Huhu!


    Wollte mal wieder ein kleines Update bringen! Bei mir hat sich noch ein wenig getan. Habe nun insgesammt 10 Kilo abgenommen. Mein Geschmacksempfinden ist auch nicht mehr das beste. Ente beim Chinesen schmeckt mir überhaupt nicht mehr, is aber nicht verkehrt, spart Geld. ]:D


    Und selbst wenn ich mal ein paar Tage mich auf alles was süß ist stürzen "muss", geht das Gewicht nicht wieder nach oben. Einzig und allein mach ich mir Gedanken wegen dem Blutzuckerwert. Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass ich vielleicht doch schon zu wenig esse. Im Moment sind das 1 bis 2 kleine Butterbrote mit Wurst oder Käse zum Frühstück. Mittagessen dann je nachdem wo ich appetit drauf habe. Aber immer nur eine Portion oft ohne Kartoffeln oder andere stark kohlenhydrahthaltige Beilagen und abends nochmal eine Kleinigkeit. Ein Brot, ein Joghurt je nachdem was grade da ist. Trinken tu ich unter der Woche nur Wasser oder Tee gesüßt mit Süßstoff.


    Habe aber in letzter Zeit häufiger mal das Problem, dass mir irgendwie komisch ist. Dann ist mir schlecht und schwindelig und ich fühle mich sehr schlapp. Könnten das Anzeichen von zu niedrigem Blutzucker sein? Wollte immer mal messen aber bisher hab ich mir nie die Gerätschaften dazu besorgt. Mich würde ja der Blutzuckerwert in einer besagten Situation stark interessieren.


    PS: Beim letzten mal hat Dextrose gegen die Übelkeit geholfen, daher hält sich der Gedanke wegen der Unterzuckerung auch recht hartnäckig. @:)

    Ein liebes Hallo an alle,


    vor einem Monat habe ich endlich mal meinen Frauenarzt gewechselt, und nachdem ich ihm erzählt habe, das ich schon jahrelang so probleme damit habe, die Periode zu bekommen, wenn ich die Pille nicht nehme, und nach einer genauen Untersuchung hat er festgesellt das ich an dem sogenannten PCO Syndrom leide.


    Er hatte auch gemeint in meiner nächsten Menopause soll mal ein Blutbild gemacht werden, um zu sehen ob meine Blutzuckerwerte in Ordnung sind, und nachdem das nun gemacht wurde, hab ich vor ein paar Tagen von meinem Hausarzt gesagt bekommen das ich eine Insulinresidenz habe.


    Auch war festgestellt worden das der Nüchternwert durch den Langzeittest im Labor bei 125 und der HBA1C Wert bei 6,7 % liegen würde.


    Die typischen Anzeichen die man bei einer Diabetes haben tut, fallen bei mir eigentlich komplett weg.


    Ich trinke ziemlich wenig, wenn ich es auf 1,5 Liter pro tag mal schaffe grenzt das schon an ein Wunder.


    Zwar hab ich seit letzter Woche Sonntag ständig das Gefühl auf WC rennen zu müßen, weil es mir so vorkommt als ob sich die Blase nicht komplett entleeren würde, aber wenn ich öfters auf WC bin kommt meistens nur eine kleine Menge.


    Aber laut Apotheker heißt es am Zucker könnte es eigentlich nicht liegen, da die Werte so auch ziemlich gut sind, zwar war es gestern morgen noch auf 116 aber gestern am frühen Abend war der wert bei 85 und die Nacht als wir ins bett sind war er auf 88 gewesen.


    Und heute früh hatte ich einen Wert von 98.


    Könnt ihr mir evtl einen Tipp geben an was das liegen könnte das ich ständig auf WC muß ?


    Nun hab ich am Donnerstag abend das Rezept für das Medikament Metformin-Atid 1000mg bekommen wovon ich nun morgens jeweils 1x täglich 1/2 Tablette nehmen soll.


    Jetzt hab ich aber noch eine kleine andere Frage und hoffe ihr könnt mir da evtl weiter helfen.


    Also ich nehm wie gesagt morgens die 1/2 Tablette Metformin-Atid ein, und nun wollt ich mal wissen ob ich trotzdem abends weiterhin meine Pille (NovaStep) zur Verhütung einnehmen kann ?


    Oder ob ich die nun weg lassen muß ? Was ich eigentlich sehr ungern tun würde.


    Auch hab ich riesige Angst vor den heftigen Nebenwirkungen von Metformin.


    LG

    ** Ich hätte da auch mal eine Frage bezüglich Metformin bei leichter Insulinresitenz.


    Haben sich bei euch schon mal die Nierenwerte unter Metformineinnahme verschlechtert?


    Mein Endo hat mir Metformin empfohlen, da ich eine leichte Insulinresistenz habe und ich mein Gewicht einfach nicht reduzieren kann obwohl ich schon weitgehendst auf Kohlehydrate verzichte. :°(

    Bei mir war bisher alles in Ordnung. Gehst du denn regelmäßig zur Blutentnahme? Das ist ganz wichtig. Ich denke, wenn sich die Werte bei dir weiter verschlechtern, dann wirst du das Metformin wohl absetzen müssen.

    Zitat

    Gehst du denn regelmäßig zur Blutentnahme?

    Ja, mein Kreatinin war vor Beginn der Einnahme seit langem wieder mal im Normalbereich. In spätestens 3 Monaten werde ich es wieder kontrollieren lassen.


    Hast du auch oft Durchfälle unter Metformin? Wird das mit der Zeit besser?

    Vielleicht liegt das an dem was du isst. Ich habe bei mir festgestellt, grade am Anfang, dass Lebensmittel mit viel Kohlenhydrahte, zB Nudeln oder viel Süßes, zu Unwohlsein und Völlegefühl geführt hat.

    Hmm, das ist wirklich komisch. Da fällt mir ein, frage doch mal deinen behandelnden Arzt ob es möglich ist, dich auf Diabesin umzustellen. Das soll eine weitaus schonendere Variante des Metformin sein. Einige habe damit wohl gute Erfolge erzielt.

    Zitat

    Bei mir ist es ganz komisch,.............

    Das hängt schon damit zusammen, was man isst, dass muss aber nicht unbedingt an KH liegen. Daran können zb. auch Öle oder Milch schuld sein. Oft liegt es auch daran, dass man den ganzen Tag nichts oder nur sehr wenig gegessen hat und dann auf einen Schlag sehr viel isst.


    Manche machen auch den Fehler und nehmen Metformin vor einer Mahlzeit ein, dies hat auch oft einen "durchschlagenden" Erfolg.


    Wenn du wieder mal einen Tag hast, wo es mit Metformin Probleme gibt, am besten mal aufschreiben, was du gegessen hast und wie und wann, du Metformin eingenommen hast.


    Möglicherweise lässt sich dann ein Muster erkennen.

    Zitat

    Haben sich bei euch schon mal die Nierenwerte unter Metformineinnahme verschlechtert?

    Bei einer gesunden Niere kommt dies, in der Regel nicht vor, ist aber nicht 100% ausgeschlossen. Bei einer schon vorhanden Nierenschwäche, wird sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, der Wert verschlechtern.


    Bei einer Kreatin – Clearance von unter 50 ml/min, sollte Metformin nicht mehr eingenommen, da dann die Gefahr einer Übersäuerung des Blutes besteht (Laktatazidose).

    Da muss ich praxa zustimmen. Es liegt auch häufig wirklich daran, dass man zuviel auf einmal isst. Ich war es gewohnt immer zwei üppige Teller zu essen, seit Metformin kann ich das nur ganz selten mal machen, und dann auch nur wenn ich wissentlich in kauf nehme, dass mir dannach wieder ein paar Tage schlecht ist und ich unter Völlegefühl leide.


    Mach ich meist dann, wenn ich das Gefühl hab, dass eine Fressattacke sonst über viele Tage andauert. ;-D

    Zitat

    Diabesin

    Ist doch auch Metformin ??? .

    Zitat

    Das hängt schon damit zusammen, was man isst,

    Aber ich frühstücke immer das Selbe (2 Scheiben Roggenknäcke mit fettarmen Frischkäse und 1 Stück Obst) und einmal habe ich keinen Durchfall und am nächsten Tag gehe ich bis nur noch Wasser kommt. %-|

    Zitat

    Manche machen auch den Fehler und nehmen Metformin vor einer Mahlzeit ein, dies hat auch oft einen "durchschlagenden" Erfolg.

    Ich nehme momentan nur eine halbe Metformin 850 nach dem Frühstück und nach dem Abendessen. Eigentlich sollte ich nach einer Woche auf zweimal eine Ganze steigern, aber im Moment traue ich mich das noch nicht.

    Zitat

    Bei einer Kreatin – Clearance von unter 50 ml/min, sollte Metformin nicht mehr eingenommen

    Im Frühjahr war die Clearance mal bei 48 aber bei der letzten Kontrolle war sie dann 83 :-) .

    Zitat

    Mach ich meist dann, wenn ich das Gefühl hab, dass eine Fressattacke sonst über viele Tage andauert. ;-D

    Auch eine interessante Variante der Gewichtskontrolle. :-D

    Zitat

    und 1 Stück Obst

    Immer das selbe Obst oder variierst du da?

    Zitat

    Ich nehme momentan nur eine halbe Metformin 850 nach dem Frühstück und nach dem Abendessen.

    Wenn du da schon Probleme hast, dann wird es, mit 1700 mg täglich, nicht funktionieren. Möglicherweise ist bei dir, so um 1000 mg, deine persönliche Grenze erreicht.


    Bei mir ist es zb. so, bis 1500 mg habe ich keine Probleme, aber wehe ich nehme mehr.

    @ Schneehexe

    Ich würde auf keinen Fall die Dosis steigern solange du der Art starke Probleme hast.


    Ich sollte auch jede Woche die Dosis steigern und wäre nach 4 Wochen bei der maximalen Dosis gelandet, hat aber effektiv wegen der Nebenwirkungen glaube ich 2 Monate gedauert.


    Es kommt nicht darauf an möglichst schnell viel davon zu nehmen, sondern mögichst schonend irgendwann das Ziel zu erreichen. Ob das jetzt 4 Wochen oder 2 bis 3 Monat dauert spielt dabei keine Rolle. Achte einfach auf die Signale die dein Körper dir sendet.


    http://www.netdoktor.de/Medikamente/Diabesin-r-500-mg-850-mg-100009248.html


    Kleiner Link zum Diabesin. ;-)

    Zitat

    Immer das selbe Obst oder variierst du da?

    Ich wechsle schon ab, aber es ist nicht nur bei bestimmten Obstsorten. Ich kann z.B. eine Mandarine essen und es passiert nichts und beim nächstenmal komme ich vom Klo nicht mehr runter. |-o

    Zitat

    Wenn du da schon Probleme hast, dann wird es, mit 1700 mg täglich, nicht funktionieren.

    So schlecht sind ja meine Werte nicht vielleicht reicht es ja zweimal tägl. eine halbe Metformin zu nehmen.


    OGT:


    Abnahmezeiten:.....nüchtern.......30 Min...........60 Min.............120 Min.


    Glucose:................86 mg/dl......164 mg/dl......165 mg/dl........114 mg/dl


    Insulin:.................10,9 (RW: 6-27)................159,4 (RW: 0-80).........


    HbA1c: 6,0 % (RW:4,3-6,1)

    Zitat

    Ich kann z.B. eine Mandarine essen und es passiert nichts und beim nächstenmal komme ich vom Klo nicht mehr runter. |-o

    Dann bin ich auch so langsam am Ende, mit meinem Latein.


    Wie lange nimmst du den jetzt das Metformin?

    Zitat

    So schlecht sind ja meine Werte nicht vielleicht reicht es ja zweimal tägl. eine halbe Metformin zu nehmen.

    Anhand der Werte, würde ich schon ja sagen.


    Der Belastungstest ist (wie der Name ja schon sagt ;-) ) , eine große Belastung und spiegelt natürlich nicht den normalen Tagesablauf wieder. Bei normaler Nahrungsaufnahme wirst du wahrscheinlich, sogar einen ganz normalen Zuckerspiegel haben, was ja auch dein HbA1c zeigt.


    Im Moment sehe ich es so, dass du mit zwei mal 425 mg, gut über die Runden kommst.