Halb so wild!?!

    Hatt´ich ´nu Glück? Bin nach drei Tagen Schmerzen mit der Fistel ins KH...is ´nu 10 Tage her, sitz hier ganz fröhlich, Loch wird täglich kleiner und Schmerzen waren nur die ersten 3-4 Tage ernsthaft vorhanden.;-D

    Haaaaa Glück?
    !!!!!!!

    Also ich hatte auch keine Schmerzen mehr, nachdem der Chirurg des Mistding aus meinem Allerwertesten geschnitten hatte, im Vergleich zu vorher ohnehin. Auch ich wurde schon nach drei Tagen sofort operiert, also nix mit warten und all sowas. Was mich allerdings nach wie vor verwundert, wieviele Menschen doch unter dem PS leiden, auch in der näheren Umgebung und niemand sacht da was dazu

    Ich für meinen Teil hab vor meiner Erkrankung gar net gewusst, daß es sowas überhaupt gibt %-|. Danach war ich aber sowas von erstaunt, wieviele Menschen doch auch schon eine PS OP hatten.


    Und bei allen war nach der einen OP denn auch Ende der Fahnenstange, also nie mehr was damit zu tun gehabt. Sogesehen also auch recht positiv, denn alles in allem sind es doch die sehr sehr große Mehrheit, die nach einem solchen Eingriff auch Ruhe haben.


    So des wollt ich an dieser Stelle einfach auch mal loswerden, denn es sind hier ja meist sehr viele, die eben immer wieder mit dem PS geplagt sind.


    Ich hoffe für mich, nach nunmehr 5 Monaten, daß auch ich zu den Glücklichen gehöre und des Mistding ein für allemal ausgerottet habe. Übrigends schrieb da einer was von Zucker in die Wunde. Sehr interessant, denn mein Hausarzt hat mir des auch empfohlen, einfach bei jedem Verbandswechsel eine Prise Zucker rein ;-). Hab ich gemacht, zwar nicht jedes mal doch aber so jedes zweite oder dritte mal, soll ein altes Hausmittelchen sein. Also geschadet hat es meiner Ansicht nach jedenfalls net :)^.


    Allen Leidgeplagten gute Besserung und keine Schmerzen mehr *:)

    6 Wochen später - von der Fistel (anscheinend) GEHEILT

    Hallo zusammen,


    wie versprochen melde ich mich nun noch einmal, da ich alles überstanden habe. Heute morgen, also 6 Wochen und 3 Tage nach der OP, war ich noch einmal zur Vorstellung in der Ambulanz des Krankenhauses, das auch die Fistel entfernt hatte. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt bin ich geheilt von dem "Mitbewohner". Der behandelnde Arzt drückte gezielt auf der Narbe (5-6 cm lang) rum, um zu prüfen, ob das Ganze ohne Hohlraumneubildung ganz von unten zugewachsen sei, was er mir bestätigte. Wenn sie wieder komt, dann haben die Ärzte auf jeden Fall keine Schuld, dann ist es einfach Veranlagung meinerseits.


    Es ist wunderbar, nach der langen Zeit mal wieder ohne Verbände oder Kompressen oder ähnliches in der Unterhose "pur" rumlaufen zu können!!


    Die Narbe ist im Übrigen auch kosmetisch recht ansprechend geworden. Jetzt muß ich halt nur den Bereich lenbenslang haarfrei halten, aber auch daran gewöhnt man sich. Optisch liegt sie vollkommen in der Gesäßspalte und ist damit kaum sichtbar.


    ALSO:


    keine Angst vor der OP. Es ist erstens meistens nicht schlimm und zweitens relativ schnell geheilt selbst bei offener Wunde. Ich gebe nur jedem noch mal folgende Tipps:


    - Laßt euch operieren BEVOR sich die Fistel entzündet oder NACHDEM ein entzündeter Abszeß abgeheilt ist nach Entlastungsschnitt.


    - Sucht euch einen Arzt, der die Wundbehandlung konsequent mit ALGINAT durchführt.


    Wer mehr wissen will, den verweise ich auf meine anderen Berichte hier im Forum.


    Ich wünsche jedem Leidensgenossen, daß er so viel Glück hat wie ich anscheinend hatte.

    Lebenslang haarfrei??

    Ich befinde mich momentan bei einem Chirurgen in ambulanter Behandlung. Wir haben die Fistel jetzt erstmal durch tägliches Spülen ruhiggestellt. D.h. die Entzündung ist jetzt erstmal weg. Nach Ostern lasse ich mich ambulant operieren. Ist dann meine 3. OP. Wird wieder radikal operiert.


    Zum Thema Enthaaren meinte mein Chirurg, dass das völlig nutzlos sei, weil man die Haarwurzeln und -bälge (??) dabei nicht entfernt, und eine Fistel, trotzdem immer wieder auftreten kann.


    Was ist denn nun richtig? Enthaaren oder nicht?


    Allen gute Besserung und viele Grüße


    Martin

    @Martin74

    Da gibt es unterschiedliche Meinungen, hab jetzt aber auch schon ziemlich oft gelesen dass die gegend um die Narbe UNBEDINGT haarfrei gehalten werden sollte. Deshalb "darf" meine Freundin jetzt auch alle paar Wochen mal ran.... Zupft dann immer mit ner Pinzette die Haare rund um die Narbe und hat dabei auch schon ziemlich oft quer in die haut gewachsene Haare entdeckt und entfernt hat. Meine OP war im Sommer 2003 und bis jetzt -toitoitoi- kein rückfall. Grüße an alle!

    Wunde geht nicht zu !

    Hallo zusammen, ich bin 1995 mal mit so einer sch.... fistel konfrontiert worden. Wurde mit OP entfernt, 3 Wochen Krankenhaus, weitere 3 Monate bis die Wunde zu war. Seitdem bibt es aber eine kleine stelle, die nicht zugeht. Ich war bei 4 Ärzten (Chirurg, Hausarzt, Derma...)


    Die haben sondiert und sondiert aber nichts gefunden ! Kein neuer Fistelgang. Die Wunde geht und geht nicht zu, ich habs mit betaisodona zur Desinfektion versucht, sowie iruxol (enzymatische wundreinigung)


    hilft aber alles nichts. Hat vielleicht hier jemand eine Idee ?


    Ich wäre sehr dankbar !

    @infernomadness

    Hallo erst mal!


    Ich weiß jetzt nun wirklich nicht, obdie Wunde schon nicht zu lange offen ist, als dass sie noch zuwachsen kann. Aber probieren kann man alles einmal und ja nicht aufgeben, das wäre das Allerschlechteste, was man nur machen kann!


    Bei mir ist die Wunde auch ewig nicht zugeganen sehr große Angst, mein "Popo" müsste ein drittes Mal unters Messer. Die Methode,d ie man bei mir dann eingesetzt hatte, wird nicht von allen Ärzten empfohlen, da sie die Haut etwas austrocknet. Es handelt sich hierbei um Natriumchloridlösung, die man in jeder Apotheke für ein paar Euro erwerben kann. Als ich Enzymatische Salben und Antibiotika auf die Wunde auftrug, sagte mir ein Medizinstudent, dass dies der falsche Weg sei, um die Wunde heilen zu lassen, denn diese besagte Salben halten den Wundheilungsprozess erheblich auf!


    Ich hoffe dir doch ein wenig weiterhelfen haben zu können!


    Simon

    wundheilungsprobleme

    hallo!


    bei mir war die wunde nach ca. 4 Monaten auch nicht weiter geheilt... jetzt hab ich am Montag angefangen, 2x tgl mit einem Cystus-Sud zu baden (hat einen sehr hohen Polyphenolgehalt --> festigt das Gewebe und steigert die Widerstandsfähigkeit der Haut...gibts in der Apotheke). ich muss gestehen, dass ich anfangs sehr skeptisch war, aber es hilft! sonntag war die Wunde noch ca. 2 cm lang, jetzt ist sie noch 1 cm lang... was für ein unterschied!


    außerdem war ich heute bei einem wundspezialisten - die Wund wurde noch einmal ausgeschabt und angeätzt und jetzt soll ich 2x tgl baden - einmal mit Betaisodona, einmal mit Cystus...


    Bei chronischen Wunden hilft sonst vielleicht auch das wundzentrum hamburg weiter (http://wundzentrum-hamburg.de), da gibt es auch links zu anderen städten und ärzten...


    gute besserung! :-)

    re: vielen Dank !

    Hallo Boarder59 und randi, vielen Dank für die Tips ! Ich wusste nicht mal, das es Wundspezialisten gibt. Ich bin von einem Chirurg zum anderen gelaufen... Ich probier die Natriumchloridlösung mal aus und nehme Kontakt mit einem Arzt in der Liste auf !


    Nochmal vielen Dank und Gruß...


    infernomadness

    Steißbeinfistel: Nachbehandlung????

    hallo zusammen,


    mich interessiert, was nach einer operation die beste nachbehandung sein könnte, da ich 3 meinungen von 3 ärzten habe :-(


    ich bin am 26.01. in köln-weyertal operirt worden,steißbein-fistel, schnitt ca. 7 cm lang, etwa 3cm tief.


    der chirurg meinte: 3 x täglich ausduschen und die wunde mit PANTHENOL-SALBE - mullbinde einstreichen.


    ..und dann sollte ich mich beim arzt melden der mich eingewiesen hat.


    dieser arzt (dr.fiedel-köln) meinte, die PANTHENOL-Salbe weg lassen, garkeine salbe verwenden, nur ausduschen, 3 x täglich, und mit einer mullbinde belegen.....und das wars....


    das erschien mir sehr seltsam....so ohne jedes medikament......


    dann bin ich zum hausarzt (ex-chirurg).


    der meinte, 2 x ausduschen reicht.....und ich soll in stück mullbinde bestreichen mit der SALBE: IRUXOL N.


    was habt ihr für medikamente ??


    nehmt ihr z.B. BETA-ISADONA bim ausspülen und danach dann eine SALBE??


    ich bin für jeden Tipp dankbar.


    liebe grüße


    Alex

    @alexköln

    Hallo Alex !


    Ja, die Erfahrung habe ich auch gemacht. 3 Ärzte, drei Meinungen. Das liegt ganz einfach daran, daß es kein Patentrezept gibt. Ich dusche die Wunde morgens mit klarem Wasser aus. Anschließend fülle ich die Duschwanne mit warmen Wasser und tu dort Kamille hinein und nehme ein 10 Minütiges Sitzbad. Anschließend fahre ich zur Ambulanz und lasse mir die Wunde tamponieren.


    Damit fahre ich eigentlich sehr gut. Da ich bereits 5 Mal an der Sinus P. operiert worden bin kann ich vergleiche zu den vorherigen NAchbehandlungen ziehen. Damals habe ich ausschließlich 1x am Tag ein Sitzbad genommen. Ich hatte beim verbinden trotz Bad immer noch sehr viel Wundsekret in der Wunde, was sicherlich nicht positiv zur Wundheilung beigetragen hat. Diesmal dusche ich wie gesagt aus. Beim Verbinden ist die Wunde jetzt immer schön sauber. Das Sitzbad nehme ich nur, damit die Schwellungen zurückgehen und die Wunde sich von den Strapazen erholt.


    Zudem nehme ich seit der OP ein homop.Mittel "Arnica D6". Das sind Kügelchen, die wenn man ganz fest daran Glaubt zu einer positiven Wundheilung verhelfen sollen. Ich muß sagen, so wie ich es mache tut es mir sehr gut und die Wundverheilung läuft gut wie noch nie. Die Erfolge, die ich die lezten 2 Wochen gemacht habe, hatten in den letzten Wundheilungen länger gedauert.


    Gruß


    Ralf

    Steißbeinfistel

    Hallo an alle Steißbeinfistler,


    ich will hier mal den Leuten, die Ihre OP noch vor sich haben mal ein bischen Mut machen! Hatte nämlich voher echt Schiss davor!Mir hat dieses Forum auch geholfen!


    Ich hab heute genau vor vier Wochen im Krankenhaus gelegen und auf meine OP gewartet! Meiner Steißbeinfistel sollte der Gar aus gemacht werden!


    Zur Vorgeschichte: Ich hatte dieses Mistding schon etwas länger! Ca. 5 Jahre!!!!! war Sie mein ständiger Begleiter! Da ich aber schon von solchen Operationen gehört hatte, habe ich sie bewußt ignoriert! (Hat mir auch keine Probleme gemacht, nur manchmal wenn ich, z.b. beim Sport auf den Allerwertesten gefallen bin!)


    Als ich dann im Dezember '04 einen kleinen Pickel entdeckte, der ein bisserl wässrig war und beim ungünstigem Liegen weh tat, bin ich dann doch mal zum Arzt! Und was soll ich Euch sagen, der Arzt sagte mir die Diagnose :Steißbeinfistel! Operation so schnell wie möglich! Na toll dachte ich, vor Weihnachten, nee das schieb ich bis ins neue Jahr! (Jetzt hatte ich so lange gewartet)


    Am 13.Januar 2005 war's dann soweit, und was hab ich mir Gedanken gemacht! Wie lange dauert's, wann kann ich wieder sitzen oder liegen, was ist mit dem menschlichen Bedürfniss??


    All diese Fragen hab ich mir gestellt, aber wie sich jetzt, 4 Wochen später herausstellt, völlig zu unrecht!


    Die OP (Vollnarkose) hat noch nicht mal ne Stunde gedauert!


    Das Loch war ungefähr 6-7 cm lang und 3-4 cm tief! Hört sich immer heftig an, aber ist halb so wild! Direkt danach hat's ziemlich heftig geblutet, das war aber nach 2 Tagen vorbei!


    Nach 5 Tagen im Krankenhaus bin ich dann entlassen worden!


    Zu hause hab ich dann schon wieder gesessen und gelegen wie zu alten Zeiten! Ich hab's zwar gemerkt aber fast ohne Schmerzen!


    Ich sollte dann täglich die Wunde ausduschen (was mich am Anfang ein wenig Überwindung gekostet hat, ist aber auch halb so wild) Pflaster drauf und ab zum Hausarzt! Der hat dann das Loch austamponiert! Das geht jetzt 4 Wochen schon so! Läuft alles sehr gut, toitoitoi!


    Bin nach 2 Wochen nach der OP schon wieder gejoggt und arbeiten gegangen!


    Also für alle die das noch vor sich haben, nicht so viele Gedanken machen! Ist echt halb so wild, muß aber gemacht werden!


    Viele Grüße und allen Gute Besserung!!!


    Mario

    Fragen zur offenen Wundheilung

    Hallo !


    Hatte heute mal wieder ein tragisches Erlebnis im Krankenhaus.


    Die Schwester fragte den Arzt, ob man nicht langsam mit dem tamponieren aufhören könne. Der Arzt schaut in die Wunde und meint: Ganz unten bildet sich ja eine neue Fistel. Ich war geschockt und fragte ihn was er damit meinte. (Er ist Ausländer und kann sich nicht richtig ausdrücken.) Er meinte, er reißt mit der Pinzette die Haut ein und dann kann man es wieder austamponieren. Häää ?


    Meint er jetzt da bildet sich eine Fistel, oder meint er, es hat sich ein Hohlraum gebildet, der mit Haut überwachsen ist.


    Hmmmmm...


    Hattet Ihr während der Wundheilung auch schon Erfahrungen mit gebildeten Taschen, die wieder geöffnet wurden ????


    Ich glaube einfach nicht, daß sich 3 Wochen nach einer OP eine neue Fistel bilden kann...


    Gruß


    Ralf

    @flachi

    Hey Ralf,


    nehme mal stark an, dass er einen Hohlraum meinte.... Mein (nach-) behandelnder Chirurg hat immer sehr genau darauf geachtet, dass die Wunde austamponiert wurde und somit das "Loch" schön von unten zuheilt. Das wurde-so gut es mit dem tamponieren mit der kleiner werdenden Wunde noch ging-auch bis zum vollständigen Schliessen der Wunde durchgezogen. meine OP war im Sommer 2003 und bis jetzt-toitoitoi-alles super gelaufen und keine Anzeichen einer neuen Fistel. Schöne Grüße!

    Fragen über Fragen

    Hallo an alle Leidgenossen,


    mich hat es jetzt leider auch "erwischt". vor 2,5 Wochen wurde mir von meinem Hausarzt diagnostiziert, nachdem ich eine schmerzhafte Beule in der Nähe des Steissbeines bemerkt habe, aus der dann auch eine schleimige dickflüssige rote Flüssigkeit austrat.


    Mein Hausarzt verschrieb mir eine Salbe zur Behandlung und ich sollte nach 2 Wochen nochmal vorstellig werden, was ich dann auch tat. Bei diesem Besuch schaute sich der Kollege von meinem Hausarzt (warum auch immer) sich die Geschichte an und meinte die Entzündung sei zurückgegangen.


    Dann bekam ich noch zu hören, dass mein Hausarzt wohl in meine Krankenakte schon den Hinweis geschrieben hatte, das die Fistel herausgeschnitten werden soll. Dieser Arzt war aber wiederum anderer Meinung, da die Fistel wohl seiner Meinung nach wiederkommen könne und die Heilungszeit ja auch nicht gerade von kurzer Dauer sei.


    Nun stehe ich so ein bisschen zwischen den Stühlen. Ich habe mich schon etwas durch dieses Thema hier im Forum gelesen und würde das Teil dann wohl doch lieber rausschneiden lassen solange es sich nicht wieder entzündet hat.


    Nun habe ich da aber noch einige Fragen:


    1. Wie lange nach der OP kann man nicht sitzen? Ich habe zwar den ganzen März über Semesterferien und von der Arbeit werde ich denke ich durch Krankenschein befreit, aber sobald die Schule wieder losgeht würde ich gerne wieder in mein Studium einsteigen. Das Problem ist, dass ich dort zweimal die Woche, jeweils 3 Stunden auf einem eher unbequemen harten stuhl sitzen muss und ich mir nicht die Blöße geben möchte mich vor 50 Leuten auf einem Sitzkringel (heisst das so?) niederzulassen.


    Also nach welcher Zeit kann man wieder normal sitzen?


    2. Wie hoch ist in etwa die Wahrscheinlichkeit, dass ich in naher Zukunft wieder so eine Steissbeinfistel an meinem Hinterteil entdecke?


    3. Ab wann ist Sport nach der OP wieder ein Thema für mich? Muss ich da warten bis es komplett wieder zugeheilt ist.


    4. Wie lange dauert der komplette Heilungsprozess erfahrungsgemäß?


    5. Kennt Jemand eine gute Klinik in Hamburg mit der er positive Erfahrungen gemacht hat?


    Vielen Dank für die hoffentlich erfolgenden Antworten.


    Gruß aus Hamburg


    Micha