Eine unterstützende Insulinabgabe hat viele schon von der Nadel befreit. Bewegung und ausgewogene Ernährung sind beim Typ 2 eine Möglichkeit, von den Medis wegzukommen. Manchmal reichts aber nicht, weil der Körper mehr braucht. Dann ist Insulin (oder auch orale Antidiabetika) nicht das Zeichen, dass man ernsthaft krank ist, sondern die Therapie, die man braucht, um normal zu leben. Beim Typ 2 ist die Mischung aus allen Möglichkeiten wohl das Mittel zum Zweck. Pseudomedizinische Heilversuche sind mitunter gefährlich, also bitte darauf verlassen, was der Arzt und die Ernährungsberatung empfehlen. Und den Körper kennen und verstehen lernen.

    Bei mir ist gestern diabetische Neuropathie festgestellt worden. Bekannte sagen zu mir: "Du rauchst nicht, Du trinkst nicht und bist tot krank". Ja, was soll ich sagen. Es ist nunmal so. Meine Gene sind auch sehr, sehr schlecht, wenn ich auf die Erkrankungen meiner Eltern zurückblicke.


    Bei mir sind die Symptome, ausgetrocknete Haut, Durchfall und Verstopfung am gleichen Tag. Stechen in den Füßen. Wie ein Krampf fühlt es sich an. Rückenbeschwerden wie bei Bandscheibenvorfall.


    Die Frage ist ob man so überhaupt noch seinen Beruf ausüben kann. Oder gilt das als unbedeutend ?


    Ich muss an die ganze Fehlbefunde der letzten Jahre nachdenken. Darmspieglung 2008. Angeblich Reizdarm. Heute kommt heraus, Polyneuropathie.

    @ schrecklichkrank

    Zitat

    Heute kommt heraus, Polyneuropathie.

    Und dann denkst du allen Ernstes nach, ob du Insulin bracuhst oder nicht? Lies dir mal die Geschichte vom Anfang bis zum Ende durch, das beantwortet wohl deine Frage.


    Um die PNP zu mildern oder sogar zurückdrehen zu können, brauchst du eine exzellente BZ-Führung. Wenn du die anders hinbekommst, dann kannst du es auch so versuchen. Die besten Chancen hast du aber mit Insulin.


    LG Rainer

    Ich wiege 86 kg bei einer Größe von 176cm, mit einem Körperfettanteil von 45%


    Das muß sich einer mal vorstellen.


    Sensibilitätsstörungen habe ich auch, Temperaturempfinden an Füßen und Händen schwach. Das Brennen, besonders am Abend und in der Nacht, herrscht vor und beeinträchtigt stark sowohl Einschlafen als auch den Schlaf. Nervenschmerzen sind zeitweise da in den Beinen und Unterarmen. Schweißdrüsen, Magen- Darm- und Urogenitaltrakt, sind auch betroffen.


    Das merkwürdige ist, Ich rauche nicht und trinke nicht. Ernähre mich relativ Gesund. Nur Vollwertkost, Salat und Gemüse. Selten eine Pizza. Was meine Ärztin stutzig machte war, als ich einen Tag gefastet habe (Nur Wasser) blieb der Insulinspiegel konsequent bei 200. Selbst bei keiner Nahrunszuführung geht der Spiegel nicht runter. Und seit ich Eucreas und Metformin nehme, steigt mein Gewicht wieder von 81kg auf 86kg.


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