Ich hatte auch mal 1 Dornwarze und die alleine sorgte für große Schmerzen! :-(


    ich konnte auch nicht mehr richtig laufen, hab 3 Paar Schuhe einseitig abgewetzt, weil ich so krumm ging, nur um den Punkt wo die Warze war nicht zu belasten.


    bei mi ging sie dann mit Säure weck, dauerte aber mehrere Wochen: 2mal am Tag betupfen, abends 20min Fussbad mit groben Meersalz. und irgendwann löste sich dieser "Dorn" von alleine.


    hast du das schon versucht?

    Das habe ich mehrfach probiert über einen langen Zeitraum.


    Zuerst habe ich mir Salizylpflaster besorgt (Guttaplast) die wurden mir in der Apotheke empfohlen.


    Dann habe ich Clabin genommen, dann Verrumal.


    Zwischendurch hatte ich ein besonders aggressives Ätzmittel, ich weiß nicht mehr wie es hieß, irgendwas mit A am Anfang. Das durfte man nur einmal pro Woche auftragen. Das habe ich beim ersten mal nicht beachtet und hatte eine üble Lymphangitis. Die Warzen haben höllisch geschmerzt aber sind nicht weggegangen.


    Vom Arzt bekam ich dann eine starke Salbe verschrieben, Infecto Pharm. Die wurde vom Apotheker zsammengestellt und die musste ich mit einem Spachtel auftragen und dann die Warzen mit grossen Pflastern abkleben. Auch das war sehr schmerzhaft und ich hatte grosse gehprobleme davon. Der Hautarzt hat mit dem Skalpell immer wieder die abgestorbenen Schichten abgetragen aber er hat es nach mehreren Monaten selbst aufgegeben und zur OP geraten.

    Das klingt ja fürchterlich. Ich glaube, da würde ich wirklich mal in einer Vollmondnacht auf den Friedhof gehen und mir von einer schwarzen Katze auf die Warze pinkeln lassen oder sonstigen Voodoo veranstalten.


    Hast Du es schon mit Thuja Globuli versucht? Ich bin ein überzeugter Anhänger der Schulmedizin, aber bei einer so hartnäckigen Warze hätte ich kein Problem mit dem homöopathischen Gedöns.

    .....


    das meinte ich ja.


    Lasern ist per se keine Kassenleistung und wird auch noch unterschieden, welcher Laser zum Einsatz kommt und ja, ob "einfach" gelasert wird oder ob eben die Zugänge in mühsamster Kleinstarbeit vom Gefäßchirugen/spezialisiertem Hautartz einzeln gelasert werden....


    das sind Möglichkeiten, die man normalerweise als Kassenpatient nicht gesagt bekommt (so etwas habe ich schon OFT erlebt, dass bestimmte Möglichkeiten für bestimmte Erkrankungen nicht mal erwähnt werden auch nicht als IGEL), aber als Privatpatient in privaten Hautarztpraxen ist das meist das Mittel der Wahl und scheint - was man so hört - effizient zu sein.


    Wie gesagt,


    bei meiner Tochter hat es geholfen. War ein ewiges Getue, aber letztendlich kam die Warze dann auch nicht wieder, diese hatte sich vorher auch allem widersetzt.


    Dass das alles sehr schmerzhaft ist, glaubt Dir hier bestimmt jeder!!! Stecken ja festgewachsene, entzündungsfördernde Fremdkörper in Deinen Fußsohlen,ich glaube, Glasstücke oder Dornen (eben!) hätten die dasselbe Empfinden zur Folge.

    Zitat

    Das war wirklich eine endlose und barbarische Prozedur. Trotz vieler Spritzen (in die Warzen!) habe ich alles gespürt und es war vor allem in der Tiefe unglaublich schmerzhaft. Es hat stark geblutet, auch noch Stunden danach.

    Und so etwas verstehe ich nicht mal ansatzweise.


    Da gehört der Fuß betäubt und der Heilungsprozess mit Schmerzkatheter begleitet. Keine Vollnarkose,


    aber doch Betäubung, die effizient ist.

    Schöllkraut? Hast du das probiert.


    Ich kann mir Vorstellen, dass die Heilpraktikerin mit der Aussage, dass der Körper die Warzen halten will, weil er sie braucht meint, dass sie eine Funktionalität haben können. z.B. solange ich so mit den Warzen beschäftigt bin muss ich mich nicht um den Beziehungskonflikt kümmern/ muss ich nicht in die Arbeit wo ich nicht mit der Kollegin klar komme/ muss ich nicht umziehen/kann ich mir mal Ruhe gönnen

    Ach ja und hast du selbst so ein Skalpell? Wir mussten damals jeden Abend mit diesem Hobel die Nachgewachsene Erhebung wegmachen und dann Tinktur drauf geben solange bis die Warze aus der Tiefe raus kam

    @ criecharlie

    Das hatte ich alles nicht. Ich war auch nicht im Spital, die Warzen wurden in zwei Sitzungen (erst der rechte, dann der linke Fuß) ambulant herausoperiert. Ich habe einen Verband bekommen der zuhause schon durchgeblutet war. Das war ein zweifacher Albtraum.

    @ Malibu Bay

    Ich glaube auch dass sie mir sagen wollte dass die Warzen eine Funktion haben. Sie sah sie als Ausdruck meiner Gefühle die ich mit Füßen trete. Da könnte tatsächlich was dran sein. Sie wollte jedenfalls erreichen dass ich die Warzen nicht so negativ sehe. Damit tue ich mich immer noch schwer ":/


    Ein Skalpell habe ich auch aber ich benutze es schon lange nicht mehr. Seit der OP habe ich die Warzen komplett in Ruhe gelassen.

    Bloß nicht operieren lassen. Bei mir war es nur eine Warze und das hat mir schon gereicht. Die mussten mich schon bei der Spritze festhalten. Danach war es trotzdem kaum auszuhalten. 20 Minuten der scharfe Löffel und dann noch nähen. Als zuhause dann die Betäubung nachliess bin ich bald durchgedreht vor Schmerzen. Da sind Koliken nichts dagegen. Die Fragestellerin mit ihren 5 Warzen hat mein vollstes Mitgefühl und Verständnis dass sie jede weitere Operation ablehnt.

    Alles Metzger. Und das 2015. Unglaublich. Keiner muß heutzutage mehr Schmerzen haben, man muß da halt mal gescheit rangehen, ein Kompetenzzentrum für Hauterkrankungen, moderne Anästhesie....


    das hört sich alles nach finsterem Mittelalter an.

    Da Warzen ja durch Viren entstehen, muß bei der OP unbedingt vermieden werden, dass das auftretende, infizierte Blut sich verselbständigt. Das ist einer der Zwecke des Lasers. Wenn man mit bluttriefendem Verband zu Hause auf der Couch liegt, ist das Thema "Heilung" eigentlich schon durch.


    Das sollte den Ärzten klar sein und deshalb mal eine passendere Lösung überlegen als ambulantes Schlachtfeld.

    Das war in einer normalen Hautarztpraxis. Mir hat keiner gesagt dass es so schmerzhaft würde. Aber wegen einer Warze zum Hautarztzentrum? Das hätte ich mich nicht getraut. Die haben doch sicher mit ganz anderen Fällen zu tun. Ich wohne auch auf dem Land und musste schon wegen dem Hautarzt 50 Kilometer in die nächste Stadt fahren

    Ich vermute ebenso wie @criecharlie, dass bei der OP nicht auf "Schmierinfektion" geachtet wurde...durch die starke Blutung ist es kein Wunder, dass sich die Viren wieder ausbreiten konnten. Theoretisch müssten alle Zellen, die durch das HPV-Virus im Erbgut verändert wurden, komplett entfernt werden. Praktisch ist das sehr schwierig :-/