@ Jasminda:

    Ich finde es gut, dass du die Dinge hier auch mal richtig beim Namen nennst, was ein unbehandelter Diabetes auslösen kann! :)^ Vll. ist das dem TE noch gar nicht so bewusst gewesen. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass sein Diabetologe ihn nicht auch schon auf diese Sachen hingewiesen hat... ":/ Ich weiß, wie schlimm das damals für meinen Mann war, er war in der Anfangszeit auch sehr unsicher u. immer mal aggressiv, warum gerade er es bekommen musste. Zumal der Zucker bei ihm auch im KH schlecht einzustellen ging u. er länger als die anderen Mitpatienten da bleiben musste. Trotzdem ist er noch nie auf die Idee gekommen, einfach gar nicht mehr zu spritzen! Natürlich kostet es erst mal Überwindung, sich selbst zu spritzen, doch auch da gäbe es Möglichkeiten, wenn es nur daran liegen würde. (Insulinpumpe) Ich verstehe das echt nicht, wie man so Raubbau mit seiner Gesundheit treiben kann! :|N Er hat es doch selbst in der Hand!

    @ Sylarxyz

    Versuche eine Reha zu bekommen,das ist in der Regel bei Typ 1 kein Problem aber ein muss!


    da wirst Du geschult und auch eingestellt mit dem spritzen.


    Gute Einrichtungen sind in Bad Kissingen,Bad Mergentheim und Althausen.Ein guter Diabetologe wird Dich dort hin schicken.


    Diese 4 Wochen werden Dein Leben verändern,und du kommst viel besser damit zurecht.


    Versuche bis dahin wirklich minimum 6-8 mal zu messen und lerne Broteinheiten zählen,Du wirst es ein leben lang tun MÜSSEN.


    Typ 1er gibt es viele,Du wirst es auch schaffen!


    LG

    als ich das las, dachte ich


    a. mich kotzt es an, dass ich dieses als beitragszahler mit bezahlen muss


    b. dass der te sich mal die salamiamputationen anschauen soll, die ewig nicht heilen und ich diese als ks verbinden soll.


    als letztes fiel mir ein, wie wäre es wenn du das hättest? also ich wäre viel zu feige, um die krankheit so zu ignorieren. und: vielleicht hat der te echt keine ahnung von dem was er sich antut.... und das hat mich dann etwas milder gestimmt....

    scheibchenamputation, immer nur kleine gewebeteile. dann heilt die wunde nicht (gefäßschäden) und dann wird die nächste scheibe abgeschnitten. habe schon mehrfach erlebt es begann am kleinen fußzeh und endet am oberschenkel

    Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, dass dir die Krankheit an sich u. das damit verbundene Spritzen mehr Angst zu machen scheint, als die Spätfolgen, die weitaus schlimmer sind! :|N Wahrscheinlich nimmst du auch nicht die Vorsorgeuntersuchungen wahr, wie z. B. mindestens 1 x im Jahr zum Augenarzt zu gehen u. alle viertel Jahr HBA 1 C machen zu lassen! Man merkt die Auswirkungen von hohem Zucker zwar nicht so schnell u. direkt wie Unterzucker, aber was man sich seinem Körper da auf Dauer antut: :(v Ich z. B. habe Hashimoto u. muss auch regelmäßig meine Schilddrüsentabletten nehmen. Mir macht die Krankheit auch keinen Spaß u. ich bin auch nicht froh, sie zu haben. Aber ich bin mir durchaus bewusst, dass es mich ohne die Tabletten irgendwann nicht mehr gäbe! Führ' dir doch mal vor Augen, was es für ein Gefühl für dich wäre, in ein paar Jahren (wenn du so weitermachst, in ein paar Monaten!) im Rollstuhl zu sitzen oder komplett erblindet zu sein u. für immer auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, wie sich das anfühlen würde!

    Das ist es ja gerade. Ich weiss um all die Folgeerscheinungen. aber es schreckt mich irgendwie nicht.


    Ich weiss das ich Selbstmord auf Raten machen. Aber es geht nicht in meinen Kopf rein das es schlecht ist was ich tue.


    Meine Diabetologin hat mich auch schon gefragt wieso mir meine Gsundheit scheissegal ist....


    Ich konnte keine Antwort geben.


    Und an die nette Person die es ankotzt dieses als Beitragszahler mitbezahlt.


    Ich komm dir dann demnächst mal den Arsch wischen und geb dir das Fläschchen damit du auch was davon hast das du mir mein Insulin bezahlst. Dankeschön.

    Hallo


    Geh in eine Reha,das ist auch für Deine Psyche gut!


    Du hast eine Depression,das bekommt ein Typ 1er auch von zeit zu zeit.


    In der Reha läuft Dein Zucker besser,dann fühlst du Dich wieder gut,so ist es mir gegangen.


    Ich fühlte mich auf einmal Pudelwohl,da keine 300er werte mehr.


    Welche Insuline?Actrapid und Protaphane,bekommt fast jeder am anfang.


    In der Kur wurde das gleich weggenommen und ich bekam Humalog und Levemir,seither waren die Langzeitwerte statt 14 dann 7-8.


    Mit der 6 vor dem Komma,nicht in der Heutigen Arbeitswelt.

    Glaubt ihr wirklich, Sylar ist geholfen, wenn ihr ihn blöd anmacht, bzw. ihn ständig darauf hinweist, wie schlecht sein Verhalten ist?


    Ich bin schon der Meinung, dass er sich durchaus bewusst ist, dass es nicht gut ist, wie er mit seiner Krankheit umgeht. Sein Problem ist halt, dass er diese Erkenntnis nicht umsetzen kann/will.

    Zitat

    Ich wiss nicht was du mit CT oder ICT meinst

    Ich dachte du hattest einen Schulung, dies war wohl doch nur eine Einführung.


    Bei der CT spritzt man nur 2-3x täglich Insulin. In der Regel morgens zwei Drittel des Gesamtbedarfes und den Rest Abends. Bei der ICT ist man flexibler, da man hier zu jeder Mahlzeit spritzt und 1-2x täglich, ein Langzeitinsulin.


    Wie ist eigentlich dein HbA1c und wie alt bist du?

    Zitat

    Ich hab ein normales Insulin un dann noch ein Langzeitinsulin.

    Wie heißen den die Insuline?

    Zitat

    Das benutz ich aber kaum weil ich meist nicht dran denke es zusätzlich zu spritzen.

    Welches? Das Langzeit?


    Das sollst du wahrscheinlich zwei täglich spritzen, richtig?


    Wie schon gesagt, du solltest morgens, ja deinen Nüchternzucker messen. Lege also dein Messgerät mit dem Pen dahin, wo du morgens quasi drüber stolperst.


    Zum Beispiel, neben die Kaffeemaschine oder notfalls auf den WC Sitz. ;-)


    Du kannst auch einen Zettel auf dein Messgerät kleben, mit dem Hinweis, dass Insulin zu spritzen.


    Am besten lässt du dir noch einen weiteren Pen verschreiben und diesen legst du auf dein Kopfkissen, dann vergisst du auch die Abenddosis nicht. Alternativ hänge einen Zettel an die Schlafzimmertür, welcher dich darauf hinweist, dass du noch dein Insulin spritzen musst.


    Irgendwann geht dir dies, in Fleisch und Blut über.


    Wenn dies funktioniert, dann hast du schon einen wichtigen Schritt voran gemacht, denn dann wäre dein Basis Insulinbedarf schon mal abgedeckt.

    Zitat

    Ich weiss um all die Folgeerscheinungen. aber es schreckt mich irgendwie nicht.

    Wahrscheinlich muss täglich, damit konfrontiert werden. Schau mal im Internet nach Bildern, wo die Folgeerscheinungen gezeigt werden. Zum Beispiel, offene nicht verheilende Wunden oder Amputationen und hänge sie dir über die Kloschüssel. Ich weiß, dass ist nicht sehr appetitlich, aber du brauchst die Holzhammermethode, damit es bei dir "klick" macht.


    Die Idee von kleinerpreis ist übrigens auch nicht schlecht. Eine drei-vierwöchige Kur, könnte dir auch helfen. Jemanden zu haben, der dir regelmäßig in den Hintern tritt, wenn du nicht misst oder spritzt, könnte bei dir auch erfolgversprechend sein. Positiv kommt hier hinzu, dass du auch vernünftig eingestellt wirst.

    Zitat

    Ich weiß, wie schlimm das damals für meinen Mann war, er war in der Anfangszeit auch sehr unsicher u. immer mal aggressiv, warum gerade er es bekommen musste.

    Das kenne ich nur zu gut. Mein Mann hat jetzt seinen Diabetes seit gut einem Jahr. Die Anfangszeit war die Hölle, nicht nur für ihn. Mein Mann war traurig, aggressiv und hat regelrecht gehungert, weil er sich gegen das Spritzen so gewehrt hat. Und das bei 68 kg bei einer Körpergröße von 1.90 m. Das war fast schon fatal.


    ABER..., heute, ein Jahr danach, wiegt mein Mann 77 kg und spritzt zwischenzeitlich sogar für Süßigkeiten und Kuchen :)z :)^ . Das hätte er letztes Jahr nie gemacht.

    Zitat

    Vorsorgeuntersuchungen

    Da geht mein Mann auch regelmäßig hin. 1 x im Jahr zum Augenarzt, Zahnarzt und Hautarzt. Und alle 3 Monate zum Diabetologen, wo der hba1c Wert bestimmt wird. Außerdem wird er auch körperlich untersucht und ganz wichtig, die Füße werden untersucht.

    Zitat

    Glaubt ihr wirklich, Sylar ist geholfen, wenn ihr ihn blöd anmacht, bzw. ihn ständig darauf hinweist, wie schlecht sein Verhalten ist?

    Denkst du, dem TE ist besser geholfen wenn wir ihn bemitleiden? Denke ich nicht. Und außerdem brauchen wir seine Situation nicht schönreden. Das war er macht ist ganz einfach fahrlässig.

    Zitat

    Das war er macht ist ganz einfach fahrlässig.

    Das weiss er selber.


    Er fragte aber danach, wie er seine Situation verbessern kann und nicht ob es schlecht ist, was er tut.


    Deshalb ist wohl sinnvoller ihm ein paar Vorschläge zu unterbreiten, anstatt den Finger zu heben und zu sagen, was er doch für ein leichtsinniger Mensch ist.

    Aber mehr wie schreiben er soll in eine Reha gehen und seine Fragen stellen,würde die auch dann beantworten kann man auch nicht tun.


    Typ1 ist nervig vor allem an Anfang,aber man kann damit gut leben,man muss es Akzeptieren,es bleibt sonst nix,es gibt schlimmere sachen wie das und man muss immer im Hinterkopf haben das die Medizin immer weiter kommt,und es auch dafür irgendwann eine Heilung gibt.


    Bis dahin sollte jeder Typ1er seine werte im Rahmen halten um diese Spätfolgen zu vermeiden.


    Messen und spritzen ist für mich Alltag geworden,und ich denke darüber garnicht mehr groß nach.

    Zitat

    Er fragte aber danach, wie er seine Situation verbessern kann

    Wie sollen wir seine Situation verbessern?

    Zitat

    Deshalb ist wohl sinnvoller ihm ein paar Vorschläge zu unterbreiten,

    Wie kleinerpreis schon sagt, mehr als ihm eine Reha empfehlen (wo lernt mit seiner Krankheit zu leben) können wir auch nicht.

    Zitat

    anstatt den Finger zu heben und zu sagen, was er doch für ein leichtsinniger Mensch ist.

    Nach dieser Aussage vom TE:

    Zitat

    Krieg ich aber nicht hin weil ich einfach keinen Bock habe und es meistens auch einfach vergesse.

    hat er eigentlich noch mehr verdient als einen drohenden Finger. Nämlich einen Arschtritt (sorry) damit er endlich mal wach wird und handelt.

    @ kleinerpreis:

    Zitat

    Aber mehr wie schreiben er soll in eine Reha gehen und seine Fragen stellen,würde die auch dann beantworten kann man auch nicht tun.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nach so kurzer Zeit schon eine Reha bekommt! :|N Mein Mann hat in den ganzen 18 Jahren noch nicht eine bekommen! Gut, sein Zucker ist auch nicht dermaßen entgleist, dass es nun dringend notwendig war, aber da er manchmal doch ziemliche Schwankungen hat u. der HBA1 auch schon mal ziemlich hoch war, hätten wir eigentl. auch gedacht, dass er mal eine Reha bekommt. Doch da sind die Ärzte der Meinung, dass er das ambulant machen kann im KH (also, jeden Tag dahin u. dann wieder heim). Er würde aber schon mal ganz gerne eine richtige Kur machen! Sogar der Antrag auf Verschlechterung beim Versorgungsamt wurde abgelehnt – er hat, trotzdem er auch Bluthochdruck hat (ist aber relativ gut eingestellt mit Tabletten), immer noch gerade mal 40 % Behinderung! Also, ich bezweifle schon, dass das so einfach ist, eine Reha zu bekommen. Denn so eine Reha soll ja auch Erfolge zeigen u. solange der TE sich da so uneinsichtig zeigt, denke ich, dass es wenig Sinn macht. Sinnvoller wäre in seinem Fall vll., das Ganze mittels eines Psychotherapeuten aufzuarbeiten, denn er kommt mit der Krankheit nicht klar u. das wird sich vermutlich auch nicht mit einer Reha ändern! ":/


    LG! @:)

    Zitat

    mehr als ihm eine Reha empfehlen (wo lernt mit seiner Krankheit zu leben) können wir auch nicht.

    Komisch, mir sind noch andere Sachen eingefallen.


    Klar, eine Reha ist eine gute Idee, aber die bekommt man nicht so einfach, auch in so einem Fall nicht. Oft werden vorher noch andere Möglichkeiten "ausprobiert", wie Schulungen oder stationäre Wochenkurse in Krankenhäusern.


    Deshalb wäre es gut, wenn er es zu Hause erst mal selber, halbwegs, hin bekommt.

    Zitat

    Nämlich einen Arschtritt (sorry) damit er endlich mal wach wird und handelt.

    Den hat er sich schon selber verpasst und er handelt ja auch.


    Wenn er nichts ändern wollte, dann hätte er hier nicht geschrieben. Das ist sicherlich nicht der beste Weg, aber immerhin ein Anfang.

    Zitat

    eine Reha ist eine gute Idee, aber die bekommt man nicht so einfach,

    Dann soll er sich in ein Diabeteszentrum einweisen lassen, denn dort lernt man auch eine Menge.


    Aber das geht natürlich nur, wenn man es auch will.


    Wie alt ist der TE eigentlich?