Fragen bezüglich Insulinresistenz und Metformin

    Huhu!


    Seit gestern habe ich nun das Ergebnis meiner Blututersuchungen und bei mir wurde wie vermutet eine Insulinresistenz festgestellt. Nach Angaben der Ärzten ist diese allerdings auch nicht all zu sehr ausgeprägt, sondern befindet sich sozusagen in de Kinderschuhen.


    Jetzt habe ich in einem anderen älteren Thread der nicht mehr besucht wird gelesen, dass eine Ernährungsumstellung dabei unterstützend sein kann. Es ging da um eine s. g. LOGI-Methode. Da würden mich in erster Linie Erfahrungsberichte andere User interessieren. Denn es heißt ja. man könne sich dabei satt essen und riskiere nicht zu zunehmen sondern sogar eher ab. Kann ich ja erstmal nicht glauben, aber wenns so wäre wärs natürlich super. :)^


    Nun gut. Ich habe mit meiner Ärztin dann besprochen, dass wir das Medikament Metformin off-label nutzen wollen und schauen wollen, wie ich damit zurecht komme und ob sich mein Befinden verbessert.


    Dazu habe ich folgende Fragen:


    Wie lange muss man das Medikament ca. nehmen? Lebenslang oder gibt es sozusagen aussicht auf "Heilung"?


    Wie viele von euch hatten Probleme mit den Nebenwirkungen wie Blähungen, Durchfall und Übelkeit?


    Ist es normal, dass einem dazu ein Privatrezept ausgestellt wird und die Kassen das nicht übernehmen weil es off-label angewendet wird? (15 Euro für 120 Tabletten ist nicht viel Geld, aber wenn man sparen kann dann würde ich das natürlich gerne tun)


    Soweit erstmal die wichtigsten Fragen zum Medikament...


    Was nun die Insulinresistenz angeht. Wie üblich habe ich vor lauter Aufregung natürlich wieder vergessen die Ärztin zu fragen, aber können folgende Symptome daher kommen:


    -ungewöhnlih starke Müdigkeit/Erschöpfung nach der Arbeit


    -das Gefühl keine Kraft zu haben, so als wenn man schwächer wird (Bin der Meinung, das ich mal gleiche Gewichte einfacher tragen konnte)


    -Antriebslosigkeit


    -häufige Kopfschmerzen


    -permanenter Hunger (wache manchmal nachts auf und habe so starken Hunger, dass mir schon schlecht ist, außerdem könnte ich ununterbrochen essen ohne das Gefühl zu haben, gesättigt zu sein)


    -generelle Übelkeit, nicht so stark, dass Brechreiz vorhanden wäre, aber halt so ein mulmiges unwohles Gefühl im Bauch


    Hmm ja, das ist jetzt schon einiges, will es ersteinmal dabei belassen. Mir fällt bestimmt noch eine Menge mehr ein. Würde mich aber schon jetzt über die ein oder andere Antwort oder Erfahrungsbericht freuen. @:)

  • 360 Antworten

    Hallo,


    das mit LOGI ist richtig. Viele haben ihre IR ohne Medikamente nur durch diese Ernährung in den Griff bekommen. Ich selber habe das Problem nicht - aber wenn du keine extreme Form hast, würde ich es erstmal nur mit LOGI probieren - ohne Metformin.


    Aber schau doch mal im Forum www.logi-methode.de vorbei. Da gibt es auch eine spezielle Rubrik für Diabetes/IR. Und vor allem viele, mit echten Erfahrungswerten.

    Naja, aber würde denn nur die Nahrungsumstellung auch mein Hautbild wieder positiv beeinflussen? Seitdem ich die Pille abgesetzt habe, seh ich regelmäßig aus wie ein Streuselkuchen. Die Ärztin meinte, das Metformin dabei auch irgendwie helfen könnte. Und meine Hautunreinheiten finde ich eigentlich noch ein Stück weit schlimmer wie die Tatsache, dass ich zunehmen wenn ich wie ein normaler Mensch esse...

    Meinst du mit Insulinresistenz nicht insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 2? Und was bedeutet off-label in Zusammenhang mit Metformin?:-/


    Bei einer Verwandten von mir wurde Diabetes festgestellt, sie bekommt auch Metformin, muss aber kein Insulin spritzen. Wenn sie Glück hat, wird das auch so bleiben.


    LOGI sagt mir allerdings jetzt nichts.

    Mit Insulinresistenz meine ich auch Insulinresistenz. ;-)


    Das bedeutet, dass der Stoffwechsel nicht mehr richtig funktioniert und dein Körper viel viel Insulin produzieren muss um Energie an deinen Körper abzugeben. Mein Arzt sagte, man kann es als eine Art Vorstufe zu Diabetes verstehen, aber es seie bisher nicht erwiesen, dass jeder Diabetiker eine Insulinresistenz davor hatte.


    Off-label bedeutet einfach, dass ein Medikament nicht zu seinem eigentlichen Bestimmungszweck verwendet wird, sondern außerhalb der in der Packungsbeilage angegebenen Verwendungsmöglichkeiten. Normal ist Metformin ein Medikament für Diabetiker das ist richtig. es verbessert den Stoffwechsel und macht den Körper etwas empfindlicher für Insulin.


    Ein Diabetiker nimmt Metformin, weil er zu wenig Insulin produziert, jemand mit Insulinreistent, weil er zuviel davon produziert.

    @ Rajani

    Danke für die Erklärung, das ist interessant. Ich habe mal hier im Forum gelesen, dass Metformin sogar eingenommen wird, um bei Frauen, die sich ein Kind wünschen einen Eisprung auszulösen. Also das war bestimmt schon sehr off-label dann ;-)


    Zu den Fragen der Heilung oder lebenslang Metformin nehmen - ich geh jetzt mal von den mir bekannten Fällen aus, das sind aber alles Diabetiker - ich kenne es nur so, dass man, wenn man Glück hat, bei Metformin bleiben kann, aber meistens von Metformin auf Insulin spritzen umgestellt wird.


    Aber mit Insulinresistenz hab ich keine Erfahrungen.@:)

    Ja du hast recht. Mit Metformin kann man auch bei Kinderwunsch nachhelfen. Das liegt einfach daran, dass betroffene kinderlose Frauen oftmals einen zu hohen Testosteronspiegel haben. Metformin senkt diesen und kann sich somit auf dein hautbild und auf deine Fruchtbarkeit auswirken.


    Metformin wird auch häufig bei PCO zB eingesetzt.

    Hallo Rajana,

    Zitat

    aber können folgende Symptome daher kommen:

    Diese Symptome können durchaus von einer Insulinresistenz kommen.

    Zitat

    Vor allem solche, die die Nebenwirkungen betreffen!

    Die Nebenwirkungen treten meist am Anfang auf, verschwinden dann aber oft. Bei einer Dosis von 1500-2000 mg am Tag, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass hin und wieder immer mal Nebenwirkungen auftreten, oft im Zusammenhang mit gewissen Lebensmitteln.

    Zitat

    Wie lange muss man das Medikament ca. nehmen?

    Das kommt darauf an, woher die Resistenz kommt, oft ist Übergewicht daran schuld. Wenn dies der Fall ist, dann können schon 5 Kilo weniger dazu führen, dass man kein Metformin mehr benötigt.

    Zitat

    weil es off-label angewendet wird?

    Hier will nur deine Ärztin sparen. Wenn sie dir erzählt das du Metformin "Off Label" nimmst, dann lügt sie dich definitiv an.


    Metformin, ist bei einer Insulinresistenz, dass Medikament schlechthin. Mehr "On Label" geht schon gar nicht mehr.

    Zitat

    Mein Arzt sagte, man kann es als eine Art Vorstufe zu Diabetes verstehen,

    ???


    Das stimmt auch nicht. Ein Mensch, mit einer Insulinresistenz, ist ein Typ 2 Diabetiker, ohne wenn und aber.

    Zitat

    Ein Diabetiker nimmt Metformin, weil er zu wenig Insulin produziert, jemand mit Insulinreistent, weil er zuviel davon produziert.

    Wer hat dir den das erzählt?


    Ein Diabetiker, dessen Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert, dem ist mit Metformin nicht zu helfen. Wo zu wenig Insulin ist, da hilft auch Metformin nicht mehr, sondern nur noch Insulin spritzen.


    Das bei einer Insulinresistenz mehr Insulin produziert wird ist zwar richtig, aber nicht weil der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert ( im Gegenteil, er funktioniert genau richtig), sondern weil die Zellen nicht mehr richtig auf Insulin ansprechen und damit "verschlossen" bleiben. Deshalb ist zu viel Zucker im Blut und der Körper versucht dies mit einer erhöhten Insulinausschüttung auszugleichen. Genau hier setzt Metformin an. Es sorgt dafür, dass die Zellen empfindlicher auf Insulin reagieren und es sorgt auch dafür, dass Kohlenhydrate langsamer verarbeitet werden. Dadurch benötigt der Körper nicht so viel Insulin auf einmal und er hat mehr Zeit, den Zucker "abzubauen". Durch diesen Mechanismus sollen hohe Blutzuckerspitzen vermieden werden. Je nachdem wie stark die Insulinresistenz ausgeprägt ist, genügt Metformin alleine nicht mehr und es muss Insulin gespritzt werden.


    Ich kenne deine Werte jetzt ja nicht und weiss nicht wie stark deine Resistenz ist, aber anhand der Aussagen deiner Ärztin, würde ich dir raten, einen Diabetologen aufzusuchen. Ich habe nicht das Gefühl. dass du bei deiner Ärztin in den richtigen Händen bist.

    Huhu! Danke für deine Antwort.


    Also ich weiß nicht ob ich es einfach nur mit den falschen Worten wiedergegeben habe. Der letzte Satz sollte auch nur eine ganz starke Vereinfachung darstellen. Mir ist klar, dass man Metformin bekommt, weil die Zellen nicht mehr so stark oder kaum noch auf Insulin ansprechen.


    Leider kann ich nicht wirklich nachverfolgen oder sagen woran es genau liegt, dass ich eine Insulinresistenz habe. Ich weiß nur das Diabetes in meiner Familie wohl recht häufig vorkam. Meine beiden Großmütter hatten es und mein ältester Bruder auch. Alle waren immer stark übergewichtig.


    Es kann bei mir zum einen durch das Absetzen der Pille eventuell verursacht worden sein, oder aber schon weiter zurückliegen. Ich hatte vor gut 5 oder 6 Jahren schonmal das Problem, dass ich dauernd hungrig bin und dann auch zunahm. Da hatte ich ca 60 bis 65kg auf den Rippen, war auch arbeitstätig. Bin damals dann zu meinem Hausarzt gegangen und dieser schlug mir Akkupunktur vor. Mit unterstützung der Akkupunktur habe ich dann eine Woche mehr oder weniger gefastet. Obwohl ich dadurch keinen Hunger mehr verspürte, habe ich ein wenig gegessen, weil ich der Meinung war, garnichts zu essen könne auch nicht gut sein. Jetzt denke ich sogar, dass ich damit garnicht so verkehrt lag. Damals hatte es mir gut geholfen dagegen anzukämpfen hatte bestimmt 2 jahre lang Ruhe. Konnte wieder normal essen und nahm nicht gleich beim Anblick eines Stückes Kuchen zu.


    Diesmal hatte ich es auch wieder mit Akkupunktur versucht, aber das funktionierte garnicht. Ich wog unterdessen 74kg bei einer Körpergröße von 153cm. Ein BMI von ca. 31,2. Eindeutig zu viel. Weshalb ich zum Arzt ging war einfach die Tatsache, dass ich in ca. 4 Wochen auf einmal 5 bis 6 KG zugenommen hatte, ohne dass sich was verändert hätte. Ich zog die Notbremse, habe Zucker soweit es ging dann durch Süßstoffe ersetzt, anstatt Weißbrot gabs Vollkornbrot, kein Käse mehr (*heul* ich liebe Käse über alles), nur noch mageren Aufschnitt oder eben mageren Frischkäse. Habe mit Sicherheit auch um ein Drittel weniger gegessen und darauf geachtet mehr zu trinken. Trotzdem hatte sich nach 4 Wochen nichtmal annähernd etwas geändert, außer dass ich es noch mehr wurde. Das genügte mir aber nicht und der Hunger lies mich einfach nicht in Ruhe.


    Gleichermaßen habe ich seit Absetzen der Pille eine sehr unreine und fettige Haut, leichten Haarausfall, starke Müdigkeit. Mit den Symptomen ging ich dann halt zum Arzt und er überwies mich umgehend an das Endokrinologikum. Zum einen wurde der Komplette Hormonhaushalt gecheckt und zum anderen wurde so ein oraler Glukosetoleranztest gemacht (oGTT). Eine Insulinresistenz konnte man mir eindeutig bestätigen, wenn auch es eher eine beginnende war wie mir die Ärztin mitteilte. Testosteron wäre nicht erhöht (wegen unreiner Haut etc.) und wenn dann nur minimal. So wie ich das verstanden habe, haben wir beim Blutabnehmen die falsche zeit im Zyklus erwicht um da wirklich ernsthaft was erkennen zu können.


    Naja und nun sitze ich hier, und versuche eben so viel wie möglich darüber zu erfahren ung hoffe auch insgeheim, dass ich mit hilfe des Medikaments dann tatsächlich wieder abnehmen kann. Und auch, dass sich andere Beschwerden endlich wieder legen.


    Was das mit dem Stoffwechsel angeht. Ist denn die Abgabe von Energie an die Zellen durch Insulin kein SToffwechsel? Für mich gehört das irgendwie dazu, und wenn die Zellen eben kaum bis garnichtmehr auf Insulin ansprechen ist halt der Stoffwechsel nicht mehr in Ordnung. Darum schrieb ich das so.

    @ praxa:

    sorry, aber du schreibst sachen, die absolut nicht der wahrheit entsprechen.


    ein mensch mit insulinresistenz ist KEIN typ2 diabetiker. denn bei einem diabetiker ist die bauchspeicheldrüse schon geschädigt, während bei einer resistenz, wie du richtig sagst, nur die zellen nicht mehr so gut aufs insulin ansprechen. ich bin bei endokrinologen und einem diabetologen wegen der insulinresistenz in behandlung (mit pcos) und wirklich alle ärzte haben mir das so erklärt. eine Ir bedeutet nicht, dass man diabetes hat. es kann aber dazu führen.


    und das off-label kommt sicher daher, dass metformin bei frauen mit rajanis problemen oft pcos haben (was meist mit einer IR einhergeht). die bekommen metformin als offlabel therapie, weil es nicht offiziell dafür zugelassen ist, aber erwiesenermaßen hilft. verschreiben kannst du es sonst nur diabetikern und man ist ja keiner mit einer IR.


    rajani, bist du bei einem guten endokrinologen in behandlung?

    Ich gehe grade stark davon aus das ich bei einem guten Endokrinologen bin. Ist das Endokrinologikum in Bochum. Bin da derzeit bei der gynäkologischen Endokrinologin in Behandlung.


    Blut abgenommen wurde bei mir um den Eisprung herum. Sie sagte auch irgendwie indirekt, dass das nicht so der richtige Zeitpunkt war und sie zum einen nicht ausschließen und zum anderen aber auch nicht zu 100% bestätigen kann, dass mit den männlichen Hormonen alles im Lot ist. Fakt ist aber nach wie vor, dass meine Hautbeschwerden zyklisch abhängig sind und immer +/- 1 Woche vor der Regel beginnen.


    Von PCO hat sie nichts erwähnt, auch habe ich dazu keine Infozettel bekommen, zur Metformin-Therapie an sich habe ich das ein oder andere bekommen. Was ich machen soll während der Einnahmen und was nicht. Was ich machen soll bei Nebenwirkungen und wegen der regelmäßigen Blutkontrollen. Sie hat sich auch beim telefonischen Gespräch einige Male erkundigt ob ich noch Fragen hätte und macht mir auch weiterhin Hoffnung, dass das Metformin nicht nur bei meinem Übergewicht und dem Hunger und der Insulinresistenz helfen könnte, sondern eventuell auch meinen Haarausfall und die Haut positiv beeinflussen könnte.

    Zitat

    und wirklich alle ärzte haben mir das so erklärt.

    Dann würde ich mal die Ärzte wechseln.;-)


    Bei einem Typ 2 Diabetes liegt eine gestörte Insulinsekretion- und/oder eine Insulinresistenz vor.


    Beim Typ 2 Diabetes liegt, in der Regel, keine Zerstörung der B-Zellen- oder eine andere Beschädigung vor, die Bauchspeicheldrüse ist also vollkommend intakt. Es gibt natürlich aber auch Fälle, wo die BSD geschädigt sein kann.


    Es gibt noch diesen unsinnigen Begriff "Prä-Diabetes". Dabei "schwebt" man zwischen nicht Diabetiker und Typ 2 Diabetiker. Das ist ungefähr so, wie "ein bisschen Schwanger".


    Prä Diabetes wird gerne angewandt wenn bei einem OGTT die Werte nach 2 Stunden zwischen 140 und 200 mg/dl liegen. Diese Werte sind aber definitiv zu hoch, vor allen Dingen dann, wenn sie in Richtung 200 gehen und werden deshalb, meist von jüngeren Diabetologen, schon zu Typ 2 Diabetes gezählt.


    Ich habe in meiner, fast 15 jährigen "Diabetikerkarriere", schon viele Ärzte kommen und gehen sehen und genau so viele Meinungen gehört, wann ein Diabetes beginnt. Die letzten Jahre habe ich aber, von keinem mehr gehört, dass eine festgestellte Insulinresistenz, kein Typ 2 Diabetes wäre.


    Ich bin wirklich erstaunt, dass es noch Ärzte gibt, die leichte Formen der Diabetes noch als "Vorstufen" abtun. Die Risiken, selbst bei schwächeren Verläufen, sollten sich eigentlich schon herumgesprochen haben.

    Das heißt also, nur weil ich jetzt innerhalb von 4 Wochen auf einen BMI von über 31 gerutscht bin (Adipositas) soll ich Diabetiker sein? Ganz ehrlich das Glaube ich nicht. Das kann und will ich so auch nicht glauben. Mein Bruder hatte eindeutige Anzeichen einer Diabetes. Das stärkste Zeichen war der Durst 5 Liter und mehr an einem tag hat er getrunken. Bei aller Liebe aber davon bin ich wirklich weit entfernt. Ich habe so gesehen keine typischen Diabetes Anzeichen.


    Und wenn eine Insulinresistenz bereits eine Diabetes Typ 2 wäre, warum sagt man das nicht gleich so? Macht es Sinn dem Patienten etwas vorzuheucheln was nicht ist? Ich denke nicht, denn grade unter diesen umständen, also bei dieser Erkrankung könnte das schwewiegende Folgen haben. Ich als Arzt würde da keinem irgendwelche Märchen erzählen, sondern klipp und klar sagen was Sache ist.

    sorry, aber dann sind ne ganze menge endokrinologen in der forschung an den unis dumm, denn grade bei pcos hört man immer wieder von den unterschieden zwischen IR und dia.


    auch im netz liest man nie, dass nur eine IR eine dia ausmacht.

    Zitat

    Insulin ist ein Hormon, also ein Botenstoff, das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es signalisiert den Körperzellen, dass sie den für den Energiehaushalt notwendigen Zucker aufnehmen sollen. Bei der Insulinresistenz reagieren die speziell vorhandenen Empfänger an den Körperzellen nicht ausreichend auf das Insulin, so dass nur ungenügend Zucker aus dem Blut entfernt und in die Zellen transportiert wird. Der Körper reagiert im Ausgleich darauf mit einer vermehrten Ausschüttung von Insulin.


    Die Insulinresistenz kann mit dem sogenannten Glucose-Clamp-Test erfolgen, dessen Durchführung für die Praxis jedoch zu aufwendig ist. Eine Methode ist die Messung der Insulinausschüttung bei nüchternen Patientinnen und während des oralen Glukose-Toleranz-Tests (OGTT). Zur Berechnung eignet sich der Homeostasis Model Assessment-Test (HOMA), der mit der Bestimmung der Nüchternwerte für Blutzucker und Insulin auskommt: HOMA IR=[(Nüchterninsulin μU/ml x Nüchternglucose mmol/L) / 22,5]. Beim Gesunden liegt der HOMA etwa zwischen 1 und 2.

    http://www.pcos-selbsthilfe.org/faq

    Zitat

    Was bedeutet Insulinresistenz?


    Der Körper wehrt sich


    Bei Insulinresistenz oder Zell-Ignoranz versucht der Körper zunächst, die mangelnde Ansprechbarkeit der Zellen auf Insulin zu kompensieren: Die Bauchspeicheldrüse schüttet immer höhere Dosen Insulin aus, so dass der Insulinspiegel im Blut in der Anfangsphase der Erkrankung sogar übernormal hoch ist. Durch die massive Insulinausschüttung schafft es der Körper eine ganze Weile, den Blutzucker im Normalbereich zu halten – trotz der geringeren Wirksamkeit des Insulins an den verschiedenen Organen. Früher oder später reicht aber auch die höhere Insulinausschüttung nicht mehr aus: Die Zellen sprechen immer schlechter auf Insulin an, es wird weniger Glukose in die Zellen geschleust und der Blutzuckerspiegel steigt an. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Typ-2-Diabetes entstanden, der behandelt werden muss.

    http://www.diabetes-und-insulinresistenz.de/info-alle/ir02.htm

    Zitat

    Eine internationale Studiengruppe hat vor kurzem Daten von 2.321 Personen (davon 183 Diabetiker) aus Europa und den USA analysiert, um hieraus einfache Entscheidungsmodelle für die Insulinresistenz-Diagnostik zu entwickeln. Alle Teilnehmer hatten sich im Rahmen verschiedener klinischer Studien in der Vergangenheit einer Insulinresistenzmessung im sogenannten euglykämisch-hyperinsulinämischen Clamp-Test unterzogen. Mindestens jeder fünfte der untersuchten Nicht-Diabetiker (23 Prozent) stellte sich dabei als insulinresistent heraus. In der Gruppe der Diabetiker waren mehr als 90 Prozent von einer Insulinresistenz betroffen.

    http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/tools/print.html?TextID=2920


    also offenbar macht man da sehr wohl unterschiede. und frauen mit pcos bräuchten ja gar nicht mehr um die übernahme der metformintherapie kämpfen, wenn denn eine IR diabetes wäre würde wir die medis ja so bekommen. das kannste mal fröhlich googeln - ist nämlich immer ne offlabel-therapie.

    So hab ma nach Symptomen gesucht und folgendes gefunden:


    1 Krankhaft gesteigerter Durst


    2 Häufiges Wasserlassen


    3 Austrocknung des Körpers, trockene Haut


    4 Gewichtsabnahme


    5 Ausbleiben der Menstruationsblutung, verminderte Potenz


    6 Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsschwäche


    7 Sehstörungen, Muskelkrämpfe


    8 Anfälligkeit für Infektionen, schlechte Wundheilung


    So das sollen also typische Symptome einer Diabetes Typ 2 sein.


    1 eher das Gegenteil, aber schon seit langer langer Zeit


    2 Kann auch sein dass ich nur 1 mal am tag auf Toilette muss, also auch nicht


    3 trockene Haut... uhm nee ich hab seit absetzen der Pille fettige Haut, also auch nicht gegeben


    4 ich nehme zu und nicht ab


    5 ich habe im Moment eine regelmäßige Blutung, einmal kam sie jetzt 1 Woche früher aber blieb nie aus


    6 trifft komplett zu


    7 Sehstörungen nein, Muskelkrämpfe selten, also eher im normalen Rahmen


    8 trifft nicht zu


    Jetzt erklär mir nochmal warum ich mit einer Insulinresistenz Diabetiker bin.