Diabetes, Alkohol, Insulin

    Hallo,


    ich bin nun seit zwei Monaten Diabetikerin... Und von der Diabetesklinik Bad Mergentheim weiß ich , dass, wenn ich durch eine Unterzuckerung ins Koma fallen sollte, meine Leber "Notzucker" produzieren würde... (Eine große Erleichterung dies zu wissen !) So wird es wohl auch stimmen, denn es ist eine sehr gute und aktuelle Klinik... Nun ist meine Frage: Wie verhält es sich, wenn ich mir zum Beispiel abends sehr viel Insulin gespritzt habe (also mehr als ich hätte spritzen sollen -es ist ja noch alles neu für mich und ich kann die KEs noch nicht so gut einschätzen) und ich trinke über meinen Durst... Ich würde ins Koma fallen... Meine Leber kann dann aber keinen Zucker produzieren, da sie ja mit dem Alkoholabbau beschäftigt ist... Was mache ich dann? Was sind bei "betrunkenen Diabetikern" die Anzeichen einer Unterzuckerung?? (ich bin ja doch relativ jung und trinke auch gerne mal etwas)


    Ich hoffe, dies verständlich geschrieben zu haben !


    Vielen Dank für Eure Erfahrung und Euer Wissen !!


    LG

  • 109 Antworten

    Hallo,


    Schwer zu sagen. Jeder Diabetiker hat idR seine eigene Toleranzschwelle. Kannte jemanden der war mit einem BZ von 30 noch recht gut unterwegs und durchwegs bei Bewusstsein. Ich wäre mit 30 wohl schon lang in der Bewusstlosigkeit versunken.


    Achtung bitte wenn du als Diabetikerin Alkohol konsumierst, das kann dazu führen dass sich dein (Zucker-)spiegel anders verhält bzw. du eine angehende Unterzuckerung erst spät merkst.


    Häufig sind Betrunkene oder Patienten mit einer Hypoglykämie schwer zu unterscheiden. Gibt Patienten die werden aggressiv, lallende Aussprache, torkeln, bewusstseinsgetrübt – und zwar ohne Alkohol. Bei anderen zeigt sich eine Hypoglykämie auch durch neurologische Ausfälle bis hin zu Lähmungserscheinung. Die Symptomatik ist da recht umfangreich wie du siehst.


    Mein Vorschlag wäre deinen BZ-Wert auch beim Fortgehen im Auge zu behalten, bzw. du dich mit Menschen umgibst die von deiner Erkrankung wissen. Wenn du z.B. nach einer für dich geringen Menge Alkohol bereits daher kommst wie im Vollrausch, könnte das ein Hinweis darauf sein dass das eher an deinem BZ als am Alkohol liegt.

    Ich sehe hier keine wirkliche Verantwortung für sich selbst, wenn man schon wissen will, was passiert, wenn zu viel Insulin gespritzt wird (warum sollte man das tun???) und sich dazu noch (sinnlos) besäuft.


    Beides kann zum Koma führen. Und es sind wohl schon mehr Menschen daran gestorben, als dass die Leber Notzucker produziert hat..... :=o


    Der Sohn von Joachim Fuchsberger hatte leider das Pech, ohne Notzucker der Leber viel zu früh sterben zu müssen, fällt mir gerade als Fall so ein....

    Es ist doch besser sich vorher auszutauschen, als wenn es dann soweit ist und ich nicht weiß, was ich tun soll, oder???


    Ich bin ein "frischer" Diabetiker und es kam auch vor, dass ich nach dem Abendessen mich so runter gespritzt habe mit Insulin, dass ich fünf oder sechs KEs wieder essen musste um auf einen normalen Wert zu kommen... Und Abends geht man nunmal gerne weg und trinkt auch gerne etwas dazu... Ich habe schon auf sehr viele Sachen seit dem Diabetes verzichtet... Irgendwann ist auch mal gut !!


    Es wissen nur meine Familie von dieser Stoffwechselerkrankung !


    Dann ist doch gut zu wissen, dass dies passieren kann ! Und ich lieber mit einem höheren Wert weggehen sollte...


    Ich weiß nämlich überhaupt nicht, wie mein Körper mit Alkohol und dem Diabetes reagiert... Aber ich möchte mir nichts mehr verbieten !!


    Danke für Eure Gedanken dazu...


    Oder wie macht Ihr es denn, wenn ihr wisst ihr geht abends weg

    Andererseits möchte ich mich mit anderen Erkrankten austauschen, eventuell Tipps erhalten oder besser damit zurecht zu kommen... Ich weiß auch nicht so recht... In der Klinik war ich die Einzigste, die diesen Diabetes erst seit kurzem hatte.. Manche hatten diesen schon bis zu 40 Jahre... Sie meinte auch, sie sticht sich die Nadel durch ihre Jeans (das Langzeitinsulin, was ja in den Oberschenkel gespritzt wird).. Für mich fällt es noch sehr schwer diese Stoffwechselerkrankung zu akzeptieren... Und was mir auch sehr schwer fällt, im Internet liest man zwiespaltige Dinge zum Diabetes... Und ich weiß nicht so recht, was ich dann glauben soll... Vielleicht hilft mir ja einfach der Austausch mit anderen Gleichgesinnten?


    Und nochmal zu oben... Vielleicht gibt ein anderes Organ was ja auch noch "Notzucker" ausschüttet... Es erleichtert ja schon einem Neueinsteiger, dass wenn man wirklich mal in diesen Unterzucker gelangen sollte und man kann nichts mehr machen und fällt weg, dass man aus dem Koma selbst wieder erwachen kann ! Es macht mir schon ein wenig Angst dieser Diabetes !

    Ich würde mich auf gar keinen Fall auf Notzucker verlassen.


    Vor allen Dingen nicht nach dem was ich bei Jahrzehnte langem Arbeiten in einer (normalen) Klinik erlebt habe. Da war Unterzuckerung eben oftmals das Letzte. Für den Patienten. Hilfe kam zu spät.


    Ich denke mal, eine Klinik für Diabetes berichtet eben eher von solchen Gefahren statt den Patienten in trügerischer Sicherheit zu wiegen.

    Also zum einen wäre ich sehr vorsichtig in der Anfangsphase Alkohol zu trinken, und wenn du nicht sicher bist wegen der Einheiten die du spritzen musst, dann lieber zu wenig und nochmal nachspritzen als zuviel zu spritzen.


    Für den Erstfall rate ich daher jedem Diabetiker immer Traubenzucker in der Tasche fabei zu haben, und sofern man mit mit Freunden unterwegs ist, sollte das Umfeld auch Bescheid wissen wie man sich im Notfall verhält.


    Wenn also keiner deiner Freunde Diabetiker ist und nicht weiß wie er im Notfall zu handeln hat, solltest du immer die Menschen instruieren falls etwas sein sollte den Notruf zu tätigen.


    Am besten ist es aber erst einmal nicht gleich in die vollen zu gehen, sondern erst mal die Krankheit kennezulernen und sich schulen zu lassen.

    Zitat

    wenn ich durch eine Unterzuckerung ins Koma fallen sollte, meine Leber "Notzucker" produzieren würde...

    Produzieren ist falsch.


    Die Leber speichert Zucker und kann diesen bei bedarf ausschütten.


    Wenn den Zuckerspiegel allerdings so tief ist, dass du Bewusstlos wirst, dann "hilft" dir auch deine Leber nicht mehr wirklich.


    Der Körper benötigt Zucker um zu funktionieren und wenn der Zucker so extrem niedrig ist und man Bewusstlos wird, dann ist es oft schon zu spät.


    In diesem Fall muss von außen Glucagon gespritzt werden und nach dem aufwachen sollten dann sofort schnelle Kohlenhydrate eingenommen werden.

    Zitat

    Es erleichtert ja schon einem Neueinsteiger, dass wenn man wirklich mal in diesen Unterzucker gelangen sollte und man kann nichts mehr machen und fällt weg, dass man aus dem Koma selbst wieder erwachen kann

    Nein, dem ist nicht so.


    Du wirst im schlimmsten Falle nicht mehr aufwachen. Wenn die Glukosespeicher der Leber leer sind oder wenn die Leber keinen Zucker ausschüttet, wirst du sterben.

    Zitat

    Was sind bei "betrunkenen Diabetikern" die Anzeichen einer Unterzuckerung??

    Solange du beim Alkohol trinken bist, wirst du, in der Regel, nicht unterzuckern. Die Gefahr der Unterzuckerung besteht dann in der Nacht, wenn die Leber das Gift (Alkohol) abbaut und deshalb keinen Zucker ausschüttet, wenn es nötig wäre.


    Das wirklich schlimme dabei ist, dass man durch den Alkohol meist tief und fest schläft und die Symptome eine Unterzuckerung nicht wahrnimmt.


    Deshalb sollte man nach Alkoholkonsum, bevor man in das Bett geht, noch ausreichend BE´s zu sich nehmen ohne diese "abzuspritzen". Ein zu hoher Zucker ist immer noch besser als ein unbemerkter Unterzucker. Natürlich sollte man nicht zu viel essen, dass man dann durch einen zu hohen Zucker, in´s diabetische Koma fällt.

    Zitat

    Es wissen nur meine Familie von dieser Stoffwechselerkrankung !

    Das ist sehr leichtsinnig. Deine Freunde und auch deine Arbeitskollegen sollten davon wissen, damit bei Bedarf richtig gehandelt werden kann.


    Du solltest auch einen Diabetikerausweis bei dir tragen.

    Zitat

    Und von der Diabetesklinik Bad Mergentheim weiß ich , dass, wenn ich durch eine Unterzuckerung ins Koma fallen sollte, meine Leber "Notzucker" produzieren würde... (Eine große Erleichterung dies zu wissen !) So wird es wohl auch stimmen, denn es ist eine sehr gute und aktuelle Klinik...

    Mir scheint, dass das Ganze Drumherum der Krankheit gar nicht richtig erfaßt/verstanden wurde. Dafür wurde dann die "Notzuckerung" als Highlight registriert – und dass andere nichts davon wissen (sollen), ist ein weiterer Hinweis, dass das nicht wirklich ernst genommen wird. Zumindest könnte man das wegen dieser Zeilen hier als Außenstehender so verstehen.


    Ich bin selbst Diabetikerin. Es scheint mir hahnebüchen, was hier so angenommen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Diabetikerklinik so etwas ernsthaft "schult".

    Naja, glaube das was du möchtest Marulabaum!!


    So wurde es uns erzählt... Aber glaube, was du glauben möchtest !


    Als Einsteiger ist es höchst wahrscheinlich, dass du in Unterzucker kommst und das sehr schnell und wenn du die Anzeichen nicht unterordnen kannst, dann bringt dir das auch nicht viel !! Vor allem, wenn man sich selber noch einredet, der Diabetes geht wieder weg !


    Alkohol ist DAS Problem bei mir, weil ich, wenn ich messen sollte, und ich habe einen hohen Wert... ich nicht so recht weiß, soll ich mich nun runter spirtzen, soll ich lieber noch KEs zuführen?? Aber da kannst Du Dich, liebe Marulabaum, schlecht in mich hineinversetzen !


    Ich war wegen Krämpfen zu meiner Hausärztin gegangen... Diese gab mir natürlich nur Magnesiumtabletten und Limptar... Aber die Krämpfe wurden nicht besser... Irgendwann, nach meiner Bitte (meine Mom ist Krankenschwester und hatte diesen Verdacht des Diabetes), hat sie den Blutzucker gemessen, ein 600er Wert war es... Nun schickte sie mich zu einem Diabetologen, der mich nach 1 1/2 Stunden wieder heimschickte (natürlich mit dem ausreichenden Materal wie Blutzuckermessgerät und die zwei Pens für Langzeitinsulin und Kurzzeitinsulin)... Als ich daheim war... heulte ich erstmal wie verrückt... Mir wurde nicht gesagt, was ich essen darf oder kann (ich saß daheim und konnte nichts essen, trotz dass ich rießigen Hunger hatte)... In der zweiten Nacht dachte ich, ich falle nachts in Ohnmacht... Ich konnte nach zehn Minuten endlich von meinem Bett aufstehen... Als Neueinsteiger hat man noch keine Cola neben seinem Bett oder Traubenzucker... Allerdings hatte ich da einen Wert von 200... Also noch viel zu weit oben... Aber was ja das absurdeste daran ist, ich wusste gar nicht, dass ich mich wie in einer Unterzuckerung befand.. Wie auch, wenn man von dem Diabetologen überhaupt nichts erklärt bekommt, außer dass der eigene Körper seine Beta-Zellen vernichtet...


    Nun weiß ich, dass ich ab jetzt auf gar nichts mehr verzichten möchte (ich habe es so satt!) also trinke ich auch wieder Alkohol und somit kläre ich das im Vornhinein ab, was und wie ich mich dabei verhalten sollte !


    Ich muss wissen, was ich machen muss bei einer Unterzuckerung und nicht mein Gegenüber !


    Mein niedrigster Wert war 36.. Und irgendwie habe ich meinen Körper unter Kontrolle und kann mir noch etwas zuführen (das hört sich jetzt komisch an)


    Und ich möchte auch keine Angst haben, wenn ich Alkohol trinke.. Ich möchte nicht nur an meinem Blutzucker denken.. Ich möchte mich so wie andere fühlen !!


    Und durch Praxa werde ich, bevor ich dann ins Bett gehe, noch zusätzlich zwei KEs zu mir führen...


    Vielen Dank Praxa für dein Wissen, es hilft mir sehr !!! Und somit fühle ich mich auch schon viel sicherer ! :-)


    Ich suche hier Tipps zu meinen Fragen Marulabaum und auch Erfahrungen... Und warum ich was frage ist doch nun meine Sache (wenn es mich so beschäftigt) und mir diese Hilfestellungen Sicherheit geben, warum schreibst du mich dann so negativ an??

    Hallo,


    habe jetzt nur quergelesen, bist Du Typ 1 oder 2? Wenn Du Typ 1 bist, mußt Du Dich noch etwas mehr vorsehen als man es als Typ 2 eh schon muß.


    Zum Thema Alkohol kann ich Dir aus praktischer Erfahrung nicht viel schreiben, weil ich sehr sehr selten mal was trinke. Aber ich kann mich den anderen anschließen, Deinen Diabetes erst mal etwas besser kennenzulernen. Man kriegt für mein Empfinden recht schnell den Bogen raus, was reinhaut und was nicht. Bei mir war und ist es Bewegung, und da ich damals sehr ehrgeizig war in Sachen HbA1c, da hab ich mich schon mehr als einmal weit in eine Hypo geschossen in Kombination mit Bewegung, aber man lernt daraus. Trotz geschätzten 35 oder weniger war ich noch recht sicher unterwegs und bei klarem Verstand, allerdings mit Schweißausbrüchen und Zittern, da reagiert jeder anders, manche wären sicherlich umgefallen. Zu Dir: Wenn Du von "mal was trinken" sprichst, gehe ich nicht von einem Besäufnis aus sondern von ein oder zwei Glas Wein oder Schampus oder eben auch ein oder zwei Bier. Alles, was zur Volltrunkenheit führt, sollte spätestens ab jetzt der Vergangenheit angehören. Ein Diabetiker, der einen Filmriss hat, ist ein absolutes NoGo. Du bist für Dich und Deinen Körper verantwortlich und als Diabetiker muß man noch etwas sorgsamer mit sich umgehen.


    Im Zweifelsfall den Zucker lieber mal ein paar Stunden etwas höher laufen lassen. Im Auto lag immer ein Tütchen Traubenzucker-Gel (flüssig ist besser, da schneller zu schlucken als dass man ein Stück Zucker erst zerbeissen oder im Mund auflutschen muss). Bei längeren Touren habe ich davor weniger gespritzt bzw mehr gegessen.

    Zitat

    Und ich möchte auch keine Angst haben, wenn ich Alkohol trinke.. Ich möchte nicht nur an meinem Blutzucker denken.. Ich möchte mich so wie andere fühlen !!

    Du mußt keine Angst haben, wenn Du ordentlich isst, Dich bei Alkohol mäßigst (was ja nicht heißt, gar keinen zu trinken) und zur Kontrolle eben mißt. Mach doch mal ein paar Testreihen - hab ich damals auch gemacht, aber in Verbindung mit Sport. Im Viertelstunden-Takt messen und die Kurve beobachten. Du möchtest Dich fühlen wie andere - das kann ich verstehen. Ich habe mich an den DM gewöhnt. Aber Du mußt Dir im Klaren sein, dass der DM eine chronische Krankheit ist, die Du nicht mehr loswirst, und jemand, der krank ist, kann eben nicht alles wie jeder andere, der gesund ist.


    Für den Fall, dass Du Typ 2 bist: Ich habe 20kg abgenommen und bin seitdem weg von der Nadel, nur noch Metformin. Ich muß mich etwas mit den KH einschränken bzw ein Auge drauf haben, so wie früher vor dem DM geht es nicht, auch während des DM mit Insulin war es, was das Essen angeht, einfacher - ich hab mir alles vom Schoko-Exzess bishin zur Pizza-Party alles runtergespritzt und immer einen HbA1c von 5,8 gehabt. Aber auf den Hüften hat man es doch gesehen.


    Also, falls Du Typ 2 bist und übergewichtig, kannst du es vielleicht schaffen, zumindest vom Insulin runterzukommen. Man hat den DM zwar weiterhin, ist aber nicht mehr von der Spritze abhängig.


    Jetzt erst mal mußt Du es aber im Kopf klarbekommen. Du kannst nach wie vor alles, aber in Maßen und kontrolliert. Das Kontrollieren wird irgendwann ein Automatismus, man denkt nicht darüber nach. Stell Dir vor, ich habe nach dem Absetzen des Insulins das regelmässige Messen total vermisst, auch jetzt mess ich mal ab und zu, einfach um sicher zu sein, dass ich im Limit bin, vor allem, wenn ich mal gesündigt habe. Mein Langzeitwert lag beim letzten Check übrigens bei 6,5 - ich denke, damit kann ich zufrieden sein.


    Alles Gute und nimm den DM an, dann wirst Du ihn auch beherrschen und nicht er Dich.

    @ :) :)*

    Zitat

    Als Einsteiger ist es höchst wahrscheinlich, dass du in Unterzucker kommst und das sehr schnell und wenn du die Anzeichen nicht unterordnen kannst, dann bringt dir das auch nicht viel !!

    Die Theorie halte ich für Mist. Gerade als Neuerkrankter, wenn man nicht abschätzen kann wie viele BEs Lebensmittel haben und man sich nicht sicher ist wieviel man spritzen muss, kann es sehr schnell passieren das man plötzlich 10 IE zu viel gespritzt hat. Gerade auch wenn man sich der gefährlichkeit der Handlung nicht bewusst ist. Und je nachdem wie niedrig der Zucker eh schon war und was man für ein Insulin gespritzt hat, kann man sich SEHR schnell in den Unterzucker spritzen.


    Und gerade dann wenn man nicht weiß was die Symptome sind, kann man sich in ernste Gefahr bringen.


    Dein Haltung ist einfach naiv, vielleicht wird es dir mal passieren das du auf dein Gegenüber angewiesen bist. Du wärst nicht der erste Diabetiker der einfach als "ach der ist besoffen" liegen gelassen wird. Und das kann ganz üble Folgen haben.


    Du wirst diese Krankheit dein Leben lang haben, da wäre es clever das Umfeld zu informieren. Aber das darf ja scheinbar keiner wissen das man eine Stoffwechselstörung hat.

    Zitat

    Nun weiß ich, dass ich ab jetzt auf gar nichts mehr verzichten möchte

    Du weißt aber schon das dir diese Einstellung ganz heftige Nebenwirkunge bescherern kann. Krankheiten die jeder Diabetiker fürchtet und die gerne entstehen wenn der Zucker nicht oütimal eingestellt ist und oft schwankt?


    Aber da wurdest du ja sicherlich bei deinem Hintergrundwissen zu Genüge drüber aufgeklärt.


    Nun ja jeder soll tun was er für richtig hält, es ist dein Körper und deine Krankheit und deine Folgeschäden die man mit so einem Verhalten davon tragen kann.

    Hallo Louisiana,


    ja ich bin Typ 1er...


    Und auch noch in dieser Zeit gibt es Tage, an denen meine Werte bei 300 liegen oder auch etwas unter 80... Aber ich glaube mit der Zeit bekomme ich das auch so hin, dass die Werte doch recht normal liegen...


    Ja bei Bewegung sinkt mein Blutzucker, das habe ich schon gemerkt :)


    Dein letzter Satz hört sich sehr gut und wahr an ! x:) Als ersten Schritt muss ich ihn wohl erstmal akzeptieren und nicht diesen Gedanken haben, dass der Diabetes wieder weg geht !


    Ich möchte auch sehr gerne eine Selbsthilfegruppe aufsuchen in meiner Stadt !


    Was mir auch noch sehr unangenehm ist... Mich in Restaurants zu messen und zu spritzen ! Ganz am Anfang war ich auf der Toilette um dies zu tun und ich muss sagen, es war furchtbar unangenehm für mich !! Auf die Toilette gehe ich dazu nie wieder !!!


    Aber es gibt auch Menschen, die sich für mich schämen, wenn ich das tue und da weiß ich auch nicht wie ich mich verhalten soll ! Jemand hat mal gesagt, dass es für mich lebensnotwenig ist diese Dinge zu machen (wie messen und spritzen) auch wenn sich manche meiner Bekannten dafür schämen ! Ich denke, diese Leute brauche ich nicht weiter in meinem Leben...

    Zitat

    ja ich bin Typ 1er...

    Ja, dann hast Du ein wenig die A-Karte gezogen im Gegensatz zu Typ2, aber trotzdem kein Beinbruch, Du wirst von unserem Gesundheitssystem anständig mit allem, was Du brauchst, versorgt. Was Du selbst dazu tun kannst: Ein gesundes Maß an Selbstdisziplin. Da kommst Du nicht drumherum. An DM gewöhnt man sich, irgendwann ist spritzen nicht anders als Zähneputzen.

    Zitat

    Und auch noch in dieser Zeit gibt es Tage, an denen meine Werte bei 300 liegen oder auch etwas unter 80... Aber ich glaube mit der Zeit bekomme ich das auch so hin, dass die Werte doch recht normal liegen...

    300 ist definitiv zu viel, soviel hatte ich seit meiner Zufallsdiagnose nie wieder (habe mich mit 420 einweisen lassen). Das muss noch besser werden, wird aber auch. Wichtig ist, dass Du das Ursache-Wirkung-Prinzip erkennst und für Dich ausnutzt. Große Hilfe dabei: Dein Heftchen, wo Du IE und BE einträgst, und auch besondere Dinge wie Sport oder eben auch mal einen kleinen Umtrunk.

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    Was mir auch noch sehr unangenehm ist... Mich in Restaurants zu messen und zu spritzen ! Ganz am Anfang war ich auf der Toilette um dies zu tun und ich muss sagen, es war furchtbar unangenehm für mich !! Auf die Toilette gehe ich dazu nie wieder !!!

    Mach das nicht mit der Toilette, da fliegen so viele Keime rum, abgesehen davon habe ich bei sowas immer die Assoziation eines Junkies aufm Bahnhofs-Klo. Dezent unterm Tisch, ganz einfach. Es ist kein Hobby sondern eine Krankheit, denk Dir immer: Den Leuten, die blöd gucken, werden wegen schlechter Werte im Alter keine Fußamputation oder Blindheit haben sondern Du, und das ist den Leuten dann egal. Also kann Dir auch egal sein, was sie denken.

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    Aber es gibt auch Menschen, die sich für mich schämen, wenn ich das tue und da weiß ich auch nicht wie ich mich verhalten soll ! Jemand hat mal gesagt, dass es für mich lebensnotwenig ist diese Dinge zu machen (wie messen und spritzen) auch wenn sich manche meiner Bekannten dafür schämen ! Ich denke, diese Leute brauche ich nicht weiter in meinem Leben...

    Von Leuten, die Dich runterziehen, würde ich jetzt erst mal etwas Abstand nehmen. Als ich zu einer Reha war, bin ich mal übelst gemobbt worden von Tischkolleginnen, die sich geekelt haben. Ich habe nicht eingesehen, extra auf mein Zimmer zu pilgern, dafür, dass sie mal 5 Sekunden woanders hinglotzen. Leider haben sie sich beim Arzt beschwert und der hat mir dann gesagt, ich soll aufm Klo spritzen. Ich hab dann gesagt, ich seh das nicht ein, zumal ich kein Junkie bin, daraufhin hat ne Therapeutin mich gefragt, ob ich ein Problem mit meinem DM hätte..... Das hat mich damals voll fertig gemacht. Da hat man ne chronische Krankheit und dann reagieren einige Leute total asozial. - Aufs Klo bin ich natürlich nicht gegangen sondern hab mir einen anderen Tisch gesucht, keiner hatte angeblich Probleme, aber eine hat sich dann doch umgesetzt, allerdings meinte sie, wegen einer Freundin am anderen Tisch, wo jetzt ein Platz freigeworden wäre. Später hat sie mir gestanden, dass es doch was mit der Spritze zu tun gehabt hätte, sie hätte halt Angst davor. Die beiden anderen hatten aber keine Probleme sondern waren echt in Ordnung, der eine war früher mal ein Junkie gewesen und grinste jedesmal verschwörerisch, wenn ich mir Insulin gedrückt habe, der andere war ein Schmerzpatient und meinte lächelnd, er hätte ganz andere Probleme als sich über mich zu mokieren.


    Also, mein Tipp im Restaurant: Unterm Tisch, ganz dezent. Hatte ich nie ein Problem. Wenn Freunde Dich doof anmachen, sind es keine Freunde, wenn Freunde einfach nur Angst haben, sonst aber zu Dir stehen, dann sei "barmherzig" und gehe einfach ins Nachbarzimmer. Aber nie aufs Klo!


    Wenn ich mir überlege, wo ich mir überall schon Insulin gedrückt habe.... aufm Campingplatz, im Kanu (wir haben mal einen 5tägigen Trip mitm Boot auf einem Fluss gemacht), aufm Weihnachtsmarkt vor einer Fressbude, einfach wegdrehen, Insulin aufziehen, und ab durch den Stoff. Manche sagen, das wär nicht gut, vor allem, wenn man danach die Nadel nicht fürs nächste Mal wechselt (dann kann man sich Fasern ins Gewebe drücken), Du liebe Güte, ich weiß gar nicht, wie oft bzw selten ich gewechselt habe, ich glaub, erst wo die Nadel echt stumpf wurde und es dann unangenehm wurde. Naja, ich finds halt eher etwas doofer, weil man mangels Sicht nicht ganz sicher sein kann, dass man sich das Insulin auch wirklich injiziert hat und nicht nur dem Pulli ;-D Merkt man aber spätestens beim nächsten Messen. *g*


    Aber ich will Dir hier keine blöden Ratschläge geben, nur aufzeigen, dass das Leben mit DM keine Katastrophe ist. Vielleicht hast Du später mal ne Pumpe oder so, dann wird alles noch komfortabler. Aber wie gesagt, lern Deinen ganz persönlichen DM kennen und dann krall ihn Dir und zähme ihn.

    Ich sehs nicht ganz gleich mit der A-Karte. Als Typ-1-Diabetiker leb irgendwie entspannter als die 2er, die ich kenn. Der ganze "Man muss aufs Essen schauen"-Druck, den erleb ich ja gar nicht. Ob ich nun eine Gemüsepfanne mit wenigen KH ess oder einen Nudelauflauf mit vielen ... spritzen muss ich sowieso. Und ich kann nichts an der Lage ändern, die Zellen sind tot. Bei einem 2er kann sichs verschlimmern oder verbessern, er muss aber viel dafür tun.


    Aber das nur nebenbei.


    Du bist neu im Club und musst am Anfang auf viel verzichten. Dass da mal die Lust vorbei ist und man gern wieder "normal" leben möchte, ist klar. Und das kannst du auch. Mit Einschränkungen, versteht sich. Messen und spritzen gehört einfach dazu, da lässt sich nichts dran ändern. Klar, das Spritzen wäre mit einer Pumpe diskreter, aber auch die Dinger haben Nachteile. Muss jeder selbst wissen.


    Es gibt Messgeräte, die ohne grosses Teststreifengefummel auskommen, was eine grössere Diskretion ermöglicht. Schau dir doch mal das Accu-Chek Mobile an. Ist zwar grösser als andere Geräte, dafür hast alles dabei und brauchst nicht immer daran rumzuhantieren, wenn du messen willst. Beim Spritzen wirst du irgendwann eine Technik entwickeln, wie dus ganz diskret machen kannst. Ich bin nun bald vier Jahre im "Club" und spritze selten am Tisch, meist irgendwo abseits. Gern auch aufm Klo, auch wenn das fast schon zu Entrüstungsstürmen führt in einschlägigen Foren. Warum auch immer ... Wichtig ist, dass du deine Dosis korrekt injizieren kannst, nicht gestört (also im Gedränge zB.) wirst und sicher sein kannst, dass alles drin ist. Das kommt mit der Zeit, keine Sorge.


    Nun zum Thema Alkohol. Wie bei fast allem bei der Krankheit gehts am Ende nur so, dass man selbst testet, was wie funktioniert. Die Grundsätze hast du ja gelernt. Die Leber kann Glukose freisetzen, wenn du unterzuckerst, hast du aber getrunken, ist dieser Mechanismus gestört. Also ists ratsam, vor dem Schlafen wirklich nochmals zu messen und ggf. einige KH nachzulegen, ohne die zu spritzen.


    Ich würd einfach behutsam rantasten. Nicht zu viel am Anfang. Dann kannst du auch beobachten, wie dein Körper auf den Alkohol reagiert. Und ja, es ist wichtig, dass dein Umfeld Bescheid weiss.


    Kommt Zeit, kommt Erfahrung. Und bessere Werte. Nach zwei Monaten ist die Unsicherheit noch sehr gross, da sind Fragen völlig normal. Und das Bedürfnis, ein normales Leben zu führen wie vor der Krankheit, ebenso.

    Danke Louisiana fürs Grinsen auf dem Gesicht :-)


    Nur noch so ein paar Dinge:


    Ist es bei Euch auch so, dass das Insulin, wenn Ihr es Euch spirzt, brennt (auch bei kleinen Einheiten, wie drei) ?


    Wie kann ich am besten Sushi einschätzen mit den KEs? Eigentlich muss man ja nur den Reis berechnen?!


    Stimmt es, wenn Früchte noch nicht so reif sind, dass sie weniger KEs haben als wenn sie richtig reif und süß schmecken ?


    Ich habe gerade Zuckerschoten vor mir liegen und frage mich, muss ich diese nun auch berechnen? Gemüse ja eigentlich nicht.. Aber der Name, Zucker -grins- Mit sowas beschäftige ich mich noch sehr, vielleicht zu sehr...


    Ich fühle mich sehr allein mit dieser Erkrankung, leider ! Und ich möchte so viel wie möglich (und wahrheitsgemäß) darüber erfahren, wie mein Körper reagiert und solche Dinge !


    Einen Diabertikerausweis habe ich immer dabei, genauso wie meine Pens und Nadeln und mein Messgerät und Traubenzucker !


    Und heute Abend trinke ich mal ein Glas Wein und probiere es... Ich versuche auch meine KEs relativ sicher zu wissen und zu spritzen !


    Ich wohne alleine und von daher kann mir niemand helfen, wenn ich mal in diese Situation kommen sollte und im Unterzucker nichts mehr machen kann... Aber das wird nicht vorkommen, denn ich weiß meine Anzeichen mittlerweile sehr, sehr gut ! Deshalb hat mir das Wissen auch gut geholfen, dass die Leber noch Zucker ausschüttet im Notfall !


    Dir danke ich auch recht herzlich Meister_Glanz für deine Worte !!!


    :-D

    Zitat

    Ist es bei Euch auch so, dass das Insulin, wenn Ihr es Euch spirzt, brennt (auch bei kleinen Einheiten, wie drei) ?

    Also ich spritze ja nicht mehr. Aber, ich kenn das, dass es manchmal gebrannt hat, ich glaub, das ist einfach nur, weil man irgendeinen kleinen Haarnerv erwischt hat. Manchmal erwischt man auch ein kleines Kapillargefäß, dann kommt ein Bluttröpfchen, naja, alles kein Problem.

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    Wie kann ich am besten Sushi einschätzen mit den KEs? Eigentlich muss man ja nur den Reis berechnen?!

    Ja. Der Reis hat KH, aber es sind ja kleine Mengen, also brauchst Du weniger als bei einem Risotto.

    Zitat

    Stimmt es, wenn Früchte noch nicht so reif sind, dass sie weniger KEs haben als wenn sie richtig reif und süß schmecken ?

    Klar. Sie schmecken süßer, weil mehr Fruchtzucker enthalten ist. Gleiches gilt für Wein: Trockener hat weniger Zuckergehalt als lieblicher.

    Zitat

    Ich habe gerade Zuckerschoten vor mir liegen und frage mich, muss ich diese nun auch berechnen? Gemüse ja eigentlich nicht.. Aber der Name, Zucker -grins- Mit sowas beschäftige ich mich noch sehr, vielleicht zu sehr...

    Ich hab mir gleich am Anfang ein kleines Nachschlagewerk zugelegt, das hatte ich eine zeitlang in der Handtasche dabei.


    Hattest Du eigentlich keine Ernährungsberatung bei der Einstellung?

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    Ich fühle mich sehr allein mit dieser Erkrankung, leider ! Und ich möchte so viel wie möglich (und wahrheitsgemäß) darüber erfahren, wie mein Körper reagiert und solche Dinge !

    Das kommt mit der Zeit, da braucht es einfach etwas Geduld.

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    Einen Diabertikerausweis habe ich immer dabei, genauso wie meine Pens und Nadeln und mein Messgerät und Traubenzucker !

    Ja, ist ja auch gut so. Die Geräte sind mittlerweile so klein, das passt alles in die Handtasche. Ich hatte (bzw habe noch) den Berli Pen, der sieht aus wie ein etwas dickerer Kugelschreiber, den hatte ich teilweise auch wie einen Kugelschreiber in der Brusttasche oder in der Innentasche meiner Jacke. Ich hab damals sehr darauf geachtet, mit den modernsten Geräten ausgestattet zu sein.

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    Ich wohne alleine und von daher kann mir niemand helfen, wenn ich mal in diese Situation kommen sollte und im Unterzucker nichts mehr machen kann... Aber das wird nicht vorkommen, denn ich weiß meine Anzeichen mittlerweile sehr, sehr gut ! Deshalb hat mir das Wissen auch gut geholfen, dass die Leber noch Zucker ausschüttet im Notfall !

    Ja, das ist unangenehm, ich lebe nicht allein. Aber so oder so mußt Du schon einen argen Fehler machen und dann auch sämtliche Warnzeichen Deines Körpers ignorieren, wenn Dir was ernsthaftes passieren soll.

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    Ich sehs nicht ganz gleich mit der A-Karte. Als Typ-1-Diabetiker leb irgendwie entspannter als die 2er, die ich kenn. Der ganze "Man muss aufs Essen schauen"-Druck, den erleb ich ja gar nicht. Ob ich nun eine Gemüsepfanne mit wenigen KH ess oder einen Nudelauflauf mit vielen ... spritzen muss ich sowieso. Und ich kann nichts an der Lage ändern, die Zellen sind tot. Bei einem 2er kann sichs verschlimmern oder verbessern, er muss aber viel dafür tun.

    Naja, der Vorteil bei Typ2 ist, dass man was machen kann - kannste als Typ1 nicht mehr, weg ist weg. Was richtig ist, man muß als Typ2 viel dafür tun, um was zu verbessern, aber bei mir hat's geklappt, ich spritze seit 1,5 Jahren nicht mehr, muß mich dafür natürlich etwas disziplinieren, aber wenn man eh mit Übergewicht zu kämpfen hat, ist es eigentlich egal, kürzertreten muß man sowieso. Der Gedanke, den Zucker allein mit Bewegung und entsprechendem Essen in Schach halten zu können, ist doch ein schönes Gefühl.


    Ich finde es schon erstaunlich, wie die Insulinresistenz bei mir zurückgegangen ist mit abnehmendem Gewicht. Früher mußte ich schon wegen ner Scheibe Brot spritzen, mein Faktor war 1,8.


    Aber wie es auch sei, Typ1 oder 2, raussuchen kann man es sich nicht sondern muß das Beste daraus machen.

    Man kann auf beide Krankheiten verzichten, das ist klar. ;-)


    Brennen kanns, wenn das Insulin zu kühl ist oder man, wie Louisiana schreibt, ein Gefäss trifft. Ist aber nicht weiter schlimm.


    Gemüse ist nicht per se nicht zu spritzen. Kann je nachdem ziemlich viele KH enthalten. Im Internet gibts einige Nährwerttabellen, schaus dir mal an.

    Ich würde mal alles, was Du isst, bei fddb eintragen. Eine Waage hast Du ja hoffentlich in der Küche – sollte man als Diabetiker haben. Bei fddb werden Dir auch die BE's ausgerechnet.


    Und dann würde ich mir den LOGI Guide kaufen, ca. 8 €.


    Da ist wunderbar sortiert nach viel oder weniger KH.


    Ich esse höchstens 75 g KH täglich. Habe keine BZ-SChwankungen, jeder Zucker liegt zwischen 90 und 120.