Also es ist jetzt nicht so, dass ich mich dagegen wehren würde eventuell Diabetiker zu sein. Wenn das so sein sollte dann ist das nunmal so, damit muss man dann leben und sich arrangieren. Aber ich kann beim besten Willen aus diversen Beiträgen im Internet nicht herrauslesen, dass jemand mit Isulinresistenz definitif Diabetiker ist. Und dann zu sagen, alle Ärzte haben keine Ahnung, weil alle die gleiche Meinung vertreten, empfinde ich doch als sehr weit hergeholt und alles andere als angebracht.

    @ nenya

    Sag mal, sollte ich denn trotz allem, auch wenn es keine Diabetes letzten Endes ist, zusätzlich zu einem Diabetologen gehen und mich begleitend dort auch behandeln lassen oder ist das nicht notwendig?


    Ich werde denke ich mal im Laufe der kommenden Woche meine Werte hier posten, mein letzter Termin war ein telefonisches Gespräch zur Besprechung der Blutwerte, darum kenne ich nicht einen Wert, sonder nur das, was ich hier bisher auch wiedergegeben habe.


    Letzten Endes ist das alles für mich ja hier noch Neuland. Ich habe zwar im Internet schon ein wenig geforscht, aber ich will da auch nicht direkt jedem etwaigen bericht Glauben schenken, sondern vertraue da lieber auf meine Ärzte und auch auf allegmeine Erfahrungen von Betroffenen.

    Freue mich auch weiterhin über Beiträge von anderen mit Insulinresistenz. So ein reger Erfahrungsuastausch kann bestimmt nicht schaden und man kann sich hier ja auch gerne einfach mal auslassen, wenn es einem grade nicht so gut geht. Ob durch die Erkrankung an sich oder durch das Medi spielt dabei keine Rolle. @:)

    hallo,


    nein, damit muss man nicht zum diabetiker wenn man bei einem endo in behandlung ist. bei mir in der stadt gibt es keinen endokrinologen und ich müsste immer sehr weit fahren. mein frauenarzt und mein diabetologe behandeln aber seit jahren quasi gemeinsam frauen mit pcos und IR-bedingten zyklusstörungen. deshalb geh ich da nur hin - um mir die dauernde fahrerei zu sparen.


    1 Krankhaft gesteigerter Durst - wenn ich auf 1,5 liter/tag komme ist das viel


    2 Häufiges Wasserlassen - das hab ich zeitlebens


    3 Austrocknung des Körpers, trockene Haut - eher das gegenteil


    4 Gewichtsabnahme - nein


    5 Ausbleiben der Menstruationsblutung, verminderte Potenz - trotz pcos niemals, regelmäßiger zyklus


    6 Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsschwäche - ja, behoben seit schilddrüseneinstellung


    7 Sehstörungen, Muskelkrämpfe - nein 100% sehkraft, kann mich kaum mal an krämpfe erinnern


    8 Anfälligkeit für Infektionen, schlechte Wundheilung - kein bisschen


    tja, ich passe halt nicht ins diabetikerbild...

    Huhu!


    Danke für deine Antwort. @:)


    Also ich werde jetzt erstmal sehn ob die mir meine Blutwerte eventuell per E-Mail zuschicken können, sonst muss ich da einfach nochmal hinfahren, auch wenns a bissl weiter ist. Ist zwar die selbe Stadt, aber da ich mit den öffentlichen fahre, bin ich pro Weg immer etwas über 1 Stunde unterwegs.


    Achso und nochmal wegen der Androgene... du sagst ja ideal ist eine Blutabnahme zwischen dem 3 und 5ten Tag. Das heißt ich müsste ja praktisch während der Regelblutung dann blutabnehmen lassen richtig? Bin mir da irgendwie nie so sicher mit dem Zyklusbeginn. |-o


    Aber das kann, denke ich mal, dann auch der Hausarzt machen oder?

    Ah ok, gut, weil diesmal hatte ich eine leichte Schmierblutung davor und war mir dann auch nicht 100% sicher wann jetzt die eigentliche Regelblutung eingesetzt hat. Aber wenn man nach der normalen stärke bei der Blutung geht dann weiß ich jetzt auch bescheit in so einem Fall.


    Danke! @:)

    Hallo, wenn du ein ochwertiges Metformin nimmst, z.B. Diabesin von TRD Pharma, sind die Nebenwirkungen sehr gering bzw. ganz weg. Lass Dir gleich ein hochwertiges verschreiben.


    Metformin hat mich auch beim Abnehmen unterstützt. Wegen PCO hatte ich es mehrere Monate genommen, inzwischen mit - 20 kg habe ich meine Mens viel regelmässiger bzw. 1 pro Monat (nicht auf den Tag genau) und nehme Met nicht mehr. LG M1902

    Wo wir grade dann auch wieder speziell bei Metformin sind.


    Da ist doch noch etwas was mich beschäftigt. Noch warte ich ja auf das Rezept und ich habe mir den Info Zettel nun ein paar Mal durchgelesen. Da steht drauf, dass man das bei krankheit absetzen soll, auch bei Erkältung. Muss ich da jetzt sobald ich mich immer unwohl fühle und es nicht auf das Metformin zurückzuführen ist beim Arzt erkundigen ob ich es weiternehmen darf? Und wenn ich mal aussetzen muss wegen einer Erkrankung, muss ich dass dann wieder langsam steigern in der Dosis oder kann man dann einfach die Zieldosis, in diesem Falle 2x 850mg, einnehmen?

    Weiß keiner etwas dazu? Wäre ja schon irgendwie wichtig zu wissen... Naja ich glaube ich lass mir morgen mal einen Termin beim Hausarzt geben. Der soll mich da nochmal in einem persönlichen Gespräch aufklären. Am Telefon mit der behandelnden Ärztin das war nicht so der Renner.

    Hmm gut ok, meine Therapie sieht ja wie folgt aus:


    1. Woche: Abends 500mg


    2. Woche: Morgends & Abends 500mg


    3. Woche: Morgends 500mg und Abends 2x500mg


    Dannach 2x850mg vermutlich verteilt auf Morgends und Abends

    ich glaube aber schon, dass man nach einer krankheit (zumindest nach nem grippalen infekt und so kleinkram) gleich wieder voll einsteigen kann. der körper ist es ja dann gewöhnt. und soo oft ist man ja eigentlich nicht krank.


    du steigst übrigens echt schnell hoch... ich hatte immer 2 bis 3 wochen eingewöhnungszeit (da sollte ich 1500 nehmen, mittlerweile bin ich ja runter)

    Also so ist die Vorgehenseise auf dem Infozettel beschrieben. Werde aber letzten Endes die Steigerung schon von der schwere der Nebenwirkungen abhängig machen. Wenn es noch zu dolle ist, mach ich ne Woche länger bei gleicher Dosis. Ist es vertretbar dann geh ich höher. Wenns dann trotzdem nicht gut auszuhalten ist, kann ich ja erstmal wieder runter mit der Dosis.


    Werde mich also nicht im Hauruck-Verfahren in der Dosis nach oben zwingen. Wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben. @:)

    So habe heute dann ndlich das Rezept per Post bekommen. Verschrieben hat sie mir direkt eine recht große Packung. Metformin STADA 850mg, 120 Stück. Damit sollte ich ein Weilchen auskommen. Das heißt dann auch, dass die Therapie aussieht wie folgt:


    1. Woche: Abends 1/2x 850mg


    2. Woche: Morgends und Abends 1/2x 850mg


    3. Woche: Morgends 1/2x 850mg und Abends 1x 850mg


    Dannach: Morgends und Abends 1x 850mg


    Werde aber trotzdem so Verfahren, dass ich mit den Nebenwirkungen möglichst wenig zu kämpfen habe.


    Und natürlich muss ich mir gleich mal einen Kalender besorgen wo ich alles akribisch genau eintrage, was unter der einnahme passiert. Dazu hatte mir die Ärztin geraten, damit man das ganze Bild dann noch besser beurteilen kann.


    Hmm aber mal eine Frage am Rande, weil es mir nicht aus dem Kopf gehen will...


    Diagnose heißt ja im Moment "nur" Insulinresistez. PCO oder PCOS hat sie so nicht erwähnt, allerdings ist der Infozettel zum Metformin für Menschen mit PCO.


    Sollte die Diagnose unterm Strich PCO heißen... ist das eigentlich dann etwas was einen Lebenslang begleitet?

    Bei mir wurde ein großes Blutbild gemacht zur Bestimmung der Hormone. 8 Röhrchen haben die an dem tag abgenommen. Schilddrüse inklusive. Und 1 Woche später der orale Glukose Toleranz Test.


    Mehr eigentlich nicht. Die Ärztin hat halt ein normales Gespräch mit mir geführt. Warum ich da bin. Wie sich das mit der Gewichtszunahme darstellt, was ich schon alles versucht habe um abzunehmen. Ob ich meine Periode regelmäßig bekomme, ob vermehrte Körperbehaarung vorliegt, ob Diabetiker in der Familie vorkommen. Solche Sachen halt. Was nun alles genau beim großen Blutbild dann gemacht wurde, kann ich im Moment nicht sagen.


    Da ich mindestens 2 bis 3 Stunden Zeit investieren muss nur um den Arzt aufzusuchen bzw. nur um ein Rezept abzuholen warte ich im Moment darauf, dass der Behandlungsbericht, also Diagnose und Laborwerte bei meinem Hausrazt auftauchen, damit ich mir das dort nochmal anschauen und eventuell erklären lassen kann.


    Schriftlich habe ich also bislang nichts gesehen oder bekommen. Überlege aber, da ich sowieso mal wieder zum Frauenarzt müsste, ob ich den nicht einfach bitte einen genaueren Blick auf meine Eierstöcke zu werfen.