Ja, ich finde schon. Als aussenstehender Nahestehender hat man verständlicherweise die Tendenz, helfen zu wollen. Das hab ich, das hat jeder. Nur kann man das nicht immer sinnvoll tun. Wenn ich von mir aus gehe, würd ich mich bedrängt fühlen, wenn mir meine Partnerin in mein Diabetesmanagement reinreden würde. Selbst wenn ich da Baustellen hätte. Andererseits muss man sich als Angehöriger auch abgrenzen können. Ich als Diabetiker muss mit der Krankheit klarkommen, die Einstellung überwachen, mit meinen Ärzten schauen, dass alles läuft. Wenn man mir im Bedarfsfall Traubenzucker oder Saft reicht, mich anderweitig unterstützt, dann nehm ich das gerne an. Aber am Schluss ists mein Ding. Ich will und kann mein Umfeld damit gar nicht belasten.