Blutwerte - bitte mal guggn

    Hiho,

    ich habe heute Blutwerte vom Endo geholt, bei dem ich wegen der SD bin. Aufgrund von diversen Problemen nach einem Frühabort (allerdings eher sowas wie Übelkeit etc), hat er mal eine ganze Menge testen lassen. Darunter sind Werte, die ich so nicht richtig verstehe.
    Hämoglobin 16.0 (Norm 12.0 - 16.0 , Einheit d/dl)

    Haemoglobin-A1c 4.8 (Norm 4.40 - 6.10, Einheit %)

    HbA1c 29 (Norm 4.2 - 6.0, Einheit %)

    HOMA Index 3.0 (Norm 1)

    Insulin 12.8 (Norm 4 -24, Einheit mlU/I)

    HBE 30.8 (Norm 26.0 - 32.0, Einheit pg/Ery)


    Was denn der Unterschied zwischen HbA1c und Haemoglobin-A1c ??? und wo kommt denn er HOMA Index von 3 her?

  • 9 Antworten

    Das HbA1c ist mit 4,8% gut und sehr weit weg von Diabetes. Die Nüchternglucose von 94mg/dl ist in Ordnung, wahrscheinlich wurde der Wert durch den Arztbesuch etwas nach oben verfälscht.


    TG und HDL-Chol. sind sehr gut.


    Der HOMA-Index von 3 wird aus der Nüchternglukose und dem Nüchterninsulin berechnet (einfach mal nach HOMA-Rechner googeln). Wenn du bei der Blutabnahme nüchtern warst, dann deutet der Wert auf Insulinresistenz hin. Selbst wenn du für die Nüchternglukose wegen der möglichen Verfälschung nur 85mg/dl einsetzt, bleibt ein Wert über 2,5. Hat der Endo irgend etwas zu PCOS gesagt? Das wäre immerhin denkbar.


    HbA1c und Hämoglobin A1c ist das gleiche. Das wird aber in verschiedenen Maßeinheiten angegeben, was dein Labor mit den unterschiedlichen Bezeichnunngen gelöst hat. Die Normbereiche musst du dabei vertauschen. Entweder hast du das falsch abgeschrieben oder das Labor hat es falsch gemacht.

    Hi Rainer,


    danke schön.

    zu PCOS hat er nichts gesagt. Er hat noch andere Werte genommen und mit denen ist er erstmal zufrieden. Ich habe gestern mit ihm telefoniert und er möchte auch erstmal keine weiteren tests machen, da ich mich eh schon seit 1,5 Jahren LC ernähre und recht viel Sport mache. Blöderweise hab ich nach dem Frühabort 5 kg zugenommen und derzeit fällt es schwer nicht noch mehr zuzunehmen. Was ich immer seltsam fand, weil ich mit der SD sehr "stramm" eingestellt bin. Dh zumindest von den Blutwerten immer in einer Überfunktion. Er möchte jetzt ausprobieren mal die Dosierung bisschen zu verringern und meint, dass sich dann auch das mit dem Insulin wieder einpegeln könnte und so absurd das ist.. sich dann das auch mit dem Gewicht. Er meint die Insulinresistenz schlägt quasi die Überfunktion bzw die bei mir normale Stoffwechsellage. Er meinte noch, dass ich bei einer Schwangerschaft sofort anrufen soll etc., weil man muss das alles dann sehr genau überprüfen und er würde auch einen oGTT dann sehr früh machen wollen.


    Die Referenzwerte sind falsch abgedruckt :). Mehrzeilige Referenzwerte wurden einfach geschluckt etc.

    Guggug,

    ich habe mal noch eine Frage. Der Endo hat nun nochmal die SD-Werte überprüft und nochmal nüchtern Glukose und Insulin.

    Ich bild mir ein die Glukose war bei 83, das Insulin bei 13,4.. berechnet kam ein HOMA-Index von 2,8 raus. Er war damit zufrieden und ich dachte mir, dass es wohl eher eine Messtoleranz ist. Ich habe allerdings vergessen zu fragen. Ist eine Änderung von 3,0 zu 2,8 denn überhaupt "signifikant"? Es lagen ca. 6 Wochen zwischen den BE. Ich frage nur, weil ich in den 6 Wochen wegen Hitze recht wenig Sport gemacht habe, aber auch die Kohlehydratanteil etwas (wirklich wenig) erhöht habe. Quasi von fast nix zu k.a. vielleicht 6 Gramm. Wenn mit 2,8 tatsächlich eine Verbesserung gesehen werden kann, würde ich vor der nächsten BE mal ein paar Tage auf Kartoffelkost umstellen.

    ..und wenn ich nicht wüsste, warum solche Fragen gestellt werden und nichts sinnvolles beitragen kann, würde ich nicht antworten..


    Es stand Metformin im Raum wegen Kiwu und da ich aber eine ernährungsbedingte eventuelle IR nicht mit einem Medikament behandeln würde, wollte ich wissen ob die Werte der natürlichen Schwankung unterliegen oder ob die Schwankung so klein ist, dass durchaus die geänderten Parameter der Ernährung eine "Verbesserung" hervorgeführt haben könnten.


    Soweit ich informiert bin ist Informationsaustausch der Sinn und Zweck eines Forums.


    und ich meint natürlich 60 gramm..

    Hallo Tiramisu,


    ich sehe das auch so, dass die Veränderung im Rahmen der normal auftretenden Schwankungen liegt. Immerhin ist die Richtung in Ordnung, darüber kannst du dich doch freuen.


    Ob du mit ketogener Ernährung die IR los wirst, ist fraglich. Nachgewiesen dass es funktioniert, ist das bei einer hypokalorischen Diät (600...700 kcal) über 8 Wochen. Du brauchst nur mal nach Prof. Roy Taylor und seinen Studien zu suchen oder z.B. hier nachlesen. Ein ähnliches und auch sehr wirkungsvolles Konzept verfolgt Dr. Nicolai Worm mit seinem Leberfasten. Den Austausch dazu kannst du dir hier im LOGI-Forum ansehen.


    Bei der hypokalorischen Diät geht es um eine Entfettung von Leber und BSD, die zur starken Verminderung der Insulinresistenz und bei Typ2-Diabetikern deshalb in vielen Fällen zum Zurückdrehen des Diabetes führt. Vielleicht wäre ja das Leberfasten etwas, was dich von der Insulinresistenz befreien kann.


    Alles Gute, Rainer

    Hi Rainer, danke für die Infos. Ich werde das auf jedenfall durchlesen.

    Ich mach mir ja wegen den Werten gar keine Sorgen :). Für mich stellte sich eher die Frage, ob die LC-Ernährung (6 Tage so gut wie keine KH / 1 Cheatday) , die ich seit Jan 2017 betreibe, zu verfälschten Werten führen kann. Ich kenne mich bei den Werten nur nicht mit den Schwankungen aus und hätte die "Verbesserung" (in einer Zeit mit mehr kh als zuvor, weniger Sport und weniger Euthyrox) tatsächlich eine Aussagekraft gehabt, hätte ich auf mehr Kohlehydrate umgestellt und geschaut, ob sich was verbessert.