allem unkompliziert. zuzahlen muß man für den service lediglich 20,30€, das ist mir dann eine so schnelle abwicklung meines "problems" aber auch wert.


    und wer jetzt wissen will wo ich da war: http://www.optima-klinik.de


    evtl. melde ich mich nochmal wenn in 12-14 tagen die fäden gezogen sind (oder auch einfach nur die knoten abgeschnitten sind, es handelt sich nämlich um selbstauflösende fäden)


    weiterhin alles gute an alle gequälten...


    mfg Sauron