Erklärung Diabetes und Prädiabetes

    Hallo


    Habe in diesem Forum mal ein bißchen gelsen und bei manchen Antworten streuben sich mir die Haare.


    Da schreibt z.b jemand dass er nach 3 Stunden nach dem Essen einen Wert von 126 misst und bekommt als antwort dass dies noch nicht sooo schlimm sein


    Das ist schon Diabetes!!!!


    Mal in Kurzform:


    Ein gesunder Mensch kann 3 Liter Cola trinken und 10 Weißbrötchen essen.Danach setzt er sich hin und macht nichts.Ein wirklich gesunder hat kurzeitig eine BZ der nahe an 140 kommt ....aber eben nicht darüber....nach kurzer zeit fällt der BZ wieder auf gesunde 100 oder sogar noch tiefer!!!!!


    Der Prädiabetiker hat nach obigen Imput schon mal Werte die über 200 gehen....aber nach 2 Stunden ist er wieder unter 140...dies ist aber schon alles andere als gesund!!!!!


    Der Diabetiker hat auch 3 Stunden nach dem essen noch Werte die zu hoch sind...und da zählt 126 absolut schon dazu!!!


    Das ist fakt....alles andere ist *sich was schön reden*


    Ich selbst habe auch nach obigen Imput locker aml 200..nach 2 Stunden 130-140....ich bin Prädiabetiker und bald Diabetiker.....aber man kann versuchen sein essen so zu steuern dass der BZ einen gesunden Verlauf hat


    das heißt NIE!! über 140 , nach 2 Stunden mindestens 120 ( niedriger ist besser ) und nach 3 Stunden 100 oder weniger...alles andere ist zu hoch!!!!

  • 7 Antworten

    Ja das mag sein wichtig ist aber auch der blutzucker mein Oma hat es seit 50 Jahren.


    Das werden dann immer werte mit 10,00 was viellll zu hoch.


    Bin ja kein Artz aber 125 naja das ist bei Diabetes weiss nicht genau.


    Wenn es nicht jeden Tag ist geht es einmal schon oder 2 mal aber darf kein altag werden.


    Wegen denn scheiss diabetes hat mein Oma schon 3 Herzinfakte das ist nicht gerade schon finde ich.


    mfg


    Marten ":/

    Ja, bei einem Diabetiker, werden gerne die 160 mg/dl als Grenze genommen. Bei einem Gesunden kommt dies aber so gut wie nie vor, kann aber schon mal passieren, zb. bei Stress oder Krankheit. In der Regel, ist es aber schon so wie Campi schreibt, dass der BZ bei einem Gesunden, nicht höher als auf 140 mg/dl geht.


    Das Wort Prädiabetes kann ich eh nicht mehr hören, dass ist in etwa so, als würde man sagen, die Frau ist ein bisschen Schwanger.


    Bei einem Prädiabetes entstehen auch schon die selben Schäden, wie bei einem "normalen" Diabetes, deshalb verstehe ich nicht, warum diese Form des Diabetes so "verniedlicht" wird.

    Zitat

    Das Wort Prädiabetes kann ich eh nicht mehr hören, dass ist in etwa so, als würde man sagen, die Frau ist ein bisschen Schwanger.

    Naja, bei Typ 2 ist es eben nicht Ja/Nein entscheidbar, wenn erstmal "nur" die Insulinresistenz da ist, die B-Zellen und mithin die Insulinproduktion als Solche aber noch gut funktionieren. Und in dem Stadium kann ich als Betroffener auch noch eine Menge bewirken ("Lifestyle"-Umstellung, mein persönlicher Kackbegriff übrigens)


    Eine Verniedlichung halte ich allerdings auf für bedenklich.

    Zitat

    Und in dem Stadium kann ich als Betroffener auch noch eine Menge bewirken

    Sicherlich kann man dies, aber auch bei einem "normalen Typ 2 Diabetes" kann man im Anfangsstadium noch viel bewirken.


    Ich halte die Unterscheidung von Prädiabetes und Typ 2 Diabetes, ehrlich gesagt, schon für fahrlässig.


    Die Werte des "Prä" sind sicherlich durchschnittlich nicht so hoch wie bei einem Typ 2 Diabetes, aber sie genügen durchaus, um zb. die kleinen Gefäße in den Augen zu schädigen.

    Eigentlich ist es ja auch unsinn Insulinresistenz als Prädiabetes zu bezeichnen. Ich bin IR und habe NIE erhöhte BZ Werte... nur eben einen 10fach zu hohen (aber da gibts auch kaum Richtwerte) Insulinspiegel..


    Heißt hätte man wegen PCO nicht drauf getestet, man wüsste es nicht...


    Meine Chance auf Diabetes ist höher als bei anderen, aber es ist sicher keine Vorstufe... denn sonst müsste ich es ja zwangsläufig kriegen.