Diabetes - ich will ihm helfen, habe aber NULL Ahnung!

    Hallo Forum, ich bin neu hier :-)


    Also: ein Freund lebt in Ungarn und hat Diabetes. Er ist 25.


    Er hat so ein Pad am Body (bei der Hüfte, mal vorne, mal hinten) und da geht so ein Schläuchen weg direkt in die Insulinpumpe.


    Und mehrmals täglich misst er den Blutzuckerspiegel.


    Das Problem ist: er hat den überhaupt nicht unter Kontrolle...


    Mal hat er 2,6 und ist fast unterzuckert, mal hat er 15, 18 und mehr... (ich glaube, 6,5 sollte man normal haben... in Ungarn haben sie andere Maßeinheiten).


    Sein Vater ist übrigens mit 50 an Diabetes gestorben :-(((


    Deutschland ist jetzt etwas weit, aber ich hatte die Idee, dass ich mit ihm nach Wien fahre (2,5 Stunden mit dem Zug) und dort zu einem Diabetes-Arzt gehe.


    Doch nach was sollten wir fragen???


    Was ist derzeit die beste Möglichkeit???


    Und: was ich finanzierbar?


    Denn er arbeitet Fulltime in einer Bank und verdient 900 Euro netto.


    Denn in Ungarn wird er ja keine große Hilfe erwarten können, das Gesundheitssystem hat wenig Geld.


    Wenn man da etwa 100,- im Monat investieren muss, würde ich das zahlen...


    Es gibt was zum Inplantieren, habe ich gehört. Das ist aber schon alles.


    Also ICH habe NULL Ahnung, was die Lösung wäre - und er anscheinend auch nicht viel Ahnung.


    Könnt ihr etwas empfehlen, was besonders für ihn - auch mit seinem Gehalt - leistbar wäre? Also jeden Monat 250,- geht sicher nicht, aber bei etwa 100,- im Monat würde ich mitzahlen...


    DANKE liebes Forum :)

  • 15 Antworten

    Kennst du ihn persönlich oder ist es nur eine Internetbekanntschaft?


    Und ganz allgemein: Auch in Ungarn gibt es Ärzte, die sich mit Diabetes auskennen. Das ist kein Entwicklungsland ... Irgendwer muss ihm ja auch das Pad und die Pumpe gelegt haben.


    Dein Freund hat ja offensichtlich auch Zugang zum Internet und könnte sich kostenlos zum Thema einlesen.

    Wenn er eine Pumpe hat, wird die Versorgung ja schon mal nicht so schlecht sein.
    Es liest sich so, wie wenn er eine Schulung gebrauchen könnte, wenn seine Werte so stark schwanken. Mit zusätzlichen Gadgets wird die BZ-Einstellung nicht einfach besser. Zumal er wohl schon hat, was man haben kann. Ich les raus, dass dieser „Pad“ wohl ein CGMS ist, wenns nicht zur Pumpe gehört. Mehr geht aus meiner Sicht technisch nicht.

    Eine Neueinstellung, vielleicht auch mit Ernährungsberatung, das seh ich als sinnvolle Massnahme. Und das zieht auch keine monatlichen Kosten mit sich, sondern würde wohl sogar von seiner Krankenversicherung übernommen, wenn die sogar die jetzigen Gerätschaften finanziert.

    TimFaber schrieb:

    Ungarn (budapest) ist nicht timbuktu.

    Na komm....wir dachten auch alle, dass Italien kein Dritte Welt Land ist. Medizinisch gesehen aber wohl doch.


    TE, wenn du den Freund persönlich kennst, dann kann ich deine Absichten verstehen, ich denke aber nicht, dass dazu ein einmaliger Termin bei einem Diabetologen ausreicht.

    Kennst du ihn nur aus dem Netz, dann Finger weg von der Idee.

    Na wenn er eine Pumpe trägt oder ein Blutzuckermessgerät - mir erschließt sich aus dem Text nicht, was es genau ist - das wird auch kein Feld- Wald- und Wiesenarzt gemacht haben. Aber eine Schulung gehört halt auch dazu, er scheint keine Ahnung zu haben, wie die Einstellung funktioniert.

    Es kann natürlich sein dass jeder Arzttermin extra Geld kostet...

    Maerad schrieb:
    TimFaber schrieb:

    Ungarn (budapest) ist nicht timbuktu.

    Na komm....wir dachten auch alle, dass Italien kein Dritte Welt Land ist. Medizinisch gesehen aber wohl doch.

    Du meinst wegen des Mangels an Intensivbetten für die Corona-Patienten ? Passiert in den USA auch, hätte auch in Deutschland passieren können.

    • Neu
    Platypus schrieb:

    Kennst du ihn persönlich oder ist es nur eine Internetbekanntschaft?


    Und ganz allgemein: Auch in Ungarn gibt es Ärzte, die sich mit Diabetes auskennen. Das ist kein Entwicklungsland ... Irgendwer muss ihm ja auch das Pad und die Pumpe gelegt haben.


    Dein Freund hat ja offensichtlich auch Zugang zum Internet und könnte sich kostenlos zum Thema einlesen.

    Er ist ein jahrelanger Freund und ich will ihm.helfen.

    • Neu
    Maerad schrieb:
    TimFaber schrieb:

    Ungarn (budapest) ist nicht timbuktu.

    Na komm....wir dachten auch alle, dass Italien kein Dritte Welt Land ist. Medizinisch gesehen aber wohl doch.


    TE, wenn du den Freund persönlich kennst, dann kann ich deine Absichten verstehen, ich denke aber nicht, dass dazu ein einmaliger Termin bei einem Diabetologen ausreicht.

    Kennst du ihn nur aus dem Netz, dann Finger weg von der Idee.

    Es ist ein jahrelanger Freund


    Ich fragte nach Möglichkeiten ihm zu helfen, nicht nach Moralpredigten

    • Neu
    Asiga schrieb:

    Na wenn er eine Pumpe trägt oder ein Blutzuckermessgerät - mir erschließt sich aus dem Text nicht, was es genau ist - das wird auch kein Feld- Wald- und Wiesenarzt gemacht haben. Aber eine Schulung gehört halt auch dazu, er scheint keine Ahnung zu haben, wie die Einstellung funktioniert.

    Es kann natürlich sein dass jeder Arzttermin extra Geld kostet...

    Es geht um neue Möglichkeiten. Nicht um Allgemeinratschläge. Dass Arztbesuche etwas kosten, weiß man.

    • Neu
    Meister_Glanz schrieb:

    Wenn er eine Pumpe hat, wird die Versorgung ja schon mal nicht so schlecht sein.
    Es liest sich so, wie wenn er eine Schulung gebrauchen könnte, wenn seine Werte so stark schwanken. Mit zusätzlichen Gadgets wird die BZ-Einstellung nicht einfach besser. Zumal er wohl schon hat, was man haben kann. Ich les raus, dass dieser „Pad“ wohl ein CGMS ist, wenns nicht zur Pumpe gehört. Mehr geht aus meiner Sicht technisch nicht.

    Eine Neueinstellung, vielleicht auch mit Ernährungsberatung, das seh ich als sinnvolle Massnahme. Und das zieht auch keine monatlichen Kosten mit sich, sondern würde wohl sogar von seiner Krankenversicherung übernommen, wenn die sogar die jetzigen Gerätschaften finanziert.

    Verstehe! Danke für die Ratschläge! Greets!

    • Neu
    QuestionZero schrieb:

    Er hat so ein Pad am Body (bei der Hüfte, mal vorne, mal hinten) und da geht so ein Schläuchen weg direkt in die Insulinpumpe.

    Ich habe in meinem Umfeld 5 Diabetiker (Typ 1), alle benutzen Pens zum selbstspritzen. Da ist nichts mit "Bodypads" oder Implantaten. Alle normal krankenversichert und hier gut abgedeckt (außer über die Qualität der Messplättchen, da regen sie sich auf, weil hier die KK nur die billigen zahlt).

    QuestionZero schrieb:

    Und mehrmals täglich misst er den Blutzuckerspiegel.

    Ist normal. Muß ein Diabetiker. Mein Mann misst vor dem Essen um dann zu wissen wie viel er nach dem Essen spritzen muß. Zwischendurch misst er wenn er das Gefühl hat sein Insulinspiegel ist zu niedrig.

    QuestionZero schrieb:

    Das Problem ist: er hat den überhaupt nicht unter Kontrolle...

    Das hat kein Diabetiker zu 100 Prozent. Geht gar nicht. Manchmal sinkt der Spiegel ohne ersichtlichen Grund ab oder er geht höher.

    QuestionZero schrieb:

    Mal hat er 2,6 und ist fast unterzuckert, mal hat er 15, 18 und mehr... (ich glaube, 6,5 sollte man normal haben... in Ungarn haben sie andere Maßeinheiten).

    Eigentlich haben wir in Deutschland (und den USA) "andere" Maßeinheiten. ;-)

    Die Gängige ist die von Deinem Freund: mmlo/l

    Kannst Du aber auch Alles ganz leicht nachlesen:

    Zum Beispiel Hier.

    QuestionZero schrieb:

    Es gibt was zum Inplantieren, habe ich gehört. Das ist aber schon alles.

    Es gibt im Netz so unendlich viel! Warum liest Du (oder er?) da nicht nach? Also ich meine jetzt nicht Foren, sondern so Seiten wie oben?


    Erst mal reicht eine grundlegende Erklärung, was Diabetes überhaupt ist. Dafür gibt man einfach in der Suchmaschine ein: Was ist Diabetes? Von da aus kann man dann weiterforschen.


    QuestionZero schrieb:

    Es geht um neue Möglichkeiten.

    Dein Freund wird doch einen Hausarzt haben oder woher bekommt er sein Insulin?

    Wieso fragt er den nicht was er noch für Möglichkeiten hätte? Oder fragt ihn nach einer Schulung? Und der Arzt wird ihm ja auch nicht die Sachen einfach mitgegeben haben und gesagt: So mach mal, viel Glück?


    Wozu einen Diabetologen im Ausland aufsuchen, zu weit entfernt um eine konstante Betreuung zu ermöglichen? Wirklich mehr als das Internet wird der auch nicht sagen können wenn es nur einen Termin gibt.


    Insulin muß erst mal eingestellt werden, vor allem welches für wen passt, da gibt es auch Unterschiede.

    • Neu

    Schwer vorstellbar, dass jemand mit Insulinpumpe keine andere Hilfe hat, keinen Zugang zu Hilfe findet und überhaupt derart hilflos rumtapst.

    Da Internetbekanntschaft, klingt das sehr nach jemandem, der durch seine Krankheit Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auf diese Nachfrage bist du nicht eingegangen, heißt das, er ist zwar langjähriger Freund, aber eben "nur" übers Schreiben und ggf. Telefonieren?


    Eine Insulinpumpe zu haben bedeutet schon was, nämlich dass man recht gut betreuut wird. Die bekommt man nicht einfach so, Diagnose Pumpe und Tschüss, sehen Sie selbst weiter. Nee.


    Sollte die Story stimmen, braucht dein Freund erstmal Informationen. Klingt nicht so, als beschäftige er sich großartig mit dem, was da in seinem Körper passiert und wie er darauf einwirken kann. Lektüre darüber gibt es in jeder Sprache. Kein Arzt aus Wien der Welt kann eigenes Befassen mit dem eigenen Problem ersetzen. Also erstmal Wissensrückstand nachholen.

    • Neu
    mnef schrieb:

    Schwer vorstellbar, dass jemand mit Insulinpumpe keine andere Hilfe hat, keinen Zugang zu Hilfe findet und überhaupt derart hilflos rumtapst.

    Da Internetbekanntschaft, klingt das sehr nach jemandem, der durch seine Krankheit Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auf diese Nachfrage bist du nicht eingegangen, heißt das, er ist zwar langjähriger Freund, aber eben "nur" übers Schreiben und ggf. Telefonieren?


    Eine Insulinpumpe zu haben bedeutet schon was, nämlich dass man recht gut betreuut wird. Die bekommt man nicht einfach so, Diagnose Pumpe und Tschüss, sehen Sie selbst weiter. Nee.


    Sollte die Story stimmen, braucht dein Freund erstmal Informationen. Klingt nicht so, als beschäftige er sich großartig mit dem, was da in seinem Körper passiert und wie er darauf einwirken kann. Lektüre darüber gibt es in jeder Sprache. Kein Arzt aus Wien der Welt kann eigenes Befassen mit dem eigenen Problem ersetzen. Also erstmal Wissensrückstand nachholen.

    Wir hatten zusammen gewohnt!


    Bitte was soll.das? Was tut das zur.Sache. warum.muss ich das erklaren?


    Aus Ende.

    • Neu

    Ich klick mich da raus.


    Anstatt tipps werde ich hier gefragt, woher ich ihn kenne.


    Man soll vorsichtig sein - aber ihr seid schon paranoid..



    Bye