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    Diabetes mellitus ist der Sammelbegriff für verschiedene (heterogene) Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) ist. Mechanismen, welche zur Hyperglykämie führen, setzen überwiegend am Insulin, dem Hauptregelungshormon des Zuckerstoffwechsels im menschlichen Körper, an: absoluter Insulinmangel, relativer Insulinmangel durch eine abgeschwächte Wirksamkeit des Insulins (Insulinresistenz) oder beides zusammen.

    Das sagt Wikipedia zu diesem Thema.


    Wenn Du zuckerkrank bist, merkst Du das daran, dass Du oft pinkeln musst, großen Durst hast und einige Diabetiker nehmen auch in relativ kurzer Zeit viel ab. Ein Diabetiker hat zuviel Zucker im Blut, weil seine Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert, um den Zucker abzubauen. Ganz einfach ausgedrückt.


    Bei einer Unterzuckerung hast Du zu wenig Zucker im Blut. Deine Bauchspeicheldrüse funktioniert also offensichtlich. Da brauchst Du Kohlenhydrate bzw. Zucker, am besten Traubenzucker, wenn der Blutzucker ganz schnell wieder hoch gehen soll.


    Von Unterzuckerung, ohne dass (zu viel) Insulin gespritzt wurde bzw. für die gespritzte Insulinmenge zu wenig gegessen wurde (wieder ganz einfach ausgedrückt), habe ich bei Diabetikern noch nicht gehört.

    @ agnes

    In Deutschland wird schon von Unterzuckerung gesprochen wenns einem "schwummrig" wird aber man z.B. noch einen Wert von 60 oder 70 mg/dl hat.


    Eine "echte" Unterzuckerung bietet wohl etwas niedrigere Werte

    @ meister glanz

    Ja, das ist mir jetzt schon verständlich. So hat es mir der Arzt auch erklärt.....das sich so ein Typ2 entwickeln kann.


    Aber wo fängt man dann an, die Ursache für solche Unterzuckerungen zu klären? Rein ernährungsbedingt oder auch auf organischer Seite?

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    ..aber die Schotten "unterzuckern" nicht spontan – es sei denn sie haben ein Insulinom, was ja relativ selten ist.

    Mein Schotte unterzuckert immer :-D , wenn er "nachzündende" Lebensmittel zu sich nimmt. Also Pommes, Pizza und solch ungesundes Zeugs. :-(


    Was ist Insulinom?? ":/

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    Unterzucker haben viele gesunde Menschen.

    Von welchen Werten sprechen wir hier?

    Bei ´nem Unterzucker bin ich schnell bei 35. Mein Mann als Diabetiker merkt es "schon" bei 49.

    @ otello

    na, du machst mir ja mit diesem link direkt Angst!


    Hab da noch ein paar Fragen:


    Ich verspür auch immer wieder eine Übelkeit vor allem nach dem Essen!


    Wenn dann das Hungergefühl wieder kommt, dann hab ich total trockenen Mund und der Atem riecht irgendwie komisch.....ist das bei einer Unterzuckerung normal?

    Es kann natürlich bei jedem individuell sein, typische Unterzuckerungssymptome sind das allerdings nicht.


    Ich hatte sowas aber mal, als ich Magenprobleme hatte. Zu viel Magensäure und am Ende eine leichte Gastritis.

    Ja und genau wegen diesen hauptsächlichen Symptomen bin ich ja zum Arzt. Aber er meinte, eher dass es eine Andeutung auf Unterzuckerung sein könnte ":/


    Noch dazu weil ich halt dann sagte, dass es mir dann etwas schwummrig wird, wenn ich nichts esse. Und das halt meistens nach ca. 2Std. Mahlzeit. Nachtschweiß habe ich extrem....


    Das komische ist halt noch dazu, wenn ich abends so gegen 21 Uhr nichts esse und ein bischen was hausfrauenmäßgies erledige, werde ich dann so schwach werde, dass ich mich hinlegen muss.


    So und schon knurrt momentan wieder der Magen.......


    Mittlerweile mach ich mich total verrückt..........


    Hab ja den nächsten Termin erst wieder am Montag!

    hmmmm. das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Muss ich mal probieren.....Da muss ich mich aber erst erkundigen, wo überall Kohlehydrate drin sind. Essen tue ich im Prinzip ja alles was mir schmeckt.

    @ studentin26

    ja, mit dem hab ich auch schon gerechnet.......

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    Was passiert, wenn du die Kohlenhydrate mal weglässt und dich eher fett-, ballaststoff- und proteinreich ernährst?

    Meinste nicht, dass sie dann erst recht UZ bekommt?


    Ich für meinen Teil kann dir bei "Zuckerproblemen" nur einen Diabetologen empfehlen. :)z


    Ich erinnere mich daran, als mein Mann den noch nicht diagnostizierten Diabetes hatte. Wir haben unserem Hausarzt alle typischen Symptome geschildert und unser HA war nicht in der Lage sofort zu checken was meinem Mann fehlte. Erst der Verdacht einer Arzthelferin, die meinem Mann einen Tag später Blut abnehmen sollte, hat auch sofort den Blutzucker gemessen hatte und tadaaa: Blutzuckerwert von 450.

    Bei der geschilderten Ausgangslage der TE ist sicher erst einmal – wie am Montag vorgesehen – ein oraler Zucker-Belastunmgs-Test angebracht, evtl. noch eine Bestimmung des BZ-Langzeitwertes (HbA1c-Wert); da braucht´s nicht gleich den Diabetologen....